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<title>News</title>
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<description><![CDATA[News|Ringerstaffel Freiamt]]></description>
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<title>Auf letztem Zacken zu Bronze: Happy End für Ringerstaffel Freiamt nach nervenaufreibender Saison</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/136066</link>
<description><![CDATA[Die Ringerstaffel Freiamt hat die Nationalliga-A-Saison auf Rang 3 abgeschlossen. Im Duell um die Bronzemedaille entschied am Ende ein Punkt für die Freiämter...]]></description>
<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 18:47:27 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Ringerstaffel Freiamt hat die Nationalliga-A-Saison auf Rang 3 abgeschlossen. Im Duell um die Bronzemedaille entschied am Ende ein Punkt für die Freiämter gegen den Gegner aus Kriessern.<br></p><p>Nach der 32:33-Halbfinalniederlage gegen Willisau verlief der Kampf um NLA-Bronze gegen Kriessern für die Ringerstaffel Freiamt nicht weniger nervenaufreibend. Nach einem 19:14-Heimsieg vor einer Woche schien das Edelmetall im St. Galler Rheintal am Sonntag doch noch zu entgleiten.</p><p>Doch das Team von Cheftrainer Pascal Strebel gab im Hexenkessel von Kriessern nicht auf und kam von 2:18 auf 16:20 heran. Dies rettete den Medaillengewinn mit dem Total von 35:34. Freiämter Helden des Abends waren in den letzten zwei der zehn Einzelkämpfe Saya Brunner und George Bucur.</p><p>In den ersten sechs Duellen auf der Matte hatte nur Nils Leutert knapp gewonnen. Besonders fatal waren die vorzeitigen Niederlagen von Leichtgewichter Kevin Birchler und des reaktivierten Ringerschwingers Roman Zurfluh. Dadurch geriet die Aargauer Ringerhochburg schon zu Beginn mit 0:8 Mannschaftspunkten unter Druck.<br></p><h5 id="doc-1jbum8dsu0"><strong>Saison analysieren und Forderungen an Verband</strong><br></h5><div>Nino Leutert und Marc Weber leiteten in der zweiten Hälfte die Wende ein, holten aber zu wenig Mannschaftspunkte. So zog sich die Schlinge bereits zu, als Brunner und Bucur mit 7:0-Mannschaftspunkten ein kleines Ringerwunder vollbrachten. «Wir haben mit Pascal Strebel einen sensationellen Trainer, das Team gibt nie auf», freute sich Präsident Nicola Küng nach diesem Ringerkrimi.</div><figure><p>Unter dem Strich bleibt nach dieser Saison ein ungutes Gefühl. Der Verband sperrte aus Freiämter Sicht zu Unrecht die Teamstütze Magomed Aischkanow für die entscheidende Meisterschaftsphase. Freiamt-Präsident Nicola Küng will die Saison jetzt analysieren und mit anderen Vereinen über Forderungen an Swiss Wrestling sprechen.&nbsp;<em>(wr)</em></p><p><br></p><p>©&nbsp;CH Regionalmedien AG, Aargauer Zeitung</p></figure><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Happy End nach Horrorstart</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/136065</link>
<description><![CDATA[Nationalliga A, Rückkampf 3./4. Platz: Die RS Freiamt holt trotz 16:20-Niederlage in Kriessern noch BronzeEs war ein Krimi, es war eine emotionale Achterbahnfahrt...]]></description>
<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 18:41:15 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Nationalliga A, Rückkampf 3./4. Platz: Die RS Freiamt holt trotz 16:20-Niederlage in Kriessern noch Bronze</em></p><p><strong>Es war ein Krimi, es war eine emotionale Achterbahnfahrt und zuletzt gab es ein Happy End. Die RS Freiamt beginnt schwach in Kriessern und sichert sich mit einem starken Endspurt doch noch den 3. Rang.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Als George Bucur seinen Gegner Sandro Hungerbühler auspunktet, brechen bei der RS Freiamt alle Dämme. Ringer und Betreuer stürmen die Matte, um den 39-Jährigen zu feiern. Sein 4:0-Sieg sichert den Freiämtern den 3. Platz. Ein Szenario, das zwei Kämpfe zuvor kaum jemand für möglich gehalten hätte.</p><p>Es ist ein Wechselbad der Gefühle, durch das die Freiämter beim Rückkampf gegen die RS Kriessern durch mussten. Allein bei Trainer Pascal Strebel lässt sich ein buntes Potpourri an Emotionen beobachten. Er ist hoffnungsvoll, frustriert, erleichtert und sogar zu Tränen gerührt. Doch nach acht Duellen war er wie alle Freiämter in erster Linie angespannt. Zu diesem Zeitpunkt stand es in Kriessern 20:9 für das Heimteam. Der Fünf-Punkte-Vorsprung, den sich die RS Freiamt eine Woche zuvor erkämpft hatte, war weg. Ungeheurer Druck lastete auf Saya Brunner (75 kg Greco) und George Bucur (75 kg Freistil). In ihren beiden Kämpfen mussten zwingend zwei Siege mit insgesamt sechs Punkten Differenz für die Freiämter her, damit es noch zu Bronze reicht. Das Problem: Brunner und Bucur treffen auf die gleichen Gegner wie im Hinkampf den sie jeweils knapp mit 2:1 für sich entschieden hatten. Jetzt mussten zwei so deutliche Siege her. Doch es klappt. Brunner siegt 3:0, Bucur macht mit technischer Überlegenheit alles klar. «Am Ende geht es gut aus», sagt RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng. «Aber von den vier Play-off-Kämpfen, war das unser schlechtester.»</p><p><strong>Unter schlechtem Stern</strong></p><p>Die RS Freiamt rechnet mit einer schwierigen ersten Hälfte – aber nicht mit einem solchen Fehlstart. Von Anfang an geht alles schief, was möglich ist. Kevin Birchler (57 kg Greco) beginnt gegen Levin Meier stark und kassiert dann wegen eines Fehlers eine Schulterniederlage. Roman Zurfluh (130 kg F), der nach langer Verletzung ohne Training einspringt, wird von Jeremy Vollenweider ausgepunktet. Nils Leutert (61 kg F) holt mit einem 2:1-Sieg gegen Dominik Laritz den ersten Lichtblick. Danach geht es weiter bergab. Vladyslav Shyshko (97 kg G) erfährt erst kurz vor dem Kampf von seinem Einsatz, da Nikita Gerasymenko krankheitsbedingt ausfällt. Sowohl Shyshko gegen Fabio Dietsche wie auch Michael Bucher (65 kg G) gegen Dimitar Sandov versuchen den Schaden in Grenzen zu halten. Beide geben ihre Kämpfe aber mit 0:3 ab. 15:2 führt Kriessern zur Pause. Auch der Start in die zweite Hälfte misslingt. Kimi Käppeli (86 kg F) findet gegen Ramon Betschart kein Mittel und verliert ebenfalls 0:3. «Da habe ich zum ersten Mal geschluckt», gesteht Strebel.</p><p><strong>Weber sorgt für Tränen</strong></p><p>«Unser Problem war, dass wir in den verlorenen Kämpfen keine Punkte gesammelt haben», analysiert der Trainer. Die Ostschweizer hingegen nutzen jede Gelegenheit, um den Freiämtern das Leben schwerzumachen. So auch beim 4:1-Sieg von Nino Leutert (70 kg Freistil) gegen Michael Steger. Leutert dominiert, verliert aber durch eine strittige Szene einen Punkt. Und spätestens bei Marc Webers Kampf (80 kg G) gegen Artemii Utochkin explodiert auch der sonst so zurückhaltende und ausgeglichene Strebel. Zunächst motiviert er seinen Teamcaptain, sagt ihm, dass er nur gewinnen kann. Als die Kampfrichter Utochkins Passivität mehrfach ungeahndet lassen, drückt der Trainer seinen Unmut lautstark aus. Weber gewinnt am Ende mit 3:1. Er riskiert alles für einen höheren Sieg und gibt ebenfalls noch einen Punkt ab. Es ist auch Marc Weber, der den Trainer zu Tränen rührt. Der Teamcaptain ringt gegen Kriessern in der Gewichtsklasse bis 80 kg. In dieser Saison war er aber auch schon bis 86, 97 und 130 kg im Einsatz. Der Greco-Spezialist&nbsp;war sich im Kampf gegen Schattdorf auch nicht zu schade, im Freistil bis 130 kg anzutreten. «Und das gegen einen Ringer, der rund 40 kg schwerer ist als er. Und dann gewinnt er noch. Sich so in den Dienst der Mannschaft zu stellen, ist vorbildlich.»</p><p>Nach Webers Einsatz folgen die entscheidenden Kämpfe von Brunner und Bucur. Strebel hatte vor dem Rückkampf gesagt, er könne mit einer verpassten Medaille leben, wenn die Leistung stimme. Nach dem Auftritt in Kriessern wäre es ihm schwergefallen. «Die Leistung war nicht bei allen Ringern so, wie sie sein sollte», fasst der Trainer zusammen, nimmt sein Team aber gleichzeitig in Schutz. «Wir waren in den Play-offs dreimal in Topform. Aber es gelingt nicht immer, am Tag X perfekt vorbereitet zu sein. Am Ende gewinnen und verlieren wir als Team.» Und dieses Mannschaftsdenken konnte Strebel in seinem Team verankern. Das liess sich beobachten, als es nach dem Kampf einmal mehr emotional wird. Yves Müllhaupt, der die letzten Jahre die Freiämter mit einer Doppellizenz unterstützt hat, wurde verabschiedet. Durch die Abschaffung der Doppellizenz wird er künftig nur noch für Weinfelden kämpfen. Mit einem Transparent danken ihm die Freiämter: «Yves, eine vo eus.»</p><p>Es ist dieser Zusammenhalt, der die RS Freiamt zu starken Leistungen im Halbfinal gegen Willisau und zum 3. Platz gegen Kriessern getragen hat. «Schön, dass sich das Team für den Auftritt gegen Willisau belohnen konnte», sagt Präsident Küng. Strebel blickt bereits auf die nächste Saison: «Es wird wieder eine Herausforderung, die Mannschaft an diesen Punkt zu bringen.» Doch jetzt dürfen die Freiämter nach diesem nervenaufreibenden Krimi erst einmal durchatmen.</p><p>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Ein Leuchten in der Kristallkugel</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/135937</link>
<description><![CDATA[NLA, Rückkampf um Rang 3./4.: RS Kriessern – RS Freiamt (So, 14 Uhr, MZH Kriessern)Die RS Freiamt geht mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung (19:14) in den Rückkampf...]]></description>
<pubDate>Sat, 06 Dec 2025 09:19:43 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>NLA, Rückkampf um Rang 3./4.: RS Kriessern – RS Freiamt (So, 14 Uhr, MZH Kriessern)</em></p><p><strong>Die RS Freiamt geht mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung (19:14) in den Rückkampf um Bronze gegen Kriessern. Vor dem letzten Kampf der Saison geht der Blick mit einem Auge auch bereits in Richtung Zukunft. Wie sind die Freiämter für die nächsten Jahre aufgestellt? Ist ein Angriff auf den Meistertitel in absehbarer Zeit realistisch?</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Das Saisonende ist nah. Übermorgen Sonntag muss die RS Freiamt in Kriessern noch einmal alles geben, um Bronze zu holen. Die Freiämter haben zwar mit dem 19:14-Sieg zu Hause schon Vorarbeit geleistet, doch entschieden ist noch nichts. «Wir müssen von der ersten Sekunde an bereit sein. Das wird wieder ein Krieg dort draussen», sagt Freiamt-Trainer Pascal Strebel. «Auf uns wartet eine kleine Halle, eine kleine Matte. Die Voraussetzungen sind nicht die einfachsten.»</p><p>Der Stilartenwechsel im Rückkampf macht eine Einschätzung schwierig. «Kriessern ist extrem stark im Greco-Ringen. Wir haben eher den Vorteil im Freistil. Ich gehe davon aus, dass es bei beiden Teams ein paar kleinere Änderungen geben wird und wieder ein ausgeglichenes Duell zu erwarten ist.» Die RS Freiamt hat ebenfalls einen Nachteil in den höheren Gewichtsklassen, wo das Kader eher dünn ist. «Das ist etwas, was wir nicht in ein oder zwei Jahren lösen werden.»</p><p><strong>Der erste Lichtblick: Die Junioren</strong></p><p>Da sich die Saison dem Ende neigt und der Trainer die kommenden Jahre anspricht, ist auch ein Blick in die Kristallkugel und die Zukunft der RS Freiamt erlaubt. Die erwähnten Lösungen betreffen nicht nur die schwereren Gewichtsklassen, sondern das gesamte Teamgefüge. Die aktuelle Saison war eine Art Übergangsjahr. Nächste Saison gibt es eine grössere Ligareform. Die Konkurrenz nutzte jetzt die letzte Chance für grosse Transfers. Vor der Saison war Strebel deshalb der Ansicht, dass es schwieriger als zuvor sein wird, in den Final einzuziehen – und er sollte Recht behalten. Für die RS Freiamt war eine Medaille das Minimalziel. Mehr als das können sie jetzt auch nicht mehr herausholen. Dabei ist die Sehnsucht nach dem ersten Meistertitel seit 2014 sehr gross bei den Fans.</p><p>Doch benötigt das Team so viele Lösungen, um wieder um den Titel mitzukämpfen? Am vergangenen Wochenende wurde in der Halbzeitpause der Ringernachwuchs der Freiämter geehrt. Jeder Ringer unter 20 Jahren erhielt von Jugendobmann Marc Schärer einen Grittibänz. Darunter war der 18-jährige Kevin Birchler, der zuvor noch auf der Matte stand und Manuel Zäch mit 15:0 ausgepunktet hat. Auch Saya Brunner, der seit Jahren Teil der ersten Mannschaft ist und zu den Leistungsträgern gehört, ist Teil dieser Generation. Das Team der RS Freiamt ist jung und entwickelt sich weiter. Weitere junge Ringer rücken nach.</p><p><strong>Weiterer Lichtblick: Die Rückkehrer</strong></p><p>In dieser Saison fehlten der RS Freiamt drei Leistungsträger. Roman Zurfluh ist zurückgetreten, Randy Vock und Christian Zemp sind verletzt. Vor dem Halbfinal kam mit der Sperre von Magomed Ayshkanov ein vierter Ausfall dazu. Während Zurfluh definitiv nicht mehr zurückkommen wird, besteht die Hoffnung, dass die anderen drei Ringer wieder auf der Matte stehen.</p><p>Bei Ayshkanov hängt es von der Dauer der Sperre ab. Sie beträgt ein Jahr, sofern er bei allen Vereinen der Liga ein Nachwuchstraining leitet. Erfüllt er diese Auflage nicht, verlängert sich die Sperre auf anderthalb Jahre. Weniger lange fehlen dürften Zemp und Vock. «Gerade Randy Vock hat schon ein gewisses Alter und nur er weiss, ob er noch die Energie für die Mannschaftsmeisterschaft hat. Aber wir haben Optionen mit den Rückkehrern. Wenn sie wieder da sind, habe ich mehr Flexibilität und Alternativen bei der Aufstellung.»</p><p><strong>Hoffnungsschimmer: Leistungen und Moduswechsel</strong></p><p>Die RS Freiamt war diese Saison auch stärker, als es der 4. Platz nach der Vorrunde vermuten liess. Die Mannschaft war hinter Willisau, Einsiedeln und Kriessern klassiert, kassierte teilweise deutliche Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz. Mittlerweile hat das Team bewiesen, dass es auch anders kann. Willisau wurde im Halbfinal-Rückkampf bezwungen. Kriessern im Bronze-Hinkampf. Das Niveau in den Play-offs ist hoch. Auch dank der RS Freiamt. «Schade, dass erst ab dem Halbfinal so starke Kämpfe zu sehen sind», sagt Strebel.</p><p>Die Ligareform könnte in diesem Bereich Abhilfe schaffen. Die Nationalliga A wächst in der nächsten Saison von sechs auf acht Teams. Die Vorrunde findet in zwei Vierergruppen statt, gefolgt von Viertelfinal, Halbfinal und Final. Viel Platz zum Taktieren bleibt nicht mehr. Die Mannschaften werden von Beginn an die Karten auf den Tisch legen müssen – etwas, was der RS Freiamt entgegenkommen könnte. «Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich die ganzen Reformen auf die Meisterschaft auswirken werden.»</p><p>Beim Blick in die Kristallkugel sieht man in der Zukunft der Freiämter vieles leuchten. Zu weit voraus will das Team aber noch nicht schauen. Im Hier und Jetzt wartet noch eine Aufgabe: der Rückkampf gegen Kriessern. Da gilt es, sich jetzt erst einmal Bronze zu sichern. Aber früher oder später kann man in der Kristallkugel auch den Meisterpokal durchschimmern sehen.</p><p><br></p><p>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Mit Herz Richtung Podest</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/135853</link>
<description><![CDATA[Nationalliga A, Hinkampf um Rang 3/4: Die RS Freiamt legt mit 19:14 (12:5) gegen Kriessern vorDie RS Freiamt siegt im Hinkampf um Bronze mit fünf Punkten Vorsprung...]]></description>
<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 17:57:01 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Nationalliga A, Hinkampf um Rang 3/4: Die RS Freiamt legt mit 19:14 (12:5) gegen Kriessern vor</em></p><p><strong>Die RS Freiamt siegt im Hinkampf um Bronze mit fünf Punkten Vorsprung gegen Kriessern. Eine Vorentscheidung ist damit noch nicht gefallen. Die Freiämter zeigen aber insbesondere in der ersten Hälfte eine sehr starke Leistung. Das lässt hoffen, dass sie auch in der Ostschweiz bestehen und die Saison mit einer Medaille krönen können.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Am Ende fehlt wenig und Nino Leutert punktet Kriesserns Dominik Laritz aus. 13:0 Einzelpunkte, 3:0 Teampunkte – ein klarer Sieg für den Freiämter. Leutert und Laritz gehören zu den besten Ringern des Landes in ihrer Gewichtsklasse. Ihre bisherigen Duelle waren meist sehr ausgeglichen. Obwohl in den letzten Jahren das Pendel immer stärker zu Leuterts Gunsten ausgeschlagen ist, hat er den Ostschweizer noch nie so dominiert.</p><p>«Früher habe ich mir an ihm oft die Zähne ausgebissen», sagt Nino Leutert. «Er ist ein sehr explosiver Ringer und hat auch diesmal alles versucht, um mich zu bezwingen.» Doch Laritz blieb chancenlos. «Die letzten Kämpfe habe ich für mich entschieden, aber so klar zu gewinnen, macht mich stolz. Sicher spielte die Tagesform eine Rolle. Ich habe mich super gefühlt und das auf der Matte gezeigt. Trotzdem denke ich, dass ich Fortschritte gemacht habe und seiner Explosivität besser standhalte. » Leuterts Dominanz spiegelt die erste Halbzeit der RS Freiamt wider. Kriessern muss in vier von fünf Duellen untendurch. Einzig Nikita Gerasymenko muss sich gegen Fabio Dietsche (130 kg, Greco) mit 0:3 geschlagen geben. Kevin Birchler punktet Manuel Zäch aus (57 kg, Freistil), Nils Leutert erfüllt mit einem 3:1 gegen Levin Meier die Pflicht (61 kg, G), und Kimi Käppeli bezwingt den schwereren Damian Dietsche mit 3:1 (97 kg, F). «Die klaren ‹zu null›-Siege haben Kriessern zugesetzt. So konnten wir sie auf Distanz halten», sagt Freiamt-Trainer Pascal Strebel zufrieden.</p><p><strong>In schwieriger zweiter Halbzeit behauptet</strong></p><p>Der Vorsprung war wichtig. Nach der Pause hat die RS Freiamt stärker zu beissen. Positiv: Die Freiämter halten die Kämpfe eng. Dort, wo der Gegner favorisiert ist, kann er in Schach gehalten werden. Marc Weber, der bereits zum dritten Mal in dieser Saison gegen den deutlich schwereren Ramon Betschart antritt (86 kg, G), verliert nur 1:3. Michael Bucher (70 kg, G) unterliegt dem bisher ungeschlagenen Dimitar Sandov knapp mit 1:2. Ebenso Yves Müllhaupt (80 kg, F), der als Greco-Ringer im Freistil ungewohnt agieren muss. George Bucur (75 kg, F) und Saya Brunner (75 kg, G) holen je einen 2:1-Sieg. Die Freiämter Ringer trotzen jeder noch so schwierigen Ausgangslage.</p><p>Negativ: Sie geben fast alle in den letzten Sekunden ihrer Duelle noch Punkte ab. «Im besten Fall gewinnen wir acht von zehn Kämpfen», so Strebel. «Diese Punktverluste in den letzten Sekunden sind etwas, wo wir Verbesserungspotenzial haben.»</p><p><strong>Schon viel erreicht</strong><br><br>Mit fünf Punkten Vorsprung bleibt das Duell um Bronze offen. Nächstes Wochenende braucht es in Kriessern eine ähnlich starke Leistung, um die Medaille zu sichern. Trotzdem fällt das Zwischenfazit positiv aus. «Auch wenn die Ringer am Ende ihrer Kräfte waren, haben sie stets weitergekämpft. Wir sehen, dass das Publikum diesen Kampfgeist schätzt. Sollte es tatsächlich nicht zu Bronze reichen, spielt das für mich eine Rolle. Wenn ich den Eindruck habe, dass wir alles gegeben haben und der Gegner schlicht besser war, könnte ich damit leben.»</p><p>Gleichzeitig ist spürbar, dass der Trainer nicht möchte, dass es so weit kommt. Er motiviert sein Team und betont, was sie schon erreicht haben. «Wir sind immer noch die Einzigen, die in dieser Saison dem grossen Favoriten Willisau eine Niederlage zufügen konnten.» Die RS Freiamt war auch in der Lage, den Ausfall von vier Leistungsträgern zu kompensieren. Roman Zurfluh (Rücktritt), Randy Vock, Christian Zemp (beide verletzt) und Magomed Ayshkanov (Sperre) fehlen – ein Quartett, das letztes Jahr im Final mit dabei war. «Und doch haben wir bewiesen, dass wir mit den Topteams mitringen können. Es braucht aber jeden und der Glaube muss vorhanden sein.»</p><p><strong>Bloss nicht verwalten</strong><br><br>Nino Leutert sieht es ähnlich. «Egal ob Sieg oder Niederlage, jeder gibt sein Bestes auf der Matte und versucht, das Bestmögliche herauszuholen. Das funktioniert momentan sehr gut.» Er glaubt an den 3. Platz. «Wir dürfen nicht an die fünf Punkte Vorsprung denken. Sonst verwalten wir das Ergebnis, und das wird gefährlich. Wir müssen so ringen wie im Hinkampf. Wenn jeder sein Herz auf der Matte lässt, wird es gut ausgehen.» Tritt das ganze Team so auf wie Leutert gegen Laritz, wird es für Kriessern schwer, den Rückstand aufzuholen.</p><p><br></p><p>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Dramatisch den Final verpasst</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/135628</link>
<description><![CDATA[Nationalliga A, Halbfinal-Rückkampf: Trotz Sieg in Willisau (16:17) ist die RS Freiamt aus dem Titelrennen rausAufopferungsvoll. Sackstark. Und am Ende gar mit...]]></description>
<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 15:55:37 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Nationalliga A, Halbfinal-Rückkampf: Trotz Sieg in Willisau (16:17) ist die RS Freiamt aus dem Titelrennen raus</em></p><p><strong>Aufopferungsvoll. Sackstark. Und am Ende gar mit mehr Einzelsiegen als der grosse Favorit Willisau. «Stellt sie auf den Kopf», forderten die Fans. Das gelingt hauchdünn nicht. Das letzte von total 20 Duellen entscheidet den Klassiker zwischen Willisau und Freiamt. Ein Punkt fehlt zur Sensation.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Eine schräge Szene. Florian Bissig verliert 0:8 gegen Ringer-Oldie George Bucur – und jubelt dennoch ausgelassen Richtung Fans. Der 39-jährige Bucur holt 0:3-Teampunkte für die Freiämter, sichert damit den 16:17-Sieg in der Höhle des Löwen. Und dennoch feiern die Willisauer überschwänglich. Denn es hätte ein 0:4 benötigt, um in den Final einzuziehen und die 15:17-Pleite aus dem Hinkampf wettzumachen. Am Ende fehlt ein einziger, mickriger Punkt für die grosse Überraschung.</p><p><strong>Birchler mit Start-Feuerwerk: «Ich bin sehr überrascht»</strong></p><p>Um 21.26 Uhr ist es amtlich. Willisau steht zum neunten Mal in Serie im Final. Bei den Freiämtern fliessen Tränen. Trainer Strebel ruft seinen Jungs zu: «Das ist nicht das bessere Team.» Mit ein wenig Abstand meint er: «Sport ist manchmal ungerecht. Jeder dachte, es wird eine klare Sache für Willisau. Doch wir haben gezeigt, dass man mit Willen und Feuer sehr viel erreichen kann.» Die Freiämter holen mehr Einzelsiege (11 zu 9) und zerschellen dennoch am Willisauer Felsen. «Das tut weh. Doch wir dürfen stolz sein auf diese Leistung. Für unsere Zukunft war es enorm wichtig, dass wir Willisau bis aufs Äusserste fordern», so Strebel.</p><p>Die Dramaturgie des Abends. 19 Uhr. Kampfstart. Willisau meldet (eher grosszügig) 1200 Fans. Die Stimmung elektrisierend. Und Kevin Birchler geladen. Der Willisauer Routinier Timon Zeder steht ihm im ersten Duell des Abends (57 kg Greco) entgegen. Birchler, 18 Jahre jung, krallt sich in seiner ersten NLA-Saison den knappen Sieg. 1:2-Teampunkte für Freiamt. «Ich hoffte auf einen Exploit von ihm, habe es aber nicht erwartet», so Strebel. Ähnlich geht es Birchler selbst: «Ich war sehr überrascht, dass ich vor dieser bombastischen Kulisse gewinnen konnte. Es hat einfach alles gepasst. Ich glaube an mich und das Team.» Diese Überraschung ist der Zündstoff für noch mehr Glauben aufseiten der Freiämter.</p><p><strong>Das Erwachen von Gerasymenko,&nbsp; der vielseitige Bucher</strong></p><p>Das nächste Duell ist irgendwie schon vor dem Kampf entschieden. 130 kg, Freistil. Gegen die Willisauer Maschine Samuel Scherrer ist kein Ringerkraut gewachsen. Letzte Woche «opferte» sich der 17-jährige Livian Küng. Nun ist es Felix Zemp (Bruder von Christian Zemp), der sonst im 1.-Liga-Team der Freiämter ringt, der sich Scherrer entgegenstellt. Immerhin wehrt sich Zemp gut und voller Mut, doch Scherrer beendet den Kampf nach etwas mehr als zwei Minuten vorzeitig durch technische Überlegenheit. Nils Leutert wirbelt dann Ilia Terzi (61 kg F) ordentlich durch und siegt abgezockt 0:8 (0:3). Im Duell zwischen Delian Alishahi und dem Freiämter Nikita Gerasymenko (97 kg G) musste man das Schlimmste befürchten. Der Freiamt-Ukrainer geht lethargisch ran, nimmt den Kampf zuerst nicht an. Doch er rappelt sich auf, rackert sich ab und sorgt trotz 5:14-Niederlage für eine Überraschung. Im letzten Duell vor der Pause (65 kg G) tritt der vielseitige Michael Bucher dem Willisauer Jonas Müller entgegen. Und Bucher zeigt sein riesiges gelb-blaues Herz und seine ganze Klasse. Beim 0:6-Erfolg kommt er nie in Bedrängnis. Diese 0:3-Teampunkte sorgen für die Pausenführung der Freiämter (8:9).</p><p><strong>Respekt vom Gegner, Gedanken an Ayshkanov</strong></p><p>Die Hoffnung lebt – doch erhält einen Dämpfer. Zum Start in den zweiten Durchgang (86 kg F) ist Kimi Käppeli nahe dran am Punktgewinn gegen den Topmann Mansur Mavlaev – doch verliert am Ende vorzeitig 15:0 (4:0). Nino Leutert besiegt erstmals Tobias Portmann (70 kg F). Ganz stark. Mit dem 1:9 (1:3) bringt er die Hoffnung wieder zurück. Marc Weber hungert sich runter – und ackert sich souverän zum 0:3-Sieg gegen Joel Marti (80 kg G). Die Freiämter führten 13:14. Saya Brunner wehrt sich danach mit aller Macht gegen Topringer Michael Portmann (75 kg G). Er gibt früh eine Fünferwertung ab – doch verhindert in extremis das vorzeitige Kampfende. 14:0 für Portmann. 3:0-Teampunkte für Willisau. 16:14 führt das Heimteam. Und der einstige Weltklasse-Ringer George Bucur (39 Jahre alt) benötigt gegen Florian Bissig (75 kg F) einen 0:4-Sieg. Er versucht alles, er geht früh in Führung, doch Bissig wehrt sich stark. Der Willisauer wird erst sehr spät für seinen defensiven Ringstil bestraft. So gewinnt Bucur «nur» 0:8. Das gibt 0:3-Teampunkte. Zu wenig. Die RS Freiamt gewinnt zwar 16:17, doch scheidet dramatisch mit dem Gesamtskore von 33:32 aus. «Wir haben in vielen Kämpfen Punkte geholt, die niemand erwartet hat», lobt Trainer Strebel sein Team. Die Willisauer zollen dem Gegner grossen Respekt. «Knapper hätte es nicht sein können. Freiamt hat uns alles abverlangt und war sehr gut eingestellt», sagt der Willisauer Stefan Reichmuth.</p><p><strong>Kriessern, «die harte Nuss»</strong></p><p>Die Freiämter scheitern nach aufopferungsvollem Kampf und riesigem Spirit an Favorit Willisau hauchdünn. Und manch einer wird wohl an die umstrittene Sperre von Magomed Ayshkanov denken. Denn eines ist klar: Mit dem Schwergewicht Ayshkanov wäre Willisau gefallen. Präsident Nicola Küng sagt: «Ich bin unfassbar stolz auf das Team. Es war eine aussergewöhnliche Leistung, die niemand für möglich gehalten hätte. Ich bin aber auch leicht genervt, dass es nicht reicht. Und ja, auch an die Sperre von Ayshkanov musste ich denken. Mit ihm hätte es wohl gereicht. Aber es ist, wie es ist.»</p><p>Im anderen Halbfinal ist es ebenfalls dramatisch. Einsiedeln setzt sich hauchdünn gegen Kriessern durch. Somit empfangen die Freiämter am nächsten Sonntag (14 Uhr, Merenschwand) Kriessern zum Hinkampf um Bronze. «Das wird eine harte Nuss», sagt Trainer Strebel.</p><p>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<item>
<title>Der heikle Fahnenklau</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/135629</link>
<description><![CDATA[Besondere Choreo: Die Freiämter Fans stibitzen Willisau die Fahne – und alles bleibt friedlichIm Hinkampf in Muri stibitzen die Freiämter Fans den Willisauern...]]></description>
<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 15:54:48 +0100</pubDate>
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<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Besondere Choreo: Die Freiämter Fans stibitzen Willisau die Fahne – und alles bleibt friedlich</em></p><p><strong>Im Hinkampf in Muri stibitzen die Freiämter Fans den Willisauern ihre Riesenfahne. Auch wenn dies heikel ist, gibt es zwischen den Fanlagern und den Vereinen keinen Unmut.</strong></p><p>Kurz vor Kampfbeginn sorgt die Choreo der Freiämter Fans für Erstaunen. Die riesige Fahne (rund 4 mal 4 Meter gross) des RC Willisau wird kopfüber hochgezogen, versehen mit «RSF» und dazu werden dem Löwen der Mund und die Augen zugeklebt. Dazu die Botschaft der Freiämter Fans auf einem Banner: «Stellt sie auf den Kopf!» So einige der 1200 Zuschauer konnten sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Die Freiämter hatten den Willisauern die Fahne beim Hinkampf in Muri stibitzt. Nicola Küng, Präsident der RS Freiamt, war nicht riesig erfreut: «Wir wollten das nicht unbedingt. Man muss nicht zusätzlich Öl ins Feuer giessen.» Jedoch haben sich die Verantwortlichen beider Fanlager abgesprochen – auch mit den Vereinsverantwortlichen. Die kreative und überraschende Aktion wurde dann respektvoll und in freundschaftlichem Einvernehmen der beiden Klubs durchgezogen. In anderen Sportarten wäre solch ein Fahnenklau wohl kaum so friedlich über die Bühne gegangen. In der Halbzeit in Willisau wurde die Fahne unversehrt wieder übergeben.&nbsp;<em>--spr</em></p><p><em></em><em></em>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Freiamt siegt, Willisau jubelt – Ringerdrehbuch mit verkehrten Rollen</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/135630</link>
<description><![CDATA[Obwohl die Ringerstaffel Freiamt den Nationalliga-A-Halbfinal gegen Willisau gewinnt, ziehen die Luzerner dank der besseren Gesamtdifferenz in das Final ein. Jubel...]]></description>
<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 17:36:43 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Obwohl die Ringerstaffel Freiamt den Nationalliga-A-Halbfinal gegen Willisau gewinnt, ziehen die Luzerner dank der besseren Gesamtdifferenz in das Final ein. Jubel im Lager der Verlierer – Enttäuschung bei den Siegern.</p><p>Verkehrte Welt auf der Ringermatte in der Willisauer BBZ-Halle: Florian Bissig jubelt nach seiner 0:8-Punkteniederlage gegen George Bucur. Der für Freiamt ringende Rumäne liegt enttäuscht auf dem Rücken. Er hätte den Willisauer Nationalkaderringer auspunkten müssen, damit die Ringerstaffel Freiamt in den Final eingezogen wäre.</p><figure><p>Die Aargauer Ringerhochburg hat zwar in der Höhle des Löwen vor 1200 lautstarken Zuschauern die Willisau Lions mit 17:16 Mannschaftspunkten geschlagen. Weil der Hinkampf eine Woche zuvor in Muri 15:17 verloren gegangen war, lagen sich die Athleten des Rekordmeisters dennoch in den Armen. Sie streben nun im Final gegen Einsiedeln ihren 19. Titel an.</p></figure><h5><strong>Die Leistung stimmt, das Finale dennoch nicht erreicht</strong></h5><p>Die hängenden Köpfe der Freiämter Ringer bei der Bekanntgabe des Siegesresultats sagten alles aus. Da tröstete auch der Freiämter Fanjubel keine Spur. «Was soll ich da sagen», schüttelte Cheftrainer Pascal Strebel den Kopf. «Es gibt heute Abend zu unserer Leistung nur Positives. Das einzig Negative ist, dass wir nicht im Final stehen.»</p><p>Laut Strebel haben seine zehn Athleten beinahe das Unmögliche möglich gemacht. «Der Wille war da, und wir sind dem Ziel nahe gekommen.» Vor der Pause lancierten Kevin Birchler und Michael Bucher das Gästeteam. Freistiljunior Birchler zwang bis 57 kg Greco das Glück gegen Willisaus Routinier Timon Zeder auf seine Seite. Michael Bucher bescherte den Aargauer Gästen bis 65 kg Greco mit eisernem Willen eine 9:8-Pausenführung.</p><p>Trotzdem schien Willisau noch auf Finalkurs zu sein. Zu Beginn der zweiten Hälfte fertigte Mansur Mavlev im Kaderuell Kimi Käppeli 15:0 ab. Doch jetzt lebte der Freiämter Kampfgeist erst richtig auf. Freiamts Internationaler Nino Leutert zerzauste den angeschlagenen Tobias Portmann 9:1, wobei das Kampfgericht dem Willisauer einen Punkt schenkte. Powerringer Marc Weber brachte Freiamt mit einem Punktesieg auf 14:13 voran. Willisaus übermächtiger Greco-Spezialist Michael Portmann konterte mit einem 14:0 gegen Freiamts Greco-Talent Saya Brunner.</p><h5 id="doc-1jaqi1pb30"><strong>Nur ein Ringerwunder hätte sie ins Final gebracht</strong></h5><p>Nach der Bekanntgabe der Aufstellung hatte sich ein deutlicher Willisauer Sieg abgezeichnet. Nur ein Ringerwunder hätte Freiamt in den Final bringen können. Ein solches erwarteten die Freiämter Anhänger im letzten Kampf von ihrem Rumänen George Bucur. Den Hinkampf hatte der 39-jährige Rumäne gegen Florian Bissig 12:2 gewonnen. Nun war ein 15:0 gefordert. Bissig kämpfte entsprechend defensiv. Bucur tat sich schwer und führte nach der ersten Kampfhälfte nur 5:0.</p><p>Der Osteuropäer ermüdete und verlor die Kampfübersicht. Die Passivität des 21-jährigen Willisauers führte zwar in der Schlussphase noch zu drei Strafpunkten. Doch der 8:0-Schlussstand für den Freiämter liess das Willisauer Lager jubeln.</p><p>Dass Freiamt nach dem letztjährigen zweiten Platz in der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft abrutschen könnte, lag in der Luft. Auf der Matte fehlten die verletzten Teamstützen Randy Vock und Christian Zemp. Dazu zog sich Ringerschwinger Roman Zurfluh zurück. Deshalb war der 4. Platz nach der Qualifikation mit fünf Siegen, vier Niederlagen und einem Unentschieden keine Enttäuschung.</p><p>Dennoch bewies Pascal Strebel, dass Wille und Teamgeist Berge versetzen können. «Wir kamen dem Final sogar mit zwei krassen Ersatzringern nahe», tönte der Cheftrainer bei der Analyse den entscheidenden Punkt an.</p><h5 id="doc-1jaqj5fcd0"><strong>Swiss Restling mit unverständlichem Entscheid</strong></h5><p>Hinter den Kulissen leitete Swiss Wrestling Freiamts Halbfinalniederlage ein. Just vor dem Halbfinal sperrte der Ringerverband Freiamts Russen Magomed Aischkanow für Verfehlungen im Juni an einem internationalen Turnier. Dabei missachtete Swiss Wrestling sein Rechts- und Disziplinarreglement schwerwiegend: Er kann Vorfälle im Ausland nicht ahnden und müsste zeitnah sanktionieren.</p><p><br></p><h5><strong>Gegendarstellung der Swiss Wrestling Federation</strong></h5><section><p>Der Ringerverband Swiss Wrestling erklärt: Die Formulierung («Hinter den Kulissen leitete Swiss Wrestling Freiamts Halbfinalniederlage ein») unterstellt der Swiss Wrestling Federation implizit eine Absicht zur Einflussnahme auf den sportlichen Ausgang der Halbfinals. Diese Unterstellung ist inakzeptabel und richtigzustellen. Wäre ein Medienvertreter, ein Vertreter der Ringerstaffel Freiamt oder jede andere Person davon überzeugt, dass der Ethikverantwortliche der Swiss Wrestling Federation und die Rekurskommission die Halbfinalniederlage hätten «einläuten wollen» bzw. die Entscheidung zur Sanktionierung der vorliegenden Verstösse mit dem Ziel getroffen wurde, der Ringerstaffel Freiamt einen Nachteil zuzufügen, müsste dies zwingend eine entsprechende Meldung bei Swiss Sport Integrity (SSI) nach sich ziehen.</p><p>Zur Textpassage «Dabei missachtete Swiss Wrestling sein Rechts- und Disziplinarreglement schwerwiegend: Er kann Vorfälle im Ausland nicht ahnden und müsste zeitnah sanktionieren.» stellt der Verband klar: «Die Swiss Wrestling Federation sowie die Rekurskommission haben ihren Entscheid auf Basis der geltenden Statuten und Reglemente unter vollständiger Einhaltung derselben getroffen.&nbsp;Anderslautende Behauptungen wären zunächst ebenfalls bei Swiss Sport Integrity anzuzeigen oder durch die vorhandenen Rechtsmittel, die die Ringerstaffel Freiamt bisher nicht ausgeschöpft hat, zu bestätigen. Diese Formulierung entspricht nicht einer Meinungsäusserung, die durch Art. 16 der Bundesverfassung und einschlägige Regelungen im Medienrecht zulässig wäre. Es ist eine klare Falschbehauptung und somit richtigzustellen. Sollte es sich um die Meinung einer Einzelperson, z.B. des Autors des Artikels handeln, muss dies entsprechend kenntlich gemacht werden.»</p><p>Und weiter: «Insbesondere die in verschiedenen Medien (u.A. Schlussgang.ch) wiederholt veröffentliche Behauptung, die Swiss Wrestling Federation würde gegen ihre Reglemente Verstossen, da der Ort der begangenen Verstösse ausserhalb der Schweiz läge, belegt, dass der Verfasser nicht ausreichend Kenntnis der Statuten und der darauf basierenden Sanktionsentscheidung hat, die auf ortsunabhängige, global geltende Ethik-Richtlinien gestützt sind, zu denen sich alle Mitglieder der Swiss Wrestling Federation bekennen.»</p><p>Freiamts Präsident Nicola Küng sagt: «Der Verband gibt in diesem Fall ein schlechtes Bild ab. Aber ein Weiterzug vor das internationale Sportgericht ist zu teuer, das kann ich dem Verein nicht zumuten.»</p><p>So wartet die Ringerstaffel Freiamt weiter auf den ersten Triumph nach 2016 gegen Erzrivale Willisau. Damals siegten die Aargauer im Kampf um NLA-Bronze. Seither gingen alle entscheidenden Duelle verloren.</p></section><figure><p><br></p></figure><p>©&nbsp;CH Regionalmedien AG, Aargauer Zeitung</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Knappe Niederlage für RS Freiamt</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/135370</link>
<description><![CDATA[Die Ringerstaffel Freiamt&nbsp;zeigt Herz und Kampfgeist und verlangt im Halbfinal-Hinkampf dem grossen Favoriten Willisau alles ab. Vor euphorischer Kulisse endet...]]></description>
<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 19:59:04 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Ringerstaffel Freiamt&nbsp;zeigt Herz und Kampfgeist und verlangt im Halbfinal-Hinkampf dem grossen Favoriten Willisau alles ab. Vor euphorischer Kulisse endet das Duell 15:17 - und lässt für den Rückkampf in einer Woche alles offen.</p><p>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Der Superjunge</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/135253</link>
<description><![CDATA[Ringen, Nationalliga A, Halbfinal, Hinkampf: RS Freiamt – RC Willisau (Samstag, 19 Uhr, Bachmatten Muri)Kevin Birchler, 18 Jahre jung, gilt als riesiges Versprechen...]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Nov 2025 09:01:55 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, Nationalliga A, Halbfinal, Hinkampf: RS Freiamt – RC Willisau (Samstag, 19 Uhr, Bachmatten Muri)</em></p><p><strong>Kevin Birchler, 18 Jahre jung, gilt als riesiges Versprechen für die Zukunft. Der Freistil-Ringer ordnet dem Ringsport alles unter. «Schlafen. Arbeiten. Ringen. Mehr gibt es bei mir nicht», sagt er. Und Birchler will nun in seiner ersten NLA-Saison im Halbfinalkampf zeigen, was er drauf hat. «Wenn wir in den Final wollen, müssen wir Willisau aus dem Weg räumen», sagt er selbstbewusst.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Auf dem Foto seiner Ringerlizenz sieht Kevin Birchler aus, als würde er noch den Kindergarten besuchen. Er lacht. «Das war auch so.» Birchler ringt seit seinem 4. Lebensjahr. Die Familie lebte damals noch in Brunnen. Bis er 14 Jahre alt ist, wohnt er am jenem herrlichen Fleck im Kanton Schwyz. Und dann zügelt die Familie. «Wegen des Ringens», wie Kevin Birchler erzählt.</p><p><strong>Von Brunnen nach Bünzen</strong></p><p>Auch sein zwei Jahre älterer Bruder Robin (aktuell in der Rekrutenschule) ist dem Sport verfallen, kam diese Saison in der 2. Mannschaft zum Einsatz. Damals, es ist rund vier Jahre her, war es dann Reto Gisler – ein Urner, der schon seit vielen Jahren zur RS Freiamt gehört – der die Familie Birchler in Richtung Freiamt holte. «Wir trainierten danach bis zu fünfmal pro Woche in Aristau. Das wurde dann zu viel – und unsere Familie entschied dann, den Wohnort zu wechseln und ins Freiamt zu ziehen. Heute leben wir in Bünzen», erklärt er bei einem Kaffee im Restaurant Löwen in Boswil. Nicht unweit von jenem Ort macht er die Lehre. Bei der<br>Swisspor ist er im 3. Lehrjahr zum Logistiker. Durch den Umzug sparen die beiden Ringerbrüder Kevin und Robin viel Zeit, die sie sonst im Auto gesessen sind. Für den Vater, der seinen Job in Zug hat, blieb der Arbeitsweg ziemlich identisch. Die Mutter arbeitet seit dem Umzug im Volg in Obfelden. Bruder Robin ist bei der Belltech in Muri.</p><p>Man spürt, für die Familie Birchler ist der Sport etwas bedeutungsvoller als für viele andere Familie hierzulande. Kevin sagt dann auch: «Ringen bedeutet mir alles. Ich könnte jede freie Minute auf der Matte stehen. Pro Woche trainiere ich achtmal. Am Wochenende habe ich Turniere und Kämpfe. Neben dem Ringen habe ich keine anderen Hobbys.»</p><p><strong>Support der Eltern «ist riesig»</strong></p><p>Im letzten Jahr war er gar international unterwegs, erreichte an der Nachwuchs-EM den starken 5. Rang, nahm auch an der WM teil. Aufgrund einer Verletzung (Rücken und Knie) pausierte er in dieser Saison mit den internationalen Einsätzen und fokussiert sich auf die nationale Meisterschaft. «Aber natürlich träume ich von internationalen Erfolgen, von Weltmeisterschaften, von den Olympischen Spielen», sagt er. Die Unterstützung der Eltern ist ihm auf sicher. «Ohne sie geht es nicht. Ihr Support ist riesig, schon immer, dafür bin ich ihnen enorm dankbar», sagt er.</p><p>Aktuell steht aber ein ganz anderes Highlight an. Am Samstag wird die Bachmattenhalle voll sein. Halbfinal der NLA-Meisterschaft. Der Klassiker steht an: Freiamt empfängt Willisau. Für Birchler, der in seiner ersten NLA-Saison in acht Kämpfen nur zweimal verlor, ein riesiger Höhepunkt. Auf ihn wartet voraussichtlich der erfahrene Timon Zeder oder Hotak Abdul Rashid, gegen den er in dieser Saison schon einmal verlor. «Ich habe keinen Druck. Ich gehe rein, ich gebe alles, ich will einen knappen Kampf, ich will das Maximum rausholen», sagt Birchler.</p><p><strong>«Meine Zukunft ist hier – ich will den Titel holen»</strong></p><p>Er betont, dass Willisau in dieser Saison das «Nonplusultra» in der Nationalliga A ist. Der Kronfavorit auf den Meistertitel. «Aber wir sind dennoch fähig, einen knappen Kampf zu zeigen. Wir können gar gewinnen. Aber dafür müssen alle ihre Bestleistungen abrufen.» Die Stimmung im Team sei hervorragend. «Wir haben alle das Ziel vor Augen. Wenn wir in den Final wollen, dann müssen wir Willisau aus dem Weg räumen. Die Vorfreude ist riesig. Ich bin angespannt, aber nur ein bisschen.»</p><p>In den letzten Jahren war Kevin Birchler jeweils in der Fankurve, der «gelb-blauen Wand» und feuerte die RS Freiamt zu Höchstleistungen an. Nun steht er selbst auf der Matte in einem Halbfinal vor tausend Zuschauern. «Das ist sicherlich ein kleiner Traum, der in Erfüllung geht», sagt Kevin Birchler, der aktuell ein «Superjunge» bei der RS Freiamt ist. Dazu gehört auch Tim Schreiber, sein bester Kumpel. Bei der RS Freiamt gibt es aktuell viele ganz junge Talente. Und die Nachwuchsgarde benötigt es auch, wenn es gegen Willisau mit dem Sieg klappen soll. «Meine Zukunft ist hier, im Freiamt, bei der Ringerstaffel – und ich will den Titel holen», sagt Birchler. Wenn nicht 2025, dann später. «Dafür arbeite ich jeden Tag.»</p><hr><p><strong>Vorfreude auf den Klassiker</strong></p><p>10 Kämpfe. 10 Siege. Der Meister aus Willisau marschierte durch die Qualifikationsphase. Und gilt dementsprechend als Kronfavorit auf den Titel 2025. Die drei Herausforderer sind Einsiedeln und Kriessern (je sechs Siege), die im anderen Halbfinal aufeinandertreffen. Die Ringerstaffel Freiamt (fünf Siege) fordert nun im Halbfinal den grossen Favoriten. Präsident Nicola Küng hofft, dass die Freiämter «alles reinwerfen und möglichst viel rausholen». Er hofft zudem auf 800 bis 1000 Zuschauer in Muri.</p><p><strong>«Schönste Zeit des Jahres»</strong></p><p>Bei Trainer Pascal Strebel herrscht Vorfreude pur: «Der besondere Klassiker. Freiamt gegen Willisau. Halbfinal. Endlich beginnt die schönste Zeit des Jahres. Ich hoffe, die Halle vibriert am Samstag», sagt er. Der Olympia-Ringer von 2012 verteilt die Rollen klar: «Favorit Willisau. Aussenseiter Freiamt. Sie haben viel mehr zu verlieren als wir. Wir wollen sie fordern, wir glauben daran, dass es auch zum Sieg reichen kann, dafür benötigt es aber eine Topleistung von allen. Aber: Es gibt in jedem Kampf eine Chance. Immer.» Die Siegeschancen stuft er bei «60 zu 40» für Willisau ein.</p><p>Die Freiämter haben besonders in den unteren Gewichtsklassen Vorteile. Mit den Leutert-Zwilligen, George Bucur, Marc Weber, Saya Brunner oder Michael Bucher, «haben wir alles Ringer, die etwas reissen können», sagt Strebel.</p><p><strong>«Stifi» Reichmuth: «Oben zuschlagen»</strong></p><p>In den oberen Gewichtsklassen haben ganz klar die Luzerner das Sagen. Der einstige Olympia-Ringer «Stifi» Reichmuth, heute Co-Trainer der Willisauer Freistil-Athleten, sagt: «In den unteren Klassen wollen wir den Schaden so gering wie möglich halten und oben zuschlagen. Ich bin zuversichtlich, dass wir den Sieg holen. Die Vorfreude auf dieses Duell ist riesig bei uns.» Bei den Willisauern fehlt mit Tobias Portmann ein wichtiger Akteur. «Aber wir haben eine gute Breite», so Reichmuth.&nbsp;<em>--spr</em></p><p><em></em><br></p><p>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Gelungene Generalprobe</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/135183</link>
<description><![CDATA[Nationalliga A: RC Oberriet-Grabs – RS Freiamt 13:26 (6:13) – Halbfinal am Samstag in Muri gegen WillisauDie RS Freiamt erfüllt die Pflicht im letzten Kampf...]]></description>
<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 19:40:15 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Nationalliga A: RC Oberriet-Grabs – RS Freiamt 13:26 (6:13) – Halbfinal am Samstag in Muri gegen Willisau</em></p><p><strong>Die RS Freiamt erfüllt die Pflicht im letzten Kampf der Hauptrunde und holt den Sieg gegen Oberriet-Grabs. An der Ausgangslage für den Halbfinal ändert sich nichts mehr. Die Freiämter müssen gegen Titelverteidiger Willisau ran.</strong></p><p>Die Chance, in der Tabelle an Kriessern vorbeizuziehen, war für die RS Freiamt in der letzten Runde nur noch sehr theoretisch vorhanden. Selbst eine Niederlage gegen Oberriet-Grabs hätte an der Ausgangslage nichts mehr geändert. «Deshalb war es nicht so ganz leicht für die Ringer, sich zu motivieren. Dass sie trotzdem so eine abgeklärte Leistung gezeigt haben, zeigt mir, dass sie für den Halbfinal bereit sind», sagt Freiamt-Trainer Pascal Strebel.</p><p>In der Tat war die Leistung der Freiämter sehr gut. Kimi Käppeli, Kevin Birchler, Tim Schreiber und Nino Leutert holen alle 4:0-Siege. Nils Leutert gewinnt mit 3:0. Niederlagen gibt es für Saya Brunner (1:3), Timo Gretener (1:4) und Nikita Gerasymenko (1:2). Sie alle holen aber zumindest einen Teampunkt. Und allen Kämpfen kann Strebel etwas Positives abgewinnen. Brunner traf beispielsweise im Greco bis 75 kg auf Andreas Vetsch, einen erfahrenen Kaderringer. «Er zeigt keinen schlechten Kampf. Gewichtstechnisch hatte Saya da schon einen deutlichen Nachteil. Insofern ist es eine gute Leistung, dass er einen Teampunkt holt.» Für den 18-jährigen Gretener war das Duell gegen Quintus Zogg der erste Kampf in der Nationalliga A. «Er ist unerschrocken reingegangen und hat auch einen Teampunkt geholt, was ihm vermutlich kaum jemand zugetraut hat. Auch das war eine gute Leistung.» Und Gerasymenko, der gegen Maurus Zogg wegen einer Unachtsamkeit ins Hintertreffen geraten ist und mit 0:7 nach Einzelpunkten zurücklag, kämpfte sich bis auf 5:7 zurück und hätte mit etwas Glück den Kampf noch drehen können. Einziger Wermutstropfen ist die Kategorie Freistil bis 61 kg. Dort hätte Flurin Meier antreten sollen. Er hat sich aber kurzfristig verletzt. «Ich konnte nicht mehr reagieren und wollte keinen ganz jungen Ringer nötigen, dass er starten muss. Also habe ich mich entschieden, in dieser Kategorie Forfait zu geben», so Strebel. Der Trainer der Freiämter hatte dabei ein schlechtes Gewissen gegenüber den Zuschauern. Oberriet-Grabs hat im Freistil bis 130 kg niemanden als Gegner für Marc Weber aufgestellt und ebenfalls eine Forfait-Niederlage kassiert. Dadurch sind gleich zwei Kämpfe hintereinander ausgefallen.</p><p><strong>Wunschaufstellung ist bereit</strong></p><p>Da Kriessern gegen Schattdorf gewonnen hat, bleibt die RS Freiamt auf Rang 4 und trifft damit im Halbfinal am Samstag zu Hause auf Titelverteidiger Willisau. Zu viel aus dem Kampf gegen Oberriet-Grabs lässt sich für dieses Duell nicht ableiten. Viele starke Ringer kamen gegen die Ostschweizer nicht zum Einsatz. Gegen die Luzerner kann man hingegen mit der bestmöglichen Aufstellung rechnen. «Wir haben unser Wunschteam für diesen Kampf und hoffen, dass wir uns teuer verkaufen können und das Duell möglichst spannend gestalten», so der Trainer. «Willisau hat mehr zu verlieren als wir.»&nbsp;<em>--jl</em></p><p><em></em><br></p><p>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Endspurt vor Halbfinal</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/135081</link>
<description><![CDATA[Oberriet-Grabs – Freiamt (Sa, 20 Uhr)Die RS Freiamt gastiert zum letzten Kampf der Hauptrunde beim RC Oberriet-Grabs. Die Freiämter können noch einmal Selbstvertrauen...]]></description>
<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 12:18:38 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Oberriet-Grabs – Freiamt (Sa, 20 Uhr)</em></p><p><strong>Die RS Freiamt gastiert zum letzten Kampf der Hauptrunde beim RC Oberriet-Grabs. Die Freiämter können noch einmal Selbstvertrauen tanken, ehe es eine Woche später in den Halbfinal geht.</strong></p><p>Im Halbfinal in einer Woche wird die RS Freiamt voraussichtlich auf den amtierenden Meister aus Willisau treffen. Die Chancen, auf Rang 3 in der Tabelle zu klettern und den Willisauern damit aus dem Weg zu gehen, sind gering. Neben einem Freiämter Sieg müsste Kriessern morgen Samstag beim punktlosen Schlusslicht aus Schattdorf verlieren. Ein eher unwahrscheinliches Szenario. Nichtsdestotrotz muss die RS Freiamt gegen Oberriet-Grabs einen Sieg anpeilen. Die Ostschweizer haben bisher nur vier Punkte geholt und werden den Halbfinal mit deutlichem Rückstand verpassen. Im Hinkampf gab es einen klaren 29:9-Erfolg für die Freiämter, die sich mit einem weiteren Sieg Selbstvertrauen für die Halbfinalkämpfe holen können.&nbsp;<em>--red</em></p><p><em></em><br></p><p>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Ein Punkt fürs Selbstvertrauen</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/135007</link>
<description><![CDATA[Nationalliga A: RS Freiamt – RR Einsiedeln 18:18 (9:9)Die Freiämter knöpfen den favorisierten Einsiedlern nach starker Leistung einen Punkt ab. «Wir haben uns...]]></description>
<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 21:14:46 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Nationalliga A: RS Freiamt – RR Einsiedeln 18:18 (9:9)</em></p><p><strong>Die Freiämter knöpfen den favorisierten Einsiedlern nach starker Leistung einen Punkt ab. «Wir haben uns teuer verkauft», sagt Trainer Pascal Strebel. Nun folgt noch ein fast bedeutungsloser Auswärtskampf gegen Oberriet-Grabs – bevor es am 15. November zu Hause in Muri zum Duell mit Meister Willisau kommt.</strong></p><p>Ein heftiger Schlagabtausch, glühende Emotionen, 400 Zuschauer in der Turnhalle in Auw. Am Samstag lieferten sich die Freiämter und Einsiedeln ein tolles Duell – und man merkt, dass es langsam in die heisse Phase der Meisterschaft geht.</p><p>Einsiedeln – auf dem 2. Rang klassiert – tritt beinahe in Vollbesetzung an. Und dennoch kann die junge Freiämter Truppe mithalten. Im ersten Duell des Abends (57 kg Greco) ist Freiamts Kimo Anderhub gegen Stone Perlungher unterlegen. Er verliert nach technischer Unterlegenheit. 0:4. Magomed Ayskhanov (130 kg Freistil) macht gegen Sven Neyer gute Arbeit, holt 3:1 Teampunkte.</p><p><strong>Flurin Meier und der Killerinstinkt</strong></p><p>Der dritte Kampf ist dann das Highlight des Abends aus Freiämter Sicht. Flurin Meier duelliert sich mit River Perlungher (61 kg Freistil). «Der Gegner liegt ihm. Und er schlägt zum richtigen Zeitpunkt zu und zeigt seinen Killerinstinkt», lobt ihn Trainer Pascal Strebel. Meier landet einen Schultersieg. 4:0. Er leitet damit den Freiämter Aufschwung ein. Bis zur Pause unterliegt Marc Weber gegen Damian von Euw (97 kg Greco) mit 0:3. Weber hält gegen den internationalen Spitzenringer der Einsiedler gut dagegen – doch eine Unachtsamkeit kostet ihn ein besseres Resultat. Nils Leutert bezwingt im für ihn ungewohnten Greco-Stil (bis 65 kg) Jan Neyer 2:1. Hintergrundinfo: Weil Nino Leutert angeschlagen ist, muss Trainer Strebel am Samstagmorgen das Team umstellen. «Ich wollte kein Risiko eingehen vor dem Halbfinal», sagt Strebel.</p><p><strong>Der letzte Kampf fällt aus</strong></p><p>Zur Pause steht es 9:9. Alles offen. Kimi Käppeli (86 kg Freistil) macht gegen den Topringer Pavel Untila eigentlich mehr für den Kampf, doch verliert mit 1:2. Der 15-jährige Antyp Saienko (70 kg Freistil) zeigt dann trotz körperlicher Unterlegenheit sein grosses Potenzial und krallt sich gegen Lars Neyer einen Teampunkt (1:3). Joel Meier (80 kg Greco) kann bei seinem Gegner Yves Neyer beinahe einen Schultersieg landen. Weil das nicht gelingt, verliert er irgendwie den Faden. Trotz aufopferungsvollem Fight verliert er. 1:3. Saya Brunner (75 kg Greco) ist dann gegen Jan Walker abgeklärt. 2:1. Und George Bucur (75 kg Freistil) muss gegen Kay Neyer nicht antreten (4:0). Einsiedeln-Trainer Urs Bürgler entschied sich, den kränkelnden Neyer gegen den einstigen Weltklasseringer Bucur nicht mehr auf die Matte zu schicken. So endet der Kampf mit 18:18. «Eine kämpferische Leistung. Alle haben gezeigt, dass sie wollen. Das ist mir das Wichtigste», sagt Trainer Pascal Strebel. Auch er weiss: «Wir haben für den Halbfinal noch Luft nach oben.» Dort heisst der Gegner Willisau (Samstag, 15. November, Muri, Bachmatten). Gegen den Meister und Ligakrösus sind die Freiämter klarer Aussenseiter. «Aber nicht chancenlos», wie Strebel sagt.</p><p><strong>Willisau am 15. November</strong></p><p>Am nächsten Samstag geht es auswärts zu Oberriet-Grabs. «Auch wenn es um nicht mehr viel geht, wollen wir dort unsere Halbfinalform testen», so Strebel. Übrigens: Am Sonntag fand in der Bachmattenhalle ein internationales Jugendturnier mit 200 Teilnehmern statt (alle zwischen 6 und 12 Jahre alt). Dabei schafften es erfreulicherweise einige Freiämter in die Finalkämpfe. Und es ist der Beweis, dass die Zukunft der RS Freiamt gut aussieht.&nbsp;<em>--spr</em></p><hr><p><strong>Bronze und Aufstieg</strong></p><p>Trainer Ivan Kron wird vom Team in die Luft geworfen. Die zweite Mannschaft der Ringerstaffel Freiamt besiegt Kriessern II mit 20:13 im Rückkampf. Nach dem 14:15-Auswärtssieg bedeutet dies in diesem Duell um Platz 3 den Gewinn der Bronzemedaille für die zweite Garde der Freiämter Ringer. Zudem feiert das Team des Aufstieg von der 1. Liga in die Nationalliga B (Challenge League).&nbsp;<em>--red</em></p><p><em></em>​​​​​​​©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Lockerer Sieg</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/134739</link>
<description><![CDATA[Nationalliga A: RR Schattdorf – RS Freiamt 12:28 (5:14)Die Freiämter gewinnen mit Leichtigkeit gegen Schattdorf. Es sieht alles nach einem Halbfinal-Duell gegen...]]></description>
<pubDate>Wed, 29 Oct 2025 08:19:27 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Nationalliga A: RR Schattdorf – RS Freiamt 12:28 (5:14)</em></p><p><strong>Die Freiämter gewinnen mit Leichtigkeit gegen Schattdorf. Es sieht alles nach einem Halbfinal-Duell gegen Willisau aus.</strong></p><p>«Eine konzentrierte Leistung» sei der Sieg in Schattdorf gewesen. So sagt es Trainer Pascal Strebel, der bei der Aufstellung eine Sicherheitsvariante wählt. «Jeder hat sein Ding durchgezogen. Es lief am Ende fast noch besser als gedacht. Dies wohl auch, weil Schattdorf – genau wie wir – mit Verletzungen zu kämpfen hat», analysiert der Ringer-Experte Strebel.</p><p>Nur zwei Kämpfe verlieren die Freiämter. 61 kg Freistil: Flurin Meier ist dem internationalen Thomas Epp erwartungsgemäss unterlegen. Epp gewinnt nach technischer Überlegenheit. Livian Küng kassiert gegen Yannick Epp (80 kg Greco) eine Schulterniederlage. «Er ist gut gestartet, doch er erlaubt sich einen Fehler, der eiskalt ausgenutzt wird», so Strebel. Küng ist noch jung und wird daraus lernen, fügte der Trainer an.</p><p>Ansonsten hagelte es Siege. Kevin Birchler, die Leutert-Zwillinge Nils und Nino sowie Vladyslav Shyshko holen allesamt 4:0-Teampunkte. Auch Marc Weber (2:1), Kimi Käppeli (4:1), George Bucur (3:1) und Saya Brunner (3:1) gewinnen ihre Duelle.</p><p><strong>«Wir sind gegen Willisau nicht chancenlos»</strong></p><p>Die Freiämter stehen punktgleich mit Kriessern auf dem 3. Rang. Und die Ostschweizer haben in den letzten beiden Runden der Qualifikationsphase mit Oberriet-Grabs und Schattdorf zwei Gegner, die sie voraussichtlich schlagen werden. Falls die Freiämter ihre beiden letzten Kämpfe (am Samstag in Auw gegen Einsiedeln und eine Woche später auswärts gegen Oberriet Grabs) ebenfalls gewinnen sollten, hat Kriessern aufgrund der Direktbegegnung dennoch die Nase vorn. Es riecht also alles nach dem 4. Rang – und damit würden die Freiämter im Halbfinal (Hinkampf zu Hause am 15. November) auf den Ligakrösus und amtierenden Meister Willisau treffen. «Wir sind im Duell gegen Willisau nicht chancenlos», sagt Strebel. Auch wenn mit Christian Zemp, Roman Zurfluh und Randy Vock gleich drei Leistungsträger ausfallen, «können wir an einem perfekten Tag Willisau mehr als nur ärgern».&nbsp;<em>--spr</em></p><p><em></em><br></p><p><em></em>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Freiämter beim Schlusslicht</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/134643</link>
<description><![CDATA[NLA: Schattdorf – Freiamt (Sa, 19 Uhr)Nach den Niederlagen gegen Kriessern und Willisau hat die RS Freiamt die Chance, wieder ein positiveres Ergebnis einzufahren....]]></description>
<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 10:38:17 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>NLA: Schattdorf – Freiamt (Sa, 19 Uhr)</em></p><p><strong>Nach den Niederlagen gegen Kriessern und Willisau hat die RS Freiamt die Chance, wieder ein positiveres Ergebnis einzufahren. Der nächste Gegner ist die RR Schattdorf. Die Urner haben bisher all ihre Kämpfe verloren.</strong></p><p>Pascal Strebel, Trainer der RS Freiamt, ist bekannt dafür, dass er vor jedem Gegner Respekt hat. «Jeder Kampf muss zuerst absolviert werden», ist ein Spruch, den man von ihm oft hört. Damit will er sagen, dass die Favoritenrolle auf Papier nichts bringt, wenn die Leistung auf der Matte nicht stimmt.</p><p>Für seine Verhältnisse war es dementprechend eine eher «offensive» Ansage, als er zum Duell gegen Schattdorf von morgen Samstag gesagt hat: «Das muss eigentlich ein Pflichtsieg sein. Sonst haben wir im Halbfinal nichts verloren.»</p><p><strong>19 Punkte Differenz im Hinkampf</strong></p><p>Ein Blick auf die Tabelle zeigt allerdings, dass sich Strebel mit dieser Aussage nicht besonders weit aus dem Fenster lehnt. Sieben Runden der Mannschaftsmeisterschaft wurden bisher absolviert. Schattdorf hat dabei sieben Niederlagen kassiert. Das Schlusslicht der Tabelle ist als einziges NLA-Team noch punktlos. Ihr bestes Ergebnis konnten die Urner am vergangenen Wochenende erzielen. Beim verlorenen Kampf gegen Oberriet-Grabs verloren sie mit «nur» drei Punkten Differenz. Allerdings ist Oberriet-Grabs auch das Team auf dem zweitletzten Rang der Tabelle, das seine Punkte bisher nur gegen das Schlusslicht sammeln konnte.</p><p>Gegen die RS Freiamt war im Hinkampf im September hingegen das Verdikt eindeutig. Mit 28:9 fegten die Freiämter den Gegner von der Matte. Für Strebels Team ist es nicht wichtig, dass das Resultat wieder so deutlich ausfällt. Wichtig ist, dass sie nach den zwei Niederlagen gegen Kriessern und Willisau wieder einen Sieg feiern können, um Selbstvertrauen zu tanken. Ein Punktverlust gegen das diesjährige Schattdorf wäre hingegen ein riesiger Dämpfer für die Moral.&nbsp;<em>--red</em></p><p><em></em><br></p><p>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<item>
<title>Es ist (noch) zu wenig</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/134504</link>
<description><![CDATA[Nationalliga A: RS Freiamt – RC Willisau 14:20 (6:11)Der Meister ist zu stark. Auch wenn das junge Freiämter Team im Heimkampf gegen Willisau mit Kräften dagegenhält,...]]></description>
<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 22:04:23 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Nationalliga A: RS Freiamt – RC Willisau 14:20 (6:11)</em></p><p><strong>Der Meister ist zu stark. Auch wenn das junge Freiämter Team im Heimkampf gegen Willisau mit Kräften dagegenhält, reicht es nicht. Der 3. Rang ist mit dieser Niederlage wohl endgültig nicht mehr zu erreichen, und im Halbfinal wird es gegen den haushohen Favoriten Willisau gehen.</strong></p><p>Die Freiämter Ringer haben ein starkes und junges Team mit Potenzial für die Zukunft. Aber in dieser Saison wird es wohl für keine Meistersprünge reichen. Denn erstens fehlen den Freiämtern mit Christian Zemp, Roman Zurfluh und Randy Vock einige Ringer-Schwergewichte. Zum anderen sind die jungen Kämpfer zwar willig, stark und voll motiviert, aber um den Meister zu kitzeln, reicht es nicht. Aktuell ist die Ringerstaffel Freiamt hinter Willisau, Einsiedeln und wohl auch Kriessern die Nummer 4 in der Schweiz. Vielleicht wird sich im Laufe dieser Meisterschaft noch eine überraschende Wende zutragen und es reicht für (ein bisschen) mehr. Aber mit der 14:20-Niederlage ist wohl jedem bewusst geworden, dass die junge Freiämter Mannschaft noch Zeit braucht.</p><p>Im Gegensatz zum ersten Duell gegen Willisau kann das Team von Trainer Pascal Strebel den Kampf diesmal ausgeglichener gestalten. Damals gewann der Titelverteidiger mit elf Punkten Differenz. «Wir wollten sie so gut es geht fordern», sagt Strebel. «Es gab auch einige sehr gute Kämpfe. Mit etwas Glück hätte das Ganze vielleicht auf unsere Seite kippen können.» Vier der zehn Duelle gewinnen die Freiämter Ringer. Darunter beispielsweise Marc Weber, der den starken Willisauer Kader-Ringer Delian Alishahi mit 2:1 nach Teampunkten bezwingt. «Das war ein richtig starker Kampf. Marcs Leistung hat mich sehr gefreut.» Am Ende verliert die RS Freiamt aber trotzdem, auch wenn es diesmal «nur» sechs Punkte Differenz sind. Die Konkurrenz erschwert den Freiämtern zusätzlich die Ausgangslage. Da Kriessern gegen Einsiedeln gewinnt, hat Strebels Team in der Tabelle zwei Punkte Rückstand auf Kriessern – und könnte die Ostschweizer bei Punktgleichheit nicht überholen, da die Bilanz in den Direktduellen für die Kriesserer spricht. Dass die RS Freiamt noch auf Rang 3 klettern und damit den Willisauern als Halbfinalgegner ausweichen kann, ist sehr unwahrscheinlich.</p><p><strong>Zwischen Realismus und Optimismus</strong></p><p>Das sieht auch Strebel so. «Wir müssen uns fragen, ob es überhaupt sinnvoll ist, dass wir uns jetzt bis zu den Halbfinals verheizen beim Versuch, noch irgendwie auf diesen 3. Rang zu kommen. Vielleicht ist es sinnvoller, wenn wir die Situation akzeptieren und der Tatsache ins Auge blicken, dass der Halbfinalgegner Willisau heissen wird. Es ist wichtiger, wenn wir dann bereit sind. Um die Floskel zu bedienen, die man jedes Jahr hört: ‹Im Halbfinal fängt alles wieder bei null an.›»Der Trainer ist aber auch Realist genug zuzugeben, dass Einsiedeln oder Kriessern die machbareren Aufgaben in den Halbfinals wären. Er versucht aber optimistisch zu bleiben. «Es ist auch wichtig, dass im Hinblick auf die Zukunft einige der jungen Ringer wieder einen Schritt vorwärts gemacht haben.»</p><p>Am nächsten Wochenende gastiert die RS Freiamt jetzt bei der RR Schattdorf. Dort gehen die Freiämter als Favorit in den Kampf und müssten als Sieger von der Matte gehen. «Das ist eigentlich ein Pflichtsieg. Wenn nicht, haben wir im Halbfinal wohl auch nichts zu suchen.»&nbsp;<em>--spr/jl</em></p><p><em></em><br></p><p>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Es braucht Überraschungen</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/134341</link>
<description><![CDATA[Nationalliga A: Freiamts Randy Vock vor dem Heimkampf gegen Meister Willisau (Samstag, 19 Uhr, Merenschwand)Randy Vock ist verletzt und wird in diesem Jahr nicht...]]></description>
<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 08:19:19 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Nationalliga A: Freiamts Randy Vock vor dem Heimkampf gegen Meister Willisau (Samstag, 19 Uhr, Merenschwand)</em></p><p><strong>Randy Vock ist verletzt und wird in diesem Jahr nicht mehr ringen. Dennoch ist die Ikone der RS Freiamt ganz nahe beim Team – und spricht vor dem Duell gegen den Ligakrösus Willisau Klartext.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>So hat er sich sein Ringerjahr 2025 definitiv nicht vorgestellt. Im Mai tritt er an den Schweizer Einzelmeisterschaften in Willisau an. Vock, der Hauswart, der im Sommer seine Stelle im Schulhaus Mühlematten in Villmergen kündigte und nach Bonstetten wechselte, erlebt einen schwarzen Tag. Kreuzbandriss, Meniskus demoliert, Operation. Für ihn ist das sportliche Jahr gelaufen. Und auch die Karriere? Mit 31 Jahren ist er einer der Dienstältesten bei der Ringerstaffel Freiamt. «Das steht noch in den Sternen», sagt Vock. «Aktuell reizt es mich wenig, wieder zu ringen. Aber wie es aussieht, wenn ich wieder ran dürfte – und das ist ab Januar 2026 der Fall –, ist dann eine andere Sache.» Oder anders ausgedrückt: Ob Randy Vock nochmals als Aktivringer auf der Matte steht, ist unklar. Wer den gebürtigen Niederwiler aber kennt, der weiss, dass seine Passion für den Sport riesig ist. Und eine Rückkehr auf die Matte wohl niemanden überraschen würde.</p><p><strong>Alles deutet auf einen Halbfinal gegen Willisau</strong></p><p>Apropos: Überraschungen benötigt auch die Ringerstaffel Freiamt. Am besten am Samstag, wenn es zu Hause in der Turnhalle in Merenschwand gegen den amtierenden Meister, Ligakrösus und Titelfavoriten Willisau geht. «Da muss man ehrlich sein, die Willisauer sind eine Macht, eine Klasse für sich. Es geht darum, dass die restlichen Teams den Herausforderer finden, der Willisau im Final fordert», so Vock. Von den restlichen Teams hat Einsiedeln (2. Rang, 10 Punkte) die Nase vorn. Kriessern (6 Punkte) hat gegenüber Freiamt (6 Punkte) nach dem letzten Wochenende die Nase vorn im Rennen um den 3. Rang. Die Ostschweizer wischten die Freiämter mit 14:23 von der Matte. «Das war ein schwarzer Abend für uns», sagt Vock dazu. Beide Teams haben dasselbe Restprogramm. Einsiedeln, Willisau, Schattdorf und Oberriet-Grabs.</p><p><strong>«Anders, aber nicht weniger»</strong></p><p>Es ist davon auszugehen, dass beide Teams noch je zwei Mal verlieren und zwei Mal gewinnen. Bei Punktgleichheit hat Kriessern die Nase vorn. Es riecht also nach dem 4. Rang – und damit nach einem Halbfinalduell gegen Willisau, das man eigentlich vermeiden wollte. «Es wird schwierig, dies noch zurechtzubiegen. Es braucht dafür Überraschungen und Schützenhilfe. Vieles müsste für uns laufen. Wir machen, was wir können. Am besten wäre ein Sieg am Samstag», sagt Vock dazu.</p><p>Auch wenn Vock verletzt ist, ist er bei jedem Kampf ganz nahe beim Team. Einerseits als Leiter Spitzensport bei der RS Freiamt, andererseits ist er – gemeinsam mit George Bucur – für die Freistil-Ringer zuständig. Sein Aufwand als Staffmitglied ist «anders, aber nicht weniger» verglichen mit seiner Rolle als Aktivringer.</p><p>Randy Vock, der erfahrene Ringer, der früher auch auf der internationalen Bühne Erfolge feierte, versucht diese Saison – mit drei Siegen und drei Niederlagen – einzuordnen. «Das ist gar nicht so einfach. Es war ein Auf und Ab. Wo wir genau stehen, ist unklar. Wir sind ein sehr junges Team, bezahlen manchmal noch Lehrgeld. Das gehört dazu, das wussten wir im Vorfeld. Erschwerend kommt hinzu, dass uns aktuell drei wichtige Ringer fehlen, die dem Team Stabilität und Flexibilität geben. So müssen wir in den oberen Gewichtsklassen zu oft untendurch.»</p><p><strong>Was ist mit Zemp und Zurfluh?</strong></p><p>Diese drei wichtigen Ringer sind Christian Zemp, Roman Zurfluh und Randy Vock selbst. Während Vock in diesem Jahr nicht mehr ringen wird, ist dies bei den beiden anderen – die übrigens beide auch Schwinger sind – ungewiss. Zemp ist nach einer Gehirnerschütterung noch nicht einsatzfähig. Zurfluh sagt: «Ich kann es nicht definitiv sagen. Ich habe mir vor dem Eidgenössischen Schwingfest in Mollis eine Fussgelenksverletzung zugezogen, die ich am Auskurieren bin. Ich hoffe, es reicht für einen Einsatz beim Halbfinal.»</p><p>Randy Vock, der mit seiner Frau und den beiden Kindern in Boswil wohnt, sagt: «Willisau ist und bleibt der Titelfavorit Nummer 1. Einsiedeln, Kriessern und wir kommen danach. Bei diesen drei Teams entscheidet in den Duellen die Tagesform.» Und er hofft, dass nun – im Endspurt der Qualifikationsphase – die Freiämter die bessere Form aufweisen. Vor dem Duell gegen Willisau sagt Vock: «Wir werden die bestmögliche Mannschaft ins Rennen schicken. Wir werden alles versuchen, um sie zu fordern.»</p><p><br></p><p>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Eine negative Überraschung</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/134326</link>
<description><![CDATA[NLA: RS Kriessern – RS Freiamt 23:14 (12:7)Auswärts kassiert die RS Freiamt eine empfindliche Niederlage. Die Ruhe fehlte.Zum Saisonstart hat es noch geklappt....]]></description>
<pubDate>Thu, 16 Oct 2025 11:07:59 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>NLA: RS Kriessern – RS Freiamt 23:14 (12:7)</em></p><p><strong>Auswärts kassiert die RS Freiamt eine empfindliche Niederlage. Die Ruhe fehlte.</strong></p><p>Zum Saisonstart hat es noch geklappt. Freiamt bezwingt Kriessern 19:16. Nun gelingt die Revanche. Die beiden Teams haben nun jeweils sechs Punkte. Während Willisau makellos bleibt (12 Punkte) und Einsiedeln (10) ebenfalls stark unterwegs ist, duellieren sich die Freiämter und die Ostschweizer nicht nur am vergangenen Samstag auswärts in der Mehrzweckhalle in Kriessern – sondern auch in der Tabelle. Denn beide Teams wollen es vermeiden, nach der Qualifikationsphase auf dem 4. Rang zu stehen, denn dies würde ein Halbfinal gegen Meister Willisau bedeuten. Aktuell scheint es aber so, als ob Kriessern in diesem Rennen die Nase vorn hat.</p><p><strong>«Uns sind individuelle Fehler unterlaufen»</strong></p><p>«Es hat nicht viel zusammengepasst. In den entscheidenden Situationen konnten wir die Ruhe nicht bewahren und uns sind individuelle Fehler unterlaufen», sagt Trainer Pascal Strebel zur 14:23-Pleite in Kriessern. Einzig Magomed Ayshkanov, George Bucur, Nino Leutert und Flurin Meier konnten ihre Kämpfe gewinnen. Ansonsten gab es schmerzhafte Niederlagen. Marc Weber, Kimi Käppeli und Mike Schweizer verlieren allesamt mit 0:4-Teampunkten. Den Freiämtern gelingt nur ein Sieg zu null, jener von Ayshkanov (0:3). Von einer Blamage zu sprechen, wäre wohl vermessen. Aber die Freiämter sind mit anderen Ambitionen in dieses Duell – und wollten gewinnen. So gibt es eine Pleite, die in dieser Höhe doch als Klatsche bezeichnet werden kann.</p><p><strong>«Überraschung» und «Coup»</strong></p><p>Die Kriesserer sprechen jedenfalls von einem «Coup» und einer «Überraschung». Trainer Strebel: «Trotzdem nehmen wir auch aus diesem Kampf Positives mit.» Am nächsten Samstag (19 Uhr) ist Meister Willisau zu Gast in Merenschwand.&nbsp;<em>--red</em></p><p><br></p><p><em>​​​​​​​</em>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Grosser Schritt möglich</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/134148</link>
<description><![CDATA[Nationalliga A: RS Kriessern – RS Freiamt (Sa, 19 Uhr)Die erste Hälfte der Qualifikationsphase in der Mannschaftsmeisterschaft der Ringer ist vorbei. Die RS Freiamt...]]></description>
<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 10:26:08 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Nationalliga A: RS Kriessern – RS Freiamt (Sa, 19 Uhr)</em></p><p><strong>Die erste Hälfte der Qualifikationsphase in der Mannschaftsmeisterschaft der Ringer ist vorbei. Die RS Freiamt beendete sie mit einem klaren Sieg gegen Oberriet-Grabs. Morgen Samstag beginnt die zweite Hälfte mit dem Auswärtskampf in Kriessern. Ein Sieg würde die Freiämter dem Halbfinal näher bringen.</strong></p><p>Vor der Saison hat RS-Freiamt-Trainer Pascal Strebel gegenüber dieser Zeitung seine Einschätzung zur Stärke der NLA-Mannschaften abgegeben. In den letzten Jahren gehörten Willisau, Kriessern und die RS Freiamt zu den Topteams. Einsiedeln hatte sich als vierte Kraft vor Schattdorf und Oberriet-Grabs etabliert. Der Olympionike war der Ansicht, dass sich die Kräfteverhältnisse im Hinblick auf diese Saison etwas verschoben haben. «Momentan würde ich Willisau und Einsiedeln vor uns und Kriessern einstufen.» Ein Blick auf die Tabelle nach der ersten Qualifikationshälfte zeigt, dass er recht behalten sollte. Titelverteidiger Willisau führt vor Einsiedeln, gefolgt von RS Freiamt und Kriessern auf Rang 4.</p><p>In den Duellen gegen die «Grossen» mussten sich die Freiämter sowohl Willisau als auch Einsiedeln geschlagen geben. Kriessern hingegen kassierte beim Saisonauftakt in Auw eine 16:19-Niederlage gegen Strebels Team. Jetzt kommt es morgen Samstag, 19 Uhr, in der Ostschweiz zum Rückkampf.</p><p><strong>Duell auf Augenhöhe</strong></p><p>Ein erneuter Sieg würde die Freiämter schon sehr nah an eine Halbfinalteilnahme bringen. Voraussetzung ist, dass keine grösseren Überraschungen passieren und die RS Freiamt danach mindestens noch die Duelle gegen Schattdorf und Oberriet-Grabs für sich entscheidet. Doch der Kampf in Kriessern wird kein Selbstläufer. Das knappe 19:16 im ersten Duell zeigt, dass die Teams ausgeglichen sind. In den restlichen Begegnungen konnte Kriessern die Pflicht gegen Oberriet-Grabs und Schattdorf erfüllen. Gegen Einsiedeln und Willisau mussten zwar auch die Ostschweizer Niederlagen einstecken, allerdings mit deutlich knapperen Resultaten als die RS Freiamt. Ein spannender Kampf zwischen zwei Teams auf Augenhöhe steht bevor. Ein gutes Ergebnis ist nicht nur im Hinblick auf eine Halbfinalqualifikation für beide Teams wichtig. Das Resultat von morgen Samstag kann auch Einfluss auf allfällige Halbfinalpaarungen haben.</p><p>Eine Woche später empfängt die RS Freiamt in Merenschwand dann Willisau.&nbsp;<em>--red</em></p><p><em></em><em></em>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Pflichtsieg gefordert</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/133936</link>
<description><![CDATA[Nationalliga A: RS Freiamt – RC Oberriet-Grabs (Samstag, 19 Uhr, Bachmatten, Muri)Nach der Pleite in Einsiedeln folgt die Pflichtaufgabe gegen Oberriet-Grabs....]]></description>
<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 21:51:36 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Nationalliga A: RS Freiamt – RC Oberriet-Grabs (Samstag, 19 Uhr, Bachmatten, Muri)</em></p><p><strong>Nach der Pleite in Einsiedeln folgt die Pflichtaufgabe gegen Oberriet-Grabs. Die Freiämter wollen in Muri ihre Heimmacht demonstrieren.</strong></p><p>Das tat weh. Die Einsiedler sprechen von einem «Sturmlauf» gegen die RS Freiamt. Zur Pause führt Einsiedeln 16:2. Heftig. Bitter. Immerhin gelingt es im zweiten Durchgang, den Schaden in Grenzen zu halten. Die 23:13-Pleite ist dennoch überraschend hoch – auch wenn mit Nils Leutert und Magomed Ayskhanov gleich zwei Teamstützen pausiert haben. Einsiedeln-Trainer Urs Bürgler will den Sieg «nicht überbewerten». Und das sollten die Freiämter auch nicht.</p><p>Dennoch war es ein Schuss vor den Bug. Gegen Oberriet-Grabs braucht es einen Sieg. Die Ostschweizer konnten in den ersten vier Kämpfen erst einmal gewinnen (22:13 gegen Schattdorf). Die Freiämter sind nach den beiden Siegen gegen Schattdorf und Kriessern und den beiden Niederlagen gegen Willisau und Einsiedeln aktuell auf dem 3. Rang. Das Ziel für die Freiämter müsste es aber sein, hinter dem Dominator Willisau den 2. Rang zu sichern.</p><p>Doch die Saison ist noch jung. Nach dem Duell gegen Oberriet-Grabs ist Halbzeit der Qualifikationsphase. Diese mit einem Sieg abzuschliessen, ist fast schon Pflicht für die Freiämter Ringer. Eine Woche später geht es auswärts nach Kriessern.&nbsp;<em>--red</em></p><p><em></em><br></p><p>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>«Können es einordnen»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/133935</link>
<description><![CDATA[NLA: RR Einsiedeln – RS Freiamt 22:13 (17:2)Die RS Freiamt erwischt gegen Einsiedeln eine katastrophale erste Halbzeit. In der zweiten Hälfte können die Freiämter...]]></description>
<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 21:51:47 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>NLA: RR Einsiedeln – RS Freiamt 22:13 (17:2)</em></p><p><strong>Die RS Freiamt erwischt gegen Einsiedeln eine katastrophale erste Halbzeit. In der zweiten Hälfte können die Freiämter den Schaden minimieren, die Niederlage aber nicht abwenden. Trainer Pascal Strebel lässt sich von diesem Resultat nicht aus der Ruhe bringen.</strong></p><p>Ein Team tritt in Bestbesetzung an, das andere testet einige taktische Varianten aus. So war die Ausgangslage beim Duell zwischen der RR Einsiedeln und der RS Freiamt. Dementsprechend konnte sich das Team aus dem Kanton Schwyz den Sieg holen. Nach den ersten fünf Kämpfen schien es so, als würde es ein Debakel für die Freiämter geben. Sie gingen mit fünf Niederlagen von der Matte. «Die Jungs haben sich Mühe gegeben, aber es lief unglücklich für uns. Vom ersten Kampf an», sagt Freiamt-Trainer Pascal Strebel. «Es ist auch schwierig, nach so einer ersten Hälfte wieder zurückzukommen. Ich habe das Team danach aber zusammengenommen, mit ihm gesprochen, und in der zweiten Halbzeit haben wir uns besser verkauft.»</p><p>Strebel ist sich bewusst, dass seine Aufstellung bei gewissen Zuschauern nicht gut angekommen ist. «Es war schon nach dem Wiegen klar, dass es eine harte Aufgabe für uns werden wird, und ich habe Verständnis, wenn einige Leute sich fragen, was das sollte. In der Vergangenheit war es aber häufig so, dass wir eine gute Vorrunde haben und dann, wenn es darauf ankam, waren wir nirgends. Ich probiere lieber jetzt aus, wo wir es uns noch leisten können. Auch uns schmeckt so eine Niederlage nicht. Aber wir können es einordnen.»</p><p><strong>Viele Erkenntnisse gewonnen</strong></p><p>Der Trainer konnte aus dem Kampf tatsächlich auch einige wertvolle Erkenntnisse mitnehmen. Obwohl die Resultate der ersten fünf Kämpfe insgesamt brutal sind, war nicht alles schlecht daran. Marc Weber stand im Greco bis 130 kg mit Damian von Euw einem internationalen Spitzenringer gegenüber. «Er macht gegen ihn eine gute erste Hälfte. Das 12:0 für von Euw ist aus meiner Sicht etwas zu hoch ausgefallen.»</p><p>Der junge Kevin Birchler kassiert im Freistil bis 57 kg gegen Stone Perlungher eine Schulterniederlage. «Auch er ringt lange gut mit, macht dann aber einen Fehler, der ihn den Kampf kostet.» Mike Schweizer (Greco, 61 kg) kassiert ebenfalls eine Schulterniederlage. Tobias Lüscher (Freistil, 65 kg) verliert mit 1:3. «Sie sind ebenfalls beide junge Ringer. Tobias kommt aus der Gewichtsklasse von 61 kg hoch, trifft auf einen internationalen Ringer und verkauft sich nicht schlecht. Es gab gute Ansätze bei beiden zu sehen.»</p><p>Kimi Käppeli (Freistil, 97 kg) muss sich Andrii Vyshar geschlagen geben. «Man darf nicht vergessen, dass das erst der zweite Kampf in der Mannschaftsmeisterschaft für Kimi ist. Er kommt aus einer Verletzung zurück. Andrii Vyshar ist ein routinierter Spitzenringer. Kimi verliert knapp mit 3:5.</p><p>Mir hat sein Auftritt gefallen. Das nächste Mal sieht das Resultat bestimmt auch wieder besser aus.»</p><p><strong>Oberriet-Grabs folgt</strong></p><p>Die «grossen Namen» bei den Freiämtern wie Michael Bucher (Greco, 75 kg), Saya Brunner (Greco, 70 kg) und Nino Leutert (Freistil, 75 kg) erfüllen ihre Pflicht und holen souveräne Siege. Teilweise auch gegen namhafte Gegner.</p><p>Ebenfalls gewinnen kann der Ukrainer Vladyslav Shyshko (Greco, 86 kg). Er bezwingt Andreas Burkard mit 18:5 und damit 3:1 nach Teampunkten. Laut Strebel war Shyshko aber auf gutem Weg, seinen Kontrahenten auszupunkten. Auch mit seiner Leistung ist der Trainer zufrieden. Bleibt noch Kostiantyn Bozhenko, ein weiterer Ukrainer (Freistil, 80 kg). Der 36-Jährige kassiert eine 0:4-Niederlage nach Teampunkten. «Die nehme ich auf meine Kappe», so Strebel. «Er ist schon etwas älter und hat jetzt auch einige Jahre nicht mehr gerungen. Ich wollte sehen, was er noch kann. Jetzt wissen wir, woran wir sind.»</p><p>Das gilt nach dem Kampf für die RS Freiamt im Allgemeinen. In vielen Bereichen hat der Trainer Klarheit darüber, was taktische Optionen sind und was nicht. «Die Niederlage ärgert natürlich trotzdem», ergänzt er. Am nächsten Samstag ist Oberriet-Grabs in der Bachmattenhalle in Muri zu Gast (19 Uhr). «Das ist ein Pflichtsieg für uns, wenn wir in den Halbfinal wollen», sagt Strebel. «Ich halte von ihnen als Team aber sehr viel. Wir müssen vorsichtig sein und konzentriert an die Sache gehen.»&nbsp;<em>--jl</em></p><p><em></em><br></p><p>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Von Kopf bis Fuss bereit sein</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/133934</link>
<description><![CDATA[Nationalliga A: Heikle Aufgabe für die Freiämter Ringer auswärts in Einsiedeln (Sa, 20 Uhr)Das wird ein spannendes Duell. Die Ringerstaffel Freiamt trifft auswärts...]]></description>
<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 21:52:05 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Nationalliga A: Heikle Aufgabe für die Freiämter Ringer auswärts in Einsiedeln (Sa, 20 Uhr)</em></p><p><strong>Das wird ein spannendes Duell. Die Ringerstaffel Freiamt trifft auswärts auf die Ringerriege Einsiedeln. Es ist das Team der Stunde.</strong></p><p>Einsiedeln hat aufgerüstet. Einsiedeln greift an. Und Einsiedeln ist in dieser NLA-Saison noch ungeschlagen. 27:9 gegen Schattdorf. 27:13 gegen Oberriet-Grabs. Und der grösste Erfolg: Der 18:17-Erfolg auswärts bei Kriessern. Die makellose Bilanz nach drei Kämpfen lässt aufhorchen. Einsiedeln ist aktuell ein heisser Finalkandidat. Nebst den grossen drei Teams Willisau, Kriessern und Freiamt. «Wir müssen von Kopf bis Fuss bereit sein», sagt RS-Freiamt-Trainer Pascal Strebel. Auch er weiss, dass man sich in Einsiedeln keine Blösse geben darf. Diese schreiben auf ihrer Homepage vor dem Duell: «Obschon die Aargauer bisher noch nicht in der Bestformation angetreten sind, haben sie vier Punkte auf ihrem Konto. Wie immer dürfte es zwischen diesen beiden Teams eine enge Kiste geben.» Nach den Siegen gegen Kriessern (19:16) und Schattdorf (28:9) – und der Niederlage bei Meister Willisau (12:23) – wollen die Freiämter den Test in Einsiedeln unbedingt bestehen.&nbsp;<em>--spr</em></p><p><em>​​​​​​​</em><br></p><p>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Klare Machtdemonstration</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/133933</link>
<description><![CDATA[Nationalliga A: Die Ringerstaffel Freiamt fegt die Ringerriege Schattdorf mit 28:9 von der MatteDer Pflichtsieg wird eingefahren. «So macht es Spass. Es war eine...]]></description>
<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 21:52:22 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Nationalliga A: Die Ringerstaffel Freiamt fegt die Ringerriege Schattdorf mit 28:9 von der Matte</em></p><p><strong>Der Pflichtsieg wird eingefahren. «So macht es Spass. Es war eine ausgeglichene Teamleistung», sagt Pascal Strebel, Trainer der RS Freiamt, nach dem klaren Sieg gegen Schattdorf.</strong></p><p>Der Abend in der Murianer Bachmattenhalle (vor 300 Zuschauern) geht schon bestens los. Kevin Birchler (57 kg Freistil) schafft gegen seinen Gegner Alizada Momtaz Hossein einen Schultersieg. 4:0. Das zweite Duell (130 kg Greco) fand gar nicht statt. Freiamts Nikita Gerasymenko hätte gegen Christoph Waser antreten sollen. Doch der Schattdorfer Ringer ist in Biasca am Tessiner Kantonalschwingfest als Schwinger dabei (wo er auf Rang 10b den Kranz verpasst). 4:0-Forfaitsieg. So steht es nach zwei Kämpfen 8:0 für das Heimteam.</p><p><strong>Heisses Duell folgt</strong></p><p>Tobias Lüscher muss dann gegen Thomas Epp (61 kg Greco) wenig überraschend die erste Niederlage der Freiämter einstecken (0:3). Epp ist mitunter der beste Ringer von Schattdorf und war vor wenigen Tagen an seiner ersten Elite-WM dabei.</p><p>Danach hagelt es (fast) nur noch Siege. Kimi Käppeli (3:1-Teampunkte), Nils Leutert (4:0), Marc Weber (4:0), Saya Brunner (3:1), Joel Meier (3:1) und Michael Bucher (2:0) – sie alle gewinnen ihre Duelle.</p><p>Der 15-jährige Antyp Saienko, der letzte Woche gegen Willisau noch einen Schultersieg holte, durfte quasi als Belohnung (und um Nino Leutert zu schonen) wieder ran. Er holt gegen Aaron Zberg einen Teampunkt, verliert aber 1:3. Es ändert aber nichts daran, dass die Freiämter Ringer den erwarteten Erfolg gegen Schattdorf feiern. Das 28:9-Endresultat ist eine klare Machtdemonstration der Freiämter. «Die Leistung hat gepasst, die Einstellung ebenso. Was ich gefordert habe, wurde umgesetzt. Wir holten das bestmögliche Resultat. Die jungen Ringer zeigten starke Leistungen, ebenso die etwas erfahrenen Akteure. So macht es Spass. Eine tolle und ausgeglichene Teamleistung», freut sich Trainer Pascal Strebel. Am Samstag (20 Uhr) geht es zum schwierigen Auswärtsmatch gegen Einsiedeln, die auf diese Saison hin ordentlich aufgestockt haben. Einsiedeln feierte gegen Schattdorf und Oberriet-Grabs zwei deutliche Siege und konnte mit dem knappen Erfolg (17:18) gegen Kriessern ein dickes Ausrufezeichen setzen. «Es scheint interessant zu werden», sagt Strebel. «Wir nehmen Kampf für Kampf. Und wir wollen nun einen Steigerungslauf hinlegen und dann im November, wenn es in die heisse Phase geht, zu 100 Prozent bereit sein.» Der Fahrplan bislang stimmt – das hat man gegen Schattdorf nun erneut bewiesen.&nbsp;<em>--spr</em></p><p><em></em><br></p><p><em></em>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Bucher macht den Deckel drauf</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/133057</link>
<description><![CDATA[Nationalliga A, 1. Runde: RS Freiamt – RR Kriessern 19:16 (10:7)Mit einem 19:16-Sieg gegen Kriessern gelingt den Freiämter Ringern der Start in die neue Saison...]]></description>
<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 09:13:35 +0200</pubDate>
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<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Nationalliga A, 1. Runde: RS Freiamt – RR Kriessern 19:16 (10:7)</em></p><p><strong>Mit einem 19:16-Sieg gegen Kriessern gelingt den Freiämter Ringern der Start in die neue Saison nach Wunsch. Vor 300 enthusiastischen Zuschauern in Auw zeigen die Einheimischen eine über weite Strecken solide Vorstellung, auch wenn Trainer Pascal Strebel im einen oder anderen Bereich noch Verbesserungspotenzial sieht.</strong></p><p>«Wir wollten einfach gewinnen», sagt Pascal Strebel nach dem Kampf. Die Grundeinstellung habe gestimmt, «aber wir müssen auf der Matte noch härter und bissiger auftreten», ergänzt er. «Wir werden das im Training anschauen, aber insgesamt sind wir auf dem richtigen Weg.»</p><p><strong>Die Leuterts überzeugen beide</strong></p><p>Der Fight mit den Kriessern verlief in etwa so, wie es sich das Heimteam vorgestellt hatte. «Als die Aufstellung des Gegners bekannt wurde, war uns klar, dass wir hinten raus noch Reserven haben würden. Entsprechend konnten wir auch beim zwischenzeitlichen Rückstand ruhig bleiben», beschreibt der Trainer seine Gemütslage während des Kampfes. «Entscheidend waren am Ende wohl die beiden 4:0-Siege von Nils und Nino Leutert in ihren Freistil-Fights bis 65 respektive 75 Kilogramm», analysiert Strebel weiter.</p><p>Und am Schluss war es dann Michi Bucher, der den Deckel im Greco-Duell bis 75 kg draufmachte. «Ich glaube, das war eine Premiere, dass ich als Letzter randurfte», sagt Bucher zu seiner Rolle als Matchwinner. Er habe ein bisschen weniger Gas gegeben und nicht immer das Risiko gesucht, «damit niemand nervös wird in der Halle», wie er mit einem Schmunzeln betont.</p><p><strong>«Stimmung war super»</strong></p><p>Sein Gegner Reto Steger war klarer Aussenseiter und hatte somit nichts zu verlieren – eine nicht ungefährliche Situation beim Gesamtstand von 15:15. «Eigentlich hatte ich eine deutlichere Führung für uns erwartet, aber wirklich beunruhigt hat mich das nicht», sagt der Routinier weiter. Er hatte die Kämpfe vor seinem Einsatz nicht gesehen, um sich optimal auf seinen Auftritt vorzubereiten – und wird allen Erwartungen gerecht. Er gewinnt seinen Kampf deutlich mit 17:1 und sichert damit seinem Team die vier Punkte zum 19:16-Schlussresultat. Positiv überrascht zeigte er sich vom Publikumsaufmarsch an diesem Samstagabend: «Meine Befürchtungen haben sich zum Glück nicht bewahrheitet und die Halle war gut gefüllt. Auch die Stimmung war super, und wird sich dann – wenn es um die Wurst geht – noch einmal steigern.» Bis es aber um die Entscheidungen in dieser NLA-Saison geht, dauert es noch ein bisschen.</p><p>In dieser Form scheint die Halbfinal-Qualifikation für die RS Freiamt – wie so oft – reine Formsache zu sein.</p><p><strong>Willisau wartet</strong></p><p>Dennoch darf sich das Freiamt auf spannende Ringerbende freuen. Am Samstag (20 Uhr) geht es auswärts zu den Willisau Lions. Zum erneut grossen Favoriten auf den Meistertitel.&nbsp;<em>--pf</em><em></em>​​​​​​​<br></p><p><em></em>©&nbsp;Freiämter Regionalzeitungen AG «Wohler Anzeiger»<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Traum bleibt Pokal</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/132901</link>
<description><![CDATA[Nationalliga A: RS Freiamt startet mit Heimkampf gegen Kriessern (Sa, 19 Uhr, Auw)Die RS Freiamt beginnt morgen Samstag mit einem Heimkampf gegen Kriessern die Mannschaftsmeisterschaft....]]></description>
<pubDate>Sun, 07 Sep 2025 16:31:44 +0200</pubDate>
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<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Nationalliga A: RS Freiamt startet mit Heimkampf gegen Kriessern (Sa, 19 Uhr, Auw)</em></p><p><strong>Die RS Freiamt beginnt morgen Samstag mit einem Heimkampf gegen Kriessern die Mannschaftsmeisterschaft. Es ist die letzte Saison vor der geplanten Ligareform. Trainer Pascal Strebel spricht über die Ziele und Chancen seines Teams im zweiten Jahr und die langfristige Perspektive.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Was für ein Auftakt. Morgen Samstag empfängt die RS Freiamt in Auw mit Kriessern einen der Mitfavoriten auf den Meistertitel. Eine Woche später wartet Titelverteidiger Willisau. Schon letztes Jahr begann die Saison mit diesen beiden Hochkarätern – damals in umgekehrter Reihenfolge. «Mir gefällt so ein Programm. Es ist eine Standortbestimmung», sagt Freiamt-Trainer Pascal Strebel. «Wir wissen dann, was funktioniert und was nicht. Dann können wir gezielt nachjustieren.»</p><p>Das ist ihm letztes Jahr offensichtlich gelungen. Trotz Auftaktniederlagen gegen die anderen zwei «Grossen» marschierte das Team in Strebels erster Saison bis in den Final und forderte Willisau bis zuletzt. Zwei Punkte fehlten zum Meistertitel. Jetzt wollen sie erneut angreifen. «Unser Traum bleibt der Pokal. Das Ziel für die Saison ist aber der Final und das Minimum eine Medaille.» Strebel hofft, dass diesmal ein Startsieg gelingt.</p><p><strong>Von Ligareform nicht beeinflussen lassen</strong></p><p>Der Trainer sagt, dass es dieses Jahr noch mehr Arbeit und Kampf benötigen wird, um in den Final einzuziehen. Neben den «grossen drei» aus Willisau, Kriessern und Freiamt sieht er dieses Jahr Einsiedeln ebenfalls als sehr starken Gegner. «Momentan würde ich Willisau und Einsiedeln vor uns und Kriessern einstufen.»</p><p>Der Grund: Die beiden Innerschweizer Teams haben sich verstärkt. Sie nutzten die letzte Gelegenheit für grössere Transfers. In einem Jahr ändert sich der Modus der Nationalliga A. Sie wächst von sechs auf acht Teams. Die Vorrunde wird in zwei Vierergruppen ausgetragen, gefolgt von Viertelfinal, Halbfinal und Final. Doppellizenzen werden zugunsten von festen Transfers abgeschafft, bei denen mindestens für drei Jahre unterschrieben wird.</p><p>Diese Massnahme soll dafür sorgen, dass kleinere Vereine ihre starken Ringer halten können und alle vermehrt in den Nachwuchs investieren.</p><p>Die RS Freiamt hat sich von dieser Reform nicht beeinflussen lassen. Die einzigen Mutationen: Tanguy Darbellay ist zu seinem Stammverein Lutte Team Valais zurückgekehrt. Yves Müllhaupts Einsatz wurde ein letztes Mal mit einer Doppellizenz gesichert. Strebel bleibt aber selbstbewusst. «Verstecken müssen wir uns vor niemandem.»</p><p><strong>Letztes Jahr etwas mehr Kaderbreite</strong></p><p>Er weist darauf hin, dass er letztes Jahr mehr Kaderbreite hatte. Routinier Randy Vock fällt wegen eines Kreuzbandrisses die ganze Saison aus. Christian Zemp hat im Frühling eine Gehirnerschütterung erlitten, nach der unklar ist, wann er wieder mitwirken kann. Roman Zurfluh ist in den letzten Jahren kürzergetreten.</p><p>Der Trainer sieht aber auch viel Positives. So haben junge Ringer wie Tim Schreiber und Morris Kron grosse Fortschritte gemacht. «Es mangelt mir nicht an Alternativen und Optionen. Wir setzen künftig noch stärker auf den eigenen Nachwuchs. Die zweite Mannschaft darf ab der Ligareform wieder in die Nationalliga B aufsteigen. Das ist ein zusätzlicher Anreiz für die jungen Ringer und hilft, sie besser zu fördern.»</p><p>Langfristig sieht der Olympionike den Verein auf dem richtigen Weg. Diese Saison wird herausfordernd. «Es geht nur, wenn alle an einem Strang ziehen und mit vollem Einsatz dabei sind. Das sind wir auch unseren Zuschauern schuldig. Sie wollen Ringer sehen, die kämpfen.» Letztes Jahr hat das Team diese Mentalität gezeigt, auch bei den Auftaktniederlagen. Gibt es Gründe, warum das diesmal anders sein sollte? «Eigentlich nicht», sagt Strebel. «Wir haben gut trainiert, die Stimmung ist hervorragend, und wir sind bereit. Im Lauf der Saison wird sich das weiterentwickeln.» Man darf gespannt sein, wie sich die RS Freiamt schlagen wird. Angefangen beim Duell morgen gegen Kriessern.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>«Das wird eine schwierige Saison»: Die Ringerstaffel strebt trotz Teamumbau eine Medaille an</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/132817</link>
<description><![CDATA[Trainer Pascal Strebel geht mit gemischten Gefühlen in seine zweite Saison mit der RS Freiamt. Verletzungen und Abgänge zwingen ihn zur Verjüngung des Teams....]]></description>
<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 21:51:22 +0200</pubDate>
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<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Trainer Pascal Strebel geht mit gemischten Gefühlen in seine zweite Saison mit der RS Freiamt. Verletzungen und Abgänge zwingen ihn zur Verjüngung des Teams. Dennoch bleibt das Ziel klar: eine Medaille, wenn möglich sogar der Final.</p><p>Nach der ersten Saison als Trainer der Ringerstaffel Freiamt blickt Pascal Strebel sozusagen mit dosierter Zuversicht auf die am Samstag beginnende neue Saison der Nationalliga-A-Mannschaftsmeisterschaft. Aber der Olympiateilnehmer von 2012 in London warnt: «Das gibt eine andere, schwierigere Saison. Weil wir Abgänge und Verletzte haben, gibt es eine weitere Teamverjüngung.»</p><p>Sorgen bereitet ihm der Rücktritt von Ringerschwinger Roman Zurfluh, der sich in diesem Jahr auf das Eidgenössische Schwingfest in Mollis konzentrierte. Andererseits wiegt die Knieverletzung des Altinternationalen Randy Vock schwer. Er zog sich im Frühjahr einen Kreuzbandriss zu. «Ich hoffe, dass er nochmals auf die Matte zurückkehrt, aber für diesen Herbst fällt er aus», sagt Strebel. Kommt hinzu, dass der Walliser Tanguy Dabellay zu seinem Stammverein zurückgekehrt ist.</p><p>Trotzdem möchte die RS Freiamt wieder in den Final vorstossen. Das ist das Commitment der Mannschaft. Als Minimalziel nennt der Trainer eine Medaille. Nebst Titelverteidiger Willisau und Kriessern, als Hauptkonkurrenten um den Finaleinzug, sorgt Erzrivale Einsiedeln mit einer neuerlichen Kaderverstärkung schon fast traditionell für Unruhe in der Liga.</p><h5 id="doc-1j42ujrf61"><strong>Erlebt der 15-jährige Antip Saienko seine NLA-Premiere?</strong></h5><p>Trainer Strebel beklagt im Kader vor allem in den Gewichtsklassen ab 75 Kilogramm Aufstellungssorgen. In den unteren Gewichten sind nebst den bewährten Stützen wie den Leutert-Zwillingen Nils und Nino auch Tobias Lüscher, Michael Bucher und Saya Brunner sichere Werte, die in jedem Mannschaftskampf Siege einbringen sollten.</p><p>In der Qualifikation über zehn Runden wird Strebel trotzdem jungen Ringern wie Kevin Birchler, Kimo Anderhub oder Mike Schweizer Einsatzmöglichkeiten bieten. Bereits erste NLA-Erfahrungen bringen die Nachwuchsinternationalen Tim Schreiber und Moris Kron mit, die in diesem Herbst in den Gewichtsklassen bis 65 und 70 Kilogramm zum Einsatz kommen werden. Bis 75 Kilogramm steht auch wieder der Weinfelder Doppellizenzringer Yves Müllhaupt zur Verfügung sowie der Walliser Théry Chardonnens. Ausserdem könnte das 15-jährige Ukrainer Talent Antip Saienko seine NLA-Premiere erleben.</p><p><br></p><h5 id="doc-1j42ujrf70"><strong>Die oberen Gewichtsklassen bereiten dem Trainer Sorgen</strong></h5><p>Ab der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm ist die Kaderdecke für Freiämter Verhältnisse inzwischen dünn. Joel Meier rückt hier wohl auf, allerdings ist der Niederwiler aktuell auch noch im Bobsport engagiert. Bewährte Kräfte sind Greco-Spezialist Marc Weber und Freistilringer Kimi Käppeli.</p><p>Vor allem in den obersten beiden Gewichtsklassen kommen Magomed Aischkanow, Nikita Gerasimenko und Christian Zemp zum Einsatz. Dazu wartet neu auch der Ukrainer Vladislav Shisko auf eine Nomination in der ersten Mannschaft.</p><h5 id="doc-1j42ujrf72"><strong>Temporäre Trainingsgemeinschaft mit Kriessern</strong></h5><p>Der Saisonaufbau begann nach einem Kickoff-Meeting Anfang Juli. Ein Eckpfeiler der Vorbereitung war wiederum ein zehntägiges Trainingslager in Freiburg im Breisgau. Dieses absolvierte die Aargauer Ringerhochburg ausgerechnet mit dem starken Konkurrenten Kriessern. «Wir müssen in der Schweiz zusammenarbeiten, um gemeinsam weiterzukommen», begründet Pascal Strebel die temporäre Trainingsgemeinschaft.</p><p>Just Kriessern ist am Samstag der erste Gegner der neuen Saison. «Auch die Rheintaler haben personelle Probleme. Deshalb will ich diesen Kampf unbedingt gewinnen, damit wir vor dem schwierigen Auswärtskampf gegen Meister Willisau ein Polster haben», erklärt Strebel. Zu beachten ist für die Zuschauer nicht nur der Austragungsort des Saisonauftakts, die Sporthalle Auw, sondern die neue einheitliche Zeit der Heimkämpfe: Diese beginnen um 19 Uhr, das heisst eine Stunde früher.</p><p>©&nbsp;Aargauer Zeitung, Wolfganz Rytz</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Der Stolz überwiegt</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/125353</link>
<description><![CDATA[Die RS Freiamt verpasst den Meistertitel – und nimmt trotzdem viel Positives mitEs war knapp. Mit 15:17 unterliegt die RS Freiamt den Willisauern im entscheidenden...]]></description>
<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 21:14:22 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Die RS Freiamt verpasst den Meistertitel – und nimmt trotzdem viel Positives mit</em></p><p><strong>Es war knapp. Mit 15:17 unterliegt die RS Freiamt den Willisauern im entscheidenden dritten Finalkampf. Nach dem verpassten Podestplatz letztes Jahr ist das Ergebnis trotzdem ein grosser Erfolg.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Vor der Saison hätte vermutlich jeder im Freiamt ein solches Szenario dankend angenommen. Erst im allerletzten Duell des dritten Finalkampfs kann Willisau den Freiämter Ringern den Meistertitel vor der Nase wegschnappen. Deshalb ist aller Enttäuschung über den 2. Platz zum Trotz auch viel Freude bei der RS Freiamt vorhanden.</p><p><strong>Die Leistung eines ganzen Vereins</strong></p><p>Trainer Pascal Strebel fasst zusammen: «Ich bin auf das Team, den ganzen Staff und alle Leute, die im Hintergrund im Verein mitarbeiten, sehr stolz. Die Fans haben uns auch mitgerissen und gepusht. Es war eine tolle Saison.» Strebel ist zu Recht stolz auf die Mannschaft. Die Leistungen der Freiämter sind beeindruckend. Einige Ringer in Willisaus Kader, wie Delian Alishahi, Samuel Scherrer oder die Portmann-Brüder, gehören zur absoluten Ringer-Elite der Schweiz. Die Ringer der RS Freiamt konnten sich mit ihnen auf Augenhöhe messen.</p><p>Es gab mehrere 50:50-Duelle, in denen die vermeintlichen Favoriten aufseiten Willisaus in den drei Finalbegegnungen am Ende Federn lassen mussten.</p><p>Umso beeindruckender ist es, dass der RS Freiamt das gelungen ist, nachdem sie im letzten Jahr noch den Podestplatz verpasst und die Meisterschaft auf dem enttäuschenden 4. Rang abgeschlossen hat. Dass sie sich in so kurzer Zeit mit solchen Leistungen zurückmeldet, ist nicht selbstverständlich. Darauf lässt sich aufbauen. Und so kann man trotzdem stolz sein auf das Geleistete, auch wenn der Meistertitel weiterhin auf sich warten lässt.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Sieg auf eine andere Art</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/125352</link>
<description><![CDATA[Josip Lasic,&nbsp;Redaktor.Wieder war es ultraknapp im Final zwischen der RS Freiamt und Willisau. Und wie 2019, 2020 und 2021 sind es am Ende die Luzerner, die...]]></description>
<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 21:12:25 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong><em>Josip Lasic,&nbsp;</em></strong><em>Redaktor.</em></p><p><em>Wieder war es ultraknapp im Final zwischen der RS Freiamt und Willisau. Und wie 2019, 2020 und 2021 sind es am Ende die Luzerner, die den Meisterpokal in die Höhe stemmen dürfen.</em></p><p><em>Gewinnen kann man aber auf verschiedene Art und Weise. Die Freiämter Ringer mussten die letzten zwei Jahre unten durch. Der Final wurde jeweils verpasst. Es gab einen dritten und einen enttäuschenden vierten Platz. Und jetzt: Auf Papier war Willisau haushoher Favorit. Auf der Matte begegnete man sich auf Augenhöhe. Mit Pascal Strebel als Trainer hat die Mannschaft eine Identifikationsfigur als Gesicht. Die Ringer stammen entweder aus der Region oder identifizieren sich komplett mit dem Freiamt und dem Verein. Und die Fans stehen bedingungslos hinter der Ringerstaffel und sind als Unterstützung der elfte Mann des Teams.</em></p><p><em>Den Meistertitel gab es diesmal nicht. Doch all das ist für die Region und für den Verein dennoch ein Erfolg. Ein Sieg auf eine andere Art.</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Geschwisterliebe für den Titel</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/125286</link>
<description><![CDATA[Die Entscheidung fälltRingen, NLA, Final: RS Freiamt will den TitelAm Samstag (19 Uhr) müssen die Freiämter Ringer wieder in die Höhle des Löwen nach Willisau....]]></description>
<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 15:24:55 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die Entscheidung fällt</strong></p><p><em>Ringen, NLA, Final: RS Freiamt will den Titel</em></p><p>Am Samstag (19 Uhr) müssen die Freiämter Ringer wieder in die Höhle des Löwen nach Willisau. Die letzten 10 Mattenduelle der Saison werden in diesem dritten und letzten Finalkampf entscheiden, wer Schweizer Meister wird. Die Freiämter wollen nach zehn Jahren den Pokal wieder nach Hause holen. Die Willisauer sind aber – auch aufgrund des Stilartenwechsels – zu favorisieren. Das Motto von Trainer Pascal Strebel bleibt auch jetzt dasselbe: «Alles geben und dann schauen, wie weit es reicht.»</p><p>Marc Weber und seine Schwester Michaela bilden im Final erneut ein besonderes Duo. Er kämpft auf der Matte, sie verarztet die Ringer.&nbsp;<em>--spr</em></p><hr><p><em>Ringen, NLA-Final, Titelshowdown: Willisau – Freiamt (Sa, 19 Uhr) – Marc Weber ringt, seine Schwester verarztet ihn</em></p><p><strong>Er ist seit Jahren ein Topringer bei der RS Freiamt. Sie ist seit kurzer Zeit die Team-Physio der Freiämter Ringer. Und gemeinsam kämpfen die Geschwister Marc und Michaela Weber am Samstag um den Meistertitel. Eine Geschichte über Geschwisterliebe und grosse Träume.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Die Köpfe prallen aneinander. Marc Weber blutet. Seine Schwester Michaela Weber rennt auf die Matte, verarztet die Platzwunde am Kopf. Mit Tape sorgt sie dafür, dass er den Kampf beenden kann. Und Marc Weber schuftet sich gegen den Willisauer Joel Marti bis 80 kg Greco zu einem 8:0-Sieg. Passiert am letzten Samstag. Nach einem Sieg mit 3:0 Teampunkten ist es so gut wie klar: Freiamt siegt. Freiamt gleicht die Finalserie zum 1:1 aus. Am kommenden Samstag (19 Uhr) kommt es zum Titelshowdown. Wieder in Willisau. Wieder mit über 2000 Zuschauern. Wieder mit den Weber-Geschwistern.</p><p><strong>Sie ist bestens ausgebildet</strong></p><p>Michaela Weber ist 22 Jahre jung, wohnt in Egliswil, wird bald nach Aarau umziehen. Sie turnt beim TV Lenzburg, reitet gerne und macht Ausdauersport. Im Jahr 2021 startete sie ihre Ausbildung zur Physiotherapeutin, die sie in einem halben Jahr mit Bachelor abschliessen wird. Vor zwei Jahren ging sie erstmals als Physiotherapeutin mit der Ringerstaffel Freiamt mit. Seit letzter Saison ist sie fix dabei und sorgt gemeinsam mit Kevin Kreyenbühl für das Drumherum der Ringer. Michaela Weber, die eine Lehre als Fachfrau Gesundheit absolvierte, ist in Sachen Wundversorgung bestens ausgebildet. Verletzungen, die während des Kampfes verarztet werden müssen, sind unter anderem ihre Aufgabe. So wie letzten Samstag bei ihrem Bruder Marc.</p><p><strong>«Ringer sind nette Menschen»</strong></p><p>Vor 2000 Fans tritt sie auf die Matte. «In diesem Moment denke ich nicht viel und bin sehr fokussiert. Ich blende das Drumherum aus. Ich denke nicht an die vielen Zuschauer und nehme auch Marc nicht als meinen Bruder wahr. Ich erledige einfach bestmöglich meinen Job», erklärt sie. Im Nachhinein sei sie fast nervöser, wenn sie realisiert, dass sie vor so vielen Menschen mitten im Kampf ins Scheinwerferlicht getreten ist. Michaela Weber macht ihren Job gerne und mit Leidenschaft. Die Ringer machen es ihr auch einfach, wie sie sagt. «Die RS Freiamt ist ein toller Verein. Und die Ringer sind alles sehr nette Menschen.» Sie mussten sich allerdings etwas daran gewöhnen, dass plötzlich eine Frau ihre Physio ist. Denn früher hat es ausschliesslich männliche Physiotherapeuten gegeben bei der RS Freiamt.</p><p>Den Ringsport hat sie früh kennengelernt. Sie stand auch schon selbst auf der Matte, «doch es war nicht so meins», wie sie sagt. Aber an den Kämpfen ihres Bruders seien sie und die ganze Familie «eigentlich immer». Und die ganze Familie sei «riesig stolz, was Marc erreicht hat». Seit sie als Physio der RS Freiamt dabei ist, kommen auch ihre Freundinnen oder Mitglieder des TV Egliswil an die Kämpfe. «Und alle, die kommen, sind erstaunt, wie es in der Halle beim Ringen abgeht.» Marc ergänzt: «Viele vom TV Egliswil kommen mittlerweile an praktisch alle Kämpfe. Denn sie haben gemerkt, dass es richtig abgeht und es eine Riesenattraktion ist.»</p><p>Die Familie Weber aus Egliswil hat vier Kinder. Marc und Michaela haben sich schon immer gut verstanden. Der 27-Jährige erzählt: «Wir haben schon seit der Kindheit ein sehr enges Verhältnis. Das ist heute auch noch so. Wir können über alles reden. So eine Schwester zu haben, ist einfach cool.» Dass sie als Physio an den Kämpfen dabei ist, freut ihn sehr. «Erfrischend», meint er.</p><p><strong>Bald in die Flitterwochen</strong></p><p>Marc Weber war jahrelang im Nationalkader und auch international im Einsatz. Es war an drei Europameisterschaften dabei, schaffte es mehrmals auf ein Podest an internationalen Turnieren und wurde dreimal Schweizer Meister bei den Aktiven. Seine internationale Karriere hat er im Frühling dieses Jahres aufgrund seines Jobs beendet. Die Zeit fehlt. Der gelernte Schreiner macht aktuell die Ausbildung zum Landwirt und möchte irgendwann in Zukunft möglicherweise den elterlichen Bauernhof in Egliswil übernehmen. Aber auch die Hochzeit mit seiner Frau Simone hat dazu beigetragen, dass er etwas weniger Zeit für den Ringsport aufwenden möchte. Das Ehepaar lebt gemeinsam in Buttwil – und wird kurz nach Weihnachten in die aufgeschobenen Flitterwochen nach Südamerika gehen.</p><p><strong>«Unsere Fans sind einfach der Wahnsinn»</strong></p><p>Egal ob man mit Michaela oder Marc spricht, aktuell löst der kommende Samstag enorm viele Emotionen bei den sympathischen Geschwistern aus. «Die Stimmung wird cool. Unsere Fans sind einfach der Wahnsinn», sagt Marc Weber, der aller Voraussicht nach wieder auf der Matte stehen wird, weil er einfach zu wichtig für das Team ist. Er fügt an: «Wir können ohne Druck in den Kampf gegen Willisau gehen. Wenn wir nochmals die gleiche Leistung abrufen können wie letzten Samstag, dann muss sich Willisau warm anziehen.» Nach dem 4. Rang und der verpassten Medaille im Jahr 2023 können die Freiämter Ringer «jetzt nur noch gewinnen. Alles ist Zugabe. Wir sind bereit. Das ganze Team. Wir vertrauen einander komplett. Egal ob Ringer, Trainer oder Physio. Wir gehen gelassen und ruhig an die Aufgabe ran. Und wir sind heiss.» Heiss auf den ersten Freiämter Meistertitel seit 2014? «Das wäre natürlich schön», meint er.</p><p>Schwester Michaela wird als Physiotherapeutin dabei sein – und natürlich auch mitfeiern, falls es etwas zu feiern gibt. Sie meint zum Titelshowdown in der Willisauer BBZ-Halle: «Das wird eine spannende und enge Sache. Es wird wieder eine gigantische Stimmung herrschen. Und weil ich immer positiv eingestellt bin, gehe ich davon aus, dass die Freiämter gewinnen. Und genau davon gehe ich aus, von einem Sieg der RS Freiamt.» Bruder Marc fügt lachend an: «Meine Schwester hat immer recht.»</p><hr><p><strong>«49 zu 51»</strong></p><p>Showdown. Finalissima. Emotionen. Die NLA-Mannschaftsmeisterschaft im Ringen entscheidet sich in diesem einen Kampf. Am Samstag (19 Uhr) in der BBZ-Halle Willisau steht der dritte Finalkampf an. Gemäss den Willisauern ist alles offen. «Der Kampf wird im Kopf entschieden», wird Cheftrainer Rolf Scherrer zitiert. RS-Freiamt-Trainer Pascal Strebel sagt: «Die Mannschaft spürt, dass sie beim Sieg letzten Samstag einen tollen Job gemacht hat. Das gab Auftrieb. Unser Gefühl ist gut. Die Ausgangslage bleibt aber gleich: Willisau ist Favorit. Und wir greifen frisch von der Leber weg an.» Willisau ist aufgrund des Stilartenwechsels leicht zu favorisieren. Strebel sagt zu den Aussichten auf den ersten Meistertitel für die Freiämter seit 2014: «Die Chancen stehen 49 zu 51 für Willisau.»&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Spektakulär und eiskalt</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/125183</link>
<description><![CDATA[Es kommt zum ShowdownRingen, NLA: Freiamt erzwingt FinalissimaDie Teufelskerle der Ringerstaffel Freiamt haben die Wende im zweiten Kampf geschafft. Nach der Heimniederlage...]]></description>
<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 18:59:50 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Es kommt zum Showdown</strong></p><p><em>Ringen, NLA: Freiamt erzwingt Finalissima</em></p><p>Die Teufelskerle der Ringerstaffel Freiamt haben die Wende im zweiten Kampf geschafft. Nach der Heimniederlage gleichen die Freiämter auswärts in Willisau zum 1:1 aus. Der 21:15-Erfolg ist schon fast zur Halbzeit klar, als die Freiämter mit 14:3 führen. Die 2000 Fans (davon rund 500 Freiämter) sahen einen attraktiven und teilweise spektakulären Kampf.</p><p>Pascal Strebel, Trainer der RS Freiamt, sagt: «Wenn man den Ringsport liebt, dann war das ein wunderbarer Abend.» Er war noch besser, wenn man Freiämter war. Nun kommt es am kommenden Samstag (19 Uhr) wiederum in Willisau zum Titel-Showdown in Willisau.&nbsp;<em>--spr</em></p><hr><p><em>Ringen, NLA, 2. Finalkampf: Die Freiämter bezwingen vor über 2000 Zuschauer Willisau – Titel-Showdown am Samstag</em></p><p><strong>Letzte Woche kritisiert. Jetzt zurückgeschlagen. In der ersten Halbzeit demontiert die RS Freiamt die Willisauer und führt 14:3. Am Ende gibt es einen 21:15-Sieg. Ein Plan, vor Wochen geschmiedet, geht perfekt auf. Und jetzt träumen die Freiämter gar vom Titel.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Der Grossteil der 2000 Zuschauer in der BBZ-Halle in Willisau schweigt. Teufelskerl Randy Vock wird fast bewusstlos, weil er so ausgelassen jubelt und seine Freude in die Welt hinausschreit. Man spürt: Hinter diesem Sieg steckt sehr viel mehr.</p><p><strong>Vock faltet den Gegner zu einem Päckli zusammen</strong></p><p>Wochenlang hat sich Vock auf diesen Moment vorbereitet. Innert drei Wochen hat er rund 7 Kilogramm runtergehungert, damit er bis 61 kg Freistil gegen Rashid Hotak Abdul antreten kann. Sein Körper hat gut reagiert. «Und weil Randy das machen wollte, haben wir es durchgezogen», sagt Trainer Pascal Strebel. Es war kein Schnellschuss, sondern von langer Hand geplant. Genau auf diesen Moment hin, diesen Final, diesen Kampf. Ein taktischer Kniff, eine Überraschung und ein Plan, der funktioniert.</p><p><strong>«Iceman» Zemp</strong></p><p>Denn Vock liefert eindrücklich ab. Er schnürt Hotak Abdul zusammen, faltet ihn wie ein Päckli zusammen. Schultersieg, 4:0 Teampunkte. Ekstase im Freiämter Fansektor. Stille in Willisau. Gleich danach kommt Freiamts Schwingerringer Christian Zemp. Bis 97 kg Greco tritt er gegen Daniel&nbsp;Häfliger an. 18:0 siegt Zemp mit unglaublicher Coolness. Und natürlich Cleverness. Der «Iceman» holt 4:0 Teampunkte und sagt danach: «Ein 4:0 wurde von mir verlangt. Ein 4:0 wurde geliefert.»</p><p>Der 30-jährige Randy Vock und der 24-jährige Christian Zemp stehen sinnbildlich für den Sieg der Freiämter in der Höhle des Willisauer Löwen: Denn dieser Erfolg war spektakulär und cool.</p><p>Und schon zur Halbzeit so gut wie gebucht. Im ersten Duell bis 57 kg Greco gab es das Aufeinandertreffen der beiden Rivalen Timon Zeder (Willisau) und Nils Leutert. Ein harter und enger Kampf. Spannung pur. Leutert punktet am Boden, gewinnt 3:1 (2:1 Teampunkte). Der Anfang vom Ende für Willisau. Der Anfang von einem glorreichen Abend für Freiamt. Es folgen die starken Auftritte und Siege von Magomed Ayskhanov (siehe Kasten), Randy Vock und Christian Zemp. Im letzten Kampf vor der Pause (bis 65 kg Greco) gewinnt Freiamts Saya Brunner «nur» mit 5:1 (2:1) gegen Mathias Martinetti im Duell zweier Kaderringer. Das Verdikt zur Pause: Die entfesselten Freiämter bändigen den Willisauer Löwen. 14:3. Mehr als eine Vorentscheidung.</p><p><strong>Finger raus bei Darbellay</strong></p><p>Eine tänzerische Pausenshow und ein paar Ehrungen später startet die zweite Halbzeit mit einem hochspannenden Duell bis 86 kg Greco. Der starke Willisauer Mansur Mavlaev gegen Doppellizenz-Ringer Tanguy Darbellay (der letzte Woche noch fehlte).</p><p>Darbellay wehrt sich stark, renkt sich sogar einen Finger aus – den Trainer Strebel unter raunemdem Publikum wieder einrenkt. Doch Mavlaev ist zu stark und siegt 5:0 (3:0). Im nächsten Kampf (bis 70 kg Freistil) zerzauste Nino Leutert den Willisauer Florian Bissig, siegte vorzeitig durch technische Überlegenheit (17:2) und holte 4:1 Teampunkte. Gesamtskore: 18:7. In einem heftigen Abnützungskampf (bis 80 kg Greco) ackert sich Marc Weber wie ein unaufhaltsamer Traktor zu einem 8:0-Sieg (3:0) über Joel Marti. 21:7. Der Sieg ist geschafft. Und Willisau musste in diesem Moment gar zittern, nicht das Heimrecht nach dem 23:11-Sieg in Muri noch zu verlieren. Doch die Portmann-Brüder holen für Willisau noch 4:0 Teampunkte.</p><p><strong>Vock: «Können etwas reissen»</strong></p><p>Die Freiämter siegen 21:15, feiern Revanche und freuen sich auf den dritten und alles entscheidenden Kampf am nächsten Samstag (19 Uhr) in Willisau. «Die drei Ringer, die letzte Woche fehlten, sind wieder da. Dazu der Stilartenwechsel und einfach eine sensationelle Leistung von uns führten zu diesem Sieg», sagt Zemp. Trainer Pascal Strebel sagt: «Die Niederlage letzten Samstag war kalkuliert. Das Team wurde kritisiert. Jetzt waren wir alle frisch und topmotiviert. Gepaart mit Ruhe und Lockerheit ist so dieser Sieg entstanden. Wir haben zurückgeschlagen.» Erstmals seit acht Jahren gewinnen die Freiämter in Willisau, gleichen die «Best of three»-Serie zum 1:1 aus. «Schön. Geil. Super Fans. Wunderbare Stimmung. Ein toller Match. Alles, was das Ringerherz begehrt», so Strebel. Vock ergänzt: «In der ersten Halbzeit haben wir gezeigt, wozu wir fähig sind. Ich bin einfach stolz.» Im Hinblick auf den Showdown um den Meistertitel sagt Altmeister Vock: «Wenn wir diese Leistung erneut wiederholen können, dann muss uns Willisau zuerst einmal bezwingen. Mit unserer riesigen Leidenschaft und dem grossen Zusammenhalt können wir etwas reissen.» Die Freiämter träumen vom Titel. Oder? «Es geht nochmals ein Ruck durch das Team. Willisau ist zu favorisieren. Wir werden dagegenhalten. Es wird eine enge Geschichte. Wie eng, werden wir sehen», so Strebel.</p><hr><p><strong>Ayskhanov ist «entspannt»</strong></p><p>Sein Auftritt war Höhepunkt des Abends. Und er wurde auch zum «Fighter» des Abends (vom Verband) gekürt: Magomed Ayskhanov. Bis 130 kg Freistil trat der Freiamt-Russe gegen Samuel Scherrer an. Ein Duell der Giganten. Der Willisauer Scherrer schien alles im Griff zu haben, führte mit 7:3. Doch Ayskhanov drehte gegen Ende brutal auf und dreht den Kampf spektakulär. «Ich wollte alles geben, was ich hatte. Und ich habe alles gegeben», sagt Ayskhanov. Der Kampf endet 7:7. Der Freiämter gewinnt mit 2:1 Teampunkten, weil er mehr Zweierwertungen hatte. «Ich wollte einfach gewinnen und habe alles dafür getan», sagt der 28-Jährige, der in Strengelbach wohnt und seit Jahren für die RS Freiamt ringt.</p><p><strong>«Wir werden bereit sein»</strong></p><p>Schon in der Halbzeit dieses zweiten Finalkampfes sagt er: «Heute gewinnen wir. Wir werden auch nächsten Samstag bereit sein.» Er blicke dem Titel-Showdown – erneut in Willisau – «entspannt» entgegen, wie er sagt.</p><p>An dieser Stelle erwähnenswert: Das Verhältnis von Ayskhanov und den Willisauer (Fans) ist seit dem NLA-Final 2021 angespannt. Damals flogen Bierdosen, es gab Tumulte, Ayskhanov zeigte den Fans den Mittelfinger – und wurde vom Verband gesperrt. Im Kampf 2024 blieb er ruhig und fokussiert. «Alles okay», sagt er. «Was andere machen, interessiert mich nicht. Ich konzentriere mich auf meine Gegner, auf mich und mein Team.» Und das tat er. Die Willisauer Fans goutierten die Wahl von Ayskhanov zum «Best Fighter» mit wenigen Pfiffen und leisen Buh-Rufen. Ihm wird es egal sein.&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>«Jeder von uns glaubt daran»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/125070</link>
<description><![CDATA[Ringen, NLA, 2. Finalkampf der «Best of three»-Serie: Freiamt muss in Willisau siegen (Sa, 19 Uhr)Gewinnen oder zum Titel gratulieren. Die Ringerstaffel Freiamt...]]></description>
<pubDate>Sun, 08 Dec 2024 18:38:29 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, NLA, 2. Finalkampf der «Best of three»-Serie: Freiamt muss in Willisau siegen (Sa, 19 Uhr)</em></p><p><strong>Gewinnen oder zum Titel gratulieren. Die Ringerstaffel Freiamt muss in der Höhle des Willisauer Löwen den Favoriten stürzen, um so einen dritten Kampf zu erzwingen. «Es ist noch nicht vorbei», sagt Freiamt-Trainer Pascal Strebel.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Zwei Cars werden rappelvoll nach Willisau fahren. Viele Freiämter reisen zudem privat an. Und natürlich wird die BBZ-Halle von den einheimischen Ringerfans gut gefüllt sein. Auch wenn an diesem Tag der Christkindlimärt in Willisau stattfindet, werden bis zu 2000 Fans erwartet. Die Stimmung wird gigantisch gut sein. Und auch explosiv emotional. Denn der zweite Kampf wird voraussichtlich einiges enger werden als das Duell am letzten Samstag in Muri. Dort kassierte die RS Freiamt eine 11:23-Pleite. Ohne Tanguy Darbellay, George Bucur und Magomed Ayskhanov waren die Freiämter ohne Chance. Morgen Samstag sind diese drei Top-Ringer wieder mit dabei. Und auch der Stilartenwechsel kommt den Freiämtern eher entgegen als den Willisauern. «Optimistisch» sei Trainer Pascal Strebel. Stilartenwechsel, Rückkehr der drei Top-Ringer «und dazu die tolle Moral des Teams» sorgen beim früheren Olympiaringer für Zuversicht. Im ersten Finalkampf dieser «Best of three»-Serie wollte er «noch nicht mit Gewichtsspielen unnötige Energie verpuffen lassen», wie er sagt. «Es war ein strategischer Kampf.» Und eine erwartete Niederlage.</p><p><strong>«Das wird ein enger Kampf»</strong></p><p>Nun ist aber ein Sieg budgetiert. Oder erwartet. Denn sonst feiert Willisau den Meistertitel und die Freiämter müssen gratulieren. Strebel verspricht einen «engen Kampf». Und: «Es ist noch nicht vorbei.»</p><p>Präsident Nicola Küng sagt, das Team sei «bereit dafür, morgen Samstag mit einem Sieg die Saison zu verlängern». Denn gewinnen die Freiämter, gibt es einen alles entscheidenden dritten Kampf. Küng: «Die Entwicklung im Team – schon die ganze Saison über – stimmt mich sehr positiv. Auch mental haben die Jungs einen Schritt vorwärts gemacht – dank Trainer Pascal Strebel, der diesbezüglich einen grossen Einfluss hatte. Wir werden in Willisau alles Mögliche versuchen, um zu gewinnen.» Auch er ist sich sicher: «Das wird ein enger Kampf.»</p><p><strong>Willisau-Trainer: «Es steht erst 1:0»</strong></p><p>Im Hexenkessel von Willisau werden die Freiämter Ringer geladen sein. Besonders einer: Saya Brunner. Am letzten Samstag musste er gegen Michael Portmann (70 kg Greco) als Verlierer von der Matte. «Vor 1400 Fans ausgepunktet zu werden, war nicht schön, für mich persönlich ein schlimmer Abend», blickt er zurück. Nach dem Kampf sind gemäss seinen Angaben rund 100 Leute zu ihm gekommen und haben ihn versucht aufzuheitern. «Und jedes Wort ging mir nahe. Ich glaube, ich wurde in meinem bisherigen Leben noch selten so demütig.» Für ihn sei diese 0:18-Niederlage auch für seine persönlichen (internationalen) Ziele ein Rückschlag gewesen. Aber – und so sind die Freiämter Ringer – sie stehen wieder auf, blicken nach vorne, lernen aus ihren Niederlagen. Und so sagt Brunner mit ein wenig Abstand: «Ich habe darüber geschlafen. Die Ringerwelt ist jetzt wieder wie neu. Es ist noch kein Champion vom Himmel gefallen. Um richtig gut zu werden, braucht es Geduld, Fleiss, Herzblut – und manchmal auch eine Niederlage. Und die bringen einen vorwärts. Ich werde immer wieder aufstehen.» Falls er am Samstag wieder auf die Matte darf, so wird er «alles geben und mein Ding durchziehen». Brunner untermauert: «Jeder von uns glaubt daran, dass wir Willisau schlagen können. Viele glauben, sie sind schon durch und haben den Titel. Wir werden sehen.»</p><p><strong>«Willisau wird es schwer haben»</strong></p><p>Was geschrieben oder geredet wird, ist das eine, doch im Team der Willisauer scheint keine Überheblichkeit aufzukommen. Cheftrainer Rolf Scherrer meinte nach dem deutlichen Sieg in Muri: «Wir haben eine super Leistung gezeigt. Aber es steht erst 1:0. Wir müssen am Samstag dort weitermachen, wo wir aufgehört haben.» Kann Willisau den Titel feiern oder schafft die RS Freiamt den Ausgleich und erzwingt einen dritten Kampf? Der Freiämter Randy Vock sagt: «Wenn bei uns alle fit sind, dann glaube ich, dass es Willisau schwer haben wird, uns zu schlagen.» Es wird spannend.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Tolle Stimmung, keine Chance</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/125071</link>
<description><![CDATA[Der Glaube lebt weiterRingen, Nationalliga A: Die RS Freiamt verliert den ersten Kampf mit 11:23 gegen WillisauEkstase zur Pause. Ernüchterung zum Ende. Willisau...]]></description>
<pubDate>Sun, 08 Dec 2024 18:42:19 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Der Glaube lebt weiter</strong></p><p><em>Ringen, Nationalliga A: Die RS Freiamt verliert den ersten Kampf mit 11:23 gegen Willisau</em></p><p><strong>Ekstase zur Pause. Ernüchterung zum Ende. Willisau ist zu gross für die Freiämter.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Da bebt die Bachmattenhalle. 1400 Zuschauer sorgen für eine grosse Ringerparty. Aus Freiämter Sicht explodiert dieser Hexenkessel kurz vor der Pause. Routinier Randy Vock legt seinen Gegner nur eine Millisekunde vor der Schlusssirene auf den Rücken. 9:0-Sieg. Die 3:0 Teampunkte sorgen für einen ausgeglichenen Pausenstand (8:8). Vock jubelt, die Fans jubeln, es sind Momente, für die jeder Ringer lebt. Doch die Freiämter gehen im zweiten Durchgang unter, verlieren alle fünf Kämpfe, holen nur noch drei Punkte.</p><p>Es ist kein Dampf mehr im Hexenkessel. Schon früh im zweiten Durchgang wird klar: Hier explodiert gar nichts mehr. Die Freiämter, die gleich auf drei Leistungsträger verzichten mussten, können gegen diese übermächtigen Willisauer nicht mithalten. Es hätte alles (und noch mehr) für die Freiämter laufen müssen, um diese souveränen Luzerner bezwingen zu können.</p><p>Das Team darf trotzdem stolz sein. Denn man hat – wie von Trainer Pascal Strebel gefordert – alles gegeben. Saya Brunner meint nach dem Kampf: «Uns fehlten diverse Kämpfer. Jetzt werden die Stilarten gewechselt, was uns entgegenkommt. Wir liegen in dieser Finalserie hinten, aber entschieden ist noch nichts.» Der Glaube lebt weiter.</p><hr><p><em>Ringen, Nationalliga A, erster Final der «Best of three»-Serie: Die RS Freiamt verliert gegen den RC Willisau 11:23 (8:8)</em></p><p><strong>Drei wichtige Ringer fehlten den Freiämtern. So wird Brocken Willisau zu einem unüberwindbaren Berg. Trotzdem ist diese Finalserie noch nicht verloren. Trainer Pascal Strebel spricht von einem «Strategie-Kampf». Und verspricht ein enges Duell am nächsten Samstag in der Höhle des Willisauer Löwen.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Schluss. Aus. Vorbei. 11:23-Packung. «Gratulation an Willisau», lauten die ersten Worte von Nicola Küng, Präsident der RS Freiamt. «Sie waren heute klar besser», meint er. Auch weil gleich drei Ringer-Schwergewichte fehlen. Magomed Ayshkanov ist angeschlagen an der Schulter. Tanguy Darbellay kommunizierte schon vor seiner Verpflichtung, dass er an diesem Abend aus familiären Gründen verhindert sein wird. Und George Bucur musste nach Rumänien reisen, weil er aufgrund seiner militärischen Verpflichtung an den Landesmeisterschaften teilnehmen musste.</p><p><strong>«Haben uns gut verkauft»</strong></p><p>So war es im Vorfeld schon klar, dass es kaum was zu holen gibt für die Freiämter. «Ich habe eine Niederlage mit 10 Punkten Unterschied getippt», sagt Präsident Küng. Am Ende wurden es gar 12 Punkte.</p><p>Die Pleite ist heftig. Die Worte von Trainer Pascal Strebel dennoch lobend. «Mit diesem ersatzgeschwächten Team haben wir uns sehr gut verkauft und das Optimum rausgeholt. Wir sind mit Freude in die Kämpfe, haben alles gegeben.» Der Rekordmeister aus Willisau startet nach Mass. Der 16-jährige Freiämter Tim Schreiber wehrt sich im Duell bis 57 kg Freistil tapfer, verliert aber gegen Timon Zeder mit 0:6 (0:3-Teampunkte). Für eine erste Überraschung sorgte Christian Zemp gegen den rund 10 kg schwereren Delian Alishahi (130 kg Greco). Der Freiämter Zemp macht das hervorragend und siegt 3:1 (2:1). Bis 61 kg Greco liefern sich Nils Leutert und der Willisauer Doppellizenzringer Jonas Müller ein heftiges und hartes Duell – mit dem besseren Ende für den Freiämter Leutert, der 2:1 siegt (2:1).</p><p><strong>Lange Pause – und der Wind dreht</strong></p><p>Bis 97 kg Freistil ist der Willisauer Samuel Scherrer der klare Favorit. Aber Ringerschwinger Roman Zurfluh kontert sackstark, ging gar 4:3 in Führung. Eine Überraschung, doch Scherrer dreht den Kampf noch und siegt 4:13 (1:3). Der Auftritt von Randy Vock gegen Ilia Terzi (bis 65 kg Freistil) ist dann der Höhepunkt des Abends für die Freiämter. Mit der Schlusssirene legt Vock seinen Gegner auf den Rücken. Die Fans im Bachmatten-Hexenkessel sind aus dem Häuschen. Vock siegt 9:0 (3:0). Zur Pause steht es 8:8. In der ersten Halbzeit hat man die Willisauer zum «Zweifeln und teilweise Verzweifeln gebracht», sagt Strebel.</p><p>In der fast einstündigen Pause gibt es viele Ehrungen. Einerseits verständlich, denn der Ringerverband will die grosse Bühne des NLA-Finals nutzen. Andererseits unverständlich, denn beispielsweise die Verabschiedung eines Kampfrichters gehört an eine Delegiertenversammlung. Immerhin durften sich die Zuschauer auf eine spannungsgeladene zweite Halbzeit freuen. Doch es gibt gleich zu Beginn einen herben Dämpfer. Bis 86 kg Greco: Freiamts Marc Weber ist wie Joel Marti der Favorit. Weber geht mit 4:0 in Führung. Doch der Willisauer kontert, die Freiämter verlieren eine Challenge, Marti gleicht bis zum Ende aus – 4:4. Das sind 1:2-Teampunkte für Willisau. Eine Überraschung. «Schade, dass es diesen Kampf nicht nach Hause bringt. Vielleicht habe ich es auch durch die verlorene Challenge etwas verzockt», sagt Trainer Strebel. Saya Brunner gegen Michael Portmann und Joel Meier gegen Mansur Mavlaev waren dann einseitige Duelle. Brunner und Meier verlieren vorzeitig. 0:4 in beiden Fällen. Willisau geht 10:18 in Führung. Der erste Final ist entschieden. Nino Leutert verliert gegen Tobias Portmann 1:2. Yves Müllhaupt gegen Jonas Bossert 1:3.</p><p>Die Willisauer legen in der «Best of three»-Serie vor. Die Freiämter haben jetzt erst recht nichts zu verlieren. «Einige Dinge stimmen mich optimistisch», sagt Strebel vor dem zweiten Finalkampf am Samstag in Willisau (19 Uhr). Der Stilartenwechsel, der den Freiämtern entgegenkommt. Die drei Leistungsträger, die vermutlich alle wieder dabei sind – «und die tolle Moral und der Zusammenhalt des Teams», wie Strebel sagt. Er wollte im ersten Final «noch nicht mit Gewichtsspielen unnötige Energie verpuffen lassen», wie er sagt. «Es war ein strategischer Kampf.» «Wir hätten unseren gigantisch starken Heimfans gerne einen engeren Kampf geboten. Nun wird das aber nächsten Samstag der Fall sein. Es ist noch nicht vorbei. Wir kämpfen weiter.» Die Freiämter Ringer geben nicht auf.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Es wird überraschend»: Was hat Strebel vor?</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/124871</link>
<description><![CDATA[Klassiker im HexenkesselRingen, NLA-Final: Freiamt mit HeimkampfIm Fussball ist es das Duell Real Madrid gegen den FC Barcelona. In der Ringerschweiz heisst der...]]></description>
<pubDate>Fri, 29 Nov 2024 10:58:16 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Klassiker im Hexenkessel</strong></p><p><em>Ringen, NLA-Final: Freiamt mit Heimkampf</em></p><p>Im Fussball ist es das Duell Real Madrid gegen den FC Barcelona. In der Ringerschweiz heisst der Klassiker Ringerstaffel Freiamt gegen den Ringer-Club Willisau. Die beiden Rivalen duellieren sich im ersten Finalkampf der Nationalliga A. Die Bachmattenhalle in Muri wird am Samstag (19 Uhr) brodeln. Spektakel und Ekstase sind garantiert. Erwartet werden bis zu 1500 Zuschauer. Sportlich ist die RS Freiamt zwar Aussenseiter, doch hat durchaus Chancen, den Favoriten aus Willisau zu ärgern. Dies sieht auch Verbandspräsidentin Nadine Pietschmann-Tokar so.&nbsp;<em>--spr</em></p><hr><p><em>Ringen, Nationalliga A, Final: Ringerstaffel Freiamt – Ringer-Club Willisau (Samstag, 19 Uhr, Bachmattenhalle)</em></p><p><strong>Der Klassiker ist zurück. Nach drei Jahren heisst der Final wieder Freiamt gegen Willisau. «Wir können nur gewinnen», sagt Trainer Pascal Strebel.</strong></p><p>Die Willisauer schreiben es auf ihrer Homepage: «Legendär. Emotional. Spektakulär». Der Klassiker der Ringerschweiz. Freiamt gegen Willisau. Pascal Strebel, Trainer der Freiämter, sagt: «Eine neue Situation. Wir sind im Final. Wir können nur gewinnen.» Jeder im Verein freut sich auf den Kampf. Bereits am Freitagabend bereitet die RS Freiamt in der Bachmattenhalle in Muri alles vor, stellt die grosse Tribüne auf und putzt sich raus für dieses Highlight. «Der Aufwand ist gross. Aber wir machen das gerne. Es soll ein finalwürdiger Hexenkessel sein. Eine Arena, wo die grosse Ringerparty steigen kann. Wir freuen uns. Das wird ein toller Abend», sagt Strebel.</p><p>Am letzten Final vor Corona kamen zu diesem Duell 1500 Menschen. Die Bachmattenhalle explodierte 2019, als Yves Müllhaupt im allerletzten Kampf den 17:16-Sieg für die Freiämter sicherte. Und davon träumt man nun auch. Anders als im Halbfinal gibt es eine «Best of three»-Serie. Heisst: Wie hoch man gewinnt, spielt keine Rolle. Ausser dann für einen allfälligen dritten Kampf, wo das Team mit mehr Punkten als Heimteam auftritt. «Wir sind heiss», sagt Strebel. «Willisau ist der klare Favorit.» Ringer wie Mansur Mavlaev, die Portmann-Brüder Michael und Tobias, Delian Alishani, Samuel Scherrer oder Jonas Bossert – «das sind alles Leute, die nur schwer zu besiegen sind. Am Ende wird es entscheidend sein, wie eng die Duelle ausgehen.» Strebel weiss «ziemlich sicher», was die Willisauer in den Kampf schicken. «Sie haben keine Spielchen nötig.» Und die Freiämter? «Das sehen wir am Samstag. Ich bin gespannt, wie die Leute auf meine Aufstellung reagieren werden.» Wie immer wird nichts verraten, aber: «Es wird überraschend, es wird interessant.»&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Das ist ein Traumfinal</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/124870</link>
<description><![CDATA[Swiss-Wrestling-Präsidentin Nadine Pietschmann-Tokar vor dem Final RS Freiamt – RC Willisau (Sa, 19 Uhr, Muri)Über ein Jahrzehnt war Nadine Tokar – wie sie...]]></description>
<pubDate>Fri, 29 Nov 2024 10:56:13 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Swiss-Wrestling-Präsidentin Nadine Pietschmann-Tokar vor dem Final RS Freiamt – RC Willisau (Sa, 19 Uhr, Muri)</em></p><p><strong>Über ein Jahrzehnt war Nadine Tokar – wie sie damals hiess – Mitglied der RS Freiamt. Heute führt die 39-Jährige mit der Wrestling Academy Bern den jüngsten Ringerclub der Schweiz, ist Mutter von zwei Kindern und Verbandspräsidentin. Sie spricht über die aktuellen Finalkämpfe in der NLA, den Stellenwert des Ringens und über allfällige Modus-Änderungen.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p><strong><em>Sie fliegen schon mal 6500 Kilometer, um an einem ringerischen Gala-Abend teilzunehmen.</em></strong></p><p><strong>Nadine Pietschmann-Tokar</strong>: (Lacht) Ja, das war vor drei Wochen. Ich war eingeladen in Washington D.C., in den USA, kurz vor den dortigen Präsidentschaftswahlen. «Wrestle like a girl» hiess der Event, ein Abend nur für die Frauen im Ringsport. Diese Einladung war eine Ehre, deshalb habe ich den langen Weg auch auf mich genommen.</p><p><strong><em>Und hat es sich gelohnt?</em></strong></p><p>Ja. Eine inspirierende Reise, voller Freundschaften und guten Geschichten und vor allem die Chance, eventuell wertvolle Kontakte und Netzwerke für künftige Kooperationen aufzugleisen. Wir müssen als kleine «Ringerschweiz» nicht nur zu den Grossen aufschauen, sondern können dank der Pflege vorhandener Kontakte auch profitieren.</p><p><strong><em>In den USA ist Ringen weitaus populärer, es gibt über 3000 Vereine. Konnten Sie als Verbandspräsidentin etwas mitnehmen aus Amerika, um auch hierzulande den Ringsport bekannter zu machen?</em></strong></p><p>Es sind unterschiedliche Länder und Kulturen. Aber ich glaube, man muss klein anfangen. Wortwörtlich.</p><p><strong><em>Erklären Sie.</em></strong></p><p>Der Ringsport muss in der Schweiz in die Schule und die Kinder und Jugendlichen abholen. Es gibt Vereine, die das bereits vorbildlich machen. Aber wir brauchen ein nationales Konzept. Wir sind daran, dies anzustossen, aber es braucht Zeit. Wenn Sie mich um einen Vergleich mit den USA bitten: Dort ist Ringen ein fester Bestandteil im Schulsport bis hin zu den Universitäten.</p><p><strong><em>Sie selbst sind ja vorbildlich unterwegs, um den Sport zu fördern. Im Jahr 2018 gründeten Sie die Wrestling Academy Bern.</em></strong></p><p>Und es läuft gut, auch wenn der zeitliche und finanzielle Aufwand enorm sind. Und seit diesem Frühling bin ich Präsidentin von Swiss Wrestling – in einem Ehrenamt, was mich dazu zwingt, die Arbeit im Verein in andere vertrauensvolle Hände zu legen. Ich möchte viel bewirken für diesen Sport, den ich so sehr liebe, aber wie für uns alle hat auch mein Tag nur 24 Stunden.</p><p><strong><em>Sie haben als 5-Jährige mit Ringen begonnen. Sie wurden eine der erfolgreichsten Schweizer Ringerinnen der Geschichte. Als eine der ersten Frauen überhaupt durften sie die Spitzensport-RS machen, haben an 12 Welt- und 16 Europameisterschaften teilgenommen, drei Olympiaqualifikationen versucht – und wurden achtfache Schweizer Meisterin. Lange Rede, kurze Frage: Wieso dieser riesige Aufwand?</em></strong></p><p>Weil Ringen mein Leben war. Und immer noch ist. Es ist mehr als ein Sport, es ist eine Lebensschule.</p><p><strong><em>Wie sehr schmerzen dann solche Entscheide wie jener von Swiss Olympic, der kürzlich das Ringen von Stufe 2 auf Stufe 3 zurückstellte, was beispielsweise weniger finanzielle Mittel bedeutet?</em></strong></p><p>Das ist nicht optimal. Aber es liegt nun an uns, dies wieder zu ändern und das Ringen attraktiver und populärer zu machen. Auch hier hilft das Mindset, das mir der Sport über Jahre vermittelt hat: Rückschläge gehören dazu, aber sie bedeuten auch immer eine Chance, mögliche Schwachpunkte zu erkennen und daran zu wachsen.</p><p><strong><em>Wie soll das klappen?</em></strong></p><p>In der Breite muss etwas passieren. Und an Orten, an denen der Ringsport noch nicht so verbreitet ist. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir in die Schulen gehen. Aber das ist nicht das einzige Projekt, das momentan läuft. Der Ringsport ist noch zu wenig sichtbar, es gibt viel zu tun. Wir haben vor Kurzem auch jemanden eingestellt, der für mehr Aufmerksamkeit auf Social Media sorgen wird. Auch das ist in unserer Zeit sehr wichtig, um Geschichten und Emotionen zu transportieren und neue Zielgruppen für den Sport zu begeistern. Wir können in der Schweiz stolz sein auf eine sehr eingeschworene Ringerfamilie. Dieser Zusammenhalt wirkt jedoch für Aussenstehende unter Umständen wie eine Zutrittshürde. Ich möchte dabei mitwirken, insgesamt noch offener und nahbarer zu werden.</p><p><strong><em>Und es wäre doch auch an der Zeit, den Modus in der Nationalliga A zu überdenken. Man kann die Tabelle nach der Qualifikationsphase eigentlich schon vor der Saison mit grosser Wahrscheinlichkeit voraussagen.</em></strong></p><p>Ich würde es etwas diplomatischer ausdrücken, da jeder Kampf immer erst gekämpft werden muss, doch im Kern haben Sie leider recht. Es sind immer die gleichen drei, vier Teams, die vorne dabei sind. Natürlich nicht zu Unrecht – es geht nicht darum, die starke Arbeit, die in diesen Clubs seit vielen Jahren geleistet wird, zu kritisieren. Mehr Spannung in der Premium League ist jedoch schon lange ein Bedürfnis der Ringerschweiz. Es ist eines der strategischen Ziele, die ich mir für meine Präsidentschaft vorgenommen habe. Eine Modus-Änderung ist daher ganz konkret in Planung. Details folgen zu gegebener Zeit. Es könnte eine kleine Revolution geben.</p><p><strong><em>Wie könnte der neue Modus aussehen?</em></strong></p><p>Für die Teams aus der Challenge League – der Nationalliga B – ist es aktuell nicht attraktiv aufzusteigen, weil die Mannschaften wissen, dass sie ohne Chance sind gegen die grossen Vereine. Deshalb bleiben sie lieber in der Challenge League und die Auf-/Abstiegsduelle werden zu einer Pro-Forma-Übung, die weder für die Mannschaften noch für das Publikum attraktiv ist. Das macht niemanden glücklich. Und es ist für keinen Sport der Welt ein gutes Zeichen, wenn Teams bewusst nicht das sportliche Maximum aus sich herausholen. Deshalb könnte es beispielsweise sein, dass die Nationalliga A aufgestockt wird, auf acht Teams, vielleicht auch zehn. Auch ein Thema sind die vielen Doppellizenzen, die zweifelsohne eine grosse Wettbewerbsverzerrung verursachen. Aber es ist aktuell noch zu früh, um etwas Konkretes zu sagen. Wir werden in naher Zukunft in Zusammenarbeit mit allen Vereinen die Vorschläge diskutieren und sauber ausarbeiten.</p><p><strong><em>Verbandspräsidentin, Akademiebesitzerin, Trainerin – und dazu Mutter von zwei Kindern, die fünf und sieben Jahre alt sind. Wie bringen Sie das alles unter einen Hut?</em></strong></p><p>(Lacht) Das ist in der Tat nicht ganz einfach: Emotional gesehen kommt die Familie zuerst, wobei sich diese Aussage in der Realität meines Tagesablaufs nicht immer widerspiegelt. Ich bin sehr dankbar, auf die grosse Unterstützung meiner Mutter zählen zu dürfen, die mich schon am Mattenrand begleitet hat, als ich ein kleines Mädchen war, und auch nun in dieser neuen Form meine Leidenschaft mitträgt. Auch mein Mann steht mir mit Rat und Tat zur Seite und hat vor allem in der Wrestling Academy Bern die Leitung vollständig übernommen.</p><p><strong><em>Sie leben heute in Bern, wo Sie auch aufgewachsen sind. Ringerisch war Ihre Heimat aber über ein Jahrzehnt lang bei der Ringerstaffel Freiamt. Wieso gerade die RS Freiamt?</em></strong></p><p>Im Raum Bern gab es keinen Klub, der solche starken Bedingungen hatte wie die Freiämter. Die Ringerstaffel Freiamt hat schon damals sehr Richtung Leistungssport gedacht und hatte und hat eine Vorreiterrolle. Ich bin sehr dankbar für die langjährige Unterstützung, die ich bei der RS Freiamt erhalten habe. Wohlgemerkt ohne, dass ich wie meine männlichen Kaderkollegen dies in Form von Einsätzen in der Premium League hätte zurückgeben können. Selbstverständlich habe ich im Rahmen meiner Möglichkeiten immer sehr gerne für Freiamt in der 1. Liga gerungen und versucht dort meine Mannschaftspunkte beizusteuern. Und ja, die RS Freiamt war mir von Anfang an sehr sympathisch, sonst wäre ich kaum so lange geblieben (lacht).</p><p><strong><em>Und jetzt steht die Ringerstaffel Freiamt im Final gegen Willisau. Morgen Samstag ist der erste Kampf in Muri. Ihre Gedanken?</em></strong></p><p>Ich bin enorm gespannt, wie das ausgeht. Willisau ist der Favorit, aber die Freiämter können eine Dynamik und einen Spirit entwickeln, der sie zu Höchstleistungen anspornen wird. Der dramatische und hochemotionale Bronze-Kampf vom letzten Jahr ist mir noch immer sehr präsent. Die grosse Enttäuschung, die Verabschiedung der Legende Pascal Strebel. Das waren pure Emotionen, die damals auch mich überwältigt haben. Ich bin fest überzeugt, dass sich diese Emotionen in die laufende Saison kanalisiert haben, besonders da eben jener Pascal Strebel nun auf dem Trainerstuhl sitzt und mit einer Mischung aus unbedingtem Siegeswillen und dem Bedürfnis nach Wiedergutmachung Berge versetzen kann. Mit den starken Fans im Rücken traue ich der RS Freiamt zu, dass sie die Finalserie ausgeglichen gestalten kann. Was ganz sicher ist: Freiamt gegen Willisau ist ein Traumfinal.</p><p><strong><em>Wem drücken Sie die Daumen?</em></strong></p><p>(Lacht) Als Verbandspräsidentin bin ich neutral. Ich werde den Pokal mit Freude überreichen, egal, wer gewinnt. Auf der anderen Seite werde ich aber auch aufmunternde Worte finden und sicher mit allen auf eine gelungene Saison anstossen. Ich drücke mich diplomatisch aus und sage: Der Bessere soll gewinnen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Achterbahn der Emotionen</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/124800</link>
<description><![CDATA[Nach zwei Jahren wieder daRinger stehen im FinalDie RS Freiamt verliert den Halbfinal-Rückkampf auswärts in Kriessern mit 14:15. Nach dem&nbsp;23:13-Heimsieg reicht...]]></description>
<pubDate>Tue, 26 Nov 2024 11:33:35 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Nach zwei Jahren wieder da</strong></p><p><em>Ringer stehen im Final</em></p><p><strong>Die RS Freiamt verliert den Halbfinal-Rückkampf auswärts in Kriessern mit 14:15. Nach dem&nbsp;</strong><strong>23:13-Heimsieg reicht das aber für den Finaleinzug.</strong></p><p>Für die Freiämter Ringer ist der Finaleinzug gleich eine doppelte Erleichterung. In den letzten zwei Jahren haben sie den Final jeweils verpasst. In der vergangenen Saison konnte die Ringerstaffel nicht einmal eine Medaille gewinnen. Jetzt ist ihnen der Podestplatz in der Meisterschaft bereits sicher. Ausserdem haben sie gegen Willisau die Chance auf den ersten Titel seit 2014.</p><hr><p><em>Ringen, Nationalliga A: RS Kriessern – RS Freiamt 15:14 (8:6) – Freiämter stehen nach zwei Jahren Abstinenz wieder im Final</em></p><p><strong>Die Freude ist riesig. Die RS Freiamt steht im Final. Nachdem in der vergangenen Saison ein Podestplatz verpasst wurde, ist den Freiämtern nun eine Medaille sicher. Titelverteidiger Kriessern machte es dem Team von Trainer Pascal Strebel im Halbfinal-Rückkampf aber alles andere als leicht.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Im drittletzten Kampf des Abends ist es so weit. Kriesserns Fabio Dietsche fordert Freiamts Marc Weber (bis 80 kg Greco). Kurz vor Ende führt Dietsche mit 5:0. Dann kassiert er eine Verwarnung. Zwei Punkte gehen an Weber. Und bei der RS Freiamt brechen alle Dämme. Gastgeber und Titelverteidiger Kriessern kann die Freiämter mathematisch nicht mehr einholen. Nach zwei Jahren Abstinenz steht die RS Freiamt wieder im Final.</p><p>In die Freude über den Finaleinzug mischt sich auch eine grosse Portion Erleichterung. Trotz 23:13-Sieg im Hinkampf konnten sich die Freiämter nicht zu sicher wähnen, dass es für den Gesamtsieg reicht. Kriessern setzte alles daran, die zehn Punkte Differenz wettzumachen. «Es war zäh, mit vielen Auf und Abs», fasst Freiamt-Trainer Pascal Strebel den Abend zusammen.</p><p><strong>Unschöne Erinnerungen und eine Schrecksekunde</strong></p><p>So beginnt der Abend mit einigen Ärgernissen aus Freiämter Sicht. Im Duell zwischen Jeremy Vollenweider und Magomed Ayskhanov (bis 130 kg Freistil) führt der Tschetschene in den Reihen der Freiämter souverän mit 7:0. Dann kommt es zu einer strittigen Aktion und einer Viererwertung für Vollenweider. Der Schlussstand von 7:4 bedeutet ein 2:1 statt eines 3:0 nach Teampunkten für den Tschetschenen. Ayskhanov fühlt sich benachteiligt und verweigert Kampfrichter Robin Mamié den Handshake. Das führt dazu, dass die zahlreichen Kriessern-Fans den Freiämter ausbuhen. Erinnerungen werden wach, an den Final 2021, als Ayskhanov mit den Willisau-Fans aneinandergeraten ist und disqualifiziert wurde. Offensichtlich wurde diese unschöne Erinnerung auch bei Ayskhanov getriggert, der jetzt völlig ausser sich ist und vom Trainerstaff der RS Freiamt beruhigt werden muss. Strebel: «Aus unserer Sicht wäre eine Viererwertung für Ayskhanov und eine Zweierwertung für Vollenweider korrekt gewesen. Er hat sich unfair behandelt gefühlt. Ich kann ihm nicht mal böse sein. Es ist dem Modus geschuldet, dass durch eine solche Entscheidung so viele Punkte verloren gehen. Aber er muss sich da besser im Griff haben. Bis zu dem Zeitpunkt zeigt er einen fast perfekten Kampf. Es ist schade, wenn es dann so endet.»</p><p>Das zweite Ärgernis ist eher ein Schreckensmoment. Im Duell zwischen Ramon Betschart und Christian Zemp (bis 97 kg Greco) hält der Kriesserer seinen Gegner mit einer Kopfklammer fest. Dabei schnürt er Zemp dermassen die Luft ab, dass dieser bewusstlos wird. Dann wird es kritisch. Der Freiämter droht die Zunge zu verschlucken. Ein schnelles Eingreifen des Staffs verhindert Schlimmeres. Strebel: «Betschart kann da nichts dafür. Nach Reglement muss eine Kopfklammer nach drei bis vier Sekunden abgepfiffen werden. Die Kampfrichter liessen zweimal zehn Sekunden laufen. Klar, dass Christian irgendwann keine Luft mehr bekommt.»</p><p>Der Trainer der Freiämter ist froh, dass die Kampfrichter danach achtsamer sind bei solchen Griffen. «Insofern alles gut. Aber in dem Moment bin ich ziemlich wütend geworden, weil es um die Gesundheit des Athleten geht.» Hätte Zemp den Kampf abbrechen müssen, wäre zudem eine 4:0-Wertung für Betschart die Folge gewesen. «Dass Christian zurückkommt und den Schaden auf ein 2:1 für Kriessern minimiert, rechne ich ihm sehr hoch an.»</p><p><strong>Vorfreude auf Duell mit Willisau</strong></p><p>Es gibt aber auch schöne Momente für die Freiämter. Kimi Käppeli vertritt den abwesenden Tanguy Darbellay und holt ein souveränes 2:0 gegen Daniel Loher. George Bucur bietet Marc Dietsche trotz 5 kg Gewichtsdifferenz und zehn Jahren Altersunterschied die Stirn und hält den Schaden mit einem 1:3 in Grenzen. Nino Leutert zeigt eine sehr souveräne Leistung gegen Dominik Laritz, führt zunächst mit 9:0, und als ihm langsam die Puste ausgeht und Laritz Oberwasser erhält, bringt Leutert den Sieg dennoch in trockene Tücher. Die RS Freiamt verliert zwar mit einem Punkt Differenz, doch der Finaleinzug ist Tatsache. «Als ich das Ganze im Vorfeld durchgerechnet habe, war das fast das schlimmstmögliche Szenario. Insofern ist alles gut ausgegangen», sagt Strebel.</p><p>Und nun wartet im Final Erzrivale Willisau. «Wir haben keinen Leistungsdruck. Ich möchte, dass die Jungs weiterhin mit Freude ringen und wir noch einmal Vollgas geben», sagt Strebel. Die Freude ist durch den Finaleinzug jetzt schon gross in den Reihen der RS Freiamt. Man darf gespannt sein, ob es gegen Willisau erneut eine solche Achterbahn der Emotionen gibt und für wen sie das bessere Ende hat.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Der Showmann</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/124610</link>
<description><![CDATA[Ringen, Nationalliga A, Halbfinal: Die Freiämter vor dem Rückkampf in Kriessern (Samstag, 19 Uhr)Saya Brunner ist erst 19 Jahre jung. Doch er ist jetzt schon ein...]]></description>
<pubDate>Sun, 24 Nov 2024 19:53:47 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, Nationalliga A, Halbfinal: Die Freiämter vor dem Rückkampf in Kriessern (Samstag, 19 Uhr)</em></p><p><strong>Saya Brunner ist erst 19 Jahre jung. Doch er ist jetzt schon ein Publikumsliebling. «Ich kann es kaum erwarten, wieder auf die Matte zu stehen», sagt er vor dem Rückkampf in Kriessern. Die Freiämter haben zehn Punkte Vorsprung, «aber es ist noch nichts entschieden», so die grosse Nachwuchshoffnung der Freiämter.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Schon als kleiner Junge war er energiegeladen. Fast ein bisschen zu viel. Deshalb haben seine Eltern Nadia und Reto gemeinsam mit der Schule in Auw entschieden, dass er seine Power irgendwo rauslassen muss. Und Saya Brunner ging zur Ringerstaffel Freiamt.</p><p><strong>Bald vielleicht Spitzensport-RS</strong></p><p>Rückblickend ein einschneidender Entscheid. Lebensverändernd. «Es tat mir gut, von Anfang an. Bis heute», sagt Saya Brunner, der bei der Marcel Küng Haustechnik in Beinwil/Freiamt im 4. Lehrjahr seiner sportlichen Sanitärlehre steckt. Denn er steckt nicht nur voller Energie, sondern er ist auch talentiert und mit Ehrgeiz dabei. In wenigen Monaten steht ein weiterer, wegweisender Entscheid an. Der Rüstenschwiler, der vor zwei Wochen 19 Jahre jung wurde, ist im Qualifikationsverfahren für die Spitzensport-Rekrutenschule. Wenn er die Zusage erhält, wird er im Herbst 2025 seinen ganzen Fokus auf den Ringsport legen. So oder so: Er träumt von grossen Dingen. «Olympia. Weil jeder Sportler von Olympia träumt. Wenn ich da auf der Matte stehen könnte, am grössten Sportanlass der Welt, das wäre ein gigantischer Traum, der in Erfüllung geht.»</p><p><strong>«Fussballer kriegen Aufmerksamkeit – wir nicht»</strong></p><p>Doch nun steht morgen Samstag (19 Uhr) in der Mehrzweckhalle Kriessern erst der Halbfinal-Rückkampf der Nationalliga A auf dem Programm. Die Freiämter siegten zu Hause mit 23:13. «10 Punkte Vorsprung sind natürlich viel, es lief optimal. Aber wir haben noch nichts geschafft, wir müssen unbedingt am Boden bleiben und erneut eine starke Leistung zeigen», sagt Saya Brunner.<br>Er selbst konnte im Duell bis 70 kg Greco gegen seinen Konkurrenten Dorien Hutter 2:1-Teampunkte holen – und gewinnen. Auffällig: Als Saya Brunner die Matte betritt und danach den Sieg bejubelt, werden die euphorischen Freiämter Fans noch ein wenig lauter als sonst.</p><p><strong>«Ich geniesse es»</strong></p><p>Saya Brunner, ein Showman, geniesst das Bad in der Ekstase offensichtlich. «Das Ringen ist eine Randsportart. Die Fussballer kriegen ganz oft eine grosse Aufmerksamkeit, wir nicht. Und wenn wir dann im Mittelpunkt stehen und viele Menschen dabei sind, dann gibt mir das viel zurück. Es ist eine Bestätigung für das tägliche harte Training. Es ist schön, ich geniesse es, wenn die Leute uns schätzen und feiern.»</p><p>Zu der grossen Unterstützung am letzten Samstag in der Murianer Bachmattenhalle mit 700 Fans sagt er: «Unsere Fans sind einfach grandios. Im Fanklub auf der Tribüne kenne ich vermutlich jeden persönlich. Aus meinem Umfeld waren enorm viele Menschen da. Es war ein euphorischer Abend.»</p><p>Der euphorische Abend brachte den Freiämtern einen 10-Punkte-Polster vor dem Rückkrampf ein. «Dennoch müssen wir mit Bedacht nach Kriessern reisen und bescheiden bleiben. Im Sport kann sich das Blatt schnell wenden. Es ist erst fertig, wenn alle 20 Kämpfe gerungen sind. Und aktuell ist erst Halbzeit.»</p><p>Er selbst freut sich riesig auf den Rückkampf im Hexenkessel von Kriessern. «Diese Woche wollte fast nicht vergehen. Ich kann es kaum erwarten. Am liebsten wäre ich am letzten Sonntagmorgen schon wieder auf die Matte gestanden.» Saya Brunner braucht wohl keine Extra-Motivation für seinen Einsatz.</p><p><strong>Seine Name erinnert an Andy Hug</strong></p><p>Übrigens hat er seinen Namen in Anlehnung an die Freiämter Kampfsportlegende Andy Hug erhalten. Als im Jahr 1994 der Sohn von Andy Hug zur Welt kam, nannte er ihn Seya. Elf Jahre später erblickt ein weiteres Kind im Freiamt das Licht der Welt. Silvia Gutknecht aus Rudolfsstetten wurde das Gotti und meinte, dass Seya ein hübscher Name sei. Die Eltern machten dann ein Saya daraus. Andy Hug – im Jahr 2000 an akuter Leukämie verstorben – und sein Sohn Seya wurden so die Namensinspiration für Saya Brunner. Obwohl eigentlich kein Bezug zu einer Kampfsportart vorhanden war, kriegte Saya Brunner schon zur Geburt einen Fight-Spirit mit auf seinen Lebensweg.</p><p><strong>Gedanken an Final</strong></p><p>Der Ringer sagt, er hat schon ein paar Gedanken an den Final gehabt. «Das Final ist jetzt greifbar. Und natürlich würden wir Willisau, den Schweizer Rekordmeister, gerne herausfordern. Ich glaube sogar, dass würde ein heisses und ebenbürtiges Duell geben.» Aber sobald er diese Worte gesagt hat, macht er sofort eine Kehrtwende: «Es spielt aber keine Rolle. Noch nicht. Es geht nun um Kriessern. Wir müssen alle unsere beste Leistung zeigen. Und so können wir uns den Finaleinzug verdienen.»</p><p>Saya Brunner, der wegen seiner überschüssigen Energie als Kind zur Ringerstaffel Freiamt fand, könnte in den kommenden Kämpfen eine entscheidende Rolle einnehmen. Er hat in dieser Saison noch keinen einzigen Kampf verloren. Der Showman, der Publikumsliebling, er ist mittlerweile auch ein Leistungsträger.</p><hr><p><strong>Keine «Spielchen»</strong></p><p>Kriessern versucht alles. Sogar ein paar psychologische Tricks. Denn der Vorbericht des Rückkampfs hat einen Hauch von Übertriebenheit. «RS Kriessern versucht das Unmögliche» oder «nichts zu verlieren, alles zu gewinnen» sind Sätze, die der Verein auf seiner Homepage veröffentlicht. Durch den 23:13-Sieg am letzten Wochenende im Hinkampf in Muri haben die Freiämter Ringer ein schönes Polster von 10 Punkten. Das ist viel, allerdings weit entfernt von «unmöglich».</p><p>Pascal Strebel, Trainer der Ringerstaffel Freiamt, sagt augenzwinkernd: «Das sind die Spielchen von Kriessern.» Und darauf will er sich nicht einlassen. «Wir schauen auf uns. Wir geben unser Bestes. Egal ob wir 10 Punkte vorne oder 10 Punkte hinten sind.»</p><p><strong>«Team, das nicht aufgibt, versprochen»</strong></p><p>Auffällig ist auch, dass Kriessern im Vorbericht aus dem ringerischen Nähkästchen zu plaudern scheint. «Nicht zum Einsatz kamen im Hinkampf Levin Meier, Sandro Hungerbühler oder auch Damian Dietsche. Alle drei sind Kandidaten für die Aufstellung am Samstag, zumal der Stilartenwechsel Möglichkeiten für Umstellungen bei den Kriessnern bietet», heisst es. Auch hier winkt Strebel ab. Es kann sein, dass es so kommt, er nimmt es zur Kenntniss. Und Strebel sagt: «Am Boden bleiben, gut vorbereiten und in Kriessern so auftreten wie beim Hinkampf bei uns in Muri. 10 Punkte Vorsprung sind schön und gut, aber es kann drehen. Es braucht erneut eine Topleistung von uns.» Das Team habe gut trainiert und «es ist alles, wie es sein muss».</p><p>Die RS Kriessern meint in ihrem Vorbericht: «Für den neutralen Beobachter ist nur schwer vorstellbar, dass die 10 Punkte Differenz noch wettgemacht werden können», zumal die beiden Leistungsträger David Loher und Fritz Reber weiterhin ausfallen. «Innerhalb der Mannschaft und auch im Umfeld der RS Kriessern hat man den Final noch nicht abgeschrieben.» Thomas Gächter, Trainer von Kriessern, sagte bereits Minuten nach dem 23:13 in Muri: «Es sind nochmals zehn Kämpfe. Das müssen wir wettmachen. Das ist schnell passiert. Ich habe ein Team, das nicht aufgibt. Versprochen.» Die Freiämter sind also gewarnt. Auf die Spielchen von Kriessern lassen sich die Freiämter aber nicht ein.&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Alles geben</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/124398</link>
<description><![CDATA[Stefan Sprenger,Redaktor.Er wiederholt Sätze wie «Wenn wir alles geben, können wir uns nichts vorwerfen» oder «Wir geben unser Bestes» wie ein Mantra. Vor...]]></description>
<pubDate>Thu, 21 Nov 2024 10:16:48 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong><em>Stefan Sprenger,</em></strong><br><em>Redaktor.</em></p><p><em>Er wiederholt Sätze wie «Wenn wir alles geben, können wir uns nichts vorwerfen» oder «Wir geben unser Bestes» wie ein Mantra. Vor dem Halbfinal sagte Trainer Pascal Strebel zudem: «Wir wollen Euphorie auslösen.» Und das ist ihm und der Ringerstaffel Freiamt gelungen. Der 23:13-Sieg gegen Kriessern ist überraschend deutlich. Die Stimmung in der Halle gigantisch. Die Freiämter Ringer und Fans scheinen in der Crunch-Time bereit für grosse Taten.</em></p><p><em>Eindrücklich ist auch ein junger Freiämter Ringer namens Tobias Lüscher, Jahrgang 2006. Er verliert seinen Kampf gegen den weitaus erfahreneren Dimitar Sandov mit 0:15 (0:4). Aber Lüscher gibt alles. Und noch mehr. Er kotzt sich regelrecht aus. Erst auf der Matte, nach dem Kampf über dem Eimer. Er hat alles gegeben. Und auch wenn es für den Sieg nicht gereicht hat, so darf er dennoch stolz sein. Und mit dieser Einstellung gehen die Freiämter in den Rückkampf und in den allfälligen Final gegen Willisau. Alles geben. Und schauen, wie weit man damit kommt. Wenn man am Ende nicht die Goldmedaille holt, gewinnt man dennoch – an Stolz, Ehre und Erfahrung.</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Ein Bein im Final</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/124397</link>
<description><![CDATA[Ringen, NLA, Halbfinal: Freiamt gewinnt 23:13Gross war die Vorfreude auf diesen Halbfinal. Die 700 Fans steuerten mit einer tollen Choreografie und lautstarker Stimmung...]]></description>
<pubDate>Thu, 21 Nov 2024 10:14:40 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, NLA, Halbfinal: Freiamt gewinnt 23:13</em></p><p>Gross war die Vorfreude auf diesen Halbfinal. Die 700 Fans steuerten mit einer tollen Choreografie und lautstarker Stimmung ihren Teil dazu bei. Die Ringer auf der Matte sorgten mit ihren starken Leistungen für einen perfekten Ringerabend in der Murianer Bachmattenhalle.</p><p>Zur Pause 13:5. Am Ende 23:13. Die Freiämter Ringer stehen vor dem Rückkampf in Kriessern am Samstag mit einem Bein im Final. «Wir dürfen jetzt nicht nachlassen», sagt Freiamt-Trainer Pascal Strebel.&nbsp;<em>--spr</em></p><p><em>Ringen, Nationalliga A: RS Freiamt – RS Kriessern 23:13 (13:5) – Rund 700 Zuschauer sehen starke Leistung der Freiämter</em></p><p><strong>Ekstase. Euphorie. Erfolg. Die Ringerstaffel Freiamt gewinnt sieben von zehn Kämpfen, zeigt eine eindrückliche Leistung und steht mit einem Bein im Final. Trotz Höhenflug «müssen wir am Boden bleiben», sagt Trainer Pascal Strebel.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>In der Stunde des Erfolgs richtet Pascal Strebel seine Worte an die rund 700 lautstarken Zuschauer. Während seine Jungs auf der Matte für den Erfolg sorgten, herrscht auf den Rängen&nbsp;riesige Stimmung. «Danke. Danke. Danke. Das war phänomenal. Diese Emotionen, diese Stimmung, das grosse Interesse der Menschen, wir Ringer leben genau für solche Momente. Wir kriegen kein Geld, unser Lohn ist diese gigantische Atmosphäre.»</p><p><strong>Die fast perfekte erste Halbzeit</strong></p><p>Damit aber die Ekstase entfacht werden konnte, benötigte es die Ringer auf der Matte. Mit einer Beinschraube kurbelt Nils Leutert gleich im ersten Kampf diese Euphorie-Welle an. Mehrere Male dreht der Freiämter seinen Kontrahenten Christoph Wittenwiler am Boden um – 15:0. Er holt 4:0 Teampunkte. Vorzeitiger Sieg nach technischer Überlegenheit, die Bachmattenhalle explodiert schon früh. Bis 57 kg Freistil war der erste Kampf. Bis 130 kg Greco das zweite Duell. Kampfmaschine Christian Zemp lässt Fabio Dietsche keine Chance. Er siegt 8:0 (3:0). Der junge Freiämter Tobias Lüscher muss gegen den erfahrenen Dimitar Sandov bis 61 kg Greco Lehrgeld bezahlen, er verliert 0:15 (0:4). Ein kleiner Dämpfer, aber die Freiämter Rakete erhält sogleich neuen Schub. Bis 97 kg Freistil spielt Freiamts Magomed Ayshkanov seine Klasse aus und bezwingt den unbequemen Jeremy Vollenweider mit 10:0 (3:0). Die Ostschweizer erhofften sich von ihrem Leistungsträger Dominik Laritz die Wende zum Guten. Doch Nino Leutert zeigt sich in Bestform, gewinnt das Duell bis 65 kg Freistil mit 13:2 (3:1). Zur Pause führen die Freiämter 13:5. Eine fast perfekte Halbzeit.</p><p>Zum Auftakt in den zweiten Durchgang kassierte Marc Weber im Duell mit Ramon Betschart (bis 86 kg Greco) eine 1:7-Pleite (1:3). Es folgte ein zäher Kampf zwischen Saya Brunner und Dorien Hutter (bis 70 kg Greco). Der junge Freiämter Showman Brunner zeigt sein Können und holt sich im ausgeglichenen Duell – das 1:1 endete – den 2:1-Sieg dank der letzten Wertung. Trotz fahrigem Kampf jubelt die Halle lautstark – weil Saya Brunner beim Publikum viele Sympathien geniesst.</p><p><strong>Strebel: «Ein Zeichen gesetzt»</strong></p><p>Dann betritt Tanguy Darbellay die Matte. Der Walliser Doppellizenzringer sagte im Vorfeld, wie gern er für die Freiämter kämpft. Die Fans rufen: «Einer von uns.» Und Darbellay will etwas zurückgeben, er ist hochmotiviert, bezwingt Daniel Loher (bis 80 kg Freistil) deutlich mit 17:2 (4:1). Ein Duell von zwei erfahrenen internationalen Ringern gibt es bis 75 kg Freistil. Der Freiämter George Bucur gegen Marc Dietsche. Der Kriesserner zeigt eine ganz starke Leistung und bezwingt den glücklos agierenden Bucur mit 0:5 (0:3). Die leise Hoffnung auf ein angenehmeres Resultat ist aber schnell im Keim erstickt. Doppellizenzringer Yves Müllhaupt wirbelt Tobias Betschart bis 75 kg Greco von der Matte. 13:0 (3:0). Müllhaupt jubelt sich fast bewusstlos. Die Fans in Ekstase. 23:13. Freiamt steht mit einem Bein im Final.</p><p>Vor dem Kampf sorgten die Fans der Freiämter mit einer Schiff-Choreo für Aufsehen. «Auf der Suche nach dem gestohlenen Schatz» stand auf einem grossen Plakat. Zwischen den Freiämtern und diesem Schatz – der Goldmedaille – stehen aber mindestens noch drei Kämpfe und ein Gigant namens Willisau (sie siegten im anderen Halbfinal mit 27:8 gegen Einsiedeln). Aber diese junge und mental starke Truppe hat fürs Erste mal den Euphorie-Schatz gefunden.</p><p>Denn 10 Punkte Vorsprung im Ringen ist wie ein 2:0 im Fussball. Ein Vorteil. Aber keine Entscheidung. Es ist ein gefährliches Resultat. Am Samstag (20 Uhr) geht es in den Hexenkessel an der Grenze zu Österreich. Thomas Gächter, Trainer von Kriessern, sagt: «Es sind nochmals zehn Kämpfe. Das müssen wir wettmachen. Das ist schnell passiert. Ich habe ein Team, das nicht aufgibt. Versprochen.»</p><p>Pascal Strebel – in seiner ersten Saison als Trainer der Freiämter – sagt: «Das war eine starke Leistung. Wir haben ein Zeichen gesetzt. Aber wir müssen am Boden bleiben, gut weiterarbeiten und am Samstag in Kriessern so auftreten wie heute. 10 Punkte Vorsprung sind gut, aber es kann drehen.» Dieser Halbfinal-Sieg gegen einen unbequemen Gegner war aber nicht nur aufgrund der Deutlichkeit imposant, sondern auch wie motiviert und konzentriert alle Freiämter auf die Matte standen. Und das ist fast mehr wert als 10 Punkte Vorsprung.</p><p><strong>Die starken Ringer-Zwillinge</strong></p><p>Die Freiämter Zwillinge Nils und Nino Leutert zeigen sackstarke Leistungen beim 23:13-Halbfinalsieg. Beide gewinnen ihre Kämpfe. Nino Leutert sagt: «Wir wollten die Euphorie, die in uns steckt, allen zeigen. Der ganze Verein, nicht nur die Kämpfer auf der Matte, haben eindrücklich bewiesen, dass wir in diesem Jahr wieder ein Titelanwärter sind. Am letzten Samstagabend hat einfach alles gepasst. Stimmung, Publikum, Leistung, Resultat, das macht stolz.»</p><p>Bruder Nils – der gleich im ersten Kampf mit einem 4:0-Sieg den Takt vorgab – sagt: «Unsere Fans stehen zu 100 Prozent hinter uns, das war ein tolles Gefühl. Von jedem Einzelnen im Verein war zu spüren, dass wir etwas Grosses leisten wollen. Die Motivation war riesig.» Zum Rückkampf am Samstag in Kriessern sagt Nils: «Ein Polster. Aber der Kampf beginnt wieder bei null. Wenn wir mit derselben Freude und Konzentration auf die Matte gehen, dann glaube ich, dass wir den Final erreichen können.»&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Ich liebe den Freiamt-Spirit</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/124200</link>
<description><![CDATA[Besonderer Typ, besonderer KampfHalbfinal. Crunch-Time im Ringen. Freiamt empfängt Kriessern in Muri (Samstag, 20 Uhr, Bachmattenhalle). Doppellizenzringer Tanguy...]]></description>
<pubDate>Fri, 15 Nov 2024 20:42:57 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Besonderer Typ, besonderer Kampf</strong></p><p>Halbfinal. Crunch-Time im Ringen. Freiamt empfängt Kriessern in Muri (Samstag, 20 Uhr, Bachmattenhalle). Doppellizenzringer Tanguy Darbellay wird als Walliser sein Kämpferherz für die Freiämter auf der Matte lassen «und alles geben», wie er sagt. Der 25-Jährige erzählt aus seinem aufwühlenden Leben, vom Knast in Minsk und wieso er seinen 86-jährigen Grossvater pflegt. Er ist ein besonderer Typ vor einem besonderen Kampf.&nbsp;<em>--spr</em></p><hr><p><em>Ringen, Nationalliga A: RS Freiamt – RS Kriessern (Samstag, 20 Uhr, Bachmattenhalle Muri) – Tanguy Darbellay im Fokus</em></p><p><strong>Seine Lebensgeschichte ist aufwühlend. In Minsk sass er im Knast. Und er half Ukrainern, vor dem Krieg zu flüchten. Der Walliser Tanguy Darbellay, Doppellizenzringer der Ringerstaffel Freiamt, freut sich nun auf den Halbfinal gegen Kriessern. «Ich liebe die Freiämter und es wäre mir eine Ehre, wenn ich helfen kann.»</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Die Erinnerungen sind noch präsent. An dieses Gefängnis in Weissrussland. Fünf Tage sitzt Tanguy Darbellay hinter Gittern, kriegt nur selten etwas zu essen, ständiger Lärm. Er kriegt mit, wie andere Häftlinge misshandelt und geschlagen werden. «Ich bin Ringer. Ich bin es gewohnt, Gewicht zu verlieren und wegen der Nervosität schlecht zu schlafen», erzählt er. Darbellay hat diese Tage – vergleichsweise – gut überstanden. Einem italienischen Journalisten, der mit ihm in der Zelle sass, «ging es ganz und gar nicht gut».</p><p>Bevor aufgelöst wird, wieso er überhaupt im Gefängnis war, spricht Tanguy Darbellay erst über ein freudiges Thema: den Halbfinal gegen Kriessern. Crunch-Time in der Ringer-NLA. Alles oder nichts. Die Stimmung in der Bachmattenhalle wird riesig sein. «Ich war jetzt zwei Jahre weg vom Ringsport. Jetzt steht wieder ein Halbfinal an. Es fühlt sich richtig speziell an, richtig gut. Es ist so, als ob ein Bubentraum nochmals in Erfüllung geht.» Darbellay gibt ein Comeback. Der 12-fache nationale Meister im Ringen hat in den letzten Jahren andere Sportarten für sich entdeckt: Ju-Jitsu und Grappling. In jener Sportart holte er zuletzt zweimal Bronze an der Europameisterschaft. Die umfasst verschiedene Kampfkünste, bei denen es um Clinches, Griffe und Bodenarbeit geht. «Es sind mehr Techniken erlaubt als beim Ringen», so der 25-Jährige. Beispielsweise Würgegriffe.</p><p><strong>Topfit trotz zwei Jahren Ringerpause</strong></p><p>Und das hält ihn enorm fit. Am letzten Samstag, als die Freiämter zum Abschluss der Qualifikationsphase Einsiedeln mit 14:24 von der Matte fegen, beweist Tanguy Darbellay mit seinem 18:1-Sieg nicht nur, dass er ringerisch nach wie vor ein Ausnahmekönner ist, sondern die Zuschauer staunten auch, wie physisch stark er ist. Schon eine Woche zuvor bei seinem ersten Kampf in diesem Jahr zeigte er eindrücklich, zu was er fähig ist: Darbellay siegte 17:0. «Ich bin topfit», sagt auch er selbst. Im Halbfinal gegen Kriessern könnte er eine wichtige Schlüsselrolle übernehmen.</p><p>Pascal Strebel, Trainer der Ringerstaffel Freiamt, sagt über Darbellay: «Ein super Typ. Ich habe grosses Vertrauen in ihn. Er ist in unserem Team sehr offen, sehr fair – und das wird geschätzt. Er passt bestens zu uns.» Für Darbellay selbst ist es eine Ehre, für die Ringerstaffel Freiamt auf die Matte zu gehen. In den letzten zwei Jahren hat er kaum mehr Ringen trainiert. Zuvor war er internationaler Ringer, holte an der Weltmeisterschaft den 7. Rang, opferte enorm viel für den Sport.</p><p><strong>«Freue mich, mit den Freiämtern zu kämpfen»</strong></p><p>In seiner Heimat Wallis ist der Ringsport aber nicht sonderlich ausgeprägt. Martigny ist zwar sein Stammverein, aber er fühlt sich im Freiamt heimisch. Schon 2021 und 2022 rang er für die RS Freiamt. Und kehrt jetzt nochmals zurück. «Ich liebe die Mentalität und den Spirit der Freiämter. Ich liebe ihr Kämpferherz. Ich freue mich, mit ihnen für den Erfolg zu kämpfen. Ich möchte aber keinen Druck spüren. Es soll ein Wollen sein, kein Müssen. Und die Freiämter bieten mir das alles. Und so bin ich froh, wenn ich dem Team helfen kann und den jungen Ringern vielleicht auch etwas Erfahrung weitergeben darf.» Eigentlich wäre Darbellay schon früher in der Saison für einen Einsatz vorgesehen gewesen, aber sein Club Martigny erschwerte den Transfer und er selbst bereitete sich auf die Grappling-EM vor. Als er dann wieder im Training der Freiämter war, traute er seinen Augen kaum. «Die jungen Ringer wurden einiges stärker. Auch mental hat das Team einen Schritt nach vorne gemacht. Sie sind alle top motiviert.» Er ist sich sicher: «Dieses Team hat riesiges Potenzial. Und die RS Freiamt wird in den kommenden Jahren ein ganz heisser Titelanwärter sein, ganz sicher.»</p><p>Beim Gespräch mit dem Walliser wird klar, was für ein besonderer Typ er ist. Er studiert im dritten Semester Psychologie an der Universität in Lausanne. «Das tue ich für mich, weil ich es spannend finde», sagt er. Gleichzeitig studiert er an der Fern-Uni Wirtschaft und Management. «Das mache ich für die Arbeit, weil ich meinen Traumjob im Bereich der Forschung und Wissenschaft sehe.» Darbellay erklärt zudem – in nahezu perfektem Deutsch: «Ich spreche Französisch, Russisch und Englisch. Deutsch ist meine schwächste Sprache.»</p><p>Und wenn es um die Sprachen geht, kommt man unweigerlich auf Weissrussland und seinen Gefängnisaufenthalt zu sprechen. Er sei mit 19 Jahren – das war 2018 – von zu Hause ausgezogen und wollte alleine leben und Erfahrungen für das Leben machen. Das tat er. Er lebte, trainierte und studierte ein halbes Jahr in Moldawien, ein Jahr in der Ukraine und 1,5 Jahre in Weissrussland.</p><p><strong>Ausgezeichnet für seinen Mut</strong></p><p>Und dort wurde er an einem Abend inhaftiert. Nach der Wiederwahl von Staatspräsident Alexander Lukaschenko gab es Unruhen, die gewaltsam niedergeschlagen werden. Darbellay ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Eigentlich wollte er nur mit einem Kumpel zu Abend essen gehen. Überall Polizei. Strassensperren. Darbellay wird verhaftet. «Unglaublich», sagt er – und hat aus jener Zeit aber auch gelernt, noch mehr Mitgefühl zu beweisen, noch mutiger zu sein – und seine eigene Freiheit jeden Moment zu schätzen. Rund ein Jahr nach diesem Vorfall im Knast von Minsk fährt Tanguy Darbellay – der aufgrund seines Gefängnisaufenthalts nicht mehr nach Weissrussland einreisen darf – nach Kriegsausbruch in der Ukraine an die Grenze und hilft vielen Ukrainerinnen und Ukrainern zur Flucht. Auch dort erlebte er schreckliche Dinge. Für seinen Mut erhielt er dafür die Auszeichnung «Athlete Safeguarding». In Magglingen gab er später Ringertrainings für Flüchtlinge.</p><p>Darbellay erzählt, dass er 3,5 Tage in der Woche in Lausanne lebt und 3,5 Tage bei seinem 86-jährigen Grossvater in Martigny. «Er ist nicht mehr so mobil und auch im Kopf nicht mehr der Jüngste. Ich helfe ihm im Alltag. Ich koche, wasche, putze. Denn es ist wichtig, dass wir für unsere älteren Menschen schauen. Irgendwann sind auch wir alt und froh, wenn uns jemand hilft.»</p><p>Neben der Matte ein Vorbild in Sachen Mut und Nächstenliebe, auf der Matte ein gefürchteter Ringer. Vor dem Duell gegen Kriessern sagt er: «Ich werde alles geben. Es wird eine tolle Stimmung, ein toller Kampf, ein toller Abend. Kriessern hat ein sehr gutes Team. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir Freiämter es am Ende in den Final schaffen. Das wird etwas ganz Besonderes werden.» Vielleicht sogar so besonders wie dieser Tanguy Darbellay.</p><p><strong>Das sagt Strebel</strong></p><p>17:14 siegte die RS Freiamt im Halbfinal 2023. Die 14:21-Auswärtspleite in Kriessern bedeutete das Out. Nun kommt es am Samstag in der Murianer Bachmattenhalle zur Revanche. Seit dieser Saison ist Pascal Strebel der Trainer. Kitzelt es den Olympiaringer vor den Finalkämpfen nicht, nochmals auf die Matte zu gehen? «Nein, ich kämpfe nicht mehr, das ist wohlüberlegt.» Vor dem Heimkampf gegen Kriessern sagt er: «Wir sind bereit. Wir geben unser Bestes. Die Hütte wird voll sein mit 600 oder mehr Fans. Emotionen, Stimmung, gute Kämpfe. Alles, was den Ringsport ausmacht. Ich freue mich riesig. Kriessern ist ein Topteam, muss vielleicht aber mehr reagieren, als ihnen lieb sein wird.»&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title> Mit Exploit in den Halbfinal</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/124120</link>
<description><![CDATA[Ringen, Nationalliga A, 10. Runde: RS Freiamt – RR Einsiedeln 24:14 (9:9) – Halbfinal am Samstag in MuriDie Ringerstaffel Freiamt hat die NLA-Qualifikation wie...]]></description>
<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 11:07:15 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, Nationalliga A, 10. Runde: RS Freiamt – RR Einsiedeln 24:14 (9:9) – Halbfinal am Samstag in Muri</em></p><p><strong>Die Ringerstaffel Freiamt hat die NLA-Qualifikation wie erwartet auf Rang 3 abgeschlossen. Beim siebten Sieg in zehn Kämpfen sorgte der 16-jährige Beinwiler Livian Küng für die grösste Überraschung des Abends. Mit seinem Exploit sorgte er für einen klaren 24:14-Triumph über Rivale Einsiedeln. Ab Samstag (20 Uhr) gilt es gegen Kriessern ernst.</strong></p><p>«Ich hatte ein knapperes Resultat erwartet. Aber Livian hat mich überrascht», freute sich Trainer Pascal Strebel über den deutlichen Erfolg gegen die Ringerriege Einsiedeln. Beide Lager nominierten im Hinblick auf den Halbfinal bei Weitem nicht die stärkste Formation und schonten einige Leistungsträger vor dem Halbfinal.</p><p><strong>Die Jungen dürfen ran</strong></p><p>Bei der RS Freiamt fehlte mehr als die halbe Stammmannschaft. So genossen unter anderen Magomed Ayshkanov, Saya Brunner, Marc Weber und Christian Zemp einen freien Abend. Trainer Strebel setzte ein weiteres Mal um, was er seit Saisonbeginn verfolgt: den Einbau neuer junger Ringer in die erste Mannschaft, um eine breitere Basis für die Zukunft zu legen. Zum Einsatz kamen gegen Einsiedeln zwei 16- und zwei 18-jährige Nachwuchsathleten.</p><p>Die Leichtgewichter Mike Schweizer und Tim Schreiber bezahlten gegen die Gebrüder Stone und River Perlungher Lehrgeld, kämpften aber willig.</p><p>Ein weiterer Achtungserfolg gelang Draufgänger Nikita Gerasymenko, der Louis Gugolz mit viel Risiko schulterte. Die Teamstützen Randy Vock, Nino Leutert, Freistiltrainer George Bucur und der Walliser Doppellizenzringer Tanguy Darbellay lieferten die erwartet klaren Erfolge ab, womit der Teamsieg gegen die Schwyzer geregelt war.</p><p>Die Gunst der Stunde für ein Freiämter Supplement nützte Livian Küng. Der junge Beinwiler traf auf den 22-jährigen Afghanen Sulayman Quraishi. Als Ersatzmann nominiert, schien der Landwirtlehrling einer deutlichen Niederlage entgegenzugehen. Nach einem schnellen 0:5-Rückstand begann sich das Greco-Duell bis 75 kg aber auszugleichen. Nach der Pause profitierte Küng von Fehlern des ermüdenden Einsiedlers.</p><p><strong>Wundersame Wende</strong><br><br>Eine Minute vor Kampfende gelang dem Freiämter am Mattenrand ein Standwurf, der ihn mit 6:5 in Führung brachte. In der Schlussphase stand Livian Küng gar einem Schultersieg nahe. Schliesslich endete das Mattenduell 8:5 für die Gastgeber, womit die Begegnung schon vor Nino Leuterts Kürlauf am Ende entschieden war.</p><p>«Livian setzte um, was wir vor dem Kampf besprochen haben», freute sich Trainer Strebel. «Ich erfuhr vier Tage vorher von meinem Einsatz und konnte mich mit Videoaufnahmen gut einstellen», bestätigte Küng. «Da war mein Ehrgeiz entscheidend», lieferte der Beinwiler nach Matchende eine Erklärung von seinem Exploit. Nach dem 0:5-Rückstand wollte er mutiger sein, und ging intuitiv gegen den abbauenden Einsiedler entschlossener zu Werk. «Ich spekulierte auf einen Kreuzgriff und kam damit zu einer Verwertung», analysierte das Freiämter Eigengewächs. Zu Beginn habe er zu viel Respekt vor Quraishi gehabt.</p><p><strong>Zwischen Schwingen und Ringen</strong><br><br>Seit neun Jahren kämpft Livian Küng für die RS Freiamt. Wohl sei sein Götti Michael Lang Schwinger gewesen, aber seine Mutter habe ihm das Ringen nahegelegt. Zwar hat der Beinwiler inzwischen auch zahlreiche Zweige im Schwingen gewonnen, aber sein Herz schlägt für den Mattensport. «In der Mannschaft zu ringen, finde ich extrem cool, hier ist der Zusammenhalt noch grösser als im Schwingen.» Sein bisheriger grösster Erfolg war ein Schweizer Greco-Meistertitel bei der Jugend A.</p><p>Seine Zukunft sieht im Ringen, für den Sägemehlsport sei er mit weniger als 80 kg zu leicht. Vorerst will er sein&nbsp;Training auf zwei bis drei Einheiten pro Woche beschränken, weil er sich auf seine Lehre als Landwirt konzentriert. Seinen ersten Sieg im zweiten NLA-Kampf feierte er in der Bachmattenhalle Muri zusammen mit Schwester Eline und Mutter Jolanda, die seinen Einsatz vor Ort verfolgten. «Super gut gemacht. Dieser Kampf ging perfekt für Livian auf», war Trainer Pascal Strebel angetan von diesem Sieg, der zum Qualifikationsabschluss wesentlich zu einer gefreuten Teambilanz beitrug.</p><p><strong>Enge Kiste gegen Kriessern am Samstag</strong></p><p>Die Hauptprobe für den ersten Halbfinalkampf am Samstag (20 Uhr, Bachmattenhalle Muri) ist also geglückt. Die RS Kriessern ist zu Gast. Und es wird ein hochspannendes Duell. Eine enge Kiste. Die Freiämter holten in den zehn Quali-Kämpfen sieben Siege, die Ostschweizer acht. Einen Favoriten kann man nicht ausmachen. Es ist dasselbe Duell wie im Halbfinal 2023 – damals siegte Kriessern. Die Freiämter haben jetzt die Chance auf Revanche. Im Final wartet wohl erneut Willisau, der gegen Einsiedeln im anderen Halbfinal der klare Favorit ist.&nbsp;<em>--wr/red</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Endspurt vor dem Halbfinal</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/124057</link>
<description><![CDATA[Ringen, Nationalliga A: Freiamt – Einsiedeln (Sa, 20 Uhr, Bachmatten)Die RS Freiamt steht definitiv im Halbfinal der Meisterschaft. Für sie geht es morgen Samstag...]]></description>
<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 07:40:25 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, Nationalliga A: Freiamt – Einsiedeln (Sa, 20 Uhr, Bachmatten)</em></p><p><strong>Die RS Freiamt steht definitiv im Halbfinal der Meisterschaft. Für sie geht es morgen Samstag im Duell gegen Einsiedeln darum, sich Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben zu holen.</strong></p><p>Der Halbfinalgegner der RS Freiamt wird Kriessern heissen. Vor der letzten Runde der Qualifikation ist schon sehr viel klar. Einsiedeln bleibt auf Rang 4. Freiamt könnte höchstens noch Kriessern von Rang 3 stossen und die Ostschweizer im Best Case an Willisau vorbeiziehen. Würde Letzteres eintreffen, wäre Willisau der Halbfinalgegner der RS Freiamt. Damit das passiert, müsste es aber schon eine dicke Überraschung geben.</p><p>So können die Freiämter im Hinterkopf bereits mit Kriessern liebäugeln und darauf hoffen, sich für das Halbfinalaus aus dem Vorjahr revanchieren zu können.</p><p><strong>Noch einmal positive Energie tanken</strong></p><p>Zunächst steht aber die Begegnung gegen Einsiedeln auf dem Programm. Morgen Samstag, 20 Uhr, empfangen die Freiämter die Schwyzer in der Bachmattenhalle zum letzten Kampf der Qualifikation. Auch mit Einsiedeln hat die RS Freiamt eine Rechnung offen. Im Bronze-Kampf der vergangenen Saison behielt die RR Einsiedeln die Oberhand.</p><p>Eine erste Retourkutsche gab es allerdings schon im Hinkampf der diesjährigen Saison. Mit 27:11 fegte die RS Freiamt die Einsiedler aus deren eigener Halle. Jetzt möchte das Team von Trainer Pascal Strebel mit einer ähnlichen Leistung Selbstvertrauen für die Halbfinals tanken. Am Samstag, 16. November, findet voraussichtlich um 20 Uhr in Muri der erste Halbfinal gegen Kriessern statt.&nbsp;<em>--red</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Fulminant Richtung Halbfinal</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/124056</link>
<description><![CDATA[Ringen, Nationalliga A: RR Schattdorf – RS Freiamt 9:28 (3:16)Diskussionslos. Eindrücklich. Die Ringerstaffel Freiamt siegt auswärts in Schattdorf deutlich und...]]></description>
<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 07:39:39 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, Nationalliga A: RR Schattdorf – RS Freiamt 9:28 (3:16)</em></p><p><strong>Diskussionslos. Eindrücklich. Die Ringerstaffel Freiamt siegt auswärts in Schattdorf deutlich und kann den Halbfinal gegen Kriessern planen.</strong></p><p>Die Liste der Reservisten ist lang. Nils und Nino Leutert, Randy Vock, Michael Bucher, Marc Weber, Roman Zurfluh, Kimi Käppeli, George Bucur. Sie alle sind nicht verletzt, sondern wurden beim Auswärtskampf in Schattdorf «geschont». Umso eindrücklicher ist diese Leistung des jungen Freiämter Teams einzuordnen. Moris Kron (57 kg Greco) siegt nach technischer Überlegenheit (und holt 4:0 Teampunkte).</p><p><strong>Strebel: «Souverän im Griff»</strong></p><p>Das gleiche Resultat – alle ebenfalls nach technischer Überlegenheit – holten Magomed Ayskhanov (130 kg Freistil) und die beiden Doppellizenzringer Tanguy Darbellay (86 kg Freistil) und Théry Chardonnens (75 kg Freistil). Weitere Freiämter Siege holen Christian Zemo (3:1, 97 kg Greco), Saya Brunner (3:9, 75 kg Greco) und Tobias Lüscher (3:1, 61 kg Freistil). Erwähnenswert ist der 2:1-Sieg von Robin Birchler gegen den erfahrenen Sven Gamma (65 kg Greco). «Das war sicherlich eine Überraschung», sagt Trainer Pascal Strebel. «Wir haben sehr solide gerungen und den Match souverän im Griff gehabt.» Der 28:9-Sieg bei Schlusslicht Schattdorf spricht Bände. Lediglich Justin Raffin (1:3, 70 kg Freistil) und Joel Meier (0:3, 80 kg Greco) mussten als Verlierer von der Matte. Am Samstag (20 Uhr) folgt der letzte Qualifikationskampf gegen Einsiedeln in der Murianer Bachmattenhalle. Der Halbfinalgegner scheint klar: Es ist wie schon im Vorjahr Kriessern. In der letzten Runde scheint sich aufgrund der Duelle kaum etwas in der Tabellenkonstellation zu verändern. Ausser es passiert eine dicke Überraschung. Ansonsten planen die Freiämter mit dem wahrscheinlichsten Szenario. Am Samstag, 16. November, findet um 20 Uhr in Muri der erste Halbfinal gegen Kriessern statt.&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Noch zwei Kämpfe bis zum Halbfinal</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/123803</link>
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<pubDate>Sun, 03 Nov 2024 20:49:51 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, NLA: Schattdorf – Freiamt (Sa, 19 Uhr)</em></p><p>Die Freiämter stehen auf dem 3. Rang. Und die Halbfinal-Qualifikation ist mit allergrösster Wahrscheinlichkeit im Sack. Die Freiämter müssten morgen Samstag (19 Uhr) gegen Schlusslicht Schattdorf verlieren und im letzten Qualifikationskampf gegen Einsiedeln (Samstag, 9. November, 20 Uhr, Bachmatten Muri) eine haushohe Niederlage einstecken. Beides ist praktisch ausgeschlossen. So werden die Freiämter in den Halbfinalkämpfen (Start am 16. November) auf Kriessern treffen. Dennoch will Trainer Pascal Strebel natürlich die letzten zwei Quali-Kämpfe nicht auf die leichte Schulter nehmen: «Die Jungs sind hochmotiviert und wir sind auf die heisse Saisonphase eingebogen. Wir wollen nun ein gutes Gefühl holen», sagt er.&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Die Pflicht erfüllt</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/123801</link>
<description><![CDATA[Ringen, Nationalliga A: RC Oberriet-Grabs – RS Freiamt 13:28 (7:14)Die RS Freiamt erfüllt die Pflicht und holt einen souveränen Sieg bei Oberriet-Grabs. Die...]]></description>
<pubDate>Sun, 03 Nov 2024 20:47:29 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, Nationalliga A: RC Oberriet-Grabs – RS Freiamt 13:28 (7:14)</em></p><p><strong>Die RS Freiamt erfüllt die Pflicht und holt einen souveränen Sieg bei Oberriet-Grabs. Die Freiämter stehen damit definitiv im Halbfinal. Zuerst sind allerdings noch zwei Kämpfe in der Qualifikation zu bestreiten.</strong></p><p>Der Abend startete grossartig für die RS Freiamt und sollte so weitergehen. Der 18-jährige Mike Schweizer kam zu seinem zweiten Einsatz in der NLA. Während er vor zwei Wochen im Kampf gegen Willisau bei seinem Debüt noch Lehrgeld zahlen musste und mit 0:16 verloren hat, durfte er jetzt gegen Oberriet-Grabs einen Schultersieg feiern. In der Gewichtsklasse bis 57 kg bodigte er den 14-jährigen Rio Goldener und holte die ersten vier Punkte für die RS Freiamt. «Es war eine gute Leistung von ihm», sagt Freiamt-Trainer Pascal Strebel. «Der Gegner ist ein noch viel jüngerer Ringer, aber das Erfolgserlebnis war sicher wichtig für Mike», fasst der Olympionike zusammen.</p><p>Ansonsten sieht Strebel die Pflicht als erfüllt an. In fünf weiteren Kämpfen holen seine Ringer den Sieg durch technische Überlegenheit. Randy Vock, Nino Leutert, Marc Weber, Christian Zemp und Magomed Ayskhanov lassen ihren Gegnern keine Chance. Hinzu kommt noch ein knapper Sieg für Saya Brunner. Einzig Tobias Lüscher, Joel Meier und Robin Birchler verlieren ihre Kämpfe. Aber auch aus diesen Duellen versucht Strebel möglichst viel Positives mitzunehmen. «Wir konnten Robin wieder einmal einsetzen. Er hatte zwar gegen Janis Steiger einen schweren Stand, aber ich habe gesehen, woran er noch arbeiten muss. Ansonsten lief das Duell mit Oberriet-Grabs in etwa so wie geplant.» Mit 28:13 holen die Freiämter einen deutlichen Sieg.</p><p><strong>Erste Überlegungen in Richtung Halbfinal sind vorhanden</strong></p><p>Und nicht nur das. Die RS Freiamt steht jetzt definitiv im Halbfinal. Sie können nicht mal mehr theoretisch von den ersten vier Plätzen verdrängt werden. Wenn in den verbleibenden zwei Runden alles so verläuft wie geplant, dürfte dort Titelverteidiger Kriessern auf Strebel und sein Team warten.</p><p>Gewinnt die RS Freiamt am kommenden Samstag gegen Schattdorf, sind sie sicher unter den ersten drei. «Es sieht ganz danach aus, dass unser Halbfinalgegner Kriessern wird. Dass sie an der Tabellenspitze noch an Willisau vorbeiziehen, glaube ich nicht. Wenn wir uns keinen Schnitzer gegen Schattdorf erlauben, sollte dieses Duell fix sein. Ansonsten hätten wir in der letzten Runde immer noch die Direktbegegnung mit Einsiedeln, wo wir das ganze zu unseren Gunsten entscheiden können.»</p><p>Bei dieser Ausgangslage, wo der Gegner schon so gut wie feststeht, plant Strebel bereits ein wenig in Richtung Halbfinal. «Es sind die normalen Gedanken und taktischen Überlegungen, die im Vorfeld solcher Kämpfe gemacht werden. Die ersten Gespräche sind am Laufen, wer eingesetzt werden könnte. Wir wollen Kriessern fordern und dementsprechend denke ich darüber nach, wen sie aufstellen könnten und welche Ringer wir ins Rennen schicken werden.» Nachdem man sich letztes Jahr im Halbfinal den Ostschweizern geschlagen geben musste und danach im Kampf und Bronze auch an Einsiedeln gescheitert ist, hat die RS Freiamt mit Kriessern noch eine Rechnung offen.</p><p>Zu stark will sich der Trainer aber noch nicht auf dieses Duell fokussieren. «Vieles ist auch im Hinblick auf den Halbfinal bereits klar. Die Konzentration liegt deshalb aktuell in erster Linie auf den nächsten Samstag und den Kampf gegen Schattdorf. Danach wartet noch unsere letzte Heimrunde der Qualifikation gegen Einsiedeln. In diesen Duellen wollen wir noch einmal gute Leistungen zeigen, bevor wir uns definitiv auf die Halbfinals fokussieren.»&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Mit Vollgas in Endspurt</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/123517</link>
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<pubDate>Sun, 27 Oct 2024 13:34:07 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, NLA: Oberriet-Grabs – Freiamt (Sa, 19 Uhr)</em></p><p><strong>Die RS Freiamt trifft morgen Samstag auswärts auf Oberriet-Grabs. Im drittletzten Kampf der Qualifikation können die Freiämter die Halbfinalteilnahme definitiv machen.</strong></p><p>Nach dem Sieg gegen Kriessern dürfte der RS Freiamt die Halbfinalteilnahme an der Meisterschaft kaum zu nehmen sein. Morgen Samstag, 19 Uhr, ringen die Freiämter auswärts bei Kriesserns Lokalrivalen Oberriet-Grabs.</p><p>Im Normalfall sollten die Freiämter einen Sieg einfahren können. Der Gegner konnte bisher nur einen Kampf gewinnen. Im ersten Aufeinandertreffen mit Schattdorf gab es einen knappen 21:18-Sieg. Die restlichen Duelle gingen alle verloren. Den Hinkampf konnte die RS Freiamt deutlich mit 25:13 für sich entscheiden.</p><p><strong>Mit Sieg wäre Halbfinal definitiv</strong></p><p>Sollten die Freiämter erneut als Sieger von der Matte gehen, wäre die Halbfinalteilnahme definitiv. Weder Oberriet-Grabs noch Schattdorf könnten das Team von Trainer Pascal Strebel noch von einem der ersten vier Plätze in der Tabelle verdrängen. Nach dem Kampf gegen die St. Galler bleiben in der Qualifikation noch die Auswärtsbegegnung gegen Schattdorf und der Heimkampf gegen Einsiedeln, ehe es in die Halbfinals geht.&nbsp;<em>--red</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Das Gefühl wird immer besser</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/123433</link>
<description><![CDATA[Ringen, Nationalliga A, 7. Runde: RS Freiamt – RS Kriessern 23:16 (13:7) – Halbfinal-Qualifikation so gut wie erreichtIn rund einem Monat beginnen die Halbfinals....]]></description>
<pubDate>Thu, 24 Oct 2024 10:18:42 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, Nationalliga A, 7. Runde: RS Freiamt – RS Kriessern 23:16 (13:7) – Halbfinal-Qualifikation so gut wie erreicht</em></p><p><strong>In rund einem Monat beginnen die Halbfinals. Und es ist wahrscheinlich, dass die Freiämter dort auf Kriessern treffen. Gegen diesen Gegner konnte man nun überzeugen. Für Trainer Pascal Strebel läuft alles wie gewünscht.</strong></p><p>Es war wohl der attraktivste Kampf des Abends. Freiamts Tim Schreiber, Jahrgang 2008, legte gegen Christoph Wittenwiler los wie ein gelb-blauer Tornado. Im Duell bis 61 kg Freistil führte Schreiber nach 30 Sekunden bereits mit 8:0. Und das, obwohl der Freiämter zuletzt mit Knieproblemen zu kämpfen hatte und sich gerade erst von einem Mittelhandknochenbruch erholt hatte. «Eindrücklich gut», urteilt Cheftrainer Pascal Strebel.</p><p>Schreiber, der Freiämter aus dem Fricktal, blieb auch danach gefährlich gegen den 31-jährigen Routinier der RS Kriessern. Der attraktive Kampf endete mit 15:9 (3:1 Teampunkte) für Schreiber, der damit seinen ersten Sieg in der Nationalliga A feierte.</p><p>Es war einer von insgesamt sechs Siegen der Freiämter. Zum Auftakt sahen die 450 Zuschauer in der Bachmattenhalle in Muri einen Kampf von zwei 15-jährigen Talenten. Bis 57 kg Greco duellierten sich Freiamts Morris Kron und Joel Gächter. Der Kriesserer betrieb einen grossen Aufwand und holte sich eine 0:7-Führung. «Doch Morris Kron blieb dran, machte unbeeindruckt weiter», wie Trainer Strebel sagt. Es wurde nochmals eng, denn der Freiämter machte aus dem 0:7 ein 4:7 (1:2). Dabei blieb es.</p><p><strong>Freistiltrainer beweist sein Können</strong></p><p>Im zweiten Kampf des Abends (130 kg Freistil) fegte Magomed Ayskhanov den Ostschweizer Daniel Loher von der Matte. 15:0 (4:0). Souverän, unerbittlich, Ayskhanov. Als nach diesem Sieg Schreiber seinen ersten NLA-Sieg feierte, führten die Freiämter mit 8:3 und der Weg war geebnet, um sich für die 16:22-Pleite am 14. September in Kriessern zu revanchieren.</p><p>Bis 97 kg Greco zeigte der Freiämter Nikita Gerasymenko gegen den Kriesserer Topringer Ramon Betschart einen guten Kampf. Betschart dominierte, doch kurz vor der Pausensirene nutzte der Freiämter seine Chance und krallte sich zwei Punkte. Der 18-jährige Ukrainer beweist sein Talent – auch wenn er am Ende 2:17 (1:4) verliert. «Er wurde durch die Pausensirene gebremst. Wenn der Kampf dort nur ein paar Sekunden länger dauert, dann holt er sich weitere Punkte», sagt Trainer Strebel. Im letztem Kampf vor der Pause (65 kg Greco) bewies Nils Leutert seine sagenhafte Form. Er fegte seinen Gegner Jason Gassner nach 90 Sekunden von der Matte, gewinnt vorzeitig mit 15:0 (4:0). Das Pausenresultat von 13:7 war erfreulich für die Freiämter.</p><p>Bis 86 kg Freistil wagte sich Marc Weber erstmals in dieser Saison auf die Matte. Der routinierte Marc Dietsche ist aktiver und am Ende eine Hausnummer zu gross für den Freiämter, der eigentlich Grecospezialist ist. Weber verliert 3:12 (1:3). Trainer Strebel erklärt: «Marc Weber zeigte einen soliden Kampf gegen einen sehr starken Gegner. Er verliert am Ende sicherlich zu hoch, weil er viel riskiert.»</p><p>Ein spannendes Duell ergab sich bis 70 kg Freistil. George Bucur, Freistiltrainer der Freiämter und früher rumänischer Internationaler, duelliert sich mit dem starken Sandro Hungerbühler, der sein Comeback gab. Bucur dominierte, Hungerbühler hielt dagegen. Dem Kriesserer ging die Puste aus, der Freiämter Bucur bewies seine Erfahrung und seine Cleverness und gewinnt mit 11:1 (3:1).</p><p><strong>Meier kommt unter die Räder – schon wieder</strong></p><p>Bis 80 kg Greco kommt Joel Meier unter die Räder. Gegen Artemii Utochkin ist er ohne Chance. Noch vor der Pause feierte der Kriesserer einen 0:16-Erfolg nach technischer Überlegenheit. Solch eine heftige Niederlage musste Meier in dieser Saison schon mehrfach einstecken. Der Niederwiler, ein hochpositiver Mensch, kassiert als eigentlicher Freistilringer im Greco diese Niederlage, weil sich niemand anderes für diese Kategorie in dieser Gewichtsklasse finden lässt. Dort ist die RS Freiamt eher schwach besetzt (oder die Gegner einfach stärker). Joel Meier opfert sich quasi und stellt sich damit voll und ganz in den Dienst der Mannschaft. «Das rechne ich ihm hoch an. Vor allem auch, weil er auf die Matte steht und immer sein Bestes gibt, egal, wie sein Gegner heisst», sagt Trainer Strebel und ergänzt: «Ich habe ein wenig ein schlechtes Gewissen, dass ich Joel Meier so reinwerfen musste.»</p><p>Saya Brunner erledigte seine Aufgabe mit Kampf. Bis 75 kg Greco stand ihm Dorien Hutter gegenüber. 30 Sekunden vor Schluss nutzte Brunner die zweite Bodenlage für eine Zweierwertung und holte sich den 3:1-Erfolg (2:1). Ein Arbeitssieg. Und zum Abschluss gab es erneut eine Kostprobe der sagenhaften Form von Nino Leutert. Bis 75 kg Freistil hatte sein Kontrahent Tobias Betschart kaum eine Chance. Der Kampf endete vorzeitig. Leutert siegt 15:0 (4:0). «Einfach abgezockt und stark», so der Trainer.</p><p><strong>Im Halbfinal wartet vermutlich wieder Kriessern</strong></p><p>Mit diesem Sieg ist die Halbfinal-Qualifikation so gut wie sicher. Die Freiämter kommen auf acht Punkte, so müsste Oberriet-Grabs (2 Punkte) die ausstehenden drei Kämpfe allesamt gewinnen und die Freiämter allesamt verlieren. Im Halbfinal (ab 16. November) wird es für die RS Freiamt wahrscheinlich gegen Kriessern gehen. Denn den 1. Rang von Willisau (14 Punkte) zu erobern, wird schwierig, und Einsiedeln (4. Rang, 6 Punkte) wird man optimalerweise versuchen auf Distanz zu halten.</p><p>Dieses Duell gegen Kriessern war eine Hauptprobe für die Halbfinals. Und eine gelungene dazu. Allerdings mit wenig Aussagekraft, denn bei den Ostschweizern fehlten beispielsweise Dimitar Sandov und Dominik Laritz. Doch auch bei den Freiämtern standen starke Ringer wie Michael Bucher und Randy Vock nicht auf der Matte.</p><p>Trainer Pascal Strebel ordnet ein: «Wir sind fortlaufend am Bestätigen, dass wir einen guten Job machen. Wir sind gewillt, egal, wie der Gegner heisst. Alle wollen das Beste auf die Matte bringen. Die Einstellung stimmt. Auch die Stimmung im Team ist bestens. Und auch das Publikum hat Freude, dass wir mit diesem jungen Team gut unterwegs sind. Das ist all das, was ich wollte. Alles andere wird sich zeigen.» Strebel sei aber sehr zuversichtlich für die letzten drei Runden und die Finalkämpfe. «Wir wollen nun noch Dinge ausprobieren und weiteres Selbstvertrauen holen. Bald beginnt die heisse Phase.» Und das Gefühl der Freiämter wird immer besser.&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Spannender Kampf erwartet</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/123432</link>
<description><![CDATA[Ringen, NLA: Freiamt – Kriessern (Sa, 20 Uhr)Morgen Samstag empfängt die RS Freiamt in der Bachmattenhalle in Muri den Titelverteidiger aus Kriessern. Trainer...]]></description>
<pubDate>Thu, 24 Oct 2024 10:17:23 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, NLA: Freiamt – Kriessern (Sa, 20 Uhr)</em></p><p><strong>Morgen Samstag empfängt die RS Freiamt in der Bachmattenhalle in Muri den Titelverteidiger aus Kriessern. Trainer Pascal Strebel ist optimistisch.</strong></p><p>Die grössten Favoriten auf den Meistertitel im Ringen sind wie in den letzten Jahren Willisau, Kriessern und die RS Freiamt. Bisher konnten die Freiämter in der laufenden Saison in den Begegnungen gegen die direkten Konkurrenten noch keinen Sieg einfahren. Am vergangenen Wochenende mussten sie sich Willisau zum zweiten Mal geschlagen geben.</p><p>Trotz der deutlichen 12:23-Niederlage lässt sich Freiamt-Trainer Pascal Strebel nicht aus der Ruhe bringen. «Die ersten zwei Kämpfe sind sicher etwas unglücklich für uns gelaufen. Für Mike Schweizer war es sein erster Auftritt in der NLA. Sein Gegner war ebenfalls ein sehr junger Ringer. Da wäre vielleicht mit etwas Glück mehr drin gelegen», so Strebel. «Für Roman Zurfluh war es der erste Freistil-Kampf in dieser Saison. Es war nicht schlecht von ihm, aber der Gegner hat auch sehr clever gerungen.»</p><p><strong>Niederlage gegen Willisau ist kein Massstab</strong></p><p>Mit dem restlichen Auftritt ist der Trainer nicht unzufrieden. «Nach den ersten zwei Kämpfen haben die Ringer grösstenteils das umgesetzt, was wir im Vorfeld besprochen haben», erklärt Strebel. «Wir müssen halt ehrlich sein. Willisau hat so viel Qualität und Breite im Kader, dass sie auch zu diesem Zeitpunkt der Saison ohne grössere Probleme ein Team hinstellen können, das schwierig zu besiegen ist.» Deshalb lässt sich der Olympionike auch nach der wiederholten Niederlage gegen Willisau nicht aus der Ruhe bringen.</p><p>Gegen Kriessern erwartet er morgen Samstag ein spannendes Duell. «Ich glaube, dass wir schon im ersten Aufeinandertreffen gegen sie eine gute Leistung gezeigt haben», sagt er. Der Hinkampf in der Ostschweiz ging mit 22:16 an den Titelverteidiger. «Mir stehen aber aktuell wieder einige Ringer zur Verfügung, die zum Saisonstart noch aus diversen Gründen gefehlt haben. Ausserdem sollte der Wechsel der Stilrichtungen in den jeweiligen Gewichtsklassen eher uns entgegenkommen.»</p><p><strong>Halbfinal nicht in Gefahr</strong></p><p>Der Trainer geht davon aus, dass seine Mannschaft das Duell enger gestalten kann als noch im Hinkampf. Selbst bei einer Niederlage wäre aber für die Freiämter ohnehin noch nichts verloren. Nach Kriessern treffen sie noch auf Oberriet-Grabs, Schattdorf und Einsiedeln. In allen drei Kämpfen ist Strebels Team der Favorit. «Ich gehe davon aus, dass uns ein Sieg aus den verbleibenden vier Kämpfen schon reichen sollte, um die Halbfinalteilnahme zu sichern», sagt er.</p><p>Die Entwicklung seiner Mannschaft bis zu diesem Zeitpunkt gefällt ihm. Einzig in einem Bereich sieht er Steigerungspotenzial im Hinblick auf die entscheidende Phase der Meisterschaft. «Es wäre gut, wenn wir vor den Halbfinals noch etwas kaltblütiger werden könnten.» Morgen Samstag gegen Kriessern hat sein Team die erste Gelegenheit dazu.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Auch im Rückkampf unterlegen</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/123185</link>
<description><![CDATA[Ringen, Nationalliga A: Willisau – Freiamt 23:12 (10:7)Auswärts in Willisau gelingen der RS Freiamt nur drei Siege. Die Luzerner gewinnen am Ende mit elf Punkten...]]></description>
<pubDate>Wed, 16 Oct 2024 17:41:50 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, Nationalliga A: Willisau – Freiamt 23:12 (10:7)</em></p><p><strong>Auswärts in Willisau gelingen der RS Freiamt nur drei Siege. Die Luzerner gewinnen am Ende mit elf Punkten Differenz.</strong></p><p>Zum Saisonstart kassierte die RS Freiamt zu Hause gegen Willisau eine 13:21-Niederlage. Auswärts fällt das Verdikt noch klarer aus. Von den zehn Duellen können die Freiämter Ringer nur drei für sich entscheiden. Tobias Lüscher, Nino Leutert und Randy Vock behalten gegen ihre Gegner die Oberhand.</p><p>Die restlichen Kämpfe gewinnen die Luzerner. Da gleich vier davon durch technische Überlegenheit oder einen Schultersieg mit 4:0 Mannschaftspunkten an Willisau gehen, ist das Resultat am Ende ein 23:12-Erfolg für den Titelfavoriten. Die RS Freiamt bleibt allerdings mit drei Siegen aus den bisherigen sechs Meisterschaftsrunden auf Halbfinalkurs. Mit sechs Punkten teilen sich die Freiämter den 3. Rang mit der RR Einsiedeln.&nbsp;<em>--red</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Gegen den Topfavoriten</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/123085</link>
<description><![CDATA[Ringen, NLA: Willisau – Freiamt (Sa, 20 Uhr)Für die RS Freiamt beginnt die zweite Hälfte der Vorrunde mit dem Kampf gegen Willisau. Im ersten Aufeinandertreffen...]]></description>
<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 10:16:24 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, NLA: Willisau – Freiamt (Sa, 20 Uhr)</em></p><p><strong>Für die RS Freiamt beginnt die zweite Hälfte der Vorrunde mit dem Kampf gegen Willisau. Im ersten Aufeinandertreffen gab es eine deutliche Niederlage für die Freiämter. Trainer Pascal Strebel bleibt entspannt.</strong></p><p>Mit drei Siegen und zwei Niederlagen aus den ersten fünf Kämpfen ist die RS Freiamt auf Halbfinalkurs. Wenn nicht Unvorhergesehenes passiert, wird sich daran auch nach den Rückkämpfen der Vorrunde nichts ändern. Dementsprechend ist Freiamt-Trainer Pascal Strebel positiv gestimmt. «Man kann davon ausgehen, dass wir den Halbfinal erreichen. Ich werde deshalb vorerst nichts ändern.»</p><p>Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Freiämter morgen Samstag auswärts auf Willisau treffen. Die Willisauer haben nach den ersten fünf Kämpfen eine weisse Weste. Im ersten Duell gegen die Freiämter gewannen die Luzerner mit 21:13.</p><p>Strebel wird seine Mannschaft sicher so einstellen, dass ein Sieg gegen Willisau möglich ist. Schliesslich würde es den Ringern Selbstvertrauen geben, wenn man den Topfavoriten auf die Meisterschaft bezwingen könnte. Im Wissen, dass man sich von einem Sieg jetzt in den Halbfinal- und Finalduellen nichts kaufen kann, baut der Trainer aber bewusst keinen Druck auf. «Die Ringer sollen so weiterhin mit Freude in die Kämpfe gehen können und ich werde sie weiterhin so einstellen.»&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Kein Haar in der Suppe vorhanden</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/123084</link>
<description><![CDATA[Ringen, Nationalliga A: RR Einsiedeln – RS Freiamt 11:27 (9:9)Die RS Freiamt lässt beim Auswärtskampf in Einsiedeln nichts anbrennen. Acht der zehn Duelle gehen...]]></description>
<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 10:15:26 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, Nationalliga A: RR Einsiedeln – RS Freiamt 11:27 (9:9)</em></p><p><strong>Die RS Freiamt lässt beim Auswärtskampf in Einsiedeln nichts anbrennen. Acht der zehn Duelle gehen an die Freiämter. Nur ein klitzekleiner Wermutstropfen bleibt.</strong></p><p>Der Start ist der RS Freiamt in Einsiedeln misslungen. Aber nicht etwa, weil die Leistung auf der Ringermatte nicht gepasst hat. Im Freistil bis 57 kg wollte Trainer Pascal Strebel dem 14-jährigen Kimo Anderhub eine Chance geben. Das Reglement sieht allerdings vor, dass so junge Ringer mindestens 52 kg Gewicht auf die Waage bringen müssen, um antreten zu dürfen. «Rund 600 Gramm haben ihm gefehlt. Schade», sagt Strebel. Anderhub verliert forfait mit 0:4 gegen Oleksandr Golin. «Er hätte gegen einen Routinier wie Golin vermutlich Mühe gehabt auf der Matte. Das war aber einkalkuliert. Ich hätte Kimo gern zumindest die Chance gegeben, anzutreten.»</p><p>Auch im zweiten Kampf gibt es eine Niederlage. Bis 130 kg Greco unterliegt Roman Zurfluh gegen Sven Neyer knapp mit 0:2. Danach läuft es für die Freiämter aber wie geschmiert. «Schon Roman hat alles so umgesetzt, wie wir es besprochen hatten. Er kam von einer Verletzung zurück und hatte mit Sven Neyer einen starken Gegner. Sein Auftritt war aber diszipliniert. Schade, dass er ihm keinen Punkt abzwacken konnte.»</p><p><strong>Kein Grund, irgendetwas zu ändern</strong></p><p>Tobias Lüscher, Nils und Nino Leutert, Saya Brunner, Michael Bucher, George Bucur, Marc Weber und Magomed Ayskhanov fahren hingegen ungefährdete Siege ein. «Wenn ich unbedingt ein Haar in der Suppe finden müsste, wären vermutlich ein paar Details vorhanden. Insgesamt war das aber eine sehr souveräne Leistung. Die Ringer haben von A bis Z das umgesetzt, was wir im Vorfeld besprochen hatten, und liessen sich von nichts irritieren. Ich bin absolut zufrieden.»</p><p>Damit ist die Vorrunde der Qualifikation durch. Nächste Woche bestreiten die Freiämter auswärts den ersten Rückkampf gegen Willisau. Gegen sie haben sie zum Saisonauftakt verloren. Strebel: «Ich werde vorerst nichts ändern. Man kann davon ausgehen, dass wir den Halbfinal erreichen. Bisher ist immer noch alles gut. Die Ringer sollen weiterhin so mit Freude in die Kämpfe gehen können und ich werde sie weiterhin so einstellen.»&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Eine offene Rechnung</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/122874</link>
<description><![CDATA[Ringen, Nationalliga A: RR Einsiedeln – RS Freiamt (Samstag, 20 Uhr)Der Kampf der RS Freiamt in Einsiedeln hat zwei besondere Facetten. Die Freiämter wollen den...]]></description>
<pubDate>Mon, 07 Oct 2024 08:19:01 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, Nationalliga A: RR Einsiedeln – RS Freiamt (Samstag, 20 Uhr)</em></p><p><strong>Der Kampf der RS Freiamt in Einsiedeln hat zwei besondere Facetten. Die Freiämter wollen den Sieg gegen einen potenziellen Halbfinalteilnehmer einfahren. Ausserdem haben sie mit dem Team aus dem Kanton Schwyz seit dem letzten Kampf eine Rechnung offen.</strong></p><p>Seit 2017 standen bei den Schweizer Meisterschaften im Ringen immer die gleichen vier Teams im Halbfinal: Willisau, Kriessern, Freiamt und Einsiedeln. Abgesehen von der Saison 2020, die Corona-bedingt ohnehin nur von drei Mannschaften beendet wurde, hat es dabei Einsiedeln nie geschafft, an den anderen dreien vorbeizuziehen und einen Podestplatz zu holen – bis zum letzten Jahr.</p><p>In den Begegnungen um den 3. Platz gewann die RS Freiamt auswärts mit 19:15, verlor aber zu Hause überraschend mit 17:22 und musste dem Gegner die Bronzemedaille überlassen. Von den letzten zehn Kämpfen gegen Einsiedeln konnte die RS Freiamt neun gewinnen. Ausgerechnet dieser eine entscheidende ging an die Schwyzer.</p><p><strong>Beide haben bisher die Pflicht erfüllt</strong></p><p>Die RS Freiamt will sich morgen Samstag bei den Innerschweizern für die verpasste Medaille revanchieren. Die Tendenz zeigt ausserdem in die Richtung, dass sich auch dieses Jahr nichts am Halbfinalquartett ändern wird. Die vier Mannschaften sind alle auf Kurs. Die einen allerdings etwas besser als die anderen.</p><p>Freiamt hat genauso wie Einsiedeln die wichtigen Siege gegen Schattdorf und Oberriet-Grabs eingefahren. Beide mussten sich aber den anderen beiden «Grossen», Kriessern und Willisau, geschlagen geben. Die Direktbegegnung von morgen Samstag ist deshalb für beide Mannschaften die Chance, den ersten Saisonsieg gegen eines der potenziellen Halbfinalteams zu holen und damit zusätzliches Selbstvertrauen zu tanken. Da sowohl Einsiedeln als auch die RS Freiamt mit der gleichen Ausgangslage in den Kampf gehen, darf ein spannendes Duell erwartet werden. Aus Freiämter Sicht hofft man, dass man die Rechnung nach der verlorenen Bronze begleichen kann und sich nicht mit einer erneuten Niederlage gegen Einsiedeln weitere Rechnungen aufbürdet.&nbsp;<em>--red</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Alles unter Kontrolle</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/122873</link>
<description><![CDATA[Ringen, Nationalliga A: RS Freiamt – RR Schattdorf 26:10 (9:8)Der Start in den Kampf gegen Schattdorf misslingt den Freiämtern. Danach dreht das Team von Trainer...]]></description>
<pubDate>Mon, 07 Oct 2024 08:18:09 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, Nationalliga A: RS Freiamt – RR Schattdorf 26:10 (9:8)</em></p><p><strong>Der Start in den Kampf gegen Schattdorf misslingt den Freiämtern. Danach dreht das Team von Trainer Pascal Strebel auf und holt einen souveränen Pflichtsieg. Der Olympionike liess sich von den ersten drei verlorenen Kämpfen nicht beeindrucken und konnte das offenbar auf die Ringer übertragen.</strong></p><p>In den letzten sieben Jahren standen neben der RS Freiamt stets Willisau, Kriessern und Einsiedeln im Halbfinal der NLA im Ringen. Ein Heimkampf in der Vorrunde gegen Schattdorf müsste unter normalen Voraussetzungen ein Pflichtsieg für die Freiämter sein. Die ersten drei Duelle am vergangenen Wochenende in Auw deuteten aber in eine ganz andere Richtung. Morris Kron verliert knapp gegen Lion Husmann, ebenso wie Tobias Lüscher gegen Sven Gamma und Nikita Gerasymenko gegen Christoph Waser.</p><p>Drei Kämpfe, drei Niederlagen. Das Risiko, dass eine Negativspirale in diesem Duell entsteht? «Nein. Wieso?», sagt RS-Freiamt-Trainer Pascal Strebel etwas erstaunt. «Mir war bei der Aufstellung klar, dass es in diesen Kämpfen möglich ist, dass wir die eine oder andere Niederlage kassieren. Die Jungs haben Einsatz gezeigt und es ist schade, dass es jetzt gleich drei Niederlagen gab, aber das war noch kein Grund zur Panik.»</p><p><strong>Jetzt geht es gegen Einsiedeln</strong></p><p>Die restlichen Freiämter bestätigen das mit ihren Leistungen. Nils und Nino Leutert, Saya Brunner, Kimi Käppeli, Marc Weber, Joel Meier und Michael Bucher gewinnen ihre Duelle, teilweise mit sehr hohen Ergebnissen. Der 26:10-Pflichtsieg ist Realität. Oberriet-Grabs und Schattdorf, die man hinter sich lassen muss, hat man bezwungen. Gegen die potenziellen Konkurrenten im Kampf um Medaillen, wie Kriessern und Willisau, hat man verloren.</p><p>Am nächsten Wochenende geht es jetzt nach Einsiedeln. Auch die Schwyzer gehören zu den Gegnern, die ebenfalls eine Medaille holen wollen. «Letztes Jahr haben sie diese uns vor der Nase weggeschnappt. Da wollen wir uns gern revanchieren», sagt Strebel augenzwinkernd. Und wäre es für das Selbstvertrauen nicht gut, wenn man mal einen der potenziellen Halbfinalgegner bezwingen könnte? «Generell wollen wir jeden Kampf gewinnen, egal, wer der Gegner ist», sagt Strebel. «Ich halte nicht viel von diesen Sprüchen, dass die Ergebnisse in der Phase vor den Halbfinals nicht wichtig sind. Das sind sie durchaus. Gleichzeitig darf man auch nicht den Kopf in den Sand stecken, wenn man jetzt gegen die anderen potenziellen Halbfinalgegner verliert. Das sagt nichts über unsere Chancen in dieser Phase der Saison aus.»</p><p>Aus Sicht des Trainers ist es sein Job, das Team so weit zu bringen, dass es in der wichtigsten Phase der Saison bereit ist. «Und dazwischen ist es ein Balanceakt. Ich muss die Mannschaft auf einem hohen Level halten, damit sie auch in der jetzigen Phase gute Leistungen zeigen. Gleichzeitig muss ich Druck von ihnen nehmen. Wenn jetzt noch nicht alles perfekt läuft, sagt das gar nichts aus.» Der Trainer behält völlig unabhängig von den Resultaten einen kühlen Kopf. Es wirkt, als hätte Strebel alles im Griff. Wenn er das auf die Ringer übertragen kann, wird das der RS Freiamt sicher im weiteren Saisonverlauf helfen.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Unerbittlich sein</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/122661</link>
<description><![CDATA[Ringen, Nationalliga A: RS Freiamt – RR Schattdorf (Samstag, 20 Uhr, Turnhalle Auw)Gegen Schlusslicht Schattdorf muss ein Sieg her für die Ringerstaffel Freiamt....]]></description>
<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 16:16:34 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, Nationalliga A: RS Freiamt – RR Schattdorf (Samstag, 20 Uhr, Turnhalle Auw)</em></p><p><strong>Gegen Schlusslicht Schattdorf muss ein Sieg her für die Ringerstaffel Freiamt. Trainer Pascal Strebel ist zuversichtlich – warnt aber gleichzeitig.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Die Favoriten ziehen ihre Kreise an der Tabellenspitze. Kriessern und Willisau haben allesamt die drei ersten Kämpfe gewonnen und treffen am kommenden Samstag erstmals gegeneinander an (in Kriessern). Auf der anderen Seite der Tabelle stehen Schattdorf und Freiamt. Die Urner sind mit drei Niederlagen in die Saison gestartet. Gegen Einsiedeln (8:26), Oberriet-Grabs (18:21) und gegen Willisau (10:27) kassierte man drei Pleiten, zwei davon heftig. Dennoch ist das Team optimistisch vor dem Auswärtskampf gegen die Freiämter. «Die Hoffnung auf Besserung bleibt bestehen», heisst es auf ihrer Homepage. Die engagierten Leistungen der ersten drei Kämpfe «lassen auf positive Entwicklungen in der laufenden Saison hoffen», wie es weiter heisst. Und: «Gegen Tabellennachbar Freiamt kriegt man die Chance, nach vorne aufzurücken.»</p><p><strong>«Es macht viel Spass»</strong></p><p>Da haben die Freiämter natürlich etwas dagegen. «Natürlich ist das Ziel, diesen Kampf zu gewinnen», sagt Trainer Pascal Strebel. Er warnt aber: «Schattdorf darf man nicht unterschätzen. Die Urner können kämpfen. Unser Team muss topmotiviert und bereit sein. Denn wenn sie einmal ihre Chance wittern, dann wird es für uns eine heikle Aufgabe – und das wollen wir mit aller Macht verhindern.»</p><p>Die RS Freiamt ist auf dem vorletzten Platz der Tabelle, punktgleich mit Oberriet-Grabs und Einsiedeln. Mit einem Vollerfolg gegen Schattdorf «wollen wir unserem Ziel, dem Halbfinal, einen Schritt näher kommen», wie Strebel sagt. Er sei «zuversichtlich», dass dies gelingt. Auch wenn wieder einige Akteure fehlen werden – darunter auch Teamcaptain und Leistungsträger Randy Vock. Strebel sagt: «Auch wenn wir die ersten beiden Kämpfe gegen Willisau und Kriessern verloren haben, so macht es viel Spass mit diesem Team. Der Wille und der Einsatz stimmen. Wir werden wiederum ein junges Team aufstellen, und ich glaube fest, dass dies gut kommt.» Jetzt gegen Schattdorf, in der Saison 2024 – und auch in der langfristigen Zukunft. Dazu müssen die Freiämter nun gegen Aussenseiter und Schlusslicht Schattdorf aber unerbittlich sein und den Sieg diskussionslos holen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die Freiämter bleiben cool</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/122660</link>
<description><![CDATA[Ringen Nationalliga A, 3. Runde: Freiamt – Oberriet-Grabs 25:13 (12:7)Die Ringerstaffel Freiamt hat sich trotz zweier Niederlagen zum Saisonauftakt nicht nervös...]]></description>
<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 16:15:12 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen Nationalliga A, 3. Runde: Freiamt – Oberriet-Grabs 25:13 (12:7)</em></p><p><strong>Die Ringerstaffel Freiamt hat sich trotz zweier Niederlagen zum Saisonauftakt nicht nervös machen lassen und den ersten Pflichtsieg gegen Oberriet-Grabs souverän eingefahren. Am Ursprung des 25:13-Heimsieges in Muri stand der 18-jährige Ukrainer Nikita Gerasymenko.</strong></p><p>Selbst Freiamts neuer Cheftrainer Pascal Strebel zeigte sich am Ende überrascht: «So klar habe ich das Resultat nicht erwartet.» Der Grund für den klaren Ausgang der Begegnung gegen Oberriet-Grabs lag bei Nikita Gerasymenko, dem Strebel aufgrund zahlreicher Ausfälle aktuell das Vertrauen in der Klasse bis 130 kg Greco schenkt. Im zweiten Mattenduell des Abends sorgte der 18-jährige Ukrainer für den erlösenden Exploit. Schon in der ersten Minute zwang Gerasymenko den stärker eingestuften Ostschweizer Ilir Fetahu nach einem spektakulären Schleuderwurf auf den Rücken. Unerwartet stark.</p><p><strong>Fünf vorzeitige Siege</strong></p><p>Damit war das Eis für die unter Siegesdruck stehenden Freiämter gebrochen. «Danach sass ich lockerer auf meinem Trainerstuhl», gestand Strebel. «Ich habe gespürt, wie er angreift und beim zweiten Mal auf diesen Wurf spekuliert», erklärte Gerasymenko sein Rezept. Vor dem Kampf hätten ihm Strebel und Marc Weber die entscheidenden Tipps gegeben. «Ich war gut auf diesen Gegner eingestellt, obwohl ich das erste Mal gegen ihn kämpfte.» Mit seinem Schultersieg lancierte der junge Ukrainer das Freiämter Team so richtig. Magomed Aischkanow, Saya Brunner, Théry Chardonnens und Nino Leutert taten es Gerasymenko gleich und räumten ihren Gegner vorzeitig von der Matte. Hinzu kam der 9:1-Punktesieg des selbstsicher auftretenden Junioren Tobias Lüscher bis 61 kg Greco. Obwohl Sayed Jamshidi bei seinem ersten Einsatz als Doppellizenzringer wie auch der für Randy Vock (krank) eingesprungene Robin Birchler unglücklich kämpften, lag Freiamt zur Pause 12:7 vorne. Angesichts der sicheren Werte in der zweiten Kampfhälfte zweifelten auch Skeptiker nicht mehr am ersten Saisonerfolg der Aargauer Ringerhochburg.</p><p><strong>Unglücklicher Joel Meier</strong></p><p>Nach der Pause entschärfte Freiamts Kampfmaschine Marc Weber das Oberrieter Aushängeschild Andreas Vetsch. Der wilde Standkampf über sechs Minuten endete 1:1. Weil der Ostschweizer den Passivitätspunkt als Zweiter zugesprochen erhielt, gingen 2:1-Mannschaftspunkte zugunsten von Oberriet-Grabs in die Wertung. Nach drei vorzeitigen Siegen für Freiamt war der Match längst entschieden, als Freistilringer Joel Meier die undankbare Aufgabe bevorstand, bis 75 kg Greco als Ersatzlösung gegen Stilspezialist Maurus Zogg seine Haut so teuer wie möglich zu verkaufen. Obwohl sich der polysportive Niederwiler tapfer wehrte und einem Punktgewinn nahestand, musste er sich in der sechsten Minute mit 0:16 geschlagen geben. Trotzdem zeigte sich Trainer Strebel am Ende auch mit Meier zufrieden. «Die Stimmung im Team passt. Die Entwicklung vor allem bei den jungen Ringern macht Freude.» Als Matchwinner ermittelte Strebel nicht nur Nikita Gerasymenko. «Von Tobi Lüscher habe ich keinen so klaren Sieg erwartet, auch sein Resultat war wichtig für uns.»</p><p><strong>Jetzt gegen das Schlusslicht</strong></p><p>Unter dem Strich hat sich Freiamt vom harzigen Saisonstart unbeeindruckt gezeigt. Trotz der verletzungsbedingten Ausfälle von Leistungsträgern wie Nils Leutert, Randy Vock, Michael Bucher, Christian Zemp und Roman Zurfluh können sich die Freiämter in der Nationalliga A weiterhin nach vorne orientieren.</p><p>Dies gilt es am auch nächsten Samstag (20 Uhr) in Auw gegen Schlusslicht Schattdorf erneut unter Beweis zu stellen.&nbsp;<em>--wr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Hartes Training und Leichtigkeit</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/122437</link>
<description><![CDATA[Ringen, Nationalliga A: Ringerstaffel Freiamt – Ringer-Club Oberriet-Grabs (Samstag, 20 Uhr, Bachmatten Muri)Seit bald zwei Jahren ist Nino Leutert ungeschlagen....]]></description>
<pubDate>Mon, 23 Sep 2024 19:39:53 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, Nationalliga A: Ringerstaffel Freiamt – Ringer-Club Oberriet-Grabs (Samstag, 20 Uhr, Bachmatten Muri)</em></p><p><strong>Seit bald zwei Jahren ist Nino Leutert ungeschlagen. In dieser Saison trumpft er selbst in der höheren Gewichtsklasse auf. Der 25-Jährige ist in Topform, träumt von den Olympischen Spielen – und davon, dass die Ringerstaffel Freiamt eine Medaille holt in dieser Saison.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Dieser Typ ist eine Wucht. Nino Leutert ist in dieser Saison in absoluter Bestform. Im ersten Kampf gegen Willisau siegt er vorzeitig nach technischer Überlegenheit 16:0. Gegen Kriessern per Punktsieg (8:0). Er tritt im Freistil an, in der für ihn höheren Gewichtsklasse bis 75 kg. Und dennoch ist seine Bilanz makellos. Letzte Saison bestritt er die Kämpfe in der Klasse bis 65 kg und bis 70 kg – auch da holte er 10 Siege in 10 Kämpfen. Seine letzte Niederlage in der Mannschaftsmeisterschaft datiert vom November 2022. Dominik Laritz, die Kampfmaschine aus Kriessern, hat ihn bezwungen. Laritz scheint der Einzige zu sein, der den Freiämter stoppen kann. Letzte Saison aber hatte Leutert zwei Mal die Nase gegen ihn vorn.</p><p><strong>«Dafür gebe ich alles, was geht»</strong></p><p>Seine Kämpfe gewinnt er mit Leichtigkeit – so scheint es jedenfalls. Nino Leutert relativiert lachend: «Schön, dass es leicht aussieht. Das ist es aber nicht.» Der Ottenbacher trainiert enorm viel für den Erfolg. Neunmal pro Woche, dazu wochenlange Trainingslager. Seinen Job als Sanitärinstallateur bei der Firma Ritschard Gebäudetechnik (in Ottenbach) übt er im Stundenlohn aus, auf das Jahr gesehen ist er rund 30 bis 40 Prozent am Arbeiten. Weil er die Spitzensport-RS absolvierte, erhält er vom Militär einen Zustupf. «Sonst wäre dieser Aufwand kaum möglich.» Er ackert hart, legt sich enorm ins Zeug. Und er hat ein grosses Ziel vor Augen: die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. «Ich will an Olympia dabei sein, dafür gebe ich alles, was irgendwie geht», sagt Nino Leutert. Ebenso sein Bruder Nils, der aktuell aufgrund eines angerissenen Aussenbandes im Knie verletzt ausfällt. Auf der Homepage der Zwillinge steht: «Olympia 2028. Zwei Brüder, ein Traum, ein Ziel. Gemeinsam stark». Nino Leutert sagt, dass eine Teilnahme an den Olympischen Spielen das «Allergrösste» wäre. «Eine Medaille an einer Welt- oder Europameisterschaft ist aber ebenso ein grosses Ziel.» Natürlich ist auch dies kein einfaches Unterfangen. Aber Leutert versucht es mit aller Kraft, gibt sein Bestes und meint: «Alles ist möglich. Ich merke die Fortschritte und das stimmt mich sehr positiv.»</p><p><strong>Das Gewicht und das Umfeld</strong></p><p>Nino Leutert strotzt vor Selbstvertrauen. Die letzte Saison lief für ihn sehr gut. Auch in den ersten beiden Kämpfen der Mannschaftsmeisterschaft 2024 ist er voll im Schuss. Leutert, aktuell 71 kg schwer, gewinnt gar in der für ihn ungewohnten Gewichtsklasse bis 75 kg, ohne auch nur einen Punkt abzugeben. Seine Olympia-Gewichtsklasse ist jene bis 65 kg. Das sind 10 kg Unterschied. Dieses Spiel mit dem Gewicht, «ist kein Problem», wie er sagt.</p><p>Bei Nino Leutert – wie natürlich auch beim etwas klein gewachsenen Bruder Nils – stimmt auch das dazugehörende Umfeld. «Die Familie unterstützt uns riesig», sagt er. Vater Marcel Leutert war jahrelang Trainer der RS Freiamt und eine Ringerikone. Doch auch der aktuelle Trainer Pascal Strebel und Captain Randy Vock sind für ihn wichtige Förderer. «Strebel ist ein starker Motivator, ein toller Trainer. Zu Randy Vock hatte ich schon immer eine sehr schöne Beziehung. Sie nehmen beide eine wichtige Rolle in meiner Karriere ein», sagt Leutert, der seit zehn Jahren im Nationalkader ist.</p><p>Für Leutert und die RS Freiamt steht nun die dritte Runde der NLA-Mannschaftsmeisterschaft an. Gegen Willisau (13:21) und Kriessern (16:22) gab es zwei Niederlagen zum Start. Nun kommt Oberriet-Grabs. Und die Freiämter müssen gewinnen. «In den ersten beiden Kämpfen fehlten bei uns wichtige Ringer. Dennoch zeigten wir eine starke Leistung. Ich bin zuversichtlich für die kommenden Monate», erklärt Leutert und untermauert damit die stoische Ruhe und das Vertrauen der Freiämter Ringer – trotz den beiden Auftaktpleiten. «Wir geben alles. Wir wollen das Maximum rausholen. Das ist sehr positiv.»</p><p><strong>«Freiamt ist Meisterkandidat»</strong></p><p>Gegner Oberriet-Grabs verlor zum Start gegen Kriessern 12:27 und konnte am letzten Samstag Schattdorf bezwingen (21:18). Leutert sagt deutlich: «Es sollte keine Diskussionen geben, wer gewinnt. Wir sind Favorit, wir wollen den Sieg. Aber wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen.» Die Ostschweizer werden dies jedenfalls nicht tun, glaubt man ihrem Vorbericht auf den Kampf. Dort heisst es: «Nach dem enttäuschenden 4. Platz im vergangenen Jahr möchte Freiamt wieder aufs Podest. Die beiden Niederlagen zum Start darf man nicht überbewerten. In beiden Kämpfen setzte Freiamt besonders in den unteren Gewichtsklassen auf junge Nachwuchsringer. Stellt das Team ihre stärksten Ringer auf, dürfte es auch in diesem Jahr wieder ein Meisterkandidat sein.» Oberriet-Grabs schiebt die Favoritenrolle den Freiämtern zu, wittert aber seine Chance. Cheftrainer Christian Graupeter sagt: «Je nachdem, wie nervös Freiamt ist, kriegen wir vielleicht die Möglichkeit, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Wir werden bereit sein und sicher unsere beste Mannschaft stellen. Wenn die Chance kommt, packen wir sie.» Leutert bleibt gelassen, strahlt positive Leichtigkeit aus. «Wir wollen in den Halbfinal. Wir nehmen Kampf für Kampf. Jetzt gilt es, Oberriet-Grabs zu besiegen.»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Keine Panik</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/122436</link>
<description><![CDATA[Ringen, Nationalliga A: Nach der 16:22-Niederlage in Kriessern ist die Ringerstaffel Freiamt das neue SchlusslichtZweiter Kampf, zweite Pleite. Die Ringerstaffel...]]></description>
<pubDate>Mon, 23 Sep 2024 19:40:16 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, Nationalliga A: Nach der 16:22-Niederlage in Kriessern ist die Ringerstaffel Freiamt das neue Schlusslicht</em></p><p><strong>Zweiter Kampf, zweite Pleite. Die Ringerstaffel Freiamt verliert mit zahlreichen Absenzen gegen Kriessern. Am nächsten Samstag ist man zu Hause in Muri gegen Oberriet-Grabs bereits gehörig unter Druck. Trainer Pascal Strebel und Präsident Nicola Küng sind dennoch sehr positiv drauf.</strong></p><p>Die Freiämter Niederlage war eigentlich schon vor dem Duell gegen Kriessern hochwahrscheinlich. Denn die Ringerstaffel Freiamt reiste arg dezimiert in die Ostschweiz. Captain Randy Vock fiel mit einem Infekt an der Stirn aus. Doppellizenzringer waren keine dabei, so beispielsweise Théry Chardonnens (auch aufgrund seines langen Anfahrtswegs aus Genf). Dazu fielen auch Saya Brunner, Michael Bucher oder Christian Zemp aus. Und auch im Kampf selbst musste man eine Forfaitniederlage einstecken. Bis 65 kg Freistil liess sich niemand finden, der einspringt. Der Freiämter Tim Schreiber trat mit gebrochenem Mittelhandknochen auf die Matte – um sich das Forfait «abzuholen». Das gab ein 4:0 für Kriessern.</p><p>Klingt alles ein wenig holprig und mühsam. Aber Trainer Pascal Strebel sieht es dennoch positiv. «Wir haben verloren. Aber es war gut. Die letzte Woche war turbulent, sogar ein wenig kurios, geprägt von vielen Ausfällen.</p><p>Dennoch konnte das junge Team mit einem Durchschnittsalter von rund 21 Jahren teilweise sehr gut dagegenhalten», erklärt der Olympionike. Für ihn sind die einzelnen Leistungen entscheidend. «Und die waren zufriedenstellend», so Strebel.</p><p>Vier Freiämter Ringer konnten ihre Kämpfe gewinnen. Der erst 14-jährige Morris Kron holte 3:1-Teampunkte (57 kg Freistil). Es war der erste Sieg in der Nationalliga A in seinem zweiten Einsatz. «Er dreht diesen Kampf am Ende, das war ganz stark», so der Trainer. Lob gibt es auch für den jungen Robin Birchler, der bis 70 kg Greco gegen Sven Hutter mit technischer Überlegenheit gewinnt und 4:1-Teampunkte holt. «Er hat den Plan fast perfekt umgesetzt. Aufgrund von zwei Unachtsamkeiten gibt er Punkte ab, aber das war dennoch sehr clever und richtig gut.» Einen optimalen Kampf zeigte Nino Leutert, der Tobias Betschart (75 kg Freistil) keine Chance lässt und 8:0 siegt. Das sind 3:0-Teampunkte. Gegen Tobias Betschart zu null zu gewinnen, das haben erst wenige Ringer in der Schweiz geschafft. «Souverän. Abgeklärt. Nino Leutert war extrem stark», lobt ihn der Trainer. Magomed Ayshkanov gewinnt mit technischer Überlegenheit gegen Daniel Loher (97 kg Freistil) und holt 4:0-Teampunkte.</p><p>Ebenfalls positiv war der Auftritt von Marc Weber (86 kg Greco), der gegen Ramon Betschart zwar mit 1:3 verliert (1:2-Teampunkte), aber dennoch sehr gut mithalten kann gegen seinen erfahrenen Gegner. «Auch sein Auftritt war für mich ein positives Zeichen», sagt Strebel.</p><p><strong>«Es ist eigentlich eine tolle Situation»</strong></p><p>Nebst der Forfait-Niederlage musste nebst Weber auch Nikita Gerasymenko (130 kg Greco) gegen Fabio Dietsche als Verlierer von der Matte. Der Ukrainer verlor 1:11 (1:3). Eine Schulterniederlage musste erneut Joel Meier einstecken. Wie schon im ersten Kampf gegen Willisau wird er vorzeitig auf die Matte geschickt, diesmal von Marc Dietsche (80 kg Freistil). Strebel sieht auch hier das Positive und sagt: «Schade. Meier holte sich zwei Punkte und war eigentlich auf gutem Kurs.» Ebenfalls vorzeitig endet der Kampf von Tobias Lüscher gegen Dimitar Sandov (61 kg Greco). Der Freiämter unterliegt mit 0:15 nach technischer Überlegenheit. «Auch er hat sein Bestes gegeben und sehr gute Ansätze gezeigt», findet Strebel. Der Auftritt von Marc Schärer gegen Dorien Hutter (75 kg Freistil) «hat gut gepasst», wie Strebel sagt. Auch wenn Schärer mit 0:12 (0:3) verliert.</p><p>Zweiter Kampf. Zweite Niederlage. Während Willisau mit beinahe der Bestbesetzung antrat, hat wohl Kriessern noch einige heisse Eisen im Feuer. Und die Freiämter natürlich auch, wenn man nur schon die Anwesenheitsliste begutachtet. «Es gibt Optionen, natürlich. Und junge Ringer zeigen ihr Können und Drücken. Es ist eigentlich eine tolle Situation», sagt Pascal Strebel. Allerdings sind die Freiämter noch punktlos am Tabellenende. Am Samstag (20 Uhr) in der Murianer Bachmattenhalle ist Oberriet-Grabs zu Gast und die Freiämter sind unter Siegzwang. Ein Wochenende später (28. September) ist dann Schattdorf zu Gast in der Turnhalle in Auw. «Es folgen zwei Kämpfe, wo zwei Siege erwartet werden», sagt Strebel. Spürt er Druck? «Keine Panik», sagt er. Der Teamspirit sei hervorragend. «Wir werden uns steigern. Die Verletzten und Abwesenden werden zurückkehren. Ich bin nach wie vor zuversichtlich, das wird sich alles regeln», glaubt Strebel – und geht mit stoischer Ruhe ans Werk.</p><p>Rückendeckung kriegt er vom Präsidenten Nicola Küng, der vor wenigen Tagen zum zweiten Mal Vater geworden ist. «Ich sehe es ähnlich wie Pascal Strebel. Ich bin entspannt. Wir hatten jetzt viele Ausfälle, insofern ist die Niederlage erklärbar. Diejenigen, die auf der Matte waren, machten ihre Sache sehr gut. Das macht Hoffnung, ganz viel sogar», meint Küng. Er sei «überhaupt nicht nervös» aufgrund der ersten beiden Niederlagen gegen Willisau und Kriessern. «Denn die Art und Weise war gut und vielversprechend.»</p><p>Abschliessend ein Fazit des Trainers Pascal Strebel. «Wir sind geschwächt angetreten, haben aber gut gerungen und fast unerwartet knapp verloren. Und jetzt müssen Siege her in den nächsten beiden Heimkämpfen.»&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Durch dick und dünn</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/122074</link>
<description><![CDATA[Ringen, Nationalliga A: RS Kriessern – RS Freiamt (Samstag, 20 Uhr) – Captain Randy Vock ist zuversichtlich für die Zukunft15 Saisons lang war Pascal Strebel...]]></description>
<pubDate>Sun, 15 Sep 2024 20:42:12 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>News</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringen, Nationalliga A: RS Kriessern – RS Freiamt (Samstag, 20 Uhr) – Captain Randy Vock ist zuversichtlich für die Zukunft</em></p><p><strong>15 Saisons lang war Pascal Strebel der Captain. Nun hat Randy Vock dieses Amt übernommen. «Es ist mir eine Ehre», sagt der 30-Jährige. Der Ringerstaffel Freiamt sagt er eine wundervolle Zukunft voraus. Doch was ist mit dieser Saison?</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Er kennt das Freiamt wie seine Hosentasche. Randy Vock ist in Niederwil aufgewachsen, lebt heute mit seiner Frau Simone und den beiden Kindern in Muri und zügelt bald nach Boswil. Er arbeitet als Hauswart beim Schulhaus Mühlematten in Villmergen. Und trainiert mehrmals pro Woche im Ringerkeller in Aristau. «Mr. Freiamt» Randy Vock, diesem inoffiziellen Titel ist er nun noch ein Stück näher gekommen, weil er nach 15 Jahren der erste Captain der Ringerstaffel Freiamt ist, der nicht Pascal Strebel heisst.</p><p><strong>«Halt. Halt. So ist es nicht»</strong></p><p>Vock darf die Teams an den Kämpfen jeweils begrüssen und verabschieden, wie es im Ringen so üblich ist. Und er erhält nochmals etwas mehr Verantwortung. «Und es ist mir eine Ehre, dieses Team durch dick und dünn zu führen», sagt der erfahrene Ringer.</p><p>Dick und dünn. Er kennt die guten und schlechten Zeiten. 2014 war er beim letzten Meistertitel dabei. Und auch in der vergangenen Saison stand Vock auf der Matte, als die RS Freiamt das schlimmste Szenario überhaupt erlebte und ohne Medaille blieb. «Wir stehen zusammen. Egal, was kommt. Wir gewinnen zusammen. Wir verlieren zusammen», sagt Vock.</p><p>Die Saison 2024 startete mit Verlieren. Gegen Willisau gab es eine 13:21-Heimpleite. Als Nächstes geht es auswärts nach Kriessern. Die Ostschweizer fegten Oberriet-Grabs im ersten Kampf von der Matte. «Die sind sicherlich etwas besser einzuschätzen als Willisau», meint Vock. Logische Schlussfolgerung: Die Freiämter werden in Kriessern erneut als Verlierer von der Matte gehen. Vock widerspricht: «Halt. Halt. So ist es nicht. Wir haben einige junge Ringer im Team. Die sind richtig stark. Aber da fehlt noch die Erfahrung. Wenn das Team einen guten Tag erwischt und den einen oder anderen Exploit schafft, dann sind wir keinesfalls chancenlos gegen Kriessern.» Diese jungen Talente müssen auch ihre Erfahrungen sammeln, betont Vock. So, wie er oder auch Pascal Strebel es einst getan haben.</p><p><strong>Wie erlebt er Kumpel Strebel nun als Trainer?</strong></p><p>Er selbst war einst Kunstturner, spielte Fussball beim FC Niederwil. Mit 14 Jahren wird er Ringer und gibt sofort Vollgas. Er startet eine internationale Karriere, ist 200 Tage im Jahr im Ausland am Trainieren, wird immer besser. Und schafft 2019 die Sensation mit dem Gewinn der Bronzemedaille an der Europameisterschaft.</p><p>Was sieht der erfahrene Ringer, wenn er in die Kristallkugel für diese Saison der RS Freiamt blickt? «Ich sehe ein Team, das funktioniert. Jeder Ringer will sein Bestes geben. Jeder will beweisen, wieso er sich das Vertrauen des Trainers verdient hat. Jeder kämpft für den anderen, für die RS Freiamt.» Der Auftritt gegen Willisau sei – nüchtern analysiert – zufriedenstellend. «Aber wir waren noch nicht im Vollbesitz unserer Leistungsfähigkeit», drückt er sich aus. Mit anderen Worten: Nils Leutert, Michael Bucher, Christian Zemp, Tanguy Darbellay, Yves Müllhaupt und Sayed Jamshidi waren nicht dabei – und würden der Ringerstaffel Freiamt einiges mehr an Optionen und Kampfkraft bieten. «Deshalb: Cool bleiben», so Vock.</p><p>Das Teilziel der RS Freiamt ist die Halbfinal-Qualifikation. Dafür muss man Gegner wie Schattdorf, Einsiedeln oder Oberriet-Grabs hinter sich lassen. «Dann beginnt alles bei null. Die Karten werden neu gemischt.»</p><p>Randy Vock und der neue Trainer Pascal Strebel kennen sich schon lange. Wie hat er den Übergang von Strebel vom Aktivringer zum Trainer miterlebt? «Er ist immer noch der Gleiche», sagt er lachend. «Vom kleinsten Ringer bis zum Routinier, alle haben grossen Respekt vor ihm. Sein Stellenwert im Verein ist riesig. Er bringt Ruhe rein, das tut vor allem den jungen Ringern sehr gut», so Vock. Strebel legt grossen Wert auf das Teamgefüge, «und das spürt man», wie Vock sagt. «Die Saison ist noch jung. Aber wir sind jetzt schon ein Team, eine Einheit.» Vock betont im Gespräch immer wieder, dass das aktuelle Team jung ist, so beispielsweise Morris Kron (14 Jahre alt), der gegen Willisau sein NLA-Debüt gab. «Wir sind jung. Das heisst aber nicht, dass wir nicht konkurrenzfähig sind. Die Zukunft der RS Freiamt wird gut, es wird spannend zu beobachten sein.» Die Vorzeichen für den Kampf in Kriessern sind aber zuerst eher schwierig. «Aber wir geben alles. Und gehen durch dick und dünn.»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Viel Positives</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/121958</link>
<description><![CDATA[400 Zuschauer, eine gelassene Stimmung und die Erkenntnis trotz Niederlage, dass die Einstellung bei der RS Freiamt stimmt. «Darauf können wir aufbauen», sagt...]]></description>
<pubDate>Wed, 11 Sep 2024 16:43:32 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>400 Zuschauer, eine gelassene Stimmung und die Erkenntnis trotz Niederlage, dass die Einstellung bei der RS Freiamt stimmt. «Darauf können wir aufbauen», sagt Trainer Pascal Strebel bei seinem Debüt als Cheftrainer.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>So ein abruptes Ende hat es wohl selten gegeben. Der Kampf (75 kg, Greco) zwischen dem Willisauer Routinier Jonas Bossert und dem Freiämter Joel Meier dauert nur 19 Sekunden. Mit einem Schlag-Hüftschwung beendet Bossert dieses Duell und sorgt mit diesem Sieg für den Endstand von 13:21 (6:11) für Willisau. Die 400 Zuschauer diskutieren danach und es gibt einige Schmunzler zu sehen. Auch Joel Meier kann nur wenige Minuten nach dieser schnellen Pleite wieder lachen.</p><p><strong>Kron mit gutem Debüt</strong></p><p>Es war sinnbildlich für dieses Startduell der beiden Erzrivalen. Wenn es um die Wurst geht, ist jeweils viel Zunder drin. Doch nicht so am vergangenen Samstag. Es ging sehr freundschaftlich zu und her in der Turnhalle in Auw. Wohl auch, weil der Sieger schon früh feststand. Cheftrainer Pascal Strebel sagt: «Willisau war sehr effizient. Das Resultat ist etwas gar hart. Es war viel Positives dabei. Auf dieser Leistung können wir aufbauen. Die Einstellung der Jungs stimmt.» Die Ringerstaffel Freiamt hat alles versucht, war präsent auf der Matte. Aber auch in vielen Duellen unterlegen. Morris Kron, 14 Jahre jung, gibt ein starkes NLA-Debüt gegen Rashid Abdul Hotak (57 kg, Freistil). «Die Cleverness fehlt logischerweise noch. Aber er hat es gut gemacht», sagt Trainer Strebel. «Es war eine coole Erfahrung», sagt Kron selbst. Doch er verliert auch wegen der Unerfahrenheit mit 0:9 (0:3 Teampunkte). Nikita Gerasymenko ist gegen Delian Alishani (130 kg, Greco) unterlegen, verliert 0:15 (0:4). Tobias Lüscher gelingt gegen Timon Zeder (61 kg, Greco) kein Erfolg. Er verliert 1:2 (1:2). Im Duell der Giganten (97 kg, Freistil) zwischen Freiamts Magomed Ayskhanov und dem Willisauer Samuel Scherrer geht es zur Sache. Ayskhanov verliert 3:5 (1:2). Théry Chardonnens, der Genfer, der mit einer Doppellizenz für die Freiämter ringt, versucht gegen Mansur Mavlaev (80 kg, Freistil) sein Bestes und gibt nicht auf. Am Ende verliert er dennoch 0:15 (0:4). Strebel sagt: «Ich war beeindruckt von Théry. Er hat probiert, blieb agil, wollte unbedingt einen Punkt abstauben.» Dieser Chardonnens hat definitiv Talent, der Ehrgeiz stimmt, aber er muss noch an seiner Fitness arbeiten. Ebenso als Verlierer von der Matte muss Marc Weber (86 kg, Greco). Er verliert gegen Michael Portmann mit 1:5 (1:2).</p><p><strong>Vock und Leutert stark</strong></p><p>Bei all diesen Ringern gab es trotz Niederlage auch viele positive Ansätze, wie Pascal Strebel sagt. Und es gab natürlich auch Freiämter Ringer, die ihre Kämpfe erfolgreich gestalten konnten. So beispielsweise Randy Vock, der gegen Patrick Kurmann (65 kg, Freistil) mit der Leichtigkeit eines jungen Hasen über die Matte hüpft und mit 15:0 (4:0) gewinnt und sich dann von der Familie ein «High Five» am Mattenrand abholt. Captain Vock sagt: «Ich glaube, es war grundsätzlich ein guter Auftritt. Die neuen und jungen Ringer kämpften mit Herz. Wir haben alles gegeben. Das hat mir sehr gefallen. Und ich glaube, wenn alle von uns dabei und fit sind, dann sieht es anders aus.» Und auch er weiss: Die Willisauer sind schon nahe an der vollen Leistungskraft gewesen in diesem Duell. Bei den Freiämtern scheint noch mehr Luft nach oben zu sein.</p><p>Luft nach oben hat auch Saya Brunner, der gegen Jonas Müller (70 kg, Greco) «nur» mit 2:0 (2:0) gewinnt. «Ich erwarte mehr von ihm», sagt Trainer Strebel. «Ich erwarte mehr von mir», sagt Brunner selbst. Nicht viel mehr geht wohl bei Nino Leutert. Gegen Florian Bissig (75 kg, Freistil) ist er enorm gut drauf, gewinnt mit 16:0 (4:0).</p><p>Willisau war sehr effizient, trat dazu nahe an der Bestbesetzung auf. Umso erstaunlicher, dass es vor dem letzten Duell «nur» 13:17 stand. Und Joel Meier mit einem Exploit gar hätte ausgleichen können. Doch wie schon beschrieben, wurde Meier nach 19 Sekunden übertölpelt. Strebel sagt: «Es ist noch einiges möglich in dieser Saison.» Auch weil er weiss, dass einige starke Ringer – wie beispielsweise Michael Bucher – noch nicht fit für einen Einsatz waren. «Wir müssen mutig bleiben, dann bin ich sehr zuversichtlich», so Strebel. Am nächsten Samstag geht es auswärts zu Kriessern. Da ist Mut gefragt.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Das Team steht über allem</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/121784</link>
<description><![CDATA[Aus den Fehlern gelerntRingen, NLA: Die RS Freiamt startet gleich mit dem Kracher gegen Willisau (Samstag, 20 Uhr, Auw)Endlich wird wieder gerungen. Die NLA-Saison...]]></description>
<pubDate>Sun, 08 Sep 2024 07:19:59 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Aus den Fehlern gelernt</strong></p><p><em>Ringen, NLA: Die RS Freiamt startet gleich mit dem Kracher gegen Willisau (Samstag, 20 Uhr, Auw)</em></p><p><strong>Endlich wird wieder gerungen. Die NLA-Saison geht los. Und das gleich mit einem brisanten Duell.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Keine Medaille. Die letzte Saison war aus Freiämter Ringersicht keine erfreuliche. Rückblickend ist dieser letzte Qualifikationskampf, als man ultraknapp und hochunglücklich den Quali-Sieg verpasste, am Ursprung der Misere. «Da haben wir Fehler gemacht», sagte RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng vor wenigen Wochen. Und nun will man in der neuen Saison aus diesen Fehlern lernen und es besser machen. Der Gegner in diesem fatalen letzten Quali-Kampf hiess Willisau. Und jetzt kommt es ausgerechnet im ersten Duell der neuen Nationalliga-A-Saison gleich zu diesem pikanten Kampf. Am Samstag in Auw trifft die Ringerstaffel Freiamt auf die Willisau Lions.</p><p>Die Freiämter Ringer sind bereit, das zeigte sich zuletzt am Waldstättercup, den sie gewinnen konnten. Am Mattenrand gab es einen Wechsel. Michi Bucher ist nicht mehr Trainer und steht wieder als aktiver Ringer zur Verfügung. Und Pascal Strebel, der letzte Saison noch rang, ist nun der Trainer. Die Zielsetzung will er nicht mit einem Rang definieren. «Wir müssen wieder eine eingeschworene Truppe werden», sagt er. Um den Grundstein dafür zu legen, wäre ein Starterfolg gegen Erzrivale Willisau Gold wert. Denn schon nächste Woche geht es gegen Kriessern.</p><hr><p><em>Die RS Freiamt startet mit dem neuen Trainer Pascal Strebel gegen Willisau in die neue Saison (Sa, 20 Uhr, Auw)</em></p><p><strong>Nach dem enttäuschenden 4. Platz in der letzten Saison steht die RS Freiamt vor einer Bewährungsprobe. Mit Pascal Strebel übernimmt jetzt eine Vereinsikone das Traineramt und setzt klare Ziele.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Zum ersten Mal seit 2006 steht Pascal Strebel nicht im Kader der Freiämter. Stattdessen führt er das Team als Trainer an. Sein Ziel: «Wenn wir Erfolg haben wollen, müssen wir wieder eine eingeschworene Truppe werden. Ich will, dass jeder für den anderen durchs Feuer geht und sich bedingungslos in den Dienst der Mannschaft stellt.» Obwohl er die Platzierung nicht überbewerten will, betont er: «Unser Anspruch muss sein, um die Medaillenplätze zu ringen.»</p><p>Seine Erfolge sprechen für sich. Der 35-Jährige gewann sechsmal die Schweizer Meisterschaft bei den Junioren, zwölfmal bei den Aktiven, holte mit den Freiämtern dreimal die Mannschaftsmeisterschaft und nahm 2012 an den Olympischen Spielen in London teil.</p><p><strong>Die Gelassenheit nimmt er mit</strong></p><p>Ein Teil seines Erfolgs war seine mentale Stärke. «Wenn man international ringt, muss man die ersten Jahre unten durch, macht kaum einen Punkt. Ich musste einen Weg finden, damit umzugehen, sonst wäre ich kaputtgegangen. Diese Gelassenheit nehme ich mit in meine Aufgabe als Trainer.» Auch die Mannschaft soll sich nicht unnötig unter Druck setzen. Für die Freiämter ist das Erreichen des Halbfinals das oberste Ziel; die Platzierung in der Qualifikation ist zweitrangig. «Letztes Jahr wollten wir unbedingt den Qualifikationssieg. Als wir diesen verpassten, hat das auf die Moral geschlagen. Es war ein realistisches Ziel, aber vielleicht haben wir uns zu sehr unter Druck gesetzt und sind daran zerbrochen. Mir gefällt der Gedanke, dass wir jetzt nach dem 4. Platz eher der Underdog sind. Wir können das Feld von hinten aufrollen.»</p><p>Familienmensch Strebel wollte nach dem Karriereende mehr Zeit mit seiner Frau Jenny und den beiden Kindern verbringen. Deshalb hat er sich zuerst mit seiner Frau beraten, als die Anfrage für den Trainerposten kam. «Sie steht dahinter. Darum habe ich zugesagt.»</p><p><strong>Für ihn ein Übergangsjahr</strong></p><p>Die RS Freiamt ist für ihn auch eine Art Familie. In dieser will er den Teamgeist stärken: «Das Team steht über allem.» Strebels Nachfolger als Teamcaptain sind Randy Vock und Marc Weber. Sein Vorgänger Michael Bucher hatte die Idee, das Amt aufzuteilen, und hat das mit dem Team besprochen. Strebel steht zu dieser Entscheidung: «Es ist eine gute Idee, hinter der alle stehen können.» Bucher wiederum soll wieder stärker in die Mannschaft integriert werden, da er aus Strebels Sicht ein sehr guter und vielseitiger Ringer ist. «Auch das will ich erst mit ihm und dem Team besprechen, damit es für alle passt.»</p><p>Strebel macht den Eindruck, als sei er schon seit Jahren Trainer. Vielleicht liegt es daran, dass er schon als Teamcaptain eine Führungsrolle innehatte.&nbsp;Als Greco-Spezialist gehörte er auch zum Trainerstab. «In einem so familiären Verein wie dem unseren macht es keinen Sinn, alles auf den Kopf zu stellen. Mein Vorgänger Michael Bucher hat mich lange unterstützt und vieles vorbereitet, sodass ein nahtloser Übergang möglich war. Ich habe ein Team, auf das ich mich verlassen kann und das die Trainings leitet.» Für Strebel ist diese Saison ein Übergangsjahr: «In der Anfangsphase muss ich mich noch in meine neue Rolle einarbeiten.»</p><p><strong>Mehr Breite in der Mannschaft</strong></p><p>Das Team ist breiter geworden. Strebel will jungen Ringern wie Saya Brunner, Tim Schreiber und den Birchler-Brüdern in der Meisterschaft die Chance geben, die Routiniers herauszufordern. Leistungsträger wie die Leutert-Brüder, Randy Vock, Marc Weber, Christian Zemp und Magomed Ayskhanov bleiben dabei. Dazu kommen wichtige Neuzugänge wie Tanguy Darbellay, der bereits vor zwei Jahren für die Freiämter gerungen hat, oder Théry Chardonnens aus Genf. Mit einer Doppellizenz gehen Yves Müllhaupt (Weinfelden) und Sayed Jamshidi (Brunnen) für die RS Freiamt auf die Matte. Ukrainer wie Nikita Gerasymenko, die vor zwei Jahren vor dem Krieg in die Schweiz geflüchtet sind, können nun an der Meisterschaft teilnehmen. Die Breite soll die Ringer zusätzlich motivieren.</p><p>Im Trainingslager in Freiburg im Breisgau zeigte sich, dass der Einsatz stimmt. «Die Einheiten waren sehr anstrengend, aber alle haben durchgebissen und viel Willen gezeigt. Auch die Stimmung im Team ist gut.» Doch auch der Konkurrenzkampf steht im Zeichen des Teamgeistes. «Ich möchte ein Mannschaftsgefüge schaffen, in dem jeder für jeden kämpft. Es geht nicht nur um die zehn Ringer der ersten Mannschaft, sondern um alle. Wenn es hart auf hart kommt, müssen die Ringer auch mal in den sauren Apfel beissen, wenn jemand anders aufgestellt wird – sofern es dem Teamerfolg dient.»</p><p><strong>Froh um happigen Start</strong></p><p>Um als Team möglichst erfolgreich zu sein, müssen die Freiämter Kriessern, Willisau und Einsiedeln hinter sich lassen, die in der letzten Saison die drei Podestplätze holten. «Diese Teams haben sich verstärkt und werden wieder um die Medaillen mitkämpfen. Oberriet-Grabs und Schattdorf nehme ich als Gegner aber genauso ernst. Mein Fokus liegt allerdings auf unserer Mannschaft und deren Entwicklung. Diese muss stimmen, damit wir erfolgreich sein können.» Morgen Samstag (20 Uhr) beginnt die Meisterschaft mit dem Heimkampf gegen Willisau (in der Turnhalle in Auw). Eine Woche später reisen die Freiämter zum Titelverteidiger nach Kriessern. «Ich bin froh, dass wir gleich so starten. Dann wissen wir sofort, wo wir stehen, und können auf Defizite reagieren.»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Gelungenes Debüt für Strebel</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/121739</link>
<description><![CDATA[RS Freiamt gewinnt Waldstätter CupDer 36. Waldstätter Cup des STV Luzern war die Premiere für Pascal Strebel als Trainer der RS Freiamt. Der Auftakt war vielversprechend....]]></description>
<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 20:34:23 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>RS Freiamt gewinnt Waldstätter Cup</em></p><p><strong>Der 36. Waldstätter Cup des STV Luzern war die Premiere für Pascal Strebel als Trainer der RS Freiamt. Der Auftakt war vielversprechend. Die Freiämter holen den Sieg.</strong></p><p>Randy Vock, Marc Weber und Joel Meier waren die einzigen routinierteren Ringer, die mit der RS Freiamt an der 36. Ausgabe des Waldstätter Cups in Horw angetreten sind. Ansonsten hat Pascal Strebel bei seiner Premiere als Trainer in erster Linie den jüngeren Ringern aus dem Verein eine Chance gegeben. «Das handhaben die meisten Mannschaften so. Mir ging es auch nicht zwingend um den Sieg am Waldstätter Cup, sondern darum zu sehen, wo wir mit den Jungen stehen. Dass wir das Turnier gewonnen haben, zeigt aber, dass wir auf dem richtigen Weg sind, was die Nachwuchsförderung angeht.»</p><p>In der Vorrunde bezwangen die Freiämter Schattdorf (18:12), Willisau (21:11) und Brunnen (21:10). Im Halbfinal gab es einen 16:11-Erfolg gegen Kriessern und im Final einen 18:13-Sieg gegen Ufhusen.</p><p><strong>Zum Saisonstart gegen die Topteams</strong></p><p>Am Samstag, 7. September, beginnt für die RS Freiamt die Meisterschaft. Aus dem Sieg am Waldstätter Cup lässt sich im Hinblick darauf nichts ableiten. «Dafür haben bei allen Vereinen zu viele wichtige Leute gefehlt. Ich bin aber trotzdem zuversichtlich im Hinblick auf die Saison», so Strebel.</p><p>Zum Auftakt empfangen die Freiämter in Auw gleich Willisau. Eine Woche später sind sie bei Titelverteidiger Kriessern zu Gast. «Ich bin froh, dass wir so anfangen. Dann wissen wir gleich, wo wir stehen und können noch reagieren im Hinblick auf die restliche Saison, wenn wir sehen, dass irgendwo Defizite sind. Die letzte Saison haben wir auf dem 4. Rang beendet. Wir sind gewillt, es dieses Jahr besser zu machen.» Der neue Trainer scheint sich in seiner Rolle bereits sehr wohlzufühlen. Seinen ersten Titel hat er jedenfalls schon geholt.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Sieg auf Sparflamme</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/113858</link>
<description><![CDATA[Im Hinkampf um den 3. Platz bleibt die RS Freiamt einiges schuldig. Trainer Michael Bucher sagt: «Das Ergebnis ist besser als unsere Leistung.» Die Freiämter...]]></description>
<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 17:45:31 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Im Hinkampf um den 3. Platz bleibt die RS Freiamt einiges schuldig. Trainer Michael Bucher sagt: «Das Ergebnis ist besser als unsere Leistung.» Die Freiämter gewinnen nur vier ihrer zehn Kämpfe. Vier Duelle sind besonders ärgerlich. Im Rückkampf muss sich das Team steigern, um die Bronzemedaille nicht zu verspielen.</strong></p><p>Die gute Nachricht zuerst. Die RS Freiamt hat ihren Hinkampf in Einsiedeln gewonnen. Wenn es am kommenden Sonntag, 14 Uhr, in der Bachmattenhalle um die Bronzemedaille geht, werden die Freiämter mit vier Punkten Vorsprung ins Rennen steigen. Doch das Polster ist dünn. «Ich bin nicht nervös, aber zurücklehnen kann ich mich definitiv auch nicht», resümiert Freiamt-Trainer Michael Bucher. «Das wird noch ein heisser Tanz. Im Gegensatz zum letzten Jahr ist das noch lange nicht durch.»</p><p>Ja, vor einem Jahr gab es bereits das Duell zwischen Einsiedeln und der RS Freiamt um Bronze. Damals liessen die Freiämter den Innerschweizern bereits im Hinkampf keine Chance und gewannen mit 17 Punkten Differenz. Es hätte ein kleines Ringerwunder benötigt, damit Einsiedeln das im Rückkampf noch gedreht hätte. Dieses blieb aus und die Freiämter holten den 3. Platz. Diesmal benötigen die Einsiedler keine Wunder. «Ein Patzer von uns reicht und sie sind wieder im Rennen. Schade, denn aus meiner Sicht haben sie eher vorsichtig aufgestellt. Die Möglichkeit war da, dass wir uns einen grösseren Vorsprung erarbeiten. Wir haben sie nicht genutzt.»</p><p><strong>Enge Duelle wurden alle verloren</strong></p><p>Nur in vier der zehn Kämpfe geht ein Freiämter als Sieger von der Matte. Da Marc Weber, Nino Leutert, Pascal Strebel und Saya Brunner aber ihre Gegner mit deutlichen Ergebnissen bezwingen, reicht das am Ende für den Freiämter Sieg. Vier andere Duelle sind extrem eng. In jedem reüssiert der Ringer aus Einsiedeln. «Und all diese vier Kämpfe geben wir kurz vor Schluss noch aus der Hand. Unsere Ausgangslage wäre so viel besser, wenn wir nur zwei von diesen vier Duellen für uns entschieden hätten.» River Perlungher, Randy Vock, Kimi Käppeli und Joel Meier sind die Freiämter, die in ihren Kämpfen vorne liegen, den Vorsprung aber nicht über die Zeit bringen können. «Wir können ringen. An diesen Fähigkeiten liegt es nicht. Aber momentan ist Unsicherheit in den Hinterköpfen.» Die Ursachen sieht der Trainer aber nicht auf der mentalen Ebene. «Es beginnt damit, wie viel man während des Jahres zu investieren bereit ist. Und da haben wir aktuell Luft nach oben», so Bucher. «Einige sind körperlich nicht fit genug, wodurch sie in der Endphase solcher Duelle unsicher werden. Andere gehen mit zu wenig Überzeugung an die Sache heran und verlieren dann ihr Selbstvertrauen, wenn es gegen harte Gegner geht. Aktuell werden viele Defizite bei uns schonungslos aufgezeigt.»</p><p>Die Situation wird im Rückkampf nicht einfacher werden. Einsiedeln kann dann unter anderem wieder auf Damian von Euw zurückgreifen. Am Wochenende hat er noch gefehlt, weil er an der Militär-WM war und dort Bronze gewonnen hat. Bei den Freiämtern feht Nils Leutert immer noch verletzt. Im Hinkampf mussten auch Magomed Ayshkanov und Christian Zemp angeschlagen passen. «Allgemein kommt die Konstellation für den Rückkampf eher Einsiedeln entgegen.»</p><p><strong>Im Zeichen der Zahl Vier</strong></p><p>Vier Freiämter Siege, vier knappe Niederlagen, vier Punkte Differenz. Die Zahl Vier zieht sich durch das Duell der RR Einsiedeln und der RS Freiamt. Und es sind auch vier Punkte, die Bucher Hoffnung schöpfen lassen. «Innerhalb einer Woche kann man beispielsweise keine körperlichen Defizite aufholen. Aber es ist machbar, dass wir die negativen Gedanken abstellen. Jeder soll sich auf positive Dinge konzentrieren, den Fokus auf seine Fähigkeiten legen, daran denken, was er schon alles geschafft hat.» Ein weiterer Faktor, der die Freiämter zum Erfolg pushen soll, ist das Heimpublikum. Die Fans haben die RS Freiamt schon in Einsiedeln zahlreich und lautstark unterstützt und werden das beim Heimkampf in Muri sicher erneut tun. «Ausserdem ist klar, dass es der letzte Kampf der Saison ist. Es kann jeder noch einmal Vollgas geben. Und nicht zuletzt ist es der letzte Kampf für unseren Captain Pascal Strebel. Es wäre tragisch, wenn er sich mit einem 4. Platz verabschieden müsste. Und ich glaube, dass das jeder im Team verhindern will, dass er so einen Abschluss bekommt.» Denn wo die Zahl Vier definitiv nicht vorkommen soll, ist beim Abschlussrang der RS Freiamt.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Das Ringen im Blut</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/113816</link>
<description><![CDATA[River Perlungher kam in dieser Saison aus den USA zur RS Freiamt. Der junge Mann stammt aus einer Ringer-Familie und hat schon in jungem Alter sein Debüt in der...]]></description>
<pubDate>Mon, 04 Dec 2023 15:04:02 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>River Perlungher kam in dieser Saison aus den USA zur RS Freiamt. Der junge Mann stammt aus einer Ringer-Familie und hat schon in jungem Alter sein Debüt in der Mannschaftsmeisterschaft gegeben. Beim Bronzekampf gegen Einsiedeln will er mit den Freiämtern zurück auf die Erfolgsspur.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Lange dominant und in der entscheidenden Phase ein wenig geschwächelt. Das beschreibt sowohl die Saison der RS Freiamt als auch diejenige ihres Neuzugangs River Perlungher. Der 19-Jährige gewinnt seine ersten sechs Kämpfe in der Mannschaftsmeisterschaft. Einige davon mit einem sehr deutlichen Ergebnis. In dieser Phase der Saison sind auch die Freiämter überragend, peilen den Qualifikationssieg an. Als Perlungher zu wackeln beginnt, wackelt die RS Freiamt mit. Seine letzten vier Duelle hat der junge Mann aus Oberwil-Lieli verloren. Und die Freiämter haben den Qualifikationssieg gegen Willisau verpasst, trafen anschliessend im Halbfinal auf Kriessern und sind gegen die Ostschweizer ausgeschieden.</p><p>Dass es für einen Finaleinzug der RS Freiamt nicht gereicht hat, liegt natürlich nicht alleine an River Perlungher. Trotzdem ärgert er sich über seine verlorenen Kämpfe in den Duellen gegen Willisau und Kriessern. «Ich weiss, dass ich besser ringen kann. Das war sicher nicht mein Maximum, was ich da abgerufen habe. Vermutlich war ich zu nervös.»</p><p><strong>Weltenbummler aus Kampfsport-Familie</strong></p><p>Beim Gespräch mit dieser Zeitung muss Perlungher zwischendurch auf Englisch ausweichen, wenn ihm die deutschen Wörter nicht einfallen. Die letzten vier Jahre hat er in den USA gelebt, dort die High School besucht und an dieser auch gerungen. In dieser Zeit konnte er zahlreiche Titel gewinnen. «Es lief gut. Allerdings gibt es dort keinen Freistil und Greco. In den USA ringt man im ‹Folkstyle Wrestling›. Das ist nochmal ein bisschen anders.» Die Umstellung auf das Ringen in der Schweiz ist ihm allerdings nicht schwergefallen. Das liegt unter anderem daran, dass er vor seiner Zeit in den USA bereits in der Schweiz gerungen hat.</p><p>River Perlungher ist 14 Jahre alt, als er sein Debüt in der Mannschaftsmeisterschaft feiert. An der Seite seines Vaters Rafael ringt er in der 1. Liga für den Zürcher Ringerclub. Einen Verein, den sein Vater mitbegründet hat. Rafael Perlungher, der bei der RR Brunnen gross geworden ist, trainiert später auch Judo, Jiu Jitsu, Boxen und weitere Kampfsportarten. Zuletzt ist er bei «Mixed Martial Arts» (MMA) gelandet. Neben dem Zürcher Ringerclub hat er auch mehrere MMA-Trainingszentren in der Schweiz geführt. Seine Leidenschaft für den Kampfsport hat Rafael Perlungher an seine Söhne River und dessen jüngeren Bruder Stone weitergegeben. Eine Zeit lang lebt der Vater in den Vereinigten Staaten, was dazu führt, dass auch die beiden Söhne zwischen den USA und der Schweiz pendeln. Mittlerweile ist Rafael Perlunger MMA-Nationaltrainer der Dominikanischen Republik. Und die Söhne sind vor vier Jahren zur Mutter in die USA gezogen. «Wir wollten erleben, wie es ist, eine High School zu besuchen. Jetzt wäre es aber für mich Zeit, ans College zu gehen. Davor wollte ich mir eine Auszeit nehmen. Deshalb sind wir aktuell in der Schweiz und leben bei meiner Tante in Oberwil-Lieli.»</p><p>Wie sein Vater hat auch River Perlungher bereits Erfahrungen im MMA gesammelt. «Eines Tages wechsle ich die Sportart vielleicht. Momentan trainiere ich aber nur im Ringen. Es macht mir aktuell mehr Spass.» Für ihn war klar, dass er in der Schweiz ringen will und nach Möglichkeit bei einem Top-Team. Der gute Ruf und die räumliche Nähe führen ihn zur RS Freiamt.</p><p>Sein Bruder Stone will auch in der NLA ringen. Da bei den Freiämtern die Gewichtsklasse bis 57 kg mit River besetzt ist, muss der 17-jährige Bruder auf die RR Schattdorf ausweichen.</p><p><strong>Bleibt voraussichtlich bei der RS Freiamt</strong></p><p>Obwohl der Final verpasst wurde, gefällt es River Perlungher sehr gut bei der RS Freiamt. «Es war ein sehr lehrreiches Jahr», sagt er. Übermorgen Sonntag will er mit den Freiämtern Vollgas geben beim Hinkampf um Bronze in Einsiedeln. «Ich will alles geben, damit wir die Medaille holen können. Und nächstes Jahr können wir dann wieder einen Angriff in Richtung Final starten.»</p><p>Lange war unklar, wie lange die Brüder in der Schweiz bleiben. Deshalb arbeitet River Perlungher vorerst Teilzeit in einer Lasertag-Anlage, damit er genug Zeit zum Trainieren hat. Es scheint allerdings, als wäre der Aufenthalt in der Schweiz mehr als nur eine Auszeit vor dem College. «So wie es aussieht, werden wir länger hier bleiben. In diesem Fall werde ich mir eine Lehre suchen.» Ob es den Weltenbummler irgendwann an einen anderen Ort oder in eine andere Sportart verschlägt, wird man sehen. Findet Perlungher zu seiner Form der ersten sechs Kämpfe zurück, kann die RS Freiamt froh sein, ein weiteres Jahr auf ihn zurückgreifen zu können.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Am Wunder gekitzelt</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/113672</link>
<description><![CDATA[​​​​​​​Die Moral gross, der Glaube riesig. Die 700 Zuschauer in der Murianer Bachmattenhalle erlebten einen hoch spannenden Abend. Die Freiämter Ringer...]]></description>
<pubDate>Wed, 29 Nov 2023 16:11:23 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>​​​​​​​<strong>Die Moral gross, der Glaube riesig. Die 700 Zuschauer in der Murianer Bachmattenhalle erlebten einen hoch spannenden Abend. Die Freiämter Ringer schaffen beinahe die Wende in einem irren Duell. Doch am Ende war die Hypothek aus dem Hinkampf zu gross.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Eine Gefühlsexplosion. Marc Weber schreit in die Freiämter Fans, bis ihm die Luft ausgeht. Er ist der Grund, wieso die Bachmattenhalle bebt, die «Gelb-Blaue Wand» komplett durchdreht und der Freiämter Glaube an das kleine Wunder immer grösser wird. «Mein Trommelfell ist beinahe geplatzt. Diesen Moment hätte ich am liebsten angehalten», sagt Weber. Für solche Kämpfe, für solche Momente, «dafür trainiert man das ganze Jahr».</p><p>Es ist der drittletzte Kampf. Im Duell bis 80 kg Greco steht ihm Fabio Dietsche gegenüber. Der Kriessner zieht einen ganz üblen Tag ein. Weber hat alles im Griff. Der 26-jährige Kaderringer profitiert auch von den Kampfrichtern. Weil Dietsche immer wieder Webers Hand blockiert und den Kopf tief hält, wird er wegen Kampfverweigerung von der Matte gestellt. Disqualifikation. 4:0 Teampunkte für Freiamt. Die Stimmung im Lager der Ostschweizer kippt, es wird gegen Bänke getreten und geflucht. 16:10 führen die Freiämter. Die sieben Punkte Vorsprung aus dem Hinkampf – als Kriessern mit 21:14 siegte – sind beinahe egalisiert.</p><p><strong>Kriessern bibbert</strong></p><p>Es ist der Moment, als die Ringerlegende Hugo Dietsche grosse Zweifel kriegt, ob es noch in den Final reicht. Der Olympia-Bronze-Ringer und heutige Spitzensportchef der RS Kriessern sagt: «Da dachte ich, es wird jetzt so richtig eng.» Und die Freiämter glauben jetzt allesamt, dass es zur irren Wende reichen kann. Denn in den letzten zwei Kämpfen sind die beiden Routiniers und Ex-Internationalen Pascal Strebel (Olympiateilnehmer) und Randy Vock (EM-Bronze-Gewinner) auf der Matte.</p><p>Pascal Strebel tritt gegen David Loher an. Und alle in der Halle wissen, was vor genau einer Woche passiert ist. Strebel holte im letzten Duell einen Schultersieg und liess durch die 4:0 Teampunkte die Hoffnung auf eine Aufholjagd wieder aufblühen – wenigstens ein bisschen. Doch am vergangenen Samstag gelingt ihm das nicht. «Natürlich habe ich dasselbe vorgehabt wie vor einer Woche», sagt der 34-Jährige. Aber sein Gegner hat aus den Fehlern gelernt und war optimal vorbereitet. Loher, ein Kaderathlet, hat riesigen Biss und ringt Strebel in diesem Duell bis 75 kg Greco mit 2:2 nieder. Die Revanche gelingt. «Er macht keine Punkte. Ich verschenke sie», sagt Strebel. Es gibt 1:2 Teampunkte für Kriessern. 17:12 steht es und ein Kampf bleibt übrig.</p><p><strong>Blut in fast jedem Duell</strong></p><p>Randy Vock muss nun im letzten Duell gewinnen, und zwar deutlich. Doch die Spannung kommt nicht mehr auf. Zu einseitig ist das Duell um 75 kg Freistil. Zu stark ist Marc Dietsche von der RS Kriessern. Sein Vater Hugo jubelt draussen am Mattenrand und sagt: «Das hat nochmals Nerven gekostet. Kompliment an diese willensstarken Freiämter. Am Ende spielt alles keine Rolle, wir haben es in den Final geschafft.»</p><p>Der frühere Olympiaringer Reto Bucher ist heute Speaker an den Heimkämpfen der Ringerstaffel Freiamt. Als das letzte Duell vorüber ist und die Freiämter den Final verpassen, sind ihm die Enttäuschung und gleichzeitig der Stolz anzusehen. «Das war feinste Ringerkunst und hoch spannend bis zum letzten Kampf.» Die beiden Teams forderten sich gegenseitig alles ab. In praktisch jedem Duell muss ein Ringer blutend gepflegt werden.</p><p>Von den 20 Kämpfen in diesen beiden Halbfinal-Duellen holt jedes Team 10 Siege. Es war enorm eng. Trotzdem haben die Ostschweizer den Sieg ein bisschen mehr verdient als die Freiämter. Die Gründe, wieso Kriessern mit dem Gesamtskore von 35 zu 31 in den Final gegen Willisau einzieht, liegt in vielen kleinen Dingen. Kriessern ist eine Spur abgeklärter und cleverer. Und sie erlauben sich weniger Aussetzer als die Freiämter, die im Hinkampf teilweise völlig von der Rolle sind und alle fünf Duelle «zu null» verlieren.</p><p>Am Samstag in Muri zeigen die Freiämter aber eine heftige Reaktion. Der Glaube an die irre Wende keimt auf. Ein wichtiges und positives Zeichen für alle, die mit der RS Freiamt etwas zu tun haben. «Wir haben Lust verbreitet», sagt Trainer Michi Bucher. «Wir haben viel Moral gezeigt. Und doch haben wir einige Chancen liegen lassen. Ringerisch waren wir in diesem Halbfinal weit entfernt von unserem Optimum.»</p><p><strong>Einsiedeln «kein Selbstläufer»</strong></p><p>Die Defizite der RS Freiamt wurden in diesem Halbfinal von Kriessern schamlos aufgedeckt. Mit Ausnahme von Saya Brunner, Nino Leutert (siehe Text unten) und Marc Weber gelingt niemandem ein Exploit. Nun müssen sich die Freiämter nochmals auf bäumen, denn im Kampf um Bronze geht es gegen Einsiedeln. Und die haben im anderen Halbfinal gegen Willisau gezeigt, dass sie sehr ernst zu nehmen sind. Das Gesamtskore war am Ende «nur» 41:35 für Willisau. «Das wird kein Selbstläufer», sagt Trainer Bucher. «Wir haben jetzt mit unserer Leistung gezeigt, dass es sich lohnt, an unsere Kämpfe zu kommen.» Nur schon die Gefühlsexplosion in der Halle nach dem Kampf von Marc Weber war das Eintrittsgeld wert. Und das ist irgendwie auch ein Erfolg.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Verblüffender Showman</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/113671</link>
<description><![CDATA[Zu viele Punkte liegen lassen und den Final verpasst. Doch die Zukunft der Ringerstaffel Freiamt sieht gut aus. Gegen Kriessern vollbrachten zwei Freiämter eine...]]></description>
<pubDate>Wed, 29 Nov 2023 16:08:06 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Zu viele Punkte liegen lassen und den Final verpasst. Doch die Zukunft der Ringerstaffel Freiamt sieht gut aus. Gegen Kriessern vollbrachten zwei Freiämter eine Glanzleistung. Allen voran Saya Brunner.</strong></p><p>Manchmal traut man seinen Augen nicht. Solch ein Moment ereignete sich am Samstagabend in der Murianer Bachmattenhalle. Dimitar Sandov (RS Kriessern) ist seit 2019 ungeschlagen, hat in dieser Saison noch keinen Punkt abgegeben (!). Im Kampf bis 65 kg Greco steht ihm nun Saya Brunner gegenüber. Mit einer gesunden Portion Arroganz betritt er die Matte. «Ich wusste, dass ich einfach mit ganzer Kraft rein muss, komme, was wolle.» Doch die erste Halbzeit läuft wie erwartet. Brunner, im November erst 18 Jahre alt geworden, wehrt sich nach Kräften, doch Sandov dominiert und führt 0:5.</p><p><strong>«Das hat mir den Kick gegeben»</strong></p><p>Und dann geschieht das, was selbst den kühnsten Freiämter Ringerfan sprachlos machen lässt. Der Rüstenschwiler dreht in der zweiten Halbzeit unglaublich auf. Sandov wird in die Bodenlage geschickt. Und der Freiämter nutzt seine Chance eiskalt aus. Unter riesigem Jubel dreht er Sandov erst am Boden, dann in der Luft. Er gleicht aus zum 5:5, holt sich am Ende den Sieg und 2:1-Teampunkte. Der Jüngste sorgt für die grösste Stimmungsexplosion in der Bachmattenhalle. «Was mich sicher auch zu diesem Sieg getragen hat, waren unsere Fans, diese intensive Stimmung. Die Halle hat gebebt und das hat mir den Kick gegeben, um es nach Hause zu bringen», so Brunner.</p><p>Saya Brunner, ein kleiner Showman, zelebriert den Erfolg dann mit den Fans. «Es war für mich ein Befreiungsschlag. Es war die Bestätigung für die vielen Trainingsstunden und die harte Arbeit während des ganzen Jahres.» Und es gibt Motivation, auch für die kommende internationale Saison.</p><p><strong>Leutert: «Unglaublich wertvoll»</strong></p><p>Denn dieser Sandov ist eigentlich eine unbezwingbare Bank. Erstmals seit dem 5. Oktober 2019 hat er verloren. Damals wurde er von Nino Leutert bezwungen. Und jener Leutert ist der zweite grosse Lichtblick im Halbfinal-Rückkampf gegen Kriessern. Im Duell bis 70 kg Freistil tritt er gegen Dominik Laritz an. Beide sind im Nationalkader. Beide sind sackstark. Wenn diese beiden Athleten aufeinandertreffen, kann man eine Münze werfen, wer gewinnt. Leutert gerät arg in Rücklage, liegt zur Pause mit 0:5 hinten. «Ich riskiere zu viel, obwohl es eigentlich nichts zu riskieren gibt», sagt er selbstkritisch. Diese «Achterbahnfahrt» – wie er diesen Kampf betitelt – hat im zweiten Durchgang aber nur noch eine Richtung. Nach oben. Und hin zum Sieg. Leutert dreht auf, holt sich Punkt um Punkt. Geduldig, clever, eiskalt. 20 Sekunden vor Ende krallt er sich den Sieg. 9:6. Und 2:1-Teampunkte. «Vor so einer Kulisse diesen Sieg zu erkämpfen, ist für mich unglaublich wertvoll. Vor allem, weil Laritz mein engster Konkurrent in der Schweiz ist.» Letzte Woche besiegte ihn Leutert schon bis 65 kg Freistil, jetzt fünf kg höher. «Das gibt Motivation und Selbstvertrauen.»</p><p>Brunner und Leutert zeigen die eindrücklichsten Leistungen in diesem Rückkampf des NLA-Halbfinals gegen Kriessern. Auch Marc Weber tritt mit viel Leidenschaft und Überzeugung auf – sein Gegner wird am Ende qualifiziert. Die Siege von Magomed Ayshkanov (11:1 gegen Ex-Freiämter Jeremy Vollenweider) und Flurin Meier (4:1 gegen Christoph Wittenwiler) waren zwar gut – aber eigentlich noch höher budgetiert. Die Leistungen von River Perlungher (2:3 gegen Sandro Hungerbühler), Kimi Käppeli (3:3 gegen Damian Dietsche) und Christian Zemp (3:3 gegen Ramon Betschart) waren phasenweise okay, aber zu wenig, um am Ende die Kriesserer zu ärgern. Die Routiniers Pascal Strebel (2:2 gegen David Loher) und Randy Vock (0:3 gegen Marc Dietsche) konnten in den letzten beiden Duellen das Ruder nicht mehr rumreissen. Die RS Freiamt gewinnt den Rückkampf zwar mit 17:14. Doch die Pleite im Hinkampf (14:21) wiegt zu schwer.</p><p>Nicola Küng, Präsident der RS Freiamt, sagt nach dem Kampf: «Die Enttäuschung hält sich in Grenzen. Es war eine tolle Reaktion des Teams, die Leistung war stark und es blieb spannend bis zum Schluss.» Marc Weber – mit 26 Jahren bereits ein Routinier – meint: «Die jungen Ringer machen Freude. Die RS Freiamt hat traditionell einen starken Nachwuchs, die Zukunft sieht positiv aus.» Nebst Brunner waren mit River Perlungher (Jahrgang 2004) und Kimi Käppeli (2003) zwei weitere U20-Ringer dabei.</p><p><strong>Bucher: «Arsch aufreissen»</strong></p><p>Jungspund Saya Brunner meint: «Ich bin stolz auf das Team, wir haben viel Moral bewiesen. Am Ende waren die sieben Punkte Rückstand aus dem Hinkampf zu gross. Es ist für mich nicht schlimm, dass wir es nicht in den Final geschafft haben. Ich weiss, dass starke junge Kräfte nachrücken. Wir haben eine verdammt geile Truppe. Und wenn wir zusammenstehen und ambitioniert arbeiten, dann bin ich positiv gestimmt, dass wir es bald wieder in den Final schaffen.»</p><p>Trotz grossem Rückstand kämpfen die Freiämter mit Herzblut und Leidenschaft. Sie haben alles gegeben. Es hat nicht gereicht. Nun will man gegen Einsiedeln Bronze holen. Und in den nächsten Jahren wieder angreifen. Mit Trainer Michi Bucher? «Wir werden nach der Saison zusammensitzen und alles analysieren», sagt er. Bucher ist nach wie vor etwas enttäuscht über die Einstellung und die Bereitschaft einiger Ringer. Wenn er folgende Worte sagt, dann erscheint es relativ klar, dass Bucher weitermachen will – und wird: «Wenn wir uns die nächsten Jahre den Arsch aufreissen, zusammenbleiben und Vollgas geben, dann sieht es gut aus.»&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Den Berg erklimmen</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/113508</link>
<description><![CDATA[Herz auf die Matte legenRingerstaffel Freiamt mit dem Rücken zur WandDie Freiämter Ringer hätten sich die Ausgangslage vor dem zweiten Halbfinal-Kampf ganz sicher...]]></description>
<pubDate>Fri, 24 Nov 2023 10:45:44 +0100</pubDate>
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<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Herz auf die Matte legen</strong></p><p><em>Ringerstaffel Freiamt mit dem Rücken zur Wand</em></p><p>Die Freiämter Ringer hätten sich die Ausgangslage vor dem zweiten Halbfinal-Kampf ganz sicher anders gewünscht. Sieben Punkte beträgt die schier uneinholbare Hypothek aus dem ersten Kampf auswärts gegen die Ringer aus Kriessern. Trainer Michael Bucher nimmt kein Blatt vor den Mund: «Wenn wir das noch drehen wollen und es in den Final schaffen wollen, dann braucht es von allen eine Topleistung, es braucht Exploits, vermutlich gleich mehrere.»</p><p>Der Glaube an die Wende lebt aber. «Jeder Einzelne soll nun sein Kämpferherz auf die Matte werfen und das Bestmögliche herausholen», fordert Bucher.&nbsp;<em>--red</em></p><hr><p><em>Ringen, NLA, Halbfinal, Rückkampf: RS Freiamt – RS Kriessern (Samstag, 20 Uhr, Bachmatten)</em></p><p><strong>Sieben Punkte. Die Ringerstaffel Freiamt ist nach dem Hinkampf weit entfernt vom Final. Die Hoffnung bleibt, der Glaube ebenso. «Wir müssen über uns hinauswachsen», sagt Trainer Michael Bucher.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Der Unterschied zwischen einem Berg und einem Hügel liegt in der Perspektive. Die Freiämter Ringer müssen im Rückkampf sieben Punkte aufholen. Egal, welche Perspektive man wählt: Dieser Berg ist riesig. «Wenn wir das noch drehen wollen und es in den Final schaffen wollen, dann braucht es von allen eine Topleistung, es braucht Exploits, vermutlich gleich mehrere», sagt Trainer Michael Bucher.</p><p><strong>«Negative Gedanken ablegen»</strong></p><p>21:14. So hoch verlor die RS Freiamt auswärts bei der RS Kriessern. Ein Schlamassel, den man sich selbst einbrockte. Nach den ersten drei Duellen stand es 12:0 für die Ostschweizer. River Perlungher und Flurin Meier, sie werden beide von der Matte gefegt. Roman Zurfluh disqualifiziert. Bereits nach der ersten 0:4-Pleite von Perlungher wirkte das Team verunsichert. «Der ganze Auftritt war ernüchternd», sagt Bucher. Hatte er seit der Pleite am letzten Samstag daran zu beissen? Der sonst so wortgewandte Bucher ringt nach Worten und überlegt lange. «Ich muss es akzeptieren. Ich darf diesem Kampf nicht nachtrauern. Wir müssen nach vorne schauen, hoffnungsvoll. Etwas anderes bleibt uns nicht übrig.» Die Chancen gegen Kriessern wurden von beiden Seiten und von Ringerexperten mit «50 zu 50» prognostiziert. «Wir haben unsere Leistung nicht gebracht. Und so ist es im Sport. Dann stehst du mit dem Rücken zur Wand.»</p><p>Die Hoffnung ist nicht weg. Sieben Punkte, das ist eine Packung, eine Hypothek, das wird schwer, aber nicht unmöglich. Routinier Pascal Strebel brachte in seinem letzten Kampf etwas Hoffnung zurück. «Sein 4:0-Sieg brachte uns zurück in eine Lage, wo immerhin Träumen erlaubt ist», sagt Bucher.</p><p>Der mentale Aspekt ist aktuell nicht unwichtig. Am Dienstagabend war die Freiämter Mentaltrainerin Renate Wieland zu Gast im Training. Köpfe leeren war angesagt. «Negative Gedanken ablegen. Die nützen uns nichts. Wir müssen uns an die guten Gefühle erinnern.»</p><p><strong>«Defizite schamlos aufgedeckt»</strong></p><p>Diese guten Gefühle sind rar geworden. Dieses berühmte Momentum im Sport, es ist gekippt zuungunsten der Freiämter. Vermutlich war es im letzten Qualifikationskampf gegen Willisau. Zur Halbzeit führte Freiamt deutlich. Es schien, als würde die Festung Willisau nach vielen Jahren wieder fallen. Doch die Luzerner schlugen zurück. 17:17 hiess es am Ende. Statt des angenehmen Gegners Einsiedeln heisst der unangenehme Halbfinalkontrahent Kriessern. Im entscheidenden Moment versagten den Freiämtern die Nerven. Das Momentum, es kippte in jenem Kampf, in jenen Minuten. Und es kam auch gegen Kriessern nicht zurück. Mit Ausnahme von Marc Weber, Pascal Strebel und Nino Leutert blieben alle anderen sieben Freiämter Kämpfer unter ihren Erwartungen. Nach zehn Kämpfen in der Qualifikationsphase schafft es das Team nicht, im entscheidenden Moment die Leistung auf die Matte zu bringen. «Im letzten Kampf wurden einige Defizite schamlos aufgedeckt», sagt Bucher.</p><p>Doch es ist, wie es ist. «Dieses Momentum müssen wir wieder auf unsere Seite kippen, zwingen, reissen. Wir müssen uns auf unsere eigenen Stärken besinnen. Vertrauen haben.» Bucher wird umstellen, Optionen prüfen, die beste Aufstellung machen. «Die richtigen Leute am richtigen Ort», wie er es nennt. Im Hinkampf hat das nicht geklappt. «Da trägt auch der Trainer eine Mitschuld», sagt er selbstkritisch. Im Rückkampf muss die RS Freiamt sieben Punkte aufholen. Vorteil Nummer eins: Der Stilartenwechsel kommt den Freiämtern entgegen. Vorteil zwei: die Heimhalle, die eigenen Fans. «Wir brauchen jetzt jeden Support», sagt er. Nur Willisau konnte die Freiämter in dieser Saison zu Hause besiegen (17:19). «Der Final ist noch nicht weg», sagt Bucher.</p><p><strong>Was sagen die Kriesserer?</strong></p><p>Vom Gegner aus Kriessern sind vor diesem Duell doch eher überraschende Worte zu vernehmen. In der Vorschau heisst es: «Im besten Fall zeigt die Truppe von Trainer Michi Bucher nun die erhoffte Trotzreaktion und findet vor heimischem Publikum aus der Minikrise. Den Freiämtern kommt der Stilartenwechsel entgegen und es ist unbestritten, dass die Höhe der Niederlage im ersten Kampf nicht den Qualitäten der Mannschaft entspricht. Besinnen sie sich auf ihre Stärken und glauben an eine Wende, können die 7 Zähler aufgeholt werden.» Kriessern spricht davon, in Muri den «Sack zuzumachen» und man werde «nicht den Fehler machen, zu glauben, den Final schon auf sicher zu haben».</p><p><strong>«Kämpferherz auf Matte»</strong></p><p>Die gebeutelten Freiämter, die in den letzten beiden Kämpfen gegen Willisau und Kriessern untendurch mussten, müssen irgendwie aus ihrer Minikrise finden. Ihnen wird dabei Nils Leutert (Fussverletzung) fehlen. «Die Hoffnung ist aber da», sagt Routinier Randy Vock. «Jeder Kampf beginnt bei null. Jeder Kampf muss gerungen werden. Kleine Details können im Ringen verheerende Auswirkungen haben», sagt er weiter. Die RS Freiamt kriegte das zuletzt zu spüren. «Doch das Wettkampfglück kann auch schnell drehen», weiss Vock. Und wie heisst es so schön: Das Geheimnis des Erfolgs kennen nur jene, die einmal Misserfolg gehabt haben.</p><p>Trainer Bucher drückt es so aus: «Wir werden alles versuchen. Jeder Einzelne soll nun sein Kämpferherz auf die Matte werfen und das Bestmögliche herausholen.» Und dann wird man sehen, ob die sieben Punkte aufgeholt wurden oder nicht.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Der Final in weiter Ferne</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/113505</link>
<description><![CDATA[​​​​​​​Die Freiämter Ringer erwischen auswärts in der Ostschweiz einen rabenschwarzen Abend. Durch die Niederlage mit sieben Punkten Differenz ist...]]></description>
<pubDate>Fri, 24 Nov 2023 10:36:38 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>​​​​​​​<strong>Die Freiämter Ringer erwischen auswärts in der Ostschweiz einen rabenschwarzen Abend. Durch die Niederlage mit sieben Punkten Differenz ist eine Finalteilnahme für die RS Freiamt in weite Ferne gerückt.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Die Szene ist bezeichnend für den Abend der RS Freiamt. Kurz vor dem Ende des Kampfes zwischen Ramon Betschart und dem Freiämter Roman Zurf luh gibt es einen Unterbruch. Zurfluh soll seinem Gegner ins Gesicht gegriffen haben. Da er bereits zwei Verwarnungen wegen Passivität erhalten hat, wird der Freiämter disqualifiziert. 0:4. Alles, was in diesem Halbfinal für die RS Freiamt schiefgehen kann, geht auch schief. Zuvor geht River Perlungher gegen Sandro Hungerbühler mit 0:18 und damit ebenfalls einem 0:4 von der Matte. Flurin Meier erleidet danach das gleiche Schicksal – Technische Unterlegenheit gegen Dimitar Sandov. 0:4. Der Fehlstart der Freiämter ist perfekt. «Wir wussten, dass der Beginn schwierig wird, und sind davon ausgegangen, dass wir nach den ersten drei Kämpfen hinten liegen würden», sagt RS-Freiamt-Trainer Michael Bucher. «Aber dass es gleich 0:12 steht, haben wir nicht erwartet.»</p><p>Vielleicht wäre der Halbfinal anders verlaufen, wenn Zurfluhs Kampf nicht mit einer Disqualifikation geendet hätte. Der Freiämter lag mit 2:13 zurück. Hätte er dieses Resultat über die Runden gebracht, wäre die Niederlage nach Mannschaftspunkten nur mit 1:3 ausgefallen. Für einen Moment hatte Zurf luh sogar die Chance auf einen Schultersieg gegen den Greco-Kader-Ringer. Erfahren wird man es nie. Aber nach dem 0:12-Rückstand aus den ersten drei Duellen sollte der Abend nicht mehr besser werden für die RS Freiamt.</p><p><strong>Atmosphäre war halbfinalwürdig, die RS Freiamt nicht</strong></p><p>Der Halbfinal-Hinkampf findet nicht in der Heimhalle der RS Kriessern statt, sondern beim Lokalrivalen Oberriet-Grabs. Die kleine Halle der Kriesserer war in den letzten Jahren bei den Finalkämpfen stets überfüllt. In der grösseren Halle in Oberriet wird dem Halbfinal zwischen zwei Titelfavoriten ein würdiger Rahmen gegeben. Dem Ambiente wird aber nur das Heimteam gerecht. Die RS Freiamt gewinnt wie der Gastgeber fünf der zehn Kämpfe, aber mit viel knapperen Ergebnissen. Nur wenige der Freiämter können überzeugen. Nino Leutert ist zu nennen, der gegen Kaderringer Dominik Laritz einen 2:1-Erfolg erzielt. Auch Marc Weber lässt beim 3:0 gegen Tobias Betschart nichts anbrennen. Und Teamcaptain Pascal Strebel betreibt mit einem Schultersieg gegen David Loher im letzten Kampf noch Schadensbegrenzung und bringt den Freiämtern zumindest ein wenig Hoffnung zurück. «Er hat es immerhin nicht mehr ganz so unrealistisch aussehen lassen, dass wir das im Rückkampf drehen können», so Bucher. Christian Zemp liegt mit seinem 2:1-Sieg gegen Fabio Dietsche eher unter den Erwartungen. Magomed Ayskhanov holt den fünften Freiämter Sieg. Nach seinem 3:1-Sieg gegen Jeremy Vollenweider schüttelt er unzufrieden den Kopf. Auch er hat sich mehr erhofft. «Es war von einigen zu wenig», resümiert der Trainer. Schon bei River Perlungher haben sich die Freiämter ein besseres Ergebnis als eine 0:4-Niederlage erhofft. Die 0:3-Niederlagen von Randy Vock gegen Marc Dietsche und Saya Brunner gegen Fritz Reber wären zumindest in dieser Höhe nicht zwingend gewesen. Zusammengefasst gibt es am Ende eine deutliche 14:21-Niederlage. «Ich dachte, wir wären bereit, wenn die wichtigen Kämpfe der Saison anstehen», sagt Bucher. Stattdessen ist das Etappenziel Finaleinzug nach dem ersten Halbfinalkampf in weiter Ferne.</p><p><strong>Ratlosigkeit herrscht</strong></p><p>Der Trainer weiss, dass nur wenig zusammengepasst hat bei der RS Freiamt. Woran es gelegen hat, kann er nicht festmachen. «Wir haben nicht gut gerungen und Kriessern war stark. Aber was die Gründe sind, ist mir auf den ersten Blick unklar.» Grosse Überraschungen gibt es in der Aufstellung der Ostschweizer jedenfalls nicht. Bucher hat ungefähr das erwartet, was den Freiämtern gegenüberstand. «Ich hatte auch einen Plan, aber der ist nicht aufgegangen.» Die Ratlosigkeit war auch den Ringern ins Gesicht geschrieben. Sie wurden von der Matte gefegt und wussten nicht, wie ihnen geschieht. «Vielleicht liegt es am Trainer», sagt Bucher mit etwas Galgenhumor.</p><p>Die Trainerfrage muss sich die RS Freiamt nicht stellen. Wohl aber, wie man die restliche Saison noch halbwegs in trockene Tücher bringen will. Der Sieben-Punkte-Rückstand gegen Kriessern ist fast uneinholbar. Mit einer Leistung wie in Oberriet sowieso. Die RS Freiamt stand gegen Kriessern völlig neben sich. Das darf sich nicht wiederholen, sonst wird es sogar mit der Bronzemedaille schwer.</p><hr><p><strong>«Sieg oder Sarg»</strong></p><p><em>RS-Freiamt-Captain Pascal Strebel zum Halbfinal-Hinkampf</em></p><p>«Geh raus und ringe für dich. Es ist egal, was jetzt passiert.» So lautet die Anweisung von Trainer Michael Bucher an Teamcaptain Pascal Strebel. Vor seinem Duell gegen David Loher im Greco bis 75 kg will der Trainer dem Olympioniken keinen Druck machen. Die Niederlage der RS Freiamt ist besiegelt. Strebel geht raus und holt einen Schultersieg. Die mitgereisten Freiämter Fans jubeln danach trotz der Niederlage «Für mich war es natürlich einfacher, da ich keinen Druck mehr hatte.»</p><p>Der Olympiateilnehmer von 2012 beendet seine Karriere nach der Saison. Gegen Kriessern zeigt er, dass er für die Freiämter immer noch unverzichtbar ist. Was hat dem restlichen Team gefehlt, um den Sieg zu holen? «Vielleicht ein bisschen Arroganz, ein bisschen Lockerheit. Und ein wenig Glück. Es sind oft Nuancen, die den Unterschied ausmachen. Wird Roman nicht disqualifiziert, verliert er mit zwei Punkten Differenz und unser Rückstand vor dem Hinkampf beträgt nur fünf Zähler. Holt er den Schultersieg, gewinnen wir mit einem Punkt Unterschied. An einem anderen Tag oder mit einem anderen Kampfrichter geht das Duell vielleicht zu unseren Gunsten aus.»</p><p>Trotzdem stellt sich die Frage, wieso es dem Captain gelungen ist, seine Leistung abzurufen, und vielen anderen Mitgliedern der RS Freiamt nicht. «Es kann Zufall sein. Im Rückkampf in Muri habe vielleicht ich einen schlechten Tag.» Strebel betont jedoch, dass ihm das Ringen in seiner Abschlusssaison etwas leichter fällt. Seit seiner Olympiateilnahme 2012 stand er unter Druck, immer gewinnen zu müssen. «Niemand sieht, dass ich nicht mehr so intensiv trainiere wie damals. Die Leute sehen den Namen Pascal Strebel in der Startaufstellung und erwarten, dass ich gewinne. Das hat sich ins dieser Saison geändert. Wie jetzt gegen Kriessern ringe ich generell mehr für mich und mache das, was möglich ist.» Darin sieht er den möglichen Schlüssel, wie die RS Freiamt gegen Kriessern noch die Wende schaffen kann. «Jetzt haben wir nichts mehr zu verlieren. Jeder von uns kann Vollgas geben, um zu gewinnen. Sieg oder Sarg. Vielleicht gelingt es uns ja so, den Spiess noch umzudrehen.» Wenn das Lockerheit bringt und die anderen Freiämter so ähnliche Leistungen vollbringen können wie Strebel gegen Kriessern, ist es einen Versuch wert.</p><p>Betrachtet man die Resultate der letzten Jahre, scheint Pascal Strebel allerdings immer abliefern zu können. Egal, ob er Kämpfe locker angehen kann oder unter Druck steht. Der RS Freiamt wird er nach dieser Saison definitiv fehlen.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Alle sind sich einig: Es wird knapp</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/113290</link>
<description><![CDATA[Freiamt gegen Kriessern. Schon wieder. Nach der letztjährigen Halbfinal-Niederlage will es die Ringerstaffel Freiamt jetzt besser machen. Jeder Punkt kann entscheidend...]]></description>
<pubDate>Fri, 17 Nov 2023 12:07:02 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Freiamt gegen Kriessern. Schon wieder. Nach der letztjährigen Halbfinal-Niederlage will es die Ringerstaffel Freiamt jetzt besser machen. Jeder Punkt kann entscheidend sein, die Einschätzung der Ringerkenner ist eindeutig: Die Chancen stehen 50 zu 50.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Hochspannung garantiert. Die Sporthalle Bildstöckli in Oberriet – gleich an der Grenze zu Österreich – wird am Samstag Schauplatz des NLA-Halbfinals zwischen Freiamt und Kriessern. Schon wieder, ist der Ringerfan geneigt zu sagen. Denn in den letzten fünf Jahren duellierten sich diese beiden Teams vier Mal in den Halbfinals. Einzig 2020 ging es für die Freiämter gegen Einsiedeln. Die Bilanz ist ausgeglichen. Zweimal schaffte es die Ringerstaffel Kriessern in den Final, zweimal die Ringerstaffel Freiamt.</p><p><strong>Schon im letzten Jahr war es hauchdünn</strong></p><p>Und wenn man sich in Ringerkreisen umhört, ist auch das Duell 2023 eine enorm knappe Angelegenheit. «Enge Kiste. 50 zu 50» – das sagt Trainer Michi Bucher. So sieht es auch Marcel Leutert. Der Vater der beiden Ringer Nino und Nils Leutert war bis letzte Saison Trainer der RS Freiamt, ist nach wie vor «öpedie» im Training, wie er sagt. Seine Meinung: «Dass wir den Qualifikationssieg gegen Willisau knapp verpasst haben, war brutal und schade. Einsiedeln wäre der angenehmere Gegner gewesen. Aber es ist jetzt nun mal so, jetzt wird es hart. 50 zu 50.»</p><p>Die Vorzeichen sieht er ähnlich wie im letzten Jahr. Damals verlor die RS Freiamt zu Hause mit 14:17. Der 16:15-Erfolg im Rückkampf nützte nichts mehr. Kriessern durfte in den Final (und verlor dort gegen Willisau). Was jetzt anders ist: Freiamts Magomed Ayskhanov darf nach seiner einjährigen Sperre wieder mittun. Ein Vorteil für Freiamt. Marcel Leutert sagt vor dem Halbfinal-Hinkampf am Samstag: «Jeder muss punkten, das ist das Wichtigste. Niederlagen zu null dürfen wir uns nicht erlauben. Jeder Punkt kann entscheidend sein.»</p><p>Ludi Küng, Ringer-Olympionike und RS-Freiamt-Legende, zeigt sich optimistisch. «Ich habe ein gutes Gefühl. Wir haben ein starkes Team.» Küng, der ebenfalls ab und zu im Training ist und zudem das Regionalkadertraining manchmal leitet, spricht die beiden Duelle gegen Kriessern während der Qualifikation an. Die RS Freiamt siegte zweimal deutlich. 24:14 auswärts und 23:12 zu Hause. Doch diese Siege sind wenig aussagekräftig.</p><p><strong>Kriessern gab erst im letzten Kampf Vollgas</strong></p><p>Kriessern konnte und wollte während der Qualifikationsphase nicht alle seine besten Ringer einsetzen. Bis auf den letzten Kampf gegen Einsiedeln – den man als Hauptprobe für den Halbfinal ansehen konnte – ging Kriessern nie mit den besten Ringern ans Werk. Das Verdikt klar: Einsiedeln wurde mit 25:11 aus der Halle gefegt. Wenn die Ostschweizer also alles auffahren, was sie zur Verfügung haben, dann sind sie sackstark.</p><p>Der 60-jährige Hugo Dietsche, Olympia-Bronzegewinner 1984, ist früherer Trainer und heutiger Chef Spitzensport bei der Ringerstaffel Kriessern. Der erfahrene Mann sagt: «Es wird eine spannende Geschichte. Alles ist offen.» Es folgt ein verschmitztes Lächeln und der Satz: «Wir sind bereit.» Dietsche weiss, dass Willisau und Freiamt im Halbfinal seinem Team ausweichen wollten, «was irgendwie auch ein Kompliment an uns ist».</p><p>Kriessern wählt in diesem Jahr eine andere Taktik als 2022. «Letztes Jahr gaben wir von Anfang an Vollgas, stellten meist die besten Ringer auf.» 2023 ist das anders, Kriessern läuft auf Sparflamme. Auch wegen Verletzungen, beispielsweise von Topathlet Dominik Laritz (der aber wieder fit ist). Anders die Freiämter. Sie fahren meistens mit den bestmöglichen Ringern auf. «Mit den Topathleten voll durchringen ist schwierig. Auch die brauchen mal eine Pause. Welche Taktik am Ende die richtige ist, wird sich zeigen», sagt Dietsche. «Die Freiämter haben ja ein breites und starkes Kader.» Übrigens: Kritik an Trainer Michi Bucher gibt es im Umfeld der RS Freiamt nirgends zu hören. Man schätzt seine akribische Arbeit. Und er sei mit Herz und Blut bei der Sache.</p><p>Auch Dietsche sieht die Vorzeichen bei «50 zu 50». Kleine Details werden entscheiden. «Wir wollen zu Hause vorlegen. Nach dem Rückkampf in Muri wird abgerechnet.» Dieser findet am Samstag, 25. November, in der Bachmattenhalle statt. Dann müssen die Freiämter in der Endabrechnung beider Duelle mehr Punkte auf dem Konto haben, um in den Final einzuziehen. Vor dem Kampf am Samstag sagt Dietsche: «Es wird wohl viele Zuschauer geben und eine tolle Stimmung. Ich freue mich auf besten Ringsport.»</p><p><strong>Überraschung? «Wer weiss»</strong></p><p>Nicola Küng, Präsident der RS Freiamt, spricht nochmals vom letzten Kampf gegen Willisau. Nach famoser erster Halbzeit liessen sich die Freiämter die Butter noch vom Brot nehmen. Statt Sieg gegen Willisau und den Halbfinal gegen Einsiedeln gab es ein 17:17 und nun die weitaus stärkeren Kriesserer. «Gegen Willisau fehlte vielleicht der allerletzte Zacken. Einige dachten wohl: ‹Der Nächste richtets dann schon.› Doch das ist nicht passiert.» Man müsse aber auch anerkennen, dass der amtierende Meister aus Willisau auch «drei Granaten in den letzten drei Kämpfen zur Verfügung hatte». Auch Küng sieht die Chancen bei 50 zu 50. «Jedes Detail wird entscheiden. Es gibt keinen Spielraum für Schwächen. Ich bin positiv gestimmt, dass wir wenig Fehler machen und am Ende gewinnen.» Die Aufstellung ist wie immer ein gut gehütetes Geheimnis. Haben die Freiämter noch eine Überraschung in der Hinterhand? Küng sagt viel- und gleichzeitig nichtssagend: «Vielleicht. Wer weiss.»</p><p>Weder Freiamt noch Kriessern lehnt sich aus dem Fenster. Niemand will Favorit sein. Deshalb ist vielleicht die Aussenansicht eines Experten spannend. Der Willisauer Olympionike Stifi Reichmuth (aktuell verletzt) sagt: «Es wird hochspannend. Kriessern ist in Vollbesetzung.» Seine Meinung: «Ich tendiere auf die RS Freiamt. Sie haben den grösseren Biss, es ins Final zu schaffen.»</p><hr><p><strong>Zum Sieg brüllen</strong></p><p><em>Die Fans der Ringerstaffel Freiamt geben neben der Matte Vollgas – natürlich auch am Samstag an der Grenze zu Österreich</em></p><p><strong>Aus Mathias Meier wird kein NLA-Ringer mehr. Aber der 21-Jährige aus Abtwil schreit sich bei den Kämpfen jeweils die Seele aus dem Leib und sorgt mit weiteren Fans dafür, dass die RS Freiamt auch neben der Matte meisterwürdig ist.</strong></p><p>900 Fans in der BBZ-Halle in Willisau. Die Stimmung richtig gut. Der letzte Qualifikationskampf zwischen den Willisauern und den Freiämtern war ein erster Stimmungsmacher für die bevorstehenden Halbfinals und Finals.</p><p><strong>«Es ist so ein geiler Verein»</strong></p><p>Auffällig: Auch wenn die Halle fest in den Händen der einheimischen Willisauer war, so ist die Gruppe mit den roten Shirts und dem gelb-blauen Logo lauter als alle anderen. Am Megafon heizt Philipp Lüscher ein, im Hintergrund schreien Frauen lautstark «RS Freiamt» und vorne an der Trommel haut Mathias Meier ordentlich aufs Brett.</p><p>Der 21-Jährige aus Abtwil ist der Kopf der Fanszene der RS Freiamt. Im letzten Jahr haben sie sich neu formiert und diskutiert, wie man an den Kämpfen die Ringerstaffel unterstützen kann. «Es ist so ein geiler Verein, da muss der Support von aussen auch stimmen», sagt Meier, von Beruf Automatikmonteur. Er selbst kam als 10-Jähriger zur RS Freiamt. Unter anderem auch, weil ihn die Stimmung an den Heimkämpfen in den Bann gezogen hat. Seine Ringerkarriere ist geprägt von Verletzungen. Weil er sich die Hüfte auskugelt, ist er nicht mehr aktiv auf der Matte. Im Kraftraum im Training in Aristau ist er aber öfters. «Damit ich fit bleibe und meine Kollegen sehe», sagt er.</p><p>Auch wenn er einen Schlussstrich unter seine Karriere setzen musste und kein NLA-Ringer mehr wird, so bleibt er dem Verein treu. Die Fans kommen seit dieser Saison professioneller daher. Sie haben die Fan-Shirts wieder hervorgekrempelt, organisieren eigenständig die Anfahrten und weitere Anlässe und Aktionen. «In der Vorrunde kamen mal mehr und mal weniger Leute. Jetzt in den Halbfinals und Finals können wir aber viel mehr mobilisieren», sagt er. Auswärts beim 17:17 am letzten Samstag in Willisau klappte das schon prima. Mit zwei Bussen ist man angereist. Am Samstag beim Halbfinal-Hinkampf auswärts in Kriessern werden es noch mehr sein. «Wir wollen auch neben der Matte top sein», sagt Mathias Meier.</p><p><strong>«Riesiges Dankeschön»</strong></p><p>Die Ringer selbst schätzen den Einsatz ihrer Fans. Es ist auffällig, wie oft und ausführlich sie sich bedanken. Ob persönlich oder öffentlich. Randy Vock sagte nach dem letzten Duell gegen Willisau: «Ein riesiges Dankeschön an unsere Fans. Sie waren top.» Auch Trainer Michael Bucher erwähnt die RS-Freiamt-Fans immer wieder positiv. Es wird also sehr geschätzt, dass sie den Verein supporten.</p><p>Vor dem Duell gegen Kriessern sagt Mathias Meier, inoffizieller Präsident des RS-Freiamt-Fanklubs: «Das wird eine knappe Sache. Aber ich glaube an unser Team. Ich glaube fest, dass wir es in den Final schaffen und um den Titel ringen können.» Dazu benötigt es einen «Tick mehr als gegen Willisau und das nötige Glück». Und natürlich laute Fans. «Dafür werden wir schon sorgen», sagt Meier.&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Das tut weh</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/113261</link>
<description><![CDATA[900 Fans. Spektakel pur. Die Freiämter sind zuerst sackstark und brechen dann ein. Die Ringerstaffel Freiamt verpasst eine grosse Gelegenheit und muss nun gegen...]]></description>
<pubDate>Thu, 16 Nov 2023 18:05:12 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>900 Fans. Spektakel pur. Die Freiämter sind zuerst sackstark und brechen dann ein. Die Ringerstaffel Freiamt verpasst eine grosse Gelegenheit und muss nun gegen Kriessern im Halbfinal ran. «Es ist kaum erklärbar», sagt Trainer Michael Bucher.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Nino Leutert jubelt den Freiämter Fans entgegen. Er hat seinen Gegner Florian Bissig (70 kg Freistil) soeben ausgepunktet. Die Freiämter führen nach seinem Sieg mit 9:16 in der Höhle der Willisauer Löwen. Noch drei Kämpfe sind übrig. Der Grossteil der 900 Fans in der BBZ-Halle rechnt damit, dass die Willisauer erstmals seit 2018 zu Hause wieder verlieren.</p><p><strong>Strebel und Vock liefern nicht</strong></p><p>Doch die «Lions» stehen auf die Hinterbeine. Marc Weber verliert gegen Michael Portmann (80 kg Greco) mit 3:1. Er verkürzt damit auf 12:17. In den letzten beiden Duellen kommen Pascal Strebel und Randy Vock zum Einsatz. Die beiden erfahrensten Ringer im Freiämter Team. Der Olympionike Strebel und der EM-Bronze-Gewinner Vock: Einer von beiden muss nur einen Punkt holen, dann ist die Sache entschieden, die Freiämter würden sich den Qualifikationssieg holen und den Willisauern die erste Heimpleite seit fünf Jahren zufügen.</p><p>Strebel kommt gegen seinen ewigen Rivalen Jonas Bossert (75 kg Greco) nicht auf Touren und verliert. Der Vorsprung schmilzt. 14:17. Nun ist es an Randy Vock. Im letzten Duell (75 kg Freistil) muss er seinem Gegner Tobias Portmann einen Punkt abringen. Doch Vock verliert den Kampf mit 5:0. Die 3:0 Mannschaftpunkte bedeuten, dass dieses Duell um den Qualifikationssieg mit 17:17 endet. Willisau jubelt, Freiamt ist bitter enttäuscht. «Die Cleverness fehlte. Ich habe mich seinem Kampf angepasst und nicht das getan, bei dem ich mich wohlfühle», analysiert Vock.</p><p>Trainer Michael Bucher ist selbst am Montag noch heiser. Oft musste er reinschreien, besonders in der zweiten Halbzeit. «Es war ganz schwach. Vermutlich die enttäuschendste Halbzeit, an die ich mich erinnern kann in meiner Zeit bei der Ringerstaffel Freiamt», so Bucher. «Wir blieben bei allen fünf Kämpfen nach der Pause unter den Erwartungen.» Vock, Strebel und Weber verlieren. Nino Leutert gibt unnötig einen Punkt ab und holt «nur» 1:4 statt 0:4 Teampunkte. Hinzu kommt, dass Magomed Ayskhanov im ersten Duell nach der Pause gegen Mansur Mavlaev (86 kg Freistil) ebenfalls nicht sein ganzes Können abrufen kann und verliert (9:7). Vielleicht war er doch etwas nervös, dass er erstmals nach den Vorfällen 2021 wieder in Willisau ranmuss. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Kampf und das Verhalten der Willisauer Fans stets fair blieb.</p><p><strong>«Plötzlich ist alles anders»</strong></p><p>Es war der Anfang vom Ende der Freiämter Dominanz. «Die erste Halbzeit war sehr gut», sagt dann auch Trainer Bucher. River Perlungher verliert «nur» 4:0 gegen Timon Zeder (57 kg Greco). Die 2:0 Teampunkte für Willisau sind ein Erfolg für die Gäste. Flurin Meier beginnt gegen Rashid Hotak Abdul schwach und dreht dann auf. Schultersieg. 0:4 Teampunkte. Dieses Resultat holt auch Christian Zemp gegen Daniel Häfliger (97 kg Greco) nach technischer Überlegenheit. Ebenso souverän tritt das Talent Saya Brunner im Duell gegen Jonas Müller auf (65 kg Greco). Brunner gewinnt 0:8, holt 0:3 Mannschaftspunkte. Einziger Dämpfer in der ersten Halbzeit war die zu erwartende Niederlage von Roman Zurf luh gegen Willisaus Topathlet Samuel Scherrer (130 kg Freistil). Zurfluh versucht, dagegenzuhalten, doch Scherrer siegt überlegen. 4:0 Mannschaftspunkte für Willisau.</p><p>Die erste Halbzeit sackstark, die zweite Halbzeit miserabel. «Wir müssen diesen Kampf eigentlich nach Hause bringen. Zumal man spürte, dass Willisau nervös ist. Ich hatte in der Pause das Gefühl, dass wir richtig gut drauf sind. Und dann ist plötzlich alles anders und es folgten Leistungen in Serie, die unter den Erwartungen waren», sagt Trainer Bucher. Hatte das Team etwa Angst davor, die Willisauer zu schlagen? «Ich hoffe nicht», sagt Bucher. Er fügt an: «Ängste gehören zum Leben wie viele andere Dinge auch, aber wenn wir in diesem Duell etwas verändern möchten, muss der Wille grösser sein als die Angst.» Er hat seinem Team nun Zeit gelassen, diese Leistung zu verdauen. Er selbst sagt: «Ich kann es mir nicht erklären.»</p><p>Am Samstag geht es für die Freiämter im ersten Halbfinal auswärts gegen Kriessern, das Einsiedeln diskussionslos mit 25:11 besiegte. Willisau muss eben gegen diese Einsiedler ran. «Wir haben den Qualisieg verpasst. Das bedeutet aber nichts für den weiteren Saisonverlauf. Einsiedeln wäre angenehmer gewesen. Jetzt wird es eben hart. Es braucht nun die beste Leistung von allen, damit wir es in den Final schaffen. Die Chancen stehen 50 zu 50, das wird eine enge Kiste», sagt Bucher. Verloren ist nach dem verpassten Qualisieg nichts. Aber die entspanntere Aufgabe wäre Einsiedeln gewesen und nicht Kriessern. Für Trainer Bucher ist klar: «Es braucht mehr als gegen Willisau, sonst reicht es nicht.» Und irgendwie erhofft er sich nun eine Trotzreaktion seiner Mannschaft. «Dieses Unentschieden gegen Willisau fühlt sich wie eine Niederlage an. Es tut sehr weh. Ich hoffe, die Jungs realisieren das und machen es ab sofort besser.»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Besondere Ausgangslage</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/113151</link>
<description><![CDATA[Das gab es so wohl noch nie: In der letzten Qualifikationsrunde ist alles noch offen. Hochspannung pur in der NLA. Die Freiämter wollen den Willisauern erstmals...]]></description>
<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 11:22:38 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Das gab es so wohl noch nie: In der letzten Qualifikationsrunde ist alles noch offen. Hochspannung pur in der NLA. Die Freiämter wollen den Willisauern erstmals seit 2018 wieder eine Heimpleite zufügen – und so Kriessern aus dem Weg gehen.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Da zieht jeder Ringerfan die Augenbrauen nach oben. Normalerweise birgt die letzte Runde der Qualifikationsphase nicht mehr viel Spannung. Die Rollen und die Tabellenplätze sind verteilt, die Halbfinals sind schon fix. Doch diese Saison ist alles anders. Willisau und Freiamt haben jeweils 16 Punkte und können beide noch den Qualifikationssieg erreichen. Kriessern (3. Rang) und Einsiedeln (4.) trennt nur ein Punkt. Genau wie Schattdorf (5.) und Oberriet-Grabs (6.). Das Besondere: All diese Teams begegnen sich im Direktduell in der letzten Runde. Heisst: Qualifikationssieger, Rang 3 und der Direktabsteiger werden erst noch ermittelt. «An solch eine spezielle Situation eine Runde vor Schluss kann ich mich nicht erinnern», sagt Pascal Strebel, 34 Jahre alt und absoluter Routinier bei den Freiämtern.</p><p><strong>«Jede Serie bricht einmal»</strong></p><p>Die Ringerstaffel Freiamt will den Sieg in Willisau. Die letzte Heimniederlage der Luzerner ist schon fünf Jahre her. Seit 2018 sind die Willisauer zu Hause ungeschlagen. «Jede Serie bricht einmal», sagt Strebel lachend. Der Plan: Willisau mit drei Punkten Differenz schlagen, den 1. Rang holen und im Halbfinal so Kriessern aus dem Weg gehen. Die Halbfinalpaarungen sehen so aus: Der Qualifikationssieger trifft auf den Vierplatzierten, das Team auf dem 2. Rang trifft auf den Drittplatzierten. «Gegen Einsiedeln anzutreten im Halbfinal, dürfen wir auch nicht auf die leichte Schulter nehmen. Aber es wäre die etwas entspanntere Begegnung als gegen Kriessern», so Strebel.</p><p>Weil die Situation aber besonders ist in dieser Saison, könnte es sein, dass Freiamt den Qualisieg holt und trotzdem gegen Kriessern antreten muss. Dies wäre der Fall, wenn Einsiedeln die Ostschweizer bezwingt. «Das ist uns egal, das können wir nicht beeinf lussen», sagt Strebel. «Wir gehen voll auf Sieg.»</p><p><strong>Ist Willisau genauso heiss wie die Freiämter?</strong></p><p>Egal, wie der Gegner im Halbfinal heisst: Es gilt auch in dieser Saison den Serienmeister Willisau zu bezwingen, wenn man am Ende der Saison den Pokal in die Luft stemmen will. Stifi Reichmuth, verletzter Olympiaringer der Willisauer, sagt: «Wir sind jetzt viermal in Serie Meister geworden. Die Freiämter warten auf den Titel seit 2014. Die Schwierigkeit für uns besteht wohl darin, denselben Biss auf die Matte zu bringen wie die Freiämter, die diesen Titel mit jeder Faser ihres Körpers wollen.» Denn nach vier Titeln ist man vielleicht nicht mehr ganz so heiss auf den Pokal wie die RS Freiamt.</p><p>Reichmuth weiss, wovon er spricht. Denn er kennt nicht nur sein eigenes Team aus Willisau bestens, sondern auch die Freiämter Ringer. Am vergangenen Montagabend sassen beispielsweise die Leutert-Zwillinge Nils und Nino bei ihm zu Hause in der Stube. «Das Nationalkader hatte Training in Willisau. Und ich habe die Jungs danach zu mir nach Hause eingeladen, damit ich sie auch mal wieder sehe», so Reichmuth, der sich von einer Knieverletzung erholt und erst 2024 wieder auf der Matte sein wird.</p><p><strong>Reichmuth-Ausfall schwächt die Willisauer</strong></p><p>Sein Ausfall schwächt die Willisauer deutlich. «Klar, ohne Reichmuth haben sie in den oberen Gewichtsklassen weniger Optionen, sind dadurch etwas berechenbarer. Aber trotzdem hat Willisau ein starkes und breites Kader», sagt Freiamts Pascal Strebel. Reichmuth sagt: «Wir sind geschwächt durch meinen Ausfall, aber wir haben guten Ersatz.» Die Willisauer mit ihren Topleuten Timon Zeder, Jonas Bossert, Michael und Tobias Portmann, Samuel Scherrer oder Mansur Mavlaev sind trotzdem sackstark unterwegs. «Wir sind gut drauf. Ich denke, wir packen Freiamt am Samstag. Sie werden heiss sein, mit Vollgas antreten und wir werden dagegenhalten», sagt Reichmuth. «Es wird auf jeden Fall so spannend wie wohl nie zuvor in einer letzten Runde der Qualifikation», sagt er weiter.</p><p>Strebel, der zuletzt mit den Freiämtern immer bittere und knappe Niederlagen gegen Willisau hinnehmen musste, meint: «Wir waren zuletzt immer nahe dran. Jetzt wird es Zeit, dass es auf unsere Seite kippt. Die Stimmung bei den Freiämtern ist sehr gut, alle sind top motiviert», so Strebel. Man will «Kampf für Kampf» nehmen. «Jetzt am Samstag erst mal den Dominator aus Willisau jagen.»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Jetzt gehen wir Löwen jagen</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/113150</link>
<description><![CDATA[Die Freiämter lassen Kriessern keine Chance. Die Ostschweizer tauchen aber nicht in Bestbesetzung auf. Nun kommt es nächsten Samstag zu enorm viel Spannung in...]]></description>
<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 11:23:18 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die Freiämter lassen Kriessern keine Chance. Die Ostschweizer tauchen aber nicht in Bestbesetzung auf. Nun kommt es nächsten Samstag zu enorm viel Spannung in der letzten Runde der Qualiphase.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>87 Sekunden. So lange benötigt Nino Leutert, um seinen Gegner Michel Steger mit 16:0 von der Matte zu jagen. Technische Überlegenheit. 4:0 Teampunkte für die RS Freiamt (Freistil bis 70 kg). Der 24-Jährige beendete alle seine fünf Kämpfe in dieser Saison vorzeitig. Er ist ungeschlagen. Und in Topform. «Ich bin gut in der Saison drin», sagt er mit einem Augenzwinkern. Einen Gegner auf Augenhöhe hatte er in dieser Saison noch nicht. «Es läuft gut. Ich bin in Fahrt. Das ganze Team ist in Fahrt.»</p><p><strong>Kriessern nicht in Bestbesetzung</strong></p><p>Die Ringerstaffel Freiamt bezwingt Kriessern deutlich. 23:12. «Kriessern so hoch zu schlagen, gibt Auftrieb», meint Nino Leutert. Doch der Schein trügt – zumindest ein bisschen. Denn Kriessern tritt ohne Topathleten wie Dominik Laritz, David Loher oder Ramon Betschart an. Dennoch: Die Art und Weise, wie die Freiämter vor 450 Fans auftreten, ist beeindruckend souverän. Neben Leutert schafft auch Captain Pascal Strebel einen vorzeitigen und souveränen Sieg (75 kg Greco gegen Sven Hutter). Einen Schultersieg schafft Sayed Mahdi Jamshidi (57 kg Greco gegen Levin Meier). Er ist im U20-Freistil-Nationalkader und in dieser Saison mit einer Doppellizenz für die Freiämter dabei. Er ringt sonst für Brunnen.</p><p><strong>Der blutende Zemp schlägt zurück</strong></p><p>Wenn es eine Auszeichnung «Mann des Kampfes» geben würde, dann würde diese wohl an Christian Zemp im 97-kg-Greco-Duell gegen Damian Dietsche gehen. Zemp liegt mit 0:4 hinten, muss sich dann nach einer Platzwunde den Kopf einbandagieren lassen und schlägt zurück. Am Ende siegt er 11:4. Weitere Siege holen Magomed Ayskhanov und Kimi Käppeli. Marc Weber, Randy Vock, Saya Brunner und River Perlungher verlieren ihre Kämpfe zwar, zeigen aber dennoch gute Leistungen. Besonders den 18-jährigen Saya Brunner gilt es dabei hervorzuheben. Gegen den sackstarken Dimitar Sandov (65 kg Greco) wehrt er sich bestens – und verliert «nur» 0:2. Im Fall von Randy Vock (75 kg Freistil gegen Marc Dietsche) ist es so, dass der Freiämter zu Beginn schläft und 0:4 in Rücklage gerät. Vock versucht alles, ist im Anschluss mindestens ebenbürtig – und verliert 1:6. Marc Weber und Fabio Dietsche zeigen einen ausgeglichenen Kampf (80 kg Greco), der mit 1:2 Teampunkten an den Kriesserer geht. Die Leistung von Weber ist trotzdem toll.</p><p><strong>Hochspannung vor der letzten Runde</strong></p><p>Michi Bucher, Trainer der Ringerstaffel Freiamt, sagt: «Die Leistung passte im Grossen und Ganzen. Wir haben unseren Job sehr gut erledigt.» Aber der akribische Bucher findet wie immer «Dinge, die man besser machen könnte». Kriessern war mit dezimiertem Kader angetreten, weil sie im Rennen um den Qualifikationssieg nicht mehr mitreden können. Und die Freiämter wollten ihrerseits nichts anbrennen lassen und kamen mit Volldampf.</p><p>Jetzt geht es am nächsten Samstag auswärts im Direktduell gegen Willisau um den Qualifikationssieg. «Wir müssen uns jetzt erholen und gehen dann wieder einmal Löwen jagen», sagt Bucher vor dem brisanten letzten Duell gegen die «Willisau Lions». Besonders an dieser letzten Qualirunde ist zudem, dass nicht nur Freiamt und Willisau im Direktduell den Qualisieger krönen, sondern auch Kriessern und Einsiedeln in ihrer Direktbegegnung ausmachen, wer den 3. und wer den 4. Rang holt. Somit sind Spielereien – wer im Halbfinal auf wen trifft – nicht möglich. Willisau und Freiamt hätten aber beide lieber Einsiedeln statt Kriessern im Halbfinal.</p><p><strong>Gutes Omen für den Final?</strong></p><p>In den Vorsaisons war jeweils oft früh klar, wie die Halbfinalduelle lauten. Jetzt schon klar ist, dass die Freiämter am Samstag, 18. November, erst auswärts ranmüssen im ersten Halbfinal und am 25. November zu Hause in der Bachmattenhalle ringen. Übrigens: Auch Schattdorf und Oberriet-Grabs machen in ihrem letzten Duell noch unter sich aus, wer die Qualiphase als Schlusslicht beendet und in die Barrage muss. Nicola Küng, Präsident der RS Freiamt, meint voller Vorfreude: «Jetzt geht es in der letzten Runde um die Wurst, das ist doch toll.» Er sieht die Chancen gegen Willisau bei «50 zu 50». Ringer Nils Leutert meint: «Die Stimmung im Team ist top. Wir sind fit, top motiviert. Wir wollen den Qualisieg.» Denkt man im Freiamt schon an den Titel? «Der Fokus ist auf dem Halbfinal, so weit denken wir noch nicht», sagt Leutert.</p><p>Allerdings gibt es ein enorm gutes Omen. Die 1.-Liga-Mannschaft der Freiämter holte sich am Samstag den Meistertitel mit einem klaren Sieg gegen Belp. Erwähnenswert ist der Fakt, dass bereits früh am Abend die Halle mit 400 Menschen gefüllt war, die erst das 1.-Liga-Team von Trainer Ivan Kron zum Titel anfeuerten und danach auch die erste Mannschaft unterstützten. «Tolles Team. Tolle Kulisse. Das ist geil, das ist die RS Freiamt», meint Präsident Küng. Und jetzt zum guten Omen: Zuletzt holte das 1.-Liga-Team den Titel im Jahr 2014. Und genau in diesem Jahr wurde auch die erste Mannschaft der RS Freiamt zuletzt Schweizer Meister.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Die Spannung steigt</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/112818</link>
<description><![CDATA[Für die RS Freiamt gehen morgen Samstag spannende Wochen los. An diesem Wochenende kann sich der Verein den Titel in der 1. Liga sichern und sich in eine gute Ausgangslage...]]></description>
<pubDate>Sun, 05 Nov 2023 16:06:06 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Für die RS Freiamt gehen morgen Samstag spannende Wochen los. An diesem Wochenende kann sich der Verein den Titel in der 1. Liga sichern und sich in eine gute Ausgangslage für den Qualifikationssieg bringen.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Was für ihn als Vereinspräsident wichtiger ist, kann Nicola Küng von der RS Freiamt nicht recht beantworten. Der 1.-Liga-Titel oder der Qualifikationssieg in der Nationalliga A? «Beides ist wichtig, beides auf eine andere Art», so Küng.</p><p>Morgen Samstag, 18.30 Uhr, bestreitet die zweite Mannschaft den Final-Rückkampf gegen den RC Belp. Im Hinkampf gab es einen deutlichen 26:6-Sieg. Der Meistertitel sollte nur noch Formsache sein. Den letzten gab es für die Freiämter in der 1. Liga im Jahr 2014. «Im Normalfall sollte bei&nbsp;diesem Vorsprung nichts mehr anbrennen. Wir können mit unserer zweiten Mannschaft zwar nicht in die NLB aufsteigen, aber so ein Sieg ist dennoch etwas Schönes.»</p><p><strong>Sieg gegen Kriessern nicht zwingend notwendig</strong></p><p>Um 20 Uhr, nach dem 1.-Liga-Final, ist dann die erste Mannschaft der Freiämter an der Reihe mit dem Duell&nbsp;gegen die RS Kriessern. Ob das NLA-Team den Qualifikationssieg holt, entscheidet sich noch nicht morgen Samstag, sondern eine Woche später im Kampf gegen Willisau.</p><p>Mit einem Sieg gegen Kriessern wäre die Ausgangslage allerdings besser für die RS Freiamt. «Gewinnen wir, reicht uns ein Sieg mit einem Punkt Differenz gegen Willisau. Bei einer Niederlage jetzt müssten wir schon mit drei Punkten Differenz gewinnen.» Das letzte Mal, dass die RS Freiamt die Vorrunde als Qualifikationssieger beendet hat, ist noch länger her als der Titel in der 1. Liga. Clubpräsident Küng kann sich nicht erinnern, wann es war. Diese Auszeichnung ist auch nicht so wichtig. Die RS Freiamt wird die Vorrunde mit Sicherheit auf Rang 1 oder 2 beenden.</p><p>«Je nachdem treffen wir im Halbfinal auf Kriessern oder Einsiedeln. Letztere sind der etwas angenehmere Gegner im Hinblick auf eine Finalteilnahme. Ansonsten kann man sich vom Qualifikationssieg nichts kaufen.» Das beweist der letzte Meisterschaftsgewinn der Freiämter aus&nbsp;dem Jahr 2014. Damals beendeten sie die Qualifikation auf dem 4. Rang und konnten sich dennoch in Halbfinal und Final durchsetzen. «Aber es wäre trotzdem schön, mal wieder zuoberst in der Tabelle zu stehen am Ende der Qualifikation.»</p><p><strong>Kriessern, Willisau und dann Halbfinals</strong></p><p>Spannend wird der Kampf gegen Kriessern morgen Samstag aber ohnehin. Im ersten Aufeinandertreffen dieser Saison gewannen die Freiämter noch deutlich mit 24:14. Küng geht davon aus, dass die Ostschweizer – neben Freiamt und Willisau ein Titelaspirant – diesmal stärker auftreten werden. «Es wird sicher ein deutlich engeres Ergebnis geben.»</p><p>Eine Woche später gastiert man bei Titelverteidiger Willisau, bevor es in die Halbfinals geht. «Es beginnen interessante Wochen und die Spannung steigt.» Die Freiämter hoffen darauf, dass morgen Samstag in der Bachmatten-Halle viele Zuschauer auftauchen, um sich beim Finalkampf in der 1. Liga und beim Duell gegen Kriessern Appetit darauf zu holen, was in den kommenden Wochen folgen wird. Los geht der Ringertag in der Murianer Bachmatten schon um 17 Uhr, mit dem Kampf um Bronze in der 1. Liga. Dort stehen sich Willisau II und das Team Valais gegenüber. Dabei gehen die Willisauer durch den 21:10-Sieg aus dem Hinkampf mit einem Vorsprung ins Rennen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Im Eiltempo zum Kantersieg</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/112817</link>
<description><![CDATA[Die RS Freiamt lässt Oberriet-Grabs keine Chance. Der Sieg in der Ostschweiz ist nicht nur deutlich. Er kommt auch sehr schnell zustande. Grund sind gleich zwei...]]></description>
<pubDate>Sun, 05 Nov 2023 16:04:05 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die RS Freiamt lässt Oberriet-Grabs keine Chance. Der Sieg in der Ostschweiz ist nicht nur deutlich. Er kommt auch sehr schnell zustande. Grund sind gleich zwei Kämpfe, die ausfallen müssen.</strong></p><p>Rund 20 Minuten. So lange dauert die erste Halbzeit zwischen Oberriet-Grabs und der RS Freiamt. Die ersten zwei Kämpfe fallen gleich mal aus. Im Greco bis 57 kg muss Tinio Ritter verletzungsbedingt Forfait geben. River Perlungher gewinnt mit 4:0. So geht es auch Magomed Ayskhanov im Freistil bis 130 kg. Da Oberriets Schwergewichtler Janosch Kobler verletzt ist, stellt das Heimteam dort gar niemanden auf. «Für die Zuschauer war das sicher nicht optimal», sagt Freiamt-Trainer Michael Bucher. «Ich weiss aber nicht, ob Oberriet-Grabs überhaupt Leute gehabt hätte, die hätten einspringen können.»</p><p><strong>Chancen für Schärer und Brunner</strong></p><p>Aber nicht nur für das Publikum ärgert es ihn, dass die zwei Duelle nicht stattfinden. «Bei Magomed wäre auch mit Gegner ein 4:0-Sieg möglich gewesen. River Perlungher hätte ich aber gern im Greco-Stil gesehen.» Anschliessend geht es im Turbo weiter. Flurin Meier holt einen Schultersieg, Marc Weber punktet seinen Gegner aus (4:1). Einzig Nils Leutert gewinnt «nur» mit 3:0 nach Mannschaftspunkten und muss über die volle Kampfzeit ran. Mit einer 19:1-Führung zur Pause gelingt den Freiämtern beinahe eine perfekte Halbzeit.</p><p>Die zweite Hälfte ist spannender. Bucher gibt Marc Schärer und Colin Brunner Einsatzzeit in der Nationalliga A. Schärer ringt diese Saison mit einer Doppellizenz für Brunnen, Brunner für Weinfelden. «Sie haben bei diesen Vereinen in der Nationalliga B gute Leistungen gezeigt. Auch in der 1. Liga für unsere 2. Mannschaft haben sie stark gerungen. Ich wollte ihnen die Möglichkeit geben, sich in der NLA zu beweisen.» Das klappt nicht optimal. Brunner hat mit Maurus Zogg einen der stärksten Ringer aus den Reihen der Ostschweizer als Gegner. «Ich wollte, dass er einen Punkt holt. Das hat er geschafft. Aber es wäre mehr möglich gewesen.» Zogg schlägt Brunner mit 18:2. «Die Niederlage hätte nicht so hoch ausfallen müssen.» Schärer kriegt es mit Quintus Zogg zu tun. Er verliert 4:8 und damit 1:2 nach Teampunkten. Der zweite Internationale aus den Reihen von Oberriet-Grabs ist Andreas Vetsch. Mit einem 6:2 gegen Pascal Strebel (2:1 nach Teampunkten) holt er den dritten Sieg für die Ostschweizer. «Auch in diesen Kämpfen wäre mehr möglich gewesen für uns. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Wir haben unsere Pflicht erfüllt.» Bucher selbst holt noch einen 3:0-Sieg gegen Flavio Freuler und auch Joel Meier siegt durch technische Überlegenheit mit 4:0. Damit fahren die Freiämter einen komfortablen 4:0-Sieg ein.</p><p><strong>Rang 1 oder 2 auf sicher</strong></p><p>Da Schattdorf gleichzeitig Kriessern schlägt, ist die RS Freiamt jetzt in einer komfortablen Situation. Sie werden die Vorrunde mit Sicherheit auf dem 1. oder 2. Rang beenden. «Selbst wenn wir gegen Kriessern verlieren, können sie uns nicht mehr überholen. Und egal, wie dieses Duell endet, kommt es im letzten Kampf vor den Halbfinals zum Showdown um Rang 1 gegen Willisau. Für die Zuschauer sicher eine spannende Ausgangslage. Und auch für uns beginnt jetzt die interessante Zeit.»</p><p>Am nächsten Samstag, 20 Uhr, empfängt die RS Freiamt in Muri die RS Kriessern zum Auftakt der kommenden spannenden Wochen.&nbsp;<em>--jl</em></p><p><strong>Titel in 1. Liga ist machbar</strong></p><p>Die zweite Mannschaft der RS Freiamt bestritt den Hinkampf um den Titel des 1.-Liga-Meisters. In Martigny bezwangen die Freiämter den RC Belp mit 26:6. Am kommenden Samstag, 18.30 Uhr (vor dem NLA-Kampf des Fanionteams gegen Kriessern), findet in Muri der Rückkampf statt. Die Freiämter haben eine gute Ausgangslage, sich den Titel zu sichern.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Ruhe vor dem Sturm</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/112815</link>
<description><![CDATA[Die RS Freiamt geht morgen Samstag ein letztes Mal als eindeutiger Favorit in einen Kampf. Auch Oberriet-Grabs darf allerdings nicht unterschätzt werden.Während...]]></description>
<pubDate>Sun, 05 Nov 2023 16:01:02 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die RS Freiamt geht morgen Samstag ein letztes Mal als eindeutiger Favorit in einen Kampf. Auch Oberriet-Grabs darf allerdings nicht unterschätzt werden.</strong></p><p>Während die erste Mannschaft der RS Freiamt morgen Samstag in der Ostschweiz gegen Oberriet-Grabs kämpft, dürfte das spannendere Duell aus Freiämter Sicht vermutlich im Wallis stattfinden. Dort findet der Hinkampf des 1.-Liga-Finals zwischen der zweiten Mannschaft der Freiämter und dem RC Belp statt. Während also im Wallis schon eine Vorentscheidung um die Goldmedaille fallen könnte, ist die erste Mannschaft im Duell in Oberriet der klare Favorit. In der Hinrunde gab es einen ungefährdeten 26:10-Sieg für die Freiämter. Und während die RS Freiamt aus bisher sieben Duellen erst eine Niederlage (17:19 gegen Willisau) hinnehmen musste, kann Oberriet-Grabs bisher erst einen knappen 18:17-Sieg gegen Schlusslicht Schattdorf vorweisen. Es dürfte das letzte Mal in dieser Saison sein, dass die Freiämter so als deutlicher Favorit in ein Duell gehen. Eine Woche später gastiert mit Kriessern einer der direkten Konkurrenten im Titelkampf in der Bachmattenhalle in Muri.</p><p><strong>Die letzte «lockere» Aufgabe</strong></p><p>Am gleichen Tag wird in Muri noch der Final-Rückkampf in der 1. Liga zwischen der zweiten Mannschaft und Belp ausgetragen. Danach gastieren die Freiämter bei Titelverteidiger Willisau, wo es um den Gruppensieg in der Hauptrunde gehen dürfte. Anschliessend folgen die Halbfinals. Obwohl es ein letztes Mal etwas «lockerer» wird, dürfen die Ringer ihre Gegner allerdings nicht zu sehr auf die leichte Schulter nehmen. Mit Andreas Vetsch und Maurus Zogg hat Oberriet-Grabs zwei Ringer aus dem Greco-Nationalkader in ihren Reihen. Im Hinkampf hat Vetsch noch gefehlt bei den Ostschweizern, was sich mit Sicherheit auf die Klarheit des Ergebnisses ausgewirkt hat. Seine vier bisherigen Kämpfe in der Mannschaftsmeisterschaft hat der Internationale nämlich allesamt mit 4:0 durch technische Überlegenheit gewonnen. Zogg hingegen durfte seine Klasse unter Beweis stellen und hat niemand Geringeren als Freiamt-Captain und Olympioniken Pascal Strebel mit 2:0 bezwungen. Morgen Samstag wird den Freiämtern ausserdem Christian Zemp fehlen, der an der U23-Weltmeisterschaft in Albanien im Einsatz ist. Auf sein Konto ging im Hinkampf ein 4:0-Sieg.</p><p>Trotz Favoritenrolle ist für die RS Freiamt also Vorsicht angesagt in der Ostschweiz. Ein Sieg wäre wichtig, um weiteres Selbstvertrauen zu tanken. Denn die Aufgaben werden in dieser Saison anschliessend deutlich schwerer werden.&nbsp;<em>--red</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<item>
<title>Er durfte wieder ran</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/112152</link>
<description><![CDATA[Die RS Freiamt holt einen deutlichen Sieg in Schattdorf. Wegen Verletzungen, Ferien und dem 1.-Liga-Halbfinal springt aber erneut Trainer Michael Bucher ein. Auch...]]></description>
<pubDate>Fri, 20 Oct 2023 14:30:37 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die RS Freiamt holt einen deutlichen Sieg in Schattdorf. Wegen Verletzungen, Ferien und dem 1.-Liga-Halbfinal springt aber erneut Trainer Michael Bucher ein. Auch wenn er sagt, dass er es gern macht, spürt er die Mehrfachbelastung langsam.</strong></p><p>Es war ein wichtiges Wochenende für die RS Freiamt. Gegen Schattdorf sollte ein Sieg in der Nationalliga A her. Dazu sollte das 1.-Liga-Team den Finaleinzug gegen Willisaus zweite Mannschaft klarmachen. Die Aufstellungen waren für Trainer Michael Bucher deshalb eine etwas grössere Herausforderung als sonst.</p><p>Schulferien, Verletzungen und sonstige Absenzen sorgten dafür, dass in einigen Gewichtsklassen zahlreiche Ringer nicht zur Verfügung standen. «In einer Gewichtsklasse niemanden antreten zu lassen, ist für mich keine Option.» Eine Woche zuvor hatte das zur Bedeutung, dass er selbst noch mit dem 1.-Liga-Team mitringt. Da er aber mit der NLA-Mannschaft nach Schattdorf musste, ging das nicht. «Wir haben uns also entschieden, dass Nils Leutert in der 1. Liga ringt und ich bei der 1. Mannschaft.»</p><p><strong>Hätte gern länger gerungen</strong></p><p>Der Plan geht auf. In der 1. Liga stehen die Freiämter zum ersten Mal seit 2014 wieder im Final. 26:3 und 24:5 sind die beiden deutlichen Ergebnisse gegen Willisau. Und in der NLA gibt es eine Machtdemonstration. Die Freiämter fegen Schattdorf mit 32:6 von der Matte. Einzig Tim Schreiber im Greco bis 57 kg (1:2) und Joel Meier im Greco bis 80 kg (1:3) verlieren ihre Kämpfe. «Auch diese müssten wir nicht abgeben. Tim gestaltet sein Duell lange Zeit spannend, hat auch geführt, aber am Ende hatte er vielleicht etwas zu viel Respekt vor dem Gegner. Joel machte einen taktischen Fehler, dem er dann den ganzen Kampf hinterherlief.»</p><p>Marc Weber und Christian Zemp (beide 3:0), Pascal Strebel (4:1), Randy Vock, Flurin Meier, Magomed Ayskhanov und Nino Leutert (alle 4:0) erfüllen ihre Aufgabe deutlich. Und der Trainer? Bucher holt nach einer Minute einen Schultersieg gegen Sven Gamma. «Ich hätte gern noch ein bisschen mehr gerungen. Geschaut, was der Körper hergibt.»</p><p><strong>Muss Kompromisse eingehen</strong></p><p>Nach dem Kampf ist klar, dass es seinen Einsatz vermutlich nicht gebraucht hätte. «Sowohl Schattdorf als auch Willisau in der 1. Liga hätten anders aufstellen können. So, dass sie uns gefährlicher werden.» Aber der Trainer wollte nichts riskieren und keine Kategorie leerlassen. So durfte er die dritte Woche in Folge selbst ran. Daneben ist er Trainer und Nachwuchschef. Ist das auf die Dauer nicht etwas viel? «Es ist nicht so tragisch. Geistig bin ich fit. Nur körperlich merke ich die Müdigkeit etwas.» Er springt für den Verein dort ein, wo es notwendig ist. «Und mich kann jemand für ein, zwei Kämpfe auf dem Stuhl vertreten.» Vorbildlich, wie aufopferungsvoll sich Bucher für den Verein einsetzt. Trotzdem darf man hoffen, dass sich die Personalsituation etwas entspannt und er nicht jedes Wochenende auch noch als Aktivringer ranmuss. Bucher: «Mir ist lieber, wenn ich mich auf etwas fokussieren und das so professionell wie möglich erledigen kann. Aber manchmal muss man Kompromisse eingehen.»&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Bloss keinen Gegner unterschätzen</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/112151</link>
<description><![CDATA[Die RS Freiamt gastiert morgen Samstag im Kanton Uri bei der RR Schattdorf. Im Normalfall ein Pflichtsieg für die Freiämter. Doch die Urner haben in der letzten...]]></description>
<pubDate>Fri, 20 Oct 2023 14:29:46 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die RS Freiamt gastiert morgen Samstag im Kanton Uri bei der RR Schattdorf. Im Normalfall ein Pflichtsieg für die Freiämter. Doch die Urner haben in der letzten Runde für eine kleine Überraschung gesorgt.</strong></p><p>Die Favoritenrollen im Duell zwischen der RS Freiamt und der RR Schattdorf sind eindeutig verteilt. Die Freiämter haben in den letzten zehn Jahren den Halbfinal nur einmal verpasst. Das war in der Saison 2015. Die Urner hingegen konnten die Runde der letzten vier nur ein einziges Mal erreichen innerhalb der letzten Dekade. Auch das war im Jahr 2015, als sie von der damals schlechten Saison der Freiämter profitieren konnten.</p><p><strong>Überraschender Punktgewinn des Gegners</strong></p><p>Auch in der laufenden Saison spricht alles für die RS Freiamt als Favoriten. Den Hinkampf in Merenschwand konnte man mit 25:14 deutlich für sich entscheiden. Mit fünf Siegen und einer Niederlage (gegen Willisau) belegt die Freiämter Ringerstaffel aktuell Rang 2 in der Tabelle. Schattdorf hingegen ist Schlusslicht, mit fünf Niederlagen und einem Unentschieden. Dieses haben sie allerdings in der vergangenen Runde etwas überraschend gegen Titelverteidiger und Spitzenreiter Willisau erringen können. 18:18 stand es am Ende zwischen den beiden Vereinen aus der Innerschweiz. «Für uns ändert das nicht viel», sagt Freiamt-Trainer Michael Bucher. «Wenn wir die Vorrunde als Tabellenführer beenden wollen, müssen wir die Willisauer trotzdem bezwingen. Aber es zeigt uns einmal mehr, dass man keinen Gegner unterschätzen darf.»</p><p>Eine Erklärung hat Bucher auch, wie den Urnern die kleine Sensation gelingen konnte. «Bei einem Blick auf die Aufstellung muss ich sagen, dass Willisau in den höheren Gewichtsklassen vielleicht etwas zu stark gepokert hat.» Bei Bucher kann man davon ausgehen, dass er das nicht tun wird. Tritt die RS Freiamt mit einer vergleichbaren Aufstellung auf wie in den letzten Kämpfen, dürfte der sechste Saisonsieg Formsache sein. Die Freiämter werden zeigen wollen, dass sie den Gegner nicht unterschätzen.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Er kam, sah und siegte</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/111866</link>
<description><![CDATA[Die Freiämter Ringerstaffel erfüllt vor eigenem Publikum die Pflichtaufgaben. Die 1.-Liga-Mannschaft zieht in den Halbfinal ein, das NLA-Team schlägt Einsiedeln....]]></description>
<pubDate>Tue, 10 Oct 2023 17:37:49 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die Freiämter Ringerstaffel erfüllt vor eigenem Publikum die Pflichtaufgaben. Die 1.-Liga-Mannschaft zieht in den Halbfinal ein, das NLA-Team schlägt Einsiedeln. Besonders hervorzuheben ist Christian Zemp, der einen Tag vor dem Kampf aus dem Trainingslager zurückkam.</strong></p><p>Mit dem 3. Platz am internationalen U23-Turnier in Polen hat sich Christian Zemp von der RS Freiamt die Teilnahme an der U23-Weltmeisterschaft in Albanien Ende des Monats gesichert. Weil er erst am Freitag gelandet ist und es mitten zwischen zwei Turnieren ist, wäre es vielleicht sinnvoller gewesen, wenn er gegen Einsiedeln nicht gerungen hätte. Da Marc Weber angeschlagen war und Roman Zurfluh Vater geworden ist, sprang Zemp aber doch noch ein. Mit Erfolg.</p><p>Im Greco bis 97 kg traf das Mitglied der Freiämter Ringerstaffel auf Einsiedelns Sascha Schmid. «Ich dachte mir, dass er sich zumindest noch etwas Selbstvertrauen für die WM holen kann», sagt RS-Freiamt-Trainer Michael Bucher. «Es fällt mir aber schwer, seinen Kampf zu beurteilen. Er war sehr schnell vorbei.» Zemp lachend: «Wegen Passivität musste der Gegner in die Bodenlage. Dort konnte ich ihn mit ein paar Durchdrehern schnell bezwingen.» 4:0 siegt der 23-Jährige dank technischer Überlegenheit. Ohne zu murren nimmt Zemp die Aufgabe nach dem Trainingslager an und bringt sie mit kurzem Prozess zu Ende. Er kam, sah und siegte. Das trifft auch auf die gesamte RS Freiamt zu, die sich beim 25:14-Erfolg gegen die Innerschweizer wenig Blösse gab. «Das Resultat ist gut. Leistungstechnisch wäre aber bei einigen Ringern noch etwas mehr dringelegen», fasst Bucher zusammen. Drei von zehn Kämpfen gehen an die Gäste aus dem Kanton Schwyz. Aus Sicht des Trainers einige deutlicher als notwendig. «Dass nach den letzten Wochen und den Kämpfen gegen Kriessern und Willisau die Spannung nicht mehr ganz so hoch ist, kann ich nachvollziehen.»</p><p><strong>1.-Liga-Team mit souveränem Auftritt</strong></p><p>Tim Schreiber verliert bis 57 kg Greco durch technische Unterlegenheit mit 0:4 gegen Oleksandr Golin. Bis 65 kg Greco ereilt Flurin Meier das gleiche Schicksal gegen Sulayman Quraishi. 86 kg Freistil: Kimi Käppeli verliert gegen Andreas Burkard mit 1:3. «Kimi hat etwas zu verhalten gerungen. Auch Flurin und Tim haben sich etwas unter Wert verkauft.»</p><p>Bucher verlangt viel als Trainer. Er selbst beweist gleichzeitig auf der Matte, was möglich ist. Vor dem NLA-Duell wurden in der Murianer Bachmattenhalle die Play-offs der 1. Liga ausgetragen. Mit dabei in der zweiten Mannschaft der Freiämter: Michael Bucher. Die Freiämter trafen dabei auf Schattdorf II. Mit 23:7 und 24:8 wurde es eine deutliche Sache für das Heimteam. Bucher gewinnt dabei seine Duelle gegen Leon Kempf beide mit 4:0 nach technischer Überlegenheit. Neben ihm war auch Nils Leutert aus der 1. Mannschaft mit dabei. Auch er holt zwei 4:0-Siege. «Wir hatten viele Verletzte, weshalb Nils und ich als Unterstützung für die zweite Mannschaft dabei waren. Für die erste Mannschaft sollte es auch so reichen.» Und da Randy Vock (2:1), Magomed Ayskhanov (3:1), Yves Müllhaupt (3:0), Nino Leutert (4:1), River Perlungher und Pascal Strebel (beide 4:0) neben Christian Zemp ihre Aufgabe souverän erledigen, gewinnen die Freiämter deutlich mit 25:14, obwohl Bucher nicht komplett zufrieden ist.</p><p><strong>Zemp: Ziel an U23-WM ist unter Top 10</strong></p><p>Die zweite Mannschaft der RS Freiamt trifft am kommenden Wochenende in Belp im Halbfinal der 1. Liga auf Willisau II. In der NLA geht es für die RS Freiamt am Samstag, 19 Uhr, auswärts in Schattdorf weiter. Ob Christian Zemp dabei ist, weiss er noch nicht. Vom 23. bis zum 29. Oktober finden die U23-Weltmeisterschaften in Albanien statt, wo er mit dabei sein wird. «Mein Ziel ist ein Platz unter den Top 10», sagt er. «Eigentlich wollte ich mich aber primär qualifizieren. Lange Zeit sah es so aus, als würde es mir nicht reichen. Aber so hatte ich ein Ziel, auf welches ich hinarbeiten konnte, und ich bin glücklich, dass es geklappt hat.»</p><p>Es ist ihm so gut gelungen, dass er zwischen den internationalen Turnieren im Vorbeigehen noch einen Kampf in der Mannschaftsmeisterschaft gewinnen konnte. Bei dieser Einstellung und Leistung ist auch Trainer Michael Bucher zufrieden.<em>&nbsp;--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Grosser Ringertag</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/111739</link>
<description><![CDATA[Das NLA-Team trifft auf Einsiedeln (20 Uhr). Es sollte eine Pflichtaufgabe werden. Schon zuvor werden die Play-offs der 1. Liga in der Murianer Bachmattenhalle ausgetragen....]]></description>
<pubDate>Sat, 07 Oct 2023 06:48:45 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Das NLA-Team trifft auf Einsiedeln (20 Uhr). Es sollte eine Pflichtaufgabe werden. Schon zuvor werden die Play-offs der 1. Liga in der Murianer Bachmattenhalle ausgetragen. «Eine coole Sache – und unser Team ist vorne dabei», sagt RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Der letzte Samstag war in der laufenden NLA-Saison der Höhepunkt. Im Spitzenkampf duellierten sich die Freiämter mit Willisau. Ein Kampf, der das Ringerherz höherschlagen liess. 500 Menschen kamen nach Merenschwand und wurden Zeugen, wie Willisau dieses ultraknappe Duell mit 19:17 für sich entschied.</p><p><strong>Hinkampf klar gewonnen</strong></p><p>«Ein lachendes und ein weinendes Auge» hat auch Präsident Nicola Küng dabei gehabt. Die Leistung des Teams sei «grösstenteils richtig top» gewesen, wie er sagt. Höhepunkt waren die «Alten» um Randy Vock und Pascal Strebel, der seinen ewigen Rivalen Jonas Bossert eher überraschend bezwingen konnte. «Das alles hat mich sehr gefreut und lässt mich optimistisch in die Zukunft blicken.» Aber: «Wir haben verloren. Willisau ist dem Ziel, die Qualifikation auf dem 1. Rang abzuschliessen, ein Stück näher.» Natürlich wären auch die Freiämter gerne nach den ersten zehn Kämpfen zuoberst, weil dies bedeuten würde, dass man im Halbfinal gegen das Team auf dem 4. Rang antritt – und somit den beiden Topteams Willisau und Kriessern aus dem Weg gehen könnte.</p><p>«Weiter gehts», so Küng. Als Nächstes geht es am Samstag (20 Uhr) in der Murianer Bachmattenhalle gegen Einsiedeln. So lautete das Duell bereits zum Saisonauftakt, mit klarem Sieg für die Freiämter (26:12). «Ich erwarte einen diskussionslosen Sieg», sagt der Präsident auch jetzt.</p><p><strong>Qualifikationssieger Freiamt gegen Schattdorf</strong></p><p>Der NLA-Kampf wird den Abschluss bilden eines langen und ereignisreichen Ringertages in Muri. Denn am Nachmittag werden die Viertelfinal-Play-offs der 1. Liga dort ausgetragen. Gastgeber RS Freiamt hat all seine Kämpfe bislang gewonnen und tritt als Qualifikationssieger gegen Schattdorf (8. Rang) an. Es ist so, dass an diesem Tag jeweils gleich Hin- und Rückkampf ausgetragen werden. Die Freiämter ringen um 16 und um 18 Uhr. Die weiteren Duelle lauten: Kriessern gegen Belp (ebenfalls 16 und 18 Uhr), Lutte Team Valais gegen Winterthur und Willisau gegen Thalheim. Diese beiden Duelle werden um 15 und 17 Uhr ausgerungen. Es wird in den acht Gewichtsklassen total 64 Mattenkämpfe geben, dazu die zehn Duelle des NLA-Kampfes am Abend. «Alles in Muri, alles am gleichen Tag. Eine coole Sache, es läuft was», freut sich Präsident Küng. In der Bachmattenhalle wird es einen normalen Betrieb geben, mit Festbeiz. «Wir haben diese Viertelfinals der 1. Liga als Gastgeber übernommen, weil unser Verein auch eine Vorbildfunktion im Verband hat. Wir wollen dem Ringsport eine Heimat sein.»</p><p><strong>Halbfinal «machbar»</strong></p><p>Und die RS Freiamt will damit auch zeigen, dass auch die zweite Mannschaft von Trainer Ivan Kron enorm wichtig ist. «Nun soll es in den Halbfinal gehen, das ist machbar, dann schauen wir weiter», sagt Küng.</p><p>Es ist bei der zweiten Mannschaft in der 1. Liga also ähnlich wie beim «Eis». Ziel: Halbfinal. «Dann schauen wir weiter.» Natürlich ist bei beiden Teams der Titel ein ehrgeiziges, aber nicht unmögliches Ziel.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Es fehlt nur wenig</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/111661</link>
<description><![CDATA[500 Zuschauer in Merenschwand. Der Spitzenkampf bot Emotionen, hochstehende Duelle – und am Ende fehlt den Freiämtern nur wenig, um den Favoriten aus Willisau...]]></description>
<pubDate>Wed, 04 Oct 2023 19:00:35 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>500 Zuschauer in Merenschwand. Der Spitzenkampf bot Emotionen, hochstehende Duelle – und am Ende fehlt den Freiämtern nur wenig, um den Favoriten aus Willisau zu besiegen. «Das macht viel Hoffnung», sagt Trainer Michael Bucher, der bei seinem eigenen Kampf den Gegner von der Matte fegt.</strong></p><p>Es ist ein ewiges Duell zweier Rivalen und Weggefährten. Pascal Strebel gegen Jonas Bossert. Die Duelle sind immer hart umkämpft, zuletzt siegte jeweils der Willisauer. Doch nicht am letzten Samstag. Das Greco-Duell bis 75 kg geht an Strebel. Er gewinnt 4:3 nach Punkten und holte 2:1 Mannschaftspunkte. Das reicht aber nicht. Strebel hätte einen 4:0-Sieg gebraucht, damit die RS Freiamt den Willisauern noch den Sieg hätte klauen können. «Das war natürlich schwierig», sagt der frühere Olympiaringer Pascal Strebel. Er war top motiviert vor dem Kampf, hatte bis auf wenige Situationen alles im Griff. «Wir kennen uns schon lange. Dieser Sieg war für mich wichtig und cool.»</p><p>Für Strebel ist es seine letzte Saison. Er wird zurücktreten. Und dieser Heimkampf war für ihn auch besonders, weil seine Firma, die Beltech AG, Matchsponsor war und alle Arbeitskolleginnen und -kollegen als Zuschauer dabei waren. «Ich wollte ihn zuerst in einer tieferen Gewichtsklasse einteilen, bis 70 kg, das wäre ihm wohler gewesen», lacht Trainer Michael Bucher. Das war aber nicht möglich, da Doppellizenzringer Yves Müllhaupt für Weinfelden im Einsatz stand. Bucher fügt an: «Pasci hat seine Sache richtig gut gemacht.»</p><p><strong>«Hol einfach diesen Punkt»</strong></p><p>Aber eben: Auch der eher unerwartete Sieg von Strebel nützte nichts mehr. Willisau feiert den fünften Sieg im fünften Kampf. Dies gelang aber nur unter Mithilfe der Freiämter. Besonders die ersten vier Duelle auf der Matte waren dabei entscheidend. «Da habe ich mir mehr Punkte ausgerechnet», sagt Bucher. 57 kg Freistil: Freiamts River Perlungher gewinnt gegen den Willisauer Abdul Rashid Hotak «nur» mit 2:1 Mannschaftspunkten (13:9). 61 kg Greco: Nils Leutert verliert gegen den Willisauer Timon Zeder 1:2 (1:2). Beide Ringer sind nicht wirklich aktiv. Ein Gewürge. Die Freiämter schauen in die Röhre.</p><p>Doch nicht nur diese beiden Kämpfe in den leichtesten Klassen gingen nicht wie gewünscht aus. Auch die schweren Brocken kamen nicht auf Touren. 130 kg, Greco: Das Duell zwischen Freiamts Roman Zurfluh gegen Willisaus Delian Alishahi «war eigentlich kein Ringerkampf», wie Bucher es beschreibt. Bei Halbzeit haben beide Ringer wegen Passivität oder Unsportlichkeit bereits je zwei Verwarnungen erhalten. «Hol einfach diesen Punkt», hat Bucher zu Zurfluh dann gesagt. Doch der Freiämter stellt sich zu wenig clever an. Er wird zweimal von der Matte gestossen, hat einmal den Kopf zu tief – und kassiert die dritte Verwarnung und wird disqualifiziert. «Das war reine Kampfintelligenz, die fehlte», meint Bucher. 0:4 Mannschaftspunkte. Bitter.</p><p><strong>«Das war komisch»</strong></p><p>Ähnlich erging es Magomed Ayskhanov. Im 97-kg-Greco-Duell gegen Samuel Scherrer lief es ganz und gar nicht planmässig. Ein knapper Kampf und mindestens ein Punktgewinn war budgetiert. Und lange Zeit sieht es auch danach aus. Doch der Willisauer erwischt Ayskhanov. Schultersieg. 0:4. Wieder bitter. Trainer Bucher sagt: «In diesen vier Kämpfen ist uns alles aus den Händen geglitten.» Es gibt noch eine dritte 0:4-Pleite. Freiamts Joel Meier war gegen Mansur Mavlaev chancenlos.</p><p>Dass es trotz diesen drei 0:4-Niederlagen und eher ungewöhnlichen Punktverlusten so knapp wurde am Ende, hatte mit den starken Leistungen der anderen Freiämter Ringer zu tun. Doch auch da war man das etwas glücklosere Team. Randy Vock war gegen Tobias Portmann (75 kg Freistil) eigentlich der aktivere und bessere Ringer. «Es war komisch», sagt Bucher. Denn am Ende gibt es ein 1:1. Weil der letzte Punkt an Portmann geht, holen sich die Willisauer 1:2 Mannschaftspunkte. Marc Weber hatte Rasul Israpilov (86 kg Greco) im Griff. «Stark. Aber nicht fehlerlos», meint Bucher. 15:1 siegt Weber. Das gibt dann «nur» ein 3:1 und kein 4:0. Und gegen Willisau sind auch solche Dinge entscheidend.</p><p>Zwei Pflichtaufgaben hatten dann Michael Bucher und Nino Leutert zu erledigen. Leutert (65 kg Freistil) fegte seinen Gegner Patrick Kurmann mit 15:0 von der Matte. Ein 4:0 für das Team. Und auch Bucher (70 kg Greco) zerzaust seinen Kontrahenten Marc Kaufmann mit 15:0. Dass der Trainer selbst das Ringerdress überziehen würde, war eigentlich nicht so vorgesehen. Aber Saya Brunner war angeschlagen, «und wir wollten nichts riskieren», so Bucher.</p><p><strong>Lob für den ringenden Trainer</strong></p><p>Während der Trainer trocken von einer «erfüllten Aufgabe» spricht, findet Captain Pascal Strebel ein wenig mehr lobende Worte für den ringenden Trainer: «Das ist Michi. Er weiss genau, was er tun muss, und holt das Maximum heraus. So viel Elan hat kaum ein anderer. Sauber, mit viel Ruhe. Ich ziehe den Hut.» Und Bucher ist wohl auch in Zukunft eine Option auf der Matte wert – auch wenn das die Freiämter (und er selbst) weitestgehend dementieren.</p><p>Schon vor dem letzten Duell von Pascal Strebel gegen seinen ewigen Rivalen Jonas Bossert war der Sieger eigentlich klar. Trotzdem ist der 2:1-Sieg von Strebel hoch zu werten. «Es war ein toller Abschluss des Abends», sagt Trainer Bucher, der nach dem Kampf «ein lachendes und ein weinendes Auge» hatte. Er weiss, dass eigentlich mehr dringelegen wäre. «Aber dafür müssen wir konstanter sein.» Doch er sieht auch, dass die Freiämter nicht weit weg sind vom Titelfavoriten Willisau. «Diese Leistung, dieser Kampf, das macht Hoffnung für die Halbfinal- und Finalkämpfe. Es ist machbar, den Willisauern ein Dorn im Auge zu sein, dafür brauchen wir aber Konstanz von Anfang bis Ende.»</p><p><strong>Annähernd an Topbesetzung</strong></p><p>Bei den Freiämtern fehlten Christian Zemp, Yves Müllhaupt und Saya Brunner, die Willisauer mussten auf Michael Portmann, Jonas Müller und den verletzten Leistungsträger Stefan Reichmuth verzichten. Insofern waren beide Teams nicht komplett, aber dennoch annähernd an der Topbesetzung. Der erfahrene Pascal Strebel meint: «Wir sind nicht weit weg von Willisau. Ein wenig mehr Cleverness, ein wenig mehr Geduld. Wir sind einen Schritt weiter als letzte Saison, das macht Freude.» Und das gibt Hoffnung auf den ersten Freiämter Meistertitel seit 2014. Für Strebel wäre dieses Szenario der Abschluss einer grandiosen Karriere.&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Der Punktegarant</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/111659</link>
<description><![CDATA[Vier Kämpfe, vier Siege. Sowohl die RS Freiamt als auch Ringer Marc Weber weisen bislang diese makellose Bilanz auf. Das soll in beiden Fällen auch morgen Samstag...]]></description>
<pubDate>Wed, 04 Oct 2023 18:55:07 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Vier Kämpfe, vier Siege. Sowohl die RS Freiamt als auch Ringer Marc Weber weisen bislang diese makellose Bilanz auf. Das soll in beiden Fällen auch morgen Samstag so bleiben. Keine Einfache Aufgabe. Gegner ist Titelfavorit Willisau.</strong></p><p>Er ist momentan ein Punktegarant für die RS Freiamt. Neben Rückkehrer Magomed Ayskhanov ist Marc Weber der einzige Freiämter Ringer, der in dieser Saison in allen vier Kämpfen auf der Matte stand und sie viermal als Sieger verliess. 3:1 gegen Einsiedelns Sascha Schmid, 4:0 nach technischer Überlegenheit gegen Schattdorfs Yannick Epp, 3:0 gegen Ilir Fetahu vom RC Oberriet-Grabs und am vergangenen Wochenende ein 4:1, erneut nach technischer Überlegenheit, gegen Kriesserns Daniel Loher. So die beeindruckenden Ergebnisse von Weber. Für den 26-Jährigen ist das allerdings nicht gut genug. «Es klingt wie Jammern auf hohem Niveau, aber ich finde in jedem meiner Kämpfe Fehler. Im Hinblick auf den Halbfinal habe ich definitiv noch Luft nach oben und Möglichkeiten, mich zu verbessern.»</p><p><strong>Spannender Kampf erwartet</strong></p><p>Trotzdem ist seine bisherige Bilanz makellos. Ebenso jene der RS Freiamt. Alle vier Duelle in dieser Saison konnten gewonnen werden. «Wir sind sicher auf einem guten Weg.» Dieser soll morgen Samstag fortgesetzt werden. Allerdings sind die Vorzeichen andere. Mit Willisau kommt der Titelverteidiger ins Freiamt. Die Luzerner stehen ebenfalls bei vier Siegen. «An ihrem Kader hat sich nichts grossartig verändert. Der Weg zur Meisterschaft führt über Willisau.» Dass die Freiämter aber auch mit den grossen Gegnern im Titelkampf mithalten können, haben sie am vergangenen Wochenende bewiesen. Vorjahresfinalist Kriessern wurde mit 24:14 aus der eigenen Halle gefegt. «Sie hatten einige Absenzen, während wir in Bestbesetzung auftreten konnten», resümiert Weber. «Aber wir sind in guter Form. Alle sind fit. Wir haben gut trainiert. Mit der Rückkehr von Magomed sind wir noch etwas unberechenbarer geworden und dadurch, dass jeder von uns noch ein Jahr älter und erfahrener ist, sehe ich uns stärker als noch in der letzten Saison.»</p><p>Bei den Willisauern geht Weber davon aus, dass sie ebenfalls in bestmöglicher Besetzung antreten werden. Einzig Olympionike Stefan «Stifi» Reichmuth, der sich an der WM in Belgrad verletzt hat, wird bei den Gästen nicht auflaufen können. «Das wird eine spannende Sache. Ich gehe davon aus, dass es einige enge Kämpfe geben wird.»</p><p><strong>Kann sich auf jeden Gegner einstellen</strong></p><p>Weber, der zu 60 Prozent als Schreiner arbeitet, hat eine Zweitausbildung als Landwirt angefangen. Dadurch hat sich das Trainingspensum des Kaderringers um rund ein Training pro Woche reduziert. Auf seine Leistungen scheint sich das nicht ausgewirkt zu haben. «Ein Training sollte auch keinen Unterschied machen», sagt der in Buttwil wohnhafte Ringer lächelnd.</p><p>Dementsprechend ist er auch zuversichtlich für morgen Samstag. In der bisherigen Saison wurde er stets im Greco-Stil bis 86 kg eingesetzt. Für Willisau kamen in dieser Gewichtsklasse bisher drei verschiedene Ringer zum Einsatz. Yanik Bucher, Rasul Israpilov und zweimal Daniel Häfliger. «Ich habe eine Vermutung, wer mir gegenüberstehen könnte. Aber es spielt keine Rolle. Ich muss mich auf meinen Kampf konzentrieren und kann mich auf jeden Gegner einstellen», sagt Weber, der sich in der Vergangenheit auch schon in anderen Gewichtsklassen und ebenfalls im Freistil in den Dienst der Mannschaft gestellt hat. «Je nachdem werde ich vorher mit dem Trainerteam noch ein, zwei Punkte ansehen, aber ich fühle mich bereit.» Er hofft, genauso wie das ganze Freiamt, dass sowohl seine Bilanz als auch jene der ganzen Ringerstaffel nach dem Kampf gegen Willisau weiterhin makellos bleibt. «Wir setzen alles daran.»&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Herausforderung gemeistert</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/111290</link>
<description><![CDATA[Mit Kriessern traf die RS Freiamt zum ersten Mal in dieser Saison auf einen Mitkonkurrenten um den Meistertitel. Die Freiämter haben diese erste grössere Hürde...]]></description>
<pubDate>Tue, 26 Sep 2023 17:49:12 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Mit Kriessern traf die RS Freiamt zum ersten Mal in dieser Saison auf einen Mitkonkurrenten um den Meistertitel. Die Freiämter haben diese erste grössere Hürde mit Bravour gemeistert. Auswärts gab es einen deutlichen Sieg.</strong></p><p>Zehn Kämpfe, sechs Siege und vier davon durch technische Überlegenheit. So liest sich die durchaus positive Bilanz der RS Freiamt beim Auswärtskampf in Kriessern. Gegen die Ostschweizer, die im letztjährigen Halbfinal noch eine Nummer zu gross für die Freiämter waren, gewinnt das Team souverän mit 24:14 und zeigt damit, dass im Titelkampf definitiv wieder mit den Freiämtern gerechnet werden muss. Wenig zu holen gibt es für Nils Leutert, der gegen Dimitar Sandov mit 0:3 verliert. Ebenso für Christian Zemp und Yves Müllhaupt, die ihre Kämpfe gegen Ramon Betschart beziehungsweise David Loher mit 1:3 verlieren. Knapp endet das Duell zwischen Marc Dietsche und Randy Vock. Dietsche, eines der Aushängeschilder Kriesserns, gewinnt mit 5:3 nach Einzel- und somit 2:1 nach Teampunkten.</p><p><strong>Beinahe eine fünfte technische Überlegenheit</strong></p><p>Demgegenüber stehen aber noch deutlichere Freiämter Erfolge. Kimi Käppeli fährt mit einem 2:1 gegen Tobias Betschart den knappsten Sieg ein. Magomed Ayskhanov (4:1 gegen Damian Dietsche), Marc Weber (4:1 gegen Daniel Loher), Nino Leutert (4:0 gegen Sandro Hungerbühler) und River Perlungher (4:0 gegen Elia Matt) fahren allesamt Siege durch technische Überlegenheit ein. Teamcaptain Pascal Strebel ist bei seinem 3:0-Erfolg gegen Dorien Hutter auf einem guten Weg dorthin. Nach Einzelpunkten siegt er mit 12:0. Drei Punkte hätten ihm zu einem weiteren 4:0-Erfolg gefehlt.</p><p><strong>Jetzt gegen Willisau</strong></p><p>Die RS Freiamt steht damit nach vier Kämpfen mit vier Siegen da. Ebenfalls eine makellose Bilanz weist Titelverteidiger Willisau auf. In der nächsten Runde, am kommenden Samstag, wird sich das ändern.</p><p>Dann sind die Willisauer zu Gast in Merenschwand. Mindestens eines der beiden Teams wird dann nicht mehr mit einer lupenreinen Weste dastehen. Können die Freiämter auch die nächsthöhere Hürde nehmen und sich weiteres Selbstvertrauen für die Halbfinals holen?&nbsp;<em>--red</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Der erste Gradmesser</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/111289</link>
<description><![CDATA[Nach drei Siegen in den ersten drei Meisterschaftsrunden kriegt es die Freiämter Ringerstaffel mit einem ersten grösseren Brocken zu tun. Druck machen sich die...]]></description>
<pubDate>Tue, 26 Sep 2023 17:48:08 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Nach drei Siegen in den ersten drei Meisterschaftsrunden kriegt es die Freiämter Ringerstaffel mit einem ersten grösseren Brocken zu tun. Druck machen sich die Freiämter vor dem Auswärtskampf in Kriessern keinen.</strong></p><p>Der Einstand als Cheftrainer der RS Freiamt ist Michael Bucher definitiv gelungen. Drei Kämpfe, drei Siege, so die bisher makellose Bilanz in der Mannschaftsmeisterschaft. «Natürlich bin ich zufrieden», kommentiert der Trainer. «Es war auch unser Ziel, aus den ersten drei Runden siegreich herauszugehen. Das ist uns gelungen.»</p><p>Für die RS Freiamt, die nach wie vor zu den Titelfavoriten in der Mannschaftsmeisterschaft zählt, waren die Erfolge gegen Einsiedeln, Schattdorf und Oberriet-Grabs quasi Pflichtsiege. Morgen Samstag gastieren sie jetzt bei der RS Kriessern, ehe eine Woche später Willisau nach Merenschwand kommt. Damit treffen die Freiämter jetzt auf die beiden grössten Konkurrenten im Titelkampf. Bucher bleibt entspannt. «Wenn wir Qualifikationssieger werden wollen, müssten wir jetzt am besten gewinnen und eine Woche später nachlegen. Aber das ist nicht zwingend notwendig. Es gibt überhaupt keinen Grund, sich Druck zu machen.»</p><p><strong>Vorfreude auf einen Gegner, der fordert</strong></p><p>Der Vorteil des etwas leichteren Auftakts für die RS Freiamt: Bucher konnte bei der Aufstellung rotieren und auch jüngeren Ringern eine Chance geben, sich zu beweisen. Das hat funktioniert. Dabei hat der Trainer wöchentlich eine Steigerung innerhalb der Mannschaft beobachten können. Darauf setzt er jetzt auch im Duell gegen einen der beiden grossen Rivalen um die Schweizer Meisterschaft. «Ich werde sicher ein wenig ausprobieren, um mir gewisse Konstellationen anzusehen, die es auch geben könnte, wenn wir im Halbfinal auf Kriessern treffen sollten», so der Trainer der Freiämter. «Ansonsten freue ich mich auf das Duell. Schön, dass wir gegen einen Gegner ringen, der uns noch mehr fordern kann als die bisherigen Kontrahenten. Zwei Mannschaften, die sich aneinander die Zähne ausbeissen können. Das verspricht ein guter Kampf zu werden.»</p><p>Das Gute: Bucher kann aus dem Vollen schöpfen. Nils und Nino Leutert sind von der WM in Belgrad zurückgekehrt. Damit ist das Freiämter Kader komplett verfügbar. «In den letzten Wochen hat es ohnehin grossen Spass gemacht. Die Trainingspräsenz ist hoch. Alle sind froh, dass es endlich losgegangen ist.» Mit der positiven Einstellung, ohne Druck und mit der Möglichkeit in der Aufstellung zu rotieren, stehen die Chancen gut, dass Buchers Bilanz als Cheftrainer auch nach dem Duell gegen den ersten grösseren Gradmesser noch makellos ist.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Steigerung des ganzen Teams</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/110959</link>
<description><![CDATA[Die Freiämter Ringer haben im dritten NLA-Durchgang erstmals die Erwartungen ihres neuen Trainers Michael Bucher zu einem guten Teil erfüllt. So sah sich Abstiegskandidat...]]></description>
<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 14:16:27 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die Freiämter Ringer haben im dritten NLA-Durchgang erstmals die Erwartungen ihres neuen Trainers Michael Bucher zu einem guten Teil erfüllt. So sah sich Abstiegskandidat Oberriet-Grabs in Merenschwand nach einem 2:17-Pausenrückstand am Schluss mit 10:26 deklassiert, obwohl in den letzten beiden Kämpfen nicht mehr alles rund lief.</strong></p><p>Bei optimalem Verlauf hätte Freiamt alle zehn Einzelkämpfe gewinnen können. Aber das wäre gegen die bemitleidenswerten St. Galler Rheintaler doch des Guten zu viel gewesen. Schon zur Pause lag die Aargauer Ringerhochburg 17:2 voraus. Nach acht Mattenduellen lautete der Zwischenstand 26:4. Danach kippte das Momentum auf die Seite der Gäste. Dennoch lobte Trainer Bucher sein Team: «Heute war der Auftritt ein Stück besser. Der Einsatz hat mir bei allen gefallen.»</p><p><strong>Auch knappe Kämpfe gewonnen</strong></p><p>Bucher machte seinen Ringern keine konkrete Vorgabe. «Ich wollte ihnen Freiheiten lassen und forderte sie auf, mutig zu sein.» Der Mut war zwar nicht bei jedem Freiämter offensichtlich. Stattdessen standen Aufwand und Ertrag in einem guten Verhältnis. Auch taktisch gabs bis zur Pause wenig zu bemängeln.</p><p>Den Leichtgewichtern Robin Birchler (61 kg Greco) und Flurin Meier (65 kg Freistil) gelang eine Rehabilitation für den misslungenen Einsatz in der Vorwoche. Birchler schulterte seinen Gegner nach vier Minuten beim Stand von 17:0. Flurin Meier powerte von Beginn weg, liess dabei aber die ringerische Technik etwas vermissen. Nach einer 3:2-Führung nach halber Kampfzeit baute er diese nach einer Konteraktion auf 5:2 aus.</p><p>Ins Team zurück kehrte Ex-US-Boy River Perlungher. Bis 57 kg Freistil erarbeitete er sich geduldig eine 12:0-Führung, gab dann aber wenig zwingend eine Zweierwertung ab. «Das war nicht so clever», kritisierte Bucher.</p><p><strong>Oben ohne Makel</strong></p><p>In den obersten drei Gewichtsklassen resultierte für Freiamt eine 11:0-Bilanz. Christian Zemp punktete Ringerschwinger Janosch Kobler 16:0 aus, obwohl er 24 kg weniger auf die Waage brachte. Krass war der Klassenunterschied bis 97 kg. Freiamts Tschetschene Magomed Ayskhanov zerzauste Tim Steiger in weniger als einer Minute 16:0.</p><p>Nach der Pause gings ähnlich weiter. Greco-Ringer Marc Weber gewährte Ilir Fetahu nichts Zählbares. Spektakulärer war Joel Meiers Freistilauftritt. Nach einer Unaufmerksamkeit gab er zwar eine Viererwertung ab, aber schon zu Beginn der zweiten Runde beendete der Niederwiler den Kampf 19:4.</p><p>Freiamts Juniorenkaderringer Saya Brunner unterstrich seinen Aufwärtstrend mit einem 2:2-Sieg dank höherer Wertung gegen den Ex-Kaderringer Flavio Freuler. Geschickt konterte er aus der angeordneten Unterlage mit einer Kopfklammer, die ihm die entscheidende Zweierwertung eintrug.</p><p><strong>Unglücklicher Abschluss</strong></p><p>Dass der Freiämter Erfolgshunger nach acht Kämpfen noch nicht gesättigt war, bewies Livian Küng bei seiner NLA-Premiere. Der 15-jährige Beinwiler reagierte nach einem 0:8-Rückstand mit einem überraschenden Hochschwung und nachfolgender Beinschraube. Auf der Stelle tobten die Freiämter Fans, und Nicolas Steigers Selbstvertrauen war weggeblasen. Doch das Happy End fehlte. Eine Minute vor Schluss sah das Freiämter Ringer-Schwinger-Talent seinen neuerlichen Angriff jäh gekontert. Noch knapp in der Wettkampff läche legte der Oberrieter den jungen Draufgänger auf die Schultern.</p><p>Nun lags an Pascal Strebel, den positiven Schlusspunkt für Freiamt zu setzen. Doch die Revanche gegen Kaderringer Maurus Zogg für die letztjährige Punkteniederlage misslang. Wohl fightete der zwölf Jahre ältere Olympionike, aber der Ostschweizer agierte im Standkampf besser. So erntete Zogg zwei Passivitätspunkte gegen Strebel. Als der Freiämter 71 Sekunden vor Ablauf der Zeit ebenfalls einen Bodenkampf zugesprochen erhielt, nahm er beim Durchdreherversuch volles Risiko und scheiterte. Zogg rutschte aus dem Griff und erhöhte auf 4:0. «Ich habe alles versucht, aber es hat nicht gereicht», seufzte Strebel. Immerhin sei dies ein wertvoller Kampf im Hinblick auf spätere wichtigere Kämpfe gewesen, sah der Freiämter Routinier einen positiven Aspekt.</p><p>Trotz der geschlossenen Mannschaftsleistung sollte Freiamt den bisher klarsten Sieg der Saison nicht allzu hoch einordnen. Nach dem Zoff und Abgang des Trainers und Siegringers Andrey Vishar ist Oberriet-Grabs heisser Kandidat auf den sechsten und letzten Platz in der Liga. Das junge Team hat eine gute Zukunft, braucht aber in den oberen Gewichtsklassen dringend Verstärkung. Nächstes Freiämter Ziel ist ein Auswärtssieg in Kriessern. Dazu sind alle Kräfte und ein weiterer starker Auftritt nötig.&nbsp;<em>--wr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Eine neue Chance</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/110957</link>
<description><![CDATA[Auf die Freiämter Ringer wartet in der dritten Runde nochmals eine Pflichtaufgabe. Gegen Oberriet-Grabs wäre alles andere als ein klarer Heimsieg eine negative...]]></description>
<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 14:13:44 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Auf die Freiämter Ringer wartet in der dritten Runde nochmals eine Pflichtaufgabe. Gegen Oberriet-Grabs wäre alles andere als ein klarer Heimsieg eine negative Überraschung. Der 18-jährige Robin Birchler erhält voraussichtlich Gelegenheit, sich für den schwachen Auftritt gegen Schattdorf zu rehabilitieren.</strong></p><p>Trainer Michael Bucher hatte sich nach dem 25:14-Sieg im ersten Heimkampf über Schattdorf mehrheitlich zufrieden gezeigt. Mit Junioren-Nationalkaderringer Robin Birchler haderte er allerdings. Der ehemalige Innerschweizer, der für den Zweikampfsport mit seiner Familie aus Brunnen nach Bünzen umgezogen ist, zeigte gemäss Bucher zu wenig Disziplin, was zu einer Schulterniederlage führte.</p><p>Der Freiämter Greco-Spezialist hatte zuvor die Mannschaftsmeisterschaft mit einem klaren Punktesieg als Doppellizenzringer für Weinfelden sowie einem Überlegenheitssieg gegen den Einsiedler Dany Kälin vielversprechend begonnen. Aber gegen den routinierten Urner Spitzenringer Sven Gamma zeigte der Bünzer zu grossen Respekt.</p><p><strong>«Es ist abgehakt»</strong></p><p>«Gegen Oberriet-Grabs hat Robin noch etwas gutzumachen. Vermutlich werde ich ihn einsetzen, weil er am Wochenende nicht für Weinfelden ringen muss», verrät Trainer Bucher. So dürfte der Kaderringer wohl auf den Ostschweizer Simon Kehl treffen, der in seinen ersten zwei NLA-Kämpfen keine Stricke zerriss. Robin Birchler blickt dem Kampf zuversichtlich entgegen. «Am letzten Samstag war ich niedergeschlagen, obwohl Sven Gamma ein Topringer ist. Aber das ist abgehakt, ich fokussiere auf den nächsten Einsatz.»</p><p>Der Kaderjunior steckt im letzten Lehrjahr als Detailhandelsfachmann. «Ich habe einen Sportlehrvertrag und erhalte viele Freiheiten für Wettkampfeinsätze als Kaderringer im Ausland», erklärt er. In seinen zwei letzten Jahren als Junior strebt er einen ersten Schweizer-Meister-Titel und eine Medaille bei einem internationalen Einsatz an. Dazu absolviert er jede Woche vier bis fünf Trainingseinheiten. Befragt nach anderen Hobbys, winkt er ab: «Ich ringe leidenschaftlich gern und habe neben der Lehre für nichts anderes mehr Zeit.»</p><p><strong>Mit Kaderrotation Chancen vermitteln</strong></p><p>Aufgrund der ersten zwei Einsätze von Oberriet-Grabs rechnet Freiamts Trainer Bucher am Samstag in Merenschwand nicht mit der bestmöglichen Aufstellung der Rheintaler. Diese dürften sich im Kampf gegen Rang 6 eher auf die Duelle gegen Schattdorf und Einsiedeln konzentrieren. Deshalb kündigt Bucher an, bei der Aufstellung zu rotieren und weiteren Nachwuchsringern eine Chance zu geben, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Für uns ist jeder Kampf wichtig, aber durch den Einsatz von Nils und Nino Leutert an der Weltmeisterschaft können wir vorläufig nicht in Bestbesetzung antreten», erklärt der Trainer. Er werde wie gegen Schattdorf einen Mix aus Routiniers und jungen Talenten aufstellen. «Aber ich will von allen einen guten Kampf sehen», fordert Bucher.</p><p>Als roten Faden gibt der neue Cheftrainer seinen Ringern drei neue Begriffe mit in die zweite Heimbegegnung: Verein, Chance, Ernährung. Bucher sagt dazu: «Wir wollen im zweiten Heimkampf innert einer Woche noch mehr für Stimmung sorgen. Die Ringer sollen ihre Chancen besser nutzen. Dazu ist es wichtig, dass sie sich richtig ernähren, und zwar für den jeweiligen Kampf, aber auch über die ganze Saison hinweg, damit die Substanz bis am Schluss ausreicht.»&nbsp;<em>--wr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Sieg ohne zu glänzen</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/110709</link>
<description><![CDATA[Die Ringerstaffel Freiamt hat den ersten Heimkampf der neuen Saison erwartungsgemäss deutlich gewonnen. Gegen Schattdorf, die nominelle Nummer 5 der Liga, resultierte...]]></description>
<pubDate>Wed, 13 Sep 2023 15:25:26 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die Ringerstaffel Freiamt hat den ersten Heimkampf der neuen Saison erwartungsgemäss deutlich gewonnen. Gegen Schattdorf, die nominelle Nummer 5 der Liga, resultierte trotz schwacher Besetzung in den unteren Gewichtsklassen ein 25:14-Erfolg.</strong></p><p>Für den neuen Freiämter Cheftrainer Michael Bucher lag nach dem Kampf in der Sporthalle Merenschwand eine Feststellung auf der Hand: Der Publikumsaufmarsch (250 Fans sind gekommen) und die Leistung seiner Ringer sind beide deutlich steigerungsfähig. Nach dem durchzogenen Auftakt in Einsiedeln hatte Bucher von seinen Ringern für den ersten Heimauftritt drei Eigenschaften ins Zentrum gestellt: Disziplin, Kreativität, Mut. Befragt nach seiner Bilanz zu diesem Kampf, nimmt sich der 26-jährige Merenschwander einige Sekunden Bedenkzeit und sagt dann: «Noch bin ich nicht vollkommen zufrieden mit unserer Leistung.» Er habe zwar gegenüber der ersten Runde eine Steigerung festgestellt. Aber auf dem Weg Richtung Halbfinal gebe es noch viel Luft nach oben.</p><p><strong>Schwächen im Team</strong></p><p>Die Mannschaftsausbeute gegen die Urner Gäste lässt sich auf einen Nenner bringen: in den untersten drei Gewichtsklassen klar verloren, die restlichen sieben Kämpfe fast ebenso deutlich gewonnen. Weil die drei Niederlagen in die erste Matchhälfte fielen, lag das Heimteam zur Pause 8:12 hinten. Nervosität kam deswegen keine auf, zu viel ringerische Substanz steckte in den zweiten fünf Freiämter Ringern. Schattdorf hatte sich nach dem Abwägen eine Überraschung zugetraut. «Das könnte heute Abend interessant werden», glaubte Trainer Michael Jauch vor dem ersten Zweikampf.</p><p>Tatsächlich wogte der Match in der ersten Hälfte hin und her. In den untersten Gewichtsklassen verfügte Freiamt ohne River Perlungher, Nils und Nino Leutert über keine Durchschlagskraft. Der Fricktaler Tim Schreiber zeigte zwar eine mutige NLA-Premiere für die Freiämter, aber nach einem 2:2 bei Halbzeit zerzauste ihn der USA-Rückkehrer Stone Perlungher 8:2. Trainer Bucher zeigte sich dennoch zufrieden mit Schreibers Auftritt. Für weniger Freude sorgten Robin Birchler und Flurin Meier. «Da fehlten Disziplin und Wille, um eine vorzeitige Niederlage zu verhindern», kritisierte Bucher.</p><p><strong>Verlass auf die gewichtigen Athleten</strong></p><p>Den «Schaden» aus der ersten Hälfte hielten die Schwergewichter Christian Zemp und Magomed Ayshkanov in Grenzen. Auf dem Weg zurück vom Pfeifferschen Drüsenfieber musste sich Zemp gegen den fast 17 kg schwereren Schwinger Simon Marti behaupten. Nach einem 0:3-Rückstand gewann der Zuger in Freiämter Diensten dank zweier Durchdreher 5:3. Ayshkanov fixierte den überforderten Flavio Herger nach 2:46 Minuten auf den Schultern.</p><p>Nach einer langen Pause ging der Freiämter Sturm so richtig los. Marc Weber und Saya Brunner punkteten ihren Gegner vorzeitig aus, obwohl auch den beiden Kaderringern nicht alles nach Buchers Vorgabe gelang. Kimi Käppeli beanspruchte danach die Nerven des Trainers. Nach scheinbar sicherer 8:0-Führung gegen Schattdorfs Doppellizenzringer Joel Marti verlor Freiamts U20-Kaderringer jegliche Sicherheit und zitterte sich zuletzt mit 8:6 über die Zeit. Michael Bucher ortete diesbezüglich ein «physisches und psychisches Problem, an dem wir arbeiten müssen».</p><p><strong>Solide Routiniers</strong></p><p>Einen versöhnlichen Abschluss bescherten dem Freiämter Anhang Randy Vock (Freistil) und Pascal Strebel (Greco) in den zwei 75-kg-Klassen. Auch Vock befindet sich noch nicht in Halbfinalform. Trotzdem zerzauste er Lars Epp in vier Minuten mit mehreren spektakulären Hochschwungaktionen 15:0. Strebel musste sich zwar vom aufstrebenden Benjamin Gander mit einer Einerwertung den Tarif des Zweikampfes vorgeben lassen. Danach bestimmte er die Gangart und wendete das Blatt von 0:1 auf 11:1. «Insgesamt haben wir das Soll erfüllt», befand Bucher. «Ich wollte meinen Ringern für diesen Abend trotz der Vorgaben etwas Freiheit lassen. Wir müssen ja bis im November in den Rhythmus der Meisterschaft kommen.» Vor allem an der Disziplin gelte es zu arbeiten.&nbsp;<em>--wr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Strebels Abschiedstournee</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/110458</link>
<description><![CDATA[RS-Freiamt-Captain Pascal Strebel beendet am Saisonende seine Karriere. Die Kämpfe werden für den Olympioniken zur Abschiedstournee. Zum Abschied würde ihm ein...]]></description>
<pubDate>Fri, 08 Sep 2023 12:50:43 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>RS-Freiamt-Captain Pascal Strebel beendet am Saisonende seine Karriere. Die Kämpfe werden für den Olympioniken zur Abschiedstournee. Zum Abschied würde ihm ein Mannschafts-Meister-Titel mit der RS Freiamt sehr gut passen – auch wenn es nicht einfach wird.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Wehmut verspürt er noch nicht. Dafür ist es in der Saison noch zu früh. «Aber der letzte Kampf wird sicher etwas Besonderes werden für mich», sagt Pascal Strebel von der RS Freiamt. Am Ende der Saison wird nämlich eine grosse Karriere zu Ende gehen. Strebel, der Teamcaptain und Leistungsträger der Freiämter, hört auf. Zahlreiche Schweizer-Meister-Titel im Einzel-Ringen durfte er feiern. 2008, 2009 und 2014 holte er mit den Freiämtern auch den Titel in der Mannschaftsmeisterschaft. An der Kadetten-EM in Tirana 2005 gewann er Bronze, und der Höhepunkt in seiner Karriere war 2012, da nahm er an den Olympischen Spielen in London teil.</p><p>«Ich hatte eine schöne Karriere, national und international. Im Dezember werde ich aber 35 Jahre alt. Der Fokus im Leben verschiebt sich. Im Beruf wird der Aufwand nicht kleiner und ich möchte auch mehr Zeit für die Familie haben.» Ganz weg von der Ringer-Bildfläche wird er nicht sein. Das Training der Ringerstaffel wird er trotzdem noch besuchen. Den Wettkampfdruck wird er aber nicht mehr haben. Das bedeutet, dass er gewisse Sporthallen demnächst zum letzten Mal als aktiver Ringer sehen wird.</p><p><strong>Drei Siege zum Auftakt</strong></p><p>Nicht so morgen Samstag. Dann kämpft die RS Freiamt zu Hause in Merenschwand gegen die RR Schattdorf. Vor eigenem Publikum ist gegen die Urner ein Sieg verlangt. Nachdem am vergangenen Wochenende zum Auftakt bereits in Einsiedeln gewonnen werden konnte, sollen jetzt und am kommenden Wochenende gegen Oberriet-Grabs zwei weitere Vollerfolge her. «Sonst haben wir noch vor der Rückrunde das Messer am Hals», resümiert der Teamcaptain. Danach warten nämlich die Grosskaliber aus Kriessern und Willisau auf die Freiämter.</p><p>Das sind auch die Teams, die man hinter sich lassen will, wenn man den Meistertitel holen möchte. «Einfach ist es nicht. Kriessern schläft auch nicht und Willisau ist aktuell nach wie vor der Favorit. Aber wir haben mit der Rückkehr von Magomed Ayshkanov auch wieder eine Option mehr und es hängt auch viel davon ab, ob bei den stärkeren Teams nicht die Verletzungshexe zuschlägt. Fallen mehrere Leistungsträger bei Willisau aus, wird es auch für sie schwieriger.»</p><p><strong>Titel zum Abschluss wäre die Krönung</strong></p><p>Strebel hätte auf jeden Fall Lust, den Meistertitel ins Freiamt zu holen. «Es wäre wieder mal an der Zeit», sagt er lachend. «Und ein Meistertitel zum Abschied, da sage ich sicher nicht nein.»</p><p>Es wäre die Krönung einer grossartigen Karriere, die nach dieser Saison zu Ende sein wird.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Gut, aber da geht noch mehr</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/110362</link>
<description><![CDATA[Comeback-Sieg, Premieren-Triumph, Forfait-Niederlage und ein unerwarteter «Man of the Match». Der Sieg der Ringerstaffel Freiamt war deutlich. Und trotzdem war...]]></description>
<pubDate>Tue, 05 Sep 2023 15:43:47 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Comeback-Sieg, Premieren-Triumph, Forfait-Niederlage und ein unerwarteter «Man of the Match». Der Sieg der Ringerstaffel Freiamt war deutlich. Und trotzdem war Michi Bucher nach seinem ersten Einsatz als NLA-Trainer am nächsten Tag ziemlich heiser.</strong></p><p>Er will immer mehr. Er will immer besser werden. Trotz des deutlichen Sieges zum Saisonauftakt sagt der 26-jährige Trainer Michi Bucher nach seinem ersten offiziellen Einsatz als Trainer des NLA-Teams: «Wir hätten noch mehr rausholen können.» So ist es sinnbildlich, dass er sich bei der einzigen Niederlage für die Freiämter die Stimme kratzig schreit. 130 kg, Greco: Freiamts Christian Zemp tritt gegen Sven Neyer an. Der Einsiedler ist ganze 20 kg schwerer. Physisch ist Zemp also deftig unterlegen. «Und er hat sich zusätzlich noch ein paarmal unnötig erwischen lassen», so Bucher. Doch Zemp kämpft sich zurück. «Sein Wille war richtig gut. Der Kampf ging brutal an die Substanz, deshalb reichte es am Ende nicht mehr ganz.» Zemp verliert 11:12. Wenn man bedenkt, dass Zemp länger ausfiel aufgrund des pfeifferschen Drüsenfiebers, ist dieser Auftritt «absolut nicht tragisch».</p><p><strong>Infekt legt Vock flach</strong></p><p>Es ist die einzige Pleite – jedenfalls auf der Matte. Denn der Kampf von Randy Vock (75 kg, Freistil) wird mit 0:4-Forfait gewertet. Vock erwischte einen Infekt zum Ende der Woche. «Wir haben dann entschieden – auch weil es der zweitletzte Kampf war und der Sieg schon klar war –, dass Randy Vock aussetzt», erklärt der Trainer. Michi Bucher selbst wäre ein Ersatzmann gewesen. Oder jemand aus der 2. Mannschaft. «Ich wollte aber nicht bereits im ersten Kampf auf die Matte. Und die 2. Mannschaft wollte ich nicht kurzfristig über den Haufen werfen», erklärt Bucher. Es ist eine Forfait-Pleite, die verkraftbar ist.</p><p><strong>«Es gibt keine Sündenböcke – Freiamt war einfach besser»</strong></p><p>Denn die Freiämter fegen vor 300 Zuschauern in der Sporthalle Brüel über den Gegner hinweg. Die Einsiedler mit Durchschnittsalter 23 sind den Freiämtern mit Durchschnittsalter 24 unterlegen – in fast allen Belangen. Einsiedeln-Präsident Werner Schönbächler schreibt im Bericht: «Nein. Es gibt keine Sündenböcke. Freiamt war einfach besser, ausgeglichener und wuchtiger.»</p><p>Eine kurze Zusammenfassung der Überlegenheit. River Perlungher – ein Ringer aus Oberwil-Lieli, der zuletzt mehrere Jahre in den USA dem Ringsport nachging – zeigte ein starkes Debüt. Sein Gegner Robin Biederer (57 kg, Freistil) musste untendurch. «Er war nicht so spritzig. Eine gewisse Nervosität war spürbar», meint Trainer Bucher. Aber er gewinnt klar mit 2:10 (1:3 Mannschaftspunkte).</p><p><strong>«Man of the Match» heisst Robin Birchler</strong></p><p>Einen Erdrutschsieg schaffte Robin Birchler (61 kg, Greco) gegen Dany Kälin. Der Freiämter mit Jahrgang 2005 erlernte in Brunnen das Ringer-Abc, ringt jedoch schon seit einigen Jahren für die RS Freiamt (und lebt seit diesem Jahr in Bünzen). Er gewinnt 16:0 und holt die vier Punkte fürs Team souverän. Er wurde danach auch von der Ringerstaffel Freiamt zum «Man of the Match» gekürt. Eine Auszeichnung, die unter Trainer Bucher entstanden ist und bei jedem Kampf teamintern verliehen wird.</p><p>Auch Flurin Meier (65 kg, Freistil) und Saya Brunner (70 kg, Greco) oder Marc Weber (86 kg, Greco) holen souveräne Siege – allesamt mit 3:1 Mannschaftspunkten. Zu allen drei Duellen meint Trainer Bucher: «Gut. Grösstenteils. Aber bei allen liegt noch mehr drin. Überall gibt es noch Dinge, die man verbessern kann.» Absolut nichts auszusetzen gibt es beim Auftritt von Captain Pascal Strebel (75 kg, Greco). Gegen seinen jungen Kontrahenten Cyrill Kälin wird der Freiämter kaum gefordert. 15:0. Sieg durch technische Überlegenheit. 4:0 Punkte fürs Team.</p><p><strong>Gelungenes Comeback und Marathon-Meier</strong></p><p>Ein besonderes Augenmerk richtete die Ringer-Schweiz auf Magomed Ayskhanov, der nach einjähriger Sperre gegen Andreas Burkard (97 kg, Freistil) sein Comeback gab. «Er hat sich noch etwas schwergetan und es lief nicht optimal. Ich bin mir aber sicher, er wird noch richtig warmlaufen in den nächsten Kämpfen», so der Trainer. Auch wenn Ayskhanov nicht sein ganzes Potenzial ausschöpfen kann, gewinnt er deutlich mit 6:2 (2:1 Mannschaftspunkte).</p><p>Ein wahres Mammutprogramm legte der Niederwiler Joel Meier am Samstag ab. Tagsüber war er am Nationalturntag im Baselland im Einsatz. Abends holte er für die RS Freiamt 3:1 Mannschaftspunkte (8:3) gegen Jan Walker (80 kg, Freistil). Er war zwar nicht ganz so spritzig wie sonst, kam aber nie in Bedrängnis.</p><p>Trainer Michi Bucher holt bei seiner Premiere als NLA-Trainer einen souveränen Sieg. Wie war es für ihn – erstmals auf dem Trainerstuhl zu sitzen – und das als jüngster Trainer der NLA-Geschichte. «Halb so wild», meint er cool. «Das Zusammenspiel mit dem Team klappt schon ganz gut, aber wir müssen weitere Erfahrungen sammeln. Es geht noch besser.»</p><p><strong>Auch 2. Mannschaft siegt</strong></p><p>Die Freiämter übernehmen mit dem deutlichen 26:12-Erfolg die Leaderposition. Willisau und Kriessern siegten ebenfalls. Die Zweiklassengesellschaft in der NLA ist somit auch schon tabellarisch ersichtlich. Freiamt, Willisau und Kriessern werden wohl den Titel unter sich ausmachen. Einsiedeln, Oberriet-Grabs und Schattdorf streiten sich um Platz 4. «So einfach ist es nicht», meint Bucher. Und will den Startsieg nicht überbewerten. «Ich bin zufrieden. Es gab überraschend positive Kämpfe. Es gab aber auch einige Duelle, wo wir noch mehr rausholen müssen. Dort müssen wir cleverer sein, kreativer und kaltschnäuziger. In den Finalkämpfen werden diese Details entscheidend sein.» Der Start war stark, aber nicht perfekt. Das hat Bucher aber auch nicht erwartet. «Es braucht ja noch Steigerungspotenzial. Wir müssen uns ständig verbessern wollen.» Auch er weiss, dass seine Kritik auf hohem Niveau stattfindet.</p><p>Übrigens: Auch die 2. Mannschaft der Ringerstaffel Freiamt gewinnt ihre ersten beiden Kämpfe in der 1. Liga gegen Schattdorf und Einsiedeln, «was ich auch als sehr positives Zeichen werte», so Bucher. Nächsten Samstag, 20 Uhr, geht es in Merenschwand beim ersten Heimauftritt in der neuen Saison gegen Schattdorf.&nbsp;<em>--spr</em></p><p><strong>So sieht es der Gegner</strong></p><p>Sven Neyer rettet die Ehre der Einsiedler. Im 130-kg-Greco-Duell gegen Freiamts Christian Zemp holt Neyer den einzigen Sieg für die Ringerriege Einsiedeln auf der Matte. «Freiamt war der klare Favorit. Auch, weil bei uns einige Stammkräfte fehlen. Mit Pascal Strebel, Randy Vock, Christian Zemp, Marc Weber, Joel Meier und weiteren starken Ringern haben sie in jedem Kampf mindestens fünf Leute dabei, die ihre Kämpfe mit grosser Wahrscheinlichkeit gewinnen. Bei uns ist das nicht der Fall», so Sven Neyer, der früher selbst für die Ringerstaffel Freiamt auf der Matte stand und dessen Onkel Urs Neyer nach wie vor eng mit dem Verein verbunden ist.</p><p>Neyer sagt, dass der Titel wiederum über Willisau, Kriessern und Freiamt laufen wird. «Schattdorf ist stärker geworden. Wir und Schattdorf werden uns um den 4.Rang streiten.»</p><p>Was dem erfahrenen Sven Neyer, der auch die technische Leitung bei der Ringerriege Einsiedeln innehat, besonders aufgefallen ist: «An der Seitenlinie der Freiämter ist es nicht mehr so explosiv. Michi Bucher ist ruhiger und ein anderer Pol als Marcel Leutert.» Aber auch er weiss, dass dieser Kampf zwischen Einsiedeln und Freiamt zum Saisonauftakt am Ende viel zu deutlich war, um die ganz grossen Emotionen zu wecken.&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Jung, wild und ein wenig verrückt</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/110360</link>
<description><![CDATA[Favorit im ersten DuellSaisonstart für die NLA-Ringer der RS FreiamtAm Samstag geht die Ringermeisterschaft in Einsiedeln los. Die Vorzeichen bei den Freiämtern...]]></description>
<pubDate>Tue, 05 Sep 2023 15:40:11 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Favorit im ersten Duell</strong></p><p><em>Saisonstart für die NLA-Ringer der RS Freiamt</em></p><p><strong>Am Samstag geht die Ringermeisterschaft in Einsiedeln los. Die Vorzeichen bei den Freiämtern sind gut – aber nicht optimal.</strong></p><p>Cheftrainer Michi Bucher ist zuversichtlich vor dem ersten Ernstkampf auswärts in Einsiedeln. Die Freiämter Ringer sind bereit für die Qualifikationsphase. Er sagt aber: «Ich erwarte absoluten Einsatz von jedem. Wir wollen einander mitreissen, motivieren. Es soll eine richtig positive Gruppendynamik entstehen. Das ist noch nicht ganz so, wie ich mir das wünsche.» In den ersten drei Kämpfen sind die Freiämter immer in der Favoritenrolle, ehe es dann gegen Kriessern und Willisau geht.&nbsp;<em>--spr</em></p><hr><p><em>Ringen, Nationalliga A: Der neue RS-Freiamt-Trainer Michi Bucher vor dem Saisonstart</em></p><p><strong>Die Freiämter haben den jüngsten Trainer der NLA-Geschichte. Der 26-jährige Michi Bucher ist ein richtiger Ringerspinner. Denn er ist nebst dem Cheftrainer der 1. Mannschaft auch Nachwuchsboss – und wäre auch als aktiver Ringer einsetzbar.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Als kleiner Junge leuchten Michi Buchers Augen. Er schaut sich einen NLA-Kampf der Ringerstaffel Freiamt an und ist fasziniert. Diese Sportler, diese Stimmung, dieser Zusammenhalt. «Ich wollte das auch», sagt er. Als Knirps hat er andere Sportarten ausprobiert. «Aber nichts war so geil wie das Ringen.» Er ist für diesen Sport geboren. Er lebt für die Ringerstaffel Freiamt. Und er ist hochtalentiert. Schon mit 15 Jahren kommt er ins NLA-Team. Wenig später bringt er sich als Trainer im Nachwuchs ein (obwohl er selbst noch Junior ist), wird gar Jugendobmann – und feiert in jener Rolle viele Erfolge.</p><p><strong>Könnte das junge Alter ein Problem sein?</strong></p><p>Nachdem klar geworden war, dass Marcel Leutert auf Ende der letzten Saison sein Traineramt in der 1. Mannschaft ablegt, ging der Verein auf die Suche nach einem Nachfolger. Die Topshots Pascal Strebel (Olympionike, Captain des Teams) und Randy Vock (EM-Bronze, Leistungsträger) sagten ab – hauptsächlich aus familiären Gründen (beide wurden in den letzten Jahren erstmals Vater). Dann wurde Michi Bucher angefragt. «Ich habe mir das gut überlegt», erklärt er. Mit 26 Jahren ist er ein sehr junger Trainer und eigentlich im besten Aktivalter. «Aber diese Aufgabe hat mich sehr gereizt. Auch, dass ich die Nachwuchsleute weiterbegleiten kann», so Bucher.</p><p>Er sagte «Ja» und wird am Samstag zum Saisonauftakt auswärts in Einsiedeln erstmals als Cheftrainer der NLA-Mannschaft am Mattenrand sein. Er ist – ohne in den Geschichtsbüchern genauer recherchiert zu haben – der jüngste Trainer der Nationalliga-A-Historie. «Mir ist kein jüngerer Trainer bekannt», meint er. Könnte sein Alter ein Problem sein? «Im Team sicher nicht. Der Respekt ist gross untereinander. Und ich bin ja auch schon seit über 10 Jahren im Team», sagt er. Von aussen ist aber eine gewisse Skepsis zu spüren. Kann dieser Jungspund diese NLA-Truppe als Cheftrainer führen? Bucher hat eine klare Meinung: «Das Alter ist nicht entscheidend. Ich vertraue mir, ich reflektiere mich selbst sehr oft, ich höre auf mein Bauchgefühl, ich frage um Rat bei Leuten, die erfahrener sind, wenn es nötig ist.»</p><p><strong>«Ein Jahr lang beide Ämter»</strong></p><p>Das Alter ist nicht das Problem. Die Erfahrung wohl auch nicht. Denn er ist zwar erst 26 Jahre jung, doch zählt schon fast zu den alten Hasen. Auf die Frage, ob er vor dem Saisonstart nervös ist, antwortet er lachend: «Ach, da habe ich schon zu viel erlebt in meiner Karriere, als dass ich gross nervös werde.»</p><p>Bucher ist nicht nur Trainer des NLA-Teams, sondern auch weiterhin der Chef vom Nachwuchs der Ringerstaffel Freiamt – und auch im Vorstand vertreten. «Ich will nicht, dass der Eindruck entsteht, ich sei ein Ringer-Diktator», sagt er und verweist auf die Wichtigkeit beider Funktionen. «Ein Jahr lang mache ich diese beiden Ämter zusammen, dann schauen wir weiter», so Bucher, der erklärt, dass es auch bei den Ringern immer schwieriger wird, Leute zu finden, die sich ehrenamtlich einbringen möchten. Er tut das, ohne mit der Wimper zu zucken. Und hat sogar finanzielle Einbussen aufgrund seines Trainerjobs.</p><p><strong>Sein Antrieb ist die Liebe zum Sport und zum Verein</strong></p><p>Er arbeitet auf seinem elterlichen Bauernhof in Merenschwand und ab und an ist der gelernte Elektroinstallateur auch für die Beltech in Muri unterwegs. «Aktuell arbeite ich etwa 50 Prozent», sagt er. Der Rest der Zeit gilt dem Ringsport. Ein Hobby, das für ihn Erfüllung bedeutet. Bucher kriegt für seine Arbeit keinerlei Entschädigung – ausser ein wenig Vorstandsspesen. Und das, obwohl er pro Woche rund 20 Stunden für den Sport opfert. Als Nachwuchsboss, als Cheftrainer, als Ringer, als Mensch. Er erledigt auch viele Dinge, die eher im Verborgenen passieren und dennoch unheimlich wertvoll sind. «Gestern Abend habe ich mit diversen Ringern telefoniert und die unterschiedlichsten Sachen diskutiert. Das dauerte drei Stunden», erzählt er. Wieso tut er das alles? Was ist sein Antrieb? «Es gibt nur einen Grund: aus Liebe zum Sport und zur Ringerstaffel Freiamt.»</p><p>Bucher entstammt einer grossen Familie. Acht Kinder. Drei Jungs und fünf Mädchen. Die Jungs sind alle Ringer. Sein (Halb-)Bruder Adi Bucher war vor wenigen Jahren auch Trainer der RS Freiamt. «Ich habe noch eine Familie – und die ist noch grösser», sagt er und meint damit natürlich die Ringerstaffel Freiamt. Und für die Familie tut er alles. Nachwuchs, NLA-Team, Vorstand – und irgendwie ist er immer noch ein aktiver Ringer. «Wenn es hart auf hart kommt während der Saison, würde ich nochmals auf die Matte. Aber nur, wenn es sein muss», sagt er und weiss, dass er körperlich nicht mehr in Topform ist. Bucher, der immer wieder mit gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen hatte (Rücken, Knie, drei Mal Pfeiffersches Drüsenfieber), sagt: «Ich bin sensibel.» Wohl auch, weil er im Alltag oft am Belastungslimit lebt. Aber er braucht das.</p><p>Vor ein paar Wochen – am Grenzlandturnier in Kriessern – stellte die RS Freiamt kein Team, doch Bucher streifte sich dennoch das Ringertrikot über. Bei Weinfelden ist ein Ringer ausgefallen und er wurde angefragt. Er trat bei zwei Kämpfen an, siegte zwei Mal und sagt: «Auf der Matte zu stehen, kitzelt immer noch.» Wenn man ihm so zuhört, muss man ihn irgendwann stoppen und die Frage stellen: «Sind Sie verrückt?» Bucher lächelt. «Ja, ringerverrückt. Mir ist das sehr bewusst.»</p><p><strong>«Seien wir doch mal ehrlich ...»</strong></p><p>Er hört immer auf sein Bauchgefühl. Deswegen würde er sich auch keine Freundin zulegen, nur damit er in einer Beziehung ist. «Wenns passt, dann passts», meint er dazu. Sein Herz schlägt gelb-blau. «Seien wir doch mal ehrlich, das Freiamt ist einfach eine wunderbare Region. Die Menschen hier sind toll, die RS Freiamt einfach richtig geil.» Und dass er in jenem Verein so eine tragende Rolle übernehmen darf, macht ihn stolz. Er will inspirieren, eine treibende Kraft sein, ein Vorbild für Junge.</p><p>Michi Bucher zeigt mit seinen Taten, wie sehr ihm dies alles am Herzen liegt. Und er beweist es auch mit Worten. So haut er Sätze raus wie: «Ringen ist Therapie» oder «In mir brennt das Ringerfeuer» oder «Die RS Freiamt ist Familie». Dieser kleine Junge, dessen Augen am Mattenrand vor 20 Jahren leuchteten, ist zu einem riesigen Vorbild herangewachsen und für die RS Freiamt unverzichtbar. Michi Bucher bringt nun selbst die Kinderaugen zum Strahlen. Und das ist doch genau das, was er wollte.</p><hr><p><strong>«Wir sind ready, aber ...»</strong></p><p><em>Erster Kampf auswärts in Einsiedeln (Samstag, 20 Uhr)</em></p><p>Neue Saison, alte Vorzeichen. Auch 2023 ist Willisau der Favorit auf den Titel. Dahinter kommen Kriessern und Freiamt. Und dann noch der Rest (Schattdorf, Oberriet-Grabs und Einsiedeln). «Wer den Titel will, muss an Willisau vorbei», so Bucher. Und natürlich ist dies das Ziel der Freiämter. «Ich rede nicht vom Titel», sagt Bucher und fügt an: «Der Fokus liegt jetzt in der Qualifikationsphase, dann im Halbfinal, dann schauen wir weiter», so der Trainer. Es ist aber klar, dass die RS Freiamt – die in den letzten vier Jahren drei Mal knapp im Final an Willisau scheiterte – den Pokal erstmals nach 2014 wieder holen will. «Dieses Team ist fähig, einiges zu erreichen», meint er.</p><p>Am Samstag (20 Uhr) startet die RS Freiamt auswärts in Einsiedeln in die neue Meisterschaft. Es ist die letzte Saison von Captain und Olympionike Pascal Strebel. Zu Beginn fehlen Nino und Nils Leutert, die an der WM in Belgrad (16. bis 24. September) dabei sein werden. Dafür steht Magomed Ayskhanov nach seiner einjährigen Sperre wieder bereit. «Das macht uns stärker.» Die Leistungsträger heissen Strebel, Ayskhanov, Christian Zemp, Marc Weber, Randy Vock und die Leutert-Zwillinge.</p><p><strong>Ein Neuzugang aus den USA</strong></p><p>Vor dem Kampf gegen Einsiedeln meint der Trainer: «In den oberen Gewichtsklassen wird es keine Überraschungen geben, da sind wir stark. In den unteren Gewichtsklassen sind wir unerfahrener. Der Start in den Kampf könnte somit harzig werden, der Sieg sollte aber möglich sein.» Die grössten Talente im Team heissen Saya Brunner und Kimi Käppeli, die der Trainer als «engagiert, akribisch und reif» bezeichnet. Mit River Perlungher (aus Oberwil-Lieli) stösst zudem ein Ringer ins Team, der eine Verstärkung ist. Er stammt ursprünglich aus Zürich, war die letzten Jahre an einem College in den USA, um sich dort dem Ringsport zu widmen. «Wir sind ready», sagt Bucher und fügt ein «Aber» an. Er erklärt, dass man noch enger zusammenrücken muss. «Ich erwarte absoluten Einsatz von jedem. Wir wollen einander mitreissen, motivieren. Es soll eine richtig positive Gruppendynamik entstehen. Das ist noch nicht ganz so, wie ich mir das wünsche.» Dafür haben er und sein Team aber noch die ganze Qualifikationsphase über Zeit, um daran zu arbeiten.</p><p><strong>Erster Heimkampf am 9. September</strong></p><p>Die Halbfinals starten am 18. November. Der erste Heimkampf ist am Samstag, 9. September (20 Uhr), in Merenschwand gegen Schattdorf. Die zweite Mannschaft mit Trainer Ivan Kron in der 1. Liga startet in Brunnen. Die Gegner heissen SchattdorfII und EinsiedelnII.&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Ausblick auf die Ringersaison</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/109979</link>
<description><![CDATA[Die Mannschaftsmeisterschaft im Ringen steht vor der Tür. In der Ringerzeitung findet man auf 40 Seiten einen Rückblick auf die vergangene Saison der RS Freiamt...]]></description>
<pubDate>Sun, 27 Aug 2023 21:55:02 +0200</pubDate>
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<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Mannschaftsmeisterschaft im Ringen steht vor der Tür. In der Ringerzeitung findet man auf 40 Seiten einen Rückblick auf die vergangene Saison der RS Freiamt und einen Ausblick auf die kommende Meisterschaft. Unter anderem wird es die letzte Saison für den Olympioniken Pascal Strebel, der anschliessend zurücktritt.&nbsp;<em>--red</em><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Nun ist es offiziell</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/104941</link>
<description><![CDATA[Nach dem Rücktritt von Coach Marcel Leutert übernimmt nun Michael Bucher definitiv. Er bleibt vorerst auch Chef der Nachwuchsabteilung.Motivator, Antreiber, Macher,...]]></description>
<pubDate>Mon, 20 Mar 2023 14:22:14 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Nach dem Rücktritt von Coach Marcel Leutert übernimmt nun Michael Bucher definitiv. Er bleibt vorerst auch Chef der Nachwuchsabteilung.</strong></p><p>Motivator, Antreiber, Macher, aber auch einfach ein guter Freund und Vorbild – die Eigenschaften vom ehemaligen Trainer Marcel Leutert sind hoch geschätzt. Für sein Engagement wurde er an der GV der Ringerstaffel Freiamt geehrt. In grosse Fussstapfen tritt also der neue Coach Michael Bucher. Dass man das dem 25-Jährigen aber mehr als zutraut, wurde von den Anwesenden bestätigt.&nbsp;<em>--red</em></p><hr><p><strong>Dreifacher Bucher – für ein Jahr</strong></p><p><em>Marcel Leutert wurde an der GV der Ringerstaffel Freiamt geehrt und Michael Bucher bestätigt</em></p><p><strong>Michael Bucher wurde an der GV der Ringerstaffel Freiamt als neuer Coach der NLA-Mannschaft definitiv bestätigt. Daneben kümmert er sich weiter um die grosse Nachwuchsabteilung – das soll aber keine Dauerlösung sein.</strong></p><p><strong><em>Alexander Wagner</em></strong></p><p>Präsident Nicola Küng konnte 46Mitglieder der Ringerstaffel Freiamt im Landgasthof Schwanen Merenschwand begrüssen. Dabei blickte er nochmals auf die vergangene Saison zurück. «Die letzte Saison war zufriedenstellend. Aber nicht gut. Es hätte einen Exploit gebraucht», bilanzierte er die Mannschaftsmeisterschaft. Dabei war mit Pascal Strebel der älteste Ringer gleichzeitig auch der beste Punktesammler. Das dürfte den einen oder anderen jungen Ringer hoffentlich noch mehr anspornen. Bekannt war, dass Marcel Leutert seinen Rücktritt als Coach der ersten Mannschaft gab. Im Moment erholt er sich gerade von einer Hüftoperation.</p><p>Bereits von 2006 bis 2012 betreute er die erste Mannschaft und gab von 2019 bis Ende der letzten Saison sein Comeback. Er sei ein Motivator, Antreiber, Macher, aber auch einfach ein guter Freund und Vorbild in einer Person, wurde er sehr treffend charakterisiert. Sein Nachfolger wird Michael Bucher. Weil er bereits im Vorstand ist, verringert sich dieser um eine Person und ist im Moment nicht vollzählig. Auch Vizepräsident, Aktuar und Webmaster Mark Döbeli deutete an, dass sich das Ende seiner Vorstandstätigkeit abzeichnet.</p><p><strong>Vorerst mal ein Jahr</strong></p><p>Trotzdem bleibt Bucher Chef der grossen Nachwuchsabteilung, die ebenfalls sehr erfolgreich war. «Und ich höre nicht auf mit dem Ringen. Das ist kein Rücktritt. Dafür liebe ich das Ringen viel zu sehr», betonte er lachend. Diese mindestens Dreifachbelastung ist aber keine Dauerlösung, sondern soll zuerst einmal für ein Jahr bestehen. «Ich mache dies aus grosser Liebe zum Ringsport, zur ganzen Region Freiamt, aber auch für das Team und den Verein», erklärte Michael Bucher. Und der 25-jährige Elektroinstallateur, der rund zu einem Drittel noch auf dem elterlichen Bauernhof mitarbeitet, hat sich bereits viele Gedanken gemacht: «Wir wollen konzentriert, dynamisch und stark sein.»</p><p>Daraus ergibt sich dann auch erfolgreich. «Aber wir müssen dafür leben und dies auch nach aussen tragen. Und es braucht jeden dazu», rief er die Vereinsmitglieder auf. Zuerst stehen einmal die Athletengespräche an, damit er weiss, auf wen er bauen und wie er seine Mannschaft zusammenstellen kann. «Ich werde mich natürlich nicht zwölfmal selbst aufstellen», ergänzt er lachend und gibt danach auch zu, dass im Moment sein persönliches Training etwas zu kurz kommt. «Aber das bringen wir gut aneinander vorbei», ergänzt er optimistisch.</p><p><strong>Auf soliden Beinen</strong></p><p>Die RS Freiamt ist nicht nur sportlich gut aufgestellt, sondern steht auch finanziell auf gesunden Beinen: Der Gewinn letztes Jahr betrug 5840 Franken und das Vermögen beläuft sich auf 223 000 Franken. Dies auch dank vielen treuen und langjährigen Sponsoren, die rund ein Drittel des Gesamtbudgets bestreiten. Mit dem Grossteil der Sponsoren konnten die Verträge gleich um fünf Jahre verlängert werden.</p><p>Sportlich der nächste Höhepunkt in der Region ist die Schweizer Meisterschaft der Aktiven, Kadetten und Frauen am 29. April in Merenschwand, und am 2. September startet die Mannschaftsmeisterschaft mit einem neuen Angriff auf die in den letzten Jahren dominierenden Willisauer. Neben der Matte soll die Ringernacht am 16. Dezember ein weiteres Highlight werden. Die RS Freiamt ist in allen Belangen stark. Oder wie es der Tagespräsident und ehemalige Präsident der Staffel Ralf Bucher auf den Punkt brachte: «Wir sind nur so stark wie geeint, aber so schwach wie getrennt.»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Der Nachfolger ist da</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/103956</link>
<description><![CDATA[Als Nachfolge für Marcel Leutert hat die RS Freiamt eine interne Lösung auf der Trainerposition gesucht. Diese wurde mit Michael Bucher gefunden. Für den 26-Jährigen,...]]></description>
<pubDate>Wed, 22 Feb 2023 09:38:52 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Als Nachfolge für Marcel Leutert hat die RS Freiamt eine interne Lösung auf der Trainerposition gesucht. Diese wurde mit Michael Bucher gefunden. Für den 26-Jährigen, der schon einige Ämter im Verein innehat, wird die neue Aufgabe eine spannende Herausforderung.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Spätestens seit dem Halbfinal-Rückkampf gegen Kriessern, als Michael Bucher den gesperrten Marcel Leutert als Trainer vertreten hat, ist der 26-jährige Merenschwander ein Kandidat auf die Nachfolge des scheidenden Trainers. «Wir haben eine interne Lösung gesucht», sagt Präsident Nicola Küng. «Bei Michi war es so, dass er schon glänzende Augen bekam, als er wusste, dass Marcel zurücktritt. Und in den letzten Wochen war er ohnehin schon als Interimstrainer im Einsatz, da Marcel sich von einer Operation auskuriert. Insofern ändert sich gar nicht so viel bei uns.»</p><p>Neben Bucher waren auch die Aushängeschilder Pascal Strebel und Randy Vock potenzielle Kandidaten auf den Trainerposten. Da Bucher im Gegensatz zu den beiden kein Familienvater ist und bereits sehr viel Erfahrung mit solchen Aufgaben hat, erschien er als die logische Wahl.</p><p><strong>Ein grosses Arbeitspensum</strong></p><p>Das Problem: Seine restlichen Ämter behält er alle inne. Chef Nachwuchs, Leiter des Leistungszentrums in Aristau und auch Aktivringer. Er bleibt vom Aufwand aber unbeeindruckt und sieht die Ausgangslage auch nicht als besonders problematisch.</p><p>«Gesundheitlich lief es zuletzt nicht optimal, sodass ich weniger ringen konnte. Ganz aufgeben will ich es aber nicht. Dafür macht es mir zu grossen Spass», so Bucher. «Klar ist, als Trainer werde ich mich sicher nicht in allen 14Kämpfen aufstellen. Aber wenn Not am Mann ist, springe ich ein. Wer dann auf dem Stuhl sitzt, müssen wir noch sehen», sagt er lächelnd. Im Nachwuchsbereich ist er noch Hauptverantwortlicher, erhält aber Unterstützung von Gabriel Vollenweider und Joel Meier, welche die Trainings leiten. «Ich möchte diesen Posten auch ungern jetzt schon wieder abgeben. Er ist mit einer gewissen Herausforderung verbunden.» Bucher sieht eine spannende Aufgabe darin, bei der RS Freiamt ein Team zu bilden aus Leistungssportlern und Leuten, die weniger Aufwand in den Sport stecken, aber dennoch mit dem Team Erfolg haben möchten. «Dazu kann ich jetzt einige Junge ins Team einbauen, die ich im Nachwuchs selbst mitgeformt habe. Ich sehe es ausserdem als eine Chance, dass ich jünger bin als einige unserer Aktivringer. Altersbedingt bin ich wohl noch etwas eher ‹mittendrin› bei der Mannschaft.» Für ihn ist es eine weitere Möglichkeit dem Sport, dem Verein und der Region etwas Gutes zu tun.</p><p><strong>Vorstand wird ihn unterstützen</strong></p><p>Im Verein wurde die Nachricht laut Küng sehr positiv aufgenommen. «Wir haben jetzt unsere interne Lösung und dazu jemanden, den die Mitglieder kennen und schätzen. Unsere Aufgabe als Vorstand sehe ich darin, dass wir ihn so stark wie möglich entlasten und ihm helfen, sein Pensum unter einen Hut zu bringen.»</p><p>Bucher lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. «Geistig kann ich das stemmen. Körperlich werden die nächsten Monate herausfordernd, gerade im Hinblick auf die vielen Turniere, die anstehen. Ich habe aber eine Vorstellung, wo ich hinwill. Als Erstes werde ich Gespräche mit den Ringern suchen, um herauszufinden, in welche Richtung jeder Einzelne von ihnen will und wie wir das gemeinsam bewerkstelligen können.»</p><p>Offiziell wird Bucher sein Amt erst beginnen, wenn er an der GV der RS Freiamt in drei Wochen bestätigt und zum Trainer gewählt wird. Dabei dürfte es sich allerdings um eine Formalität handeln. Dass in der RS Freiamt ein Mann abgelehnt wird, der den Verein wie seine Westentasche kennt und sich so stark für den Sport engagiert, erscheint eher unwahrscheinlich.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>«Freiamt ist gefordert»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/102370</link>
<description><![CDATA[Verbandspräsident Werner Bossert zur «langweiligen» Swiss Wrestling Premium League und zur Ringerstaffel FreiamtIn den Finalkämpfen kam nur wenig Spannung auf....]]></description>
<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 12:09:29 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Verbandspräsident Werner Bossert zur «langweiligen» Swiss Wrestling Premium League und zur Ringerstaffel Freiamt</em></p><p><strong>In den Finalkämpfen kam nur wenig Spannung auf. Ein Ligasponsor fehlt. Und die Freiämter Ringer fühlen sich notorisch benachteiligt. Werner Bossert, Präsident des Zentralvorstandes von Swiss Wrestling, sieht dem allem gelassen entgegen und fordert, dass die Freiämter Verantwortung übernehmen.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p><strong><em>War die diesjährige Meisterschaft die langweiligste der Ringergeschichte?</em></strong></p><p><strong>Werner Bossert:</strong>&nbsp;Ich finde das überhaupt nicht. Nein. Empfinden Sie das so?</p><p><strong><em>Ja. Willisau holt sich den vierten Titel in Serie. 24:11 und 22:14 schlagen sie Kriessern in den beiden Finalkämpfen. Auch der Kampf um Bronze zwischen Freiamt und Einsiedeln ist einseitig. Als Sahnehäubchen ist auch der Auf-/Abstiegskampf zwischen Oberriet-Grabs und Brunnen eine klare Angelegenheit.</em></strong></p><p>Das ist ein subjektives Empfinden. Ich möchte daran erinnern, dass in den 90er-Jahren Kriessern 7 Titel in Folge holte. Der zweite Finalkampf zwischen Willisau und Kriessern war spannender, als es das Resultat vermuten lässt, und war bis zum letzten Kampf offen. Aber ja, es war sicherlich nicht so spannend wie letztes Jahr, als sich Willisau und Freiamt ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Und ja, der Kampf um Bronze war eine klare Sache für Freiamt, der Ligaerhalt war ebenfalls deutlich für Oberriet-Grabs.</p><p><strong><em>Also doch ziemlich langweilig.</em></strong></p><p>Es gab trotz klarem Ausgang einiges an Spannung und wunderbaren Ringsport zu sehen, finde ich.</p><p><strong><em>Willisau, Kriessern und Freiamt. Die «grossen drei» machen seit Jahren den Titel unter sich aus. Es fehlt an Breite in der Ringerschweiz. Niemand kann diesen drei Teams gefährlich werden. Diese Entwicklung muss Sie als Verbandspräsident doch stören?</em></strong></p><p>Die ganze Ringerschweiz würde sich über neue Rivalitäten freuen. Aktuell ist es aber so, dass diese drei Teams die Vorherrschaft haben, und eine sehr gute Clubarbeit machen. In Zukunft hoffen wir vom Verband aber, dass Willisau, Kriessern und Freiamt von den anderen Vereinen herausgefordert werden.</p><p><strong><em>Bleibt der Modus so bestehen, wie er aktuell ist?</em></strong></p><p>Die Klubs können selbst Anträge stellen für einen Moduswechsel oder dergleichen. Das liegt in der Obhut der Klubs bei der Clubversammlung, welche jeweils Anfang Januar stattfindet. Bislang wurde kein Antrag eingereicht, der eine Modusänderung vorschlägt.</p><p><strong><em>In Finalkämpfen kamen erstmals vier Schiedsrichter zum Einsatz. Hat sich das bewährt?</em></strong></p><p>Ja. Es gab keine groben Fehlentscheide. Auch dank der Challenge, welche neu spezifisch vom vierten Kampfrichter bedient wird. Diese neue Challenge-Technik hat die KRK eingeführt, analog der UWW an Weltund Europameisterschaften. Es gab in den Play-offs keine Diskussionen.</p><p><strong><em>Im Hinkampf des Halbfinals zwischen Freiamt und Kriessern war die Abstimmung der Kampfrichter aber augenscheinlich nicht gut. Viele kleine Entscheide wurden zugunsten von Kriessern gefällt. Die Freiämter fühlten sich benachteiligt – und haben dies auch lautstark geäussert.</em></strong></p><p>Dem kann ich so nicht zustimmen. Ich habe den Kampf zusammen mit unserem Freistil-Nationaltrainer Nico Ghitta in Muri mitverfolgt. Es war ein spannender und ausgeglichener Kampf ohne grobe Fehlentscheide. Das 3-Mann-Kampfgericht ist eine gute Sache. Es ist besser, wenn mehrere Leute eine heikle Entscheidung fällen, wenn es um die Wurst geht. Ich finde, das hat sich bewährt. In den Finalkämpfen waren die besten Schiedsrichter im Einsatz, die mittels Statistiken und internationaler Einsätze eruiert wurden.</p><p><strong><em>Sie sind also zufrieden mit den Kampfrichter-Leistungen?</em></strong></p><p>Ja.</p><p><strong><em>Die Ringerstaffel Freiamt fühlt sich oft benachteiligt. Ist Ihnen dies bewusst?</em></strong></p><p>Ja.</p><p><strong><em>Wie kriegen Sie das zu spüren?</em></strong></p><p>Bei Gesprächen mit den Verantwortlichen der Ringerstaffel Freiamt. Man merkt, auch wenn man zwischen den Zeilen liest, dass sich die Freiämter manchmal etwas benachteiligt fühlen. Meistens geht es um die Kampfrichter. Wir reden miteinander und hoffen, dass sich das wieder beruhigt. Ich bin guter Dinge, dass sich dies wieder einrenkt.</p><p><strong><em>Sind die Freiämter Ringer ein Dorn im Auge des Verbandes?</em></strong></p><p>Nein, sicher nicht. Ganz im Gegenteil. Die RS Freiamt ist ein ganz wichtiger Bestandteil der Swiss Wrestling Federation.</p><p><strong><em>Die Ringerstaffel Freiamt hat aber jüngst viele Einsprachen und Rekurse beim Verband eingereicht. Beispiele sind die Lizenzierungen von Delian Alishahi, von Magomed Ayskhanov, die Strafe von Ayshkanov im Final 2021 und die darauffolgende Strafe für den Gesamtverein.</em></strong></p><p>Das ist so. Uns ist aber in diesem Jahr kein vermehrtes Aufkommen von Rekursen und Einsprachen bekannt. In diesem Jahr sind die Kämpfe eigentlich allesamt sehr harmonisch und sportlich fair über die Bühne gegangen. Und wir hoffen, dass es auch in Zukunft so bleibt.</p><p><strong><em>In der nächsten Saison darf Magomed Ayskhanov wieder ringen. Er hat seine Strafe abgesessen. Stört Sie das?</em></strong></p><p>Ganz und gar nicht. Ich glaube, die Freiämter werden dann wieder näher dran sein an Willisau, was gut ist für den Sport.</p><p><strong><em>Was wünschen Sie sich von der Ringerstaffel Freiamt in Zukunft?</em></strong></p><p>Ich hoffe, die Freiämter werden sich in Zukunft im Zentralvorstand noch mehr einbringen. Mit Rudolf und Renate Wieland sind sie seit Jahren im Vorstand vertreten, die beiden machen einen Superjob. Renate Wieland wird aber bald abtreten als Generalsekretärin. Und es wäre wiederum schön, wenn die Freiämter weitere Kräfte stellen würden, die dann auch mitreden und mitgestalten können. Wir machen ja am Ende alles zum Wohl des Ringsports. So kommt vielleicht auch das Wir-Gefühl wieder gröber zum Vorschein. Die Freiämter sehen die Dinge manchmal etwas kritisch oder anders an, das ist eigentlich gut. Es gehören aber auch Selbstreflexion dazu, positives Denken und der Wille, dass man etwas ändert und selbst kreiert. Freiamt ist ein grosser Klub mit viel Potenzial und vielen Menschen, die viel Begeisterung haben für den Ringsport. Und genau da liegt der Hund begraben. Die Freiämter sollten im Zentralvorstand vielleicht etwas mehr Verantwortung übernehmen und so kann man die Entscheidungen vielleicht auch besser verstehen, auch wenn sie nicht immer zugunsten des eigenen Klubs ausfallen. Kurz gesagt: Ich hoffe, dass sich die Freiämter noch mehr einbringen beim Verband, auch was das Kampfrichter-Wesen angelangt.</p><p><strong><em>Die Swiss Wrestling League hatte mit Winforce einen Liga-Hauptsponsor. Der Vertrag ist 2021 ausgelaufen und in diesem Jahr, in dieser Saison, hatte man keinen Hauptsponsor. Wieso ?</em></strong></p><p>Eine Sportmarketingagentur wurde beauftragt, sich um das Sponsoring des Verbandes zu kümmern. Bislang war diese Agentur noch nicht erfolgreich, was natürlich enttäuschend ist. Es zeichnet sich aber für das Jahr 2023 eine neue Lösung, ein neuer Sponsor ab. Ein Verbandshauptsponsor. Wir hoffen, dass dies klappt.</p><p><strong><em>Wie hoch ist das Gesamtbudget von Swiss Wrestling?</em></strong></p><p>1,3 Millionen Franken.</p><p><strong><em>Muss man sich finanzielle Sorgen machen um den Ringerverband?</em></strong></p><p>Nein, sicher nicht. Aber es wäre schön und wünschenswert, dass wir wieder einen Hauptsponsor hätten. So könnten wir mehr Gelder generieren, die am Ende dem Sport und der Nachwuchsförderung zugutekommen.</p><p><strong><em>Wie lange bleiben Sie Präsident des Zentralvorstandes von Swiss Wrestling?</em></strong></p><p>Bis 2024.</p><p><strong><em>Und dann?</em></strong></p><p>Dann übergebe ich den Posten nach sechs Jahren einer jüngeren Kraft. Ein neuer Präsident aus der Region 3 wäre wünschenswert. Diese Region hat seit Jahrzehnten keinen Präsidenten mehr gestellt.</p><p><strong><em>Die Freiämter sind in der Region3 beheimatet.</em></strong></p><p>Richtig.</p><p><strong><em>Soll Ihr Nachfolger von der Ringerstaffel Freiamt entspringen? Ist das Ihr Wunsch?</em></strong></p><p>Die Freiämter haben viele Leute, denen der Ringsport am Herzen liegt. Die Region ist an der Reihe, einen Präsidenten zu stellen. Also ja, ich würde einen Präsidenten des Zentralvorstandes begrüssen, der von der Ringerstaffel Freiamt kommt.</p><p><strong><em>Dann würden sich die Freiämter auch nicht mehr benachteiligt fühlen?</em></strong></p><p>(Lacht) Das wäre wohl eine Konsequenz davon. Man könnte die Dinge selbst in die Hand nehmen. Das Freiamt ist also gefordert, im Zentralvorstand mitzuwirken. Ich hoffe, dass sich Leute aus dem Umfeld finden lassen. Gespräche mit RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng haben bereits stattgefunden. Er hat sich auf die Suche nach einem Kandidaten gemacht.</p><p><strong><em>Und wurde er fündig?</em></strong></p><p>Wir haben noch über ein Jahr Zeit. Übrigens. Wissen Sie, wer nach dem Rücktritt von Marcel Leutert neuer Trainer der RS Freiamt wird?</p><p><strong><em>Nein. Und Sie?</em></strong></p><p>Nein. Aber ich denke, sie haben viele fähige Kandidaten für diesen Posten. Das Freiamt ist eine Region, die begeistert ist von diesem Sport. Ich hoffe für die Zukunft, dass sich die Misstöne legen und ein Wir-Gefühl im Schweizer Ringsport einkehrt.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Bronze – und Tschüss</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/102314</link>
<description><![CDATA[Ringerstaffel Freiamt beendet Saison auf 3. Rang28:11 in Einsiedeln, 20:16 zu Hause in Muri: Die Ringerstaffel Freiamt holt sich gegen Einsiedeln souverän die Bronzemedaille....]]></description>
<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 22:33:00 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Ringerstaffel Freiamt beendet Saison auf 3. Rang</em></p><p>28:11 in Einsiedeln, 20:16 zu Hause in Muri: Die Ringerstaffel Freiamt holt sich gegen Einsiedeln souverän die Bronzemedaille. Diese wird dann nicht sonderlich ausgiebig gefeiert, da man sich sportlich doch mehr erhofft hat. Und trotzdem war es ein emotionaler Nachmittag. Denn mit Trainer Marcel Leutert hatte eine ganz grosse Figur der Freiämter Ringer seinen letzten Auftritt am Mattenrand. Er wurde vom ganzen Verein und den 500 Zuschauern gebührend verabschiedet.</p><p><strong>Bronze souverän eingefahren</strong></p><p><em>Ringen, NLA, Kampf um Bronze: Die RS Freiamt setzt sich auch im Rückkampf mit 20:16 gegen Einsiedeln durch</em></p><p><strong>Die Bronzemedaille ist für die Ringer aus dem Freiamt nicht die ganz grosse Genugtuung. Das erklärte Saisonziel war der Final. Doch es war ein würdiger Abschied für Trainer Marcel Leutert, der seine zweite Periode als Cheftrainer mit einem kleinen Pokal beenden konnte.</strong></p><p><strong><em>Alexander Wagner</em></strong></p><p>Auffallend war, dass gleich sieben der zehn Kämpfe mit einem sehr klaren Resultat endeten. Fünf Mal behielten die Freiämter das bessere Ende deutlich für sich. Nur der junge Justin Raffin musste Lehrgeld bezahlen, und Joel Meier unterlag dem routinierten Yves Neyer ebenfalls deutlich. Das änderte aber nichts daran, dass die RS Freiamt auch den Rückkampf klar gewann und sich verdient die Bronzemedaille sicherte. «Daran habe ich nie gezweifelt», meinte Trainer Marcel Leutert nach dem Kampf denn auch selbstbewusst. «Die Jungs haben geliefert. Das war abgeklärt und gut», zog er das Fazit über den kleinen Final.</p><p>Eine der wenigen knappen Niederlagen musste Ringerschwinger Roman Zurfluh einstecken. Aber nicht ganz überraschend. Brachte sein Kontrahent Sven Neyer doch satte 18 Kilo mehr auf die Matte. Zudem wurde natürlich Christian Zemp vermisst, der Modellathlet fiel mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber aus. In die Bewertung miteinzubeziehen ist, dass sowohl Raffin als auch Meier eigentlich keine Greco-Ringer sind und in der «falschen» Stilart antreten mussten.</p><p><strong>Einsiedeln liess sich nicht lumpen</strong></p><p>Nach dem deutlichen Sieg der Freiämter im Hinkampf und der Verletzungssorgen der Innerschweizer, konnte ein einseitiger Kampf nicht ausgeschlossen werden. «Aber Einsiedeln liess sich nicht abschlachten. Da muss man ihnen auch Respekt zollen», betont Leutert. Das machte es für die rund 500 Zuschauer natürlich interessanter, aber die Spannung stieg nicht ins Unermessliche. Zu klar waren die Ausgangslage und zu stark und abgeklärt die Freiämter.</p><p><strong>Zukunft ist gesichert</strong></p><p>Andere Vereine haben offensichtlich Mühe, genug Nachwuchs zu rekrutieren. So trat beispielsweise Einsiedeln mit zwei jungen afghanischen Asylsuchenden an. Anders und vor allem viel erfreulicher sieht es im Freiamt aus: Die Ringerstaffel präsentierte in der Pause stolz ihren Nachwuchs: Eindrücklich war sowohl die Quantität als auch die Qualität: Die Matte war voll mit Knirpsen und Dreikäsehochs, die bereits den Olympioniken aus dem Verein nacheifern. Und es sind nicht nur viele, sondern auch erfolgreiche Athleten dabei, die bereits national ganz vorne um die Medaillen kämpfen.</p><p><strong>Durchzogene Bilanz</strong></p><p>Die Bilanz der gesamten Saison fällt gemischt aus. Eindrücklich war zu sehen, auf welches Reservoir an Kämpfern die Freiämter zurückgreifen könnten: Nicht weniger als 22 Athleten standen auf der Matte. «Aber das grosse Ziel war der Final. Das haben wir im ersten Kampf zu Hause vergeben», bilanziert Leutert. «Das tut weh», gibt er offen zu. Es hat wenig gefehlt. Aber wenigstens können wir die Saison mit einer Medaille abschliessen», bilanziert der scheidende Cheftrainer.</p><p>«Sportlich sind wir nicht mega glücklich. Wir haben zu viele kleine Fehler gemacht», meinte Präsident Nicola Küng. «Aber der Zusammenhalt ist riesig. Wir sind wie eine Familie und die jungen Ringer kommen nach. Das stimmt mich positiv. Und wenn ich in die Zukunft blicke, macht mich das glücklich und stimmt mich versöhnlich», ergänzt der Präsident, der jetzt zusammen mit seinen Kollegen einen neuen Cheftrainer suchen muss. «Aber so konnten wir Marci Leutert gut und würdig verabschieden», freut er sich am Ende doch noch und grinste im neuen T-Shirt, welche alle zum Abschied von Leutert trugen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Hart, aber unendlich herzlich</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/102313</link>
<description><![CDATA[Seine zweite Amtszeit war intensiver. Und auch sein letzter Auftritt war nochmals brutal emotional. Marcel Leutert ist nicht mehr Trainer der RS Freiamt.Von 2006...]]></description>
<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 22:30:38 +0100</pubDate>
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<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Seine zweite Amtszeit war intensiver. Und auch sein letzter Auftritt war nochmals brutal emotional. Marcel Leutert ist nicht mehr Trainer der RS Freiamt.</strong></p><p>Von 2006 bis 2012 hat Marcel Leutert mit der Ringerstaffel Freiamt zwei Titel eingefahren, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen gewonnen. 2019 übernahm er von Adi Bucher erneut die erste Mannschaft. Seine zweite Phase war auch von den besonderen Umständen geprägt, die alles viel komplizierter und aufwendiger machten und in der Freiamt drei Mal im Final gegen den ewigen Kontrahenten aus Willisau unterlag. «Wir sind drei Mal knapp am Titel vorbeigeschrammt», meint denn auch Marcel Leutert leicht nachdenklich und rückt sich seine obligate Dächlikappe zurecht. Trotzdem meint er lächelnd: «Es war eine schöne Zeit.»</p><p><strong>«Das kann man kaum vergleichen»</strong></p><p>Leutert ist ein gestandener Mann, kräftig wie eine Eiche und mit Händen wie Bratpfannen, die überall zupacken können. Sei es auf der Matte, im Training oder auf seinem geliebten Bagger. Trotzdem hatte er bei der Verabschiedung vielleicht etwas wässrige Augen, als seine Jungs und Mitstreiter alle ein besonderes T-Shirt zu seiner Verabschiedung auspackten und ihn hochleben liessen. Zuerst verbal und dann wörtlich, als die starken Ringer ihn so hoch warfen, dass er fast bis zur aufgehängten Lampe flog. «Doch es kam schon etwas Wehmut auf. Schon heute Morgen, als ich aufgestanden bin», gibt er denn auch offen zu. Hart, aber trotzdem unendlich herzlich, so lässt sich Marci Leutert wohl am besten beschreiben. Seine zweite Amtszeit empfand er als intensiver als beim ersten Mal. «Damals habe ich die Jungs übernommen, die meine Kollegen waren. Das kann man kaum vergleichen», bilanziert er. Heute kommen die jungen Athleten mit deutlich mehr Ansprüchen. Froh war er auch immer um die vielen Helfer, auf die er sich immer verlassen konnte. Besonders Reto Gisler war ihm eine grosse Hilfe. So hat er denn auch mehrheitlich seine Zwillingssöhne trainiert. Als Leutert zum ersten Mal Cheftrainer wurde, sind Nils und Nino gerade mal in die Schule gekommen, heute stehen sie als fast schon routinierte und gestandene Kämpfer selber auf der Matte. Eine Doppelrolle, die nicht immer ganz einfach war. Deshalb war Leutert sehr froh um die Unterstützung von Gisler, Andrey Maltsew und all den anderen Trainern.</p><p><strong>Nachfolger noch offen</strong></p><p>Wer die RS Freiamt in der neuen Saison beim nächsten Angriff auf die Bastion Willisau anführen wird, ist noch nicht klar. Klar hingegen ist, dass es ein Mann aus den eigenen Reihen sein soll. «Wir möchten jemand intern aus dem Verein. Eine Identifikationsfigur, welche die Ringer am besten kennt», erklärt Präsident Nicola Küng. Davon hat Freiamt zum Glück gleich einige zu bieten. Das einzige Problem könnte sein, dass die meisten davon noch aktiv auf der Matte sind und viel zu jung für den Rücktritt. Man darf gespannt sein, wie die Ringerstaffel Freiamt diesen organisatorischen Spagat meistern wird.&nbsp;<em>--awa</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Grosser Abschiedsbahnhof für Marcel Leutert</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/102315</link>
<description><![CDATA[Stefan Sprenger,&nbsp;Redaktor.Der legendäre Trainer der Ringerstaffel Freiamt wird nach dem letzten Kampf gefeiert und verabschiedet. Der Gewinn der Bronzemedaille...]]></description>
<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 22:37:02 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Stefan Sprenger,&nbsp;Redaktor.</p><p>Der legendäre Trainer der Ringerstaffel Freiamt wird nach dem letzten Kampf gefeiert und verabschiedet. Der Gewinn der Bronzemedaille ist Nebensache. Dass die schönste Zahnlücke des Freiamts nicht mehr am Mattenrand steht, sorgt für einen tränenreichen Abschied.</p><p>Dieser Ringer-Experte, dieser feine Typ, er will sich nun anderen Dingen widmen. Im Bagger sitzen und arbeiten, auf seinem Bauernhof «büeze», seinen Ringer-Zwillingen zusehen, wie sie ihre Gegner zerzausen. Er freut sich auf weniger Anspannung und mehr Zeit. Mit der Frau. In der Natur. Oder einfach mal mit dem Hund spazieren gehen. Damit das klappt, muss er nun zuerst seine Hüfte operieren. Dem 50-Jährigen wirds also nicht langweilig. Und auch wenn er sagt, dass er auch weiterhin bei der Ringerstaffel Freiamt im Training auftauchen wird, so wird er in Zukunft fehlen und eine grosse Lücke hinterlassen. Lieber Marci, wir sagen nicht «Lebe wohl», wir sagen «Auf Wiedersehen». Denn auf nichts freut sich die Ringer-Gemeinde mehr, als dich beim nächsten Heimkampf anzutreffen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Feiern statt zittern</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/102282</link>
<description><![CDATA[Übermorgen Sonntag, 14 Uhr, empfängt die RS Freiamt die RR Einsiedeln zum Rückkampf für den 3. Platz. Nach dem hohen Auswärtssieg liegt der Fokus der Freiämter...]]></description>
<pubDate>Mon, 12 Dec 2022 18:57:44 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Übermorgen Sonntag, 14 Uhr, empfängt die RS Freiamt die RR Einsiedeln zum Rückkampf für den 3. Platz. Nach dem hohen Auswärtssieg liegt der Fokus der Freiämter auf dem Abschied von Trainer Marcel Leutert.</strong></p><p>Mit 28:11 hat die Freiämter Ringerstaffel in Einsiedeln gewonnen. Die Bronze-Medaille wird den Freiämtern nicht mehr zu nehmen sein. Beim Rückkampf in Muri müssen die Ringer daher nicht zittern. Selbst eine Niederlage, sofern mit weniger als 17 Punkten Differenz, reicht der RS Freiamt, um sich den 3. Platz in der Mannschaftsmeisterschaft zu sichern. Die Freiämter wollen aber den Sieg, um Trainer Marcel Leutert einen würdigen Abschied zu bereiten. Er sitzt übermorgen Sonntag zum letzten Mal auf dem Trainerstuhl.</p><p>Statt eines Nervenkrimis, mit der Frage, ob es zur Bronzemedaille reicht, wird der Fokus der Freiämter auf dem Abschiedsfest für den scheidenden Trainer liegen. Und darauf, ihm mit einem guten Ergebnis ein Abschiedsgeschenk zu bereiten.<em>&nbsp;--red</em></p><p><strong>Abschiedsparty für Leutert</strong></p><p><em>Ringen, NLA, kleiner Final: RS Freiamt – RR Einsiedeln (Sonntag, 14 Uhr, Bachmatten)</em></p><p><strong>Die Spannung ist raus. 28:11 siegten die Freiämter im Hinkampf. Die Bronzemedaille ist so gut wie sicher. Jetzt will man dem abtretenden Trainer Marcel Leutert noch einen würdigen Abschied bereiten.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Sind das die langweiligsten Finals der Schweizer Ringergeschichte? Im grossen Final gewinnt Willisau den ersten Kampf 24:11. Im kleinen Final zerzaust Freiamt den Gegner aus Einsiedeln mit 28:11. Den Freiämtern ist Bronze mit diesem Vorsprung kaum mehr zu nehmen.</p><p>Das Duell Willisau gegen Kriessern wird im «Best-of-three»-Modus ausgetragen – und deshalb bleibt der Kampf um den Meistertitel ein bisschen offener. Aber der 17. Meistertitel für die Willisauer wird ihnen kaum mehr zu nehmen sein. Es bleibt noch ein wenig Spannung übrig. «Bei diesen Duellen lief es für die beiden Sieger enorm gut. Ein klassischer Fall von: ‹Wenns läuft, dann läufts›», sagt RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng.</p><p><strong>Freude hält sich in Grenzen</strong></p><p>Am Sonntag steht der letzte Akt für die Freiämter in der NLA-Mannschaftsmeisterschaft des Jahres 2022 an. Küng sagt vor diesem Kampf: «Ganz ehrlich, die Freude über das Ergebnis hält sich in Grenzen, auch wenn es Bronze werden sollte. Leider haben wir im Halbfinal zu viele kleine Fehler gemacht, die sich summiert haben. Natürlich wussten wir vor der Saison, dass Kriessern zu Willisau und uns aufschliessen respektive eine Finalqualifikation nicht mehr selbstverständlich sein wird. Dennoch sehe ich, mit welchem Elan, welcher Freude, welchem Teamgeist und welchem Stolz das ganze Team auftritt und darüber kann ich mich sehr freuen. Die Identifikation mit dem Verein und der Wille aller Ringer, so viel für den Verein zu investieren, imponieren mir sehr. Es ist wie eine Familie und das finde ich sehr wertvoll. Das ist auch mein Antrieb. Und natürlich gefallen mir die Fortschritte der jungen Ringer und die Motivation der arrivierten Kräfte.»</p><p><strong>Der Trainer im Fokus beim Kampf</strong></p><p>Beim Rückkampf im kleinen Final zwischen den Freiämtern und Einsiedeln wird besonders eine Person im Fokus stehen: Marcel Leutert. Er wird zum letzten Mal als Cheftrainer am Mattenrand stehen. Ehrensache, dass er eine kleine Abschiedsparty erhält. «Er hat für den Verein alles gegeben. Seine Leidenschaft und sein Engagement sind für mich beispiellos. Man kann sich glücklich schätzen, solche Leute im Verein zu haben. Nur dank solchen Persönlichkeiten konnten wir uns weiterentwickeln», sagt Küng. Leutert ist unbestritten ein toller Trainer, ein Ringerexperte – und einfach ein guter Typ. Aber auch er hat es nicht geschafft, den Meistertitel wieder ins Freiamt zu holen. Das war das angestrebte Ziel. Darauf wartet man schon seit 2014. «Ergebnisbezogen kann man dies so sehen, dass wir als Verein nicht das erreicht haben, was wir uns zum Ziel gesetzt haben. Aber da sehe ich uns alle in der Verantwortung und nicht eine Person», sagt Präsident Küng.</p><p>Weil man die Finalqualifikation nicht schaffte, wurde das Minimalziel verfehlt. Für Küng ist es trotzdem eine erfolgreiche Saison. Vielleicht hat es sportlich nicht für die ganz grossen Höhenflüge gereicht, aber: «Der Verein ist intakt und wir können auf so viele Personen zählen, die ihre Freizeit und ihre Energie für den Verein einsetzen. Das ist enorm wichtig.»</p><p><strong>Der Titel ist nach wie vor das Ziel</strong></p><p>Der Meistertitel bleibt das Ziel. Mit welchem Trainer will man das erreichen? «Das können wir noch nicht sagen und werden wir voraussichtlich an der GV bekannt geben», sagt Küng weiter. Diese findet am 10. März 2023 statt. Die Freiämter Ringer freuen sich nun auf ihren letzten Kampf, auf die Bronzemedaille, auf die Abschiedsparty von Leutert. «Wir wollen nochmals alles raushauen und Marcel Leutert einen schönen Abschied schenken.» Richtig gefeiert wird dann eine Woche später, am Samstag, 17. Dezember. Dann findet die Ringernacht statt, mit Ländlermusik, Barzelt, Kafistube – und ganz viel guter Stimmung. Und das zeugt doch viel mehr von einem gesunden Verein als eine Goldmedaille.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Angerichtet für Bronze-Party</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/102281</link>
<description><![CDATA[Nach dem Hinkampf ist die Entscheidung um den 3. Platz so gut wie gefallen. Die RS Freiamt gewinnt in Einsiedeln mit 17 Punkten Differenz. Es müsste enorm viel...]]></description>
<pubDate>Mon, 12 Dec 2022 18:56:05 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Nach dem Hinkampf ist die Entscheidung um den 3. Platz so gut wie gefallen. Die RS Freiamt gewinnt in Einsiedeln mit 17 Punkten Differenz. Es müsste enorm viel schiefgehen, damit die Bronze den Freiämtern noch entgleitet. Positiv aufgefallen sind die jungen Saya Brunner und Kimi Käppeli.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Sowohl Freiamts Teamcaptain Pascal Strebel als auch Clubpräsident Nicola Küng sagen nach dem Kampf, dass sie ein bisschen Sorgen im Vorfeld hatten. Nachdem man gegen Kriessern den Finaleinzug verpasst hat, sei ein wenig die Luft draussen gewesen. Trainer Marcel Leutert hätte die Mannschaft in den Trainings wieder etwas aufbauen müssen. Gemessen daran wurde es eine extreme Machtdemonstration der Freiämter in Einsiedeln. Mit 17 Punkten Differenz gewinnen sie und können damit den 3. Platz schon fast nicht mehr aus den Händen geben.</p><p>«Nach den ersten zwei Kämpfen musste ich aber schon zuerst kurz zum Team und sagen, dass sie sich noch einmal zusammennehmen sollen», so Leutert. in der Tat deutet zu dem Zeitpunkt noch nichts darauf hin, dass die RS Freiamt so über die Einsiedler hinwegfegen wird. Im ersten Duell punktet Einsiedelns 46-jähriger Routinier Oleksands Golin den 22-jährigen Flurin Meier aus. 4:0. Danach trifft der Internationale Damian von Euw, letztes Jahr mit Doppellizenz noch für die RS Freiamt unterwegs, auf Roman Zurfluh. Zurfluh hält gegen von Euw gut dagegen, wird aber beim Stand von 10:0 für den Innerschweizer wegen einer dritten Verwarnung disqualifiziert. Ein weiteres 4:0. «Das war ein wenig unglücklich. Nach den ersten beiden Kämpfen müsste es nicht unbedingt 0:8 aus unserer Sicht stehen», so Leutert. «Aber danach lief es gut.»</p><p><strong>Ein höherer Sieg wäre möglich gewesen</strong></p><p>Und wie gut es lief. Nils Leutert gewinnt mit 4:0. Tanguy Darbellay mit 3:1. Nino Leutert ebenfalls mit 4:0. Damit ist die RS Freiamt zur Pause schon mit 11:9 vorne. Danach geht es im gleichen Stil weiter. Marc Weber siegt mit 3:1, Saya Brunner mit 4:0, Kimi Käppeli mit 4:0, Randy Vock mit 3:1 und Pascal Strebel abschliessend mit 3:0.</p><p>Bei der RS Freiamt gibt es kaum etwas zu kritisieren. Mit einem Augenzwinkern muss sich Pascal Strebel die Frage gefallen lassen, warum er bei einer 14:0-Führung gegen Michel Schönbächler nicht versucht, einen weiteren Punkt zu erzielen und damit auch einen 4:0-Sieg zu holen. Er antwortet mit einem Lächeln: «Ich wusste, dass er nicht schlecht kontert, wenn man zu ungestüm angreift. Deshalb habe ich nicht riskiert, noch einen Punkt abzugeben.» Leutert: «Das war absolut souverän von Pasci. Ob wir jetzt mit 17 oder 18 Punkten Vorsprung in den Rückkampf gehen, sollte wirklich nicht entscheidend sein. Ich erwarte trotzdem, dass man Einsiedeln im Rückkampf nicht unterschätzt und respektvoll in den Kampf geht. Aber im Normalfall sollte nichts mehr schiefgehen können.» Strebel war auch nicht der Einzige in den Reihen der Freiämter, der einen höheren Sieg hätte einfahren können. Mit etwas mehr Glück wären in einigen Duellen weitere Punktgewinne machbar gewesen. Tanguy Darbellay, der Walliser, der mit einer Doppellizenz für die RS Freiamt ringt, ist beispielsweise sehr selbstkritisch. «Ich hätte nicht unbedingt einen Punkt abgeben müssen», sagt er. «Immerhin habe ich eine souveränere Leistung gezeigt als im letzten Duell mit Yves Neyer.» Zum Ende der Vorrunde besiegte er den Einsiedler mit 4:1, war aber laut eigener Aussage nach dem Kampf am Ende seiner Kräfte. «Diesmal war es eine bessere Leistung von mir.»</p><p>Auch wenn noch mehr Punkte möglich gewesen wären, können die Freiämter mit ihrer Leistung und dem Ergebnis aber definitiv zufrieden sein.</p><p><strong>Junge Ringer mit souveränen Auftritten</strong></p><p>Bei einem solchen Auftritt ist es auch schwierig, jemanden positiv hervorzuheben. In den Reihen der RS Freiamt ist man allerdings schnell fündig geworden. Tanguy Darbellay ist von den Leistungen des 19-jährigen Kimi Käppeli und des 17-jährigen Saya Brunner beeindruckt. «Das war grossartig, wie die jungen Kimi und Saya aufgetreten sind. Respekt.»</p><p>Dem schliesst sich auch Trainer Marcel Leutert an. «Saya macht das sehr routiniert beim 4:0-Sieg gegen Sulayman Quarishi, einen Ringer, der älter ist als er. Kimi hat in dieser Saison schonmal gegen Sascha Schmid gewonnen. Aber im Greco. Kimi ist Freistiler. Trotzdem muss man da erstmal die technische Überlegenheit schaffen und mit 4:0 gewinnen.»</p><p><strong>Abschied von Leutert steht bevor</strong></p><p>Mit diesem klaren Sieg sollte alles angerichtet sein für die Bronze-Party in Muri. Am Sonntag, 14 Uhr, treffen sich die Teams in der Bachmatten-Halle. Es wird der letzte Kampf von Marcel Leutert als Trainer der RS Freiamt sein. «Es wäre schön, sich mit einem Erfolgserlebnis zu verabschieden.»</p><p>Und das wollen ihm die Ringer bescheren. Denn obwohl die RS Freiamt sogar eine hohe Niederlage verschmerzen könnte, wollen die Freiämter unbedingt gewinnen. Pascal Strebel: «Die Frage stellt sich gar nicht. Wir wollen den Sieg. Das hat sich Marcel verdient und wir wollen ihm einen anständigen Abschied bereiten.»</p><p><strong>Interne Lösung bevorzugt</strong></p><p><em>RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng über die Trainersuche</em></p><p>Nicola Küng, Präsident der RS Freiamt, ist zufrieden nach dem Sieg in Einsiedeln. «Ich denke, dass wir momentan im Schnitt schon über die besseren Ringer verfügen. Mit diesem Ergebnis haben wir das auch unter Beweis gestellt.»</p><p>Was ihn ein wenig wurmt – nach dem deutlichen Erfolg in Einsiedeln ist die Enttäuschung schon noch spürbar, dass man den Final verpasst hat. «Es tut schon weh. Ich denke, dass wir mit unserem Team in den Final gehören. Dass es nicht gereicht hat, müssen wir uns aber selbst zuschreiben. Ich hatte vor allem Respekt davon, weil nach dem Rückkampf in Kriessern ein wenig die Spannung weg war im Team. Aber der Auftritt gegen Einsiedeln war dennoch gut.» Nächste Saison wird man wieder die Gelegenheit haben, sich für den Final zu qualifizieren. Dann allerdings ohne Trainer Marcel Leutert. Auf die Frage nach der Trainersuche lässt sich Küng aber nicht in die Karten blicken. «Es laufen Gespräche», sagt er mit einem verschmitzten Lächeln.</p><p><strong>«Jemand, mit dem man sich identifizieren kann»</strong></p><p>Ein bisschen Einblick in das Anforderungsprofil gibt er aber trotzdem. «Wir möchten eine interne Lösung. Jemanden aus dem Verein beziehungsweise jemanden, mit dem man sich im Verein und im Freiamt identifizieren kann.» Eine externe Lösung als Trainer der ersten Mannschaft wäre bei der RS Freiamt ein Novum gewesen. «Marcel Leutert war jemand, mit dem man sich bei uns identifizieren kann. Ebenso Adi Bucher vor ihm. Das trifft eigentlich auf alle Trainer in der Vergangenheit zu. Und mit so jemandem planen wir auch für die Zukunft. Das hat sich bei uns bewährt.»</p><p>Man darf gespannt sein, wen die Freiämter als Nachfolger von Leutert präsentieren werden. Am kommenden Sonntag, 14 Uhr, wird aber noch einmal der Vater der Ringer-Zwillinge Nils und Nino Leutert auf dem Trainerstuhl sitzen.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Mit Wallis-Power zu Bronze</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/101990</link>
<description><![CDATA[Der Walliser Tanguy Darbellay hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Vor zwei Jahren sass er unschuldig im Gefängnis in Weissrussland. Zu Beginn des Jahres...]]></description>
<pubDate>Fri, 02 Dec 2022 13:58:56 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Der Walliser Tanguy Darbellay hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Vor zwei Jahren sass er unschuldig im Gefängnis in Weissrussland. Zu Beginn des Jahres trainierte er in Magglingen geflüchtete ukrainische Ringer. Jetzt will er mit der RS Freiamt die Bronzemedaille holen.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>In der Ringerzeitung der RS Freiamt ist bei Tanguy Darbellay Folgendes als Beruf angegeben: «Sportler/Student». «Ja, ich bin in der Mitte meines Bachelorstudiums in Wirtschaft und Management an der UniDistance, einer Walliser Fern-Uni. Sie unterstützen mich sehr, sodass mir viel Zeit zum Trainieren bleibt.»</p><p>Dass er sich neben dem Studium primär dem Ringsport widmet, sieht man an den Ergebnissen des 23-Jährigen. Das Mitglied des Lutte Team Valais, das mit einer Doppellizenz für die RS Freiamt startet, hat in dieser Saison drei Kämpfe für die Freiämter bestritten. Gegen Einsiedelns Yves Neyer gab es einen 4:1-Sieg. In den Halbfinalduellen gegen Kriessern bezwang er Tobias Betschart einmal mit 3:1 und einmal mit 3:0. «Ich habe einen Punkt abgegeben im Halbfinal. Es wäre mehr möglich gewesen. Ich hätte besser ringen können. Das gilt für uns als ganzes Team. Deshalb bin ich nicht so stark enttäuscht, dass es nicht für den Final gereicht hat. Wir hatten es in der Hand, aber im entscheidenden Moment war Kriessern einen Tick besser.»</p><p><strong>Im weissrussischen Gefängnis</strong></p><p>Als er den Halbfinal analysiert, strahlt Darbellay eine enorme Ruhe aus. Vermutlich, weil er schon Gravierenderes erlebt hat als einen verpassten Ringerfinal. Vor drei Jahren wohnt er in der weissrussischen Hauptstadt Minsk, wo er trainiert, studiert und eine Freundin hat. Nach der Wiederwahl von Staatspräsident Alexander Lukaschenko gibt es Unruhen, die gewaltsam niedergeschlagen werden. Der Ringer ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Nach einem Abendessen mit einem Kollegen will er nach Hause. Die Polizei riegelt die Stadt ab. An einer Strassensperre teilt ihm ein Polizist zunächst mit, dass er durchgehen darf. Danach verhaftet er ihn. Darbellay verbringt seine erste Nacht im Freien, da das Gefängnis überfüllt ist. Die ausländischen Häftlinge werden immerhin nicht misshandelt. In fünf Tagen bekommt der Sportler aber nur zweimal zu essen, muss zusehen, wie weissrussische Gefangene geschlagen werden, kann wegen Lärm und permanenter Beleuchtung selten mehr als drei Stunden pro Nacht schlafen und verliert sieben Kilogramm. Nach fünf Tagen kommt er frei. «Zum Glück bin ich Ringer. Ich bin es gewohnt, vor grossen Wettkämpfen Gewicht zu verlieren oder wegen Nervosität schlecht zu schlafen. Ich habe die Haft sicher besser weggesteckt als ein italienischer Journalist, der mit mir inhaftiert war.»</p><p>In die meisten Länder der ehemaligen Sowjetunion darf Darbellay wegen dieses Vorfalls in den nächsten Jahren nicht mehr einreisen. Nach der Haft lebt er eine Zeit lang noch in Kiew, weshalb ihn der Krieg in der Ukraine ebenfalls beschäftigt hat. Er ging selbst an die Grenze, um Flüchtlinge in die Schweiz zu bringen. Zu Beginn des Jahres leitet er in Magglingen Trainings mit Ringern, die aus der Ukraine geflohen sind.</p><p><strong>Vom Freiamt begeistert</strong></p><p>In dieser Zeit trainiert er auch viel mit der RS Freiamt. «Ich war letztes Jahr am Final in Willisau. Es war etwas speziell, aber ich habe gesehen, dass die Freiämter Ringer mit sehr viel Herz kämpfen. Das hat mir gefallen, also habe ich angeboten, für sie zu ringen, wenn sie mich benötigen.»</p><p>Bisher hat er es nicht bereut. «Die Stimmung in der Halle ist grossartig. Und der Verein ist sehr familiär. Das gefällt mir. Im Wallis haben wir einen viel individuelleren Ansatz, um als Ringer erfolgreich zu werden. Der Teamgeist hier ist unglaublich. Selbst die Natur und die Landschaft im Freiamt gefallen mir. Es ist nicht so, wie im Wallis, aber das Freiamt ist auch sehr schön», sagt er lächelnd. Wie es mit seiner Karriere weitergeht, weiss Darbellay noch nicht. Nach vielen Jahren, in denen er im Ausland gelebt und trainiert hat, will er seinen Lebensmittelpunkt wieder in die Schweiz verlegen. «Deshalb kann ich auch noch nicht sagen, ob ich nächste Saison in der Mannschaftsmeisterschaft mitringe. Aber wenn, dann für die RS Freiamt.»</p><p>Momentan ist es aber ohnehin noch zu früh, um darüber nachzudenken. Es stehen zwei Kämpfe um die Bronzemedaille gegen Einsiedeln an. Darbellay ist zuversichtlich. «Das gewinnen wir, wenn wir unseren Job sauber machen und unsere Leistung abrufen. Die Freiämter werden wie immer mit viel Herz ringen. Und im Rückkampf in Muri wird es viele Zuschauer aus dem Wallis geben. Ich habe schon f leissig Werbung gemacht.» Die RS Freiamt kämpft also mit viel Wallis-Power um Bronze.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Es hat nicht sollen sein</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/101912</link>
<description><![CDATA[Trotz eines 16:15-Siegs in Kriessern kann sich die RS Freiamt nicht für den Final qualifizieren. Sie kämpfen gegen Einsiedeln um Rang 3.Die gute Nachricht: Die...]]></description>
<pubDate>Tue, 29 Nov 2022 13:22:55 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Trotz eines 16:15-Siegs in Kriessern kann sich die RS Freiamt nicht für den Final qualifizieren. Sie kämpfen gegen Einsiedeln um Rang 3.</strong></p><p>Die gute Nachricht: Die RS Freiamt hat im vierten Anlauf in dieser Saison die RS Kriessern besiegen können. Die schlechte Nachricht: Nach der 14:17-Niederlage im Halbfinal-Hinkampf in Muri ist der 16:15-Sieg in der Ostschweiz zu wenig, um die Finalqualifikation perfekt zu machen. Nach drei Finalteilnahmen in Serie werden die Freiämter dieses Jahr nicht um den Meistertitel ringen können. Dafür greifen sie gegen Einsiedeln um Bronze an.&nbsp;<em>--jl</em></p><p><strong>Final ohne Freiamt</strong></p><p><em>Ringen, Nationalliga A, Halbfinal, Rückkampf: RS Kriessern – RS Freiamt 15:16 (8:7)</em></p><p><strong>Nach drei Finalteilnahmen in Serie wird die RS Freiamt dieses Jahr nicht um den Titel kämpfen können. Trotz 16:15-Sieg in Kriessern reicht es nach der 14:17-Niederlage aus der Vorwoche nicht für die Finalqualifikation der Freiämter.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Sein Debüt als Cheftrainer hat sich Michael Bucher sicher anders vorgestellt. Der 25-Jährige hat in Kriessern Marcel Leutert vertreten, der nach zwei Gelben Karten gesperrt war, und das Coaching der Freiämter übernommen. «Es gibt Positives mitzunehmen», sagt er, während im Hintergrund die zahlreichen mitgereisten Freiamt-Fans Lärm machen und ihr Team bejubeln. «Neben dem Support der Zuschauer ist es sicher schön, dass wir eine Reaktion auf den Hinkampf gezeigt haben. Nach drei Niederlagen haben wir Kriessern zum ersten Mal in dieser Saison bezwungen. Aber wir sind trotzdem enttäuscht, dass es nicht für den Final gereicht hat. Das haben wir aber in erster Linie im Hinkampf in Muri verbockt.» In Muri gab es eine 14:17-Niederlage für die Freiämter. Diesen Drei-Punkte-Rückstand hat die Mannschaft unter Leitung von Bucher nach neun von zehn Kämpfen wieder wettgemacht. 16:12 führt die RS Freiamt in Kriessern vor dem Duell im Freistil bis 75 kg zwischen Joel Meier und Kriesserns Marc Dietsche. Der Ostschweizer Internationale geht als Favorit ins Duell und tritt dementsprechend auf. Obwohl Meier beherzt kämpft, gewinnt Dietsche mit 3:0. Der Endstand von 16:15 reicht den Frieämtern nicht mehr.</p><p>Meier, der Pechvogel der Freiämter, der schon im letztjährigen Final den letzten Kampf bestreiten musste, hatte erneut die undankbare Aufgabe, die Kohlen aus dem Feuer zu holen. «Das ist halt das Reglement, dass diese Gewichtsklasse zuletzt antritt», sagt Bucher. «Es ist ganz bestimmt niemand böse auf Joel. Er hat das gut gemacht. Den Finaleinzug haben wir nicht dort verpasst. Die Punkte müssen wir woanders suchen.» Der Kampf, der wohl der Genickbruch für die RS Freiamt war, war das Duell zwischen Randy Vock und Dominik Laritz.</p><p><strong>Laritz mit «Big Point» für Kriessern</strong></p><p>Das sieht auch Randy Vock so. «Ich muss mindestens einen Punkt gegen ihn machen. Es war zu wenig clever gerungen von mir.» Vock und Laritz, ein 50-50-Duell, das in jede Richtung hätte kippen können. In der Vergangenheit konnten beide Ringer ihren Kontrahenten mehrmals besiegen. Der Kampf zwischen den beiden war dementsprechend das Highlight des Abends. Beide kämpften beherzt um jeden Punkt, gingen energisch in die Angriffaktionen, ebenso verteidigten sie mit aller Kraft. Laritz ging in Führung. Vock antwortete mit Beinangriffen, die wohl bei jedem anderen Gegner zum Sieg geführt hätten. Doch Laritz gab keinen Punkt ab und holte zuletzt mit einem Konter zwei weitere Punkte. Das 3:0 nach Mannschaftspunkten war gemessen am Kampf vielleicht etwas zu hoch ausgefallen, aber sicher nicht unverdient. «Mit etwas mehr Cleverness und letzter Effizienz gewinne ich das», fasst Vock zusammen. «Dann hätte das Ganze wieder anders ausgesehen.»</p><p>Auch Vock kann man aber nicht den Schwarzen Peter zuschieben, dass es für die RS Freiamt nicht gereicht hat. Sowohl bei den Siegen von Nils und Nino Leutert, Marc Weber, Tanguy Darbellay (alle je 3:0) und Pascal Strebel (3:1) wäre mit etwas Glück der eine oder andere Punkt mehr möglich gewesen. Ebenso bei den Niederlagen von Roman Zurfluh (1:2), Christian Zemp (0:2), Flurin Meier (0:4) oder den angesprochenen Kämpfen von Vock und Joel Meier. Am Ende hat der RS Freiamt auch ein wenig Glück gefehlt. Vock: «Wichtig ist, dass wir eine Reaktion gezeigt haben auf die Niederlage im Hinkampf. Ich klammere mich da mal aus, aber bei meinen Kollegen habe ich den Eindruck, dass jeder körperlich und geistig sein Maximum abgerufen hat.»</p><p><strong>Das Debüt eines zukünftigen Trainers?</strong></p><p>Auch Bucher versucht das Positive mitzunehmen. «Wir haben es wirklich im ersten Kampf verpasst. Jetzt müssen wir die Enttäuschung verarbeiten und dann greifen wir an, um die Bronzemedaille zu holen.»</p><p>Kann er sich eigentlich nach seinem Debüt vorstellen, eines Tages das Traineramt nicht nur als Aushilfe zu übernehmen? «Als Chef Nachwuchs habe ich ja unseren Junioren gesagt, dass ich sie gern eines Tages zum Titel führen würde. Also warum nicht?» Jetzt geht es aber erst gegen Einsiedeln um Rang 3. Dabei wird Bucher vielleicht sogar wieder als Ringer im Einsatz sein. Der Hinkampf findet am Sonntag, 4. Dezember, 15 Uhr, in Einsiedeln statt. Der Rückkampf eine Woche später, am Sonntag, 11. Dezember, zu Hause in Muri.</p><p><strong>«Nur» um Bronze zum Abschluss</strong></p><p><em>RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert hört nach der Saison auf</em></p><p><strong>Im Rückkampf gegen Kriessern musste er zuschauen. Jetzt ist klar, dass Marcel Leutert seine letzte Saison als Cheftrainer der Freiämter nicht mit einer Finalteilnahme beenden wird. «Schade, das wäre ein schöner Abschluss gewesen.»</strong></p><p>Während des Kampfes gegen Kriessern musste Marcel Leutert leiden. Wegen zwei Gelber Karten war er gesperrt und durfte sein Team nicht coachen. «Das ist härter, als wenn ich auf der Trainerbank bin. Dann habe ich eine Aufgabe. Jetzt konnte ich weniger Einfluss nehmen.»</p><p>Die äusseren Umstände haben ihm die ganze Situation womöglich noch erschwert. Nach dem Kampf sagt er: «Schade, dass es nicht gereicht hat. Ich hätte meine letzte Saison gerne mit einer weiteren Finalteilnahme beendet.» Leutert teilt mit, dass er nur noch bis zur nächsten Generalversammlung der RS Freiamt Cheftrainer der ersten Mannschaft bleiben wird. Dreimal hat er die Freiämter in den Final geführt. Dreimal ist man dort an Willisau gescheitert. Jetzt, zu seinem Abschied, wird es keinen weitere Finalteilnahme geben und keinen weiteren Anlauf auf den Schweizer-Meister-Titel. Nach der GV wird es eine Ablösung auf seinem Posten geben. «Wir sind im Gespräch mit einigen Kandidaten. Es ist aber noch nicht definitiv, wer mein Nachfolger auf dem Trainerposten werden wird», sagt der scheidende Trainer der Ringerstaffel.</p><p>Wäre seine Vertretung aus dem Kriessern-Rückkampf, Michael Bucher, ein Kandidat? «Der soll jetzt erst mal ein bisschen weiterringen. Da brauchen wir ihn auch. Aber er hat seinen Job gut gemacht gegen Kriessern.» Leutert ist nicht nur mit Bucher zufrieden, sondern mit dem gesamten Team. «Unterm Strich war das Resultat so knapp, dass man der Mannschaft kaum Vorwürfe machen kann. Es waren zwei Kämpfe auf Augenhöhe, wo Details entschieden haben. Für den Schweizer Ringersport ist es vielleicht sogar gut, wenn mit Kriessern wieder etwas Abwechslung in den Final kommt, auch wenn das Ausscheiden schmerzt.»</p><p><strong>Sauberer Saisonabschluss im Fokus</strong></p><p>Was die RS Freiamt benötigt, damit es in der kommenden Saison wieder für eine Finalqualifikation reicht, darüber will sich Leutert aktuell noch keine Gedanken machen. «Wir haben jetzt zwei Kämpfe gegen Einsiedeln um Rang3. Der ganze Fokus liegt da drauf. Diese Saison soll zuerst anständig beendet werden, bevor wir über die kommende nachdenken.»</p><p>Nachdem Leutert mit der RS Freiamt dreimal den Final erreicht hat und ihm dieser zu seinem Abschluss verwehrt bleibt, würde man dem Noch-Trainer der RS Freiamt gönnen, dass er sich zumindest mit dem Gewinn einer Bronzemedaille verabschieden kann.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Prophezeiung der Ringerkenner</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/101808</link>
<description><![CDATA[Drei Punkte muss die RS Freiamt egalisieren, um Kriessern zu schlagen und vom Final zu träumen. Die beiden Ringerlegenden Hugo Dietsche (Kriessern) und Ludwig Küng...]]></description>
<pubDate>Fri, 25 Nov 2022 11:35:40 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Drei Punkte muss die RS Freiamt egalisieren, um Kriessern zu schlagen und vom Final zu träumen. Die beiden Ringerlegenden Hugo Dietsche (Kriessern) und Ludwig Küng (Freiamt) analysieren den Halbfinal und geben eine Zukunftsprognose ab.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Sie gehören zu den bekanntesten Schweizer Ringern der Geschichte: der Freiämter Ludi Küng und der Ostschweizer Hugo Dietsche. Gemeinsam waren sie an den Olympischen Spielen 1988 (Seoul) und 1992 (Barcelona). «Leonz und Ludi Küng waren meine Weggefährten», sagt Dietsche, der an Olympia 1984 in Los Angeles die Bronzemedaille gewann. Dietsche, Jahrgang 1963, und Küng,&nbsp;Jahrgang 1965, sind nach wie vor ihrem Verein treu. Und natürlich waren sie beim Halbfinalkampf am vergangenen Samstag dabei.</p><p>Kriessern ist einen Tick besser, gewinnt mit 17:14. Die Freiämter sind vor dem Rückkampf in der Ostschweiz am Samstag in Rücklage. Dietsche, der Verantwortliche Spitzensport und technische Leiter der Ringerstaffel Kriessern, sagt: «Der&nbsp;Vorsprung ist trügerisch. Wenn wir ein paar Punkte mehr Vorsprung hätten, wäre es mir wohler.» Die Chancen sieht er nach wie vor bei «50 zu 50». «Am vergangenen Samstag zeigten wir eine starke Leistung. Wenn&nbsp;nicht, dann hätten wir auch sehr deutlich verlieren können. Es braucht nochmals eine saubere Leistung von allen.»</p><p>Dasselbe sagt Ludi Küng. «Wenn wir die beste Leistung abrufen. Wenn wir noch ein wenig Glück haben. Dann liegt die Wende drin», sagt der Althäuserer, der nach wie vor regelmässig im Training des RS Freiamt dabei ist – und freitags jeweils Stützpunkttraining im Leistungszentrum in Aristau gibt.</p><p><strong>Dietsche ist gespannt, wie viel Risiko die RS Freiamt eingeht</strong></p><p>Die Niederlage am vergangenen Samstag ordnet Ludi Küng so ein: «Doof. Unnötig. Unglücklich. Bei den Kämpfen von Flurin Meier oder Yves Müllhaupt sind wir klar in Führung und verlieren am Ende noch. Das darf nicht passieren. Auch Randy Vock hätte angriffiger ringen können.» Küng sieht vor dem Rückkampf die Ostschweizer im Vorteil. «Der Stilarten-Wechsel liegt uns zwar,&nbsp;aber Kriessern hat drei Punkte Vorsprung, das ist eine kleine, aber schöne Reserve. Hinzu kommt der Heimvorteil.» Er sieht die Chancen bei «60 für Kriessern, 40 für Freiamt». Es benötige von den Freiämtern nun eine Top-Leistung, «und zwar von allen».</p><p>Die Freiämter sind auch immer für eine Überraschung gut. Schwinger-Ringer Nick Alpiger oder Michi Bucher sind zwei Asse im Ärmel von&nbsp;Freiamt-Trainer Marcel Leutert. «Freiamt wird umstellen. Sie haben einige Möglichkeiten zu schieben. Ich bin gespannt, wie viel Risiko sie eingehen. Wir haben nicht so viele Optionen», sagt Dietsche, der am Samstag mit 600 Fans rechnet. Er geht davon aus, dass die drei Punkte Vorsprung seines Teams&nbsp;dringend benötigt werden. «Es geht um jeden Punkt. Es wird sehr spannend. Es ist noch nichts gewonnen.»</p><p><strong>Bei Willisau sind sich beide einig</strong></p><p>Auch Ludi Küng stellt sich auf einen hochstehenden und engen Kampf ein. «Das wird nochmals ein tolles Duell.» Ganz anders als im anderen Halbfinal, wo Willisau die Einsiedler mit 24:13 bezwungen hat und so gut wie im Final ist. Dietsche und Küng, ihre Herzen schlagen zwar für verschiedene Vereine, aber ihr Ringer-Knowhow ist ähnlich riesig. So sagen beide: «Egal, ob es Kriessern oder Freiamt in den Final schafft, gegen Willisau wird es enorm schwierig. Die haben die absolut stärkste Mannschaft.» Doch beide Teams wollen sich dieser riesigen Herausforderung stellen. Wer gegen Gigant Willisau antreten darf, entscheidet sich am Samstag in Kriessern.</p><p><strong><em>NACHGEFRAGT</em></strong></p><p><em>«Alles ist offen»</em></p><p>Nicola Küng ist in seiner vierten Saison als Präsident der Ringerstaffel Freiamt. Der 33-Jährige schätzt die Chancen auf die Finalqualifikation als «gut» ein. Er hofft, dass die Freiämter es noch in den Final schaffen und vielleicht dann den Favoriten aus Willisau ärgern können.</p><p><strong><em>Haben Sie Hoffnung, dass es die Freiämter noch in den Final schaffen?</em></strong></p><p><strong>Nicola Küng:&nbsp;</strong>Ich bin zuversichtlich. Die Chancen stehen nach wie vor gut, ich würde schätzen bei 50 zu 50.</p><p><strong><em>14:17 hat die RS Freiamt den Halbfinal-Hinkampf gegen Kriessern verloren. Das Team geht mit einem Minus von drei Punkten in den Rückkampf am Samstag in Kriessern. Was gibt Ihnen Hoffnung, dass man dies noch drehen kann?</em></strong></p><p>Im Kampf am Samstag in Muri haben wir unnötig einige Punkte abgegeben, die wir eigentlich holen müssten. Ich glaube, dass wir das viel besser können. Das Minus von drei Punkten ist keine riesige Hypothek, aber es wäre natürlich schöner, wenn wir in Führung wären. Ich denke, es braucht eine starke Leistung, um Kriessern mit mehr als drei Punkten zu bezwingen. Unmöglich ist es aber nicht. Alles ist offen.</p><p><strong><em>2014 holte die Ringerstaffel Freiamt den letzten Schweizer-Meister-Titel. Eine lange Zeit.</em></strong></p><p>(Lacht.) O ja. Meiner Meinung nach wäre es schon lange wieder an der Zeit, dass der Titel ins Freiamt geht. Acht Jahre ist eine lange Zeit. Aber wir geben jede Saison unser Bestes, bislang hat es nicht gereicht, ein paar Mal davon waren wir aber sehr nahe dran.</p><p><strong><em>Willisau stand immer vor der Sonne. So auch diese Saison. Die Luzerner sind klarer Favorit. Wenn es die Freiämter in den Final schaffen, kann man die Willisauer überhaupt besiegen?</em></strong></p><p>Ja. Es bräuchte natürlich eine Top-Leistung. Willisau ist der Topfavorit, aber nicht unschlagbar. Auch hier gilt: Nichts ist unmöglich.&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Spannend und ausgeglichen</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/101767</link>
<description><![CDATA[700 Fans verwandeln die Bachmattenhalle in Muri in eine Ringer-Party. Auf der Matte liefern sich die Ringerstaffeln Freiamt und Kriessern ein hochspannendes und...]]></description>
<pubDate>Wed, 23 Nov 2022 21:31:38 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>700 Fans verwandeln die Bachmattenhalle in Muri in eine Ringer-Party. Auf der Matte liefern sich die Ringerstaffeln Freiamt und Kriessern ein hochspannendes und ausgeglichenes Duell. Die Ostschweizer sind aber etwas entschlossener und können die engen Kämpfe allesamt für sich entscheiden. So gehen die Freiämter mit einem Minus von drei Punkten (14:17) in den Halbfinal-Rückkampf am Samstag.&nbsp;<em>--spr</em></p><p><strong>Gegner hat kaum Schwachstellen</strong></p><p><em>Ringen, Nationalliga A, Halbfinal, Hinkampf: RS Freiamt – RS Kriessern 14:17 (5:11)</em></p><p><strong>700 Fans sorgen für eine tolle Stimmung. Auf der Matte zeigt der Gast aus Kriessern kaum eine Schwachstelle. Und die Schiedsrichter lassen das Fingerspitzengefühl vermissen. Die Freiämter sind vor dem Rückkampf in Rücklage. Trotzdem bleibt man zuversichtlich.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>So sieht fehlendes Fingerspitzengefühl aus. Es passiert in Kampf Nummer 6. Freiamts Christian Zemp bezwingt Fabio Dietsche mit 6:2. Als der Kampf beendet ist, geht Leutert auf die Matte, hilft dem ausgelaugten Zemp auf die Beine – und kassiert vom Kampfrichter die Gelbe Karte. Auf der anderen Seite steht Volker Hirt, Greco-Trainer der Ringerstaffel Kriessern. «Als «ringerverrückt im positiven Sinn» wird er von den Ostschweizern bezeichnet. Hirt, vierfacher deutscher Meister als Aktiver, zeigt in diesem Kampf neben der Matte, dass er tatsächlich mit Leib und Seele dabei ist. Ein bisschen zu viel. Beinahe jede Aktion kommentiert er lautstark, betritt immer wieder die Matte, fuchtelt herum. Doch die Kampfrichter wollen es nicht sehen und beweisen spätestens bei der Verwarnung gegen Leutert, dass sie nicht ihren besten Tag erwischen.</p><p><strong>Weber und Strebel als Highlights</strong></p><p>Auch die Freiämter erwischen nicht ihren besten Tag. Dafür gibt es einige Beispiele. Im ersten Duell geht Freiamts Flurin Meier mit 5:2 in Führung. Sein Gegner Sandro Hungerbühler blickt raus zum Trainer, sein Blick sagt aus: «Was soll ich nur tun?» Hungerbühler dreht danach auf und gewinnt noch mit 7:8. Meier geht die Puste aus. Im zweiten Kampf ist Roman Betschart eiskalt gegen den Freiämter Roman Zurfluh. 0:8. Im dritten Duell probiert Freiamts Nils Leutert gegen Dimitar Sandov viel, ein Punktgewinn gelingt nicht. 0:5. Die Gäste aus Kriessern jubeln und gehen mit 1:8 in Führung. «In vielen Kämpfen wäre mehr möglich gewesen. Wir agierten unglücklich», meint RS-Freiamt-Trainer Leutert.</p><p>Marc Weber holt in Kampf Nummer 4 aber alles heraus. Er besiegt Philipp Hutter mit 5:0. Dieser Erfolg ist eines der wenigen Highlights aus Freiämter Sicht. «Marc Weber hat geliefert», kommentiert Leutert, der dann im letzten Duell vor der Pause zusehen muss, wie Dominik Laritz seinen Sohn Nino Leutert phasenweise zerzaust. Es ist nicht so, dass Nino Leutert nicht alles gibt und viel versucht. Doch Laritz, der kleine Musterathlet, erstickt die Angriffsversuche von Leutert gekonnt. Der attraktive Kampf endet mit 6:14 für Laritz. Kriessern führt zur Pause mit 5:11. Es war klar, dass die Ostschweizer den ersten Umgang dominieren. Doch die Freiämter hätten sich mehr erhofft.</p><p><strong>Müllhaupt startet stark – und bricht dann ein</strong></p><p>Dann kommt der Sieg von Zemp. Nur noch 7:12. Und jetzt tritt Captain und Leistungsträger Pascal Strebel in Erscheinung. Auch er liefert. Sein Gegner Fritz Reber versucht dagegenzuhalten. Es bleibt beim Versuch. 10:0 für Strebel. Es steht nur noch 10:12 im Gesamtskore. Das Momentum scheint auf die Freiämter Seite zu kippen. Freiamts Doppellizenzringer Tanguy Darbellay gibt gegen Tobias Betschart Vollgas. Einen Moment lang scheint ihm aber die Puste auszugehen. Doch Darbellay kommt wie ein Phönix aus der Asche zurück und gewinnt deutlich mit 14:2. Und damit steht es unentschieden. 13:13.</p><p>Freiamts Randy Vock und Kriesserns Marc Dietsche liefern sich dann einen Abnützungskampf. Lange steht es 0:0, bevor dem Ostschweizer die siegbringenden Aktionen gelingen. Kriessern ist wieder vorne, 13:15. Doch beim letzten Kampf des Abends ist eigentlich ein Freiämter Sieg budgetiert. Doppellizenz-Ringer Yves Müllhaupt beginnt gegen David Loher stark, ein Durchdreher bringt ihn mit 4:0 in Führung. «Was dann geschieht, ist sinnbildlich für den ganzen Kampf. Kriessern wollte einfach ein wenig mehr als wir. Das darf Müllhaupt eigentlich nicht mehr aus den Händen geben», sagt RS-Freiamt-Trainer Leutert. Loher kontert. 4:4. Am Ende gewinnt er 5:6. Müllhaupt am Boden. Die Köpfe hängen bei den Freiämtern. Die Ringerstaffel Freiamt verliert 14:17.</p><p>Trainer Leutert bleibt zuversichtlich. «Ein Unentschieden wäre wohl gerecht gewesen. Aber wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig gemacht. Wir haben es selber verbockt. Jetzt wissen wir, was wir zu tun haben. Und drei Punkte sind nicht viel, das können wir drehen. Auch, weil uns der Stilwechsel im Rückkampf besser liegt. Wir stecken den Kopf nicht in den Sand.» Auch Präsident Nicola Küng bleibt positiv. «Mit einer starken Leistung können wir das noch drehen. Es war ein sehr spannender Kampf mit offenem Ausgang. Und so wird es auch am Samstag in Kriessern sein.»</p><p><strong>400 Franken Busse</strong></p><p>Die knappen Schiedsrichterentscheide fallen übrigens fast ausschliesslich auf die Seite von Kriessern. Und Trainer Leutert kriegt für seine Gelbe Karte gar eine Busse von 400 Franken aufgebrummt. Etwas dazu sagen will er nicht. Auch Leutert weiss: An den Kampfrichtern ist es nicht gelegen. Die Freiämter Ringer sind in Rücklage, aber noch nicht ausgeschieden. Nun wird es aber noch schwieriger, diesen Rückstand zu egalisieren und es in den Final zu schaffen. «Schwierig ja. Unmöglich nein», so Leutert.</p><p><strong><em>NACHGEFRAGT</em></strong></p><p><strong><em>«Alles noch&nbsp;</em><em>möglich»</em></strong></p><p>Randy Vock verliert seinen Kampf gegen Marc Dietsche mit 0:4. Da hat der Niederwiler, der heute in Muri lebt, mehr erwartet. Trotzdem ist der Abwart an der Schule in Villmergen vor dem Rückkampf voller Optimismus.</p><p><strong><em>14:17-Niederlage zu Hause. Da wird es jetzt ganz schwierig, es noch in den Final zu schaffen, oder?</em></strong></p><p><strong>Randy Vock:</strong>&nbsp;Wir wussten, dass es eng wird. Wir machten ein paar Flüchtigkeitsfehler und das macht am Ende den Unterschied aus. Kriessern hat kaum Schwachstellen und hat eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Die knappen Kämpfe sind alle für den Gegner gelaufen.</p><p><strong><em>Das ist schlecht für die Freiämter Moral.</em></strong></p><p>Ja. Und nein. Denn wir können es noch besser. Und wenn diese engen Kämpfe auf unsere Seite fallen, dann habe ich grosse Hoffnungen, dass es noch in den Final reicht.</p><p><strong><em>Sie haben Ihren Kampf gegen den internationalen Ringer Marc Dietsche mit 0:4 verloren. Ihr Urteil?</em></strong></p><p>Er ringt international, ich nicht mehr. Dietsche trainiert mehr. Für mich ist Ringen nur noch das schönste Hobby, das man machen kann (lacht). Und so wird es dann eben schwierig gegen einen Gegner, der voll im Saft ist. Ich wollte unbedingt einen Punkt ergattern, aber irgendwie klappte es trotz grossem Aufwand nicht. Mein Kampf widerspiegelt irgendwie den ganzen Auftritt. Wir waren nahe dran, aber es reicht nicht. Und trotzdem: Wir haben das Maximum noch nicht erreicht.</p><p><strong><em>Am Samstag folgt der Rückkampf in Kriessern. Was braucht es für den Finaleinzug?</em></strong></p><p>Den absoluten Willen, es in den Final zu schaffen. Ich glaube, das wird entscheidend sein. Es ist noch alles möglich.&nbsp;<em>--spr</em></p><p><strong>«Wir haben keine Angst»</strong></p><p><em>RS-Kriessern-Trainer Mirco Hutter zu Kampf und Ausgangslage</em></p><p><strong>«Ich habe einen knappen Sieg erwartet», sagt Kriessern-Trainer Mirco Hutter. Für den Rückkampf am Samstag erwartet er von den Freiämtern ein paar Überraschungen. Vor dem Schwinger-Ringer Nick Alpiger hat er aber gar keine Angst.</strong></p><p>Während Kriesserns Greco-Trainer Volker Hirt pausenlos gestikuliert und reinruft, bleibt Mirco Hutter die Ruhe selbst. Der 30-Jährige, der seine Ringerkarriere wegen Knieverletzungen früh beenden musste, sagt lächelnd: «Äusserlich war ich ruhig, ich musste mich zurückhalten. Innerlich brodelte es.» Viel Grund, sich zu nerven, hatte er nicht. «Wir wussten, dass wir im ersten Umgang besser sind. Und wir wussten auch, dass die Freiämter nach der Halbzeit besser sind. Und so ist es gekommen.»</p><p><strong>«Genial für das Ringerherz»</strong></p><p>Einzig die beiden Niederlagen zu null nervten ihn. Philipp Hutter kommt gegen Christian Zemp mit 5:0 unter die Räder. Und Fritz Reber ist gegen Pascal Strebel chancenlos – 10:0. Hutter lobt die Freiämter für ihren Auftritt. Und er ist begeistert von der Stimmung in der Halle. «Hier in Muri ist die Stimmung immer sehr gut. Es war für das Ringerherz ein genialer Abend.» Auch in Kriessern wird die Stimmung gut sein. Und dort wollen er und sein Team die Finalqualifikation schaffen. «Sie wollen in den Final. Wir auch. Auch der Rückkampf wird eine enge Sache.» Hutter ist sich sicher: «Die Freiämter werden ein paar Dinge umstellen. Und sie sind immer für Überraschungen gut.» Beispielsweise könnte der Schwinger Nick Alpiger auflaufen, der seit Wochen mit der RS Freiamt trainiert. «Vor Alpiger haben wir keine Angst. Wir wären darauf vorbereitet. Alpiger hat in seiner Ringerkarriere erst einen Kampf gemacht», so Kriessern-Trainer Hutter.</p><p>Dieser einzige Einsatz von Alpiger war im Oktober 2021. Der Eidgenosse gewann im 130-kg-Freistil gegen Noel Hutter 14:4. Der Gegner hiess Kriessern.&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Die Hütte soll voll sein</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/101583</link>
<description><![CDATA[Endlich Halbfinal. Die Vorfreude ist so gross wie die Hürde Kriessern. «Der Druck liegt bei ihnen, wir sind Aussenseiter», sagt Teamcaptain Pascal Strebel. Vom...]]></description>
<pubDate>Fri, 18 Nov 2022 17:04:31 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Endlich Halbfinal. Die Vorfreude ist so gross wie die Hürde Kriessern. «Der Druck liegt bei ihnen, wir sind Aussenseiter», sagt Teamcaptain Pascal Strebel. Vom Publikumsliebling wird wie immer ein Sieg erwartet.</strong></p><p>«Wir wollen den Aargauern auch neben der Matte zeigen, wo der Hammer hängt.» Der Aufruf auf der Homepage der RS Kriessern an seine Fans ist ein Statement, das Pascal Strebel keine Angst einf lösst. Im Gegenteil. «Cool. Die Hütte soll voll sein. Das motiviert. Kriessern wird mit vielen Anhängern aus der Ostschweiz anreisen. Aber ich bin mir sicher, auch unsere Fans werden in die Bachmattenhalle in Muri kommen. Das wird eine tolle Stimmung geben», meint Strebel. Im Vorfeld auf den ersten Halbfinalkampf sagt der Olympionike zu den sportlichen Vorzeichen: «Ich glaube, es wird eine spannende und ausgeglichene Angelegenheit. Den Zuschauern wird etwas geboten werden. Unser Sieg am letzten Samstag, wo wir jedes der zehn Duelle gewinnen konnten, hat Selbstvertrauen gegeben. Es hat gezeigt, dass wir nicht im Larifari-Modus, sondern alle heiss auf die finale Phase dieser Meisterschaft sind.»</p><p><strong>Was ist mit Nick Alpiger?</strong></p><p>Die Ringerstaffel Kriessern hat in der Meisterschaft bislang nur einen einzigen Kampf verloren. Anfang November mit 13:18 auswärts gegen Willisau. «Wir wissen, dass Kriessern ein sehr harter Gegner ist. Sie haben sich auf diese Saison super verstärkt und sind grossmehrheitlich auch verletzungsfrei durch die Saison gekommen. Kriessern ist sicherlich eher der Favorit. Und wir für einmal eher der Aussenseiter. Der Druck liegt bei ihnen», sagt Strebel.</p><p><strong>«Riesige Unterstützung»</strong></p><p>Doch wer die Ringerstaffel Freiamt kennt, der weiss, dass sie für Überraschungen gut ist. Trainer Marcel Leutert sitzt wie immer beruflich bedingt in seinem Bagger und gibt sich wie immer bedeckt, was die Aufstellung angeht. «Kriessern wird wohl keine grossen Überraschungen aus dem Hut zaubern. Wir vielleicht schon. Wer weiss.» Der Schwinger Nick Alpiger trainiert beispielsweise seit ein paar Wochen sporadisch mit den Freiämter Ringern mit. Kommt der Eidgenosse zum Einsatz? «Mal sehen», meint Leutert, der vor dem ersten Halbfinalduell «ein gutes Gefühl hat».</p><p>Natürlich – auch Captain Pascal Strebel verrät keinerlei Personalentscheide. Der Projektleiter und stellvertretender Geschäftsführer, der bei der Beltech AG in Muri seit bald zwei Jahrzehnten arbeitet, hofft einfach «auf riesige Unterstützung der Fans». Den Rest regeln die Ringer auf der Matte. «Wenn wir den Pokal endlich wieder ins Freiamt holen wollen, dann müssen wir jeden Gegner schlagen», meint Strebel. Erst Kriessern im Halbfinal – und mit aller Voraussicht wird Willisau im Final warten. Das zweite Halbfinalduell der Luzerner gegen die Einsiedler sollte eine klare Sache werden. Weil Strebel aktuell im privaten Glück schwebt, wird er in diesem Halbfinalduell sicherlich noch beflügelter auftreten.&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<item>
<title>Einstand nach Mass</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/101526</link>
<description><![CDATA[Die RS Freiamt beendet die Vorrunde mit einer Glanzleistung. Gegen Einsiedeln gewinnen die Freiämter in allen zehn Kämpfen. Der Kaderringer Tanguy Darbellay gab...]]></description>
<pubDate>Wed, 16 Nov 2022 12:04:23 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die RS Freiamt beendet die Vorrunde mit einer Glanzleistung. Gegen Einsiedeln gewinnen die Freiämter in allen zehn Kämpfen. Der Kaderringer Tanguy Darbellay gab dabei sein Debüt für die RS Freiamt.</strong></p><p>Was für eine Premiere. Zu Saisonbeginn wurde bekannt, dass der WM-Siebte Tanguy Darbellay mit einer Doppellizenz für die RS Freiamt ringen würde. Es ging aber bis zum letzten Kampf der Vorrunde, ehe Freiamt-Trainer Marcel Leutert den 23-jährigen Walliser eingesetzt hat. Dieser hat es ihm mit einer starken Leistung gedankt. Gegen Einsiedeln holt der Kaderringer ein 21:6 nach Einzel- und ein 4:1 nach Mannschaftspunkten gegen Yves Neyer. «Das ist natürlich ein Einstand, wie man ihn sich nur wünschen kann», sagt Leutert. «Der erste Kampf und dann gleich ein solcher Sieg. Einen Yves Neyer punktet man nicht einfach so aus.» In der Tat hat der 31-jährige Einsiedler in dieser Saison bisher wenige Kämpfe verloren und nur einmal, gegen Willisaus Mansur Mavlaev, durch technische Unterlegenheit. Bis Darbellay kam.</p><p>Er war aber nicht der einzige Freiämter, der überzeugen konnte. Eröffnet wurde der Kampf mit dem 4:0 von Flurin Meier gegen Dany Kälin. Es ist der vierte Schultersieg in Serie von Meier. Und so dominant ging es weiter. Joel Meier (4:1), Justin Raffin (3:0), Kimi Käppeli, Nino Leutert und Christian Zemp (alle je 3:1) sowie Roman Zurfluh (2:1) holen souveräne Siege. Dazu kommen je ein 4:0 von Randy Vock und Pascal Strebel. Vocks Gegner Lars Neyer hat sich während des Kampfes die Nase gebrochen und konnte nicht weitermachen. Strebels Gegner Jan Walker wollte beim aussichtslosen Rückstand seines Teams keine Risiken eingehen und gab wegen einer Fussverletzung Forfait. So gewinnt die RS Freiamt alle zehn Kämpfe. Der Tabellendritte dominiert den Tabellenvierten und lässt ihm keine Chance.</p><p><strong>Hoher Sieg trotz vieler geschonter Leistungsträger</strong></p><p>«Ein schönes Ergebnis, um Selbstvertrauen zu holen. Man darf es aber nicht überbewerten», sagt Leutert. Für die RS Freiamt geht es jetzt erst richtig los. Am kommenden Samstag ist die RS Kriessern zum ersten Halbfinalkampf in der Bachmattenhalle in Muri zu Gast (20 Uhr). «Da werden wir uns vom Sieg gegen Einsiedeln nichts mehr kaufen können. Es wird ein harter Kampf.»</p><p>Allerdings garantiert der Trainer, dass es auch für die Ostschweizer hart werden wird. In der Vorrunde gab es mit einem 10:25 und einem 14:22 zwei eindeutige Niederlagen für die RS Freiamt. In den Halbfinals wird es enger werden. Vor allem wenn man betrachtet, wen Leutert gegen Einsiedeln alles geschont hat. Saya Brunner, Marc Weber, Michael Bucher und Nils Leutert wurden alle genauso wenig eingesetzt wie Yves Müllhaupt, der zweite Doppellizenzer neben Tanguy Darbellay. In den Gewichtsklassen zwischen 75 und 97kg hat der Trainer mit Michael Bucher, Pascal Strebel, Joel Meier, Kimi Käppeli, Yves Müllhaupt, Marc Weber, Tanguy Darbellay, Christian Zemp und Roman Zurfluh extrem viel Breite. «Das ist gut. Einerseits zwar schade, dass starke Ringer teilweise nicht zum Einsatz kommen werden. Aber man weiss nie, wann jemand ausfallen kann. Diese Breite ist wichtig.»</p><p><strong>Meisterschaft geht jetzt richtig los</strong></p><p>Im Hinblick auf die Halbfinals macht höchstens der Blick auf die Gewichtsklasse bis 130kg Sorgen. Dort waren in der bisherigen Saison Christian Zemp und Roman Zurfluh im Einsatz. Beides gute Ringer, aber eher etwas leicht für diese Kategorie. Leutert würde dennoch die Breite in den tieferen Klassen nicht für einen schwereren Ringer eintauschen wollen. «Das Team ist gut so, wie es ist. Mit diesen Ringern wollen wir in den Final. Jetzt geht die Meisterschaft richtig los.»</p><p>Wenn die RS Freiamt im Halbfinal so loslegt, wie es Tanguy Darbellay bei seinem ersten Einsatz für die Freiämter getan hat, darf man guter Dinge sein.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Mit Vorfreude Richtung Zukunft</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/101394</link>
<description><![CDATA[Die RS Freiamt steht vor dem letzten Kampf, bevor es in den Halbfinal geht. Die Freiämter wollen noch einmal Selbstvertrauen tanken, bevor die heisse Phase der...]]></description>
<pubDate>Fri, 11 Nov 2022 20:34:35 +0100</pubDate>
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<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die RS Freiamt steht vor dem letzten Kampf, bevor es in den Halbfinal geht. Die Freiämter wollen noch einmal Selbstvertrauen tanken, bevor die heisse Phase der Meisterschaft losgeht.</strong></p><p>Obwohl die RS Freiamt in der bisherigen Saison vier Niederlagen kassiert hat, ist Vereinspräsident Nicola Küng zufrieden. «Klar hätten es gegen Kriessern oder Willisau mehr Punkte sein dürfen. Aber im Grossen und Ganzen verläuft die Saison so, wie man es sich vorstellen konnte.»</p><p>Das soll sich auch morgen Samstag nicht ändern. Dort wollen die Freiämter noch einen letzten Sieg einfahren, bevor die Halbfinals starten. Die RS Freiamt würde sogar mit einer Niederlage mit weniger als neun Punkten Differenz den 3. Rang behalten. Wenn in den anderen Duellen alles so verläuft, wie man es erwarten kann, dann trifft man im Halbfinal auf Kriessern. «Das wird dann ein Knüller», sagt Küng.</p><p><strong>Jeder Punkt kann entscheiden</strong></p><p>Letztes Jahr liess Freiamt den Ostschweizern im Halbfinal mit 24:12 und 28:8 keine Chance. In der Vorrunde dieses Jahr waren wiederum die Freiämter die Leidtragenden. 10:25 und 14:22 lauteten die Ergebnisse. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. «Die Kräfteverhältnisse haben sich etwas verschoben», sagt Küng. «Mit Dimitar Sandov haben sie sich gut verstärkt. Und uns fehlt im Gegensatz zum Vorjahr Magomed Ayshkanov. So deutlich wie letztes Jahr wird es nicht zu unseren Gunsten ausfallen. Ebenfalls nicht so deutlich wie in der Vorrunde. Wir können noch einen Gang hochschalten, haben mit Yves Müllhaupt und Tanguy Darbellay noch zwei Ringer mit Doppellizenz in der Hinterhand.»</p><p>Küng rechnet mit zwei spannenden Duellen, in denen jeder Punkt entscheidend sein kann. «Auch wenn ich noch so gern so hoch gewinne wie letztes Jahr, für den Sport ist es besser, wenn es hochklassige Kämpfe gibt, wo man bis zuletzt mitfiebern kann.»</p><p><strong>Zweite Mannschaft sorgt für Optimismus</strong></p><p>Wer sich im Halbfinal durchsetzt, wird höchstwahrscheinlich im Final auf Willisau treffen. «Sie sind sicher Topfavorit. Aber ich traue sowohl uns als auch Kriessern zu, gegen sie zu gewinnen. Momentan ist es aber noch zu früh, um darüber nachzudenken.» Trotzdem ist der Vereinspräsident optimistisch beim Blick auf die Zukunft. Die zweite Mannschaft der Freiämter hat Bronze in der 1. Liga geholt. «Da wäre tatsächlich auch mehr drin gelegen. Aber das Team hat eine gute Kombination aus jungen Ringern, die Potenzial haben für die erste Mannschaft, und etwas älteren, soliden Leuten, die ihre Leistung bringen. Das sah auch schon schlechter aus.»</p><p>Dementsprechend ist die Vorfeude gross bei Küng im Blick auf die kommenden Wochen und Saisons. «Jetzt wollen wir zuerst einen Sieg gegen Einsiedeln holen. Dieses Duell ist die ‹Ruhe vor dem Sturm› bevor es dann wirklich spannend wird.»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Noch einige Asse im Ärmel</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/101283</link>
<description><![CDATA[Gegen Schattdorf kann die RS Freiamt im Hinblick auf den Halbfinal Selbstvertrauen tanken. Der Sieg der Freiämter ist deutlich. Und das, obwohl Trainer Marcel Leutert...]]></description>
<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 11:21:56 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Gegen Schattdorf kann die RS Freiamt im Hinblick auf den Halbfinal Selbstvertrauen tanken. Der Sieg der Freiämter ist deutlich. Und das, obwohl Trainer Marcel Leutert noch nicht all seine Asse ausgespielt hat.</strong></p><p>Wenn der Abend mit einem 4:0-Sieg startet, ringt es sich leichter. Das durfte die RS Freiamt jetzt zweimal in Folge feststellen. Wie schon gegen Willisau eröffnete Flurin Meier auch gegen Schattdorf den Kampf mit einem Schultersieg. «Er hat das gut gemacht. Das gibt gleich dem restlichen Team Selbstvertrauen», kommentiert Trainer Marcel Leutert.</p><p>Für Meier waren das die beiden ersten Duelle der Saison in der ersten Mannschaft der Freiämter. Er musste vor dem Willisau-Kampf noch einiges an Gewicht verlieren, um in der Kategorie Greco bis 57 kg ringen zu können. Gegen Schattdorf war der benötigte Gewichtsverlust bereits nicht mehr so gross. «So etwas wäre über eine ganze Saison schon hart», sagt Leutert. «Deshalb hat er zu Beginn vor allem mit der zweiten Mannschaft gerungen. Die Idee war, dass er bereit ist, wenn es in Richtung Halbfinals geht.» Dort hat Flurin Meier bereits letztes Jahr eine wichtige Rolle gespielt, als er Kriesserns Urs Wild und Sandro Hungerbühler mit 4:1 beziehungsweise 2:1 bezwungen hat.</p><p><strong>Einige Leistungsträger geschont</strong></p><p>Neben ihm konnten auch mehrere andere Freiämter Selbstvertrauen tanken. Nino Leutert und Marc Weber (je 4:0), Pascal Strebel (3:0), Randy Vock (4:1), Roman Zurfluh (3:1) und Nils Leutert (2:0) gewannen alle ihre Kämpfe. Nur Ivan Huber gegen Sven Gamma (0:4), Joel Meier gegen Nicolas Christen (0:4) und Kimi Käppeli gegen Sven Epp (1:2) mussten sich geschlagen geben. «Schade um Kimis Kampf. Das war sehr knapp. Ein 50:50-Duell, das diesmal das bessere Ende für Sven Epp nahm.»</p><p>Das bereitet dem Trainer keine weiteren Bauchschmerzen. Denn neben Flurin Meier, der jetzt in Betriebstemperatur für die Halbfinals gekommen ist, hat Leutert noch einige weitere Asse im Ärmel. So wurde beispielsweise Christian Zemp gegen Schattdorf geschont. Die Option, dass er bis 97 kg Greco ringt und Marc Weber statt Kimi Käppeli bis 86 kg Freistil besteht. Und da wären noch die beiden Doppellizenzer Yves Müllhaupt und Tanguy Darbellay. Beide könnten in den Gewichtsklassen bis 80 und 86 kg zum Einsatz kommen, wo Joel Meier und Kimi Käppeli gegen Schattdorf den Kürzeren gezogen haben. Bis 65 kg, wo Ivan Huber in seinem ersten NLA-Kampf Lehrgeld zahlen musste, haben die Freiämter noch Saya Brunner in der Hinterhand, der auf diesem Niveau schon mehr Erfahrung hat. Obwohl der Sieg gegen Schattdorf deutlich war – die RS Freiamt ist noch nicht in Bestbesetzung angetreten. In der Aufstellung, in der sie um einen Finalplatz kämpfen werden.</p><p><strong>Halbfinal voraussichtlich gegen Kriessern</strong></p><p>Bevor es so weit ist, steht aber zuerst der letzte Kampf der Vorrunde an. Am Samstag, 12. November, 20 Uhr, empfangen die Freiämter Einsiedeln zu Hause in Merenschwand. «Wir wollen noch einmal Selbstvertrauen tanken, bevor es in die Halbfinals geht», sagt Leutert. Auswärts bezwang sein Team Einsiedeln schon mit 23:14. Sollte Einsiedeln in Merenschwand mit mehr als diesen neun Punkten Differenz gewinnen, könnten sie die RS Freiamt noch von Rang 3 stossen. Ein eher unwahrscheinliches Szenario. Vor allem, da die Freiämter in der letzten Runde unbedingt gewinnen wollen.</p><p>Sollten sie auf dem 3. Platz bleiben, treffen sie in den Halbfinals vom 19. und 26. November höchstwahrscheinlich auf Kriessern. Diese haben die Tabellenführung nach dem letzten Wochenende und der 13:18-Niederlage gegen Willisau an die Willisauer abgeben müssen. Da die Innerschweizer in der letzten Runde auf Aufsteiger Oberriet-Grabs treffen und Kriessern auf Schattdorf, ist auch da unwahrscheinlich, dass sich noch etwas an der Konstellation ändert. Da die RS Freiamt am letzten Kampf gegen Einsiedeln auch einen Sponsoren-Apéro veranstaltet, ist es gut möglich, dass sie den Sponsoren einen besonderen Leckerbissen bieten wollen. Leutert hat angedeutet, dass der Internationale Tanguy Darbellay sein Debüt für die Freiämter geben könnte. Bisher hat er auf die Unterstützung aus dem Kanton Wallis verzichtet. «Es ging doch auch ohne ihn ganz gut», sagt Leutert lachend. Wohlwissend, dass er dieses Ass noch ausspielen kann.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Rang 3 verteidigen</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/101281</link>
<description><![CDATA[Zwei Kämpfe fehlen der RS Freiamt noch, bevor der Halbfinal ansteht. Um dort auf ihren Wunschgegner zu treffen, brauchen die Freiämter unbedingt zwei Siege.Momentan...]]></description>
<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 11:18:36 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Zwei Kämpfe fehlen der RS Freiamt noch, bevor der Halbfinal ansteht. Um dort auf ihren Wunschgegner zu treffen, brauchen die Freiämter unbedingt zwei Siege.</strong></p><p>Momentan steht die RS Freiamt auf Rang 3 in der Tabelle mit 8 Punkten. Die Halbfinalteilnahme ist den Freiämtern nicht mehr zu nehmen. Der nächste Gegner Schattdorf (5. Rang) kommt aktuell auf drei Punkte. Selbst bei zwei Siegen würden die Urner nur sieben Punkte haben und sich damit hinter der RS Freiamt klassieren. Kriessern und Willisau auf den Rängen 1 und 2 hingegen sind mit 16 beziehungsweise 14 Punkten von den Freiämtern nicht mehr einzuholen. Scheint so, als würde es in den nächsten beiden Runden um nichts mehr gehen. Falsch gedacht. Das Ziel der RS Freiamt ist der Final. Und die Chance darauf ist laut Trainer Marcel Leutert grösser, wenn man im Halbfinal auf Kriessern statt auf Willisau trifft. Morgen Samstag, zeitgleich zum Kampf der Freiämter in Schattdorf, empfängt Willisau die Ostschweizer. «Willisau will den Gruppensieg. Ich habe von ihnen gehört, dass sie in Bestbesetzung gegen Kriessern antreten werden», sagt Leutert.</p><p><strong>Freiamt ist zweimal Favorit</strong></p><p>Gelingt es Willisau noch Kriessern abzufangen, muss die RS Freiamt auf dem 3. Platz bleiben, um die Ostschweizer als Halbfinalgegner zu erwischen. Das bedeutet, dass es zwei Siege benötigt. Zuerst gegen Schattdorf und eine Woche später in Merenschwand gegen Einsiedeln. Die Schwyzer sind direkter Konkurrent der RS Freiamt im Kampf um Platz 3 und werden morgen Samstag voraussichtlich einen Sieg gegen Aufsteiger Oberriet-Grabs einfahren. Umso wichtiger wird es für Leuterts Team, zweimal eine souveräne Leistung zu zeigen.</p><p>Gegen Schattdorf sollte nichts schiefgehen. Die Urner haben mit einem Sieg und einem Unentschieden nur gegen Aufsteiger Oberriet-Grabs Punkte geholt. Im Hinkampf in Muri gingen sie gegen die Freiämter mit 7:28 unter. Spannend wird es eine Woche später im Duell gegen Einsiedeln. Auch da geht die RS Freiamt als Favorit ins Rennen. Im Hinkampf in Einsiedeln gewannen die Freiämter mit 23:14.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Rückkehr der Stars</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/101280</link>
<description><![CDATA[Trotz erneuter Niederlage gegen Willisau ist der RS Freiamt die Halbfinalteilnahme nicht mehr zu nehmen. Der Kampf der Vorjahresfinalisten stand im Zeichen der Rückkehr...]]></description>
<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 11:15:56 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Trotz erneuter Niederlage gegen Willisau ist der RS Freiamt die Halbfinalteilnahme nicht mehr zu nehmen. Der Kampf der Vorjahresfinalisten stand im Zeichen der Rückkehr zweier grosser Namen.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Am Ende fängt sich Freiamt-Trainer Marcel Leutert noch eine Gelbe Karte ein. Er protestiert gegen die letzte Wertung im Kampf zwischen der RS Freiamt und Willisau.</p><p>Ursache für die Reklamation sind die vier Punkte, die der Kampfrichter dem Willisauer Tobias Portmann gibt. Er hat Randy Vock vermeintlich in die gefährliche Lage gebracht. «Das war nicht so. Randy war nicht in der gefährlichen Lage», sagt Leutert. «Er dreht ihn erst, als er schon am Boden ist.»</p><p><strong>Zurfluh chancenlos gegen Reichmuth</strong></p><p>Doch die Wertung bleibt, wie sie ist. Portmann bezwingt Vock mit 5:0 nach Einzel- und 3:0 nach Mannschaftspunkten. Das führt zu einem 19:15-Sieg der Willisauer. Bitter, denn Vock hat einen guten Kampf gezeigt und hätte nur einige wenige Sekunden durchhalten müssen, um einen Punkt für Passivität seitens Portmanns zu bekommen. In diesem Fall hätte er mit 2:1 gewonnen. Der Kampf zwischen Willisau und Freiamt wäre unentschieden ausgegangen. «Am Ende hatte ich nicht mehr so viel Energie», sagt der Freiämter. «Ich habe auch deshalb einen Fehler gemacht, der es ihm erlaubt hat, zu punkten. Im Grossen und Ganzen bin ich aber zufrieden mit meinem Auftritt.» Es war Vocks erster Kampf in der Mannschaftsmeisterschaft seit Dezember des Vorjahres. Damals bezwang er im Finalrückkampf gegen Willisau ausgerechnet Tobias Portmann mit 2:1. Die bisherigen Duelle der Freiämter in dieser Saison hat er verletzungsbedingt verpasst. «In den nächsten zwei Kämpfen bis zum Halbfinal will ich wieder auf der Matte stehen, um in den Wettkampfrhythmus zu kommen», erzählt der EM-Bronze-Gewinner von 2019.</p><p>Vock ist nicht der einzige grosse Name, der an diesem Abend sein Comeback gefeiert hat. Stefan «Stifi» Reichmuth, Olympiateilnehmer von 2021 in Tokio und ein sehr guter Freund von Vock, stand ebenfalls wieder auf der Matte. Haben sich die Kollegen im Vorfeld abgesprochen, dass sie am gleichen Tag zurückkommen? Vock: «Nein. Dabei haben wir vorher noch telefoniert. Aber keiner hat dem anderen verraten, dass er ringen wird. Irgendwie haben wir es aber beide gespürt. Es war schön, dass ich wieder mit ihm auf der Matte sein konnte. Auch wenn es für ihn deutlich besser lief.»</p><p>Reichmuth hat Willisau sogar seit dem Finalhinkampf der letzten Saison in der Mannschaftsmeisterschaft gefehlt. Seine Rückkehr war in der Tat von mehr Erfolg gekrönt als Vocks. Roman Zurfluh wird vom Innerschweizer gnadenlos ausgepunktet. 0:18 nach Einzel- und 0:4 nach Mannschaftspunkten heisst es am Ende. «Ich bin zufrieden mit meiner Rückkehr», sagt Reichmuth lächelnd. Dass er und Vock wieder ringen, ist auch ein Zeichen, dass es langsam in Richtung Halbfinals geht und die beiden Teams ihre Leistungsträger auf Betriebstemperatur bringen wollen. Im Hinblick auf die K.-o.-Phase nimmt Leutert auch viel Positives mit, trotz der Niederlage. «Randy hat gegen den vermutlich besten Freistilringer der Schweiz bis 75 kg eine gute Leistung gezeigt. Und auch sonst war das sehr souverän von uns. Es war ein spannender Kampf bis zum Schluss und mit etwas Glück hätten wir auch als Sieger von der Matte gehen können.» Flurin Meier, der den Abend mit einem Schultersieg eröffnet, Kimi Käppeli, der seinen Kontrahenten auspunktet, und Leuterts Söhne Nils und Nino, die ebenfalls souveräne Siege einfahren, tragen zur guten Laune des Trainers bei.</p><p><strong>Big Point für Christian Zemp</strong></p><p>Den vielleicht beeindruckendsten Erfolg des Abends fährt aber Christian Zemp ein. Er trifft auf Willisaus zweites Aushängeschild, Samuel Scherrer. In der Vergangenheit gab es bereits enge Kämpfe zwischen den beiden, aber auch deutliche Niederlagen für Zemp. Denn der Greco-Spezialist der Freiämter ist um einiges leichter als sein Innerschweizer Gegner. Diesmal spielt das keine Rolle. Taktisch clever und sehr souverän geht Zemp mit 3:0 in Führung. Und als Scherrer zwischenzeitlich ausgleicht, bleibt Zemp cool, holt sich die Führung wieder und siegt gegen den EM-Silber- und WM-Bronze-Gewinner. Leutert: «Das war ein sehr guter Kampf von Christian. Absolut souverän, wie er da aufgetreten ist.» Vock: «Gegen Sämi kann man im Normalfall keinen Sieg budgetieren. Das war wirklich stark von Christian.»</p><p>Am Ende könnte die Niederlage der RS Freiamt sogar entgegenkommen. Sollte Willisau am kommenden Wochenende gegen Kriessern gewinnen, würden die Freiämter im Halbfinal voraussichtlich auf die Ostschweizer treffen. Leutert: «Da hätten wir nichts dagegen. Unser Ziel ist die Finalteilnahme. Und ich rechne uns mehr Chancen gegen Kriessern aus als gegen Willisau.» Die spannende Phase der Meisterschaft beginnt langsam. Die RS Freiamt hat noch zwei Kämpfe, bevor es in die Halbfinals geht. Am Samstag, 5.November, 20 Uhr, in Schattdorf und am Samstag, 12. November, 20 Uhr, zu Hause in Merenschwand gegen Einsiedeln. Die Halbfinals finden am 19. und 26.November statt.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Die nächste Generation lauert</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/100873</link>
<description><![CDATA[Der Erzrivale kommt. Und die Freiämter werden alles geben, die Willisauer dieses Jahr endlich vom Thron zu stürzen. Ob es klappt oder nicht: Der Blick in die Zukunft...]]></description>
<pubDate>Fri, 28 Oct 2022 16:19:08 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Der Erzrivale kommt. Und die Freiämter werden alles geben, die Willisauer dieses Jahr endlich vom Thron zu stürzen. Ob es klappt oder nicht: Der Blick in die Zukunft ist für die Freiämter vielversprechend.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Am vergangenen Samstag im Kampf gegen Oberriet-Grabs gab Robin Birchler sein Nationalliga-A-Debüt für die RS Freiamt. Der 17-Jährige bezwang bis 57 kg Andrin Vetsch mit 2:1. In der Gewichtsklasse bis 61 kg trat für die Freiämter Justin Raffin an, der erst im Dezember 16 Jahre alt wird, und verlor knapp mit 1:2. Zwei junge Ringer aus der Freiämter Talentschmiede, die ihre ersten Schritte in der NLA machen konnten. Dabei fiel schon gar nicht gross auf, dass mit dem 19-jährigen Kimi Käppeli (2:1-Sieg bis 86 kg) und dem 16-jährigen Saya Brunner (3:1-Sieg bis 65 kg) zwei weitere Jungspunde starke Leistungen gezeigt haben, da diese beiden seit mehreren Jahren zum Kader der 1. Mannschaft gehören und bereits mehrere Siege einfahren konnten. «Von den Jahrgängen von 2003 bis ungefähr 2009 haben wir sehr viel Potenzial», sagt Chef Nachwuchs Michael Bucher.</p><p>Neben den vier erwähnten Ringern hat auch Saya Brunners 18-jähriger Cousin Colin schon einige Nationalliga-A-Einsätze gehabt. Und der 16-jährige Tobias Lüscher, der letztes Jahr zu seinen ersten Kämpfen in der 1. Mannschaft kam, erhielt auch in dieser Saison bisher sechs Einsätze und konnte bereits erste Siege einfahren. Es scheint so, als blühe der RS Freiamt eine rosige Zukunft mit all diesen Talenten.</p><p><strong>Talent und Ehrgeiz sind vorhanden</strong></p><p>Mit Ausnahme von Lüscher sind die Genannten auch allesamt Kaderringer. Genauso wie Kevin Birchler, der jüngere Bruder von Robin Birchler. Sie und andere Ringer aus dem Nachwuchs und der 2. Mannschaft der RS Freiamt überzeugen turnier-, teilweise sogar sportartenübergreifend. Justin Raffin beispielsweise hat in dieser Saison alle neun seiner Kämpfe in der 1. Liga gewonnen. Der Zufiker kommt aus einer extrem sportlichen Familie. Seine beiden Schwestern sind Kunstturnerinnen im Nationalkader, der Halbbruder ist Motorsportler, die Mutter war Kunstturnerin und der Vater war im Kendo-Nationalteam. Neben dem Ringen hat er sich auch schon am Brazilian Jiu-Jitsu versucht und auch in dieser Sportart Trainings besucht.</p><p>Tim Schreiber, nach Raffin mit sieben Siegen zweitbester Ringer der zweiten Mannschaft, hat eine Zeit lang parallel zum Ringen Handball gespielt und auch Schwingen und Nationalturnen betrieben. «Mittlerweile ist er nur noch im Kampfsport und im Nationalturnen aktiv», sagt Bucher lächelnd. «Die Jungs sind ohne Zweifel sehr talentiert und ehrgeizig. Aber es benötigt noch viel Arbeit, bis sie alle auf NLA-Niveau angekommen sind.»</p><p>Ein Blick auf die letzten Jahre zeigt, dass RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert auch anderen jungen Ringern Chancen im NLA-Team gegeben hat. Einige davon sind mittlerweile aber von der Bildfläche verschwunden. Bucher: «Das ist auch dem Alter geschuldet. In diesen Jahren kommen die Jungs in die Lehre, haben die erste Freundin. Andere Dinge werden interessant. Gleichzeitig sind das aber die Jahre, wo sie am meisten mitnehmen können, um sich weiterzuentwickeln. Es ist immer ein grosser Verlust, wenn sich ein junger Ringer plötzlich gegen den Sport entscheidet oder weniger Aufwand betreibt und sein Potenzial nicht ausschöpft.»</p><p><strong>Darf nicht nachgelassen werden</strong></p><p>«Ich bin überzeugt, dass wir mit diesen Jungs in den kommenden Jahren in der NLA um Medaillen kämpfen werden. Dies ist und soll auch der Anspruch der RS Freiamt sein.» Der Chef Nachwuchs möchte allerdings an die jungen Ringer appellieren, dass sie weiterhin hart an sich arbeiten. «Ich verspüre im Verein und bei den Fans den Wunsch, wieder einmal Schweizer Meister zu werden. Um das beste Team zu sein, muss man meiner Meinung nach sein Bestes geben. Es muss eine Freude, ein unbedingter Wille, eine Überzeugung und eine Hingabe für dieses Ziel entstehen, um es erreichen zu können. Das möchte ich von unseren jungen Ringern noch stärker sehen, weil ich weiss, dass sie das Potenzial dazu haben.»</p><p>Mit dieser Einstellung hat die nächste Generation die Möglichkeit, in Zukunft einige Erfolge für die RS Freiamt einzufahren. Und die aktuelle Generation die Chance, morgen Samstag gegen Willisau – das unbedingt die Saison auf dem 1. Rang abschliessen will – zu gewinnen.</p><p><strong>1.-Liga-Finalkämpfe</strong></p><p>Wer den Nachwuchs der RS Freiamt in Aktion erleben will, kann das morgen Samstag in Merenschwand tun. Neben dem Kampf zwischen der RS Freiamt und Willisau werden auch die Final-Hinkämpfe der 1. Liga in Merenschwand stattfinden. Das Programm sieht so aus:<br>17 Uhr: Willisau II – Schattdorf II (Hinrunde um 1.-Liga-Meister)<br>18 Uhr: Freiamt II – Kriessern II (Hinrunde um Platz 3)<br>20 Uhr: Freiamt – Willisau (Rückrunden-Kampf)&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>«Ich würde uns nicht unterschätzen»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/100790</link>
<description><![CDATA[Trainer Marcel Leutert war beim Auswärtskampf gegen Aufsteiger Oberriet-Grabs abwesend, weil er seinen Sohn Nils und Chrisian Zemp an die U23-WM begleitete. Interimistisch...]]></description>
<pubDate>Wed, 26 Oct 2022 07:24:38 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Trainer Marcel Leutert war beim Auswärtskampf gegen Aufsteiger Oberriet-Grabs abwesend, weil er seinen Sohn Nils und Chrisian Zemp an die U23-WM begleitete. Interimistisch übernahm Randy Vock sein Traineramt. Der 28-Jährige blickt zurück auf den Kampf – und voraus auf die Halbfinalkämpfe.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p><strong><em>Trainer Marcel Leutert war weg. Sie waren erstmals Cheftrainer. Wie war es?</em></strong></p><p><strong>Randy Vock:</strong>&nbsp;Es war eine neue Erfahrung und hat mir eine andere Perspektive gegeben. Die alleinige Verantwortung zu haben als Cheftrainer, war spannend. Das Team auf einen Kampf einzustellen, war Neuland. Es war also harte Arbeit (lacht), aber hat Spass gemacht. Trotzdem bin ich froh, wenn Marcel Leutert wieder da ist und ich mich voll und ganz auf meine Kämpfe als Ringer vorbereiten kann.</p><p><strong><em>Gegen Aufsteiger Oberiet-Grabs gab es einen knappen 18:14-Sieg. Sind Sie zufrieden?</em></strong></p><p>Wir sind mit einem sehr jungen Team angereist. Mit Robin Birchler und Justin Raffin hatte wir zwei Debütanten, die erstmals für das NLA-Team gerungen haben. Sie haben ihre Sache gut gemacht.</p><p><strong><em>Nils Leutert und Christian Zemp sind an der U23-WM. Sie persönlich haben nach einer Verletzungspause ebenfalls ausgesetzt. Da hatten Nino Leutert und Joel Meier einen Abszess und konnten nicht ringen. Ziemlich viele Absenzen.</em></strong></p><p>Ja. Das ist so und das muss sich im Hinblick auf die Halbfinalkämpfe ändern. Trotzdem finde ich, dass wir es gut gemacht haben.</p><p><strong><em>Was war denn gut?</em></strong></p><p>Wir haben gewonnen (lacht). Und zudem konnten die jungen Ringer NLA-Luft schnuppern. Es war der Beweis für sie, dass man mit Ehrgeiz und&nbsp;Trainingsf leiss auch zum Einsatz kommt. Im Hinblick auf die Zukunft ein wichtiges Zeichen.</p><p><strong><em>Der Kampf war lange Zeit ausgeglichen. Das haben Sie sich sicherlich anders vorgestellt?</em></strong></p><p>Ich habe gehofft, dass der eine oder andere Kampf beser für uns läuft. Ich wusste aber, wenn die Routiniers ihre Kämpfe gewinnen, sollte es reichen. Aber ja, wenn beispielsweise der Kampf von Kimi Käppeli auf die Seite des Gegners fällt, dann hätte es auch in die Hose gehen können.</p><p><strong><em>Die beiden Routiniers Michi Bucher und Pascal Strebel haben mit ihren beiden Siegen am Ende des Kampfes den Unterschied ausgemacht.</em></strong></p><p>Richtig. Pascal Strebel war eigentlich wie immer sehr souverän. Am Ende war es ein verdienter und knapper&nbsp;Sieg mit einem sehr jungen Team. Diesen Kampf dürfen wir aber nicht als Massstab sehen, da viele unserer&nbsp;besten Ringer fehlten. Ich glaube aber, dieser Sieg hat uns näher zusammenrücken lassen als Mannschaft.</p><p><strong><em>Am nächsten Samstag kommt Willisau nach Merenschwand. Ihre Erwartungen?</em></strong></p><p>Sie sind aktuell auf dem 2. Rang und wollen sicherlich die Saison als Tabellenführer beenden. Sie werden wohl mit der besten Aufstellung antreten. Das wird zäh. Mal schauen, wie fit unsere Jungs sein werden.</p><p><strong><em>Ende November stehen die Halbfinals an. Was darf man von der Ringerstaffel Freiamt erwarten?</em></strong></p><p>Wenn alle fit sind und wir unsere beste Leistung abrufen, dann können wir Grosses bewirken. In dieser Saison war es teilweise schwierig, da wir immer wieder kleinere Verletzungen zu beklagen hatten. Aber trotzdem: Ich würde die Ringerstaffel Freiamt im Titelrennen nicht unterschätzen.</p><p><strong><em>Also kann die RS Freiamt noch eine Schippe drauflegen?</em></strong></p><p>Ja.</p><p><strong><em>Wer wird Schweizer Meister in dieser Saison?</em></strong></p><p>Der Titel wird über Kriessern und Willisau führen. Beide sind zurzeit sehr stark. Aber wie gesagt, ich würde uns nicht abschreiben.</p><p><strong><em>Erster Einsatz als Trainer, erster Sieg. Bahnt sich da eine grosse Trainerkarriere an bei Ihnen?</em></strong></p><p>(Lacht) Nicht heute und morgen. Ich finde es immer schön, wenn ich meine Erfahrungen weitergeben kann.&nbsp;Aber momentan ringe ich viel zu gerne, als dass ich jetzt schon Trainer werden will. Aber wer weiss, was die ferne Zukunft bringt. Die nahe Zukunft bringt jetzt noch drei Kämpfe in der Meisterschaft, bevor dann Ende November die heisse Finalphase beginnt. Und darauf freue ich mich sehr.</p><p><strong>Leutert früh ausgeschieden</strong></p><p>Nach Christian Zemp musste sich auch Nils Leutert an den U23-Weltmeisterschaften im spanischen Pontevedra früh vom Turnier verabschieden. Im Freistil bis 61 kg hatte das Mitglied der RS Freiamt in der Qualifikation ein Freilos. Dort traf er auf den Georgier Ramaz Turmanidze, dem er sich knapp mit 4:8 geschlagen geben musste.</p><p>Lange durfte Nils Leutert auf die Repechage hoffen. Dafür hätte sich der Georgier Turmanidze für den Final qualifizieren müssen. Im Halbfinal scheiterte der Georgier aber am späteren Sieger aus Armenien. Damit war für Nils Leutert der Wettkampf vorbei.</p><p>Im Freistil bis 79 kg kämpfte ausserdem Tanguy Darbellay, der in dieser Saison mit einer Doppellizenz für die Ringerstaffel Freiamt startet. In der Qualifikation verlor er mit 7:14 gegen den Georgier Vladimeri Gamkrelidze. Im Gegensatz zu Leutert durfte Darbellay später zwar noch in der Repechage ran, verlor dort aber mit 0:7 gegen den Armenier Arman Avagyan.&nbsp;<em>--red</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Als Favorit in die Ostschweiz</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/100621</link>
<description><![CDATA[Nach einwöchiger Pause trifft die RS Freiamt auswärts auf Aufsteiger Oberriet-Grabs. Die Freiämter wollen eine Reaktion auf die Heimniederlage gegen Kriessern...]]></description>
<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 09:29:53 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Nach einwöchiger Pause trifft die RS Freiamt auswärts auf Aufsteiger Oberriet-Grabs. Die Freiämter wollen eine Reaktion auf die Heimniederlage gegen Kriessern zeigen.</strong></p><p>Die 9000-Seelen-Gemeinde Oberriet im Kanton St. Gallen ist eine Ringerhochburg. Mit der RS Kriessern und dem RC Oberriet-Grabs beherbergt sie gleich zwei Nationalliga-A-Vereine. In der Vorrunde musste Aufsteiger Oberriet-Grabs für den Erfolg des Nachbarn Kriessern büssen. Nachdem die RS Freiamt zum Saisonauftakt mit 10:25 gegen die Kriesserer untergegangen war, gab es zu Hause gegen Oberriet-Grabs einen deutlichen 20:12-Sieg. Die Vorzeichen sind jetzt ähnlich. Im letzten Duell traf die RS Freiamt erneut auf Kriessern. Mit 14:22 haben die Freiämter erneut verloren. Und wieder wollen sie gegen Oberriet-Grabs eine Reaktion zeigen. Auf jeden Fall geht das Team von Trainer Marcel Leutert als Favorit ins Rennen.</p><p><strong>Aufsteiger bisher mit grosser Mühe</strong></p><p>Oberriet-Grabs hat sich nach dem Aufstieg in die Nationalliga A in dieser noch nicht richtig zurechtgefunden. Zum Saisonauftakt holten die Ostschweizer gegen Schattdorf ein 20:20-Unentschieden. Danach hagelte es Niederlagen. Daran konnte auch die Tatsache nichts ändern, dass sie mit den Internationalen Andreas Vetsch und Maurus Zogg sowie Routinier Andrii Vyshar sichere Punktlieferanten im Kader haben.</p><p>Die RS Freiamt hat im Gegenzug abgesehen von den Niederlagen gegen die Topteams aus Willisau und Kriessern in den bisherigen Kämpfen ihre Pflicht stets erfüllt und wird gegen Oberriet-Grabs als Favorit ins Rennen gehen.&nbsp;<em>--red</em></p><p><strong>Zemp zurück, Leutert weg</strong></p><p>Definitiv verzichten muss die RS Freiamt im Duell gegen die Ostschweizer auf Nils Leutert. Er ist morgen Samstag an den U23-Weltmeisterschaften im spanischen Pontevedra im Einsatz. Ebenfalls an der U23-WM hat Freiamts Christian Zemp gekämpft. Im Greco bis 87 kg traf er in der Qualifikation auf den Iraner Abolfazl Ali Choubani und verlor knapp mit 1:3. Da Choubani im Viertelfinal ausgeschieden ist, gab es keine Repechage für Zemp.&nbsp;<em>--red</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Mehrere Hoffnungsschimmer</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/100444</link>
<description><![CDATA[In den letzten Jahren stand mit Willisau lediglich eine Mannschaft zwischen der RS Freiamt und dem Titel. Nachdem auch der Rückkampf gegen Kriessern verloren wurde,...]]></description>
<pubDate>Sun, 16 Oct 2022 19:28:37 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>In den letzten Jahren stand mit Willisau lediglich eine Mannschaft zwischen der RS Freiamt und dem Titel. Nachdem auch der Rückkampf gegen Kriessern verloren wurde, scheint es, als würde es für die Freiämter noch schwieriger, in die Nähe des Meisterpokals zu kommen. Trotz der Niederlage ist man bei der RS Freiamt aber zuversichtlich.<br><br>Am Ende ist die Niederlage deutlich.&nbsp;Die RS Kriessern bezwingt die Freiämter in Merenschwand mit acht&nbsp;Punkten Differenz. <br>Immerhin ist eine&nbsp;Steigerung erkennbar zur Hinkampf-Niederlage mit 15 Punkten&nbsp;Unterschied. <br>«Es war eine Reaktion&nbsp;auf das erste Duell», sagt RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert. Das Resultat sieht deutlicher aus, als es ist.»<br>In der Tat. Michael Bucher hätte im&nbsp;zehnten Kampf gegen Marc Dietsche&nbsp;gekämpft. Der Punktestand lautete&nbsp;zu diesem Zeitpunkt 14:18. <br>Wäre der&nbsp;Kampf ausgefochten worden, hätte&nbsp;die Differenz am Ende nicht acht&nbsp;Punkte betragen. Aber Bucher, der&nbsp;die Matte mit bandagiertem Arm betritt, gibt auf. <br>«Ich musste ihn dazu&nbsp;zwingen», sagt Leutert. «Er war angeschlagen, hätte sich stärker verletzen können. Das wollten wir vermeiden.» <br>So etwas hätte der Trainer der&nbsp;Freiämter im Halbfinal kaum gemacht. Deshalb kann man aus Sicht&nbsp;der Freiämter Hoffnung haben, auch&nbsp;wenn man jetzt zum zweiten Mal&nbsp;gegen Kriessern verloren hat.<br><br>Potenzial in der Aufstellung&nbsp;<br>Bucher ist nicht der einzige verletzte&nbsp;Freiämter. Nino Leutert, Christian&nbsp;Zemp und Pascal Strebel haben alle&nbsp;einen Verband oder ein Tape am linken Arm. <br>Olympionike und Teamcaptain Strebel bezwingt trotzdem David&nbsp;Loher mit 3:0. Nino Leutert verliert&nbsp;gegen Dominik Laritz knapp mit 1:2.&nbsp;Zemp geht gegen Ramon Betschart&nbsp;mit 1:3 von der Matte. <br>Am Ende ist&nbsp;bei Zemp, der die Woche zuvor im&nbsp;Trainingslager war, die Luft komplett&nbsp;raus. <br>«Vor den Halbfinals werden wir&nbsp;sicher nicht so experimentieren», sagt Leutert. Und dann ist da noch&nbsp;der Langzeitverletzte Randy Vock,&nbsp;der Marcel Leutert als Betreuer&nbsp;unterstützt hat. <br>«Ich will in der Vorrunde nichts riskieren, damit ich zu&nbsp;den Halbfinals sicher fit bin», sagt&nbsp;Vock. Leutert: «Randy ist heiss und&nbsp;wird bald wieder auf die Matte zurückkehren. Wann genau, weiss ich&nbsp;noch nicht. <br>Was ich aber sagen kann:&nbsp;In den Halbfinals wird er definitiv&nbsp;ringen.» Ausserdem gab es gute Ansätze bei den Freiämtern. Nils Leutert fegte Christoph Wittenwiler mit&nbsp;4:1 von der Matte. Die Greco-Spezialisten Roman Zurfluh und Marc Weber glänzten im Freistil. Zurfluh besiegte Damian Dietsche mit 2:1. Weber schlug Philipp Hutter mit 3:1.<br>Falls es Zurfluh und Weber in der K.o.-Phase möglich ist, wie gewohnt im&nbsp;Greco-Stil anzutreten, sind noch bessere Resultate möglich.<br>Leutert hat mit Tanguy Darbellay&nbsp;auch noch ein Ass im Ärmel. Der&nbsp;Internationale vom Lutte-Team Valais&nbsp;darf mit einer Doppellizenz für die&nbsp;RS Freiamt antreten. <br>«Er ist viel&nbsp;international unterwegs. Zuletzt waren Studenten-Weltmeisterschaften.&nbsp;Demnächst wird er an der U23-WM&nbsp;dabei sein. Er wird uns aber sicher&nbsp;noch eine Unterstützung sein.»<br><br>Hoffen auf Ayshkanov<br>Und wenn es diese Saison nicht zum&nbsp;Titel reichen sollte, ist die Chance&nbsp;gross, dass die RS Freiamt in der&nbsp;kommenden Saison wieder auf Magomed Ayshkanov zurückgreifen kann.<br>Der momentan gesperrte Ringer war&nbsp;gegen Kriessern unter den Zuschauern. Laut Randy Vock trainiert er regelmässig mit dem Team mit. «Zuerst&nbsp;hat er nach dem Final gegen Willisau&nbsp;gesagt, dass er nie wieder in der<br>Schweiz ringen will», sagt Vock. «Mir&nbsp;schien aber, dass er fast der Erste&nbsp;war, der die ganzen Vorfälle hinter&nbsp;sich lassen konnte. Er wäre auf der&nbsp;Matte eine Bereicherung für uns.»<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>RS Freiamt unterliegt erneut</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/100380</link>
<description><![CDATA[Nachdem die RS Freiamt den Hinkampf gegen Kriessern mit 10:25 verloren hat, musste man sich den Ostschweizern auch zu Hause in Merenschwand geschlagen geben. Diesmal...]]></description>
<pubDate>Thu, 13 Oct 2022 20:51:41 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Nachdem die RS Freiamt den Hinkampf gegen Kriessern mit 10:25 verloren hat, musste man sich den Ostschweizern auch zu Hause in Merenschwand geschlagen geben. Diesmal lautete das Ergebnis 14:22 aus Sicht der Freiämter.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Der Vielseitige</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/100382</link>
<description><![CDATA[Roman Zurfluh tanzt sportlich auf drei Hochzeiten. Der Ringer aus Mühlau ist ebenfalls ein sehr talentierter Nationalturner und Schwinger. Jetzt beweist er seine...]]></description>
<pubDate>Thu, 13 Oct 2022 21:56:20 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Roman Zurfluh tanzt sportlich auf drei Hochzeiten. Der Ringer aus Mühlau ist ebenfalls ein sehr talentierter Nationalturner und Schwinger. Jetzt beweist er seine sportliche Vielseitigkeit bei der RS Freiamt. Der Greco-Ringer tritt dieses Jahr in erster Linie im Freistil an.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Die RS Freiamt will sich morgen Samstag bei Kriessern revanchieren. Zum Saisonstart musste man in der Ostschweiz eine herbe 10:25-Niederlage hinnehmen. In den Reihen der Freiämter lief nur wenig so, wie man es sich vorgestellt hatte. Gerade mal zwei von zehn Duellen konnte man für sich entscheiden. Eines davon konnte Roman Zurfluh gegen Kriesserns Aktivringer, Trainer und ehemaligen Internationalen Damian Dietsche gewinnen. «Ich bin zufrieden. Er ist ein sehr guter Freistilringer», sagt Zurfluh. «Vielleicht hat es geholfen, dass ich nach der etwas verpatzten Saison im Schwingen gleich im Ringen anknüpfen konnte.»</p><p>Sportlich hat der 27-Jährige schon ein sehr intensives Jahr hinter sich. Als Nationalturner holt er am Aargauer Kantonalen Nationalturntag in Aristau den Festsieg. An den Schweizer Meisterschaften trennen ihn 40Sekunden vom Titel. Er unterliegt im Schlussgang knapp gegen Andi&nbsp;Imhof und wird «nur» Vizemeister. Als Schwinger aus den Reihen des Schwingklubs Oberhabsburg holt er zwei Kränze – am Luzerner und am Zuger Kantonalschwingfest – und startet am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Pratteln. Dort reicht es ihm aber nur für Rang 30b. Eine Enttäuschung für Zurfluh, der bereits 2019 am ESAF in Zug dabei war und dort acht Gänge bestreiten durfte. «Ich habe mir viel mehr vorgenommen, aber kam nur schlecht ins Fest rein. Es gelang mir nie wirklich,&nbsp;in einen Lauf zu kommen.» Ein gewonnener Gang, ein verlorener und vier «Gestellte». Nicht schlecht, aber weit davon entfernt, was sich Zurfluh erhofft hat. «Die Saison war auch sonst nicht meine beste. Am Innerschweizer Schwing- und Älplerfest hat mir beispielsweise ein Viertelpunkt zum Kranz gefehlt. Es gab auch andere Wettkämpfe, wo ich knapp am Ziel vorbei bin. Das war schon ernüchternd.»</p><p><strong>Nationalturnen lief besser als erwartet</strong></p><p>Mutet sich der Freiämter mit drei Sportarten vielleicht zu viel zu? «Daran liegt es nicht», sagt er. «Ich schaffe es ja seit Jahren, Ringen und Schwingen aneinander vorbeizubringen. Bis Ende August fokussiere ich mich stärker aufs Schwingen, ab September mehr aufs Ringen. Die beiden Sportarten sind ja auch Teil des Nationalturnens. Das habe ich eigentlich nicht explizit trainiert. Lediglich vor den beiden Wettkämpfen habe ich&nbsp;die Vornoten-Sportarten etwas stärker in den Fokus genommen. Ich bin selbst überrascht, dass ich im Nationalturnen zwei so gute Wettkämpfe bestreiten konnte.»</p><p>Seine sportliche Vielseitigkeit kommt der RS Freiamt zugute. Durch die Sperre von Magomed Ayskhanov fehlt den Freiämtern ein Freistilringer in den höheren Gewichtsklassen. Da sie mit Christian Zemp aber bereits einen guten Greco-Ringer in diesem Bereich haben, schult Zurfluh jetzt auf Freistilringer um. «Manchmal denke ich, dass ich es weiter bringen könnte, wenn ich mich irgendwo fokussieren würde», sagt er lachend. «Aber ich betreibe die drei Sportarten, weil sie mir Spass machen. Und im Ringen macht mir auch Freistil neben Greco Spass. Wäre es nicht so, würde ich es nicht machen.»</p><p><strong>Andere Ausgangslage als im Hinkampf</strong></p><p>Und dem Mühlauer läuft es gut im Freistilringen. Nach dem Sieg gegen Dietsche gab es zwar zwei Niederlagen gegen Andrii Vyshar aus Oberriet-Grabs und Willisaus Gergely Gyurits. Er konnte aber die beiden starken Freistilringer jeweils bei 0:3 beziehungsweise 0:2 halten. Trainer Marcel Leutert war sehr zufrieden mit Zurfluh. In seinem letzten Kampf&nbsp;bezwang er Schattdorfs Elias Kempf mit 4:0 nach technischer Überlegenheit. «Es gibt noch einiges zu optimieren, aber es läuft nicht schlecht im Freistil.»</p><p>Und jetzt geht es wieder gegen Kriessern. Zurfluh glaubt nicht, dass er wieder als einer der wenigen wird überzeugen können. «Die Ausgangslage ist eine andere als im Hinkampf. Damals mussten wir uns noch etwas finden. Kriessern war bereit und ist momentan der vermutlich stärkste Gegner in der Meisterschaft. Wenn wir im Rückkampf aber in Bestbesetzung antreten, ist ein Sieg absolut möglich.»</p><p><strong>Der Titel wäre ein schöner Trost</strong><br>Den eidgenössischen Kranz im Schwingen hat Zurfluh deutlich verpasst. Den Titel des Schweizer Meisters im Nationalturnen nur knapp. Wäre der Mannschafts-Meister-Titel im Ringen ein Trost? «Definitiv. Ich war ja schon beim letzten Freiämter Meistertitel 2014 dabei. Das ist ein einzigartiges Erlebnis. Würden wir das mit unserer Truppe erreichen, wäre mein sportliches Jahr am Ende ein sehr gutes gewesen.»</p><p>Ob es dazu reicht, kann er nicht einschätzen. «Wir haben sicher das Potenzial, sind bisher aber nie in Bestbesetzung angetreten. Das Gleiche gilt für Willisau. Kriessern ist bisher immer top aufgetreten und hat sicher auch das Zeug zum Meister. Es wird noch spannend.» Gegenüber den Inner- und Ostschweizern hat die RS Freiamt aber einen Vorteil. Eine vielseitige sportliche Wunderwaffe wie Roman Zurfluh.</p><p><br></p><hr><p><strong></strong><br></p><p><strong>Freiämter an U23-WM</strong></p><p>Vom 17. bis zum 23.Oktober finden im spanischen Pontevedra die U23-Weltmeisterschaften im Ringen statt. Von der RS Freiamt werden Christian Zemp und Nils Leutert mit dabei sein. Zemp startet im Greco-Ringen bis 87 kg, Leutert im Freistil bis 61 kg. Ebenso wird Tanguy Darbellay, der mit einer Doppellizenz bei der RS Freiamt im Kader ist, im Freistil bis 79kg an der U23-WM antreten. Dieses Trio wird den Freiämtern dementsprechend im Auswärtskampf in Oberriet-Grabs am Samstag, 22. Oktober, nicht zur Verfügung stehen. Es wird das nächste Duell nach dem Heimkampf gegen Kriessern sein, da am Wochenende vom 15.Oktober die Meisterschaft in der NLA pausiert.&nbsp;<em>--red</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>«Wir kommen langsam in Fahrt»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/100076</link>
<description><![CDATA[Deutlicher Sieg zum Abschluss der Vorrunde. Die Ringerstaffel Freiamt stoppt den starken Lauf der Einsiedler Ringer. Trainer Marcel Leutert ist happy: «Der Fahrplan...]]></description>
<pubDate>Tue, 04 Oct 2022 16:05:15 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Deutlicher Sieg zum Abschluss der Vorrunde. Die Ringerstaffel Freiamt stoppt den starken Lauf der Einsiedler Ringer. Trainer Marcel Leutert ist happy: «Der Fahrplan stimmt.»</strong></p><p>«Einsiedeln hat sich sicherlich mehr erhofft gegen uns», sagt RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert. In den Vorjahren waren die Freiämter jeweils in der Favoritenrolle. Doch dieses Mal war es anders. Einsiedeln zeigt sich in dieser Saison in bester Form. Lediglich gegen Tabellenführer Kriessern gab es eine Niederlage (13:23). Zum Saisonstart konnte man gar Schweizer Meister Willisau mit 20:15 bezwingen. Doch dieser Erfolg wurde drei Wochen später in eine Forfait-Pleite umgewandelt, weil Einsiedeln einen Ringer ohne gültige Lizenz einsetzte.</p><p>Die Favoritenrolle war trotzdem beim Heimteam Einsiedeln. Und so startete der Kampf auch. Dany Kälin bezwingt Freiamts Tobias Lüscher deutlich mit 8:0 und holt drei Mannschaftspunkte (3:0). Auch im zweiten Duell ging Einsiedeln als klarerer Sieger hervor. Im Schwergewicht bodigte Sven Neyer den Freiämter Jon Jordan und kam nach 45 Sekunden zu einem 15:0-Sieg (4:0 Mannschaftspunkte). Den ersten Freiämter Sieg holte Nino Leutert gegen Routinier Alexander Golin mit 0:15. Die ersten vier Punkte für Freiamt waren da.</p><p><strong>Fünf Kämpfe zu null</strong></p><p>Der Einsiedler Damian von Euw kam gegen Freiamts Kimi Käppeli drei Sekunden vor Schluss zu einem vorzeitigen 19:1-Sieg (4:1). Dazu sagt RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert: «Durch die Absenzen von Christian Zemp, der an einem Turnier teilnahm, und Roman Zurfluh, der beruflich abwesend war, mussten Kimi Käppeli und Jon Jordan in die Bresche springen. Sie machten ihre Sache gut.» Trotzdem waren sie chancenlos. Noch vor der Halbzeit siegte auch Leuterts zweiter Sohn Nino gegen Lars Neyer. Nach drei Minuten stand es 9:0 für Leutert, der den Sieg schliesslich durch technische Überlegenheit mit 0:15 (0:4) holte. Zur Pause führte Einsiedeln mit 11:9.</p><p>Die zweite Halbzeit ist dann grösstenteils eine starke Vorstellung der Freiämter Ringer. Marc Weber siegte gegen Davide Stanisci und holte drei Mannschaftspunkte. Der Einsiedler Sulayman Quaraishi war gegen Freiamts Jung-Internationalen Saya Brunner chancenlos. Brunner siegt durch technische Überlegenheit und krallt sich die vier Mannschaftspunkte. Als dann Freiamts Joel Meier seinen Gegner Yves Neyer mit 2:4 (1:2) bezwang, war der Sieg den Freiämtern nicht mehr zu nehmen. Der Kampf von Freiamts Michi Bucher gegen Kay Neyer verlief dann unglücklich. Bucher legte vor, ging 2:4 in Führung. Neyer konnte bis zum Ende zum 4:4 ausgleichen, und weil der Einsiedler die beiden letzten Punkte holte, ging er als Sieger von der Matte (2:1). Im letzten Kampf siegte Pascal Strebel gegen Jan Walker vorzeitig mit 0:16 (0:4).</p><p>Die Bilanz von Trainer Leutert: «Bei fünf Kämpfen holen wir den Sieg, ohne dass der Gegner einen Punkt macht. Diese Erfolge zu null sind enorm wichtig. So wurde das vermeintliche knappe Duell eine klare Sache für uns.»</p><p><strong>«Der Fahrplan stimmt»</strong></p><p>Die Bilanz nach der Vorrunde ist gut. Freiamt verliert zwar gegen Kriessern und Willisau, doch lässt gegen Schattdorf, Oberriet-Grabs und nun Einsiedeln nichts anbrennen. «Die Entwicklung ist erfreulich. Der Fahrplan stimmt. Wir kommen langsam in Fahrt und haben uns von Kampf zu Kampf gesteigert. Wir sind auf Halbfinal-Kurs.»</p><p>Nun will man noch mehr anziehen. Am Samstag (20 Uhr) folgt in Merenschwand der Heimkampf gegen Kriessern. Im ersten Duell verloren die Freiämter 10:25. «Nun ist die Situation anders. Wir wollen eine klare Reaktion zeigen», so Leutert.&nbsp;<em>--spr</em></p><hr><p><strong>Zemp holt Silber</strong></p><p>Christian Zemp von der RS Freiamt war beim Kampf in Einsiedeln nicht dabei. Zemp nahm am «Thor Masters» in Dänemark teil. Er startete im Greco-Ringen in der Gewichtsklasse bis 87 kg. Mit einem 3:1-Sieg gegen Andreas Välis aus Estland und einer 0:9-Niederlage gegen den Dänen Turpal Bisultanov konnte sich Zemp den 2. Platz und die Silbermedaille holen. Eine starke Leistung des Freiämter Ringers.&nbsp;<em>--red</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Gegen die «Hungrigen»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/100075</link>
<description><![CDATA[Zum letzten Kampf der Hinrunde triff die RS Freiamt auf Einsiedeln. Bei den Schwyzern ringt mit Damian von Euw ein alter Bekannter der Freiämter.2013 ist die RR...]]></description>
<pubDate>Tue, 04 Oct 2022 16:02:23 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Zum letzten Kampf der Hinrunde triff die RS Freiamt auf Einsiedeln. Bei den Schwyzern ringt mit Damian von Euw ein alter Bekannter der Freiämter.</strong></p><p>2013 ist die RR Einsiedeln nach über zehnjähriger Abstinenz wieder in die Nationalliga A im Ringen aufgestiegen. 2018 gelang es den Schwyzern, sich wieder für einen Halbfinal zu qualifizieren. Seither versuchen die Innerschweizer eine Medaille zu holen. 2020 konnten sie den 3. Platz erreichen. Allerdings hatten sich wegen der Coronapandemie Schattdorf, Hergiswil und Kriessern zurückgezogen, sodass nur drei Teams übrig waren.</p><p>Auch in diesem Jahr will Einsiedeln wieder in den Halbfinal. Diese Ambitionen konnten sie schon im ersten Kampf untermauern, als sie Meister Willisau bezwingen konnten. Doch Ende der letzten Woche wurde bekannt, dass der 20:15-Sieg zu einer 16:19-Niederlage umgewandelt wird. Grund: Einsiedelns Patrick Dähler trat ohne Sportlerlizenz an und wurde nachträglich disqualifiziert.</p><p><strong>Freiamt ohne Zemp</strong></p><p>Daher ist Einsiedeln mit zwei Siegen und zwei Niederlagen jetzt punktgleich mit der RS Freiamt. Morgen Samstag treffen die Teams jetzt aufeinander. Dabei wird es voraussichtlich zu einem Wiedersehen kommen. Der Internationale Damian von Euw kämpfte vergangene Saison mit einer Doppellizenz noch für Freiamt. Jetzt startet er – ebenfalls mit Doppellizenz – für Einsiedeln. Am vergangenen Wochenende hat er für Einsiedeln gerungen, obwohl sein Stammverein Brunnen parallel dazu einen Kampf hatte. In der Gewichtsklasse 130 kg Greco, wo von Euw ringt, fehlt den Freiämtern Christian Zemp. Der 22-Jährige ist für das Thor Masters in Dänemark aufgeboten.&nbsp;<em>--red</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<item>
<title>Freiämter zerzausen Schattdorf</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/99835</link>
<description><![CDATA[Die RS Freiamt absolviert den letzten Vorrundenkampf in Muri mit grossem Erfolg. Die Freiämter setzen sich souverän mit 27:8 gegen Schattdorf durch.Alexander WagnerAlleine...]]></description>
<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 19:07:10 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die RS Freiamt absolviert den letzten Vorrundenkampf in Muri mit grossem Erfolg. Die Freiämter setzen sich souverän mit 27:8 gegen Schattdorf durch.</strong></p><p><strong><em>Alexander Wagner</em></strong></p><p>Alleine schon die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Vier Mal gewannen die Freiämter durch technische Unterlegenheit des Gegners, auch Pascal Strebel wirbelte Lars Epp mit einem Schultersieg und dem klaren Resultat 11:0 von der Matte. Nur der junge Colin Brunner unterlag punktemässig deutlich, aber nicht etwa weil er viel schwächer war, sondern weil ihn im letzten Kampf eine stark blutende Platzwunde zur Aufgabe zwang.</p><p><strong>Der Trainer ist zufrieden</strong></p><p>«Das war gut. Alle haben wirklich gut gerungen», war auch Coach Marcel Leutert zufrieden. Aber auch er weiss, dass natürlich noch nicht alles passt: «Es war nicht überragend, aber souverän», freut er sich. Und dabei wollte er nichts wissen davon, dass Schattdorf nicht mithalten konnte. «Sie haben eine junge, zähe Truppe. Die haben sich mit Händen und Füssen gewehrt», betonte der Coach.</p><p><strong>Starker Freiämter Nachwuchs</strong></p><p>Damit haben die Freiämter eine ausgeglichene Bilanz: Zwei Niederlagen – gegen den Serien-Finalgegner Willisau und das wiedererstarkte Kriessern – stehen zwei Siege gegenüber. Wobei auch Meister Willisau einen herben Dämpfer einstecken musste: Sie verloren überraschend im St. Galler Rheintal. Damit steht Kriessern mit dem Punktemaximum an der Tabellenspitze. Bei der RS Freiamt wussten nicht nur die Routiniers wie Michael Bucher oder Pascal Strebel zu überzeugen, sondern auch der Nachwuchs: Den Auftakt machte der&nbsp;junge Tobias Lüscher, der sich souverän gegen Lion Husmann durchsetzte. Es war der zweite Sieg für den 16-jährigen Ringer. Nils Leutert musste in der Kategorie bis 61 Kilo im Greco ran. «Er tat sich etwas&nbsp;schwer und man sieht schon, dass Greco nicht seine Stilart ist», weiss auch sein Vater und Coach. «Aber wichtig war, dass er für uns einen Punkt holte», betont Leutert.</p><p><strong>Randy Vock fehlt immer noch</strong></p><p>Joel Meier, der Mann mit dem schönsten Schnauz seit Bismarck, gewann ebenfalls zu null und Michael Bucher konnte bei seinem Comeback überzeugen. «Er hat seinen Gegner ausgepunktet. Das gibt auch viel Selbstvertrauen», freut sich sein langjähriger Coach. So gab es einen souveränen Sieg für die Freiämter und keine Nachwehen. Die Platzwunde von Pechvogel Colin Brunner war zwar tief, aber sollte ihn schon bald weder im Training noch bei einem allfällig nächsten Einsatz behindern. «Da müemer schnell büetze», meinte der erfahrene Coach augenzwinkernd.</p><p>Immer noch nicht mittun konnte Routinier Randy Vock. Er unterstützte zwar seine Mannschaft, wo er nur konnte als Coach und Betreuer. Aber wann er selber wieder auf der Matte ins Geschehen eingreifen kann, ist noch offen.</p><p><strong>Erst zum Halbfinal wieder in Muri</strong></p><p>Nächsten Samstag müssen die Freiämter in Einsiedeln antreten. Damit ist die Vorrunde dann auch abgeschlossen. Danach empfangen die Freiämter den Leader aus Kriessern in Merenschwand. Auch die restlichen zwei Heimkämpfe der RS Freiamt in der Rückrunde werden in Merenschwand ausgetragen.</p><p>In Muri wird erst wieder gerungen, wenn die Freiämter den Halbfinal erreichen. Davon kann man ausgehen und es ist auch das Minimalziel des letztjährigen Finalisten. Doch mit der RS Kriessern, dem Titelverteidiger aus Willisau und den Freiämtern scheint es diese Saison mindestens drei Teams zu geben, die sich um die beiden Finalplätze streiten. Dies verspricht hochstehende Kämpfe auf der Matte und Hochspannung für die Zuschauer.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Freiamt als Favorit</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/99626</link>
<description><![CDATA[In ihrem zweiten Heimkampf trifft die RS Freiamt auf die RR Schattdorf. Das Duell findet morgen Samstag, 20 Uhr, in der Bachmattenhalle in Muri statt. Vor heimischem...]]></description>
<pubDate>Sat, 24 Sep 2022 11:49:25 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>In ihrem zweiten Heimkampf trifft die RS Freiamt auf die RR Schattdorf. Das Duell findet morgen Samstag, 20 Uhr, in der Bachmattenhalle in Muri statt. Vor heimischem Publikum wollen die Freiämter auch den zweiten Sieg.</strong></p><p>Drei Kämpfe, ein Sieg, zwei Niederlagen. Der Saisonstart der RS Freiamt hätte besser laufen können. Umso wichtiger für die RS Freiamt ist, morgen Samstag im Heimkampf gegen Schattdorf den nächsten Sieg einzufahren.</p><p>«Die Rollen sind klar verteilt», sagt RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert zum Duell. «Wir wollen wieder eine Reaktion zeigen und den nächsten Sieg holen.»</p><p><strong>Schattdorf seit 2015 nicht mehr im Halbfinal</strong></p><p>Zweifelsfrei gehen die Freiämter als Favorit auf die Matte. Schattdorf konnte bisher nur im Kampf gegen Aufsteiger Oberriet-Grab ein Unentschieden holen. Gegen Willisau und Einsiedeln mussten sich die Urner geschlagen geben. Wie in den Vorjahren zählt Schattdorf auch heuer nicht zu den Kandidaten auf eine Halbfinalteilnahme. Seit 2015 standen die Urner nicht mehr in der Runde der letzten vier.</p><p><strong>Comeback von Bucher?</strong></p><p>In den ersten drei Kämpfen musste die RS Freiamt mit Michael Bucher und Randy Vock auf zwei Leistungsträger verzichten.</p><p>Während Vock noch einige Zeit ausfallen könnte, äusserte sich Leutert positiv in Bezug auf eine Rückkehr von Bucher. «Ich denke, dass wir ihn bald wieder auf der Matte sehen werden», sagte der Trainer nach dem Kampf gegen Willisau. Reicht es Bucher schon zu einem Comeback im Duell gegen die Urner?</p><p><strong>Letzter Vorrundenkampf in Muri</strong></p><p>Wenn alles nach Plan läuft, wird der Kampf zwischen der RS Freiamt und Schattdorf der letzte der Vorrunde sein, der in Muri ausgetragen wird. Die restlichen Heimkämpfe der Freiämter sind in Merenschwand angesetzt. Wer also das Flair der Bachmatten-Halle erleben will, bevor es in die Halbfinals geht, hat jetzt gegen Schattdorf noch einmal die Gelegenheit dazu.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Nichts zu holen in Willisau</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/99625</link>
<description><![CDATA[In der Wiederauflage des Vorjahresfinals muss sich Vizemeister Freiamt dem Titelverteidiger Willisau erneut geschlagen geben. RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert nimmt...]]></description>
<pubDate>Sat, 24 Sep 2022 11:47:38 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>In der Wiederauflage des Vorjahresfinals muss sich Vizemeister Freiamt dem Titelverteidiger Willisau erneut geschlagen geben. RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert nimmt aber auch einige positive Dinge mit.</strong></p><p>Obwohl es eine 14:20-Niederlage für die RS Freiamt gab, gibt es einige positive Nachrichten. Die Freiämter liessen sich von den Erinnerungen an den Vorjahresfinal nicht ablenken. «Spätestens auf der Matte waren alle fokussiert», sagt Trainer Marcel Leutert. «Daran hat es sicher nicht gelegen bei der Niederlage. Willisau hat halt einige starke Ringer wie Jonas Bossert, Mansur Mavlaev oder Tobias Portmann, die bei ihren Siegen keinen Punkt abgegeben haben. Über den ganzen Kampf summiert sich das halt.»</p><p><strong>Junge im Einsatz</strong></p><p>Leutert hat zudem die Gelegenheit wieder genutzt, um jungen Ringern Einsätze zu geben. Gegen Willisaus Jonas Bossert warf er beispielsweise den 18-jährigen Colin Brunner, den Cousin von Freiamt-Talent Saya Brunner, ins Rennen. Bossert feierte gegen den jungen Freiämter einen Schultersieg. «Colin trainiert gut und hat sich einen Einsatz verdient. Klar wurde er ins kalte Wasser geworfen. Aber auch daraus kann er lernen.» Auch der 15-jährige Tobias Lüscher durfte wieder ran. Er musste sich Florian Schärli mit 1:3 geschlagen geben. «Ich habe trotz der Niederlagen aber sehr viel Gutes gesehen», sagt Leutert. Dabei hebt er besonders Christian Zemp und Roman Zurfluh hervor. Zemp traf bis 130 kg auf Delian Alishahi. Trotz 30 kg Gewichtsdifferenz konnte er den Willisauer Internationalen in Schach halten und musste sich nur mit 0:2 geschlagen geben. Das Gleiche gilt für Greco-Spezialist Roman Zurfluh, der im Freistil gegen Gergely Gyurits ein 0:2 herausholen konnte. Ebenfalls lobt Leutert Pascal Strebel, der gegen Roman Heiniger einen 4:0-Sieg eingefahren hat.</p><p><strong>Nächster Gegner: RR Schattdorf</strong></p><p>Trotzdem bleibt die RS Freiamt bei nur einem Sieg und zwei Niederlagen aus den ersten drei Kämpfen. Der nächste Gegner ist Schattdorf. Die Freiämter empfangen die Urner am kommenden Samstag in Muri. «Die Rollen sind da klar verteilt», sagt Leutert. «Wir wollen wieder eine Reaktion zeigen und den nächsten Sieg holen.»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Freiämter zeigen Reaktion</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/99271</link>
<description><![CDATA[Die RS Freiamt reagiert auf die 10:25-Niederlage aus dem ersten Kampf gegen Kriessern und bezwingt Aufsteiger Oberriet-Grabs. Besonders die Leistungen der jungen...]]></description>
<pubDate>Wed, 14 Sep 2022 21:17:20 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die RS Freiamt reagiert auf die 10:25-Niederlage aus dem ersten Kampf gegen Kriessern und bezwingt Aufsteiger Oberriet-Grabs. Besonders die Leistungen der jungen Ringer sorgen im ersten Heimkampf der Saison für Zuversicht.</strong></p><p>Der Abend hätte für die RS Freiamt nicht besser beginnen können. Tobias Lüscher, der in einem Monat erst 16 Jahre alt wird, konnte seinen ersten Sieg in der Nationalliga A feiern. In der vergangenen Saison kam das Talent aus Arni bereits in drei Kämpfen im Freiämter Fanionteam zum Einsatz. Auch im ersten Duell der laufenden Meisterschaft gegen Kriessern stand Lüscher auf der Matte. Stets musste der junge Mann Lehrgeld bezahlen, kassierte jeweils eine 0:4-Niederlage. Gegen Oberriet-Grabs schlug seine grosse Stunde. Mit 2:1 gewann er gegen Simon Kehl und leitete damit einen guten Kampf der RS Freiamt ein.</p><p>Auch die anderen beiden jungen Ringer haben gute Leistungen gezeigt, obwohl es sowohl für Saya Brunner als auch für Kimi Käppeli je eine 1:2-Niederlage gab. Brunner musste sich knapp gegen den 21-Jährigen Jonas Müller geschlagen geben. Freiamt-Trainer Marcel Leutert: «Müller trainiert häufig bei uns mit. Er und Saya kennen sich gut. Diesmal konnte der Gegner dies ausnutzen. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass Saya erst 16 Jahre alt ist.» Der 19-jährige Kimi Käppeli verlor gegen den 22-jährigen Nicolas Steiger. «Kimi muss noch etwas konsequenter ringen, dann kann er solche Kämpfe auch für sich entscheiden.»</p><p><strong>43-Jähriger behält die Oberhand</strong></p><p>Die anderen beiden Freiämter Niederlagen kassierten Roman Zurfluh und Pascal Strebel. Zurfluh musste sich dem 43-jährigen Andrii Vyshar mit 0:3 geschlagen geben. «Vyshar war in jungen Jahren schon ein extrem guter Ringer und ist immer noch ein starker Freistil-Spezialist. Kein Vorwurf an Roman», sagt Leutert. Der Internationale Maurus Zogg besiegte Freiamts Teamcaptain Pascal Strebel mit 2:1. «Wer Pascal schlagen will, braucht einen Ringer auf internationalem Niveau. Für die jungen Ringer ist er der Gejagte. Sie wollen sich gegen den Olympioniken beweisen und geben Vollgas. Ich bin aber froh, dass wir ihn noch im Team haben. Mit seiner Erfahrung und Qualität ist er sehr wichtig für uns.» Die restlichen Freiämter haben ihre Pflicht erfüllt. Nils und Nino Leutert, Joel Meier, Marc Weber und Christian Zemp haben ihre Kämpfe allesamt gewonnen. «Natürlich gibt es noch einiges, was wir verbessern können. Insbesondere im technischen Bereich und was die letzte Konsequenz angeht. Aber es war eine gute Reaktion auf die Auftaktniederlage.»</p><p><strong>Kompliment an Gegner</strong></p><p>Leutert spricht Aufsteiger Oberriet-Grabs ein Lob aus. «Sie waren keinesfalls der Aufsteiger, der chancenlos war gegen uns., sondern ein guter Gegner. Starke, junge Ringer, die aggressiv aufgetreten sind.»</p><p>Der nächste Gegner der Freiämter wird eine noch grössere Herausforderung. Am kommenden Samstag gastiert die RS Freiamt bei Titelverteidiger Willisau.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Frischer Wind in Muri</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/99199</link>
<description><![CDATA[Zum ersten Heimkampf erwartet die RS Freiamt einen besonderen Gegner. Aufsteiger Oberriet-Grabs gastiert in den Bachmatten. Die Ostschweizer sind nach 14Jahren in...]]></description>
<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 20:51:43 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Zum ersten Heimkampf erwartet die RS Freiamt einen besonderen Gegner. Aufsteiger Oberriet-Grabs gastiert in den Bachmatten. Die Ostschweizer sind nach 14Jahren in die Nationalliga A zurückgekehrt.</strong></p><p>In den letzten Jahren war die Nationalliga A im Ringen eine geschlossene Gesellschaft. Die Freiämter duellierten sich lange Zeit mit denselben fünf Teams um den Meistertitel. Neben Willisau, Kriessern, Schattdorf und Einsiedeln war auch Hergiswil ein konstanter Gegner der RS Freiamt.</p><p>Jetzt gibt es frischen Wind in der Liga. Der Ringerclub Oberriet-Grabs konnte sich gegen die Hergiswiler in der Relegation der Vorsaison durchsetzen und ist nach 14Jahren wieder in die Nationalliga A zurückgekehrt.</p><p><strong>Oberriet-Grabs mit internationalen Ringern</strong></p><p>Und die Ostschweizer bringen einiges an Qualität mit. Beispielsweise die internationalen Ringer Maurus Zogg und Andreas Vetsch.</p><p>Diese haben beim ersten Kampf der St. Galler in dieser Saison ihre Qualität bewiesen. Oberriet-Grabs konnte zum Auftakt ein 20:20-Unentschieden gegen Schattdorf holen.</p><p><strong>Freiamt auf Wiedergutmachung aus</strong></p><p>Damit sind sie besser in die Meisterschaft gestartet als die RS Freiamt, die zum Saisonstart eine 10:25-Klatsche in Kriessern kassiert hat. Trainer Marcel Leutert hat angekündigt, dass die Mannschaft im ersten Heimkampf eine Reaktion zeigen will. Unter anderem wollte er das Training anpassen. «Die letzte Woche haben wir bis Donnerstag sehr hart trainiert. Man hat gegen Kriessern gemerkt, dass dem Team etwas Spritzigkeit gefehlt hat.» Unter Umständen könnten auch Randy Vock oder Michael Bucher, die den Kampf gegen Kriessern wegen leichterer Blessuren verpasst haben, wieder in die Mannschaft zurückkehren.</p><p>Die Vorzeichen stehen also gut, dass es gegen den Liga-Neuling aus Oberriet-Grabs zu einem spannenden Kampf kommen wird für die RS Freiamt.&nbsp;<em>--red</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Klassischer Fehlstart</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/99008</link>
<description><![CDATA[Zum Saisonauftakt kassiert die RS Freiamt eine deutliche Niederlage. Marc Weber und Roman Zurfluh sind die einzigen Freiämter, die ihre Kämpfe gewinnen.Als die...]]></description>
<pubDate>Thu, 08 Sep 2022 15:00:18 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Zum Saisonauftakt kassiert die RS Freiamt eine deutliche Niederlage. Marc Weber und Roman Zurfluh sind die einzigen Freiämter, die ihre Kämpfe gewinnen.</strong></p><p>Als die Aufstellungen bekannt waren, hatte Freiamt-Trainer Marcel Leutert eine Vorahnung, dass es für sein Team schwer werden wird in Kriessern. «Ich bin davon ausgegangen, dass wir zur Pause vermutlich deutlich in Rückstand liegen werden», sagt er. «Nach der Halbzeit habe ich mir dann eine Reaktion erhofft. Die blieb allerdings aus.» Beim Auswärtskampf in Kriessern mussten die Freiämter auf Randy Vock und Michael Bucher verzichten. Vock, weil er Probleme mit den Adduktoren hat, Bucher mit den Bändern.</p><p><strong>Am Freitag aus Ferien retour</strong></p><p>Dazu kamen die Trainer-Söhne Nils und Nino Leutert erst am Freitag aus den Ferien zurück. «Der Rest hat bis Donnerstag hart trainiert. Die Mannschaft wirkte nicht spritzig. Das alles zusammengenommen hat zu dieser Niederlage geführt.» Zur Halbzeit liegt die RS Freiamt bereits mit 5:13 zurück. Am Ende verlieren sie in der Ostschweiz mit 10:25. Roman Zurfluh (3:1 gegen Damian Dietsche) und Marc Weber (2:1 gegen Fabio Dietsche) sind die einzigen beiden Freiämter, die ihre Kämpfe gewinnen. Dazu holt Pascal Strebel mit einem 3:3-Unentschieden nach Einzelpunkten ein 2:1 nach Mannschaftspunkten für die RS Freiamt. Die restlichen Freiämter Ringer müssen sich den Kriesserern teilweise deutlich geschlagen geben.</p><p>Die Ostschweizer waren allerdings deutlich näher dran an der Bestbesetzung als die RS Freiamt. «Man hat gesehen, dass sie in dieser Saison wieder angreifen wollen. Sie werden ein harter Konkurrent sein. Nicht nur für uns. Auch für Willisau», fasst Leutert zusammen.</p><p>Die Willisauer haben ihren Auftaktkampf gegen Einsiedeln übrigens auch verloren. Leutert: «Die Liga wird dieses Jahr wieder spannender. Das hat auch etwas Gutes.» Zu spannend will er es dann doch nicht machen. Er will das Training anpassen, damit die Spritzigkeit wieder in das Team zurückkehrt. «Im ersten Heimkampf gegen Oberriet-Grabs müssen wir jetzt eine Reaktion zeigen. Und das werden wir auch.»&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Von 0 auf 100</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/98786</link>
<description><![CDATA[Die Mannschaftsmeisterschaft im Ringen geht wieder los. Die RS Freiamt startet gleich mit einem harten Brocken in die neue Saison.Josip LasicEin Auswärtskampf bei...]]></description>
<pubDate>Fri, 02 Sep 2022 13:21:35 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die Mannschaftsmeisterschaft im Ringen geht wieder los. Die RS Freiamt startet gleich mit einem harten Brocken in die neue Saison.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Ein Auswärtskampf bei der RS Kriessern. Nicola Küng, Präsident der RS Freiamt, hat diesen Saisonstart als «von 0 auf 100» bezeichnet. Dabei lassen die Ergebnisse der vergangenen Meisterschaft nicht zwingend darauf schliessen.</p><p>27:11, 25:13, 24:12 und 28:8 waren die Ergebnisse im Vorjahr zwischen den Freiämtern und den Ostschweizern. Stets zugunsten der RS Freiamt. Doch Kriessern sollte keinesfalls unterschätzt werden.</p><p><strong>Acht Meistertitel in die Ostschweiz</strong></p><p>Der Stamm der Mannschaft um Ringer wie Ramon und Tobias Betschart, Fabio und Marc Dietsche oder Dominik Laritz hat an den Einzelmeisterschaften bewiesen, dass sie immer noch zur Elite im Schweizer Ringen gehören. 13 Medaillen haben sie an den diversen Einzelmeisterschaften geholt, davon acht Schweizer-Meister-Titel. Zum Vergleich: Die RS Freiamt hat 16 Medaillen erkämpfen können, allerdings nur vier Meistertitel. Dazu haben sich die Kriesserer verstärkt. Saifulla Avtorkhanov von der RR Einsiedeln und Qiyamuddin Rahmuddin von der Wrestling Academy Bern waren in den letzten Jahren für ihre bisherigen Vereine zuverlässige Punktelieferanten, sei es in der Nationalliga A oder in der 1. Liga. Daneben wird Dimitar Sandov vom Lutte Team Valais mit einer Doppellizenz für Kriessern ringen. Letztes Jahr war er bereits häufiger in der NLA – damals für Willisau – als für seinen Stammverein im Einsatz. Das könnte in diesem Jahr umso häufiger der Fall sein, da sich das Lutte Team Valais kurz vor Saisonstart vom Meisterschaftsbetrieb zurückgezogen hat.</p><p><strong>Darbellay voraussichtlich noch nicht dabei</strong></p><p>Vom Rückzug der Walliser kann auch die RS Freiamt profitieren. Der Internationale Tanguy Darbellay vom Lutte Team Valais wird mit einer Doppellizenz für die Freiämter ringen. Auch er ist nach dem Rückzug seines Stammvereins f lexibler einsetzbar. «Er wird sicher häufiger zum Einsatz kommen, als ursprünglich geplant. Nur schon, um das Team besser kennenzulernen», sagt RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert. «In der Vorrunde möchte ich dennoch vermehrt auf die eigenen setzen und auch ein paar Junge einbauen.»</p><p>Gegen Kriessern wird der Walliser voraussichtlich noch nicht sein Debüt für die RS Freiamt geben. In den Reihen der Freiämter ist man allerdings überzeugt, dass man auch ohne ihn genug Potenzial hat, um gegen Kriessern einen Sieg zu erringen. Auch wenn er nicht so deutlich ausfallen sollte wie die im Vorjahr.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>«Zeit heilt vieles»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/98785</link>
<description><![CDATA[RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng vor dem Saisonstart in Kriessern (Samstag, 19 Uhr)Nach den unschönen Ereignissen vom letztjährigen Final kehrt die RS Freiamt...]]></description>
<pubDate>Fri, 02 Sep 2022 13:20:00 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng vor dem Saisonstart in Kriessern (Samstag, 19 Uhr)</em></p><p><strong>Nach den unschönen Ereignissen vom letztjährigen Final kehrt die RS Freiamt wieder in den Meisterschaftsbetrieb zurück. Am kommenden Samstag, 19 Uhr, treffen die Freiämter auswärts auf Kriessern. Vereinspräsident Nicola Küng spricht über die Ziele für die neue Saison.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p><strong><em>Was benötigt es, damit der Riese Willisau zu Fall gebracht wird?</em></strong></p><p><strong>Nicola Küng:</strong>&nbsp;(lacht) Eine Riesenleistung. Damit meine ich nicht nur uns. Auch andere Teams wie Kriessern oder Einsiedeln müssen an ihre Grenzen und darüber hinaus gehen, wenn sie Willisau bezwingen wollen. Nachdem Stefan Reichmuth und Samuel Scherrer wieder an Bord sind, sind die Willisauer für mich Titelfavorit Nummer eins.</p><p><strong><em>Letztes Jahr hätte die RS Freiamt den Favoriten fast gestürzt. Wie stark wirken die Ereignisse vom Final noch nach?</em></strong></p><p>So gut wie gar nicht mehr. Ich bin nach wie vor nicht einverstanden mit dem Strafmass. Aber es bringt nichts, dass irgendwem noch nachzutragen. Wir haben so gut es geht damit abgeschlossen und schauen nach vorne. Mit den Leuten im Verband verstehen wir uns nach wie vor gut und gegen Willisau als Verein gab es sowieso nie irgendwelchen besonderen Groll. Für das Strafmass können sie ja nichts. Dass sie zum Meistertitel nicht Nein gesagt haben, kann ich den Willisauern nicht verübeln. (lacht)</p><p><strong><em>Es schien lange, als hätten einige Leute bei der RS Freiamt einen «Ablöscher» gehabt nach den Vorfällen.</em></strong></p><p>Ja. Das war bei mir auch einige Monate später noch so. Aber wie bei allem im Leben heilt die Zeit auch in diesem Fall vieles. Im Training war zuletzt eine gute Stimmung spürbar. Der Trainingsfleiss ist bei allen Ringern grösser geworden, nicht nur bei der ersten Mannschaft. Und wir haben auch im mentalen Bereich stark gearbeitet. Es ist ja völlig unabhängig von den Vorfällen so, dass wir uns beispielsweise im ersten Finalkampf selbst im Weg gestanden sind.</p><p><strong><em>Wie sah die mentale Vorbereitung aus?</em></strong></p><p>Renate Wieland, die auch im Vorstand des Ringerverbandes tätig ist, arbeitet auch im Bereich der Sporthypnose. Nils und Nino Leutert bereiten sich beispielsweise regelmässig bei ihr mental auf Wettkämpfe vor. Jetzt waren wir als ganzes Team bei ihr.</p><p><strong><em>Klingt nach sehr professioneller Vorbereitung. Was sind denn die Ziele der RS Freiamt?</em></strong></p><p>Wir wollen wieder in den Final. Das werden einige andere Vereine aber auch zum Ziel haben. Letztes Jahr waren die Halbfinals zwischen uns und Kriessern und zwischen Einsiedeln und Willisau beides sehr eindeutige Affichen. Das wird dieses Jahr sicher wieder enger werden.</p><p><strong><em>Was führt Sie zu dieser Annahme?</em></strong></p><p>Kriessern hat sich mit zwei guten Ringern verstärkt. Saifulla Avtorkhanov kommt von Einsiedeln zu ihnen. Dimitar Sandov, der zuletzt mit einer Doppellizenz für Willisau gerungen hat, wird jetzt auch Kriessern verstärken. Damian von Euw, der letzte Saison mit einer Doppellizenz für uns gerungen hat, ist jetzt bei Einsiedeln. Und die Sperre für Magomed Ayshkanov ist eine Schwächung für uns.</p><p><strong><em>Sie sind aber zuversichtlich?</em></strong></p><p>Absolut. Nur schon, weil wirklich alle unsere Ringer gesund sind und wir keine Verletzungsprobleme haben. Die Leutert-Zwillinge, Michael Bucher, Marc Weber, Christian Zemp, sie sind alle bereit. Pascal Strebel ist nach wie vor ein Leistungsträger. Randy Vock wirkt auf mich, seit er Vater geworden ist, noch viel reifer. Er hat zuletzt am Grenzlandturnier starke Leistungen gezeigt. Ebenso wie Saya Brunner, der mit Willisaus Roger Heiniger einen Topringer ziemlich deutlich bezwungen hat. Und mit Tanguy Darbellay und Yves Müllhaupt haben wir zwei Ringer mit Doppellizenz, die uns sicher eine Unterstützung sein werden.</p><p><strong><em>Der erste Gegner der RS Freiamt in der neuen Saison heisst Kriessern. Ihre Meinung?</em></strong></p><p>Kriessern auswärts bedeutet, dass es gleich von null auf hundert geht. Ich freue mich. Der erste Heimkampf findet dann gegen Oberriet-Grabs statt. Auch darauf freue ich mich sehr. Ein Aufsteiger bringt immer etwas frischen Wind rein.</p><p><strong><em>Die Vorfreude scheint auf jeden Fall da zu sein.</em></strong></p><p>Definitiv. Und irgendwann werden wir auch im Final das Glück auf unsere Seite zwingen können. Vielleicht ja schon dieses Jahr.</p><p><strong>Die Vorfälle vom Final</strong></p><p>Im Finalrückkampf in Willisau am 11. Dezember des Vorjahres führt die RS Freiamt mit 12:4 gegen den Titelverteidiger. Magomed Ayshkanov ist gegen Willisaus Reto Reichmuth mit 14:0 in Front und kurz davor, einen 4:0-Sieg zu holen, der den Weg für einen Freiämter Erfolg und einen dritten Kampf in Muri geebnet hätte. Bei diesem Stand wendet der Tschetschene einen harten Griff gegen Reichmuth an. Die Willisau-Fans toben. Ayshkanov wird der Mittelfinger gezeigt. Er wird mit Bierdosen beworfen. Er reagiert, indem er den Zuschauern ebenfalls den Mittelfinger zeigt und eine Dose in den Willisau-Block zurückwirft. Die Folge: Disqualifikation und ein 4:0-Sieg für Reichmuth. Willisau holt den Sieg und die Meisterschaft, worauf auch von Freiämter Seite Bierdosen fliegen. Als Konsequenz für diese Vorfälle hat Swiss Wrestling Geldstrafen gegen die beiden Clubs verhängt und Magomed Ayshkanov für ein Jahr gesperrt.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Besser, aber nicht gut</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/92791</link>
<description><![CDATA[Der Verband reduziert die Strafe gegen Magomed AyskhanovNachdem die RS Freiamt gegen die vom Verband ausgesprochenen Strafen vom Finalrückkampf Rekurs eingelegt...]]></description>
<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 12:35:45 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Der Verband reduziert die Strafe gegen Magomed Ayskhanov</em></p><p><strong>Nachdem die RS Freiamt gegen die vom Verband ausgesprochenen Strafen vom Finalrückkampf Rekurs eingelegt hatte, wurden diese reduziert. Für Ringer Magomed Ayskhanov wurde die Geldbusse auf 2000 Franken und die Sperre auf ein Jahr reduziert. Die 1000 Franken gegen den Verein bleiben. Für die Freiämter ein mässiger Erfolg.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>«Immerhin wurde die Strafe halbiert», sagt RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng. «So richtig zufrieden kann ich damit aber nicht sein.» Nach den Vorfällen vom Finalrückkampf zwischen der RS Freiamt und dem RC Willisau hat der Schweizer Ringerverband Swiss Wrestling harte Strafen ausgesprochen. Beide Vereine wurden mit je 1000 Franken gebüsst. Freiamts Magomed Ayskhanov erhielt zunächst eine Zwei-Jahres-Sperre und eine Geldstrafe von 4000 Franken. Während beide Vereine ihre Strafen akzeptiert haben, wurde seitens der Freiämter Rekurs gegen die Sperre und die Busse für Ayskhanov eingelegt. Diese wurden jetzt auf ein Jahr und 2000 Franken halbiert. Aus Sicht der Freiämter immer noch zu viel.</p><p>«Ich bleibe bei der Meinung, dass die Strafe zu hoch ist. Natürlich klingt es erst mal wie ein Erfolg, dass sie halbiert wurde. Sie bleibt unverhältnismässig. Magomed wurde mit der Disqualifikation am Kampf schon sehr hart sanktioniert. Deshalb erscheint mir das Strafmass nicht gerechtfertigt», so Küng. Er erklärt, dass bei der Verhandlung mit der Rekurskommission das Argument angeführt wurde, dass Ayskhanov mit dem Bierdosenwurf in die Zuschauer in Kauf genommen habe, dass jemand verletzt wird. «Ich will keinesfalls seine Reaktion schönreden. Das Beste wäre gewesen, wenn er gar nicht reagiert hätte. Aber wir müssen die Dinge schon so benennen, wie sie sind. Die Zuschauer haben Bierdosen auf die Matte geworfen und damit Verletzungen der beiden Ringer und des Kampfrichters in Kauf genommen. Reto Reichmuth wurde ja sogar von einer Dose getroffen. Alles, was Magomed getan hat, war nach dem Motto ‹Wie du mir, so ich dir›», berichtet der Freiamt-Präsident. «Er hat den Mittelfinger ins Publikum gezeigt, weil er während des ganzen Kampfes mit Mittelfingern provoziert wurde. Und die Bierdose konnte er nur zurückwerfen, weil welche auf der Matte lagen. Die Aggression ging nicht von ihm aus, sondern war eine Reaktion auf die Provokationen.»</p><p><strong>Unklar, wie es weitergeht</strong></p><p>Am kommenden Montag hat die RS Freiamt Vorstandssitzung. Dann wird entschieden, ob sie das Urteil an die nächste Instanz weiterziehen wollen. Deshalb hat Küng gestern Donnerstag auch das Gespräch mit Ayskhanov selbst gesucht. Dieser war nach dem Final so frustriert, dass er zunächst gesagt hat, nie mehr in der Schweiz ringen zu wollen. «Ob er es noch so sieht, weiss ich nicht. Aber wenn dieses Urteil bestehen bleibt, ist er für ein Jahr ohnehin weg. Er fühlt sich ungerecht behandelt, was ich nachvollziehen kann», sagt Küng. «Deshalb schaue ich mit ihm an, wie wir weiterfahren wollen. Wir sind nicht glücklich mit dem Urteil. Ein Weiterziehen kostet aber Zeit, Geld und Nerven.»</p><p><strong>Bierdosen bleiben</strong></p><p>Am vergangenen Montag hat online auch die Nationalligaversammlung stattgefunden. Dabei wurde das Vorgehen thematisiert, wie man künftig solche Ausschreitungen wie im Final verhindern will. Der Vorschlag, dass keine Bierdosen mehr verkauft werden, wurde von den Vereinen abgelehnt. Stattdessen wurde beschlossen, dass bei den Finalkämpfen der Nationalliga A die Mannschaften einen Fanvertreter bestimmen müssen. Dieser kann vom Organisator, vom Kampfrichter oder von Funktionären von Swiss Wrestling kontaktiert und mit Weisungen sowie Aufträgen versehen werden. Auf der Homepage von Swiss Wrestling heisst es diesbezüglich: «Der Fanvertreter ist auf der Wiegeliste namentlich festzuhalten und dieser muss während des gesamten Anlasses (Abwaage bis Verabschiedung der Mannschaften) für die erwähnten Partner erreich- und verfügbar sein, um zukünftigen Faneskalationen vorbeugen zu können.»</p><p>Küng hat Verständnis dafür, dass die Vereine gegen ein Bierdosenverbot waren. «Das hat rein organisatorische Gründe. Es ist schlichtweg einfacher, wenn man Bierdosen verkaufen kann. Meines Wissens kann der Verband dieses Verbot aber dennoch verfügen, auch wenn die Vereine dagegen sind.» Ob die Einführung eines Fanvertreters viel bewirken kann, bleibt dahingestellt. Mitglieder beider Vereine haben am Finalrückkampf versucht, die Fans zu beruhigen, mit überschaubarem Erfolg. «Ob sich das jetzt ändert, weil einer von den Leuten, die zu schlichten versuchen, auf dem Matchblatt steht, wage ich zu bezweifeln», sagt Küng. Sowohl die Strafe gegen die RS Freiamt als auch die Massnahmen, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern, bleiben unbefriedigend.</p><p><strong>Was passiert ist</strong></p><p>Im Finalrückkampf in Willisau am 11. Dezember führt die RS Freiamt mit 12:4 gegen den Titelverteidiger. Magomed Ayskhanov ist gegen Willisaus Reto Reichmuth mit 14:0 in Front und kurz davor, einen 4:0-Sieg zu holen, der den Weg für einen Freiämter Erfolg und einen dritten Kampf in Muri geebnet hätte. Bei diesem Stand wendet der Tschetschene einen harten Griff gegen Reichmuth an. Die Willisau-Fans toben. Ayskhanov wird der Mittelfinger gezeigt. Er wird mit Bierdosen beworfen. Er reagiert, indem er den Zuschauern ebenfalls den Mittelfinger zeigt und eine Dose in den Willisau-Block zurückwirft. Die Folge: Disqualifikation und ein 4:0-Sieg für Reichmuth. Willisau holt den Sieg und die Meisterschaft, worauf auch von Freiämter Seiten Bierdosen fliegen. Als Konsequenz für diese Vorfälle wurden die im Text (links) genannten Strafen gegen die Clubs und Magomed Ayskhanov verhängt.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Die nächste Runde</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/92790</link>
<description><![CDATA[Die RS Freiamt legt Rekurs gegen die vom Ringerverband verhängte Strafe einDie Meisterschaft im Ringen ist vorbei. Die RS Freiamt muss aber weiterkämpfen. Diesmal...]]></description>
<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 12:31:41 +0100</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Die RS Freiamt legt Rekurs gegen die vom Ringerverband verhängte Strafe ein</em></p><p><strong>Die Meisterschaft im Ringen ist vorbei. Die RS Freiamt muss aber weiterkämpfen. Diesmal abseits der Matte. Der Schweizer Ringerverband «Swiss Wrestling» hat für die Vorfälle während des Rückkampfs im Meisterschaftsfinal Strafen gegen den RC Willisau und die Freiämter verhängt. Die RS Freiamt fühlt sich benachteiligt und legt Rekurs ein.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Es sind drakonische Strafen, die Swiss Wrestling gegen den RC Willisau und die RS Freiamt ausgesprochen hat. Insbesondere gegen die Freiämter. Beide Vereine müssen für die Vorfälle vom Finalrückkampf in Willisau (siehe Box) je 1000 Franken Strafe zahlen. Für die RS Freiamt kommt aber noch eine Strafe von 4000 Franken für Ringer Magomed Ayshkanov dazu sowie eine zweijährige Sperre für den Tschetschenen.</p><p>Die RS Freiamt hat jetzt Rekurs gegen diese Entscheidung eingelegt. «Es kann nicht sein, dass der Gastverein gleich bestraft wird wie der Heimverein», sagt Freiamt-Präsident Nicola Küng. «Ich will da Willisau gar keinen Vorwurf machen. Das, was dort geschehen ist, hätte ebenso gut bei uns passieren können. Aber es ist nun mal so, dass der Gastgeber für die Sicherheit an einem Kampf zuständig ist.»</p><p>Besonders die Strafe für Ayshkanov ist sehr hart. «Ich will Magomeds Verhalten überhaupt nicht schönreden», erklärt der Freiamt-Präsident. «Er ist aber zuvor nie unsportlich aufgefallen. Bei seinem Dosenwurf ist glücklicherweise auch niemand zu Schaden gekommen. Daran gemessen erscheinen mir zwei Jahre Sperre übertrieben. Auch wenn es natürlich am intelligentesten gewesen wäre, wenn er gar nicht reagiert hätte.» Die Tatsache, dass der Freiämter provoziert wurde, scheint anhand der Höhe der Sperre auch kaum vom Verband berücksichtigt worden zu sein.</p><p><strong>Grundlage für Entscheidung fehlt</strong></p><p>Über das Strafmass hat der Zentralvorstand von Swiss Wrestling entschieden. Von den acht Mitgliedern des Zentralvorstands sind diejenigen, die einem der beiden Vereine angehö- ren, in den Ausstand gegangen und nahmen keinen Einfluss auf die Entscheidung. Diesbezüglich lief alles im korrekten Rahmen ab. Was im Lager der RS Freiamt allerdings sauer aufstösst: «Es gibt keinen Strafenkatalog für solche Vorfälle», sagt Küng. «Es erscheint mir, als wären die Bussen willkürlich festgelegt worden. Ziel waren offenbar möglichst hohe Strafen, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen, damit sich so etwas nicht wiederholt. Uns fehlt in dieser Sache die Verhältnismässigkeit.»</p><p>Der Freiamt-Präsident befürchtet, dass die abschreckende Wirkung ausbleiben wird. «Den grössten Teil der Unruhe haben ja einige schwarze Schafe unter den Zuschauern auf beiden Seiten reingebracht. Die spüren von den Strafen nichts.» Küng ergänzt, dass es sich bei all dem um Vermutungen seinerseits handelt. Auf welcher Grundlage der Zentralvorstand das Strafmass bestimmt hat, bleibt unbekannt. Auf Nachfrage dieser Zeitung wollte sich Ligachef Gabriel Christen nicht äussern, da es sich um ein laufendes Verfahren handelt. In diesem lässt sich die RS Freiamt jetzt von einem Anwalt mit dem Schwerpunkt Disziplinarrecht vertreten. «Er hat sich den Fall im Vorfeld angesehen und ist ebenfalls der Meinung, dass die Strafe unverhältnismässig ist», sagt der Freiamt-Präsident. «Wir rechnen uns daher gute Chancen im Rekursverfahren aus. Ich hätte mir gewünscht, dass sich der Zentralvorstand im Vorfeld von so einer Stelle hätte beraten lassen. Dann wären die Strafen vielleicht etwas gemässigter ausgefallen und wären legitimiert.»</p><p><strong>Kein Problem mit Willisau</strong></p><p>Abschliessend betont Küng, dass das Strafmass keine zusätzlichen Spannungen zwischen die RS Freiamt und den RC Willisau hineingebracht hat. «Sie akzeptieren ihre Strafe, was wir in ihrer Position vermutlich auch tun würden. Wir fechten unsere jetzt an. Das ist alles. Der Rekurs ist eine Sache zwischen dem Verband und uns. Durch diese Sache soll auf keinen Fall mehr Öl ins Feuer zwischen den beiden Vereinen gegossen werden. Willisau-Präsident Sven Hirschi und ich haben ein gutes Verhältnis und haben uns letzte Woche ausgetauscht.»</p><p><strong>Was passiert ist</strong></p><p>Im Finalrückkampf in Willisau am 11. Dezember führt die RS Freiamt mit 12:4 gegen den Titelverteidiger. Magomed Ayshkanov ist gegen Willisaus Reto Reichmuth mit 14:0 in Front und kurz davor, einen 4:0-Sieg zu holen, der den Weg für einen Freiämter Erfolg und einen dritten Kampf in Muri geebnet hätte. Bei diesem Stand wendet der Tschetschene einen harten Griff gegen Reichmuth an. Die Willisau-Fans toben. Ayshkanov wird der Mittelfinger gezeigt. Er wird mit Bierdosen beworfen. Er reagiert, indem er den Zuschauern ebenfalls den Mittelfinger zeigt und eine Dose in den Willisau-Block zurückwirft. Die Folge: Disqualifikation und ein 4:0-Sieg für Reichmuth. Willisau holt den Sieg und die Meisterschaft, worauf auch von Freiämter Seiten Bierdosen fliegen. Als Konsequenz für diese Vorfälle hat jetzt Swiss Wrestling die im Text genannten Strafen gegen die beiden Clubs und Magomed Ayshkanov verhängt.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Die hässliche Seite</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/92788</link>
<description><![CDATA[Alles war angerichtet für einen dritten Finalkampf zwischen der RS Freiamt und dem RC Willisau. Es hätte ein Krimi werden können wie schon in den beiden Jahren...]]></description>
<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 12:29:08 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Alles war angerichtet für einen dritten Finalkampf zwischen der RS Freiamt und dem RC Willisau. Es hätte ein Krimi werden können wie schon in den beiden Jahren zuvor. Doch dann folgen die wohl unschönsten Szenen des Sportjahres 2021.</strong></p><p>Was für herrliche Sportfeste waren die Finals der Schweizer NLA-Meisterschaft im Ringen in den Jahren 2019 und 2020. Obwohl aus Freiämter Sicht in beiden Jahren der Titel an die falsche Seite ging, waren es ringerische Volksfeste und sportliche Höhepunkte. 2019 entscheidet der letzte von 30 Kämpfen über den Titel. 2020 wird der Titel pandemiebedingt in nur zwei Finalkämpfen und ohne Zuschauer entschieden. Trotzdem bleibt es bis zum Ende packend. Tobias Portmann macht erst im letzten Duell gegen Reto Gisler die Titelverteidigung klar.</p><p><strong>Dritter Finalkampf war zum Greifen nah</strong></p><p>Die Duelle zwischen Freiamt und Willisau waren schon immer hitzig. Blieben aber immer fair. Bis zum zweiten Finalkampf am 11. Dezember in der BBZ-Halle in Willisau. Eine gehässige Stimmung herrscht, mit viel Wut, Frust und Verzweiflung auf beiden Seiten. Der Willisauer Meistertitel ist «nicht so schön wie in den Vorjahren», wie der Willisauer Olympiaringer Stefan Reichmuth sagt.</p><p>Die Lager sind nach diesem Duell so distanziert wie nie zuvor. Dabei standen die Vorzeichen gut, dass es wieder zu einem Herzschlagfinal kommt. Der erste Kampf endet 17:17 unentschieden, wird aber als Sieg für Willisau gewertet (weil sie mehr Einzelkämpfe gewonnen haben). Im zweiten Kampf führen die Freiämter 12:4. Magomed Ayshkanov ist 14:0 gegen Reto Reichmuth in Front. Der Sieg durch technische Überlegenheit ist zum Greifen nah, und damit auch der dritte Finalkampf (der in Muri stattgefunden hätte).</p><p>Doch es kommt anders. Ein unerlaubter Griff von Ayshkanov. Die Willisau-Fans explodieren. Bierdosen fliegen ihm entgegen. Der Mittelfinger wird ihm gezeigt. Er antwortet selbst mit dem Mittelfinger und wirft eine Bierdose zurück in die tobende Willisauer Menge. Das Verdikt: Disqualifikation. 0:4-Niederlage statt 4:0-Sieg. Die entscheidende Szene. Willisau gewinnt knapp und wird Schweizer Meister.</p><p><strong>Verhärtete Fronten</strong></p><p>Die Stimmung lässt sich bis zum Ende des Finals nicht mehr kitten. Auch aus dem Freiämter Block kommen Bierdosen, ein Fan will auf den Kampfrichter los, es wird ausgebuht, was das Zeug hält. Die Fronten sind verhärtet. Ayshkanov wurde aufs Äusserste provoziert. Die Kampfrichter liessen das Fingerspitzengefühl vermissen. Willisau-Trainer Philipp Rohrer sagt: «Es gehört dazu, dass sich Ayshkanov zusammenreissen kann.» Und der Tschetschene selbst betont: «Ich bin auch nur ein Mensch.» Von beiden Seiten nachvollziehbare Argumente. Ebenso nachvollziehbar ist, dass beide Seiten ihren Argumenten etwas mehr Gewicht verleihen möchten.</p><p><strong>Hoffnung auf Versöhnung</strong></p><p>Solche Ereignisse können sich ähnlich ins Gedächtnis einprägen wie ein attraktives sportliches Ereignis. Die Finals 2019 und 2020 machten Lust auf mehr. Das Duell 2021 zeigte die hässliche Seite im Sport. Insbesondere nach Ayshkanovs Ankündigung: «Ich ringe nie mehr in der Schweiz.» Wenige Wochen nach diesen Vorkommnissen wurden die Wogen geglättet. Willisaus Olympiaringer (und weitere Teamkumpels) kommen an den Racletteplausch der Freiämter. «Es muss weitergehen», sagt Freiamt-Trainer Marcel Leutert. Die Hoffnung besteht, dass beim nächsten Aufeinandertreffen der beiden Teams wieder der Sport und die Fairness überwiegen. So, wie in den Jahren zuvor.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>«Habe mehr Fairness erwartet»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/92787</link>
<description><![CDATA[Der Trainer kriegt einen anonymen Brief, die Willisauer sorgen mit ihrem Kampfbericht für Unverständnis und ein Olympionike versucht zu schlichten. Die bitteren...]]></description>
<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 12:26:42 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Der Trainer kriegt einen anonymen Brief, die Willisauer sorgen mit ihrem Kampfbericht für Unverständnis und ein Olympionike versucht zu schlichten. Die bitteren Vorkommnisse beim Ringerfinal zwischen Freiamt und Willisau hallen nach. Und enden vielleicht doch im Happy End.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Ein paar f liegende Bierdosen und Stinkefinger fügen dem Ringsport erheblichen Schaden zu. «Solche Dinge dürfen unseren Sport nicht kaputt machen», sagt Marcel Leutert, Trainer der Ringerstaffel Freiamt. Mit ein paar Tagen Abstand blickt er etwas ruhiger auf die Geschehnisse am vergangenen Samstag zurück (siehe Kasten). «Enttäuschung und Wut über die ganze Situation sind nach wie vor da. Alles verlief sehr unglücklich», so Leutert. Mit dem «Hauptdarsteller» der Vorkommnisse, Magomed Ayshkanov, hatte er bislang keinen Kontakt. Er brauche jetzt Zeit, denn er sei wohl am meisten enttäuscht. Es ist möglich, dass Ayshkanov nie wieder ringt. «Wenn das so wäre, dann wäre das für die RS Freiamt ein Riesenschaden.»</p><p><strong>Reichmuth-Verletzung macht Willisauer wütend</strong></p><p>Die Willisau-Fans haben am vergangenen Samstag alles versucht, um Ayshkanov aus der Fassung zu bringen und ihn zu provozieren. Der Grund ist naheliegend: Drei Willisauer haben sich in dieser Saison in Kämpfen gegen den Freiamt-Russen verletzt. Im ersten Finalkampf vor zwei Wochen traf es Stefan Reichmuth. Den absoluten Leistungsträger der Willisauer, den aktuellen Star der Schweizer Ringerwelt, den Olympioniken. Er musste gegen Ayshkanov heftig einstecken, verlor den Kampf und verletzte sich heftig an der hinteren Oberschenkelmuskulatur. Das machte die Willisauer-Anhänger wütend. So wütend, dass einige Bierdosen werfen und mit Hasstiraden um sich schreien. Ein Verhalten, das im Nachhinein dem Ringsport riesigen Schaden zugefügt hat.</p><p><strong>«Kein schöner Meistertitel»</strong></p><p>Stefan Reichmuth hat den Kampf aus dem Spitalbett gesehen. Er wurde am letzten Freitag operiert. Im Kampf gegen Ayshkanov «verrupfte es mir den ganzen Hamstring-Muskel», erklärt Reichmuth. Zwischen sechs und neun Monate muss er sich gedulden, bis er wieder auf die Matte darf. Ist er denn wütend auf Ayshkanov? «Der Kampfrichter pfeift nicht – und dann hört man auch nicht auf. Ich hätte es genauso gemacht. Also nein, ich bin keinesfalls sauer auf ihn.» Für «Stifi» Reichmuth hält sich die Freude über den Meistertitel in Grenzen. «Es ist nicht gut, dass der Final auf diese Art und Weise entschieden wurde. Es ist kein schöner Meistertitel.»</p><p>Reichmuth versucht die Faktoren zu finden, die zu dieser Eskalation der Fans führten: «Dass ich mich eine Woche zuvor im Kampf gegen Ayshkanov verletzt habe, haben unsere Fans nicht vergessen. Es hat sie angestachelt. Zudem sind die Menschen in diesen Coronazeiten irgendwie zusätzlich gereizt. Es ist für mich als Sportler schwierig, zu verstehen, wieso einige so ausgerastet sind.» Reichmuth betont, dass 99 Prozent der Willisau-Fans «gute Leute» sind. Aber manchmal brauche es «nur wenige Idioten», die für solch einen Skandal sorgen.</p><p><strong>Satz in anonymem Brief: «Findest du es nicht peinlich?»</strong></p><p>Kuriose, einschüchternde und grenzwertige Dinge ereigneten sich nicht nur auf der Matte. So erhielt Freiamt-Trainer Leutert im Vorfeld des Kampfes einen anonymen Brief. Inhalt: die (mögliche) Aufstellung der RS Freiamt beim zweiten Finalkampf. Es steht der Satz: «Hat Pascal etwa Angst?» Der Hintergrund dazu bleibt unklar. Zudem wird Leutert kritisiert: «Findest du es nicht peinlich, trotz der angeblich super Nachwuchsabteilung wieder auf einen 50-jährigen Ukrainer zurückgreifen zu müssen?» Gemeint ist Andrey Maltsev von der RS Freiamt, dessen Einsatz im Final «kein Thema war», wie Marcel Leutert sagt. Der Trainer hat den Brief ignoriert und als Lausbubenstreich abgetan (was es auch ist).</p><p>Was in diesen Tagen viel mehr zu reden gab, war der Kampfbericht der Willisau Lions, publiziert auf der Homepage. Geschrieben von Vizepräsident und Aktivringer Timon Zeder. Trainer Leutert sagt dazu: «Ich habe mehr Fairness erwartet von Willisau. Ich kann mir das nicht ganz erklären.»</p><p>Besonders zwei Passagen führen im Freiämter Lager zu roten Köpfen. «Wichtige Randnotiz: Ayshkanovs Aktion passiert noch vor dem Wurf der ersten Bierf lasche.» Auf den TV-Bildern ist aber etwas anderes zu erkennen. Die erste Bierdose fliegt schon durch die Luft, als Ayshkanov sich zu der Unsportlichkeit hinreissen lässt. Dazu sagt Verfasser Zeder: «Okay. Es war wohl gleichzeitig.» Leutert meint: «Die Dosen fliegen – und dann folgt die Reaktion darauf. Der Ursprung des Ganzen ist in diesem Bericht der Willisauer einfach nicht wahrheitsgetreu geschildert. Der schwarze Peter wird Ayshkanov zugeschoben, das nervt mich.» Natürlich sei die Aktion von ihm unentschuldbar, aber die pausenlosen Provokationen kamen nicht vom Freiämter.</p><p><strong>Zeder: «Ayshkanov hat es auf die Spitze getrieben»</strong></p><p>Weiter heisst es im Bericht: «Auch unentschuldbar ist die Aktion des Russen, er hatte seine Nerven dermassen nicht mehr im Griff. Ayshkanov verletzte diese Saison Stefan Reichmuth, Samuel Scherrer und Dominik Bossert mit Aktionen am Rande oder auch jenseits der Legalität. Irgendwo sicherlich ausgeglichene Gerechtigkeit aus Sicht der Willisauer.» Leutert meint zur Aussage mit der «ausgeglichenen Gerechtigkeit»: «Grenzwertig. Das geht gar nicht.» Leutert versucht, den Bericht einzuordnen: «Bis Montag blieb es ziemlich fair, von den Willisauer Ringern kam nichts Provokantes. Dieser Bericht hat aber vieles ans Licht gebracht, wie die Meinungen bei einigen sind.»</p><p>Verfasser Timon Zeder rechtfertigt sich: «Der Bericht ist aus Willisauer Sicht geschrieben. Ayshkanov ist ein Top-Ringer, doch er hat es mit seinem Verhalten auf die Spitze getrieben. Vielleicht wurde er von den Coaches der RS Freiamt auch falsch eingestellt, wenn er dann so die Fassung verliert? Denn es war ja klar, dass er provoziert wird.» Zeder, der in der Pause des zweiten Finalkampfes eigentlich schon mit einem dritten Duell rechnete, erklärt weiter, dass er Ayshkanov nicht disqualifiziert hätte: «Eine Verwarnung wäre wohl geschickter gewesen. Das Fingerspitzengefühl fehlte da. Aber die Kampfrichter setzen das Reglement akribisch um.»</p><p>Die Gefahr, dass aus den sportlichen Rivalen mit freundschaftlichem Verhältnis jetzt eine Hassbeziehung wird, ist vorhanden. Nur ganz wenige Exponenten beider Lager versuchen nicht die Wogen zu glätten, der Grossteil will eine heile Ringerwelt. Der Willisauer Timon Zeder meint: «Wir müssen den Dialog suchen. Willisau und Freiamt verstehen sich nach wie vor sehr gut. Das darf nicht kaputt gehen.»</p><p><strong>Versöhnung beim Raclette?</strong></p><p>Willisaus Olympiaringer Stefan Reichmuth kommt in dieser ganzen Diskussion eine sehr gewichtige Rolle zu. Denn er wird in beiden Lagern enorm geschätzt, als Mensch und Ringer. «Es ist passiert. Der Kampf vorbei. Es ist nicht sonderlich toll gelaufen. Aber wir müssen jetzt schauen, dass wir alle die Wogen wieder glätten», so Reichmuth. Die Ringer haben ihre Konsequenzen gezogen aus den Bierdosenwürfen und der negativen Stimmung. In Zukunft sollen die Getränke nur noch in Plastikbechern ausgeschenkt werden. Dazu sollen Fanbeauftragte dafür sorgen, dass die Stimmung nicht explodiert. «Zeit lassen. Konsequenzen ziehen. Lösungen finden. Der Ringsport ist mit einem blauen Auge davongekommen», sagt Reichmuth, der auch an die nächsten Olympischen Spiele im Jahr 2024 will.</p><p>Als Startschuss der Versöhnung meldete sich Reichmuth diese Woche bei RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert. Morgen Samstag findet die diesjährige Ringernacht der Freiämter in Form eines Racletteplausches in der Halle in Aristau statt. Und Reichmuth fragte, ob ein paar Willisauer dabei sein dürfen. Ein Zeichen der Kameradschaft. Ein Zeichen von Sportsmännern. «Natürlich dürfen sie kommen», sagt Leutert und fügt an: «Es muss weitergehen und mit den meisten Willisauern haben wir nach wie vor ein gutes Einvernehmen, das soll so bleiben.» Denn schliesslich ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass es auch 2022 zum Final dieser beiden Teams kommen wird.</p><p><strong>Was ist passiert?</strong></p><p>Willisau gewinnt den ersten Finalkampf gegen Freiamt in Muri. Beim zweiten Kampf in Willisau sind 1700 Fans dabei. Die Stimmung gigantisch. In der Kategorie 86 kg Freistil duellieren sich Willisaus Reto Reichmuth und Freiamts Magomed Ayshkanov. Der Freiamt-Russe hat alles im Griff, führt mit 14:0. Mit einem Sieg wäre der dritte Finalkampf (in Muri) so gut wie sicher gewesen. Eine unerlaubte Aktion gegen das Gelenk wird von den Schiedsrichtern sofort unterbunden. Die Willisau-Fans rasten aus und werfen Bierdosen Richtung Ayshkanov. Dieser zeigt den Mittelfinger, wirft eine Dose zurück ins Publikum. Er wird disqualifiziert. Diese Niederlage ist entscheidend, dass Willisau auch den zweiten Final gewinnt – und den Meistertitel holt.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Sport bleibt auf der Strecke</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/91714</link>
<description><![CDATA[Das wird noch lange zu reden geben. Dass der RC Willisau Meister ist, geht in den Geschehnissen des Final-Rückkampfs unter. Die RS Freiamt hat die Begegnung so...]]></description>
<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 21:21:01 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Das wird noch lange zu reden geben. Dass der RC Willisau Meister ist, geht in den Geschehnissen des Final-Rückkampfs unter. Die RS Freiamt hat die Begegnung so gut wie im Sack, bis Magomed Ayshkanov disqualifiziert wird. Im Vorfeld muss der Tschetschene grobe Provokationen über sich ergehen lassen. Der Sport wird zur Nebensache.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Es sind hässliche Szenen, die jedem Sportfan das Herz bluten lassen. Magomed Ayshkanov wird von den Willisau-Fans der Mittelfinger gezeigt. Bierdosen fliegen dem Tschetschenen entgegen. Provokationen auf maximalem Niveau. Irgendwann reisst dem Kämpfer der RS Freiamt der Geduldsfaden. Auch er zückt den Mittelfinger und schleudert eine Bierdose ins Publikum zurück.</p><p>Die Konsequenz: Disqualifikation. 4:0-Sieg für den Gegner, in einem Moment, wo Ayshkanov ein Punkt gefehlt hat, um die RS Freiamt in den dritten und entscheidenden Final zu führen. Diese Disqualifikation entscheidet den Kampf und die Meisterschaft. Die neun attraktiven Kämpfe, die von beiden Seiten gezeigt werden, sind nur noch eine Belanglosigkeit.</p><p><strong>Es bleibt hässlich</strong></p><p>Am Ende liegen im Block der RS-Freiamt-Fans die Nerven blank. Voller Frust will ein Zuschauer kurz vor Schluss auf die Kampfrichter los. Als die Schlusssirene im letzten Kampf ertönt und Willisau definitiv gewonnen hat, fliegen Bierdosen aus dem&nbsp;Freiämter Block. Beim Verlesen der Medaillengewinner pfeifen die Willisauer, als Ayshkanovs Name genannt wird. Ein ähnliches Pfeifkonzert ertönt seitens der RS Freiamt, als Reto Reichmuths Name ertönt. Der Ringer, gegen den der Tschetschene disqualifiziert wurde. Jeglicher Sportgeist wird mit Füssen getreten. Freiamt-Präsident Nicola&nbsp;Küng: «Ich hatte Angst, dass die Situation eskaliert.» Er fügt an: «Also mehr, als sie es schon ist.»</p><p><strong>Die Schande von Willisau</strong></p><p><em>Ringen, Nationalliga A, Final, Rückkampf: RC Willisau – RS Freiamt 17:16 (4:12)</em></p><p><strong>Willisau ist Schweizer Meister. Nach einem Finalkampf, in dem es nur Verlierer gibt. Eine ganze Saison wird durch Zuschauer, die sich nicht unter Kontrolle haben, und ein unsouveränes Kampfrichter-Trio entschieden. Die Leistungen der Ringer gehen in den Tumulten in der Innerschweiz unter.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Es sind hässliche Szenen, die über den Schweizer-Meister-Titel im Ringen entscheiden. Wie im Hinkampf heisst das Duell mit dem meisten Feuer «Ayshkanov gegen Reichmuth». Diesmal trifft der Tschetschene in Reihen der Freiämter aber nicht auf Willisaus Superstar Stefan «Stifi» Reichmuth. Der Olympionike ist nach dem Hinkampf gegen Magomed Ayshkanov verletzt und wird länger ausfallen. Der Gegner des Freiämters heisst diesmal Reto Reichmuth – und hat nicht den Hauch einer Chance. Es steht 0:14 aus Sicht des Willisauers. Ein Punkt fehlt Ayshkanov noch zur technischen Überlegenheit und zum 4:0-Sieg. In diesem Moment steht es nach einer grossartigen ersten Halbzeit der Freiämter bereits 12:4 für die Gäste. Mit Ayshkanovs vier Punkten ist der dritte Finalkampf in Muri so gut wie sicher. Dann passiert es. «Maga» biegt den Arm von Reto Reichmuth etwas brutal nach hinten. Den Willisau-Fans, die Ayshkanov die Verletzung von «Stifi» immer noch nicht verziehen haben, platzt der Kragen. Der Freiämter wird mit Bierdosen beworfen. Er zeigt den Innerschweizern den Mittelfinger und schleudert eine Bierdose ins Publikum zurück. Konsequenz: Disqualifikation. 4:0-Sieg für Reto Reichmuth. Und eine komplett neue Ausgangslage.</p><p><strong>Rohrer:&nbsp; «Wollte nie so gewinnen»</strong></p><p>Es kommt, wie es nie hätte kommen dürfen. Am Ende ist es tatsächlich dieser Kampf, der über den Meistertitel entscheidet. Die RS Freiamt kämpft bis zuletzt und unterliegt knapp mit 16:17. Wären die vier Punkte statt bei Reichmuth bei Ayshkanov gelandet, wäre es ein souveräner Gästesieg geworden. Willisau-Trainer Philipp Rohrer beweist Grösse: «Ich wollte nie so gewinnen. Wir haben in Muri deutlich den besseren Kampf gezeigt. Jetzt waren wir in der ersten Hälfte komplett unterlegen und haben eigentlich so gut wie verloren. Freiamt hätte sich den dritten Final verdient gehabt.»</p><p>Rohrer ist sich bewusst, dass der Kampf durch die Provokation der Fans und die Disqualifikation von Ayshkanov entschieden wurde. «Bierdosen auf die Matte zu werfen, hat nichts in unserem Sport verloren. Das gilt für die Zuschauer beider Lager. Ich muss anfügen: Obwohl die Stimmung so aufgeheizt war, hatten sich 19 Ringer im Griff. Es gehört schon auch dazu, dass sich Ayshkanov zusammenreissen kann.» Dabei blendet Rohrer aus, dass kein anderer Ringer annähernd so provoziert wurde wie der Freiamt-Tschetschene.</p><p><strong>Wo war das Fingerspitzengefühl?</strong></p><p>Ayshkanov ist unterdessen gleich nach seinem Kampf verschwunden. Der Tschetschene ging nach Hause, bevor der Final zu Ende war. Einen Tag später äussert er sich telefonisch. «Ich musste mir den gesamten Kampf über den Mittelfinger zeigen lassen, wurde beschimpft und dann noch mit Bier beworfen. Tut mir leid für meine Reaktion, aber ich bin auch nur ein Mensch», sagt der 25-Jährige. «Ich weiss nicht, was die Willisauer für ein Problem mit mir haben. Ist es, weil ich ‹Stifi› besiegt habe? Ja, mal gewinnt man Kämpfe, mal verliert man. Ich habe oft genug gegen ihn verloren und habe weitergemacht. Ist es, weil er sich verletzt hat? Ich habe ihn sicher nicht mit Absicht verletzt. Aber Ringen ist kein Tanzen. Es ist ein Kampfsport. Da kann es passieren, dass sich mal ein Kämpfer verletzt. Die Szenen habe ich ein paar internationalen Referees gezeigt, die ich kenne. Alle haben mir bestätigt, dass die Disqualifikation nicht gerechtfertigt war.»</p><p>Randy Vock stellt sich hinter seinen Teamkollegen: «Man kann ihn nicht disqualifizieren. Ist es schlau, wie er reagiert? Natürlich nicht. Aber es ist ein Final. Der Adrenalinpegel ohnehin schon hoch. Und dann zischen Bierdosen ein paar Zentimeter an seinem Kopf vorbei. Seine Reaktion ist menschlich. Man kann ihn vielleicht verwarnen, einen Strafpunkt geben. Aber eine Disqualifikation, bei einer Führung von 14:0. Wo bleibt da das Fingerspitzengefühl?»</p><p>Wie sieht man es auf Willisau-Seite? Ist die Disqualifikation gerechtfertigt? Rohrer: «Ich kenne das Reglement und die Statuten zu wenig genau, um exakt zu sagen, wo die Linie gezogen wird, ab welchem Grad der Unsportlichkeit ein Ringer disqualifiziert werden muss. Ich gehe davon aus, dass es die Kampfrichter wissen und nach Reglement entschieden haben.» Was sagt Hauptrichter Jean-Claude Zimmermann zur Entscheidung? «Ich möchte es nicht kommentieren.» Das Kampfrichter-Trio entscheidet über eine ganze Saison. Da wäre es zu erwarten gewesen, dass sie sagen, wie die Regeln genau lauten und ob sie eine andere Wahl gehabt hätten, als Ayshkanov zu disqualifizieren.</p><p><strong>Ayshkanovs Ende in der Schweiz?</strong></p><p>Freiamt-Captain Pascal Strebel äussert nach dem Final die Befürchtung, dass Ayshkanov nicht mehr für Freiamt ringen wird. Einen Tag später bestätigt der Tschetschene das: «In der Schweiz ringe ich nie mehr. Wozu soll ich mir das antun? Ich habe die ganze Nacht kaum geschlafen nach dem Final. Ich schone lieber meine Nerven.»</p><p>Strebel: «Er hat sich bei uns grossartig integriert. Magomed ist ein toller Typ und ein grossartiger Sportler. Die Willisau-Fans kennen ihn halt nicht und sehen ihn als den, der Stefan Reichmuth verletzt hat. Magomed ist ein fairer Sportsmann und ich hoffe, dass wir ihn doch noch überzeugen können, weiter für uns zu ringen. Das wäre sonst tragisch.» Das ist es bereits jetzt. In den beiden Finalkämpfen wurden 19 sportlich hochwertige Duelle zwischen starken Ringern präsentiert. Zehn solcher Kämpfe hätten die Ringerfans noch begeistern können. All das verblasst unter einem Duell, das durch unzivilisierte Zuschauer und das Kampfrichter-Trio entschieden wurde. Eine halbe Stunde nach dem Kampf wurde auch im Willisau-Lager kaum noch gefeiert. Und die Nationalliga A droht einen ihrer besten Ringer zu verlieren. Verloren hat der Ringsport definitiv an diesem Abend in Willisau. Völlig unabhängig davon, wer den Titel gewonnen hat.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>«Ringern ein Kränzchen winden»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/91713</link>
<description><![CDATA[Etwas Sport gab es in Willisau tatsächlich auch zu sehen. Neun Kämpfe auf hohem Niveau, bei denen die Freiämter brutal starke Leistungen gezeigt haben. Das soll...]]></description>
<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 21:18:15 +0100</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Etwas Sport gab es in Willisau tatsächlich auch zu sehen. Neun Kämpfe auf hohem Niveau, bei denen die Freiämter brutal starke Leistungen gezeigt haben. Das soll nicht unerwähnt bleiben.</strong></p><p>Joel Meier weint am Ende bittere Tränen. Dem jungen Niederwiler fiel der Schwarze Peter des letzten Kampfes zu. 16:14 führten die Freiämter, bevor Meier gegen Mavlaev ranmusste. Eine 1:2-Niederlage nach Teampunkten, sie hätte gereicht, um den dritten Final nach Muri zu holen. So knapp war die Affiche, trotz Ayshkanov-Disqualifikation.</p><p>Doch Mansur Mavlaev holt den 3:0-Sieg und Willisau die Titelverteidigung. Der 21-Jährige gibt sich die Schuld. Trainer Marcel Leutert tröstet seinen Schützling, während bei ihm selbst Tränen fliessen. «Es ist enttäuschend. Wir hatten einen Plan und waren so viel besser. Dann passiert die Situation mit Magomed. Und am Ende ist es wieder ein Punkt. Es ist wie verhext.» Der Freiamt-Trainer ist fassungslos. «Es ist dumm von Magomed. Reglementarisch mag die Entscheidung richtig sein. Aber er wird so extrem provoziert. Und dann bei einer 14:0-Führung diskussionslos einen 4:0-Sieg für den Gegner geben. Da fehlt mir das Fingerspitzengefühl.»</p><p><strong>Freiämter über sich hinausgewachsen</strong></p><p>Am nächsten Tag hat sich Joel Meier wieder beruhigt. «Es wäre sicher dringelegen, Punkte herauszuholen. Deshalb habe ich mir Vorwürfe gemacht, aber Mansur entwickelt sich zu einem Superringer. Ich bin sehr fasziniert, wie er sich verbessert. Mittlerweile weiss ich auch, dass es nicht an mir gelegen hat.»</p><p>Es hat an keinem Freiämter gelegen. Das ist das, was Leutert schmerzt. «Ich muss den Jungs ein Kränzchen winden. Sie haben ihr Maximum herausgeholt, sich an den Plan gehalten. Wir haben daran geglaubt und waren dran, es durchzuziehen.» Nils und Nino Leutert, Christian Zemp und Michael Bucher sind brutal souverän und bringen die 12:4-Halbzeitführung. Roman Zurfluh hält trotz weniger Kampfgewicht gegen Delian Alishahi dagegen und holt mit dem 0:2 eine «gute Niederlage». Selbst nach dem Tiefschlag durch die Ayshkanov-Disqualifikation geben die Freiämter nicht auf. Randy Vock zerreisst sich für einen 2:1-Sieg gegen Tobias Portmann. Es gab neun Duelle auf hohem Niveau. Präsident Nicola Küng: «Und niemand spricht darüber. Wegen diesem einen Kampf.» An dieser Stelle soll die ringerische und sportliche Leistung gewürdigt werden, inklusive der des tragischen Helden Joel Meier.&nbsp;--jl&nbsp;</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>«Das ist nicht tolerierbar»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/91712</link>
<description><![CDATA[Der zweite Finalkampf schlägt hohe Wogen. Die Unsportlichkeiten zwischen Willisau und Freiamt geben auch dem Zentralvorstand von «Swiss Wrestling» zu denken....]]></description>
<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 21:16:05 +0100</pubDate>
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<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Der zweite Finalkampf schlägt hohe Wogen. Die Unsportlichkeiten zwischen Willisau und Freiamt geben auch dem Zentralvorstand von «Swiss Wrestling» zu denken. Präsident Werner Bossert äussert sich zu den Ereignissen.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p><strong><em>Wie fühlen Sie sich nach dem Final?</em></strong></p><p><strong>Werner Bossert:</strong>&nbsp;Ich bin nachdenklich und aufgewühlt über all das, was passiert ist. Solche Bilder sind des Ringsports unwürdig. Es ist traurig, dass die RS Freiamt so verloren hat, nachdem die erste Halbzeit für Freiamt so perfekt begonnen hatte. Wir müssen jetzt über die Bücher und evaluieren, was dazu geführt hat, dass es so weit kam. Bierdosen auf die Matte zu werfen – das hat im Ringsport nichts zu suchen.</p><p><strong><em>Ayshkanov wurde wegen des Mittelfingers in Richtung Fans disqualifiziert und wegen der Bierdose, die er zurückgeworfen hat.</em></strong></p><p>Richtig. Das Foul gegen seinen Gegner Reto Reichmuth wurde vom Kampfrichter korrekt abgepfiffen. Sein Verhalten danach wurde von den Unparteiischen als unsportlich eingestuft. Und im Reglement ist klar festgelegt, dass dies eine Disqualifikation zur Folge hat. Die Schiedsrichter hatten keine andere Wahl. Was im Disziplinarverfahren noch herauskommen wird, bleibt abzuwarten. Wie gesagt, wir sind noch in der Evaluationsphase.</p><p><strong><em>Nach dem Final wollten die Kampfrichter nicht sagen, dass die Entscheidung eindeutig war und es keine andere Wahl gab. Die Situation wurde nicht kommentiert.</em></strong></p><p>Das kann sein, dass sie sich direkt nach dem Final bedeckt hielten.</p><p><strong><em>Sie waren selbst Sportler. Wie hätten Sie reagiert, wenn Sie während eines Kampfes mit Bierdosen beworfen werden?</em></strong></p><p>Vor 1700 Zuschauern in einem Final können die Nerven von Athleten und Verantwortlichen strapaziert werden. Für die Beteiligten ist das eine grosse mentale Belastung.</p><p><strong><em>Kann man da menschlich nicht ein wenig nachvollziehen, dass die Nerven mit ihm durchgehen und er eine Bierdose zurückwirft?</em></strong></p><p>Ich habe jedenfalls noch nie erlebt, dass ein Ringer sich so nicht im Griff hat.</p><p><strong><em>Er war nicht die einzige Person in der Halle, die die Kontrolle verloren hat. Laut Reglement ist der Heimclub für die Sicherheit des Gastclubs, der Kampfrichter und der Zuschauer verantwortlich. Hat Willisau einen guten Job gemacht, wenn Bierdosen in Richtung der Ringer fliegen?</em></strong></p><p>Auch da müssen wir über die Bücher. Es kann sein, dass der RC Willisau ebenfalls sanktioniert wird. Eine weitere Option ist ein Verbot von Bierdosen in der Halle und ein grösserer Abstand zwischen Zuschauern und Matte steht auch im Raum. Wir tun alles, damit es solche Bilder nie mehr gibt.</p><p><strong><em>Es kursiert ein Video, in dem Jonas Bossert nach dem Sieg gegen Marc Weber zu Kampfrichter Kilian Motzer geht und abklatscht. Ihre Meinung dazu?</em></strong></p><p>Es ist im internationalen Ringen üblich, dass Kämpfer am Ende alle drei Richter abklatschen. Jonas war ein Internationaler und hat das vermutlich aus Gewohnheit so gemacht. Er war der Einzige. Und im Kontext mit allem anderen verstehe ich, dass das seltsam wirkt. Ich glaube aber, dass die Situation heisser hochgekocht wird, als sie ist.</p><p><strong><em>Als Ayshkanov die Bierdose zurückwirft, schubst ihn Kilian Motzer. Müssten die Kampfrichter da nicht deeskalieren?</em></strong></p><p>Selbstverständlich müssen sie das.</p><p><strong><em>Die Stimmung ist ein Pulverfass und einer der Kampfrichter schubst einen Athleten. Denjenigen, der provoziert wurde. Ist das für Sie deeskalierend?</em></strong></p><p>Nein. Die Szene habe ich so aber noch nicht gesehen. Das wird alles in die Evaluation der Geschehnisse mit einfliessen.</p><p><strong><em>Man macht es sich zu einfach, Ayshkanov als Buhmann hinzustellen. Er hat reagiert, als die Dosen von den Willisau-Fans kamen und seine Gesundheit gefährdet haben.</em></strong></p><p>Wir wollen da nicht von Willis au-Fans oder Freiamt-Fans sprechen. Es waren unter den 1700 Fans einige Zuschauer, die keinen guten Eindruck hinterlassen haben. Nochmals, solche Situationen wollen und können wir nicht akzeptieren.</p><p><strong><em>In diesem Moment war eindeutig, woher die Bierdosen kamen.</em></strong></p><p>Da gebe ich Ihnen recht. Aber es gehört auch zur Professionalität eines Ringers, da ruhig zu bleiben.</p><p><strong><em>Der Beigeschmack bleibt, dass es reicht, wenn Zuschauer einen Athleten lang und primitiv genug provozieren, bis er reagiert. Dann gibt es als Belohnung die Meisterschale?</em></strong></p><p>(Seufzt) Ich verstehe diese Aussage. Wir müssen daran arbeiten, dass so etwas nie mehr passiert. Da müssen Sie dem Verband aber Zeit lassen. Die Ereignisse sind wirklich sehr frisch. Ich bin 40 Jahre im Ringersport tätig und habe solche Szenen noch nie gesehen. Und ich will sie nie mehr sehen. Das ist nicht tolerierbar.</p><p><strong><em>Über die Kämpfe spricht niemand. Nur über diese eine unschöne Szene. Wie gross ist der Schaden, den das Ringen in der Schweiz davonträgt?</em></strong></p><p>Genau, leider spricht niemand über die anderen neun schönen Kämpfe, die tolle Arena oder die wunderbaren Choreos der beiden Fanlager. Es kann ein grosser Schaden entstehen, wenn die Eltern mit ihren Kindern nicht mehr zum Ringen kommen. Oder wenn die Eltern ihre Kinder aus den Vereinen nehmen. Das alles gilt es zu verhindern. Es wartet viel Arbeit auf uns.</p><p><strong>Zur Person</strong></p><p>Werner Bossert ist seit 2018 Präsident des Zentralvorstandes von Swiss Wrestling. Der 53-Jährige war langjähriges Mitglied des RC Willisau. 1990 war er als Aktivringer dabei, als die Innerschweizer den ersten Schweizer-Meister-Titel holten. Werner Bosserts Bruder Hubert war damals Trainer. Ab 1994 war Werner Bossert Technischer Leiter des Vereins. Dieses Amt hatte er bis 1999 inne. Später war er bei den Willisauern auch Präsident und Sponsoringchef. Er ist der Initiator der Umbenennung des Vereins in «RC Willisau» Lions und Onkel des Aktivringers Jonas Bossert.&nbsp;<em>--red</em></p><p><strong>Statement der RS Freiamt</strong></p><p>Die Freiämter haben sich entschlossen, dem Ringerverband und den Kampfrichtern eine Stellungnahme zukommen zu lassen. Die Freiämter äussern sich zu diversen Vorfällen, die sich im Verlauf des zweiten Finalkampfs ereignet haben. «Wir greifen niemanden an. Wir schildern nur unsere Sicht», sagt Präsident Nicola Küng. «Ich bin auf die Reaktion des Verbandes gespannt.»&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Hochspannung bei Ringern</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/91685</link>
<description><![CDATA[Sven Hirschi ist 29 Jahre jung, Nicola Küng 32. Die Präsidenten der Willisau Lions und der Ringerstaffel Freiamt sprechen über die Rivalität der beiden Vereine...]]></description>
<pubDate>Mon, 13 Dec 2021 19:43:50 +0100</pubDate>
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<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Sven Hirschi ist 29 Jahre jung, Nicola Küng 32. Die Präsidenten der Willisau Lions und der Ringerstaffel Freiamt sprechen über die Rivalität der beiden Vereine und über ihre Hoffnungen vor dem zweiten Finalkampf.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Da ist ordentlich Zündstoff drin. Die Duelle zwischen Freiamt und Willisau sind richtig hitzige Geschichten, fast schon Derbys, ein absoluter Klassiker in der Ringerschweiz. So auch am letzten Samstag. 17:17 endet der Kampf. Willisau gewinnt aufgrund von mehr Einzelsiegen. «Das war heftig», sagt Willisau-Präsident Sven Hirschi, der seit einem Jahr das Oberhaupt des Vereins ist. «Wie so oft war das Duell auf Messers Schneide. Freiamt hat es selber aus den Händen gegeben und verspielt. Mit zwei 4:0-Siegen müsste man am Ende eigentlich jubeln können. Aber unsere Jungs haben starken Willen gezeigt und eine riesige Teamleistung abgerufen.» Freiamt-Präsident Nicola Küng sieht das ähnlich: «Ja, das hätten wir uns nicht mehr nehmen lassen dürfen. Aber jetzt ist es eben so, wir haben es abgehakt. Bei uns fehlte am Schluss die Ruhe und wir liessen uns provozieren.»</p><p><strong>Beide haben Vorreiterrolle</strong></p><p>Auf und neben der Matte geht es jeweils heftig ab bei den Kämpfen zwischen Freiamt und Willisau. Ob Zuschauer, Staff oder Ringer: Alle sind mit Herzblut und Leidenschaft dabei. Niemand will verlieren. Manchmal fallen auch Worte unter der Gürtellinie. «Ach, das war früher noch viel schlimmer», meint Küng. Und Hirschi fügt an: «Das gehört zu einer Rivalität dazu. Beide Lager haben Exponenten, die gerne einmal sticheln und überborden. Die Hauptsache ist, dass man nach dem Kampf miteinander ein Bier trinken und alles vergessen kann.»</p><p>Schliesslich ist diese Rivalität vor allem eines: positiv. «Sie pushen uns zu Höchstleistungen» – und das sagen beide Präsidenten unabhängig voneinander. Beide Vereine bestechen durch Professionalität, durch eine starke Nachwuchsförderung, durch Pflichtbewusstsein. In der Schweiz sind Willisau und Freiamt in einer Vorreiterrolle. «Wir wachsen gemeinsam. Willisau und Freiamt sind auch Vorbilder für andere Vereine», meint Hirschi und fügt an: «Wir müssen aber aufpassen, dass der Abstand zu den anderen Clubs nicht zu gross wird. Diese Lücke wird immer grösser.» Denn neben Kriessern und vielleicht noch Einsiedeln kann kein Verein mithalten mit den beiden Ligakönigen. «Dieses Jahr war extrem», sagt Küng und verweist auf die überdeutlichen Halbfinalduelle. Freiamt bezwingt Kriessern locker (24:12 und 28:8). Und Willisau fegt Einsiedeln zweimal aus der Halle (29:11 und 26:13). Küng relativiert: «Schattdorf hat viele junge Ringer, da kommt etwas nach.» Abgestiegen ist Hergiswil und mit Oberriet-Grabs (Nachbardorf von Kriessern) kommt ein vielversprechender Verein in die&nbsp;NLA.</p><p><strong>«Es wird wieder eng»</strong></p><p>Zurück zur Rivalität zwischen Freiamt und Willisau. Beide Präsidenten stehen seit Wochen in engem Kontakt. Hirschi sagt über Küng: «Ein guter Typ, wir verstehen uns bestens.» Und Küng sagt über Hirschi: «Das Verhältnis ist freundschaftlich und gut.» Friede, Freude, Ringerkuchen? Ja. Aber nur bis man auf den Final zu sprechen kommt. In der Willisauer BBZ-Halle dürfen über 1000 Leute hinein. Ausnahmebewilligung. «Alles ist offen. Wir werden alles geben für unseren 16. Meistertitel. Es wird wieder knapp werden», prophezeit Willisaus Hirschi. «Wir hoffen, dass das Wettkampfglück dieses Mal etwas mehr auf unserer Seite ist, und wir haben uns am Dienstag hingesetzt und besprochen, was wir besser machen werden. Wir müssen und werden dafür aber auch ein paar enge Duelle mehr für uns entscheiden», sagt Küng. Wenn Freiamt gewinnt, wäre der dritte und entscheidende Finalkampf in Muri. «Das wäre natürlich lässig. Um diesen Showdown zu erreichen, geben wir alles», sagt Küng. Übrigens: Nur bei einem erneuten Unentschieden (und mehr Einzelsiegen für Freiamt) wäre der dritte Final in Willisau.</p><p>Die Schlussworte gehören Freiamt-Präsident Nicola Küng: «Egal, wie der Final ausgeht: Das Wichtigste ist, man begegnet sich mit Anstand und Respekt. Zum Wohle des Ringsports. Und das war in der Vergangenheit immer der Fall. Wenn man sich dann noch solche atemberaubende Finals liefert, ist das umso besser.»</p><p><strong>Der «böse» Ayshkanov</strong></p><p>Besonders eine Personalie im Lager der Freiämter sorgt in Willisau für rote Köpfe. Sein Name: Magomed Ayshkanov. Beruf: Kampfmonster. In dieser Saison hat er es gemäss Willisau-Präsident Sven Hirschi «leicht übertrieben». An der Schweizer Meisterschaft verletzt sich Willisaus Leistungsträger Samuel Scherrer im Kampf gegen den gebürtigen Russen in Diensten der Ringerstaffel Freiamt. «Im Vorrundenkampf verletzte er dann Dominik Bossert», erzählt Hirschi. Und schliesslich war im ersten Finalkampf am Samstag Willisaus Olympionike Stefan Reichmuth dran. Mit einer cleveren und überraschenden Taktik nahm Ayshkanov den Willisauer in die Mangel – und liess ihn nicht mehr los. Die Ringrichter warteten unverständlich lange, bis Reichmuth erlöst wurde und Ayshkanov den 4:0-Sieg bejubeln konnte. Reichmuth wird im zweiten Kampf mit Verdacht auf Muskelbündelabriss fehlen. Die Luzerner müssen so den dritten Ausfall im Schwergewicht verkraften. Hirschi sagt diplomatisch: «Die Auftritte von Ayshkanov sind aus unserer Sicht schwierig und unglücklich. Wir nehmen es sportlich.» RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng fühlt irgendwie mit: «Natürlich ist es nicht schön, wenn sich Ringer verletzen. Aber Magomed ist ein fairer Sportler und keine seiner Aktionen war regelwidrig oder unfair. Er hat im Final gezeigt, welch fantastische Technik er hat und dass er auf einem tollen Niveau ringt.» Übrigens: Die Freiämter Ringer können in Vollbesetzung antreten.&nbsp;<em>--spr</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Kraftpaket aus Brunnen</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/91684</link>
<description><![CDATA[Seit dieser Saison kämpft der Internationale Damian von Euw mit einer Doppellizenz für die RS Freiamt. Der 23-Jährige, der der RR Brunnen angehört, könnte das...]]></description>
<pubDate>Mon, 13 Dec 2021 19:40:59 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Seit dieser Saison kämpft der Internationale Damian von Euw mit einer Doppellizenz für die RS Freiamt. Der 23-Jährige, der der RR Brunnen angehört, könnte das fehlende Puzzlestück in Freiamts Team sein, das den Titel bringt.</strong></p><p>Spätestens im Halbfinal-Rückkampf gegen Kriessern, als Damian von Euw den amtierenden U23-Vizeweltmeister Ramon Betschart zweimal gnadenlos auf die Matte schleuderte, wusste auch der letzte Ringsport-Laie, was für eine Kampfmaschine sich die RS Freiamt mit einer Doppellizenz gesichert hat und dass der Mann aus Brunnen nicht nur optisch ein Modellathlet ist, sondern ringertechnisch einiges auf dem Kasten hat. «Ich hatte noch etwas gutzumachen aus dem Hinkampf», sagt von Euw.</p><p>Dort trennten sich er und Betschart mit 6:6 nach Einzelpunkten und 1:2 aus von Euws Sicht nach Teampunkten. «Meiner Meinung nach habe ich da am Ende noch gepunktet. Ich hätte da schon gewinnen müssen. Aber es bringt nichts, zu lamentieren. Die Leistung muss auf der Matte kommen. Und die habe ich im Rückkampf gezeigt.» Dass er nach dem 6:6 damals sofort zu Freiamt-Coach Marcel Leutert gerannt ist, um zu fragen, ob im Halbfinal schon eine Video-Challenge möglich ist, zeigt aber, wie ehrgeizig der Innerschweizer ist.</p><p><strong>Ziel: Olympia 2024</strong></p><p>Das ist nicht grossartig erstaunlich. Im Alter von zehn Jahren zum Sport gekommen ist der gelernte Kaufmann mittlerweile professioneller Ringer. Er lebt für den Sport – und vom Sport. «Wenn ich zu Hause in Brunnen bin, dann trainiere ich rund siebenmal die Woche. Hinzu kommt ein Wettkampf am Wochenende. Ansonsten ist der Lifestyle allgemein auf den Sport ausgerichtet. Zu den Trainings und Wettkämpfen kommen regenerative Massnahmen, wie Massagen, Physiotherapie, Sauna. Der Tag ist also durchaus ausgefüllt.»</p><p>Um weiterzukommen, begann er 2013 in Aristau bei Andrey Maltsev zu trainieren. Mit Christian Zemp, dem zweiten Innerschweizer Internationalen in Reihen der Freiämter, ist von Euw gut befreundet. «Ich hatte schon vorher einen Bezug zur RS Freiamt und sie hatten schon länger Interesse, dass ich für sie ringe. Jetzt hat es geklappt.»</p><p>Sein grosses Ziel sind die Olympischen Spiele 2024 in Paris. Deshalb trainiert von Euw mehrere Monate im Jahr in Moskau. Dort bestreitet er drei Trainingseinheiten täglich, vier Tage die Woche. Dass sich der Aufwand lohnt und er international durchaus konkurrenzfähig ist, hat er mit einem 7. Rang an einer Weltmeisterschaft, zwei 5. Plätzen an Europameisterschaften sowie dem Vizeweltmeister-Titel an der Militärweltmeisterschaft 2018 bewiesen. Jetzt will er Vollgas für die RS Freiamt geben. «Ich will in jedem Kampf meine maximale Leistung abrufen können, Erfahrungen sammeln und nach Möglichkeit Schweizer Meister werden.»</p><p><strong>Gegen Willisaus 120-kg-Paket</strong></p><p>Und Erfahrungen hat er bereits sammeln können. Beispielsweise wie es ist, wenn man gegen einen deutlich schwereren Gegner antritt. Das 186 cm grosse und rund 95 kg schwere Kraftpaket aus Brunnen musste gegen Willisaus Delian Alishahi ran. Kampfgewicht um die 120 kg. Dazu ist Alishahi nicht nur körperlich ein Schwergewicht, sondern auch ein sehr guter Ringer, der an der U23-Weltmeisterschaft in Belgrad den 5. Rang in seiner Gewichtsklasse geholt hat.</p><p>Was sich von Euw nicht vorwerfen lassen muss: Er hat definitiv sein Bestes gegeben, Alishahi gefordert und nur mit 1:2 verloren. Zum Vergleich: Die letzten vier Mal, als Alishahi auf einen Freiämter traf, war es jedes Mal Roman Zurfluh. Ebenfalls ein klasse Ringer, der aber immer mit 0:4 von der Matte musste gegen das Schwergewicht. «Ich traue mir auch zu, Delian zu besiegen», sagt von Euw. Das Duell im Hinkampf war eine der knappen Freiämter Niederlagen, die zum 17:17 führten. Im Rückkampf könnte ein Sieg von Euws einer von denen sein, welche die RS Freiamt wieder zurück ins Rennen um den Meistertitel bringen. Dann könnte von Euw alle Ziele, die er mit der RS Freiamt hat, abhaken.</p><p>Denn obwohl er Teil der RR Brunnen ist und «nur» mit Doppellizenz für Freiamt ringt, ist für von Euw klar: «Ich bin aktuell Teil des Teams und hätte Anteil am Gewinn der Meisterschaft. Insofern würde ich mich als gleichwertigen Schweizer Meister sehen», sagt er augenzwinkernd.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Es fehlte nur wenig</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/91586</link>
<description><![CDATA[Am Ende steht es 17:17. Doch weil die Freiämter nur drei von zehn Duellen auf der Matte gewinnen, geht der Sieg im ersten Finalkampf der Nationalliga A an die Willisauer....]]></description>
<pubDate>Wed, 08 Dec 2021 16:11:37 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am Ende steht es 17:17. Doch weil die Freiämter nur drei von zehn Duellen auf der Matte gewinnen, geht der Sieg im ersten Finalkampf der Nationalliga A an die Willisauer. Vor toller Kulisse mit 1000 Zuschauern und grandioser Stimmung ist es das erwartet&nbsp;spannende Aufeinandertreffen der beiden besten Ringerteams der Schweiz. Am Ende behalten die Willisauer die Oberhand. Nun müssen die Freiämter in Willisau siegen.&nbsp;<em>--red</em></p><p><strong>Drei Explosionen reichen nicht</strong></p><p><em>Ringen, Nationalliga A, Final, Hinkampf: RS Freiamt – RC Willisau 17:17 (10:6)</em></p><p><strong>1000 Zuschauer, ein gesperrter Trainer, ein «gebrochener» Olympionike und ein Unentschieden, das eine bittere Pleite für die RS Freiamt ist. Der Final-Hinkampf zwischen der RS Freiamt und Willisau in der Bachmattenhalle in Muri hatte einiges zu bieten.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Es ist der Kampf der Giganten. Im Freistil bis 97 kg treffen Freiamts Magomed Ayshkanov und Stefan «Stifi» Reichmuth aufeinander. Auf der einen Seite der knallharte Tschetschene, der auch ein erfolgreicher MMA-Kämpfer ist. Auf der anderen Seite der Teilnehmer von Olympia in Tokio. Die Favoritenrolle liegt glasklar bei Reichmuth. Viermal traf er auf Ayshkanov. Viermal ging er als Sieger von der Matte.</p><p>Doch dieses Mal geht alles sehr schnell. Ayshkanov drückt Reichmuth zu Boden. Schultersieg. Doch die Kampfrichter warten zu. Worauf genau? Das weiss niemand. Ayshkanov hat den Olympioniken brutal fixiert. Er will sich den Erfolg nicht mehr nehmen lassen. Reichmuth klopft ab, hat Schmerzen. Irgendwann erlösen ihn die Unparteiischen. Mit fatalen Folgen. Reichmuth kann kaum noch gehen – ja nicht mal stehen. Die Freiämter bejubeln den Tschetschenen. Die Willisauer pfeifen ihn aus. Es ist ein Hexenkessel mit 1000 Zuschauern in der Bachmattenhalle. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist der Final lanciert. Und spätestens jetzt macht auch die RS Freiamt mit.</p><p><strong>Leutert gesperrt, Bucher muss coachen</strong></p><p>Davor lief es nicht optimal für die RS Freiamt. Diese wurde von Adi Bucher gecoacht. Trainer Marcel Leutert sah im zweiten Halbfinal gegen Kriessern die Gelbe Karte. Da er schon in der Vorrunde in Willisau Gelb kassierte, wurde er gesperrt und von seinem Vorgänger vertreten. Dieser musste in den ersten drei Kämpfen zusehen, wie der «Worst Case» für die RS Freiamt eintritt. Es war davon auszugehen, dass zwischen zwei so ausgeglichenen Mannschaften die Kämpfe knapp sein würden. Das Problem: Die ersten knappen Kämpfe gehen allesamt an die Willisauer. Nils Leutert unterliegt gegen Timon Zeder mit 1:2, ebenso Damian von Euw gegen Delian Alishahi und Nino Leutert gegen Dimitar Sandov.</p><p>Ayshkanovs Sieg gegen Reichmuth schien die RS Freiamt entfesselt zu haben. Tatsächlich folgen auf die erste Leistungsexplosion zwei weitere. Michael Bucher gewinnt gegen Lukas Bossert mit 3:0. Mit einer 10:6-Führung geht es in die Pause. Danach feiert Christian Zemp ein Comeback nach Mass. Der 21-Jährige, dessen Einsatz im Final wegen einer Verletzung lange fraglich war, holt den zweiten Schultersieg für die RS Freiamt. Nach seinem 4:0 gegen Daniel Häfliger führen die Freiämter mit 14:6. Es schien jetzt für die Freiämter zu laufen.</p><p><strong>Unnötig aus Händen gegeben</strong></p><p>Zemp hadert am Ende des Abends mit seinen Emotionen. Einerseits die Freude über seine gelungene Rückkehr. Andererseits die Enttäuschung darüber, dass sein Kampf der letzte war, den die Freiämter gewinnen können. «Wir wussten, dass die Duelle knapp werden», sagt er. «Danach kippt aber wirklich alles zugunsten der Willisauer. Gewisse Aktionen waren von uns auch dumm ausgerungen. So konnten sie wieder herankommen.»</p><p>Bitter für die Freiämter. Eine knappe Niederlage jagt die nächste. Während man aber vor Ayshkanovs Explosion den Eindruck hatte, dass die Freiämter etwas zu ungestüm sind, haben es nach dem Schultersieg von Zemp auch die Kampfrichter nicht besonders gut mit der RS Freiamt gemeint. Eine bewusste Benachteiligung des Gastgebers? Vermutlich nicht. Doch das Kampfrichtertrio schien sich – wie bei der Verletzung von Reichmuth – oft uneinig zu sein und liess eine klare Linie vermissen. Meist zuungunsten der RS Freiamt. Trotzdem muss sich der Gastgeber an der eigenen Nase nehmen. Denn auch Fehlentscheidungen der Kampfrichter kann man auf der Matte noch korrigieren.</p><p>Nach dem letzten Kampf zwischen Yves Müllhaupt und Jonas Bossert ist der Vorsprung komplett weggeschmolzen. Es steht 17:17-unentschieden. Und noch schlimmer: Weil die Willisauer gleich sieben der zehn Einzelbegegnungen für sich entscheiden konnten, geht der Sieg an den amtierenden Meister Willisau.</p><p>Damit steht die RS Freiamt nach dem ersten Finalkampf mit dem Rücken zur Wand. Christian Zemp ist da optimistischer. «Ein 17:17 ist enorm knapp. Da kann man überall einen fehlenden Punkt suchen. Wir werden sicher keine Mühe haben, uns aufzuraffen und in Willisau noch einmal Vollgas zu geben.» Im Rückkampf am Samstag (19 Uhr, Sporthalle BBZ Willisau) muss für die Freiämter ein Sieg her. Dann würde die Entscheidung über den Schweizer Meister in einem dritten Kampf in Muri fallen. Bei einer Niederlage wäre Willisaus Titelverteidigung perfekt. Um das zu verhindern, reichen nicht nur drei Leistungsexplosionen. Die ausgeglichenen Kämpfe müssen auch gewonnen werden. Zemp: «Das kommt schon gut.»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>«Wir wurden provoziert»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/91584</link>
<description><![CDATA[Von 2016 bis 2018 war Adi Bucher Cheftrainer der RS Freiamt. Für den Kampf gegen Willisau ist er wieder in diese Rolle geschlüpft, da Marcel Leutert nach zwei...]]></description>
<pubDate>Wed, 08 Dec 2021 16:00:07 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Von 2016 bis 2018 war Adi Bucher Cheftrainer der RS Freiamt. Für den Kampf gegen Willisau ist er wieder in diese Rolle geschlüpft, da Marcel Leutert nach zwei Gelben Karten gesperrt war. Wie ging es den beiden Trainern während dem Nervenkrimi?</strong></p><p>«Es war anders, im Vergleich zu früher, als ich noch Trainer war», sagt Adi Bucher über sein Comeback auf der Trainerbank der RS Freiamt. «Ich wusste, dass ich heute nur der verlängerte Arm von Marcel Leutert bin. Deshalb war ich auch etwas nervös. Irgendwann ist die Nervosität zum Glück verflogen. Das Ergebnis ist aber unglaublich bitter.»</p><p><strong>«Haben uns von den Emotionen leiten lassen»</strong></p><p>An Bucher selbst lag es sicher nicht. Er hat das Team souverän gecoacht und die «Video Challenge» (im Final kann neu in strittigen Situationen von einem Videobeweis Gebrauch gemacht werden ) geschickt eingesetzt. Damit hat er in einigen Kämpfen und strittigen Situationen Schadensbegrenzung für sein Team betreiben können.</p><p>Der Grund für die Niederlage sind für ihn die engen Kämpfe. «Wir gewinnen nur dreimal und es steht am Ende Unentschieden. Das zeigt, wie eng die anderen Duelle verliefen. Das sind alles Paarungen, die auf beide Seiten kippen können. Wir hätten diese sieben Kämpfe alle gewinnen können. Jetzt gab es sieben Niederlagen.» Der Vertretungstrainer ergänzt: «Wenn man gegen einen Stefan Reichmuth einen Schultersieg holt und am Ende als Verlierer dasteht, ist das unglaublich bitter.»</p><p>Abgesehen von der Nervosität im Vorfeld scheint Bucher den Kampf gut vertragen zu haben und kann – aller Enttäuschung zum Trotz – den Kampf schnell nüchtern analysieren. Marcel Leutert braucht mehr Zeit. Ihm geht es schlecht. «Das ist nichts für mich. Wenn du coachen darfst, hast du deinen Platz in der Ecke auf dem Stuhl. Aber so hin und her zu tigern, ohne eingreifen zu können, das ist schlimmer für mich. Ich bin froh, dass ich nächste Woche wieder coachen darf.»</p><p>Dann lässt Leutert seinen Emotionen freien Lauf. «Wir wurden auch provoziert. Nicht nur vom Gegner. Auch von den Kampfrichtern. Da nehme ich jetzt auch kein Blatt vor den Mund. Ich will jetzt die Niederlage aber auch nicht an den Kampfrichtern festmachen. Willisau hatte die nötige Coolness in happigen Situationen. Und wir haben uns von den Emotionen leiten lassen. Wir müssen lernen, uns davon nicht beeinflussen zu lassen.»</p><p><strong>Der verflixte fehlende Punkt</strong></p><p>Leutert ärgert sich auch darüber, dass es wieder so knapp war gegen Willisau. «Es ist immer dieser eine Punkt, der uns fehlt. Wir hätten wieder gewinnen können. Man kann den Punkt erneut in vielen Kämpfen suchen. Es wäre machbar gewesen.» Da das Unentschieden als Sieg für Willisau gewertet wird, hat Freiamt eine andere Ausgangslage als in den Vorjahren. Damals konnte man den Heimkampf für sich entscheiden und hat dann auswärts verloren. Leutert: «Es läuft nicht immer, wie man es sich wünscht. Jetzt müssen wir den Spiess halt umdrehen und in Willisau gewinnen. Wir geben sicher nicht auf. Es geht jetzt erst richtig los. Gewinnen wir in Willisau, haben wir den letzten Kampf zu Hause. Es liegt noch alles drin.»&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Mit Glücksschnauz zum Titel</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/91441</link>
<description><![CDATA[Joel Meier stammt aus einer Ringerfamilie und hat den Sport im Blut. Der 21-Jährige, dessen Zwirbelschnauz zu seinem Markenzeichen geworden ist, wird langsam zum...]]></description>
<pubDate>Fri, 03 Dec 2021 13:36:27 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Joel Meier stammt aus einer Ringerfamilie und hat den Sport im Blut. Der 21-Jährige, dessen Zwirbelschnauz zu seinem Markenzeichen geworden ist, wird langsam zum Leistungsträger im Team von Marcel Leutert. Und im Vorfeld des Finals besonders wertvoll – Meier hat Meisterschaftserfahrung.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Ganz enttäuscht ist Joel Meier, weil er vor Kurzem die Spitzen seines Schnauzbartes kürzen musste. Die Zwirbel, die zum Markenzeichen des Niederwilers geworden sind, kommen nicht mehr so gut zur Geltung. «Es wächst ja zum Glück wieder nach», sagt der 21-Jährige.</p><p>Wenn er das Ringertenue trägt, erinnert Meier mit seiner Gesichtsbehaarung an einen klassischen Jahrmarkts-Gewichtheber, wie sie auf Jahrmärkten zum Ende des 19. Jahrhunderts zu finden waren. Eine Attraktion, die meist als «stärkster Mann der Welt» präsentiert wurde. «So kräftig bin ich dann doch nicht», sagt Meier lachend. Unterschätzen darf man die Kraft des Kaderringers, der nebenbei Nationalturner ist und als Landschaftsgärtner arbeitet, aber nicht. Und technisch hat er als Ringer einiges drauf. Mit 15 Jahren wurde Meier Teil des Nationalkaders. Zu Ende des Jahres will er seinen Rücktritt erklären. «Ich möchte mich darauf konzentrieren, ein guter Nationalliga-A-Ringer zu werden, und vielleicht bei den Einzelmeisterschaften den einen oder anderen Titel holen.»</p><p>Sein bisher grösster Erfolg im Einzel ist der Vize-Schweizer-Meister-Titel bei den Aktiven im Freistil in diesem Jahr. Zuvor holte er 2019 bei den Junioren im Freistil Bronze.</p><p><strong>2014 Meister geworden</strong></p><p>In der Mannschaftsmeisterschaft hat er dieses Jahr in acht von zwölf Kämpfen mitgewirkt. Vier Siege und vier Niederlagen sind seine Bilanz. «Ich gehöre langsam dazu zum Aktivkader», sagt er mit einem Lächeln. «Letztes Jahr, als wir Vizemeister geworden sind, habe ich mich zum ersten Mal so richtig als Teil der ersten Mannschaft gefühlt. Deshalb würde ich das auch als meinen grössten Erfolg in der Mannschaftsmeisterschaft bezeichnen.» Dabei ist das nicht ganz korrekt. Beim letzten Titel der Freiämter im Jahr 2014 ist Meier Teil des Kaders. Der damals 14-Jährige verliert zwar alle seine sieben Kämpfe in dieser Saison, macht aber seine ersten Schritte bei den «Grossen».</p><p>Damals war der Niederwiler noch ein Leichtgewicht. Irgendwann musste er im Aktivteam Nils und Nino Leutert weichen. In den nächsthöheren Gewichtsklassen sind Leute wie Randy Vock, Michael Bucher und Pascal Strebel zu finden. Jetzt ringt Meier bis 75 oder 80 kg und hat seinen Platz im Team wiedergefunden. Und in mehreren Kämpfen dieser Saison hat er bewiesen, dass er auch den Unterschied ausmachen kann.</p><p><strong>Die Ringerfamilie</strong></p><p>Dass Meier so früh in den Aktivkader der RS Freiamt kam und auch seit bald sechs Jahren im Nationalkader ist, liegt einerseits daran, dass er früh mit dem Sport angefangen hat – er war vier Jahre alt – und andererseits, dass es ihm in die Wiege gelegt wurde. Sein Onkel Erich Meier war langjähriger Ringer bei den Freiämtern und auch der Erste, der den damals noch vierjährigen Joel Meier ins Training mitgenommen hat. Sein Grossonkel Viktor Meier war ebenfalls Aktivringer, nahm als Kampfrichter viermal an Olympischen Spielen teil. Heute leitet er nach wie vor das Schülertraining bei der RS Freiamt und ist für die Ringer-Riege im Turnverein Niederwil zuständig. Joel Meiers 17-jähriger Bruder Fabien hat schon einige Kämpfe für die zweite Mannschaft der RS Freiamt bestritten. Und als Schwester Jasmine gefragt wird, ob der Sport nicht auch etwas für sie wäre, antwortet sie schlagfertig: «Ich habe eine Zeit lang auch gerungen. Das liegt bei uns wirklich in der Familie.» Dementsprechend besteht Joel Meiers Tag auch aus aufstehen, arbeiten gehen, Training, nach Hause, ins Bett und dann wieder von vorne.</p><p><strong>Mehr Zeit fürs Nationalturnen</strong></p><p>Ein weiterer Grund, wieso Meier aus dem Nationalkader zurücktritt: Bis vor kurzer Zeit trainierte er acht- bis neunmal pro Woche. Nun reduziert er das Training auf vier bis fünf Einheiten. Fürs Nationalturnen hatte er mit dem enormen Trainingspensum beispielsweise kaum noch Zeit. Trotzdem hat es ihm an der Schweizer Meisterschaft in diesem Jahr für einen Kranz gereicht. «Da liegt sicher auch mehr drin, wenn ich wieder mehr Zeit zum Trainieren habe.»</p><p>Dass er eine solche Begeisterung für diesen Sport hat, liegt an seinem Vater. André Meier hat gemeinsam mit Schwinger/ Bobfahrer Dani Schmid und dem ehemaligen RS-Freiamt-Trainer Adi Bucher in Aristau eine Trainingsgruppe fürs Nationalturnen aufgebaut. Bei den Nachwuchsringern ist André Meier kein Unbekannter. Bei gemeinsamen Trainingslagern der Ringer und der Nationalturner war er als Leiter dabei. Tragischerweise ist André Meier Anfang 2020 unerwartet verstorben. Mit dem Kranz an der Schweizer Meisterschaft – obwohl er kaum Zeit zum Training hatte – macht Joel Meier seinem Vater alle Ehre.</p><p><strong>Final-Schnurrbart bleibt dran</strong></p><p>Und auch im Ringen will er seiner Familie alle Ehre machen. Sowohl seinen Blutsverwandten wie auch der RS Freiamt, die er als zweite Familie bezeichnet. «Am liebsten würde ich noch 15 Titel mit der RS Freiamt holen. Mit 35 kann ich dann langsam ans Karriereende denken», sagt Meier lachend. Einen Titel hat er 2014 schon geholt. Gegen Willisau soll jetzt der nächste her. Als Glücksbringer soll auch sein Schnurrbart herhalten. «Ich hab ihn ursprünglich auch wie eine Art Play-off-Bart bei den Eishockeyspielern wachsen lassen. Bis zum Final wird er nicht rasiert.» Bei einem Titel möchte Joel Meier seinen Zwirbelschnauzer dennoch behalten. Er nimmt eine Dose Wachs, um sich den Schnurrbart zu pflegen. «Der bleibt dran.»</p><p><strong>Wichtige Infos</strong></p><p>Damit das Schutzkonzept der RS Freiamt bewilligt wurde, ist neben der 3G-Zertifikatsppicht auch die SwissCovidApp für den Besuch des Finalkampfes erforderlich. Vor Ort kann ein QR-Code gescannt werden. Nach dem Final bestätigt man in der App, dass man die Veranstaltung verlassen hat. Es werden keine persönlichen Daten aufzeichnet und weder Bluetooth noch GPS nutzt. Des Weiteren herrscht Maskenpflicht in der Halle und Sitzplicht beim Konsumieren von Lebensmitteln. Deshalb wird die Bar zur Festwirtschaft umfunktioniert.&nbsp;<em>--red</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Alles Gute, Marcel Leutert</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/91382</link>
<description><![CDATA[Nach dem Zwölf-Punkte-Vorsprung aus dem Hinkampf veredelt die RS Freiamt den Finaleinzug mit einem deutlichen 28:8 gegen Kriessern vor 500 Zuschauern in der heimischen...]]></description>
<pubDate>Wed, 01 Dec 2021 11:28:53 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Nach dem Zwölf-Punkte-Vorsprung aus dem Hinkampf veredelt die RS Freiamt den Finaleinzug mit einem deutlichen 28:8 gegen Kriessern vor 500 Zuschauern in der heimischen Bachmattenhalle in Muri. Damit macht das Team Trainer Marcel Leutert, der am Kampftag seinen 49. Geburtstag feierte, ein besonderes Geschenk.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Die ganze Bachmattenhalle in Muri singt nach dem Rückkampf zwischen Freiamt und Kriessern «Happy Birthday» für Freiamt-Trainer Marcel Leutert. Aus über 500 Kehlen röhrt das Lied. Ein Geburtstag nach Mass für den Trainer? «Kann man so sagen», entgegnet Leutert mit einem breiten Lächeln. Der 28:8-Sieg seines Teams hat ihm diesen sicher versüsst.</p><p>Offenbar wollten die Gäste aus Kriessern das Geburtstagskind auch beschenken. Anders kann man sich Aufstellung und Leistung der Ostschweizer nicht erklären. Im letzten Kampf des Abends punktet Marc Dietsche Joel Meier aus und verhindert damit, dass Kriessern ohne einen einzigen Sieg nach Hause fährt. Die ersten neun Duelle gingen – teilweise überdeutlich – an den Gastgeber. Nach Dietsches 4:0-Sieg steht es am Ende «nur» 28:8. So bitter es für Kriessern klingen mag, das war Schadensbegrenzung. Das Resultat hätte noch deutlicher ausfallen können. «Der Meinung bin ich auch. Als ich die Aufstellung und die Gewichtsdifferenzen gesehen habe, dachte ich mir schon, dass es ein deutlicher Sieg für uns wird.»</p><p><strong>Rätselhafte Aufstellung</strong></p><p>Im Vorfeld des Kampfes hiess es vonseiten der Ostschweizer, dass sie sich noch mit Würde und vielleicht einem knappen Sieg verabschieden wollen. Die Aufstellung hat nichts in diese Richtung angedeutet. Damian Dietsche, Aktivringer und gemeinsam mit Mirco Hutter Teil des Trainerduos, ist nicht angetreten, obwohl er im Hinkampf als bester Kriessener galt. Auch Kaderringer Dominik Laritz wurde im letzten Moment aus der Aufstellung gestrichen. Begründung: Er ist angeschlagen. Offenbar wollen sich die Ostschweizer für die Bronzekämpfe gegen Einsiedeln schonen.</p><p><strong>Wenn der Vize-Weltmeister fliegt&nbsp; und der Gegner 115 kg wiegt</strong></p><p>Auch wenn Kriessern am Ende chancenlos war, mussten sich die Freiämter den Sieg erarbeiten. Einige Kämpfe gilt es dabei hervorzuheben. Roman Zurfluh beispielsweise durfte im Freistil bis 130 kg mit seinen 91 kg Kampfgewicht gegen Noel Hutter ran. Dieser ist 115 kg schwer und hat damit ganze 24 Kilogramm mehr auf den Rippen als der Freiämter. Zurfluh liess sich davon nicht beirren. Technisch war er Hutter deutlich überlegen. Die Gewichtsdifferenz hat dem Freiämter aber zu schaffen gemacht. So gab es nur ein 4:1 nach technischen Punkten für Zurfluh.</p><p>Spannend war das Duell zwischen Doppellizenzer Damian von Euw und Ramon Betschart. Betschart, der vor Kurzem in Belgrad U23-Vize-Weltmeister geworden ist, hatte mit von Euw schon im Hinkampf seine Mühe. Damals endete das Duell 6:6 nach technischen Punkten, und es gab ein knappes 2:1 für Betschart. In Muri liess von Euw seinen Gegner spüren, dass ihn die Niederlage im Hinkampf geärgert hat. Nachdem Betschart wegen Passivität schon einen Strafpunkt kassiert hat, erwischt in von Euw zweimal, wirbelt ihn durch die Luft und holt zwei Vier-Punkte-Wertungen. Immerhin zeigt Betschart, dass er nicht umsonst Vize-Weltmeister ist und revanchiert sich ebenfalls mit einer Vier-Punkte-Wertung. Der Kampf geht diesmal dennoch an von Euw.</p><p><strong>Die Leichtigkeit des Randy Vock</strong></p><p>Bezeichnend für die Aufstellung von Kriessern war der Kampf von Randy Vock. Der EM-Bronze-Gewinner von 2019 durfte gegen Michel Steger ran. Der 18-Jährige ringt seine erste komplette NLA-Saison mit Kriessern. Mit Ausnahme eines Kampfes, den er forfait gewann, weil ihm kein Gegner gegenüberstand, hat er vor dem Duell gegen Vock neun Niederlagen kassiert.</p><p>Einige Sekunden sah es dann so aus, als könnte er Vock aber tatsächlich Probleme bereiten und vielleicht sogar punkten. Der Freiämter hatte aber offenbar schnell die Schnauze voll vom Gegner und legte ihn – als wäre es das Leichteste auf der Welt – auf den Rücken. Schultersieg.</p><p><strong>Emotionen drohen überzukochen</strong></p><p>Apropos Schultersieg. Ein solcher wurde Yves Müllhaupt nicht gegeben, obwohl er Gegner David Hungerbühler auf den Rücken gelegt hat (siehe Artikel unten). Marcel Leutert hat sich lauthals beschwert, und auch von den Kamprichtern ein Geburtstagsgeschenk bekommen. Eines, auf das er gerne verzichtet hätte. Das Präsent gab es in Form einer Gelben Karte. Im Kampf Müllhaupt/Hungerbühler und in denjenigen zwischen Nino Leutert und Dorien Hutter drohten die Emotionen zwischenzeitlich überzukochen. Marcel Leutert: «Ich hatte heute teilweise auch den Eindruck, dass die sich lieber prügeln wollen, als technisch zu ringen. Keine Ahnung, was mit ihnen los war.»</p><p>Müllhaupt und Nino Leutert bestrafen ihre Gegner mit einem 3:1beziehungsweise 4:0-Sieg. Mit einem 3:0 gegen Christoph Wittenwiler hat Nils Leutert wie sein Bruder dem Vater übrigens auch ein Geburtstagsgeschenk gemacht. Genauso wie auch Flurin Meier, Magomed Ayshkanov und Pascal Strebel. «Wir nehmen den Elan des Kampfes jetzt mit. Fürs Selbstvertrauen war das sicher gut», sagt das Geburtstagskind. «Jetzt, gegen Willisau beginnt aber alles wieder bei null. Es sind andere Konstellationen, andere Aufstellungen. Aber wir freuen uns.»</p><p>Zum 49. Geburtstag hat die RS Freiamt ihrem Trainer ein schönes Geschenk bereitet. Am nächsten Samstag, 19 Uhr, geht es in der Bachmattenhalle in Muri mit dem ersten Finalkampf gegen Willisau los. Am 11. Dezember kommt es zum Rückkampf bei den Luzernern. Ein allfälliger dritter Finalkampf würde am 18. Dezember stattfinden. Eine Woche vor Weihnachten. Falls die Freiämter Ringer also noch nach dem passenden Weihnachtsgeschenk für Marcel Leutert suchen – gegen den Meistertitel hätte er vermutlich nichts einzuwenden.</p><p><strong>Es geht immer um etwas</strong></p><p><em>Beim drittletzten Kampf gehen die Emotionen mit den Ringern durch</em></p><p><strong>Nach sieben Kämpfen war der Halbfinal definitiv entschieden. Weder Finalteilnahme noch Rückkampf-Sieg waren der RS Freiamt noch zu nehmen. Dennoch entwickelte sich zwischen Yves Müllhaupt und David Hungerbühler ein packendes Duell.</strong></p><p>Das Schöne im Sport sind die Emotionen. Und die RS Freiamt und Kriessern haben bewiesen, wie viel davon im Ringen steckt. Sieben Kämpfe sind bereits durch. Die RS Freiamt führt mit 22:3. Der Hinkampf endete 24:12 für die Freiämter. Der Gastgeber steht im Final und wird auch den Rückkampf gewinnen. Es geht um nichts mehr. Oder? Im Kampf zwischen Yves Müllhaupt und David Hungerbühler sieht es nicht danach aus. Es brodelt noch einmal richtig.</p><p><strong>Kein Schultersieg, dafür fliesst Blut</strong></p><p>Was ist passiert? Yves Müllhaupt führt nach technischen Punkten mit 1:0. Dann ergeben sich zwei Situationen, in denen der Weinfelder, der mit Doppellizenz für Freiamt ringt, eigentlich einen Schultersieg holt. «Eigentlich», weil die Kampfrichter in beiden Fällen keinen Schultersieg geben. Im zweiten Fall kommt es sogar so weit, dass Hungerbühler kontert und eine Vier-Punkte-Wertung holt. «So ist das halt im Ringen. Es ist fertig, wenn der Kampfrichter abklopft und nicht vorher», gibt sich Müllhaupt sportlich.</p><p>Die Halle tobt allerdings. Die Ecke der RS Freiamt schäumt vor Wut. Und auch die beiden Ringer sind pures Adrenalin – unter anderem, weil sich beide einen Cut im Gesicht zugezogen haben und wortwörtlich Blut fliesst.</p><p><strong>Ein Schubser und die Halle kocht</strong></p><p>Der Kampf geht weiter. Jetzt holt Müllhaupt eine Vier-Punkte-Wertung. Jetzt brennt es lichterloh. Hungerbühler steht auf, rennt auf den Freiämter los und schubst ihn weg. Müllhaupt packt ihn und schleudert ihn in Richtung Freiämter Zuschauer. Die Stimmung droht komplett überzukochen, zumal der Ostschweizer noch zwei Strafpunkte für seine Aktion kriegt. Der Kampf geht im Anschluss spannend, aber fair zu Ende. Müllhaupt gewinnt mit 3:1. Die Stimmung drohte überzukochen. Stattdessen sahen die 500 Zuschauer in der Bachmattenhalle einen hochemotionalen Kampf, obwohl es schon lange um nichts mehr ging. «Ja, bei mir kann es manchmal etwas emotional werden», sagt Müllhaupt schon fast verlegen. Am Ende können sich alle die Hand geben und sich friedlich miteinander unterhalten. Der Kampf war beste Werbung dafür, dass Ringen ohne Emotionen fast nicht möglich ist, egal wie die Ausgangslage ist. Es geht immer um etwas.</p><p>Umso mehr können sich die Fans des Sports auf die Finalkämpfe zwischen Freiamt und Willisau freuen. Jetzt geht es um nicht weniger als den Schweizer-Meister-Titel. Das wird die Emotionen sicher nicht reduzieren.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Haben etwas gutzumachen</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/91266</link>
<description><![CDATA[Damian Dietsche teilt sich mit Mirco Hutter bei der RS Kriessern den Posten des Cheftrainers. Dazu ist er selbst Aktivringer. Im Hinkampf hat er mit einem 3:0-Sieg...]]></description>
<pubDate>Fri, 26 Nov 2021 12:57:30 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Damian Dietsche teilt sich mit Mirco Hutter bei der RS Kriessern den Posten des Cheftrainers. Dazu ist er selbst Aktivringer. Im Hinkampf hat er mit einem 3:0-Sieg gegen Marc Weber seinen Job gemacht. Jetzt steht er mit seinem Team vor einer Mammutaufgabe: einen Zwölf-Punkte-Rückstand aufzuholen.</strong></p><p><strong><em>Wie ist Ihre Gefühlslage, wenn Sie an morgen Samstag denken?</em></strong></p><p><strong>Damian Dietsche:</strong>&nbsp;Ich verspüre Vorfreude. Wir haben etwas gutzumachen.</p><p><strong><em>Wie motiviert man ein Team vor so einem Kampf?</em></strong></p><p>Es ist ein Halbfinal. Da muss man die Ringer nicht gross motivieren.</p><p><strong><em>Trotz diesem Rückstand? Glauben Sie noch an den Finaleinzug?</em></strong></p><p>Bei diesem Rückstand haben wir nichts mehr zu verlieren und können ohne Druck in den Kampf gehen. Ja,&nbsp;wir glauben noch daran, dass wir das Ergebnis noch drehen können. Gleichzeitig sind wir auch realistisch und wissen, dass unsere Chance auf den Final im sehr kleinen Prozentbereich liegt.</p><p><strong><em>Ist es für Sie schwierig, gleichzeitig als Trainer und Aktivringer aufzutreten?</em></strong></p><p>Manchmal schon. Ich bin froh, dass ich Mirco Hutter an meiner Seite habe. So kann ich mich an den Kämpfen etwas zurücknehmen. Ich muss mich auch auf meine Leistung konzentrieren können.</p><p><strong><em>An Ihnen hat es im Hinkampf ja offensichtlich nicht gelegen. Was lief schief?</em></strong></p><p>Wir hatten schon einen schlechten Start mit Urs Wild, der zusammenbricht. Dann läuft es blöd bei Jeremy Vollenweider, der wegen einer Verletzung aufgeben muss. Und dann gehen wir in viele vermeintlich ausgeglichene Kämpfe, wo Siege von uns möglich wären, und verlieren deutlich. Wir haben schlicht unsere Aufgaben nicht erfüllt.</p><p><strong><em>Was hat die RS Freiamt besser gemacht?</em></strong></p><p>Sie waren cleverer als wir. In den vermeintlich engen Kämpfen wussten sie ihre Punkte zu holen. Wir sind nicht so viel schlechter als die Freiämter, wie das Ergebnis zeigt. Aber in diesem Kampf waren sie einfach cleverer.</p><p><strong><em>Trauen Sie der RS Freiamt den Titel zu?</em></strong></p><p>Ja, absolut. Sie haben ein enorm starkes Team mit viel Potenzial. Ausserdem habe ich den Eindruck, dass sie aus den Niederlagen der Vorjahre gelernt haben und einen weiteren Schritt nach vorn gemacht haben.</p><p><strong><em>Gehen wir vom einem Final zwischen dem RC Willisau und der RS Freiamt aus: Wen sehen Sie stärker?</em></strong></p><p>Freiamt. Sie haben aus meiner Sicht das ausgeglichenere und breitere Kader als Willisau.</p><p><strong><em>Ihre Prognose für morgen Samstag?</em></strong></p><p>Ein knapper Sieg für uns (lacht).</p><p><strong><em>Knapp? Also doch ein Finaleinzug der Freiämter?</em></strong></p><p>Leider ja (lacht). Aber wir haben in dieser Saison dreimal gegen sie deutliche Niederlagen kassiert. Es wird Zeit, dass wir zeigen, was in uns steckt.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Flurin, der Prächtige</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/91230</link>
<description><![CDATA[Die Ringerstaffel Freiamt steht mit eineinhalb Beinen im Final. In Kriessern lassen die Freiämter nichts anbrennen und lassen das Heimteam zwischenzeitlich richtiggehend...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 Nov 2021 18:34:31 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die Ringerstaffel Freiamt steht mit eineinhalb Beinen im Final. In Kriessern lassen die Freiämter nichts anbrennen und lassen das Heimteam zwischenzeitlich richtiggehend leiden. Dabei war der erste Kampf mental enorm wichtig für die Freiämter.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Der Vorname Flurin bedeutet so viel wie «der Blühende» oder «der Prächtige». Viel passender geht es beim Landschaftsgärtner Flurin Meier fast nicht. Allerdings nicht nur wegen seiner Berufswahl, sondern auch wegen seinen Leistungen in den vergangenen Wochen für die RS Freiamt.</p><p>In Kriessern ist der Murianer aber noch einmal zusätzlich aufgeblüht. Er durfte den Abend für die RS Freiamt eröffnen. Gegner: Urs Wild. 35-jähriger Routinier, der für Weinfelden ringt, eine Doppellizenz mit&nbsp;Kriessern hat und taktisch und technisch ein äusserst unangenehmer Gegner ist. Und er lässt das den 21-jährigen Freiämter auch spüren. Schnell liegt Wild 8:0 vorne.</p><p>Und jetzt kommt der Moment, in dem vermutlich der ganze Abend zugunsten der Freiämter kippt. Wild musste etliche Kilos abkochen, um im Freistil bis 57 kg gegen Meier antreten zu können. Seine Reserven neigen sich schnell dem Ende zu. «Ich habe sehr vorsichtig angefangen gegen&nbsp;ihn», sagt Flurin Meier. «Mir ist klar, was er draufhat. Doch je länger der Kampf ging, desto mehr habe ich gespürt, dass etwas möglich ist.»</p><p><strong>Wild bricht zusammen</strong><br>Meier wirbelt den Routinier durch. Aus einem 0:8-Rückstand wird ein 24:8-Erfolg. Flurin Meier siegt mit 4:1. Während der Freiämter kaum aus der Freude rauskommt, bricht ein völlig ausgepowerter Urs Wild zusammen und muss behandelt werden. Die 14 Jahre mehr gegenüber dem Freiämter und das Runterhungern hinterlassen ihre Spuren. Freiamt-Präsident Nicola Küng: «Es hat mir echt Sorgen gemacht, Urs Wild so zu sehen. Während dem Kampf war schon zu erkennen, dass er absolut am Ende seiner Kräfte ist. Als er so zusammengebrochen ist, dachte ich, dass es etwas Ernstes sein könnte.»</p><p>Zum Glück: Wild kann sich erholen. Und dann gehen die Freiamt-Festspiele los. Damian von Euw muss bei seinem ersten Auftritt für die RS Freiamt gegen den frischgebackenen U23-Vize-Weltmeister Ramon Betschart ein 6:6-Unentschieden hinnehmen, das als 1:2-Niederlage in die Teampunkte einfliesst. Aber dann: 4:0-Sieg von Nino Leutert gegen Christoph Wittenwiler, 4:0-Sieg von Magomed Ayshkanov gegen Jeremy Vollenweider.</p><p><strong>Blutender Vollenweider</strong><br>Vollenweider, der früher mit Doppellizenz auch für die RS Freiamt gerungen hat, ist nach Urs Wild der zweite Weinfelder, den die Freiämter «kaputtmachen». Der Schwinger-Ringer konnte gegen Ayshkanov zwei Punkte erzielen. Beim Stand von 2:13 aus Vollenweiders Sicht riecht alles nach einem 4:1-Sieg für den Tschetschenen. Dann muss allerdings unterbrochen werden, weil Vollenweider aus dem Mund blutet. Kaum geht es weiter, blutet Ayshkanovs Gegner auch am Kopf. Die Behandlungszeit läuft ab. Vollenweider muss Forfait geben.</p><p>Danach muss das Kriessener Weinfelden-Lazarett, bestehend aus Wild und Vollenweider, zusehen, wie sich die Ostschweizer kaum wehren können. Pascal Strebel, Yves Müllhaupt und Joel Meier holen ungefährdete Siege. Michael Bucher und Randy Vock halten Kriesserns Elite-Kämpfer Dominik Laritz und Marc Dietsche in Schach und verlieren nur knapp mit 1:2.</p><p><strong>Freiämter in Topform</strong><br>«Selbst die Ringer, die eine Niederlage einstecken mussten, haben eine grossartige Leistung gezeigt. Es war ein starker Teamerfolg», sagt Nicola Küng. Einzig Marc Weber wird mit seinem Ergebnis nicht zufrieden sein. Er hat gegen Damian Dietsche mit 0:3 verloren. Seinen Kampf kommentiert er nonverbal mit einem Fusstritt gegen die Bande. Küng: «Das Ergebnis sieht schlechter aus als die Leistung. Damian Dietsche ist ein erfahrener Ringer und ein Schlitzohr. Er wusste, wie er Marc nehmen muss. Nichtsdestotrotz hat auch Marc Weber sich gut behauptet.»</p><p>Am Ende gewinnt die RS Freiamt auswärts mit 24:12. Zwölf Punkte Differenz sind eine Ansage. Die Chance für Kriessern, das noch zu drehen, ist eher gering.</p><p><strong>Meier hat einen Lauf</strong><br>Aber kommen wir zurück zum Mann, der den starken Freiämter Abend eingeläutet hat. Flurin Meier hat momentan einen Lauf. Bevor er aus einem 0:8 gegen Urs Wild ein 24:8 gemacht hat, konnte er seine letzten drei Kämpfe alle mit einem Schultersieg für sich entscheiden. Wie erklärt sich der 21-Jährige seine Leistungsexplosion? Trainiert er mehr? «Um ehrlich zu sein, konnte ich technisch dieses Jahr viel weniger trainieren»,&nbsp;erzählt er. «Deshalb hatte ich in einigen Kämpfen auch grosse Mühe in diesem Bereich. Mir hat dafür ein wenig die Zeit gefehlt, weil ich im Militär war. Das hatte aber im Gegenzug einen Vorteil. Ich konnte im Militär konditionell einiges zulegen und bin stärker geworden», berichtet der Murianer. «Das hilft mir in den Kämpfen.» Urs Wild kann ein Lied davon singen.</p><p>Auf das Gefühl angesprochen, wie es war, einen solchen Routinier zu bezwingen und den Kampf noch so zu drehen, sagt Flurin Meier: «Unglaublich. Das gibt mir ein riesiges Selbstvertrauen. Und ich glaube, dass es dem Team auch viel Selbstvertrauen gegeben hat.»</p><p><strong>Potenzial ohne Ende</strong></p><p>Nils Leutert, Marc Schärer, Kimi Käppeli, Saya Brunner, Roman Zurfluh und Christian Zemp. Eine Liste von Ringern, die in Kriessern vor Ort waren und nicht eingesetzt wurden. RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert&nbsp;kann es sich leisten, solche Ringer draussen zu lassen, und die Leute, die statt ihrer antreten – und wie im Fall von Flurin Meier noch nicht so einen grossen Namen haben –, liefern trotzdem ab.</p><p>In dieser Saison wirkt es so, als könnte Leutert jederzeit einen Pfeil aus dem Köcher ziehen und einen neuen Leistungsträger aus dem Hut zaubern oder zumindest jemanden, der die taktischen Aufgaben erfüllt. Im Fall von Flurin Meier muss man ihn spätestens nach der Leistung gegen Urs Wild als einen prächtigen und ganz gefährlichen Pfeil im Köcher der Freiämter betrachten. Am kommenden Samstag, 27 November, 20 Uhr, findet der Rückkampf in der Bachmattenhalle in Muri statt. Mal sehen, welcher von Leuterts Pfeilen die Kriesserer dann verletzen kann.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Die Herren des Ringens</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/91077</link>
<description><![CDATA[Es wird ernst bei den Ringern. Nach der Vorrunde geht es jetzt um Finaleinzug und Titel.Es ist die Zeit des Jahres, wo im Schweizer Ringersport die Spannung fast...]]></description>
<pubDate>Fri, 19 Nov 2021 20:45:22 +0100</pubDate>
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<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Es wird ernst bei den Ringern. Nach der Vorrunde geht es jetzt um Finaleinzug und Titel.</strong></p><p>Es ist die Zeit des Jahres, wo im Schweizer Ringersport die Spannung fast ins Unermessliche steigt. Die&nbsp;Halbfinals der Ringermeisterschaft stehen an. Nach zwei Finalniederlagen in Folge will die RS Freiamt den Titel. Zunächst müssen sie aber den Halbfinal gegen die RR Kriessern überstehen.&nbsp;<em>--jl</em></p><p><strong>Tagträume in der Baggerkabine</strong></p><p><em>Ringen, Nationalliga A: RR Kriessern – RS Freiamt (Samstag, 20 Uhr)</em></p><p><strong>Die Freiämter sind geladen und bereit. Der Pokal soll erobert werden. Die ganze Ringerschweiz freut sich auf die bevorstehende heisse Zeit. «Endlich Halbfinal», sagt auch RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert. Im Gespräch ist er wie gewohnt sympathisch – und wirft mit Floskeln um sich.</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Man kann ihn anrufen, wann man will. Marcel Leutert sitzt in einem Bagger. Mit lautem Hintergrundgeräusch analysiert er trotzdem die Vorzeichen vor dem Halbfinal-Hinkampf gewohnt cool: «Wir wollen gewinnen. Aber wir haben Respekt. Es wird gegen Kriessern sicherlich nicht so einfach wie in der Qualifikation.» In diesen beiden Kämpfen fegte der Freiämter Sturm über die Ostschweizer. Mit 27:11 und 25:13 siegte die Leutert-Truppe. «Kriessern hat noch einige Asse im Ärmel», meint Leutert und fügt lachend an: «Wir aber auch.»</p><p><strong>Mit Champagnerflasche und Meisterpokal</strong></p><p>Wie gewohnt erzählt Leutert keine Details zu seiner Aufstellung. Dem Gegner soll kein Krümel an Informationen zukommen. Wieso? «Weil jeder Punkt entscheidend sein könnte.» Die Freiämter treten in Bestbesetzung an. Einzig Christian Zemp ist angeschlagen. Alle anderen Ringer topfit und geladen. «Jetzt gehts los. Wir müssen hochkonzentriert sein und dürfen uns keine Fehler erlauben», sagt Leutert.</p><p>Der Kampf zwischen Kriessern und Freiamt verspricht einiges mehr an Spannung als das andere Halbfinal-Duell zwischen Favorit Willisau und dem krassen Aussenseiter Einsiedeln. «Das wird eine klare Sache für Willisau. Für uns ist es aber okay und vielleicht gar nicht mal so schlecht, dass wir jetzt schon gefordert werden», so Leutert. Denn im Final wartet Willisau. Diesen Gegner gilt es zu überwinden, wenn man am Ende den Schweizer-Meister-Titel feiern will. In den letzten beiden Jahren scheiterten die Freiämter immer hauchdünn an Willisau. Und dieses Jahr? In einem Tagtraum sieht sich der sympathische Marcel Leutert schon am Abend des 11. Dezember in der Halle stehen. In der linken Hand die Champagnerflasche, in der rechten Hand der Meisterpokal. Durch die Führerkabine des Baggers hallt ein lautes Lachen. «Wir werden sehen.»</p><p><strong>Ein explosiver Trainervulkan</strong></p><p>Die Freiämter Ringer sind noch einen Zacken besser als in den Vorjahren. Leutert hat als Trainer viele Optionen. «Wir können immer noch ein wenig optimieren», meint der Maschinist aus Ottenbach, der nebenbei noch einen Bauernhof (Rütihof ) führt.</p><p>Er habe «ein gutes Gefühl». Doch das muss gar nichts heissen. Denn Leutert hat immer ein gutes Gefühl. «Die beste Aufstellung ist möglich», meint er. In dieser besten Aufstellung spielen seine Zwillingssöhne Nils und Nino eine gewichtige Rolle. In dieser Saison sind beide konstant stark. «Sie sind Teil dieser tollen Mannschaft, wie andere auch. Aber ja, sie sind in dieser Saison stark unterwegs», so der Vater und Trainer.</p><p>Gegen Kriessern darf man sich keine Aussetzer erlauben. Gegen Willisau ebenso – und muss wohl über sich hinauswachsen, um am Ende der Saison wieder Schweizer Meister zu werden. «Wir versuchen es wieder. Wir wollen diesen Pokal. Und eines können Sie mir glauben, die Jungs sind richtig scharf auf die Finalkämpfe», sagt Leutert. Und er auch. Der coole und aufgestellte «Marsi» wird auf dem Trainerstuhl jeweils zu einem explosiven Trainervulkan. Im Führerhaus des Baggers wird es ruhig. Marcel Leutert lacht: «Es ist davon auszugehen, dass es emotional wird.»</p><p><strong>Die letzten fünf Halbfinals</strong></p><p><strong>2016:</strong>&nbsp;Im Halbfinal verliert die RS Freiamt mit 15:17 und 15:18 zweimal knapp gegen Hergiswil. Anschliessend besiegen die Freiämter nach einer 17:19-Niederlage im Hinkampf Willisau zu Hause mit 23:11 und holen Bronze.&nbsp;<strong>2017</strong>: Mit 14:21 und 17:19 unterliegt die RS Freiamt im Halbfinal zweimal gegen Willisau. Im Kampf um Bronze gibt es zwei ungefährdete Siege gegen Einsiedeln.&nbsp;<strong>2018:&nbsp;</strong>Mit 13:24 und 17:17 scheitern die Freiämter an Kriessern. Der Hinkampf ist schon das Ende aller Titelträume. Mit 22:16 und 21:13 wird gegen Einsiedeln erneut Bronze geholt.&nbsp;<strong>2019:&nbsp;</strong>Erneut heisst der Halbfinalgegner Kriessern. Nach einem 19:17-Sieg im Freiamt kommt es zum Krimi im Rückkampf. Nach acht Kämpfen steht es 16:14 für die Freiämter. In den letzten beiden Duellen droht das Resultat zu kippen. Routinier Andrey Maltsev nutzt einen Fehler seines Gegners zum Schultersieg aus und führt die Freiämter in den Final. Das erste Duell geht an die Freiämter, das zweite an Willisau. Im dritten Final entscheidet der zehnte von zehn Kämpfen über die Meisterschaft. Jonas Bossert schlägt Nico Küng und macht Willisau zum Meister.&nbsp;<strong>2020:&nbsp;</strong>Freiamt besiegt Einsiedeln auswärts mit 27:8. Der Rückkampf findet ohne Zuschauer statt. Bei einer gespenstischen Kulisse siegen die Freiämter 24:16. Der Final gegen Willisau wird pandemiebedingt in zwei Kämpfen ausgetragen. Erneut ist es der allerletzte Kampf, der die Titel bringt. Tobias Portmann siegt gegen Reto Gisler. Willisau ist Meister.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Freiamt hat einen grossen Vorteil</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/91078</link>
<description><![CDATA[Adi Bucher ist langjähriges Mitglied des Ringerstaffel Freiamt und war Vorgänger von Marcel Leutert als Trainer der Freiämter. Gleichzeitig ist er der Schwager...]]></description>
<pubDate>Fri, 19 Nov 2021 20:54:49 +0100</pubDate>
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<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Adi Bucher ist langjähriges Mitglied des Ringerstaffel Freiamt und war Vorgänger von Marcel Leutert als Trainer der Freiämter. Gleichzeitig ist er der Schwager von Kriessern-Trainer Damian Dietsche. Bucher hat Einblick in beide Teams und gibt seine Prognose ab.</strong></p><p>Während die RS Freiamt mit Ausnahme der Niederlagen gegen Willisau durch die Vorrunde spaziert ist, hat sich Kriessern als Wundertüte präsentiert.</p><p>Mit zwei Unentschieden waren die Ostschweizer die Einzigen, die Willisau Punkte abjagen konnten. Gleichzeitig haben sie je einmal gegen Einsiedeln und – als einziges Team neben Schlusslicht Hergiswil – auch gegen Schattdorf verloren. Wie stark ist Kriessern wirklich?</p><p><strong>«Vorrunde spielt keine Rolle mehr»</strong></p><p>Adi Bucher war beim Heimkampf von Kriessern gegen Willisau vor Ort. «Nach meiner Einschätzung hätte Willisau klar gewinnen müssen. Dann ist Yanik Bucher gegen Christian Wolf eingebrochen. Ein 4:0-Schultersieg für Kriessern. Das hat den ganzen Verlauf des Kampfes beeinflusst. Viel kommt auf die Einteilungen und die Tagesform an. Willisau hat beispielsweise oft etwas leger aufgestellt.»</p><p>Deshalb will Bucher aus Kriesserns Ergebnissen der Vorrunde nichts ableiten. Weder aus den guten noch aus den schlechten. Auch aus den zwei deutlichen Niederlagen gegen die Freiämter nicht. «Die Vorrunde spielt keine Rolle mehr. Es ist eine völlig neue Ausgangslage.» Bucher spricht auf Jeremy Vollenweider und Urs Wild an, die beiden Ringer mit Doppellizenz, die in der Vorrunde primär für ihren Stammverein Thalheim gekämpft haben, jetzt aber dem Gegner der Freiämter zur Verfügung stehen könnten. Auch Marc Dietsche könnte zurückkommen. «Er ist so gut wie gegen jeden Ringer ein Favorit, kommt aber von einer Verletzung zurück. Da ist es auch schwierig einzuschätzen, in welche Richtung das Ganze kippen kann.»</p><p>Dem Ex-Freiamt-Trainer ist bewusst, dass auch bei seinem Stammverein mit Yves Müllhaupt und Damian von Euw Ringer mit Doppellizenz neu zum Einsatz kommen könnten. «Es werden komplett neue Aufstellungen sein. Ich sage es so: Mit einer sehr guten Leistung und cleveren taktischen Kniffen ist Kriessern in der Lage, der RS Freiamt und auch Willisau ein Bein zu stellen. Wenn Freiamt und Kriessern aber beide in Vollbesetzung sind, ohne Verletzungen und mit Unterstützung der Ringer mit Doppellizenz – dann ist Freiamt Favorit.»</p><p><strong>«In jeder Gewichtsklasse konkurrenzfähig»</strong></p><p>Der wichtigste Grund, wieso Bucher Freiamt als favorisiert sieht, ist das ausgeglichene Kader. «Freiamt hat in jeder Gewichtsklasse konkurrenzfähige Ringer. Das ist bei Kriessern nicht so. Auf gewissen Positionen muss man schon fast vor dem Kampf eine 0:4-Niederlage bilanzieren.»</p><p>Als Grund dafür sieht Adi Bucher, dass sich Kriessern lang auf dem Erfolg und den Ringern, die diese Titel brachten, ausgeruht hat, sodass verpasst wurde, Jüngere einzubauen. «Das hat Kriessern nicht exklusiv. So etwas kann man häufig bei Teams beobachten, die über einen längeren Zeitraum erfolgreich sind. Nur kämpft Kriessern jetzt mit den Folgen davon.»</p><p>Diesbezüglich lobt Bucher seinen Nachfolger Marcel Leutert. «Er wusste, dass es die perfekte Saison ist, um viele Ringer einzusetzen, sie ins kalte Wasser zu werfen, da genug Substanz vorhanden ist, um auch Niederlagen von unerfahrenen Leuten abfedern zu können.»</p><p><strong>Kein Ärger im Hause Bucher</strong></p><p>Für Adi Bucher wird es ein spannender Kampf. Auf der einen Seite ringt Damian Dietsche, Bruder seiner Frau und Götti seines jüngeren Kindes. Auf der Freiämter Seite ringt der Götti seines älteren Kindes, Pascal Strebel, und mit Michael Bucher sein eigener Bruder. «Wir freuen uns auf einen spannenden Kampf. Und keine Sorge, wir können das Sportliche und das Familiäre trennen. Egal, wie es ausgeht, wir schlafen nicht in getrennten Räumen», sagt er lachend.&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Pflicht erfüllt – jetzt kommt Kriessern</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/91012</link>
<description><![CDATA[Die RS Freiamt beendet die Vorrunde mit einem weiteren Sieg. Trotz zweier Niederlagen gegen Willisau ist Trainer Marcel Leutert absolut zufrieden.Wieder einmal hatte...]]></description>
<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 22:16:15 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die RS Freiamt beendet die Vorrunde mit einem weiteren Sieg. Trotz zweier Niederlagen gegen Willisau ist Trainer Marcel Leutert absolut zufrieden.</strong></p><p>Wieder einmal hatte RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert ein paar Überraschungen in seiner Aufstellung parat. Nach Saya Brunner, Shayen-Yanick Dietiker und Tobias Lüscher kam mit Timo Gretener erneut ein 15-Jähriger in dieser Saison zu seinem Nationalliga-A-Debüt. «Wer regelmässig gut trainiert und gute Leistungen zeigt, wird halt belohnt», sagt Marcel Leutert lächelnd.</p><p>Gretener musste zwar gegen Sergio Gamma eine 0:4-Schulterniederlage hinnehmen, aber Leutert verbucht das bei einem so jungen Ringer unter «Lehrgeld bezahlen». Überzeugt haben Reto Bürgisser und Flurin Meier. Für den 23-jährigen Bürgisser war es zwar der dritte NLA-Kampf in dieser Saison, doch während er die ersten beiden mit 0:4 verloren hat, konnte er Michael Epp mit 2:1 bezwingen. «Das hat er technisch und taktisch überragend gemacht», sagt Leutert.</p><p>Überragend war auch Flurin Meier. Nach Kriesserns Sandro Hungerbühler und Willisaus Mathias Martinetti erledigt er auch Schattdorfs Lion Husmann mit einem Schultersieg. Dem dritten in Serie. «Flurin ist aktuell in Topform.» Die restlichen Kämpfe verbucht Leutert unter «Pflicht erfüllt».</p><p>Er weiss, dass es jetzt erst richtig losgeht. Am kommenden Samstag, 20 Uhr, treffen die Freiämter im ersten Halbfinalkampf auswärts auf Kriessern. Die Ostschweizer sind in dieser Saison unberechenbar. Gegen Meister Willisau konnten sie zwei Unentschieden holen. Dafür gab es gegen Schattdorf eine überraschende Niederlage. Und gegen die RS Freiamt sahen sie bisher chancenlos aus (25:13, 27:11).</p><p>Zudem ist unklar, wo gerungen wird. Im letzten Kampf gegen Hergiswil hat Kriessern in Montlingen gerungen. «Kriessern ist eine Wundertüte», sagt Leutert. «Aber eine, mit der man immer rechnen muss.»&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Wo ist Nico Küng?</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/90858</link>
<description><![CDATA[Das Duell gegen Schattdorf ist für die Freiämter der letzte Kampf der Vorrunde. Die Aufstellungen von Trainer Marcel Leutert waren bisher eine Mischung aus Leistungsträgern...]]></description>
<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 07:41:08 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Das Duell gegen Schattdorf ist für die Freiämter der letzte Kampf der Vorrunde. Die Aufstellungen von Trainer Marcel Leutert waren bisher eine Mischung aus Leistungsträgern und Talenten. Doch ein Name hat gefehlt. Wo ist Nico Küng?</strong></p><p>19 Ringer liess RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert in den Vorrunden-Kämpfen bisher ran. Das Kader ist breit, gespickt mit Talenten und Routiniers. Da ist es während der Qualifikation legitim, taktische Experimente durchzuführen und gewisse Dinge auszuprobieren. Ein Name fehlt allerdings seit bald zwei Jahren auf der Liste: Nico Küng.</p><p>Die letzte Saison war durch die Pandemie verkürzt und wurde unter eigenartigen Vorzeichen durchgeführt. Küng war da verletzt. Es war sinnvoller, dass er die Verletzung auskuriert, statt in dieser skurrilen Saison etwas zu erzwingen. Aber jetzt?</p><p>Nico Küng ist – nebst der Tatsache, dass er ein sehr guter Ringer ist – auch der Sohn von Leonz Küng, früher zweifacher Junioren-Vize-Weltmeister im Ringen und Kranzschwinger. Wenn sein Sohn von der Bildfläche verschwindet, gibt es Fragen. Marcel Leutert versucht diese zu beantworten. «Nico trainiert mit. Er ist Teil des Vereins, hilft auch regelmässig beim Aufstellen. Er ringt aber nicht mehr aktiv.» Aber was ist der Grund? Nicht etwa sein letzter Kampf? Im Herzschlaginal zwischen Willisau und Freiamt im Jahr 2019, wurde die Meisterschaft im 30. von 30 Duellen entschieden. Küng verlor gegen Jonas Bossert und die RS Freiamt die Meisterschaft. «Nein, nein», sagt Nico Küng lächelnd. «Niederlagen gehören zum Sport, egal wie bitter sie sind. Es sind mehr die vielen Verletzungen in letzter Zeit, die mir zugesetzt haben. Die haben mir die Motivation geraubt.»</p><p><strong>In den Fussstapfen des Vaters, durch und durch</strong></p><p>Ausserdem eifert Nico Küng seinem Vater nicht nur sportlich, sondern auch beruflich hinterher. Leonz und Nico Küng sind beide Förster. «Ich werde die nächsten zwei Jahre die Försterschule in Bern besuchen. Dann bin ich eh weg. Wenn es mich nach der Rückkehr nochmals packt, dann ist ein Comeback aber nicht auszuschliessen.» Nico Küng wird gegen Schattdorf also sicher nicht zum Einsatz kommen. Und sonst? Wie geht man in der letzten Runde vor, bevor es um die Wurst geht? «Es kann gut sein, dass der eine oder andere Junge noch eine Chance kriegt», sagt Leutert. «Wir wollen noch nicht alles Pulver verschiessen, aber es auch nicht zu leger angehen lassen. Wir sind sicher 2. und im Halbfinal, wollen aber nach wie vor jeden Kampf gewinnen.»&nbsp;<em>--jl</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Meister bleibt ungeschlagen</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/90817</link>
<description><![CDATA[Willisau bezwingt die RS Freiamt mit 16:14 und holt sich den Qualifikationssieg.Es ging darum, wer als Gruppenerster in die Halbfinals geht. Es ging darum, wer Selbstvertrauen...]]></description>
<pubDate>Wed, 10 Nov 2021 18:32:49 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Willisau bezwingt die RS Freiamt mit 16:14 und holt sich den Qualifikationssieg.</strong></p><p>Es ging darum, wer als Gruppenerster in die Halbfinals geht. Es ging darum, wer Selbstvertrauen tanken&nbsp;kann für den Fall, dass die Freiämter und Willisau wieder im Final stehen sollten. Die RS Freiamt hat gekämpft. Während neun von zehn Duellen lagen die Freiämter immer in Führung – und haben trotzdem verloren.&nbsp;<em>--jl</em></p><p><strong>Das verflixte Willisau</strong></p><p><em>Ringen, Nationalliga A: RS Freiamt – RC Willisau 14:16 (9:6)</em></p><p><strong>Willisau hat der RS Freiamt in den letzten zwei Jahren bittere Finalniederlagen zugefügt. Es sieht auch jetzt danach aus, als wären die Luzerner das Team, das es für die Freiämter zu bezwingen gilt, wenn man den Titel will. In der Vorrunde gab es die zweite Niederlage.</strong></p><p><strong><em>Josip Lasic</em></strong></p><p>Ausgerechnet Pascal Strebel ist der Pechvogel. Der Captain der RS Freiamt, der Olympionike, Leistungsträger und im Normalfall Punktegarant für die Freiämter. In seinem Kampf brechen die Willisauer dem Gastgeber das Genick.</p><p>Strebel muss gegen Jonas Bossert ran. Mittlerweile ein Running Gag, den die Freiämter kaum witzig finden. Zum fünften Mal in den letzten vier Jahren trifft der Freiämter Olympionike auf den deutlich schwereren Willisauer. In diesen vergangenen Duellen konnte Strebel trotz der Gewichtsdifferenz mit seiner Routine Bossert stets in Schach halten. Die Kämpfe gingen meist 2:1 für den Innerschweizer aus. Nicht so in diesem Aufeinandertreffen. Bossert überrollt den Freiamt-Captain regelrecht. 3:0 heisst es am Ende für den Willisauer. «Ich bin nicht richtig in den Kampf gekommen. Als es nicht lief, habe ich mich von Emotionen leiten lassen. Danach wurde es nicht besser», resümiert ein enttäuschter Strebel. Die Freiämter lagen seit dem ersten Kampf in Führung und hatten diese auch nach Strebels Niederlage noch inne. 14:13 stand es da. Doch die Tendenz war sinkend. Vor Strebels Kampf und dem von Yves Müllhaupt (0:3 gegen Michael Portmann) stand es noch 14:7 für die Gastgeber. Nach diesen beiden Niederlagen stand Joel Meier im letzten Duell gegen Mansur Mavlaev unter Zugzwang. Er musste gewinnen, um den Freiämtern den Sieg zu bescheren. Mavlaev konnte mit 3:0 reüssieren. Neun Kämpfe lang lag die RS Freiamt vorne. Im letzten Duell drehen die Willisauer die Begegnung zu ihren Gunsten und gehen erneut als Sieger von der Matte.</p><p><strong>Wenn alles für einem läuft und es doch nicht reicht</strong></p><p>Wie besonders die Affiche zwischen der RS Freiamt und Willisau ist, zeigt schon die Zuschauerzahl in der Murianer Bachmattenhalle. Rund 750 Menschen kamen, um die beiden ganz «grossen» Teams der Ringerschweiz im Duell der Giganten zu sehen.</p><p>Und sie sahen einen Auftakt nach Mass für die RS Freiamt. In der ersten Begegnung des Abends holt Flurin Meier einen Schultersieg gegen Mathias Martinetti. Magomed Ayshkanov kann Willisau-Olympionike Stefan Reichmuth auf einem 1:2 halten. Marc Weber dreht seinen Kampf gegen Gergely Gyurits in der letzten Sekunde und holt einen 2:1-Sieg. Einzig Michael Bucher schwächelt gegen Roger Heiniger. Zwischenzeitlich muss sich Bucher mit allen Kräften dagegen stemmen, dass er keine Schulterniederlage kassiert. Immerhin: Mit der letzten Aktion punktet der Freiämter noch entscheidend und betreibt damit Schadensbegrenzung. Er verliert nur 1:2. Die Kämpfe verlaufen nicht perfekt, aber doch sehr gut zugunsten der Freiämter. Und doch – kurz vor dem Ziel nehmen ihnen die Willisauer die Butter vom Brot.</p><p><strong>Reichmuth: «Wir sind ebenbürtig»</strong></p><p>Erinnerungen an die Finalkämpfe aus den letzten zwei Jahren werden wach. Die Freiämter bieten Willisau Paroli, aber wenn es um die Wurst geht, haben die Innerschweizer die Nase vorn. Das Team von Trainer Marcel Leutert ging makellos durch die Saison, mit Ausnahme der beiden Kämpfe gegen Willisau. Gegen den Gegner, über den der Weg zum Titel führen wird. Sind die Willisauer eine Nummer zu gross für die RS Freiamt? «Nicht zu gross. Wir sind ebenbürtig», sagt Willisau-Olympionike Stefan «Stifi» Reichmuth. «Unsere Teams sind auf Augenhöhe. Es war ein knappes Ergebnis heute. Bei den Freiämtern haben die Leutert-Brüder und Damian von Euw gefehlt, bei uns auch einige Leute, darunter Samuel Scherrer. Sollten wir im Final wieder aufeinandertreffen, wird das ganz eng.»</p><p>Die Willisauer konnten in den letzten Jahren die Freiämter in den entscheidenden Momenten immer bezwingen. Reichmuth bildet sich nichts darauf ein. «Wir dürfen das nicht überbewerten. Wir haben jetzt gewonnen und gehen als Qualifikationssieger in den Halbfinal. Für die Moral war das wichtig. Beim nächsten Aufeinandertreffen fängt aber alles wieder bei null an.»</p><p><strong>Leutert: «Werden bereit sein»</strong></p><p>Ähnlich sieht es RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert. «Ein Sieg hätte dem Selbstvertrauen genutzt. Aber ich verliere lieber jetzt als wenn es um den Titel geht.» Leutert weiss, dass Strebels Kampf der Genickbruch war, nimmt aber den Captain in Schutz. «Ihn zum Buhmann zu machen, wäre falsch. Anhand der Gewichtsdifferenz war klar, dass er es schwer haben wird gegen Jonas Bossert. Wir hätten vorher mehr Punkte erzielen und den Sack zumachen können.» Jetzt haben die Freiämter die letzte Runde gegen Schattdorf vor sich, dann den Halbfinal. «Wir haben Zeit bis zu einem allfälligen Final gegen Willisau. Dann werden wir bereit sein.» Das müssen sie. Die Freiämter wollen den Titel. Dafür muss die Festung Willisau fallen.</p><p><strong>«Niederlage ist kein Weltuntergang»</strong></p><p><em>RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng nach dem Willisau-Kampf</em></p><p>Nicht erfreut, aber auch nicht allzu enttäuscht zeigt sich RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng nach dem verlorenen Heimkampf gegen den Meisterschaftsrivalen Willisau. «Das hat bestimmt keinen Einfluss auf die Moral unserer Truppe. Obwohl wir uns das am Schluss natürlich anders vorgestellt haben», meint er.</p><p>Damit spielt er auf die letzten drei Einzelkämpfe an von Yves Müllhaupt, Pascal Strebel und Joel Meier. Diese gingen alle mit 0:3 verloren. Aus der komfortablen 14:7-Führung wurde eine knappe 14:16-Niederlage. «Uns fehlten heute ein paar wichtige Ringer, sodass wir im Halbfinal und Final sicher nochmals eine Schippe drauflegen können», gibt sich Küng optimistisch. «Sollten wir allerdings schon im Halbfinal verlieren, wäre das eine grosse Enttäuschung für uns.»</p><p><strong>Zweite Mannschaft mit Sieg</strong></p><p>Ob der Gegner dort Einsiedeln oder Kriessern heisst, entscheidet sich erst am nächsten Samstag. «Ich schätze beide Teams ungefähr gleich stark ein. Es wird auf jeden Fall kein Spaziergang für uns.» Erfreut zeigt sich Küng auch über die Tatsache, dass wieder ein Sponsorenapéro durchgeführt werden konnte: «Nach der Absage im letzten Jahr war es uns ein Anliegen, diesen Anlass wieder durchführen zu können. Dass er so gut besucht war, freut uns natürlich. Genauso wie das Abschneiden der 2. Mannschaft. Sie konnte vor heimischer Kulisse antreten und einen ersten Sieg im Kampf um die Bronzemedaille erringen.» Gegen Winterthur gab es einen 16:15-Sieg für die zweite Freiämter Garde. Der Rückkampf findet am Samstag, 13. November, 16.30 Uhr, in Beckenried statt.&nbsp;<em>--pf</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Tänzelnd zum Titel</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/90615</link>
<description><![CDATA[Marc Weber stammt ursprünglich aus dem Seetal. Mittlerweile wird er immer mehr zum Freiämter. Und ebenso immer mehr zu einem Leistungsträger bei der RS Freiamt....]]></description>
<pubDate>Sat, 06 Nov 2021 10:19:33 +0100</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Marc Weber stammt ursprünglich aus dem Seetal. Mittlerweile wird er immer mehr zum Freiämter. Und ebenso immer mehr zu einem Leistungsträger bei der RS Freiamt. Er spricht über die Region, den Verein, die Saisonziele und das Duell gegen Willisau.</strong></p><p>Josip Lasic</p><p>Freiamt gegen Willisau. In den letzten beiden Jahren lautete so die Finalbegegnung um die Schweizer Meisterschaft. Und die bisherigen Ergebnisse der Teams deuten darauf hin, dass der Titel in diesem Jahr erneut zwischen den Freiämtern und den Willisauern ausgefochten wird.</p><p>Deshalb ist das Duell von morgen Samstag wichtig für die RS Freiamt, obwohl beide Mannschaften das Halbfinalticket so gut wie gesichert haben. «Wir wollen wie Willisau die Vorrunde auf dem 1. Rang beenden. Fürs Selbstvertrauen wäre es gut, wenn wir sie schlagen könnten. Ausserdem sind viele Zuschauer zu erwarten in Muri. Wir kämpfen zu Hause. Es wird spannend», sagt Marc Weber.</p><p><strong>Steil bergauf</strong></p><p>Den Hinkampf haben die Freiämter noch verloren. Es war bisher die einzige Saisonniederlage des Teams. An Marc Weber hat es nicht gelegen. Er hat damals Daniel Häfliger durch technische Überlegenheit mit 4:0 gebodigt.</p><p>Überhaupt ist der 24-Jährige in den letzten Jahren im Aufwind. Vor zwei Jahren hat er sein Arbeitspensum als Schreiner auf 60 Prozent reduziert und trainiert dafür viel intensiver. Acht Trainingseinheiten pro Woche, inklusive Kraft- und Athletiktraining. Seither geht es steil bergauf mit dem Greco-Ringer. Er ist Teil vom Nationalkader, durfte dieses Jahr seine erste EM bestreiten und die Resultate werden auch immer besser und dominanter. «Ich weiss nicht, ob die Resultate so viel besser sind. Aber ich spüre, dass ich rein ringerisch enorme Fortschritte gemacht habe», sagt er bescheiden. Doch auch die Zahlen sprechen für ihn. Nur zwei seiner sieben Kämpfe hat er in dieser Saison verloren. Darunter ein knappes 1:2 gegen den frischgebackenen U23-Vize-Weltmeister Ramon Betschart. «Er ist ein Topringer, aber es war knapp und ich weiss, was ich besser machen müsste.» Die andere Niederlage gab es gegen Einsiedelns Yves Neyer. Ebenso knapp mit 1:2. Dazu im Freistil, der Stilrichtung, die ihm nicht so liegt. Trotzdem konnte er seinen zweiten Freistilkampf der Saison siegreich bestreiten und holte – nach 2019 zum zweiten Mal – den Schweizer-Meister-Titel.</p><p>Auch wenn er sich sehr zurückhaltend und bescheiden gibt, Marc Weber ist aus dem Team von Trainer Marcel Leutert kaum noch wegzudenken.</p><p><strong>Mittlerweile «eingefreiämtert»</strong></p><p>Parallel dazu wurde Weber immer freiämterischer. Ursprünglich ist er in Egliswil im Seetal aufgewachsen. Seine ersten Schritte als Ringer hat er bei Thalheim im Schenkenbergertal gemacht. Als er mit einer Doppellizenz bei den Freiämtern eingestiegen ist, war er noch ein guter Aargauer Mix.</p><p>Mittlerweile ist er vollständiger Teil der RS Freiamt und lebt in Buttwil. «Es ist schön da. Weniger neblig als im grossen Rest des Kantons», sagt er lächelnd. Seine Partnerin ist zudem Boswilerin. «Ich habe oft Diskussionen mit ihr. Nach wie vor habe ich Kollegen im Seetal und fühle mich dort wohl. Aber sie hat mich mittlerweile als Freiämter akzeptiert. Und in der RS wurde ich auch immer gut aufgenommen. Ich fühle mich schon sehr heimisch da.» Nur seine Arbeitsstelle liegt ausserhalb der Grenzen des Freiamts, in Wildegg. Ansonsten ist Weber «eingefreiämtert.»</p><p><strong>Weber, der Tänzer</strong></p><p>Obwohl er nicht viel Zeit neben Beruf und Sport hat, besucht Marc Weber seit Neustem mit seiner Freundin einen Tanzkurs. «So haben wir ein gemeinsames Hobby. Das tut uns gut.» Standardtänze wie Walzer oder Cha-Cha-Cha lernt der in Buttwil wohnhafte Ringer dabei. Können die Schrittfolgen da im Ringen nützlich sein? Weber lacht: «Das nicht. Aber es ist ein guter Ausgleich neben dem Ringen. Für die Regeneration ist es nicht schlecht.»</p><p>Die wird er auch benötigen. Denn sein Ziel mit der RS Freiamt ist klar. «Wir wurden jetzt zweimal nacheinander Zweiter. In diesem Jahr sind wir sicher nicht schlechter geworden. Natürlich peilen wir den Titel an.» Ein grosses Ausrufezeichen in diese Richtung könnten Marc Weber und die RS Freiamt morgen Samstag gegen Willisau setzen.</p><p><strong>Leuterts in Belgrad</strong></p><p>Nils und Nino Leutert werden der RS Freiamt im Duell gegen Willisau fehlen. Sie nehmen an der U23-Weltmeisterschaft in Belgrad teil. Nils Leutert wird im Freistil bis 57 kg bereits heute Freitag zum ersten Mal antreten. Für Nino Leutert geht es morgen Samstag im Freistil bis 61 kg los. Ebenso nicht mittun wird Damian von Euw. Der Doppellizenz-Ringer von der RR Brunnen stand ebenfalls in Belgrad im Einsatz. Im Greco-Ringen bis 97 kg hat er den 11. Rang geholt. Bei Willisau werden Tobias Portmann und Delian Alishahi auch wegen der WM in Belgrad nicht mit dabei sein.&nbsp;--jl</p><p><strong>Volles Programm&nbsp;in Muri</strong></p><p>Neben dem Kampf zwischen Freiamt und Willisau, gibt es noch mehr Ringen in Muri zu sehen. Die 1. Liga ist zu Gast. Ab 17.15 Uhr kämpft die zweite Mannschaft der RS Freiamt gegen Winterthur um Bronze.</p><p>Um 18.15 Uhr treffen die zweiten Mannschaften von Willisau und Schattdorf um die Goldmedaille der 1. Liga gegeneinander an, bevor dann um 20 Uhr das grosse Duell zwischen den NLA-Teams losgeht. Ab 16.30 Uhr findet ausserdem der Sponsoren-Apéro der RS Freiamt statt. Ringer-Fans kommen also den ganzen Abend auf ihre Kosten.&nbsp;--jl</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Nächster Halt Belgrad</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/90557</link>
<description><![CDATA[Nils und Nino Leutert an der U23-WMNils und Nino Leutert, die Ringerzwillinge der RS Freiamt, starten an der U23-Weltmeisterschaft im Ringen im serbischen Belgrad....]]></description>
<pubDate>Wed, 03 Nov 2021 21:13:56 +0100</pubDate>
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<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Nils und Nino Leutert an der U23-WM</strong></p><p>Nils und Nino Leutert, die Ringerzwillinge der RS Freiamt, starten an der U23-Weltmeisterschaft im Ringen im serbischen Belgrad. Nils Leutert wird die Schweizer Farben im Freistil bis 57 kg vertreten, Nino Leutert im Freistil bis 61 kg.</p><p>Heute Mittwoch fliegen Nils und Nino Leutert mit dem Schweizer Freistil-Kader nach Belgrad. Gestern Morgen haben sie in Moldawien noch die letzte Trainingseinheit bestritten. Am Nachmittag war Regeneration dran. Es wird ernst.</p><p>Übermorgen Freitag wird Nils Leutert in den Wettkampf einsteigen. Er ringt im Freistil bis 57 kg an der U23-Weltmeisterschaft. Am zweiten Tag dieser Kategorie beginnt das Turnier auch für Nino Leutert. Im Freistil bis 61 kg ist er am Samstag und am Sonntag im Einsatz. Das Ziel der beiden: «An einer Weltmeisterschaft ist das Ziel ein Podestplatz», sagt Nino Leutert. Nils ergänzt: «Zumindest unter die Top 10 wollen wir.»</p><p><strong>«Wir sind in Topform»</strong></p><p>Die Konkurrenz ist gegenüber der U23-EM im Frühling, als die Brüder früh ausgeschieden sind, eher stärker. Neben den starken Nationen aus Osteuropa kommen weitere Ringer-Länder wie Kasachstan, Kirgistan, der Iran, die USA oder Japan dazu.</p><p>Die Greco-Ringer, die bereits in Belgrad im Einsatz sind, zeigen allerdings, dass der Abstand zwischen den Schweizern und dem Rest der Welt nicht mehr so gross ist. «Die Greco-Jungs haben eine super Arbeit geleistet», sagt Nils Leutert. «Bis jetzt hat jeder mindestens einen Kampf gewonnen. Das zeigt uns, dass es möglich ist», ergänzt Nino. Nils Leutert: «Wir wissen, dass die anderen Ringer in guter Verfassung sind. Das sind wir allerdings auch. Wir sind in Topform und trauen uns einiges zu.»</p><p>Wenn sie wirklich ums Podest mitkämpfen wollen, müssen die beiden Freiämter mindestens drei bis vier Kämpfe überstehen. «Viel wird von Tagesform, Losglück und anderen Faktoren abhängen. Aber wir sind bereit», sagen die Brüder.&nbsp;--jl</p><p><strong>Von Euw mit Sieg</strong></p><p>Damian von Euw von der Ringerriege Brunnen tritt in dieser Saison mit einer Doppellizenz auch für die Ringerstaffel Freiamt an. Der Innerschweizer ist auch an der U23-EM in Belgrad. Im Greco-Ringen bis 97 kg konnte von Euw in der ersten Runde den serbischen Lokalmatador Aleksandar Simovic bezwingen und hat im Achtelfinal gegen den Österreicher Markus Ragginger verloren.&nbsp;--jl</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Schwinger Alpiger im Ringerkostüm</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/90290</link>
<description><![CDATA[Im Freistil-Duell bis 130 kg kommt es zu einer faustdicken Überraschung. Der Schwinger Nick Alpiger gibt seinen Ringer-Einstand. Der 25-Jährige aus Staufen überzeugt...]]></description>
<pubDate>Wed, 27 Oct 2021 16:09:32 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Im Freistil-Duell bis 130 kg kommt es zu einer faustdicken Überraschung. Der Schwinger Nick Alpiger gibt seinen Ringer-Einstand. Der 25-Jährige aus Staufen überzeugt – und ist ab sofort eine weitere Waffe der Ringerstaffel Freiamt.</strong></p><p>Die Ringerstaffel Freiamt hat immer ein Ass im Ärmel. Gegen Kriessern ist dieses Ass 117 kg schwer. Schwinger und Eidgenosse Nick Alpiger zwängte sich ins Ringer-Dress und gab sein NLA-Debüt. Nach dem Kilchberger-Schwinget Ende September trainierte er bis zu zwei Mal wöchentlich bei den Freiämtern mit. Schon seit zwei Jahren ist er in den kalten und schwinglosen Monaten jeweils im Ringerkeller in Aristau dabei. Bislang ohne Einsatz – bis am vergangenen Samstag.</p><p><strong>Nicht besonders nervös</strong></p><p>Gegen Kriessern trat er im Freistil-Duell bis 130 kg gegen Noel Hutter an. Weil Alpiger mit seinen 25 Jahren und 46 Kranzgewinnen schon einiges erlebt hat, war er auch nicht sonderlich nervös, wie RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert erklärt. «Seine Einstellung ist hochprofessionell. Trotzdem war ein gewisser Druck da. Vor allem wenn man zum ersten Mal in einem Kampf auf der Matte steht. Er hat seine Sache aber richtig stark gemacht», so Leutert. Auch Mannschaftscaptain Pascal Strebel lobt den 25-jährigen Schwinger aus Staufen. «Er hat sich prima bei uns eingelebt. Im Kampf ging er sehr engagiert ans Werk. Die erste Halbzeit war stark. Nach einem kurzen Einbruch hat er sich gefangen und konnte souverän gewinnen.» Die Ringerriege Kriessern schreibt auf ihrer Homepage zum Auftritt von Nick Alpiger: «Zwar brillierte Alpiger nicht durch stupende Technik, aber seine physische Präsenz verhalf ihm am Ende zu einem deutlichen 4:14-Punktesieg.»</p><p>Nick Alpiger selbst sagt: «Es war eine super Erfahrung, hat mir riesig Spass gemacht. Ich bedanke mich herzlich bei der Ringerstaffel Freiamt dafür.» Und wie zu hören war, freute er (und auch das Team) sich riesig, dass er bei seiner Premiere als Gewinner von der Matte ging.</p><p>Nebst der gewichtigen Überraschung ging alles wie gewohnt über die Ringermatte. Freiamt dominiert, Kriessern versucht dagegenzuhalten. «Der Kampf war nicht schlecht. Wir haben einige Punkte zu viel abgegeben. Im Grossen und Ganzen war es wiederum eine gute und geschlossene Teamleistung», meint Trainer Leutert. Die Freiämter schonten in Kriessern Leistungsträger wie Michael Bucher, Christian Zemp und Randy Vock. Dazu war Magomed Ayshkanov abwesend, weil er einen MMA-Kampf kämpfte.</p><p><strong>Nur zwei Kämpfe verloren</strong></p><p>Trotzdem gingen in der Ostschweiz nur zwei Duelle auf der Matte verloren. Der junge Kimi Käppeli verlor gegen Christian Wolf (80 kg Greco) mit 1:10. Und Reto Bürgisser musste sich mit 0:15 deutlich gegen Dominik Laritz im Freistil-Duell bis 70 kg geschlagen geben. Leutert lobt allerdings seinen Schützling: «Bürgisser hat phasenweise sensationell mitgehalten. Sein Gegner Laritz ist einfach eine richtige Rakete.»</p><p>Herauszuheben sind die beiden Schultersiege von Joel und Flurin Meier. Pascal Strebel erlebte gegen David Loher eine spannende und ausgeglichene Partie. Am Ende setzte sich Strebel dank seiner Routine mit 6:4 durch.</p><p><strong>Ist Alpiger ein Thema für die Finalkämpfe?</strong></p><p>Zurück zu Nick Alpiger. Er bietet in Zukunft eine weitere Option in den höheren Gewichtsklassen. Dort, wo Roman Zurfluh und Magomed Ayshkanov zu Hause sind. Ist der Schwinger auch eine Option für die Halbfinalund Finalkämpfe? RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng meint: «Er hat sich sehr gut geschlagen bei seiner Premiere. Wir werden sehen.» Trainer Leutert sagt: «Der erste Kampf war jetzt wichtig. Ob er eine Option ist für die weiteren Kämpfe, kann ich noch nicht sagen.» Captain Pascal Strebel: «Wir haben durch Nick Alpiger mehr Spielraum in den schweren Gewichtskategorien. Ein weiterer Einsatz ist wohl auch von ihm abhängig, ob er gewillt ist, auch bei grossen Kämpfen auf die Matte zu gehen.»</p><p><strong>Alpiger: «Wahrscheinlich nicht der letzte Kampf»</strong></p><p>Was sagt Nick Alpiger selbst zu weiteren Einsätzen bei der Ringerstaffel Freiamt? «Es wird wahrscheinlich nicht der letzte Kampf gewesen sein.» Der Schwinger weilt nun in den Ferien und erholt sich nach einer aufreibenden Zeit. Seine Saison war gespickt mit Auf und Abs. Gestartet ist er am Aargauer Kantonalen in Lenzburg stark. Nur Schwingerkönig Christian Stucki konnte ihn im Schlussgang besiegen. Alpiger verletzt sich dann am Solothurner Kantonalen und gewinnt später das Basellandschaftliche. Nach einem positiven Coronatest verpasst er das Nordwestschweizerische und kommt am Kilchberger-Schwinget nicht auf Touren. Schliesslich feiert er den Sieg am Olma-Schwinget – und gibt sein Debüt für die RS Freiamt.</p><p>Die Ringer haben nun eine zweiwöchige Pause vor sich. Am Samstag, 6. November, ist Willisau in den Bachmatten in Muri zu Gast (20 Uhr). Auch wenn für beide Teams die Halbfinal-Qualifikation schon längst geschafft ist, darf man einen spannenden Kampf erwarten. «Es geht noch um den 1. Rang. Es wäre cool, wenn wir das schaffen», meint Trainer Leutert. Er muss dann auf seine beiden Söhne Nino und Nils Leutert verzichten, die an der U23-Weltmeisterschaft in Serbien im Einsatz stehen werden.</p><p>«Wir ringen zu Hause. Gegen Willisau. Wir wollen gewinnen», so Leutert. Die Ringerstaffel Freiamt scheint in Topform zu sein für die Halbfinal- und Finalkämpfe. Und mit Nick Alpiger hat sie ein weiteres Ass im Ärmel, das vielleicht im Rennen um den Meistertitel stechen kann. --spr</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Chef im Hintergrund</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/90220</link>
<description><![CDATA[Aus dem Tennis ins Ringen. Aus Mellingen ins Freiamt. Mark Döbeli gehört seit fast zehn Jahren zu den prägendsten Figuren der Ringerstaffel Freiamt. Der Dienstälteste...]]></description>
<pubDate>Mon, 25 Oct 2021 20:37:42 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Aus dem Tennis ins Ringen. Aus Mellingen ins Freiamt. Mark Döbeli gehört seit fast zehn Jahren zu den prägendsten Figuren der Ringerstaffel Freiamt. Der Dienstälteste im Vorstand ist ein stiller Schaffer im Hintergrund. Der 47-Jährige aus Boswil sagt: «Die Ringerstaffel ist wie ein Kleinunternehmen. Und es gibt viel zu tun.»</strong></p><p><strong><em>Stefan Sprenger</em></strong></p><p>Es ist faszinierend, wie man so viel Arbeit erledigen kann – und trotzdem kaum Aufmerksamkeit erhält. Mark Döbeli ist ein Vereinsheld, ein «Chrampfer». Aktuell ist er Aktuar, Vizepräsident, Sponsoring-Chef, Webmaster und für alles zuständig bei der RS Freiamt in Sache Büroarbeit oder wenn Technik im Spiel ist. «Die Ringer sind nicht so PC-Freaks. Ich schon», lacht Döbeli. Er sei gerne im Hintergrund. «Da bin ich gerne.»</p><p><strong>«So hat alles angefangen»</strong></p><p>Vor zehn Jahren geht er einfach so mal an einen Ringerkampf. Die damalige Freundin des Olympiaringers Reto Bucher war die Nachbarin von Döbeli. Sie nahm ihn mit an einen Heimkampf in Muri. «So hat alles angefangen», erklärt er. Und so hat er die Menschen bei der RS Freiamt kennengelernt. Als Aktuar wurde er in den Vorstand «gelockt». Doch nur Protokolle zu schreiben, ist nicht so sein Ding. «Ich habe schnell gemerkt, dass die Ringerstaffel Freiamt wie ein Kleinunternehmen funktioniert. Ich habe mich dessen dann angenommen», meint er augenzwinkernd. Unter dem damaligen Präsidenten Ralf Bucher genoss er freie Hand und stellte vieles auf die Beine.</p><p>Heute – fast zehn Jahre später – ist er nicht mehr wegzudenken aus dem Verein. RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng meint: «Er leistet hervorragende Arbeit im Hintergrund. Ohne Mark könnten wir vieles nicht so umsetzen, wie wir uns das vorstellen. Er nimmt mir sehr viel Arbeit ab.» Küng wird gefragt, was Döbeli alles so erledigt. Er macht rund ein Dutzend Beispiele, sagt dann aber lachend: «Ich habe bestimmt etwas vergessen.»</p><p>Mark Döbeli bringt Ordnung in die Excel-Tabellen (der Sponsoren und Mitglieder), erledigt alle administrativen Arbeiten, macht die Ringerzeitung, kümmert sich um die Pressearbeit, kreiert eine tolle Homepage und betreut diese. Er sorgt dafür, dass an den Heimkämpfen die Technik einwandfrei funktioniert und die Sponsoren auch im besten Licht präsentiert werden. Er ist EDV-Experte, hat an den Heimkämpfen immer einen Ersatzbeamer dabei, gibt die Resultate im Liveticker ein und ist immer glücklich, wenn die Kampfuhr nicht stehen bleibt.</p><p><strong>«Es macht Spass in diesem tollen Verein»</strong></p><p>Viel Aufwand für eine einzelne Person. Doch Döbeli macht das enorm gern. Er meint dazu: «Die RS Freiamt ist in der Nationalliga A. Der Verein hat auch einen professionellen Auftritt abseits der Matte verdient. Und mir macht es Spass in diesem tollen Verein.» Mittlerweile ist alles einheitlich, alles geordnet. Es ist wohl nicht vermessen, wenn man sagt, dass die RS Freiamt zu den bestorganisierten Vereinen der Region gehört.</p><p><strong>Früher ein talentierter Tennisspieler</strong></p><p>Erstaunlich: Döbeli ist weder Ringer noch im Freiamt aufgewachsen. Er stammt aus Wohlenschwil – und orientierte sich immer in Richtung Mellingen und Baden. Als Jugendspieler spielte er Tennis. Er war sogar ein ziemlich grosses Talent und im Kader der Aargauer Auswahl. «Aber wenn ich zu viel trainieren musste, verlor ich schnell die Freude.» So ist er auch heute noch ein «Spasstennisspieler», wie er es beschreibt – und Mitglied beim Tennisclub Muri. Übrigens ist er auch dort in der Spielkommission und als Juniorentrainer tätig.</p><p>Die Region Freiamt kennt der Mann mit Jahrgang 1974 aber schon länger. Und das nicht wegen des Ringens. In der Robatech in Muri feiert er bald sein 25-Jahr-Jubiläum. Dort lernte er auch seine heutige Frau kennen: Jasmin Döbeli (früher Rey). Sie ist die Zwillingsschwester von Jenny Strebel, der Frau von Pascal Strebel, dem Teamcaptain der RS Freiamt. Apropos Strebel: So richtig wahrgenommen hat man Mark Döbeli im Vorfeld der Olympischen Spiele 2012 in London. Pascal Strebel nahm an Olympia teil – und Döbeli organisierte enorm viel im Hintergrund für den Ringer (und seinen heutigen Schwager). «Dieses Engagement öffnete mir viele Türen im Verein und machte vieles einfacher», erklärt Döbeli.</p><p><strong>«Zu 100 Prozent Freiämter»</strong></p><p>Mark Döbeli (der übrigens nicht mit Schwinger-Eidgenosse Andreas Döbeli verwandt ist) ist fast an jedem Kampf der Ringerstaffel Freiamt dabei. Und das seit zehn Jahren. Und so wurde er irgendwie auch zum Ringerexperten. Zumindest ein bisschen. Seine Einschätzung der aktuellen Form der Mannschaft ist erwähnenswert: «Ich habe das Gefühl, die RS Freiamt ist so stark wie selten zuvor. Das Kader ist breit. Im Vergleich zu früher könnte man auch Ausfälle besser wegstecken. Es wird enorm stark gearbeitet, und das schon seit Jahren. Das zeigen die jungen Ringer, die schon früh eine sagenhafte Qualität haben.» Zum Thema Meistertitel meint er: «Der Titel geht über Willisau. Aber wir wollen diesen Pokal unbedingt wieder.» Der Halbfinaleinzug ist gebucht. Am 20. November geht es los – der Gegner ist noch nicht klar.</p><p>Was klar ist: Döbeli will irgendwann in den nächsten Jahren etwas kürzer treten bei der RS Freiamt. Präsident Nicola Küng meint zwar: «Ich hoffe, er bleibt dem Verein noch sehr lange erhalten.» Doch Döbeli, der den Verein auf vielen Ebenen professioneller gemacht hat, meint: «Bis 2022 mache ich sicher. Dann ist es langsam Zeit, dass jüngeres Blut in den Vorstand kommt.»</p><p>Man kann wohl trotzdem sicher sein, dass Döbeli nicht ganz abtritt. Mit dem Freiamt und der Ringerstaffel wird er auf ewig verbunden bleiben. Passend sagt er auch: «Ich bin zwar nicht von hier, aber ich fühle mich zu hundert Prozent als Freiämter.»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Wenn 40 Kilo mehr nicht reichen</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/90050</link>
<description><![CDATA[Gegen Einsiedeln holt die RS Freiamt den sechsten Saisonsieg. Die Freiämter können schon optimistisch den Halbfinals entgegenblicken.Der Deutsche Boris Illenseer...]]></description>
<pubDate>Wed, 20 Oct 2021 21:22:38 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Gegen Einsiedeln holt die RS Freiamt den sechsten Saisonsieg. Die Freiämter können schon optimistisch den Halbfinals entgegenblicken.</strong></p><p>Der Deutsche Boris Illenseer ist mehr als einen Kopf grösser als sein Kontrahent Magomed Ayshkanov. Und auch dieser ist alles andere als klein und ein austrainierter Top-Athlet. Doch der glatzköpfige Hüne aufseiten der Einsiedler ist mit über zwei Metern nicht nur deutlich grösser, sondern bringt auch satte 40 Kilo mehr auf die Matte als der Tschetschene in Diensten der Freiämter. Der 125-Kilo-Mann Illenseer ging in Führung. Ayshkanov konnte zu Beginn des Kampfes den Felsbrocken nicht bewegen. Doch am Ende gewann Ayshkanov auch diesen Kampf deutlich. Wie fast alle. Einsiedeln konnte nur gerade drei Kämpfe für sich entscheiden – und dies jeweils mit dem Minimalresultat von 1:2.<br></p><p><strong>Souverän und ungefährdet</strong><br></p><p>«Das war eine gute Leistung», meinte RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert. Doch sein süffisantes Lächeln verriet, dass er riesig stolz war auf die Leistung seiner Jungs, dies auch im wahrsten Sinne des Wortes, überzeugten auch seine Söhne Nils und Nino mit starken Siegen. Was Vater Leutert besonders freute: «Die meisten Kämpfe haben wir zu null gewonnen.» Und genau das hat er auch von seinen Ringern gefordert: «Ich habe ihnen gesagt, dass sie unbedingt probieren sollen, zu null zu gewinnen und um jeden Punkt zu kämpfen. Nicht erst im Halbfinal.» Sohn Nils Leutert, Altmeister Pascal Strebel und Yves Müllhaupt setzten dies besonders eindrücklich um und gewannen durch technische Überlegenheit.</p><p>Neben dem klaren Sieg war auch ganz wichtig, dass sich kein weiterer Kämpfer verletzte. Denn Christian Zemp hatte sein Fussgelenk dick einbandagiert und ging an Krücken, wie lange er ausfallen wird, ist noch unklar. Und auch Randy Vock war zwar dabei, jedoch «nur» als Betreuer. Die Verantwortlichen hoffen, dass die beiden bald wieder mittun können.</p><p><strong>Einsiedeln im Halbfinal?</strong><br></p><p>Damit stehen die RS Freiamt und Willisau nach wie vor punktgleich an der Tabellenspitze. Am 6. November gastieren die Innerschweizer in Muri und dabei wird sich entscheiden, wer als Leader in die Halbfinals starten darf. Nils und Nino Leutert werden dann jedoch nicht dabei sein, weil sie an der U23-Weltmeisterschaft kämpfen. Doch auch dies sieht Vater Leutert entspannt, denn auch bei den Titelverteidigern werden zwei Nachwuchsringer fehlen.</p><p>Falls es die Freiämter schaffen, sich den ersten Platz zu erkämpfen, ist es gut möglich, dass es im Halbfinal wieder gegen Einsiedeln geht. Doch so weit mag Leutert noch gar nicht denken. Heute sind seine Gedanken noch bei der Analyse der Kämpfe gegen die Zentralschweizer, danach geht der Blick wieder nach vorne – jedoch nur bis zum nächsten Kampf in Kriessern (Samstag, 23. Oktober, 20 Uhr).<br></p><p><strong>Wieder mehr Fans dabei</strong></p><p>Die Stimmung an den Kämpfen war gut und die Zuschauerzahlen wieder höher, wenn sie auch nicht das Niveau von 2019 erreichten. Das lag aber auch zu einem grossen Teil daran, dass die Tribüne für die Einsiedler praktisch leer blieb. «Wir sind positiv überrascht», sagt Präsident Nicola Küng. Und im Gegensatz zum Coach darf er schon weiterdenken. «Den Halbfinal müssen wir einfach gewinnen.» Der Rückkampf im Halbfinal ist am 27. November, dem Geburtstag von Trainer Leutert. Was könnte die Mannschaft ihrem Chef für ein schöneres Geschenk machen als den Finaleinzug? Und falls es wieder gegen Einsiedeln geht, können den Zentralschweizern nicht einmal 40 Kilo mehr Kampfgewicht helfen. Zu ausgeglichen, zu stark und zu konzentriert gehen die Freiämter momentan ans Werk. "Alexander Wagner"</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<item>
<title>«Am liebsten alles gewinnen»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/89895</link>
<description><![CDATA[Morgen Samstag bestreitet die RS Freiamt den ersten Heimkampf der Rückrunde. Gegen Einsiedeln wollen die Freiämter an die guten Leistungen der vergangenen Wochen...]]></description>
<pubDate>Fri, 15 Oct 2021 19:39:33 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Morgen Samstag bestreitet die RS Freiamt den ersten Heimkampf der Rückrunde. Gegen Einsiedeln wollen die Freiämter an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen.</strong><br></p><p>Es werden spannende Wochen für RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng. Morgen Samstag empfangen die Freiämter in Merenschwand die RR Einsiedeln. Es ist der zweite Heimkampf seit der Einführung der Zertifikatspflicht. «Seit Montag muss man ja die Tests für das Zertifikat bezahlen. Ich bin gespannt, ob das Auswirkungen auf die Zuschauerzahl hat», sagt Küng.<br></p><p><strong>Abklärungen notwendig</strong><br></p><p>Beim ersten Heimkampf gegen Schattdorf mit «3G» erschienen 250 Zuschauer in Merenschwand. «Aus Schattdorf kommen allerdings auch nicht viele Leute ins Freiamt an die Kämpfe. In der Vorwoche waren wir in Hergiswil. Auch da waren nicht so viele Zuschauer vor Ort, aber wir haben jetzt länger nicht mehr dort gastiert.» Der Vereinspräsident ist gespannt, wie sich die Zuschauerzahl gegen Einsiedeln präsentiert. «Einerseits denke ich, dass die Ungeimpften jetzt noch weniger Lust haben, sich testen zu lassen. Andererseits waren die letzten Kämpfe gegen Einsiedeln immer spannend.»</p><p>Küng hofft, dass ab dem Halbfinal, wenn es ernst wird, mehr Zuschauer erscheinen. «Wir werden vielleicht nicht die Zahlen von 2019 erreichen. Dazu müssen wir in den nächsten Wochen auch Abklärungen machen, ob es Kapazitätsbeschränkungen gibt. Ich glaube aber, dass es einen Unterschied ausmacht. Schliesslich geht es in den jetzigen Kämpfen noch nicht um so viel.»<br></p><p><strong>Breites Kader sorgt für Optimismus</strong><br></p><p>Trotzdem hofft der Clubpräsident darauf, dass möglichst alle verbleibenden Kämpfe gewonnen werden. «Ich will natürlich am liebsten alles gewinnen. Das Team soll das Selbstvertrauen hoch halten können. Das scheint mir momentan kein Problem zu sein. Spannend wird es in der zweitletzten Runde, wenn Willisau bei uns zu Gast ist. Einerseits wäre es wichtig, zu gewinnen, um als Erster in die Halbfinals zu gehen. Andererseits haben wir an diesem Kampf auch einen Sponsorenapéro. Denen wollen wir auch etwas präsentieren.»<br></p><p>Ansonsten ist Küng mit dem bisherigen Saisonverlauf absolut zufrieden. Mit Shayen-Yanick Dietiker, Saya Brunner und Tobias Lüscher kamen bisher drei 15-Jährige zum Einsatz. «Ich hoffe, dass wir die jungen Ringer weiterhin so gut einbinden können. Die Ringer aus dem Nationalkader sind ausserdem in enorm guter Form. Das macht Freude.» Unter anderem auch, weil die RS Freiamt Leistungsträger schonen kann, ohne an Qualität zu verlieren. Gegen Hergiswil in der Vorwoche wurde beispielsweise Marc Weber nicht eingesetzt. Doppellizenzer Damian von Euw hat noch gar keinen Kampf bestritten. «Es ist schön, zu sehen, dass wir so eine Breite im Team haben und doch gute Leistungen zeigen. Das wird spannend im Hinblick auf den Halbfinal. Selbst wenn wir nicht als Gruppensieger in den Halbfinal gehen, traue ich uns einiges zu.» --jl</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<item>
<title>Freiamt unaufhaltsam</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/89808</link>
<description><![CDATA[Die RS Freiamt präsentiert sich in der Qualifikation nach wie vor dominant. Gegen Hergiswil gewinnen die Freiämter neun von zehn Kämpfen.Freiamt-Trainer Marcel...]]></description>
<pubDate>Tue, 12 Oct 2021 21:04:45 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die RS Freiamt präsentiert sich in der Qualifikation nach wie vor dominant. Gegen Hergiswil gewinnen die Freiämter neun von zehn Kämpfen.</strong><br></p><p>Freiamt-Trainer Marcel Leutert kann kaum etwas bemängeln im Duell seiner Mannschaft gegen die RR Hergiswil. Zu dominant sind die Freiämter aufgetreten. Zehn Kämpfe, neun Siege. Einige davon freuen den Trainer besonders.<br></p><p>Darunter der von Marc Schärer im Freistil bis 75 kg gegen Sven Bammert. «Das ganze Team hat sich mit Marc gefreut. Er hat seinen Plan durchgezogen und sich den Sieg verdient.» Der 24-Jährige aus Merenschwand kam vor zehn Jahren als Quereinsteiger vom Fussball zum Ringen. Lange musste er hartes Brot essen und in der Nationalliga A Niederlagen einstecken gegen Gegner, die deutlich länger ringen als er. Mit den Jahren hat er sich immer weiter gesteigert. Während er in der 1. Liga mittlerweile eine sichere Bank ist, war der Sieg gegen Bammert erst sein zweiter in der NLA. Der erste datiert vom 20. Oktober 2017. Damals musste der Schattdorfer Kim Besse allerdings gegen ihn aufgeben. Jetzt hat sich Schärer den Sieg von A bis Z selbst erkämpft. «Das ist für ihn und das komplette Team eine Riesenfreude», sagt Leutert. Schärer gewinnt mit 6:2 nach Einzelpunkten und mit 2:1 nach Mannschaftspunkten. «In unserem ersten Duell gegen Hergiswil war Randy Vock gegen Bammert angetreten und hat ihn mit 4:0 bezwungen. Das soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sven Bammert ein guter Ringer ist und sich Marc diesen Sieg hart erarbeitet hat.»<br></p><p><strong>Zurfluh gelingt Revanche</strong><br></p><p>Ebenfalls Grund zur Freude hat Leutert wegen der gelungenen Revanche von Roman Zurfluh. Im Freistil bis 130 kg konnte der Schwinger-Ringer einen 15:2-Sieg gegen Simon Marti feiern und damit ein 3:1 nach Teampunkten. Im Hinkampf musste sich der 26-Jährige gegen Marti im Greco bis 130 kg noch mit 1:2 geschlagen geben.<br></p><p>Die einzige Niederlage bei den Freiämtern kassierte Shayen-Yanick Dietiker im Greco bis 57 kg. Gegen David Aregger gab es ein 0:4 durch technische Überlegenheit des Hergiswilers. Verzeihbar, denn für den 15-jährigen Dietiker war es das Debüt in der Nationalliga A. «Klar musste er noch Lehrgeld bezahlen», sagt Leutert. «Aber er hat es an den Umständen gemessen gut gemacht.» In der 1. Liga hat Dietiker bisher sechs Siege aus sieben Kämpfen geholt. Fünfmal hat er mit 4:0 gewonnen. Für Leutert Grund genug, ihn in der 1. Mannschaft reinschnuppern zu lassen. Nach Tobias Lüscher, der in der Vorrunde zu drei Einsätzen kam, ist Dietiker bereits der zweite 15-Jährige, der in dieser Saison für die Freiämter randarf. «Er ist etwas schwerer als Tobias Lüscher. Ich wollte ihm auch mal eine Chance geben», so der Trainer. Die restlichen Freiämter, Nils und Nino Leutert, Christian Zemp, Magomed Ayshkanov, Michael Bucher, Pascal Strebel und Joel Meier, fuhren ungefährdete Siege ein. --jl</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Einer der Hoffnungsträger</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/89806</link>
<description><![CDATA[Kimi Käppeli vor dem Duell Hergiswil – Freiamt (Sa, 20 Uhr)Der 18-jährige Kimi Käppeli ringt seine zweite Mannschaftsmeisterschaft bei den Aktiven mit und ist...]]></description>
<pubDate>Tue, 12 Oct 2021 20:50:24 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Kimi Käppeli vor dem Duell Hergiswil – Freiamt (Sa, 20 Uhr)</strong></p><p>Der 18-jährige Kimi Käppeli ringt seine zweite Mannschaftsmeisterschaft bei den Aktiven mit und ist bereits ein wichtiger Bestandteil im Team von Marcel Leutert. Der Merenschwander ist eines von zahlreichen Beispielen für die gute Jugendarbeit der RS Freiamt.</p><p>Vier Kämpfe, zwei Siege. Die Bilanz von Kimi Käppeli in der laufenden Meisterschaft kann sich sehen lassen. Der junge Merenschwander ist erst 18 Jahre alt. In der vergangenen Saison stand er sechs Mal auf der Matte. Sechs Mal musste er Lehrgeld bezahlen. Für das Team konnte er nur einen Punkt erringen. In diesem Jahr gab es nur in einem Duell – gegen Willisaus Mansur Mavlaev – keine Punkte für den Freiämter. «Das ist der Kampf, der wirklich etwas besser hätte laufen können», sagt Käppeli. «Ansonsten bin ich mit der Saison bis jetzt zufrieden. Ich hatte einen guten Start. Das gibt Selbstvertrauen.»<br></p><p>Der gute Start war das erste Duell der Freiämter gegen Hergiswil. Morgen Samstag treffen die Teams wieder aufeinander. Was erwartet Käppeli? «Trainer Marcel Leutert wird vermutlich wieder taktisch einiges ausprobieren. Wir sind aber der Favorit und fahren nach Hergiswil, um zu gewinnen», so der Elektroinstallateur-Lehrling, der bei der Bütler Elektro Telecom AG in Muri seine Lehre absolviert.<br></p><p><strong>Stilwechsel von Nachteil</strong><br></p><p>Ob Käppeli auch zum Einsatz kommen wird, ist unklar. In der Vorrunde hat er alle Kämpfe im Freistil bis 80 kg absolviert. In der Rückrunde kommt es zum Stilwechsel. Ringt er Greco? Oder in einer schwereren oder leichteren Kategorie? «Letztes Jahr habe ich einen Kampf im Freistil bis 75 kg bestritten und einen bis 86 kg. Wenn es nach Trainer Marcel Leutert geht, sollte ich eher schwerer als leichter werden. Bis 86 kg Freistil werde ich vermutlich nur zum Einsatz kommen, wenn beispielsweise Marc Weber ausfällt. Und 80 kg Greco – es ist nicht meine liebste Stilart, aber ich würde es probieren im Dienste des Teams.»</p><p>Käppeli ist sich bewusst, dass er in der Rückrunde vielleicht weniger zum Zuge kommen wird. Das spielt ihm keine Rolle. Es geht ums Team. «Das ist unsere grosse Stärke. In der Vorrunde haben oft einige Leistungsträger gefehlt. Wir konnten die Absenzen immer kompensieren.» Wenn er eingesetzt wird, will er jedenfalls seine maximale Leistung abrufen. Der Athlet ist froh, wie gut er und weitere junge Ringer, wie Saya Brunner oder Tobias Lüscher, gefordert und gefördert werden. «Reto Gisler und Michael Bucher verlangen uns in den Trainings viel ab. Aber Trainer Marcel Leutert gibt uns immer wieder eine Chance. Und wir werden von den älteren Ringern gut aufgenommen und integriert. Es ist eine grossartige Mischung im Team.» Mit diesem Mix aus Routiniers und Talenten will die RS Freiamt dieses Jahr den Titel holen. «Das ist das grosse Ziel des Vereins», so Käppeli. Erst mal geht es aber darum, morgen Samstag die Hergiswiler zu bezwingen. --jl</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Sturmlauf vor auffällig wenig Fans</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/89875</link>
<description><![CDATA[Der Tornado «RS Freiamt» fegt Schattdorf aus der Halle in Merenschwand. Acht von zehn Einzelkämpfen konnte man gewinnen. Teilweise deutlich. «Das war sehr gut»,...]]></description>
<pubDate>Thu, 14 Oct 2021 22:15:35 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Der Tornado «RS Freiamt» fegt Schattdorf aus der Halle in Merenschwand. Acht von zehn Einzelkämpfen konnte man gewinnen. Teilweise deutlich. «Das war sehr gut», meint RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng. Zu denken geben sollte den Freiämtern lediglich die niedrige Zuschauerzahl.<br></strong></p><p>Zehn Kämpfe. Acht Siege. Die Leistungsträger ratterten unerbittlich ihr Programm runter. Michael Bucher, Pascal Strebel, Christian Zemp (alle gewannen durch technische Überlegenheit), Joel Meier (Schultersieg) oder Michael Bucher scheuchten ihre Gegner regelrecht von der Matte. Auch Roman Zurfluh, Marc Weber und Kimi Käppeli konnten ihre Duelle gewinnen. «Das war schon eine sehr klare Sache. Uns ist es hervorragend gelaufen. Schattdorf hat aber auch sehr jung aufgestellt», bilanziert RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng.<br></p><p><strong>Kompliment an Saya Brunner</strong></p><p>Und selbst die beiden Kämpfe in den tiefsten Gewichtsklassen, die verloren gingen, haben irgendwie doch positive Wirkung. Der erst 15-jährige Saya Brunner (61 kg Greco) verlor gegen den erfahrenen (und doppelt so alten) Sven Gamma mit 3:4. «Er hat am Ende verloren, weil er nach einem Zusammenprall der Köpfe etwas benommen war», so Küng. «Trotz Niederlage: Saya hat seine riesigen Fortschritte gezeigt und Gamma an den Rand einer Niederlage gebracht. Das ist schon sehr stark.» Er lobt auch Kimi Käppeli, der bei seinem Sieg gegen Sven Epp (80 kg Freistil) ebenfalls bewies, dass er ein grosses Versprechen für die Zukunft ist. Und Flurin Meier, der im Duell um 57 kg Freistil gegen Thomas Epp geschultert wurde, «zeigte, dass er auf gutem Weg ist».</p><p>Präsident Küng meint: «Das war eine geschlossene Teamleistung und nahezu perfekt.» Die Ringerstaffel Freiamt ist körperlich topfit und scheint in einer enorm starken Verfassung zu sein. Küng betont aber auch, dass Schattdorf «kein riesiger Gradmesser war».<br></p><p><strong>Die Nebeneffekte der Zertifikatspflicht</strong></p><p>Beim abschliessenden Vorrundenkampf gegen Schattdorf war der eher spärliche Zuschaueraufmarsch ein Thema. In der Halle in Merenschwand waren «nur» 250 Fans dabei. Für Verhältnisse der Ringerstaffel Freiamt, die immer auf eine Vielzahl von treuen Fans zählen kann, ist dies aussergewöhnlich niedrig. Es war der erste Heimkampf mit der «3G-Regel». Für Küng sei es spannend gewesen zu beobachten, was passieren wird. «Es gab doch einige treue Zuschauer, die nicht gekommen sind. Die Hürde des Testens nimmt nicht jeder auf sich», so Küng. Er zeigt dafür Verständnis. Auch angesichts dessen, dass die Duelle mit Schattdorf keine Strassenfeger-Kämpfe sind. «Ich habe damit gerechnet, dass weniger Fans als üblich kommen. Und war trotzdem ein wenig überrascht», so der Präsident.<br></p><p><strong>Kapazitätsbeschränkung im Halbfinal?</strong></p><p>Das Positive: Die «3G-Regel» bringt etwas Normalität in die Halle. Es sei fast wie vor Corona gewesen. Das Negative: Bei den Kämpfen werden wohl auch in Zukunft mehrere Hundert Zuschauer jeweils fehlen. «Diese Tendenz ist auch in anderen Sportarten spürbar», so Küng. Ob diese Regelung sinnvoll ist oder nicht, lässt der Präsident diplomatisch offen. «Man darf&nbsp;darüber diskutieren», meint er. <br>Bei der Eingangskontrolle habe alles gut funktioniert und es sei einiges&nbsp;einfacher gewesen als zu Zeiten des Contact Tracing, als man die Personalien&nbsp;jedes Zuschauers aufnehmen musste. Angesprochen auf die Halbfinal- und Finalkämpfe im November und Dezember, sagt Küng: «Vermutlich braucht es eine Ausnahmebewilligung oder es gibt eine Kapazitätsbeschränkung von 1000 Zuschauern. Es sind Herausforderungen, denen wir uns stellen werden in den kommenden Wochen.» Zuerst hat die Ringerstaffel Freiamt eine Pause. Am kommenden Wochenende ist die Weltmeisterschaft in Norwegen (ohne Freiämter Beteiligung). Am 9. Oktober, 20 Uhr, geht es weiter mit dem Rückrunden-Auftakt auswärts bei Hergiswil. Der nächste Heimauftritt ist dann am 16. Oktober gegen Einsiedeln. --spr</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>«Bloss nicht stehen bleiben»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/89147</link>
<description><![CDATA[Der 32-jährige Pascal Strebel ist in Form, auch wenn er seit der Geburt der Tochter weniger intensiv trainiert. Im Interview spricht der Mannschaftsführer der...]]></description>
<pubDate>Sat, 25 Sep 2021 22:30:02 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Der 32-jährige Pascal Strebel ist in Form, auch wenn er seit der Geburt der Tochter weniger intensiv trainiert. Im Interview spricht der Mannschaftsführer der RS Freiamt über die bisherige Saison und was man noch erreichen will.</strong></p><p>Beim letzten Kampf gegen Willisau waren Sie verletzungsbedingt nicht dabei. Was war los?</p><p>Pascal Strebel: Ich hatte einen Abszess unter dem Arm. Das hat mir zu schaffen gemacht und war schmerzhaft. Deshalb wollten wir nichts erzwingen und ich habe ausgesetzt. Morgen werde ich wieder auf der Matte stehen.</p><p><strong>Der Gegner heisst Schattdorf. Was erwarten Sie?</strong></p><p>Schattdort ist immer ein unbequemer Gegner. Wir sind der Favorit. Wenn wir konzentriert in den Kampf gehen, sollten wir dieses Duell gewinnen.</p><p>Vier Kämpfe sind vorbei. Drei davon hat die RS Freiamt gewonnen und nur knapp gegen Meister Willisau verloren. Sind Sie zufrieden mit den bisherigen Leistungen des Teams?</p><p>Ja. Die Formkurve stimmt. Wir sind auf hohem Niveau, haben aber noch Potenzial nach oben. Wir konnten einige junge Ringer einsetzen, was auch sehr positiv ist. Die mussten manchmal etwas Lehrgeld bezahlen, aber das gehört dazu. </p><p><strong>Welche Nachwuchskräfte überzeugen Sie am meisten?</strong></p><p>Nino Leutert macht eine Riesensaison. Er ist stark, cool im Kopf, abgeklärt. Nino zeigt tolle Kämpfe und konnte erstmals Dominik Laritz von der RR Kriessern schlagen. Er sticht im Kollektiv der Jungen klar heraus. Aber auch Saya Brunner, Tobias Lüscher und Kimi Käppeli machen Fortschritte und sind ein Versprechen für die Zukunft. Grundsätzlich kann man sagen, dass alle ihre Sache gut machen und das Team bereit ist.</p><p><strong>Ist die RS Freiamt bereit für den Meistertitel?</strong></p><p>(Lacht) Wir wollen in den Final, das ist klar. Wir wollen um den Titel ringen. Und wir wollen den Pokal endlich wieder ins Freiamt holen. Um das zu schaffen, geben wir alle unser Bestes. Wir dürfen jetzt bloss nicht stehen bleiben und müssen uns auch im Laufe der Rückrunde weiter steigern. </p><p><strong>Ein Wort zu Trainer Marcel Leutert. Sie kennen ihn schon lange. Wie erleben Sie ihn in dieser Saison?</strong></p><p>Er hat immer alles im Griff, stellt uns immer perfekt auf die Kämpfe ein. Marcel zeigt auch Emotionen bei den Kämpfen. Manchmal kassiert er dann eine Gelbe Karte (lacht), aber das gehört dazu. Durch seine grossen Emotionen zeigt er auch seine riesige Leidenschaft für den Sport und die Ringerstaffel Freiamt. Das ist einfach toll.</p><p>Morgen Samstag ist der fünfte Kampf. Danach folgt die Rückrunde. Was sind die Ziele der RS Freiamt?</p><p>Gas geben, taktische Schachzüge einbauen und einfach jeden Kampf gewinnen.</p><p>Und für Sie persönlich?</p><p>Ich nehme Tag für Tag, Kampf für Kampf. Ich will auch jedes Duell für mich entscheiden.&nbsp; --spr</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Ein erstes Date</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/89083</link>
<description><![CDATA[Willisau und Freiamt, die beiden Finalgegner der letzten beiden Jahre, haben sich zu einem ersten Date getroffen. «Alles, wie es sein muss», bilanziert RS-Freiamt-Trainer...]]></description>
<pubDate>Wed, 22 Sep 2021 21:23:38 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Willisau und Freiamt, die beiden Finalgegner der letzten beiden Jahre, haben sich zu einem ersten Date getroffen. «Alles, wie es sein muss», bilanziert RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert nach der 16:20-Niederlage. Es werden wohl noch mehrere Duelle zwischen den beiden Rivalen folgen.</strong></p><p>Beide Teams treten nicht in Bestbesetzung an – und trotzdem gibt es ein spannendes Duell mit hochstehenden Kämpfen. Die RS Freiamt hat vor allem in der ersten Halbzeit die Oberhand, führt mit 7:11. Willisau dreht danach auf und holt sich mit einem starken zweiten Durchgang den Erfolg (20:16). Die Erkenntnisse von Freiamt-Trainer Leutert halten sich in Grenzen: «Willisau hat keine Top-Aufstellung, aber eine gute», wie er sagt. Ähnlich bei den Freiämtern. Randy Vock (Rippenquetschung), Pascal Strebel (Abszess) und Christian Zemp sind alle leicht angeschlagen und werden geschont. Ohne diese drei Leistungsträger ist es natürlich schwierig, gegen dieses breit aufgestellte Willisau zu bestehen. </p><p>Und trotzdem sind die Freiämter nahe dran. «Mit dem nötigen Wettkampfglück wäre mehr dringelegen. Den einen oder anderen Punkt mehr hätten wir schon holen können», sagt Leutert. Am Ende war alles im Rahmen und es gab keine Überraschungen. «Alles, wie es sein muss», so Leutert. </p><p><strong>Nur ein knapper Kampf</strong></p><p>Vor dem Kampf hatte er gesagt, dass der Schweizer-Meister-Titel über Willisau führt. Die Luzerner sind auch in diesem Jahr der Kronfavorit auf den Titel. Leuterts Meinung hat sich nach diesem Duell nicht geändert. Im Vergleich zum Vorjahr haben einige Ringer der Willisauer «kleine Fortschritte gemacht. Und konditionell ist das Team topfit. Wir aber auch», sagt Leutert. Ansonsten sind die Kräfteverhältnisse nur schwierig abzuschätzen, da beide Teams nicht bis an ihre Grenzen gingen (was die Aufstellung anbelangt). </p><p>Bei den Freiämtern gewinnen Flurin Meier, Nils Leutert, Marc Weber und Magomed Ayskhanov ihre Kämpfe. Die zwei Brocken Weber (86 kg Greco) und Ayskhanov (97 kg Freistil) gewinnen gar mit technischer Überlegenheit. Eine klare Pleite muss Roman Zurfluh (130 kg Greco) gegen Delian Alishani einstecken. Er verliert nach technischer Überlegenheit des Gegners. Genauso Reto Bür-<br>gisser, der chancelos ist gegen Tobias Portmann. Auch Michael Bucher (70 kg Greco) muss als Verlierer von der Matte. Gegen Michael Portmann verliert er mit 4:13. Yves Müllhaupt verliert gegen Jonas Bossert und der junge Kimi Käppeli gegen Mansur Mavlaev (80 kg Freistil). All diese Duelle waren – mehr oder weniger – klare Angelegenheiten. Der knappste Kampf des Abends ereignete sich im Greco (bis 61 kg). Nils Leutert verlor am Ende gegen Timon Zeder mit 2:1. «Das hätte auch auf die andere Seite kippen können», meint Leutert. </p><p>Spätestens in den Halbfinal- oder Finalkämpfen wird das Date gegen Willisau eine ernstere Sache sein und die Karten werden auf den Tisch gelegt. Dieses erste Date war höchstens ein Beschnuppern.</p><p>Vier von zehn Qualifikationskämpfen sind durch. Die RS Freiamt ist wie erwartet auf Halbfinalkurs. Der letzte Vorrundenkampf für die Freiämter ist am Samstag um 20 Uhr in Merenschwand. Gegner ist Schattdorf. </p><p><strong>Ausflug fällt ins Wasser</strong></p><p>Für die restlichen Kämpfe hat Leutert einen grossen Wunsch: «Dass wir alle gesund und ohne gravierende Verletzungen bleiben.» Er weiss, dass nur Verletzungen die starke Form der Mannschaft bremsen können. Dies, oder schlechtes Wetter. Am vergangenen Sonntag wollte die ganze RS Freiamt-Familie zu einem Ausflug in die Berge antreten. Aufgrund der miserablen Wetterverhältnisse wurde dies jedoch abgesagt. --spr</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>«Alles nach Plan»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/89082</link>
<description><![CDATA[2019 und 2020 scheiterte die RS Freiamt im Final knapp an Willisau – und damit am Titelgewinn. Nach einem starken Saisonstart mit drei Siegen geht es nun zum Rivalen...]]></description>
<pubDate>Wed, 22 Sep 2021 21:19:18 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>2019 und 2020 scheiterte die RS Freiamt im Final knapp an Willisau – und damit am Titelgewinn. Nach einem starken Saisonstart mit drei Siegen geht es nun zum Rivalen in die Innerschweiz. Cheftrainer Marcel Leutert ist im Interview vor dem neuerlichen Duell gelassen.</strong></p><div><p>Hergiswil, Einsiedeln, Kriessern: drei Kämpfe, drei Siege. Sind Sie zufrieden mit dem Saisonstart?</p></div><p>Marcel Leutert: Das ist schon sehr gut. Es läuft nach Plan (lacht). So muss es doch sein. Wir haben viel Selbstvertrauen getankt. Aber wir können uns noch steigern.</p><p>Wo kann sich das Team noch am meisten verbessern? </p><p>Im taktischen Bereich kann man noch Dinge besser machen. Daran arbeiten wir hart in den Trainings. Wir sind froh, dass wir wieder Wettkämpfe bestreiten können und so langsam in einen Rhythmus finden. Die Jungs machen es schon sehr gut und gehen konzentriert an die Sache. Wir wollen uns aber von Kampf zu Kampf weiter steigern.</p><p>Mit Willisau folgt nun der bislang schwierigste Gegner. Und das auswärts. Was sind Ihre Erwartungen von diesem Duell?</p><p>Wir wollen anknüpfen an die bisherigen Leistungen. Wir werden aber nicht auf Biegen und Brechen in diesen Kampf hineingehen. Wir werden Dinge ausprobieren, junge Ringer werden auch in diesem Kampf eine Chance erhalten. Mal schauen, was dann drinliegt.</p><p>Vier von sechs Teams kommen in den Halbfinal. Ist diese Teilnahme unter den besten vier für die RS Freiamt schon fix gebucht?</p><p>Ich glaube ja. Wir sind momentan ungeschlagen auf dem 1. Rang. Es müsste also schon sehr blöd laufen, wenn das noch schiefgeht (lacht).</p><p>Ist die Ringerstaffel Freiamt dieses Jahr der Favorit auf den Schweizer Meistertitel?</p><p>Nein. Ganz klar. Willisau ist der Favorit. Den Meister der letzten zwei Jahre gilt es auch in dieser Saison zu bezwingen, wenn man den Titel holen will. </p><p>Wie stehen die Chancen auf den Titelgewinn für Ihre Mannschaft?</p><p>50 zu 50. Die Halbfinal-Kämpfe sind&nbsp; noch sehr weit weg. Wir können uns noch steigern. Die anderen Mannschaften aber auch.</p><p>Sehr positiv ist die Verletztenliste der RS Freiamt. Die ist nämlich leer.</p><p>Das sieht gut aus. Aktuell hat niemand eine gröbere Verletzung. Wir können auch Athleten schonen, wenn es Sinn macht. </p><p>Noch eine Frage zu der Zertifikatspflicht, die an den Ringerkämpfen gilt. Einige Ringer der Mannschaft sind nicht geimpft. Wie geht die RS Freiamt damit um?</p><p>Wer nicht geimpft ist, geht sich testen. So einfach. Es ist jedem Menschen selber überlassen, ob er impfen will oder nicht. Einen Impfzwang bei der RS Freiamt wird es nie geben. Und das ist auch gut so. /&nbsp;Stefan Sprenger</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>«Sind geil unterwegs»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/88757</link>
<description><![CDATA[Die RS Freiamt gewinnt auch den dritten Kampf der Saison. Gegen den potenziellen Halbfinalisten aus Kriessern präsentieren sich die Freiämter sehr dominant.Der...]]></description>
<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 17:07:49 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die RS Freiamt gewinnt auch den dritten Kampf der Saison. Gegen den potenziellen Halbfinalisten aus Kriessern präsentieren sich die Freiämter sehr dominant.<br></p><p><br></p><p>Der letzte Kampf vor der Halbzeit war vielleicht der entscheidende aus Sicht der RS Freiamt. In der Kategorie Freistil bis 65 kg gewinnt Nino Leutert gegen den Kriesserer Internationalen Dominik Laritz mit 3:1. «Laritz ist einer von Kriesserns Schlüsselringern. Wenn wir so jemanden bezwingen können, geht ein positiver Ruck durch das Team», sagt RS-Freiamt-Trainer und Vater des Laritz-Bezwingers Marcel Leutert. «Es war ein Kampf auf sehr hohem Niveau. Nino konnte einige Duelle in der Vergangenheit eng gestalten, aber das war das erste Mal, dass er ihn besiegen konnte.»<br></p><p>Auch sonst zeigten die Freiämter sehr gute Leistungen. Saya Brunner, Michael Bucher, Randy Vock, Pascal Strebel, Magomed Ayshkanov und Christian Zemp fuhren ungefährdete Siege ein.<br></p><p><strong>Grosser Kampfgeist bei allen<br></strong></p><p>Wie zu erwarten war, kamen beide Teams nicht in Bestbesetzung. «Das ist mir grundsätzlich egal», sagt Leutert. «Wichtig ist, wie sich die Ringer präsentieren. Und das war wieder eine geschlossene Teamleistung.» Selbst die unterlegenen Ringer konnten den Trainer zufriedenstellen. Marc Weber musste sich dem Internationalen Ramon Betschart mit 1:2 geschlagen geben. «Marc hat gut dagegengehalten. Er steigert sich konstant», so Leutert. Joel Meier musste gegen Tobias Betschart eine 1:3-Niederlage einstecken. Allerdings hatte der Freiämter einen Nationalturnwettkampf vom selben Tag in den Knochen. «Irgendwann haben ihm die Körner gefehlt. An den Umständen gemessen war es aber auch von ihm eine gute Leistung.»<br></p><p>Dazu kam noch der 15-jährige Tobias Lüscher, der das dritte Mal in Serie im Freistil bis 57 kg zum Zuge kam. Er musste sich Sandro Hungerbühler mit 0:4 nach technischer Überlegenheit geschlagen geben. «Tobias mag solche Niederlagen wegstecken», sagt Marcel Leutert. «Er ist ein Talent. Ihm fehlt es allerdings noch an Gewicht. Als ich zu ihm gesagt habe, dass er gegen Kriessern wieder ranmuss, hat er geantwortet, dass es für ihn kein ‹Müssen›, sondern ein ‹Dürfen› ist und er sich auf den Einsatz freue. Mit seinem Talent und seiner Einstellung ist er auf dem richtigen Weg.»<br></p><p><strong>Nächste Station: Willisau</strong><br></p><p>Hergiswil, Einsiedeln, Kriessern. Die Qualität der Freiämter Gegner hat sich konstant gesteigert. Das wird auch nächstes Wochenende der Fall sein. Dann gastiert die RS Freiamt beim Titelverteidiger Willisau. «Wir sind nach drei Kämpfen jetzt sehr geil unterwegs», so Leutert. «Mit Willisau wartet jetzt ein anderes Kaliber. Wir werden neu gefordert. Den Sieg wollen wir zwar nicht auf Biegen und Brechen, aber ich sage es so: Wir fahren als Tabellenführer dort runter und wollen es auch bleiben.» --jl</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Ringen pur in Merenschwand</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/88755</link>
<description><![CDATA[Morgen Samstag messen sich mit der RS Freiamt und Kriessern zwei Titelfavoriten in Merenschwand. Als Vorgeschmack finden vorher nicht weniger als acht Erstliga-Kämpfe...]]></description>
<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 16:59:01 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Morgen Samstag messen sich mit der RS Freiamt und Kriessern zwei Titelfavoriten in Merenschwand. Als Vorgeschmack finden vorher nicht weniger als acht Erstliga-Kämpfe statt, inklusive zweier Auftritte der zweiten Mannschaft der Freiämter. Los geht der Ringertag ab 15 Uhr.<br></p><p>«Mit Kriessern muss man immer rechnen», war die Aussage von RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert nach der letzten Runde. Der Saisonstart der Ostschweizer bestätigt Leutert.<br></p><p>In der ersten Runde trotzte der nächste Gegner der Freiämter dem Meister aus Willisau auwärts ein Unentschieden ab. In der zweiten Runde gab es einen souveränen Sieg gegen Schattdorf.<br></p><p>Nun sind die Ostschweizer im Freiamt zu Gast. Die RS Freiamt, die wie im Vorjahr wieder in den Final und am liebsten den Titel will, gegen Kriessern, die sich zumindest eine Medaille als Ziel gesteckt hat. Ein erstes Abtasten zweier Titelfavoriten.<br></p><p><strong>Ex-Freiämter in Reihen von Kriessern</strong><br></p><p>Bei den Gästen steht der Ringer-Schwinger Jeremy Vollenweider mit einer Doppellizenz im Kader. Im Freiamt ist er bestens bekannt. In den Saisons 2018 und 2019 war Vollenweider mit Doppellizenz noch im Freiamt unterwegs. Ob es jetzt schon zum Wiedersehen kommt, ist allerdings fraglich. Vollenweiders Stammverein Weinfelden trifft morgen Samstag, 19 Uhr, auswärts auf Oberriet-Grabs.<br></p><p><strong>Erste Liga in Merenschwand zu Gast</strong><br></p><p>Neben dem Nationalliga-A-Kampf zwischen Freiamt und Kriessern ist Merenschwand auch Gastgeber für die Runde der 1. Liga. Gleich acht Kämpfe finden vor Ort statt. Unter anderem trifft die zweite Mannschaft der RS Freiamt um 16 Uhr auf Domdidier. Um 18 Uhr sind die Freiämter nochmals im Einsatz. Dann gegen die Wrestling Academy Bern. Der Ringertag beginnt also bereits um 15 Uhr. --red</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>HEIMRUNDE &amp; 1. LIGA</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/88442</link>
<description><![CDATA[Am kommenden Samstag, 11. September, steht in Merenschwand die dritte Runde an.Zudem ist auch die zweite Mannschaft zu Hause im Einsatz, ab 15 Uhr.Vor Ort in Merenschwand:-...]]></description>
<pubDate>Wed, 08 Sep 2021 12:15:54 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am kommenden Samstag, 11. September, steht in Merenschwand die dritte Runde an.</p><p>Zudem ist auch die zweite Mannschaft zu Hause im Einsatz, ab 15 Uhr.</p><p><br></p><p>Vor Ort in Merenschwand:</p><p>- Maskenpflicht &amp; Abstand</p><p>- Festwirtschaft mit Menü / Snacks / Getränke</p><p>- Essen &amp; Trinken nur in Festwirtschaft</p><p>- Generelle Sitzpflicht</p><p>- Kein Kontakt zu Ringern &amp; Funktionären</p><p><br></p><p>Livestream:</p><p>- Für alle, die nicht vor Ort sein können</p><p>-&nbsp;<a tabindex="0" role="link" data-cke-saved-href="https://swisswrestling.ch/livestream?fbclid=IwAR1UB0gs5YmTZKa5ne3xPbzTXUQwKPoeDVRWuUPDoDkBDUjoIdSp57BKwZ0" href="https://swisswrestling.ch/livestream?fbclid=IwAR1UB0gs5YmTZKa5ne3xPbzTXUQwKPoeDVRWuUPDoDkBDUjoIdSp57BKwZ0" target="_blank" rel="nofollow noopener">https://swisswrestling.ch/livestream</a></p><p>- CHF 8.00 via Website Swiss Wrestling</p><p><br></p><p>Wir freuen uns auf Euch</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Freiämter souverän</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/88494</link>
<description><![CDATA[Trotz Halbzeitrückstand bleibt die RS Freiamt in Einsiedeln souverän und holt sich den zweiten Sieg im zweiten Kampf. Trainer Marcel Leutert gab erneut einigen...]]></description>
<pubDate>Wed, 08 Sep 2021 12:14:39 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Trotz Halbzeitrückstand bleibt die RS Freiamt in Einsiedeln souverän und holt sich den zweiten Sieg im zweiten Kampf. Trainer Marcel Leutert gab erneut einigen jungen Ringern die Chance, sich zu beweisen.</p><p>«Es war eine starke Teamleistung. Ich bin absolut zufrieden», kommentiert RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert den Sieg seines Teams in Einsiedeln. «Die Routiniers haben ihre Pflicht erfüllt und die Jungen haben eine gute Leistung gezeigt.»</p><p>Zur Halbzeit lagen die Freiämter noch mit 8:9 gegen den Gastgeber</p><p>hinten. Absehbar anhand der Aufstellung, die Leutert gewählt hat. Im Freistil bis 57 kg durfte wie schon gegen Hergiswil der 14-jährige Tobias Lüscher ran. Im Greco bis 61 kg traf der 21-jährige Flurin Meier auf den 45-jährigen Routinier Oleksandr Golin. Obwohl Lüscher mit 0:4 und Meier mit 0:3 von der Matte gingen, ist Leutert mit der Leistung der beiden Jungringer zufrieden. Im Vorjahr musste sich Meier gegen Golin beispielsweise noch mit 0:4 geschlagen</p><p>geben. «Er hat die ihm vorgegebene Taktik gut umgesetzt. Die Jungen müssen jetzt noch Erfahrungen sammeln. Das war gut gerungen von beiden.»</p><p><strong>«Käppeli hat nie aufgegeben»</strong></p><p>Das waren zwei der drei Freiämter Niederlagen an diesem Abend. Die dritte hat der 18-jährige Kimi Käppeli im Freistil bis 80 kg gegen den 30-jährigen Yves Neyer kassiert. 3:1</p><p>hiess es am Ende aus Sicht des Einsiedlers. «Kimi lag zwischenzeitlich mit 2:15 zurück. Am Ende stand es 5:16. Er hat bis zuletzt daran geglaubt, dass er punktet, sich vom Zwischenstand nicht beirren lassen und nie aufgegeben. Das hat Eindruck hinterlassen», sagt Leutert.</p><p>Nils Leutert, Michael Bucher, Randy Vock, Pascal Strebel, Marc Weber, Magomed Ayshkanov und Christian Zemp gaben sich keine Blösse. So konnte die RS Freiamt einen souveränen</p><p>22:13-Sieg feiern. Der nächste Gegner der Freiämter wird Kriessern. Dort wird das Team noch stärker gefordert sein. «Mit Kriessern muss man immer rechnen», sagt Leutert.</p><p>«Sind beide Teams in Vollbesetzung, sehe ich uns als leicht favorisiert. Aber in dieser Phase der Saison wird es von beiden Seiten einige taktische Experimente geben. Es wird sicher ein spannender Kampf.» --jl</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>«Einsiedeln ist ernst zu nehmen»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/88492</link>
<description><![CDATA[Der zweite Kampf könnte für die RS Freiamt eine deutlich grössere Standortbestimmung sein, als es der Auftakt gegen Hergiswil war. Trainer Marcel Leutert betont:...]]></description>
<pubDate>Wed, 08 Sep 2021 12:13:05 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der zweite Kampf könnte für die RS Freiamt eine deutlich grössere Standortbestimmung sein, als es der Auftakt gegen Hergiswil war. Trainer Marcel Leutert betont: «Einsiedeln stapelt tief.»</p><p>In Ringerfachkreisen steht es schon so gut wie fest. Wenn alles nach Plan läuft, dürften die RS Freiamt, der RC Willisau und die RS Kriessern in den Halbfinal einziehen. Den letzten Halbfinalplatz haben in den letzten Jahren meistens Hergiswil und Einsiedeln unter sich ausgemacht. «In dieser Saison gehe ich von Einsiedeln und Schattdorf aus», gibt RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert seine Prognose ab. «Und im ersten Kampf hat Einsiedeln die Schattdorfer deutlich bezwungen. Sie sind ernst zu nehmen.»</p><p>Das soll auch eine Warnung an sein Team sein. So leicht wie zum Saisonstart wird es wohl nicht werden. Im ersten Kampf gegen Hergiswil gab es einen deutlichen Sieg für die Freiämter. 25:11. Dabei konnte der Trainer einen seiner Söhne schonen. Nino Leutert war nicht im Einsatz. Nils Leutert durfte zum ersten Mal bis 65 kg ringen, Saya Brunner bis 61 kg und der 14-jährige Tobias Lüscher gab sein Debüt. Das ganze Team ist fit. In Einsiedeln kann Leutert aus dem Vollen schöpfen. «Die Leistungsträger ringen. Eine gewisse Sicherheit braucht es. Aber in dieser Phase der Saison kann man jeweils auf ein, zwei Positionen ausprobieren, Ringern Einsätze geben, die sonst nicht zum Zuge kommen, mit taktischen Varianten experimentieren.»</p><p><strong>Ziel ist, immer zu gewinnen</strong></p><p>So wird die Marschroute auch in Einsiedeln aussehen. Nichtsdestotrotz möchte der Freiamt-Trainer den Sieg. Deshalb wird er auch auf genügend Positionen auf Sicherheit setzen. Denn Einsiedeln kann mittlerweile einiges in die Waagschale werfen. Mit Maurus Zogg und Andreas Vetsch haben zwei Ringer von Oberriet-Grab eine Doppellizenz mit Einsiedeln. Beide sind im Nationalkader. Zogg bei der U23, Vetsch bei den Aktiven. Letzterer war in den letzten Jahren mit der Doppellizenz beim RC Willisau dabei und machte mit ihnen der RS Freiamt das Leben schwer. Unter anderem verhalf er mit einem Sieg gegen Marc Weber den Willisauern 2019 zum Titel gegen die RS Freiamt.</p><p>Zogg und Vetsch gewannen in ihrem ersten Kampf mit Einsiedeln beide ihr Duell mit 4:0 nach technischer Überlegenheit. «Wir wollen gewinnen», sagt Leutert. «Das ist immer das Ziel. Aber wenn das Duo aus Oberriet-Grabs dabei ist, wird es uns Einsiedeln nicht leicht machen.» --jl</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Überzeugender Saisonstart</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/88491</link>
<description><![CDATA[Die Freiämter dominieren zum Saisonauftakt vor 300 Fans in den Bachmatten in Muri. Die Routiniers überzeugten, die jungen Ringer lassen zudem auf eine vielversprechende...]]></description>
<pubDate>Wed, 08 Sep 2021 12:11:50 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Freiämter dominieren zum Saisonauftakt vor 300 Fans in den Bachmatten in Muri. Die Routiniers überzeugten, die jungen Ringer lassen zudem auf eine vielversprechende Zukunft hoffen. Die Freiämter sind bereit für die neue Saison.<br></p><p><strong>Simon Huwiler</strong><br></p><p>Saisonauftakt in der Nationalliga A. 300 Fans jubeln, schreien, feuern ihr Team an: ein toller Anblick in der Bachmattenhalle in Muri. Und einer, an den man sich gewöhnen kann. «Es ist schön, dass so viele Leute gekommen sind. Wir haben immer noch eine spezielle Situation, die man akzeptieren muss», sagt Randy Vock. Er machte seine Sache ausgezeichnet, gewinnt klar gegen Sven Bammert. Und das, obwohl er in der für seine Verhältnisse unüblichen Kategorie von 75 kg Freistil antrat – normalerweise sinds einige Kilos weniger. «Ich bin fit. Kann ich der Mannschaft so helfen, mache ich das natürlich gerne.»</p><p><strong>Premiere für Tobias Lüscher</strong></p><p>Seinen ersten Kampf in der Nationalliga A bestritt der 15-jährige Tobias Lüscher. Zwar verlor er gegen David Aregger. Doch sein toller Kampfgeist bis zum Schluss lässt hoffen. Lüscher wehrte mit allem, was er in seinem Premierenkampf in die Waagschale werfen konnte. Erst kurz vor Schluss konnte Aregger den Schultersieg feiern. «Bei deinem ersten Nati-A-Einsatz bist du nervös. Aber er hat sich gut geschlagen. Er ist ein Riesentalent», blickt Trainer Marcel Leutert optimistisch in die Zukunft.</p><p><strong>Erster Ernstkampf seit über neun Monaten für Pascal Strebel</strong></p><p>Tritt Pascal Strebel auf die Matte, dann wirds für gewöhnlich laut in der Bachmattenhalle. So auch am letzten Samstagabend. Die Fans feierten einen ihrer Lieblinge. Und Strebel selbst, der durfte endlich wieder ran. Für ihn wars der erste Ernstkampf seit Dezember 2020. Er hatte die Sache im Griff – 10:1. «Für mich war es wichtig, den Kampf positiv zu gestalten. Vor dem ersten Kampf stellen sich immer die Fragen: Wo stehen wir? Haben wir richtig trainiert? Dieser Start ist eine sehr gute Grundbasis für die Saison», war Strebel zufrieden mit seiner und der Leistung des Teams an diesem Auftaktwochenende.</p><p><strong>Kimi Käppeli zeigt starken Auftritt</strong></p><p>Roman Zurfluh zeigte in der höchsten Gewichtsklasse einen packenden Kampf gegen Simon Marti. Vor zwei Jahren standen sich die beiden schon mal gegenüber und «es war eine enge Kiste», wie sein Trainer sagt. Damals gewann Zurfluh. Diesmal war es umgekehrt. Ein Highlight des Abends war der Auftritt von Kimi Käppeli. Der ehemalige Kunstturner setzte sich in einem packenden Fight gegen Philippe Kunz – einen unbequemen Gegner mit langen Beinen und Armen – durch, liess sich trotz 0:4-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen, gewann am Ende 5:4.</p><p><strong>Favoritenrolle gegen Einsiedeln</strong></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Freiämter gegen die Rückkehrer</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/88490</link>
<description><![CDATA[Morgen Samstag geht die Mannschaftsmeisterschaft im Ringen wieder los. In der Bachmattenhalle in Muri ist die RR Hergiswil zu Gast. Dies, nachdem die Hergiswiler...]]></description>
<pubDate>Wed, 08 Sep 2021 12:09:50 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Morgen Samstag geht die Mannschaftsmeisterschaft im Ringen wieder los. In der Bachmattenhalle in Muri ist die RR Hergiswil zu Gast. Dies, nachdem die Hergiswiler in der Vorsaison ausgesetzt haben.<br></p><p>Die Ringer wünschen sich nach der vergangenen Saison in erster Linie eines: ein Stück Normalität. In der vergangenen Saison war dies Mangelware. Zunächst traten nur vier Teams an. Am Ende beendeten nur drei Mannschaften die Saison – ohne Publikum.<br></p><p>Diese Normalität wird mit der Rückkehr von Schattdorf und Hergiswil zu einem gewissen Teil wieder einkehren. Die beiden Traditionsteams haben in der vergangenen Saison aufgrund der Coronapandemie auf eine Teilnahme an der Mannschaftsmeisterschaft verzichtet.<br></p><p>Jetzt kämpfen also die gewohnten sechs Mannschaften, die seit 2013 die NLA bilden, um den begehrten Titel. Die RS Freiamt, der RC Willisau, die RS Kriessern, die RR Hergiswil, die RR Schattdorf und die RR Einsiedeln. Die RS Freiamt trifft zum Auftakt auf einen der beiden Rückkehrer. Morgen Samstag, 20 Uhr, empfangen die Freiämter die RR Hergiswil in der Bachmattenhalle in Muri. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften fand am 12. Oktober 2019 statt. Damals gewannen die Freiämter mit 26:11.<br></p><p>Den letzten Heimkampf gegen Hergiswil hatte die RS Freiamt am 31. August 2019, damals noch in der Mehrzweckhalle in Merenschwand. Auch dieser Kampf ging mit 24:9 an die Freiämter.<br></p><p><strong>Favoritenrolle bei Freiämtern?</strong><br></p><p>Die letzten beiden Duelle gingen deutlich an die Freiämter. Das ist allerdings schon zwei Jahre her. In Ringerkreisen gelten die Finalisten der beiden Jahre – Freiamt und Willisau – erneut als die grossen Favoriten auf den Meisterschaftstitel. Die Rückkehrer Hergiswil und Schattdorf gelten hingegen als die grossen Unbekannten.<br></p><p>Für die RS Freiamt gilt es, den Gegner ernst zu nehmen. In erster Linie sind die Ringer allerdings froh, dass die Meisterschaft wieder losgeht und diesmal alle Teams mit an Bord sind. --red</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Mannschaftsmeisterschaft 2021</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/87839</link>
<description><![CDATA[Bereits in einigen Tagen startet die Mannschaftsmeisterschaft 2021&nbsp;(Winforce Premium League).Nach langen und intensiven Vorbereitungen freuen wir uns, wenn...]]></description>
<pubDate>Sat, 21 Aug 2021 08:34:14 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Bereits in einigen Tagen startet die Mannschaftsmeisterschaft 2021&nbsp;(Winforce Premium League).</p><p>Nach langen und intensiven Vorbereitungen freuen wir uns, wenn es am 28. August 2021 Zuhause in Muri wieder los geht.</p><p>Gleich zum Auftakt kommt es zum Klassiker zwischen uns und der Ringerriege Hergiswil. Zuschauer sind ebenfalls erlaubt.</p><p>Entsprechend werden wir mit viel Elan und Ehrgeiz in die neue Saison starten.</p><p>Die zweite Mannschaft (1. Liga) startet am 11. September 2021 mit der Heimrunde in Merenschwand in die neue Saison.</p><p>Wir hoffen auf viel Unterstüzung und eine tolle Saison.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Erfolgreiche Einzelmeisterschaften im Greco</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/87281</link>
<description><![CDATA[Gold Aktive: Michi Bucher, Randy Vock
Silber Aktive: Nils Leutert

Gold Kadetten: Saya Brunner, Robin Birchler

Silber: Kevin Birchler
Bronze: Mike Schweizer, Fabien...]]></description>
<pubDate>Thu, 22 Jul 2021 14:21:10 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Gold Aktive: Michi Bucher, Randy Vock<br />
Silber Aktive: Nils Leutert</p>

<p>Gold Kadetten: Saya Brunner, Robin Birchler</p>

<p>Silber: Kevin Birchler<br />
Bronze: Mike Schweizer, Fabien Meier</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Erfolgreiche Einzelmeisterschaften im Freistil</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/87154</link>
<description><![CDATA[Mit 4 Gold- und 4 Silbermedaillen gewannen wir an den Einzelmeisterschaften (Freistil) die Vereinswertung bei den Aktiven.


	Gold: Nils Leutert, Michi Bucher, Marc...]]></description>
<pubDate>Wed, 14 Jul 2021 20:32:54 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Mit 4 Gold- und 4 Silbermedaillen gewannen wir an den Einzelmeisterschaften (Freistil) die Vereinswertung bei den Aktiven.</strong></p>

<ul>
	<li>Gold: Nils Leutert, Michi Bucher, Marc Weber, Magomed Ayskhanov</li>
	<li>Silber: Randy Vock, Joel Meier, Kimi K&auml;ppeli, Manuel R&uuml;tter</li>
	<li>Auch bei den Kadetten waren wir erfolgreich und konnten drei Medaillen gewinnen.</li>
	<li>Gold: Saya Brunner</li>
	<li>Silber: Kevin Birchler, Robin Birchler</li>
</ul>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Der Titel bleibt das Ziel</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/82573</link>
<description><![CDATA[RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng im Interview]]></description>
<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 10:00:19 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Eine schwierige Saison endet ohne Happy End. Ein P&uuml;nktchen fehlte zum Triumph. Die Ringerstaffel Freiamt muss zusehen, wie Willisau den Meistertitel bejubelt. Pr&auml;sident Nicola K&uuml;ng versucht das Positive rauszunehmen.</strong></p>

<div>
<p>Stefan Sprenger</p>
</div>

<p>Nicola K&uuml;ng ist ein motivierter, dynamischer und sympathischer Pr&auml;sident. F&uuml;r ein Vereinsoberhaupt bringt er trotz jungen Jahren alles mit, was es braucht. Seine diplomatischen F&auml;higkeiten sp&uuml;rt man in jedem Gespr&auml;ch. Der 31-J&auml;hrige aus Aristau, der in Muri im Immobilienbereich arbeitet, hat nach dem verlorenen Finalkampf allerdings etwas zu k&auml;mpfen. Diese Pleite ist nur schwer zu verdauen. &laquo;Immerhin, wir waren nahe dran&raquo;, meint er. Und er sieht das Positive: &laquo;Rund 500 Menschen schauten sich den Final per Livestream an. Wenn man bedenkt, dass vor jedem Bildschirm drei bis vier Ringerfans zugesehen haben, kommt man auf &uuml;ber 1500 Zuschauer. F&uuml;r unseren Sport ist das in diesem schwierigen Jahr etwas Wunderbares.&raquo; Seine Freude verklingt dabei etwas, wenn er an letzten Samstag und die 15:19-Niederlage gegen Willisau zur&uuml;ckdenkt.&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Ein Punkt fehlte zum Meistertitel. Es war erneut ein enorm knapper Kampf. Wie haben Sie die Stunden nach dieser Niederlage in Willisau erlebt?</strong></p>

<p>Nicola K&uuml;ng:&nbsp;Voller Entt&auml;uschung. Ich brauchte einen Moment, um es zu verarbeiten. Es war brutal. Saison fertig. Ein Punkt fehlte. Wieder hat es nicht gereicht. Einfach nur schade.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>2019 fehlte ebenfalls nur wenig. War es ein D&eacute;j&agrave;-vu aus dem Vorjahr?</strong></p>

<p>Nein, damals war es anders. Einerseits, weil mein Vater einen Tag vor dem Final verstorben ist und ich mit meinen Emotionen woanders war. Andererseits waren 2000 Zuschauer dabei, wir haben alles gegeben in der Finalserie gegen einen vermeintlich &uuml;berm&auml;chtigen Gegner. Dieses Jahr waren wir einiges n&auml;her dran. Nach dem 18:15-Sieg im Hinkampf hatten wir eine Hand am Meisterpokal. 2019 konnte ich besser mit der Silbermedaille leben. In diesem Jahr kann ich mich nicht freuen &ndash; aber stolz auf unser Team bin ich trotzdem.&nbsp;</p>

<p><strong>Wo sehen Sie die Gr&uuml;nde f&uuml;r die knappe Niederlage?</strong></p>

<p>Es fehlte irgendwo ein Punkt (lacht). Diesen Z&auml;hler kann man in verschiedenen K&auml;mpfen suchen. Willisau startete sehr gut mit &Uuml;berraschungssieg von Timon Zeder gegen Nils Leutert. Normalerweise hilft uns ein Top-Start von Nils immer, um Sicherheit aufzubauen. Das war jetzt eben anders. Das hat bei den anderen Ringern etwas ausgel&ouml;st. Trotzdem: kein Vorwurf an Nils Leutert. Wir h&auml;tten gen&uuml;gend Chancen gehabt. Aber eben, diesen fehlenden Punkt kann man bei vielen K&auml;mpfen suchen. Es war keine schlechte Leistung von uns. Aber es fehlten die Topleistung und auch ein wenig das Wettkampfgl&uuml;ck, das wir im ersten Finalkampf noch hatten.&nbsp;</p>

<p><strong>Hat Trainer Marcel Leutert falsch aufgestellt?</strong></p>

<p>Nein. Sicher nicht. Ich h&auml;tte es auch so gemacht. Marsi ist genug Trainerfuchs, um bestm&ouml;glich aufzustellen.</p>

<p>Trotzdem: Thomas Bucheli machte es besser und gewinnt dieses Duell.</p>

<p>Das stimmt. Auch Bucheli ist ein erfahrener Trainer. Aber ich weiss nicht, wie wir mehr aus unserem Team h&auml;tten rausholen k&ouml;nnen. Willisau hatte am Ende einfach mehr M&ouml;glichkeiten und war unberechenbarer. Von unserer Seite war die Aufstellung aber richtig. Marsi schickte die beste Mannschaft auf die Matte, davon bin ich &uuml;berzeugt.</p>

<p>Die Saison 2020 war coronabedingt sehr harzig. Schattdorf und Hergiswil machten nicht mit. Die Qualifikationsk&auml;mpfe hatten sportlich einen niedrigen Stellenwert, da die restlichen vier Teams sowieso schon qualifiziert waren. Kurz vor Ende wollte Kriessern auch nicht mehr mittun. Was ist Ihr Fazit dieses ungew&ouml;hnlichen Ringerjahres?</p>

<p>Es war sehr m&uuml;hsam. Und trotzdem sch&ouml;n und wichtig, dass wir die Saison zu Ende bringen konnten. F&uuml;r den Ringsport, die K&auml;mpfer und die Fans war es toll, dass trotz Corona etwas lief. Schliesslich haben alle Sportarten mit dieser Situation zu k&auml;mpfen. Ich hoffe einfach, dass bald wieder Normalit&auml;t einkehrt.</p>

<p><strong>Wie geht es weiter mit den Athleten der RS Freiamt?</strong></p>

<p>Die Kaderringer d&uuml;rfen weitertrainieren. Das &laquo;normale&raquo; Training ist beendet f&uuml;r dieses Jahr. Wir sind mit dem Verband in Kontakt, wie es weitergeht und ob und wann die anderen Ringer wieder auf der Matte trainieren d&uuml;rfen. Momentan ist Pause. Aber auch bei uns stellt sich die Frage: Wie weiter? Die Zukunft wird Antworten bringen.&nbsp;</p>

<p><strong>Braucht die Ringerstaffel Freiamt neue Transfers in der n&auml;chsten Saison?</strong></p>

<p>Grunds&auml;tzlich nicht. Allenfalls w&uuml;rde es wieder Ringer geben mit Doppellizenzen. Die Frage ist, wie normal die n&auml;chste Saison verlaufen kann.</p>

<p><strong>Was w&auml;ren die ringerischen H&ouml;hepunkte im Jahr 2021?</strong></p>

<p>Die Einzelmeisterschaften, der Swiss Cup in Weinfelden und die Olympischen Spiele, wo mit Stefan Reichmuth ein Schweizer Ringer dabei ist. Und dann nat&uuml;rlich wieder die Mannschaftsmeisterschaft. Hoffentlich sind dann alle Mannschaften wieder dabei.&nbsp;</p>

<p><strong>Der Meistertitel ist das Ziel im n&auml;chsten Jahr?</strong></p>

<p>Aus heutiger Perspektive, ja. Das muss unser Ziel sein, wenn dieses starke Team zusammenbleibt und alle gesund sind.</p>

<p>Zum Ende des Interviews: Ihre abschliessenden Worte an das Ringer-Freiamt.</p>

<p>Ich m&ouml;chte ein Dankesch&ouml;n an alle ehrenamtlichen Helfer, an alle Fans, alle Sponsoren und einfach alle, die mitgezogen haben, ausrichten. In diesem sehr schwierigen Jahr war die Unterst&uuml;tzung immer da und immer gleich gross wie zu normalen Zeiten. Das ist f&uuml;r uns alles andere als selbstverst&auml;ndlich und wir sch&auml;tzen das sehr. Bleibt gesund &ndash; und bis im n&auml;chsten Jahr.&nbsp;</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Im allerletzten Moment verloren</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/82468</link>
<description><![CDATA[Die RS Freiamt unterliegt Willisau mit 15:19 und holt nur Silber]]></description>
<pubDate>Wed, 09 Dec 2020 17:58:14 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Der Drei-Punkte-Vorsprung aus dem ersten Finalkampf ist zu wenig f&uuml;r die RS Freiamt. In Willisau verlieren die Frei&auml;mter mit 15:19 und m&uuml;ssen erneut mit dem Silberpokal Vorlieb nehmen.&nbsp;</strong></p>

<div>
<p>Josip Lasic</p>
</div>

<p>Wie im Vorjahr reissen die Willisauer der RS Freiamt im Endspurt den Pokal aus den H&auml;nden. Routinier Reto Gisler ist der Pechvogel, der den 10. Kampf im zweiten Final bestreitet und gegen den Innerschweizer Tobias Portmann mit 0:3 unterliegt. Bitter, ein 0:2 h&auml;tte den Frei&auml;mtern zum Sieg gereicht..</p>

<p>Den Titel verlieren die Frei&auml;mter aber nicht in diesem Duell. &Uuml;ber den gesamten Abend bieten sich Chancen, den entscheidenden Punkt zu holen. Die RS Freiamt nimmt keine davon wahr. &laquo;Wir haben zu viele Matchb&auml;lle vergeben&raquo;, fasst Trainer Marcel Leutert zusammen.</p>

<p><u>Entt&auml;uschung gr&ouml;sser&nbsp;als im Vorjahr</u></p>

<p>Abgesehen von Nino Leutert gelingt keinem Frei&auml;mter ein Zu-null-Sieg. &Uuml;berall werden Punkte abgegeben. Teilweise unn&ouml;tig. Fast in jedem der zehn Duelle w&auml;re dieser eine Punkt holbar gewesen, der der RS Freiamt zum Titel gefehlt hat.&nbsp;Die Frei&auml;mter haben nicht schlecht gerungen. Es war auch nicht der beste Abend der RS Freiamt. Dennoch hat nur ein kleiner Punkt zum Meistertitel gefehlt. Gef&uuml;hlt war die RS Freiamt noch n&auml;her am Pokal dran als im Vorjahr. Willisau schien im zweiten Finalkampf aber bereiter und selbstbewusster zu sein.&nbsp;</p>

<p>F&uuml;r die RS Freiamt bleibt die Erkenntnis, dass das Potenzial in ihren Reihen gross ist und der Sieg in der&nbsp;Meisterschaft vermutlich nur eine Frage der Zeit. Er w&auml;re auch in diesem Jahr eindeutig machbar gewesen, wenn ein bisschen cleverer gerungen worden w&auml;re. Dadurch, dass man am Meistertitel n&auml;her dran war als ein Jahr zuvor, schmerzt diese Niederlage bei der RS Freiamt st&auml;rker. Leutert: &laquo;Letztes Jahr konnten wir uns &uuml;ber den zweiten Platz freuen, weil niemand mit uns gerechnet hat. Jetzt ist die Entt&auml;uschung viel gr&ouml;sser.&raquo;</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Brutal, aber selbst verschuldet</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/82467</link>
<description><![CDATA[Finalkampf: RC Willisau – RS Freiamt 19:15 (11:7)]]></description>
<pubDate>Thu, 10 Dec 2020 20:05:17 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Wie im Vorjahr f&auml;llt die Entscheidung im allerletzten Kampf der Saison. Erneut ist es ein Punkt Differenz, der Willisau zum Meister macht. F&uuml;r die RS Freiamt wiederholt sich die Geschichte auf brutale Art und Weise.</strong></p>

<div>
<p>Josip Lasic</p>
</div>

<p>Die Spannung in der BBZ-Halle in Willisau steigt ins Unertr&auml;gliche. Neun von zehn Duellen im zweiten Final sind vorbei. Gastgeber Willisau f&uuml;hrt mit 16:15. Der letzte Kampf bringt die Entscheidung, wer Meister wird. Erinnerungen ans Vorjahr werden wach. Damals hatte Freiamts Nico K&uuml;ng den &laquo;Schwarzen Peter&raquo; und musste gegen Willisaus Jonas Bossert antreten. Letzterer gewann das Duell und Willisau den Meistertitel. Diesmal ist es Routinier Reto Gisler, der 46-j&auml;hrige Freistiltrainer der Frei&auml;mter, der die Entscheidung bringen soll. Er trifft im Freistil bis 75 kg auf Willisaus Kaderringer Tobias Portmann, mit 21 Jahren deutlich j&uuml;nger als der Chef Leistungssport der Frei&auml;mter. &laquo;Gisi&raquo; reicht nach dem 18:15-Sieg der RS Freiamt aus dem Hinkampf aber eine Niederlage mit zwei Punkten Differenz. Dann ist der Gesamtpunktestand ausgeglichen. Dann kommt es auf die Anzahl Einzelsiege an. Nach wie vor Gleichstand. Bei den Schultersiegen f&uuml;hrt Freiamt mit 1:0. Dadurch w&uuml;rden die G&auml;ste den Titel nach Hause nehmen.&nbsp;</p>

<p><u>Knapper geht es nicht</u></p>

<p>&laquo;Gisi, Gisi&raquo; hallt es in der zuschauerlosen Halle aus den Kehlen des Frei&auml;mter Teams. Portmann kann punkten. 1:0, 3:0, 4:0. Noch ist alles in Ordnung. 4:0 nach Einzelpunkten bedeutet ein 2:0 in der Teamwertung. Zu wenig f&uuml;r Willisau. Dann holt Portmann das 5:0. Das w&auml;re ein 3:0 und damit der Sieg f&uuml;r die Innerschweizer. Der Frei&auml;mter dreht auf. Portmann kann nicht mehr punkten &ndash; Gisler auch nicht. Es bleibt beim 5:0. Willisau ist Meister. Gisler ist entt&auml;uscht, aber gefasst. &laquo;Ich war sehr ruhig vor dem Kampf und konnte gut dagegenhalten. Ein Punkt war nicht machbar. Er hatte viel Energie, die er ins Rennen geworfen hat. Sehr viel.&raquo; Dann erg&auml;nzt der 46-J&auml;hrige: &laquo;Ich glaube nicht, dass wir uns an meinem Kampf abarbeiten m&uuml;ssen. Den Titel haben wir schon vorher verloren.&raquo;&nbsp;</p>

<p><u>Strebel kratzt an &Uuml;berraschung</u></p>

<p>Freiamt-Captain Pascal Strebel stellt sich sch&uuml;tzend vor den Routinier. &laquo;V&ouml;lliger Unsinn, einen Fehler oder die Schuld bei Reto zu suchen. Er war da, um den Schaden zu minimieren. Ein 0:2 oder 1:3 w&auml;re nicht unrealistisch gewesen. Jetzt war es ein 0:3. Ich denke, dass wir vorher genug Matchb&auml;lle hatten, die wir liegen liessen.&raquo; Den letzten hatte der Olympionike von 2012 selbst. Er bestritt den vorletzten Kampf des Abends gegen Jonas Bossert in der Kategorie Greco bis 75 kg. Der Willisauer ist nach zwei Siegen in der Qualifikation Favorit. Doch Strebel dreht auf und f&uuml;hrt den Gegner an den Rand einer Niederlage. Bossert dreht das Ergebnis und siegt trotzdem. Die letzten zwei Duelle liefen mehr oder weniger, wie es zu erwarten war. Die gr&ouml;sseren Fehler unterliefen der RS Freiamt vorher.&nbsp;</p>

<p><u>Der gefallene Held</u></p>

<p>Der Abend beginnt f&uuml;r die Frei&auml;mter ungl&uuml;cklich. Nils Leutert unterliegt gegen Timon Zeder bis 57 kg Greco mit 1:2. Bald-Olympionike Stefan &laquo;Stifi&raquo; Reichmuth l&auml;sst darauf bis 130 kg Freistil Roman Zurfluh keine Chance. 4:0 durch technische &Uuml;berlegenheit. Mit einem 3:0-Sieg im Freistil bis 61 kg gegen Lukas Bossert bringt Nino Leutert die Frei&auml;mter wieder auf die Spur.</p>

<p>Dann folgt das &laquo;Duell der Giganten&raquo; und vermutlich der gr&ouml;sste Nackenschlag des Abends f&uuml;r die RS Freiamt. Willisaus Vize-Europameister Samuel Scherrer trifft auf Freiamts Christian Zemp bis 97 kg Greco. Der Neuzugang der Frei&auml;mter gewann im Hinkampf gegen Willisau gegen Daniel H&auml;fliger durch einen Schultersieg mit 4:0. In der Vorrunde konnte er Scherrer ein 1:2 abverlangen. Diesmal dreht der Willisauer auf und holt sich das 4:0 durch technische &Uuml;berlegenheit. Die Luzerner schreien sich die Freude aus den Lungen, strotzen vor Selbstvertrauen. Die Frei&auml;mter wirken geknickt, verunsichert. &laquo;Ich h&auml;tte nicht gedacht, dass Christian mit 0:4 verliert&raquo;, sagt Pascal Strebel. &laquo;Aber wir d&uuml;rfen nicht vergessen, dass es f&uuml;r ihn der erste Final ist. Und der Gegner war Samuel Scherrer. Er und Stifi Reichmuth bringen momentan halt eine Klasse auf die Matte, wie sie niemand in der Schweiz hat.&raquo;&nbsp;</p>

<p>Danach l&auml;uft es f&uuml;r die RS Freiamt gut. Michael Bucher schl&auml;gt Roger Heiniger bis 65 kg Greco mit 3:1, Magomed Ayshkanov gewinnt mit dem selben Resultat gegen Gergely Gyurits im Freistil bis 86 kg. Randy Vock und Marc Weber entscheiden ihre Duelle gegen Mansur Mavlaev und Michael Portmann im Freistil bis 70 kg beziehungsweise Greco bis 80 kg je mit 2:1 f&uuml;r sich. Das Problem: Alle geben sie einen Punkt ab. Bucher, Vock und Weber nach &ndash; teilweise deutlicher &ndash; F&uuml;hrung. Ein Zu-null-Sieg h&auml;tte gereicht, um den Titel ins Freiamt zu bringen. Randy Vock: &laquo;Verglichen mit meinen anderen K&auml;mpfen in diesem Jahr, war das nicht gut. Statt Vollgas weiterzuringen, habe ich versucht, den Vorsprung zu verwalten. Es schien, als h&auml;tten wir Angst gehabt.&raquo;</p>

<p>So sieht es auch der Trainer. &laquo;Es war einfach keine geschlossene Teamleistung wie im Hinkampf. Dabei will ich keinen Ringer als den Buhmann herauspicken. Wir haben den ganzen Abend Punkte verschenkt&raquo;, sagt Leutert. Die Frei&auml;mter sind selbstkritisch. So gut wie kein Kampf lief so, wie es im Ringerkeller in Aristau geplant wurde. &laquo;Wir m&uuml;ssen mental und taktisch zulegen&raquo;, sagt Captain Pascal Strebel. &laquo;Und an Cleverness. Das kann man lernen.&raquo; Und daran hat es in diesem Finalkampf den Frei&auml;mtern gefehlt. Um den Titelverteidiger zu st&uuml;rzen, m&uuml;ssen weniger Fehler passieren.</p>

<p><u>&laquo;Der Erfolg wird kommen&raquo;</u></p>

<p>Am Ende war Reto Gisler der Pechvogel, der das Ganze h&auml;tte retten sollen. Wie soll es seiner Meinung nach weitergehen? &laquo;Wie sagen die Fussballtrainer so sch&ouml;n: Wir m&uuml;ssen es analysieren&raquo;, antwortet &laquo;Gisi&raquo;, der mittlerweile sein Lachen wiedergefunden hat. &laquo;Willisau war bereiter. Es gilt das zu verdauen und weiterzumachen. Wir arbeiten hart. Der Erfolg wird fr&uuml;her oder sp&auml;ter kommen.&raquo;</p>
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</item>
<item>
<title>Kleiner grosser Vorsprung</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/82395</link>
<description><![CDATA[RS Freiamt gewinnt den ersten Geisterfinal gegen RC Willisau mit 18:15 (11:7)]]></description>
<pubDate>Fri, 04 Dec 2020 15:37:50 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Vier &laquo;zu null&raquo;-Siege bringen den 18:15-Sieg. Vor dem entscheidenden zweiten Kampf sind die Freiämter Ringer leicht im Vorteil. Der ringerisch hochstehende Final gegen Willisau sorgte trotz Geisterstimmung für Emotionen. Geschätzt schauten 1500 Menschen per Livestream zu.</strong></p>

<p>Stefan Sprenger</p>

<p>&laquo;Hey! Was soll das?&raquo; Immer und immer wieder schreit der Willisauer Greco-Trainer Philipp Rohrer seinen Unmut über die Schiedsrichter Richtung Ringermatte. Weil keine Zuschauer anwesend sind und die Stimmung adventlich-ruhig ist, fühlen sich die Zwischenrufe des Willisauers ein wenig wie Nadelstiche an. Jedes Wort ist deutlich hörbar. Der 35-jährige Doktorand in Philosophie und Germanistik ist mit viel Emotionen und totalem Ringerherz dabei.</p>

<p><u>&laquo;Kann jemand&nbsp;Fredy stummschalten?&raquo;</u></p>

<p>Die Stimmung in der Murianer Bachmattenhalle ist aber keines NLA-Finals würdig. Kein Vergleich zum Vorjahr, als Tausende Fans die beiden besten Ringerteams der Schweiz im Hexenkessel in Muri oder Willisau zu Höchstleistungen pushten. Die Coronarealität 2020 sieht anders aus. 471 Klicks gibt es auf den Livestream des Finals im Internet. RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng rechnet vor: &laquo;Vor jedem Bildschirm sind wohl mehrere Ringerfans gesessen. Das heisst, es waren wohl rund 1500 Zuschauer dabei.&raquo;</p>

<p>Jetzt eben einfach vor ihren Bildschirmen zu Hause in der warmen Stube. So werden die sportlich-aufgeheizten Wortgefechte, die einfach dazugehören, eben per Kommentar im Internet ausgeteilt. Kleines Beispiel: Fredy &ndash; offensichtlich ein Willisau-Fan, kommentiert: &laquo;Kennt der Schiedsrichter auch den Unterschied zwischen Greco und Freistil? Es ist ein geschenkter Sieg der Schiedsrich&laquo;ter.&raquo; Gleich danach folgt die Forde-rung eines weiteren Livestream-Zuschauers: &laquo;Kann jemand Fredy stummschalten?&raquo; Der Verband schreitet ein und meint: &laquo;Jeder darf hier seine Meinung äussern, solange er sich an Regeln hält.&raquo; Es sind Auseinandersetzungen in Zeiten des Coronavirus und von Geisterkämpfen.</p>

<p>Auf der Matte versuchen die Ringer sich mental nichts anmerken zu lassen. Der Freiämter Nils Leutert tritt gegen Ueli Rölli zum ersten Duell an. Rölli kam durch die Verletzung von Florian Bissig zu seinem NLA-Debüt. Es ist eine Premiere zum Vergessen für den jungen Willisauer. Nils Leutert macht kurzen Prozess. Nach 59 Sekunden steht es 16:0. Leutert ge&laquo;winnt durch technische Überlegenheit. 4:0 Mannschaftspunkte. Ein astreiner Start. &laquo;Ich bin sehr zufrieden&raquo;, sagt Leutert und fügt an: &laquo;Ich hatte eigentlich mit einem anderen Gegner gerechnet.&raquo; Leutert dachte, Timon Zeder ist sein Gegner. Doch dieser trat gegen seinen Zwillingsbruder im Duell 61 kg Greco an. Nino Leutert hat gegen Timon Zeder auch keine Mühe. Das 10:0 gibt 3:0 Mannschaftspunkte.</p>

<p><u>Reichmuth hält&nbsp;Ayshkanov in Schach</u></p>

<p>Mühe bekundete Roman Zurfluh im Duell gegen Delian Alishahi. Der Freiämter wird im Gigantenduell (130 kg Greco) zerzaust vom 20 Kilogramm schwereren Bulgaren. 0:16. Technische Überlegenheit. Willisau holt 0:4 Mannschaftspunkte.</p>

<p>Ringerisch war der spannendste Kampf jener vom Freiamt-Russen Magomed Ayshkanov gegen den baldigen Olympioniken Stefan Reichmuth. Im Duell um 97 kg Freistil versucht Ayshkanov dagegenzuhalten. Doch &laquo;Stifi&raquo; Reichmuth ist enorm souverän. Der Willisauer sagt: &laquo;Es war ein abgeklärter Kampf von mir. Leider musste ich eine Wertung abgeben. Mein Ziel war eigentlich, zu null zu ringen.&raquo; So gewinnt Reichmuth &laquo;nur&raquo; mit 1:6 und holt 1:3 Mannschaftspunkte.</p>

<p>Im letzten Duell (65 kg Freistil) vor der Halbzeit zeigt Michi Bucher gegen Lukas Bossert sein grosses Kämpferherz. Es war eine zähe Angelegenheit. Doch Bucher ringt Bossert mit 5:0 nieder und holt drei Mannschaftspunkte. 11:7 führen die Freiämter.</p>

<p>Auch nach der Pause legen die Freiämter sackstark los. Freiamts Christian Zemp schultert Daniel Häfliger (86 kg Greco). Allerdings war der Bein-Einsatz von Zemp umstritten. Der 20-jährige Überflieger sagt cool: &laquo;Es ist gut gelaufen. Ich konnte die maximale Punktzahl holen. Gegen diesen Gegner musste ich hoch gewinnen. Schön, hat das geklappt.&raquo;</p>

<p><u>Strebel: &laquo;Chance genutzt&raquo;</u></p>

<p>Der Freiämter Höhenflug geht weiter. Olympionike Pascal Strebel tritt im Duell 70 kg Greco gegen den in dieser Saison noch ungeschlagenen Michael Portmann an. Strebel kassiert zuerst wegen Passivität einen Strafpunkt und zeigt dann seine ganze Klasse. &laquo;Ich wusste, dass Michael Portmann ein engagierter Athlet im Stand und am Boden ist. Aber weil er nichts Zwingendes zustande brachte, kriegte ich die Chance im Bodenkampf und konnte sie nutzen.&raquo; Strebel gewinnt 5:1 und holt 2:1 Mannschaftspunkte. Nach sieben Kämpfen führen die Freiämter mit 17:8.</p>

<p>Nun beginnt die Willisauer Aufholjagd. Marc Weber schwitzte sich hinunter auf 80 kg. Sein Gegner im Frei-stil war der Ungare Gergely Gyurits. In einem harten Fight holt Weber 20 Sekunden vor dem Ende die ersten, wichtigen Punkte. Die 2:5-Pleite bringt den Luzernern so &laquo;nur&raquo; 1:2 Mannschaftspunkte.</p>

<p>Randy Vock trat bis 75 kg Freistil gegen Tobias Portmann an. Der körperliche Nachteil von Vock führt zum 0:4-Sieg des Willisauers, was ihnen 0:2 Mannschaftspunkte einbringt.</p>

<p>Vor dem letzten Duell steht es 18:12 für die Freiämter. Der 47-jährige Ukrainer Andrey Malzew tritt gegen Jonas Bossert (75 kg Greco) an. Malzew zeigt seine Routine und Bossert seine grosse Klasse. 0:5 gewinnt der Willisauer und sorgt mit den drei gewonnenen Mannschaftspunkten für das 18:15-Endresultat.</p>

<p>Was bedeutet das für den entscheidenden, zweiten Finalkampf am nächsten Samstag (19 Uhr) in Willisau? Freiamts Christian Zemp sagt: &laquo;Schön, dass wir gewonnen haben. Wir müssen aber konzentriert bleiben. Drei Punkte ist ein kleiner Vorsprung. Am Samstag müssen wir nochmals alles geben, damit es am Ende hoffentlich zum Titel reicht.&raquo;</p>

<p><u>Vorteil dank Schultersieg</u></p>

<p>Teamcaptain Pascal Strebel: &laquo;Es fängt wieder bei null an. Aber die drei Punkte Vorsprung können am Ende entscheidend sein.&raquo; Mit dem Schultersieg von Zemp haben die Freiämter ein weiteres Ass im Ärmel. Bei Gleichstand am Ende des zweiten Kampfes zählt zuerst die Anzahl Einzelsiege (momentan 5 zu 5) und danach die Anzahl Schultersiege. So könnte dieser Sieg von Zemp am Ende das Zünglein an der Waage spielen zugunsten der Freiämter.</p>

<p>Die Ringerstaffel Freiamt hat drei Punkte Vorsprung. Sogar Willisau-Fan Fredy zeigt sich nach dem Kampf schliesslich als fairer Ringerfan und kommentiert im Livestream: &laquo;Gratuliere Freiamt zum ersten Kampf.&raquo; Die drei Punkte sind wenig, könnten am Ende aber doch den Unterschied machen und ganz viel wert sein.</p>

<p><u>&laquo;Zu wenig gemacht&raquo;</u></p>

<p>Ringen, Nationalliga A: Die Stimmen der beiden Trainer zum ersten Finalduell ohne Zuschauer</p>

<p>RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert ist zufrieden: &laquo;Jeder hat seine Vorgaben erfüllt.&raquo; Dagegen ist Willisaus Thomas Bucheli ernüchtert: &laquo;Es ist nicht gelaufen wie erhofft.&raquo;</p>

<p>Ein spannender und interessanter Kampf war es, da sind sich beide Trainer einig. Jedoch ist die Gemütslage bei Freiamt-Trainer Marcel Leutert einiges gehobener als bei seinem Willisauer Pendant Thomas Bucheli. Dieser sagt: &laquo;In den unteren Gewichten haben wir zu viele Punkte abgegeben und zu wenig gemacht.&raquo; Bis 70 Kilogramm gab es nichts zu holen für</p>

<p>die Luzerner. Nils und Nino Leutert, Michi Bucher und Pascal Strebel gewinnen ihre Kämpfe allesamt. Das Total aus diesen Duellen lautet 12:1. &laquo;Da haben wir sicherlich den einen oder anderen Punkt mehr budgetiert.&raquo;</p>

<p><u>Aushängeschild schaut nur zu</u></p>

<p>Bucheli wurmt besonders der Kampf von Michael Portmann gegen Pascal Strebel. &laquo;Michi zeigte einen tollen Kampf, wurde aber dafür nicht belohnt.&raquo; Ebenfalls unzufrieden ist er über den Punktverlust von Gergely Gyurits, der gegen Marc Weber (80 kg Freistil) &laquo;nur&raquo; mit 2:5 gewinnt. Die 1:2 Mannschaftspunkte sind zu wenig. &laquo;Das haben wir uns anders vorgestellt&raquo;, so Bucheli. Ärgerlich sei die Schulterniederlage von seinem Schützling Daniel Häfliger gegen Freiamts Christian Zemp. &laquo;Dieser Schultersieg kommt durch Bein-Einsatz zustande. Das sieht man auf den TV-Bildern klar. Schade, sehen die Schiedsrichter das nicht&raquo;, meint Bucheli. Er ergänzt aber, dass dieses Duell vermutlich auch ohne Schultersieg mit 0:4 für sein Team ausgegangen wäre. Zu stark zeigt sich Zemp.</p>

<p>In den oberen Gewichtsklassen haben die Willisauer Vorteile. Dort können sie sogar auf Aushängeschild Samuel Scherrer verzichten. Als &laquo;Luxusproblem&raquo; bezeichnet Bucheli den Fakt, dass mit Stefan Reichmuth, Delian Alishahi und Samuel Scherrer gleich drei Spitzenringer in den oberen Gewichtsklassen rangehen können. Scherrer musste zuschauen.</p>

<p>Bucheli zieht Bilanz über die 15:18-Niederlage im ersten Finalkampf: &laquo;Vier Pleiten zu null ist zu viel. Das sind zu hohe Niederlagen.&raquo;</p>

<p><u>Küng: &laquo;Nur drei Pünktli&raquo;</u></p>

<p>Anders ist die Gemütslage bei RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert. Ein, zwei Punkte mehr hätten es sein können, wie er sagt. &laquo;Aber jeder Ringer hat seinen Job erfüllt. Es war eine tolle Teamleistung.&raquo; Dass der Ex-Internationale Randy Vock in der für ihn höheren Gewichtsklasse 75 kg Freistil mit 0:4 (0:2) verliert, sei okay. &laquo;Wir wussten, dass es eine schwierige Aufgabe wird für Randy.&raquo;</p>

<p>Vor dem zweiten und entscheidenden Duell am nächsten Samstag ist er zuversichtlich. &laquo;Wir wollen den Vorsprung nicht verwalten. Wir streben erneut den Sieg an. Und wenn wieder alle ihren Job erfüllen, dann klappt das.&raquo; Doch auch Leutert weiss, dass die Willisauer die Qualität für die Wende in diesem Final besitzen. &laquo;Wir sind bereit&raquo;, meint er dazu voller Optimismus. RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng sagt: &laquo;Es war eine gute Mannschaftsleistung. Wir waren solide, aber nicht überragend. Es sind nur drei Pünktli, aber die können am Ende entscheidend sein.</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Kein Favorit erkennbar</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/82294</link>
<description><![CDATA[Die beiden Trainer vor dem Finalduell zwischen Freiamt und Willisau]]></description>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2020 19:12:09 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Eines haben die RS Freiamt und der Ringerclub Willisau gemeinsam: Sie haben beide sympathische Trainer. Und die sind sich einig: &laquo;Es wird ein Duell auf Augenh&ouml;he.&raquo;</strong></p>

<p>Stefan Sprenger</p>

<p>Es war ein ultraknappes Duell. 2019 bezwingt Willisau die Frei&auml;mter hauchd&uuml;nn. Ein Jahr sp&auml;ter stehen sich diese beiden Mannschaften wieder gegen&uuml;ber und k&auml;mpfen um den Schweizer-Meister-Titel. Was hat sich in diesem Jahr ver&auml;ndert? Willisau-Trainer Thomas Bucheli &uuml;berlegt. Dann lacht er. &laquo;Ja, Corona.&raquo; Sportlich sei mehr oder weniger alles gleich geblieben. Die Luzerner hatten mit Dimitar Sandov und Andi Vetsch zwei Abg&auml;nge. Das wars. &laquo;Ansonsten sind wir genau gleich aufgestellt wie in der letzten Saison&raquo;, so Bucheli.&nbsp;</p>

<p><u>Freude w&auml;re&nbsp;trotzdem riesig</u></p>

<p>Der 43-J&auml;hrige erwartet einen &laquo;offenen, spannenden Kampf&raquo;. Einen Favoriten kann er nicht ausmachen. &laquo;Ich habe gerechnet. Die Chancen stehen 50 zu 50&raquo;, so Bucheli. Er sch&auml;tzt allerdings die Frei&auml;mter etwas st&auml;rker ein als 2019. &laquo;Mit Christian Zemp haben sie einen neuen, starken Ringer. Und im Vergleich zum Vorjahr kann Randy Vock mittun&raquo;, so Bucheli.&nbsp;</p>

<p>Marcel Leutert, Trainer der RS Freiamt, kann ebenfalls nicht sagen, wer zu favorisieren ist. &laquo;Es ist eine enge Kiste. Wir m&uuml;ssen alles aus uns rausholen. Am Ende werden wohl kleine Details entscheiden&raquo;, meint Leutert. Das Ziel der RS Freiamt ist der Titel. Daf&uuml;r hat Leutert alle seine Athleten zur Verf&uuml;gung. &laquo;Wir sind enorm gespannt, wie es ausgeht.&raquo;</p>

<p>Trotz der schwierigen Coronasaison, wo Hergiswil und Schattdorf nicht mitmachten und zuletzt auch Kriessern auf die Weiterf&uuml;hrung der Saison verzichtete, ist dieser Final ein H&ouml;hepunkt. Denn fleissig trainiert wurde trotzdem. Wer das Rivalen-Duell erleben will, ben&ouml;tigt aber den Live-Stream. &laquo;Auch wenn es keine Fans hat, w&auml;re die Freude &uuml;ber den Erfolg riesig.&raquo; Doch auch Leutert kennt das Sprichwort: &laquo;Das Gl&uuml;ck ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.&raquo; Dazu meint er lachend: &laquo;Mit den Fans k&ouml;nnen wir es h&ouml;chstens durch den Bildschirm teilen. Aber untereinander, im Team, da k&ouml;nnten wir trotzdem feiern.&raquo;</p>

<p><u>Bucheli: &laquo;Es ist&nbsp;f&uuml;r alle gleich&raquo;</u></p>

<p>Auch da sieht es Thomas Bucheli &auml;hnlich. &laquo;Die Situation ist eben, wie sie ist. Es ist f&uuml;r alle gleich. Wir freuen uns jetzt auf einen tollen Final. Denn auch ohne Zuschauer und gigantische Stimmung wird es sportlich ein hochstehendes Duell werden.&raquo;&nbsp;</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Der Neue ist gefordert</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/82293</link>
<description><![CDATA[RS Freiamt – Willisau (Samstag, 19 Uhr, Bachmattenhalle Muri, Live-Stream im Internet)]]></description>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2020 19:05:13 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Im letzten Jahr war Christian Zemp noch Zuschauer. Nach seinem Wechsel zur RS Freiamt auf eigenen Wunsch ist der 20-J&auml;hrige im Final gegen Willisau ein Ass im &Auml;rmel von Trainer Marcel Leutert.</strong></p>

<div>
<p>Stefan Sprenger</p>
</div>

<p>Marcel Leutert ger&auml;t ins Schw&auml;rmen. Er h&auml;lt grosse St&uuml;cke auf Christian Zemp, den Neuen bei der RS Freiamt. &laquo;Ein williger Typ, ein dankbarer Ringer, der vielseitig einsetzbar ist. Er ist immer voll entschlossen, hat immer einen Plan. Und er hat sich nach kurzer Zeit bestens integriert im Team. Wie ein Eigener&raquo;, meint Leutert. Christian Zemp ist kein Frei&auml;mter, aber er w&auml;re es wohl gerne. &laquo;Auf diese Aussage hin muss das 20-j&auml;hrige Ringertalent laut lachen. &laquo;Vielleicht&raquo;, meint er.</p>

<p><u>Er wollte unbedingt&nbsp;zur Ringerstaffel Freiamt</u></p>

<p>Er lebt in Baar, dort ist er auch aufgewachsen. Sein Vater war Ringer und so ging auch er im Alter von acht Jahren auf die Matte. In Brunnen &ndash; wie der Vater &ndash; lernte er das Ringer-ABC. Als Jugendlicher hatte er schnell seine Vorbilder ausgemacht. Es waren die Ringer der RS Freiamt. Zemp trainiert schon seit zwei Jahren im Ringerkeller in Aristau. Gek&auml;mpft hat er aber f&uuml;r viele Vereine. 2019 war er im Einsatz f&uuml;r Brunnen (NLB) &ndash; und f&uuml;r Hergiswil (mit Doppellizenz).&nbsp;</p>

<p>Er suchte sein ringerisches Zuhause. Und fand es wenig &uuml;berraschend bei der RS Freiamt. Anfang dieses Jahres wechselt er definitiv. &laquo;Ich wollte unbedingt zur RS Freiamt&raquo;, sagt er. Der Grund: &laquo;Ein starker Verein, der bestens aufgestellt ist. Die Jungs hier sind alles meine Kumpels. Und ich will sportlich weiterkommen und meine Leistungen verbessern. Es gab f&uuml;r mich nur eine Adresse und das ist die Ringerstaffel Freiamt.&raquo; Hier wird er gepusht, hier macht es ihm Spass. &laquo;Und hier haben wir einen genialen und einzigartigen Teamgeist.&raquo;</p>

<p>Zemp ist Mitglied im Schweizer Nationalkader, durfte also auch w&auml;hrend der Coronapause weitertrainieren. Der kraftvolle und athletische Ringer ist im 4. Lehrjahr als Kaufmann auf der Gemeinde in Cham. Zuvor war er drei Jahre in Walchwil auf der Gemeinde, ehe er seine Sport-KV-Lehre unterbrach und die Sport-Rekrutenschule in Magglingen durchlief. Das war Ende 2019 und Anfang 2020. Danach war es der optimale Zeitpunkt f&uuml;r einen ringerischen Neustart.&nbsp;</p>

<p><u>Der Traum von&nbsp;den Olympischen Spielen</u></p>

<p>International will er nun in der U23-Kategorie an Welt- und Europameisterschaften teilnehmen. &laquo;Starke Resultate holen&raquo;, ist sein Ziel. Und ja, er hat wie viele Ringer auch den Traum, einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Zemp gilt als grosses Talent.&nbsp;</p>

<p>Sein riesiges Potenzial zeigte er in sechs K&auml;mpfen der laufenden NLA-Saison. Der Greco-Ringer trat dabei in der Gewichtsklasse 86 kg, 97 kg oder 130 kg an. F&uuml;nf Mal konnte er gewinnen, vier Mal davon mit 4:0. Einzig gegen Willisau-Schwergewicht Samuel Scherrer gab es eine 1:2-Niederlage. Auf jenen Scherrer k&ouml;nnte er auch morgen Samstag im Finalduell treffen. Oder gar auf Stefan Reichmuth, jenen Willisauer, der letztes Jahr WM-Bronze holte und sich f&uuml;r die n&auml;chsten Olympischen Spiele qualifizierte. Christian Zemp sagt trocken: &laquo;Es ist egal, wer kommt. Ich nehme es gegen jeden Gegner auf.&raquo;&nbsp;</p>

<p>Wichtig f&uuml;r ihn: ein geregelter Ablauf am Kampftag. &laquo;Rituale&raquo;, wie er es nennt. Je n&auml;her der Kampf r&uuml;ckt, desto mehr geht er in den Tunnel. &laquo;Ich gehe die Dinge durch, die ich umsetzen will auf der Matte.&raquo; Kurz vorher bringt er sich mit Techno-Musik oder dem US-Rapper Eminem in den Kampfmodus. Und wenn der Kampf dann losgeht, h&auml;lt ihn nichts mehr auf. &laquo;Da merke ich nicht einmal, dass es keine Zuschauer hat&raquo;, meint Zemp.</p>

<p>Er freut sich extrem auf das Duell mit Willisau. Im letzten Jahr war er noch als Zuschauer dabei und erlebte eine gigantische Stimmung. &laquo;Freiamt fehlte nur wenig zum Titel.&raquo; Wenn dieses Mal alles rund l&auml;uft, dann liegt die Goldmedaille drin. &laquo;Es wird sowieso knapp, aber wir wollen es reissen&raquo;, meint der 88 kg schwere Zemp. Willisau hat ein breites Kader. &laquo;Sie sind unberechenbar&raquo;, so Zemp. &laquo;Wir aber auch.&raquo;&nbsp;</p>

<p><u>Noch mehr&nbsp;Integration durch Titelgewinn?</u></p>

<p>Ohne Fans wird es eine andere Finalstimmung geben. Die Ringerfans k&ouml;nnen beim Live-Stream dabei sein. &laquo;Sch&ouml;n, k&ouml;nnen wir die Saison durchziehen&raquo;, sagt Zemp. Er will diese &shy;besondere Coronasaison mit dem Schweizer-Meister-Titel beenden. &laquo;Ich f&uuml;hle mich schon ein wenig wie ein Frei&auml;mter&raquo;, sagt er. Es g&auml;be wohl keine bessere Art, sich noch mehr als Frei&auml;mter zu f&uuml;hlen, als wenn man gemeinsam den Titel feiern k&ouml;nnte.</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Gemeinsame Sache</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/82266</link>
<description><![CDATA[2. Halbfinal: Die Leutert-Zwillinge vor dem Geisterkampf gegen Einsiedeln (Sa, 19 Uhr) ]]></description>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2020 21:54:41 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Sie sind auch in dieser ungew&ouml;hnlichen Coronasaison zwei Erfolgsgaranten f&uuml;r die RS Freiamt. Die Leutert-Zwillinge Nils und Nino haben beide ein Ziel: &laquo;Den Meistertitel 2020 gewinnen.&raquo; Auch in der Zukunft setzen sie ihre Ziele hoch an. Und die &laquo;Leutert Twins&raquo; wollen das gemeinsam tun.</strong></p>

<div>
<p>Stefan Sprenger</p>
</div>

<p>Die Sportwelt ist gel&auml;hmt. Viele Sportler d&uuml;rfen oder k&ouml;nnen nicht in ihrer Sportart trainieren, ausser man ist Profi. Kontaktsport ist untersagt. Die beiden Zwillinge Nils und Nino Leutert von der Ringerstaffel Freiamt k&ouml;nnen aber &laquo;normal&raquo; weitermachen. Ihr grosses Gl&uuml;ck: Die beiden 21-J&auml;hrigen sind Teil des Ringer-Nationalkaders der Schweiz, gelten als teilprofessionell und d&uuml;rfen mit der sogenannten &laquo;Swiss Olympic&raquo;-Karte weitertrainieren.</p>

<p><u>In Polen&nbsp;in einer &laquo;Bubble&raquo; gelebt</u></p>

<p>Nils trainierte in der Schweiz. Bruder Nino reiste in die Stadt Milicz in Polen. Zusammen mit den National-Ringern Marc Dietsche und Samuel Scherrer wollte er sich auf die Weltmeisterschaft vorbereiten, die Mitte Dezember in Belgrad stattgefunden h&auml;tte. Doch weil coronabedingt viele Nationen absagen mussten, wurde die WM nun in einen World Cup abge&auml;ndert.&nbsp;</p>

<p>In Polen konnte er besonders von den internationalen Sparringspartnern profitieren. Ringer aus Polen, Ungarn, Rum&auml;nien oder Moldawien waren im Trainingslager dabei. &laquo;Alle mussten sich auf Corona testen lassen. Und danach lebten wir in einer&nbsp;&nbsp;sogenannten &lsaquo;Bubble&rsaquo;&raquo;, erkl&auml;rt Nino Leutert. Eine &laquo;Bubble&raquo; (zu Deutsch Blase) bedeutet, dass die Ringer sich nur im Hotel und in der Trainingshalle aufhalten &ndash; und sonst nirgends. &laquo;Es gab sehr intensive Mattentrainings und viele Trainingsk&auml;mpfe auf sehr hohem Niveau&raquo;, erz&auml;hlt Nino Leutert, der heute Freitag per Flugzeug wieder in die Schweiz zur&uuml;ckkehrt. &laquo;An den leeren Flugh&auml;fen merkt man die Coronaausmasse besonders stark&raquo;, erz&auml;hlt er.</p>

<p><u>&laquo;Unser Ziel ist der Titelgewinn&raquo;</u></p>

<p>Heute noch in Polen, morgen Samstag schon in der Murianer Bachmattenhalle beim Kampf um den Finaleinzug. Die Ringerstaffel Freiamt empf&auml;ngt Einsiedeln zum Halbfinal-R&uuml;ckkampf. Seit dieser Woche durfte das ganze Team wieder auf der Matte miteinander trainieren. Dies, weil die NLA als teilprofessionell eingestuft wurde und man nach langem Hin und Her sich entschied, die Saison zu Ende zu f&uuml;hren. Im ersten Halbfinalkampf siegte Freiamt mit 27:8 gegen Einsiedeln. Nino Leutert gibt sich siegessicher: &laquo;Der Vorsprung ist gross. Mit einer konzentrierten Leistung werden wir in den Final gegen Willisau einziehen.&raquo;</p>

<p>Die Zwillinge aus Ottenbach sagen beide: &laquo;Unser Ziel ist der Titelgewinn.&raquo; Dieser Weg f&uuml;hrt an Favorit Willisau vorbei. Die ersten beiden K&auml;mpfe dieser Saison endeten jeweils mit einem 19:14-Sieg f&uuml;r die Luzerner. &laquo;Damals sind aber beide Teams nicht mit ihrer besten Aufstellung angetreten&raquo;, sagt Nino Leutert. Die Zwillinge hoffen und glauben, dass es ein &auml;hnlich enger Kampf wird wie im Vorjahresfinal, als sich Willisau nur hauchd&uuml;nn durchsetzte. &laquo;Es wird wohl wieder auf ganz wenige Punkte ankommen. Dieses Mal hoffe ich, dass es auf unsere Seite kippt&raquo;, sagt Nino weiter.</p>

<p><u>Nils hat seit 2018&nbsp;keinen Kampf mehr verloren</u></p>

<p>Doch das ist Zukunftsmusik. Morgen Samstag geht es erst einmal darum, Einsiedeln zu &uuml;berwinden. Die Mannschaft von Trainer Marcel Leutert, der ebenso Vater der Zwillinge ist, soll mit einem guten Gef&uuml;hl in den Final einziehen. Die Zwillinge stecken jedenfalls voller Selbstvertrauen. Nils Leutert hat seit 2018 keinen Kampf mehr verloren. Bruder Nino Leutert hat in dieser Saison erst einmal verloren (gegen den Kriesserer Dominik Laritz).</p>

<p><u>Der Traum&nbsp;von Olympia 2024</u></p>

<p>Die Zwillinge haben vor Kurzem ihr neues und gemeinsames Sponsoringkonzept vorgestellt. Darin heisst es: &laquo;Wir streben die gleichen Ziele an und sind mit dem Freistil-Nationalkader immer zusammen im In- und Ausland unterwegs.&raquo; Durchschnittlich trainieren sie acht- bis neunmal pro Woche. Pro Jahr sind sie zwischen 150 und 200 Tagen an Turnieren oder Trainingslagern unterwegs, die mehrheitlich im Ausland stattfinden. Nino hat die Spitzensport-RS in Magglingen schon besucht, Nils m&ouml;chte das 2021 schaffen. Sponsoren suchen sie deshalb, weil sie w&auml;hrend ihren Auslandaufenthalten ihren Jobs nicht nachgehen k&ouml;nnen. Nino ist gelernter Sanit&auml;rinstallateur, Nils ist gelernter Landwirt. Das alles ist viel Aufwand. Die Ziele der beiden sind dementsprechend hoch angesetzt. Die Leuterts wollen eine Medaille an einer WM oder EM gewinnen und an den Olympischen Spielen 2024 teilnehmen. Wie Zwillinge so sind, k&auml;mpft nicht jeder f&uuml;r sich, sondern sie machen gemeinsame Sache. Auf Facebook haben sie ihre beiden einzelnen Seiten zu einer gemacht und nennen diese &laquo;Leutert Twins&raquo;.</p>

<p><u>Jetzt haben&nbsp;beide ein Ringerohr</u></p>

<p>Fr&uuml;her konnte man die eineiigen Zwillinge jeweils ganz einfach unterscheiden: Nino war derjenige mit einem Ringerohr. Doch seit vergangener Woche hat Nils auch eins. &laquo;Jetzt wird es schwieriger&raquo;, lacht Nino. Nils f&uuml;gt an: &laquo;Ich bin f&uuml;nf Zentimeter kleiner und vier Kilogramm leichter als mein Bruder.&raquo; Optisch sind sie also nur schwierig auseinanderzuhalten. Das schaffen wohl nur die Eltern und Freundinnen. Auch auf der Matte wird es schwierig, denn beide sind in ihren Freistil-K&auml;mpfen jeweils in der Favoritenrolle und beide gewinnen &ndash; meistens. Auch gegen Einsiedeln morgen Samstag und im Final gegen Willisau braucht es die Siege der &laquo;Leutert Twins&raquo;, um in dieser besonderen Coronasaison am Ende vielleicht das beste Team der Schweiz zu sein.</p>
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<title>«Eine Solidaritätsaktion»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/82265</link>
<description><![CDATA[Für die RR Einsiedeln ist der Halbfinal gelaufen]]></description>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2020 21:52:10 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Kriessern ist ausgestiegen, Willisau zieht deshalb direkt in den Final ein. Die Frei&auml;mter m&uuml;ssen morgen Samstag noch gegen Einsiedeln ran. Die Schwyzer werden mit einer Nachwuchstruppe antreten.</strong></p>

<p>Von Stefan Sprenger</p>

<p>Sven Neyer ist ein erfahrener Ringer. Der 31-J&auml;hrige ist schon lange dabei, wurde mehrfach Schweizer Meister. So eine Saison wie in diesem Jahr, hat er &ndash; wie alle anderen &ndash; noch nie erlebt. &laquo;Das war m&uuml;hsam&raquo;, sagt der Einsiedler. Weil Schattdorf und Hergiswil verzichteten, ging man nur mit vier Teams in die Saison. Nach dem Bundesratsentscheid Ende Oktober sah es dann so aus, als w&uuml;rde diese Saison keinen neuen Meister finden. Doch das Ringen in der h&ouml;chsten Klasse wurde als teilprofessionell eingestuft. Eine T&uuml;r ging auf. Doch Kriessern wollte nicht mehr mitmachen, Willisau gewinnt den Halbfinal kampflos und zieht so direkt in den Final ein.</p>

<p><u>&laquo;Ged&auml;mpfte Freude&raquo;</u></p>

<p>Auch Einsiedeln h&auml;tte sich zur&uuml;ckziehen k&ouml;nnen. Erst recht nach der 8:27-Pleite gegen die Frei&auml;mter im Halbfinal-Hinkampf. Die Schwyzer machen aber weiter. Neyer bezeichnet es auch als &laquo;eine Solidarit&auml;tsaktion&raquo; nach dem Motto: &laquo;Jetzt ziehen wir es durch&raquo;. Auch er weiss: &laquo;Der Halbfinal ist gelaufen. Wir haben den ersten Kampf zu hoch verloren.&raquo; Die Einsiedler werden morgen in der Bachmattenhalle gem&auml;ss Neyer, der ebenfalls technischer Leiter des Vereins ist, mit einer Nachwuchsmannschaft &laquo;etwas ausprobieren&raquo;.&nbsp;</p>

<p><u>&laquo;Das wird anders sein&raquo;</u></p>

<p>Wenn die Saison zu Ende gef&uuml;hrt wird, dann holt sich Einsiedeln zum ersten Mal seit 30 Jahren eine Medaille. K&ouml;nnte man sich angesichts der verzerrten Saison denn &uuml;berhaupt dar&uuml;ber freuen? &laquo;Es w&auml;re eine ged&auml;mpfte Freude &uuml;ber ein Geschenk. Die Saison wird mit drei Teams zu Ende gef&uuml;hrt, das ist nat&uuml;rlich nicht dasselbe wie sonst&raquo;, meint Neyer und f&uuml;gt an: &laquo;Es w&auml;re cool gewesen, den kleinen Final gegen Kriessern zu bestreiten. Aber ich verstehe auch ihren Entscheid, dass sie angesichts der Coronasituation nicht mehr weitermachen wollen.&raquo;</p>

<p>Die RS Freiamt wird den zweiten Halbfinalkampf gegen Einsiedeln nutzen, um sich auf den Final gegen Willisau einzustimmen. Die Finalk&auml;mpfe finden am 28. November und 5. Dezember statt. Sven Neyer wird den Final im Live-Stream mitverfolgen. &laquo;Ob in Willisau oder im Freiamt, die Stimmung war bei den Finalk&auml;mpfen stets gigantisch stark. Mit Geisterk&auml;mpfen wird dies etwas anderes sein. Aber so ist es nun mal. Die einzelnen K&auml;mpfe werden trotzdem auf hohem Niveau gef&uuml;hrt.&raquo; Und der Einsiedler Sven Neyer sieht es wie die ganze Ringergemeinde der Schweiz: &laquo;Ich hoffe, dass es n&auml;chstes Jahr wieder wie &uuml;blich sein wird.&raquo;&nbsp;</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Mit Geisterkämpfen zum Titel</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/82184</link>
<description><![CDATA[Die Saison wird ohne Kriessern zu Ende geführt – Halbfinal-Rückkampf am Samstag in Muri]]></description>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2020 21:38:57 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Es war ein Gew&uuml;rge mit vielen Diskussionen. Doch nun ist entschieden: Die NLA-Saison 2020 wird einen Meister finden. Willisau steht wegen des Verzichts von Kriessern im Final. Die Frei&auml;mter m&uuml;ssen am Samstag zu Hause gegen Einsiedeln ihr Finalticket noch l&ouml;sen.</strong></p>

<div>
<p>Stefan Sprenger</p>
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<p>Die Ringerschweiz freut sich. Die Saison in der NLA wird zu Ende gef&uuml;hrt. Am Samstag (19 Uhr) wird der zweite Halbfinal zwischen Freiamt und Einsiedeln &uuml;ber die Ringermatte gehen. Der Geisterkampf in der Murianer Bachmattenhalle findet ohne Zuschauer statt, wird aber live im Internet gezeigt. Allerdings kostenpflichtig. Die Einnahmen aus dem Live&shy;stream gehen an die betreffenden Vereine gem&auml;ss Verteilungsschl&uuml;ssel. Bei fr&uuml;heren K&auml;mpfen der RS Freiamt in dieser besonderen Coronasaison schauten jeweils um die 100 Fans zu.</p>

<p><u>Einsiedeln br&auml;uchte&nbsp;ein kleines Ringerwunder</u></p>

<p>An der Videokonferenz am Wochenende wurde viel diskutiert. Die Entscheidungen der Vereine blieben bestehen. Freiamt, Willisau und Einsiedeln wollen die Saison zu Ende bringen und weiterringen. Kriessern verzichtet aufgrund der angespannten Coronasituation in seiner Region und zieht die Mannschaft zur&uuml;ck. Der Zentralvorstand von &laquo;Swiss Wrestling&raquo; mit Liga-Chef Gabriel Christen und Pr&auml;sident Werner Bossert beschlossen beim Online-Meeting mit den Halbfinalisten das weitere Vorgehen.</p>

<p>Die Entscheide: Am Samstag findet der Halbfinal zwischen Freiamt und Einsiedeln statt. Weil der erste Kampf klar zugunsten der Frei&auml;mter ausging (27:8), br&auml;uchten die Einsiedler ein kleines Ringerwunder, um dieses Duell noch zu drehen. Weil Kriessern sich zur&uuml;ckzieht, zieht Willisau mit einem Forfaitsieg in den Final ein. Die Finalk&auml;mpfe um den Schweizer Meister finden ohne Zuschauer statt und werden am 28. November und 5. Dezember ausgetragen.</p>

<p><u>Keine Bedenken&nbsp;wegen Ansteckungrisiko</u></p>

<p>Der Schweizer Meister wird in Geisterk&auml;mpfen ermittelt. Trotz ausbleibender Stimmung: Die Freude im Lager der Ringerstaffel Freiamt ist gross. &laquo;Es ist &uuml;berraschend, dass es nun doch weitergeht. Wir sind aber alle froh, ziehen wir das jetzt durch&raquo;, sagt Trainer Marcel Leutert. &laquo;Das Team hat sich fit gehalten und ist bereit f&uuml;r den Endspurt&raquo;, f&uuml;gt er an. Der zweite Halbfinalkampf gegen Einsiedeln ist nach dem 27:8-Sieg der Frei&auml;mter eigentlich nur noch Formsache. &laquo;Es ist f&uuml;r uns aber ein Vorteil, k&ouml;nnen wir vor dem Final gegen Willisau nochmals einen Ernstkampf bestreiten&raquo;, so Leutert. &laquo;F&uuml;r unseren Sport und unsere Athleten ist es richtig und wichtig, dass wir diese Saison zu Ende ringen.&raquo;</p>

<p>Jetzt ist schon klar: Einsiedeln wird erstmals seit 30 Jahren eine Medaille holen. Wie heftig die Freude dar&uuml;ber bei den Schwyzern sein wird, bleibt ein R&auml;tsel. Denn diese Saison ist alles andere als normal. Schon vor der Saison verzichteten Hergiswil und Schattdorf. Nach dem Bundesratsentscheid Ende Oktober war das Saisonende nahe, doch die NLA wurde als teilprofessionell eingestuft und ein T&uuml;rchen ging auf. Drei Teams gehen nun durch diese offene T&uuml;r und freuen sich auf die verbleibenden K&auml;mpfe.</p>

<p>RS-Freiamt-Pr&auml;sident Nicola K&uuml;ng ist gespannt, wie die Atmosph&auml;re in der leeren Halle sein wird. Bez&uuml;glich Ansteckungsrisiko hat er keine Bedenken.</p>

<p><u>Live-Stream wird ausgebaut</u></p>

<p>Ausser den beiden Ringerteams gibt es nur ganz wenige Menschen, die beim Kampf dabei sein werden. Es gibt keine Festwirtschaft, keine Sektoren. &laquo;Ohne Fans zu ringen, macht die Durchf&uuml;hrung einfacher. Es ist gewissermassen auch eine Erleichterung.&raquo; Somit ist der Druck etwas weg, was das Coronarisiko betrifft.</p>

<p>Der Livestream soll f&uuml;r die Ringerfans etwas Abhilfe schaffen. Dieser wird daf&uuml;r extra noch etwas ausgebaut. So wird der fr&uuml;here Olympia-Ringer Reto Bucher vom Kampfspeaker zum Livekommentator umfunktioniert.</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Gewürge bei den Ringern</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/82185</link>
<description><![CDATA[Kriessern steigt aus – wie geht es weiter mit den Finalkämpfen? ]]></description>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2020 21:48:31 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Freiamt, Willisau und Einsiedeln w&uuml;rden die Saison gerne zu Ende bringen. Kriessern aber nicht. Trotzdem bleibt ein Funken Hoffnung, dass es in dieser verzerrten NLA-Saison am Ende doch noch einen Schweizer Meister gibt.</strong></p>

<div>
<p>Stefan Sprenger</p>
</div>

<p>&laquo;Alle oder keiner&raquo;, hatten die Ringervereine unisono gesagt. Bis Mittwochabend mussten die Vereine sagen, ob sie bei einer Weiterf&uuml;hrung der Saison dabei sind. Jetzt ist klar: Freiamt, Willisau und Einsiedeln haben zugestimmt, dass die Halbfinal- und Finalk&auml;mpfe durchgezogen werden. Kriessern sagt ab. &laquo;Aufgrund der Coronazahlen in der Region Kriessern, des Umfelds und teilweise wegen den Arbeitgebern verzichtet Kriessern auf eine Weiterf&uuml;hrung. Sie sehen keine M&ouml;glichkeit, weiter am Betrieb teilzunehmen&raquo;, erkl&auml;rt Gabriel Christen, Liga-Chef von Swiss Wrestling.</p>

<p>Die Coronasaison der Ringer, sie ist ein riesiges Gew&uuml;rge. Schattdorf und Hergiswil verzichteten von Beginn weg auf eine Teilnahme. Die vier verbleibenden Teams absolvierten eine sportlich wenig relevante Qualifikationsphase, wo die Halbfinalteilnahme sowieso gebucht war.</p>

<p><u>Liga-Chef: &laquo;Saison aus unserer Sicht fortsetzbar&raquo;</u></p>

<p>Nach dem Bundesratsentscheid Ende Oktober wurde die Saison unterbrochen. Das war gleich nach den ersten Halbfinalduellen. Doch dann ging eine T&uuml;r auf. &laquo;Swiss Olympic&raquo; stufte die NLA der Ringer als teilprofessionell ein. Die Hoffnung, dass es doch noch einen Schweizer Meister 2020 geben wird, bl&uuml;hte wieder auf. Doch daf&uuml;r h&auml;tten alle Vereine gr&uuml;nes Licht geben sollen.</p>

<p>Freiamt, Willisau und Einsiedeln w&auml;ren dabei &ndash; allerdings auch mit Bedenken. Kriessern will nicht. &laquo;Alle oder keiner&raquo;, hiess es aus der Ringergemeinde. Also ist die Saison endg&uuml;ltig vorbei? Nicht ganz, wie Liga-Chef Gabriel Christen erkl&auml;rt. &laquo;Heute Freitag werden wir eine Online-Sitzung mit den Vereinen abhalten. Es ist ein Anliegen beim Verband, dass wir im Jahr 2020 einen Meister finden. Die Vereine m&uuml;ssen aber dabei sein. Sie m&uuml;ssen am Ende die Vorgaben umsetzen.&raquo; Und auch das Risiko tragen. &laquo;Wenn sich die Coronasituation nicht massiv verschlechtert, dann w&auml;re die Saison aus unserer Sicht fortsetzbar&raquo;, so Christen.</p>

<p><u>K&uuml;ng: &laquo;Ist es noch sinnvoll?&raquo;</u></p>

<p>Bevor die Videokonferenz heute Freitag mit den Vereinen aber stattgefunden hat, w&auml;re es &laquo;Kaffeesatzlesen&raquo;, wie es weitergeht, meint er weiter. Allerdings gibt es nicht allzu viele M&ouml;glichkeiten. Dass der Sieger der Qualifikation, also Willisau, als Meister gek&uuml;rt wird, steht nicht zur Diskussion. M&ouml;glich w&auml;re, dass der zweite Halbfinalkampf zwischen Freiamt und Einsiedeln stattfindet. Nach dem 27:8-Sieg der Frei&auml;mter ist die Hoffnung bei Einsiedeln allerdings sehr klein, es noch irgendwie in den Final zu schaffen. Der zweite Halbfinalkampf zwischen Willisau und Kriessern w&uuml;rde gestrichen &ndash; und Willisau w&uuml;rde in den Final einziehen. Die Luzerner siegten im ersten Halbfinal-Duell kurz vor dem Unterbruch mit 21:15. &laquo;Es gibt verschiedene Varianten, wir m&uuml;ssen das sauber miteinander diskutieren&raquo;, so Christen. Man kann es aber drehen und wenden, wie man will: Wenn die Saison fortgesetzt wird, l&auml;uft alles auf den Vorjahresfinal zwischen Freiamt und Willisau hinaus. 50 Zuschauer d&uuml;rften dabei sein.</p>

<p>Im Lager der RS Freiamt ist man ern&uuml;chtert. Die Saison mit nur drei Teams weiterzuf&uuml;hren, st&ouml;sst nicht gerade auf Jubelschreie. &laquo;Momentan ist es schwierig, sich mit dieser Idee abzufinden&raquo;, sagt RS-Freiamt-Pr&auml;sident Nicola K&uuml;ng. &laquo;Ist es nach all dem Gew&uuml;rge noch sinnvoll?&raquo;, fragt er. Die Frei&auml;mter werden diese Frage ihrerseits ausdiskutieren. &laquo;Die Meinung der Ringer ist dabei wichtig. Schliesslich stehen sie auf der Matte&raquo;, so K&uuml;ng.</p>

<p>Die Frei&auml;mter halten sich in dieser Zeit fit. Die Kaderringer d&uuml;rfen normal trainieren. Die &laquo;anderen&raquo;, zu denen beispielsweise auch die fr&uuml;heren Internationalen Pascal Strebel oder Randy Vock geh&ouml;ren, halten sich fit &ndash; ohne K&ouml;rperkontakt. &laquo;Wir haben alle zusammen Yoga gemacht&raquo;, sagt K&uuml;ng augenzwinkernd. Er ist trotzdem der Meinung, dass es sportlich noch kein Problem w&auml;re. &laquo;Der Unterbruch liegt erst zwei Wochen zur&uuml;ck, so schnell ist kein Ringer ausser Form.&raquo;</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>«Alle oder keiner»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/81977</link>
<description><![CDATA[Gibt es in dieser Saison doch noch einen Schweizer Meister?]]></description>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2020 16:42:47 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die Saison wurde unterbrochen und eigentlich rechnete man damit, dass es in diesem Jahr keinen Meister geben wird. Nun wird die NLA aber als teilprofessionell eingestuft und es k&ouml;nnte weitergehen. Diese Zeitung hat bei allen Teams nachgefragt: Drei von vier Vereinen sind eher daf&uuml;r, die Saison trotz Corona zu Ende zu bringen.</strong></p>

<div>
<p>Stefan Sprenger</p>
</div>

<p>Pl&ouml;tzlich geht ein Finalt&uuml;rchen auf. Die Nationalliga A erh&auml;lt gr&uuml;nes Licht, um die Saison weiterzumachen. Wie im Handball oder Volleyball wird die h&ouml;chste Liga des Landes als (zum Teil) professionell angesehen. &laquo;Das gibt uns die M&ouml;glichkeit, die letzten drei Runden noch durchzuziehen&raquo;, sagt Gabriel Christen, der Liga-Chef von Swiss Wrestling. Bis morgen Mittwochabend m&uuml;ssen die vier Vereine ein Feedback geben, ob sie dabei sind oder nicht. &laquo;Weil alle Teams in unterschiedlichen Kantonen zu Hause sind, ist es etwas kompliziert&raquo;, so Christen weiter. Grunds&auml;tzlich gilt: &laquo;Alle oder keiner&raquo;, wie Christen sagt.</p>

<p><u>&laquo;Wir w&uuml;rden&nbsp;gerne weitermachen&raquo;</u></p>

<p>Und genau da k&ouml;nnte das Problem liegen. Diese Zeitung hat bei allen vier Vereinen nachgefragt. Drei sind eher daf&uuml;r, die Saison zu Ende zu bringen. Ein Verein wird sich wohl dagegen entscheiden. Die Ringerstaffel Freiamt hat eine klare Meinung. Am letzten Donnerstag kam die Anfrage vom Verband, dann wurde diskutiert und bereits am Freitag ein erstes &shy;Statement abgegeben. &laquo;Wir w&uuml;rden gerne weitermachen&raquo;, sagt RS-Freiamt-Pr&auml;sident Nicola K&uuml;ng. In dieser Saison haben Schattdorf und Hergiswil ganz auf den Start verzichtet. Freiamt, Willisau, Kriessern und Einsiedeln wollten ringen und haben es durchgezogen. &laquo;Der Aufwand war gross. Wir sind jetzt so nahe dran. Wir wollten das jetzt durchziehen&raquo;, so K&uuml;ng.</p>

<p><u>Willisau und Einsiedeln&nbsp;sagen &laquo;eher Ja&raquo;</u></p>

<p>Das Risiko aufgrund der Coronapandemie ist gem&auml;ss K&uuml;ng &laquo;&uuml;berschaubar&raquo;. Es wird an den K&auml;mpfen keine Zuschauer &ndash; oder maximal 50 Fans &ndash; geben. K&uuml;ng weiss: &laquo;Es sind nicht alle begeistert. Ich bin gespannt, wie die anderen Vereine entscheiden.&raquo;</p>

<p>Die Frei&auml;mter Ringer siegten im ersten Halbfinalkampf gegen Einsiedeln mit 27:8. Wird die Saison fortgesetzt, w&uuml;rde man am Samstag, 21. November, zu Hause die Einsiedler empfangen.</p>

<p><u>Kriessern ist &laquo;unentschlossen&raquo;</u></p>

<p>Sven Neyer, Aktivringer und technischer Leiter der Ringerriege Einsiedeln, sagt: &laquo;Der Vorstand und die Ringer sind dabei.&raquo; Zwei Doppellizenz-Ringer des fribourgischen Vereins Sense verzichten. Sven Neyers Meinung als aktiver Ringer: &laquo;Ich habe eigentlich mit der Saison abgeschlossen. Der Druck ist weg. Jetzt ist aber eine T&uuml;re aufgegangen und man m&uuml;sste bei einer Fortsetzung der Saison wieder hineinkommen.&raquo;</p>

<p>Wie sieht es der Meisterfavorit aus Willisau? Pr&auml;sident Markus Odermatt sagt: &laquo;Wir sind uns noch nicht einig. Es gibt noch einige Punkte zu diskutieren.&raquo; Fragen wie: &laquo;Sind alle Ringer dabei? Ist die Halle frei? Und k&ouml;nnen wir das angesichts der Coronasituation verantworten?&raquo; Willisau gilt im Kanton Luzern als Corona-Hotspot und verzeichnet viele Ansteckungen, wie Odermatt erkl&auml;rt. &laquo;Es ist ein schwieriger Entscheid. Die Tendenz geht aber zu einem Ja&raquo;, wie der RC-Willisau-Pr&auml;sident sagt.</p>

<p>Bleibt noch die Ringerstaffel Kriessern. Hugo Dietsche ist eine Ringerlegende, nahm an drei olympischen Spielen teil, gewann 1984 die Olympia-Bronzemedaille. Heute ist er technischer Leiter Spitzensport bei der Ringerstaffel Kriessern. &laquo;Wir sind unentschlossen&raquo;, sagt der 57-J&auml;hrige.</p>

<p><u>Hugo Dietsche:&nbsp;&laquo;Verantwortung &uuml;bernehmen&raquo;</u></p>

<p>Dietsche erkl&auml;rt, dass die Coronafallzahlen im Rheintal sehr hoch sind. &laquo;Von da her macht es keinen Sinn, die Saison zu Ende zu bringen. Wir m&uuml;ssen gegen&uuml;ber der Bev&ouml;lkerung Verantwortung &uuml;bernehmen&raquo;, so Dietsche. &laquo;Sportlich w&auml;re es aber gut.&raquo; Auch Dietsche sagt, dass bei den Aktivringern (und auch im Verein) die Luft draussen und die Anspannung weg ist. &laquo;Und macht es Sinn, die restlichen K&auml;mpfe ohne Fans durchzuziehen?&raquo; Kriessern hat noch viele Fragezeichen. Erst morgen Mittwochabend werden sie an einer Vorstandssitzung die definitive Entscheidung f&auml;llen. &laquo;Tendenz ist eher Nein&raquo;, so Dietsche.</p>

<p>Die RS Freiamt sagt klar Ja, die RR Einsiedeln und der RC Willisau sind vermutlich auch dabei. Aber, alle drei Vereine sagen: &laquo;Alle oder keiner.&raquo; Heisst: Wenn die RS Kriessern sich dagegen entscheidet, macht es keinen Sinn, die NLA-Saison zu Ende zu f&uuml;hren. Und genau daran k&ouml;nnte es scheitern.</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>«Die machen Lärm für 300»</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/81283</link>
<description><![CDATA[RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert vor dem Halbfinal]]></description>
<pubDate>Sun, 01 Nov 2020 12:04:48 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>In diesem Jahr ist auch bei den Ringern einiges anders als sonst. &laquo;Machen wir das Beste daraus und ziehen wir in den Final ein&raquo;, so Freiamt-Trainer Marcel Leutert.</strong></p>

<p>Von Stefan Sprenger, der Frei&auml;mter<br />
<br />
&laquo;Alles gut. Niemand ist verletzt. Wir sind bereit f&uuml;r den Halbfinal&raquo;, sagt RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert. Weil nur vier Teams in der NLA-Meisterschaft mitmachten, ist die Saison verk&uuml;rzt. Und weil auch die Halbfinalteilnahme schon im vornherein feststand, konnten angeschlagene Ringer jeweils ohne Bedenken geschont werden. Die RS Freiamt kann also Vollgas geben Richtung Finaleinzug. Doch Einsiedeln hat etwas dagegen. &laquo;Die wollen unbedingt eine Medaille&raquo;, weiss Leutert. Und sie werden den Frei&auml;mtern das Leben so schwer wie m&ouml;glich machen. Die zwei Duelle in der Mannschaftsmeisterschaft waren unterschiedlich. Zuerst bodigte Freiamt die Klosterd&ouml;rfler mit 24:12. Anfang Oktober wurden die Frei&auml;mter kalt geduscht und verloren 18:17. Es war ein Schuss vor den Bug. &laquo;Wir m&uuml;ssen in jedem Kampf aufpassen. Auch wenn wir Favoriten sind, wird das keine einfache Aufgabe&raquo;, so Leutert. Aber: &laquo;Alles andere als ein Sieg w&auml;re eine Entt&auml;uschung.&raquo;&nbsp;</p>

<p>Aufgrund der Coronabestimmung d&uuml;rfen nur 300 Fans beim Kampf anwesend sein. Von der RS Freiamt d&uuml;rfen nur 100 Fans in die Halle in Einsiedeln. Leutert sagt: &laquo;Diese 100 Fans machen L&auml;rm f&uuml;r 300.&raquo;&nbsp;</p>

<p>Die Vorfreude sei wegen der Coronasituation etwas ged&auml;mpft. &laquo;Die Anspannung ist anders als in anderen Jahren.&raquo; Auch weil die Ringer wissen, dass die Saison jederzeit abgebrochen werden k&ouml;nnte, wenn sich die Situation nicht verbessert. &laquo;Wir sind froh, k&ouml;nnen wir ringen. Wir sind aber auch froh, wenn die Saison vorbei ist. Diese Ungewissheit ist m&uuml;hsam. Machen wir das Beste daraus&raquo;, so Leutert.</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Pflicht erfüllt - jetzt gilt es ernst</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/81220</link>
<description><![CDATA[Kriessern – Freiamt 14:18 – Im Halbfinal wartet Einsiedeln (24. Oktober)]]></description>
<pubDate>Fri, 23 Oct 2020 19:48:04 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Sechs K&auml;mpfe, drei Siege: Die Ringerstaffel Freiamt beendet die Qualifikation auf dem 2. Rang. Gegen Kriessern gab es einen knappen, aber verdienten Sieg zum Abschluss. In zwei &laquo;Wir k&ouml;nnen noch besser&raquo;, weiss Trainer Marcel Leutert.</strong></p>

<p><meta charset="UTF-8" />Von Stefan Spr&auml;nger, der Frei&auml;mter<br />
<br />
&laquo;Ich habe ein sehr gutes Gef&uuml;hl vor dem Halbfinal&raquo;, sagt Freiamt-Trainer Marcel Leutert. Die Coronasaison, wo nur vier statt sechs Teams mitmachen, hat die Qualifikationsphase jetzt hinter sich. Der Fakt, dass man von Anfang an schon im Halbfinal stand, &laquo;hat schon daf&uuml;r gesorgt, dass die Teams nicht volles Risiko eingingen&raquo;, erkl&auml;rt Leutert. &laquo;Wir sind in erster Linie froh, k&ouml;nnen wir ringen.&raquo; Im Halbfinal wartet Einsiedeln.</p>

<p><u>&laquo;Es war ein 08/15-Kampf&raquo;</u></p>

<p>Zum Abschluss der Vorrunde reisten die Frei&auml;mter nach Kriessern. &laquo;Eine Pflichtaufgabe&raquo; war der Sieg, wie Leutert meint. &laquo;Es war ein 08/15-Kampf. Wir waren &uuml;berlegen, haben verdient gewonnen, doch Kriessern hat sich nat&uuml;rlich gewehrt.&raquo;</p>

<p>Wie beispielsweise Patrick B&auml;ttig im Kampf gegen Freiamts Flurin Meier (57 kg Greco). Ein verbissener Fight, die F&uuml;hrung wechselt mehrmals. Am Ende holt sich der Frei&auml;mter den Sieg (8:10). Nils und Nino Leutert holen dann &uuml;berzeugende Erfolge. Nils (61 kg Freistil) holte 0:2 Mannschaftspunkte und Nino (65 kg Greco) erk&auml;mpft sich fast ohne Gegenwehr einen 0:16-&Uuml;berlegenheitssieg und damit 0:4 Mannschaftspunkte.</p>

<p>Die drei Aush&auml;ngeschilder Randy Vock, Pascal Strebel und Magomed Ayshkanov geraten allesamt in R&uuml;ckstand in ihren K&auml;mpfen &ndash; und gewinnen trotzdem. Randy Vock geriet gegen den Ungaren in Diensten von Kriessern mit 0:4 in R&uuml;cklage. Doch Vock drehte den Kampf gegen Bende&ugrave;z Lagzi-Kov&aacute;cs noch in einen 4:5-Erfolg. Auch Pascal Strebel (75 kg Greco) gegen David Hungerb&uuml;hler (4:8) und Marc Weber (86 kg Freistil) gegen Tobias Betschart (0:6) holten weitere Siege. Ungew&ouml;hnlich viel zu k&auml;mpfen hatte die Maschine Magomed Ayshkanov. Bei seinem Saisondeb&uuml;t wehrte sich der Kriesserner J&uuml;rg H&uuml;tter nach Kr&auml;ften (130 kg Freistil). Ayshkanov siegte schliesslich 4:12.</p>

<p><u>Alle drei Dietsches gewinnen ihre K&auml;mpfe</u></p>

<p>Niederlage gab es f&uuml;r Kimi K&auml;ppeli, Joel Meier und Roman Zurfluh. Der junge K&auml;ppeli wehrte sich nach Kr&auml;ften, doch Marc Dietsche (75 kg Freistil) punktete regelm&auml;ssig bis zum vorzeitigen Kampfende (15:0). Im Duell zwischen Fabio Dietsche und Joel Meier (80 kg Greco) musste der Frei&auml;mter schnell in die Bodenlage, Dietsche setzte zum Ausheber an. Meier wehrte sich mit verbotener Fussarbeit und wurde beim Stand von 11:0 disqualifiziert.</p>

<p>Auch der dritte Dietsche im Dienste von Kriessern holte einen Sieg gegen die RS Freiamt. Im Duell mit Roman Zurfluh (97 kg Greco) hatte der Frei&auml;mter eigentlich k&ouml;rperliche Vorteile. Zurfluh machte aber zu wenig und dies verhalf dem Kriesserner dank zwei Passivit&auml;tspunkten zum 2:0-Erfolg.</p>

<p>&laquo;Vor dem Halbfinal m&uuml;ssen wir schon nochmals &uuml;ber die B&uuml;cher&raquo;, sagt Trainer Marcel Leutert. In dieser Woche sollen die Ringer im Training etwas runterfahren, bevor es danach in den Halbfinal-Showdown-Modus geht. &laquo;Dann m&uuml;ssen wir einen Gang h&ouml;her schalten. Es geht noch besser, wir haben noch Varianten&raquo;, so der Trainer weiter.</p>

<p>RS-Freiamt-Pr&auml;sident Nicola K&uuml;ng zieht eine positive Bilanz nach der Qualifikationsphase. &laquo;Wir sind super gestartet, das war sehr wichtig.&raquo; Danach pendelten sich die Leistungen bei gut bis durchschnittlich ein. &laquo;Wir haben noch Luft nach oben&raquo;, so K&uuml;ng. Wichtig sei, dass man immer 100 Prozent gebe. &laquo;Wenn man nicht Vollgas gibt, reicht es nicht&raquo;, so der Pr&auml;sident. Beispielsweise beim Heimkampf gegen Einsiedeln, als die Frei&auml;mter 17:18 verloren haben. Als &laquo;Warnschuss f&uuml;r den Halbfinal&raquo; bezeichnet dies K&uuml;ng. Favorit ist Freiamt, aber nicht der klare. &laquo;Ziel ist der Final, alles andere w&auml;re eine bittere Entt&auml;uschung&raquo;, so K&uuml;ng weiter.</p>

<p><u>&laquo;Alles andere w&auml;re eine bittere Entt&auml;uschung&raquo;</u></p>

<p>Im Final wartet h&ouml;chstwahrscheinlich erneut das Duell gegen Qualifikationssieger Willisau, das auf Aussenseiter Kriessern trifft. Die Frei&auml;mter treten am 24. Oktober ausw&auml;rts in Einsiedeln an. &laquo;Wir freuen uns sehr auf diese Finalserie&raquo;, so Trainer Leutert. Der Motor der Ringerstaffel Freiamt wird jetzt &ndash; in der entscheidenden Meisterschaftsphase &ndash; erst so richtig gestartet.</p>
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</item>
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<title>Die Ruhe vor dem Sturm</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/80811</link>
<description><![CDATA[RS Kriessern – RS Freiamt (Samstag, 20 Uhr, Bildstöckli, Oberriet)]]></description>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2020 11:57:49 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Ein Kampf, ein Wochenende Pause, dann der Halbfinal. So lautet das Programm der RS Freiamt. Im letzten Duell der Vorrunde wollen die Frei&auml;mter nach drei Niederlagen in Serie einen Sieg einfahren.</strong></p>

<p>Von Josip Lasic, der Frei&auml;mter<br />
<br />
Die Devise von RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert war bereits nach dem Duell gegen Einsiedeln klar. &laquo;Wir fahren nach Kriessern, um uns Selbstvertrauen f&uuml;r den Halbfinal zu holen.&raquo;<br />
In der Runde der letzten vier starten alle Teams wieder bei null. Trotzdem werden die Frei&auml;mter mental sicher st&auml;rker sein, wenn sie morgen Samstag, 20 Uhr, im Ausw&auml;rtskampf gegen Kriessern einen Sieg holen. Vor allem, da die letzten drei K&auml;mpfe verloren gingen.</p>

<p><u>Einige Asse im &Auml;rmel</u></p>

<p>Noch gilt die RS Freiamt als einer der Titelfavoriten. Die Tabelle widerspiegelt diesen Status aber nicht mehr so deutlich wie zu Beginn der Saison. In den ersten beiden K&auml;mpfen zeigten sich die Frei&auml;mter noch dominanter als Titelverteidiger Willisau. W&auml;hrend die Luzerner ihre Duelle gegen Kriessern und Einsiedeln mit &laquo;nur&raquo; sieben beziehungsweise zehn Punkten Differenz gewinnen konnten, gab es f&uuml;r die RS Freiamt Siege mit zw&ouml;lf und 17 Punkten Unterschied. Willisau konnte die Siegesserie allerdings durchziehen. Ihre f&uuml;nf K&auml;mpfe haben die Titelverteidiger alle gewonnen. Das Team von Trainer Marcel Leutert musste sich zweimal im Direktduell gegen Willisau geschlagen geben und verlor zuletzt gegen Einsedeln. Nach f&uuml;nf K&auml;mpfen haben sie &laquo;nur&raquo; zwei Siege auf dem Konto und sind punktgleich wie der Tabellendritte aus Einsiedeln.</p>

<p>&laquo;Im Halbfinal sieht alles anders aus&raquo;, sagt Freiamt-Captain Pascal Strebel. &laquo;Wir haben viele Optionen und Varianten, wie wir noch aufstellen k&ouml;nnen. Die Qualit&auml;t in der Breite macht uns unberechenbar.&raquo; Gegen Einsiedeln wurde beispielsweise Michael Bucher geschont. Marc Weber fiel mit einer Zerrung aus. Der Tschetschene Magomed Ayshkanov bestritt einen Mixed-Martial-Arts-Kampf auf internationaler Ebene. Selbst ohne die drei Leistungstr&auml;ger konnten die Frei&auml;mter sechs der zehn K&auml;mpfe f&uuml;r sich entscheiden. Der Vorteil der Einsiedler war, dass sie ihre vier K&auml;mpfe deutlicher gewonnen haben.</p>

<p>Nicht nur dieses Trio macht die Frei&auml;mter unberechenbar. Das 14-j&auml;hrige Riesentalent Saya Brunner hat gezeigt, dass er bereits auf NLA-Niveau mithalten kann. Vier seiner f&uuml;nf K&auml;mpfe auf h&ouml;chster Ebene hat er gewonnen. In der laufenden Saison durfte er erst einmal ran. Weitere junge Ringer wie Colin Brunner oder Joel Meier haben ebenfalls schon angedeutet, dass sie Potenzial mitbringen. In der vergangenen Saison hat sich Leutert auch nicht gescheut, im Zweifelsfall am anderen Ende der Alterspyramide anzusetzen und einen der Routiniers wie Andrey Maltsev oder Reto Gisler einzusetzen, die ebenfalls zum Vorjahreserfolg der Frei&auml;mter beigetragen haben.&nbsp;</p>

<p><u>Drei Szenarien m&ouml;glich</u></p>

<p>Auch wenn Marcel Leutert morgen in Kriessern den Sieg anpeilt, wird die Aufstellung vielleicht schon einen Vorgeschmack auf die Halbfinalauf-stellungen geben. Viel an der Ausgangslage kann sich f&uuml;r die Frei&auml;mter vor dem Halbfinal nicht mehr &auml;ndern. Bleibt die Tabelle so, wie sie ist, trifft die RS Freiamt im Halbfinal auf die RR Einsiedeln. Sollten die Frei&auml;mter verlieren und Einsiedeln gegen Willisau gewinnen, w&uuml;rden die Schwyzer in der Tabelle an der RS Freiamt vorbeiziehen. In diesem Fall w&uuml;rden die beiden Teams trotzdem aufeinander treffen. Das Heimrecht im 1. Kampf, das bei der aktuellen Ausgangslage bei Einsiedeln ist, w&uuml;rde dann ins Freiamt gehen.</p>

<p>Das dritte und unwahrscheinlichste m&ouml;gliche Szenario: Einsiedeln gewinnt gegen Willisau und Kriessern schl&auml;gt die RS Freiamt mit mehr als 17 Punkten Differenz. Dann w&uuml;rden die Frei&auml;mter im Halbfinal auf Willisau treffen. &laquo;Ich glaube nicht, dass das passiert&raquo;, sagt Strebel mit einem Augenzwinkern. Die Frei&auml;mter wollen den Sieg, bevor es im Halbfinal dann wirklich ernst wird.</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Vorgeschmack auf Halbfinal-Feeling</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/80548</link>
<description><![CDATA[RS Freiamt – RR Einsiedeln 17:18 (7:9)]]></description>
<pubDate>Tue, 06 Oct 2020 18:45:57 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Ohne vier ihrer grossen Namen muss sich die RS Freiamt zu Hause mit 17:18 gegen Einsiedeln geschlagen geben. Durch dieses Ergebnis werden die Freiämter und die Schwyzer höchstwahrscheinlich auch im Halbfinal aufeinandertreffen. Der Kampf am Samstag war beste Werbung dafür.</strong></p>

<p>Von Josip Lasic, der Frei&auml;mter</p>

<p>Von wegen &laquo;es geht um nichts mehr&raquo;. Ja, die Teams sind alle bereits für den Halbfinal qualifiziert, die Begegnungen dort stehen so gut wie fest. Nichtsdestotrotz liefern sich die RS Freiamt und die RR Einsiedeln einen spannenden und emotionalen Kampf in der Bachmattenhalle in Muri.</p>

<p>Eine Kostprobe der Emotionen. Im Duell zwischen Freiamt-Captain Pascal Strebel und Jan Neyer gelingt dem Einsiedler ein umstrittener Punkt. Strebel meint dazu trocken: &laquo;Man muss ihn nicht geben, aber man kann.&raquo; Freiamt-Trainer Marcel Leutert macht hingegen nonverbal deutlich, wie er entschieden hätte. Er zerlegt kurzerhand seine Coaching-Box. Strebel gewinnt dank Technischer Überlegenheit dennoch mit 4:1. Als im Duell zwischen Freiamts Marc Schärer und Yves Neyer der Kampfrichter aus Leuterts Sicht eine Aktion zu früh für Neyer wertet, brennen ihm nochmals die Sicherungen durch. Er und Freistil-Trainer Reto Gisler reden auf Kampfrichter Kilian Motzer ein, der beiden die Gelbe Karte zeigt. &laquo;Bei der Box ist es ein wenig mit mir durchgegangen&raquo;, sagt Leutert nach dem Kampf lachend. &laquo;Aber es gab ein paar Entscheidungen, die mich auf die Palme gebracht haben.&raquo; Es war auch keineswegs so, dass nur die Freiämter emotional wurden. Beim Duell zwischen Randy Vock und Adrian Mazan kommt es zu Nickligkeiten zwischen den beiden Ringern. Der Kampfrichter will diese unterbinden, wobei sich Mazan benachteiligt vorkommt. Noch während dem Kampf beginnt der Schwyzer sich lautstark zu beschweren. Das geht</p>

<p>weiter, als Mazan am Ende des Kampfes nach dem Handshake mit Marcel Leutert protestierend durch die Freiämter Ecke spaziert. Stimmungstechnisch ist aufgetischt für den Halbfinal.</p>

<p><u>Starkes Quartett fehlt</u></p>

<p>Bei einem Blick auf die Freiämter Aufstellung werden vier bekannte Namen vermisst. Nico Küng fällt verletzungsbedingt für die gesamte Saison aus. Magomed Ayshkanov bestreitet einen Mixed-Martial-Arts-Kampf in Deutschland. Marc Weber muss wegen einer Zerrung passen. Michael Bucher wird von Trainer Marcel Leutert geschont. &laquo;Wir wussten nach dem Abwägen, dass es einen engen Kampf gibt&raquo;, so Pascal Strebel. &laquo;Ich habe eine Niederlage befürchtet&raquo;, sagt Marcel Leutert.</p>

<p>Beide behalten recht. Flurin Meier muss sich nach Technischer Unterlegenheit gegen Oleksandr Golin mit 0:4 geschlagen geben. Roman Zurfluh unterliegt gegen Boris Illenseer mit 0:2. Nils Leutert gegen Kay Neyer &laquo;(3:1), Nino Leutert gegen Michel Schönbächler (2:1) und Christian Zemp gegen Sven Neyer (2:1) halten für die Freiämter bis zur Pause den Schaden in Grenzen. 7:9 steht es zur Halbzeit.</p>

<p>Danach muss sich Kimi Käppeli gegen Andreas Burkard mit 0:3 geschlagen geben. Randy Vock gewinnt mit 2:1 gegen Adrian Mazan. Pascal Strebel mit dem 4:1 gegen Jan Neyer und Joel Meier mit einem Schultersieg gegen Sascha Schmid bringen die RS Freiamt zurück. Im letzten Kampf feiert Einsiedelns Yves Neyer einen Schultersieg gegen Marc Schärer und bringt so den knappen Sieg ins Lager der Innerschweizer. &laquo;Ohne die Leistung von Joel Meier und mit etwas weniger Wettkampfglück kann so ein Kampf auch deutlicher für Einsiedeln ausgehen&raquo;, sagt Strebel. &laquo;Aber wir waren kadertechnisch deutlich geschwächt, während sie mit ihrer besten Mannschaft auflaufen konnten. Im Halbfinal sind wir nach wie vor der Favorit.&raquo;</p>

<p><u>In Kriessern&nbsp;Selbstvertrauen abholen</u></p>

<p>Mit dem Sieg gegen die Freiämter ist Einsiedeln ziemlich sicher der Halbfinalgegner der RS Freiamt. Marcel Leutert nimmt in Anbetracht dessen die Niederlage mit einem Punkt Unterschied gelassen. &laquo;Gemessen an der Aufstellung hätte es eine deutlichere Niederlage für uns geben können. Wir haben mit den verfügbaren Möglichkeiten viel herausgeholt.&raquo;</p>

<p>Einziger Wermutstropfen ist, dass Freiamt jetzt drei Niederlagen in Serie aufweist. Mit einer solchen Bilanz wollen die Freiämter ungern in den Halbfinal. &laquo;Bevor es so weit ist, gehen wir erst noch nach Kriessern&raquo;, sagt der Freiamt-Trainer. &laquo;Dort holen wir uns Selbstvertrauen für den Halbfinal.&raquo; Wenn der auf dem Level des Kampfes vom Samstag wird, kann man von packenden Duellen ausgehen.</p>

<p><u>Schutzkonzept stört Stimmung nicht</u></p>

<p>RS-Freiamt-Präsident über das Ringen zu Zeiten von Corona</p>

<p>370 Zuschauer wohnen dem Kampf zwischen der RS Freiamt und der RR Einsiedeln bei. Die Stimmung und der Lärmpegel unterscheiden sich kaum von den Vorjahren, als die Kämpfe noch ohne Coronapandemie und Schutzkonzept stattfinden konnten. &laquo;Ich bemerke ehrlich gesagt auch keinen grossen Unterschied&raquo;, sagt RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng. &laquo;Der Zuschauerschnitt ist nicht tiefer als in den Vorrunden der Vorjahre.&raquo;</p>

<p>Die Zuschauer werden in Sektoren à maximal 100 Personen eingeteilt. Ausserhalb der Sektoren herrscht Maskenpflicht. Andere Sektoren dürfen nicht betreten werden und auch die Verpflegung muss im eigenen Sektor konsumiert werden. Dazu werden die Kontaktdaten aller Personen vor Ort aufgenommen. Die RS Freiamt musste das in drei Heimkämpfen in drei verschiedenen Hallen umsetzen. In Merenschwand, Auw und Muri. Trotzdem kamen 350, 450 und 370 Zuschauer. &laquo;Wir haben in diesen drei Heimrunden dazugelernt&raquo;, erklärt Küng. &laquo;Mittlerweile haben wir Routine gewonnen und konnten einige Prozesse, wie den Einlass in die Halle, optimieren.&raquo; Für die RS Freiamt sind die Zuschauer und die Stimmung in der Halle wichtig. Nicht zuletzt wegen der &laquo;gelb-blauen Wand&raquo; konnten die Freiämter in den letzten Jahren im-mer wieder eine Medaille gewinnen. Der Nachteil ist, dass ab dem Halbfinal die Anzahl der Zuschauer nicht grossartig ansteigen wird, wie das ansonsten der Fall war. Letztes Jahr waren im dritten Finalkampf in Willisau 2000 Zuschauer vor Ort. So viele Leute wird man in diesem Jahr nicht an den Ringerkämpfen sehen. &laquo;Das ist schade. Wichtig ist aber, dass wir überhaupt ringen können und Zuschauer haben.&raquo;</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Keinesfalls unterschätzen</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/80447</link>
<description><![CDATA[Freiamt – Einsiedeln (Samstag, 20 Uhr, Bachmatten Muri)]]></description>
<pubDate>Sun, 04 Oct 2020 21:51:37 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Endspurt in der Vorrunde der Schweizer Ringermeisterschaft. Die RS Freiamt bestreitet noch zwei K&auml;mpfe, bevor es in den Halbfinal geht. Der erste Gegner lautet morgen Samstag Einsiedeln. Ein Team, das mit viel Selbstvertrauen nach Muri kommt.</strong><br />
<br />
Von Josip Lasic, der Frei&auml;mter<br />
<br />
Wenn die RS Freiamt morgen Samstag die RR Einsiedeln empf&auml;ngt, will Gastgeber-Trainer Marcel Leutert eines ganz besonders nicht &ndash; die dritte Niederlage in Serie. Obwohl die Halbfinalqualifikation schon definitiv ist und die Ergebnisse theoretisch egal, stellt Leutert klar: &laquo;Es geht in Richtung Halbfinal. Wir arbeiten auf die Form hin, die wir haben wollen, wenn es um den Finaleinzug geht.&raquo;</p>

<p>Das Unm&ouml;gliche&nbsp;m&ouml;glich gemacht</p>

<p>Dazu geh&ouml;rt auch, sich mental einzustellen und Selbstvertrauen zu tanken. Dazu ist ein Sieg gegen Einsiedeln notwendig. Besonders nachdem sich die Frei&auml;mter zweimal gegen Willisau geschlagen geben mussten. Die G&auml;ste im Gegenzug werden bereits morgen Abend in Muri viel Selbstvertrauen im Gep&auml;ck haben.</p>

<p>Dazu haben die Schwyzer nach ihrem letzten Auftritt allen Grund. Zu Hause konnten sie Kriessern mit 23:13 bezwingen. Damit konnten sie die Ausw&auml;rtsniederlage gegen die Ostschweizer mit neun Punkten Differenz wettmachen und stehen deshalb trotz gleicher Anzahl Z&auml;hler in der Tabelle vor den Ostschweizern. Etwas, was den Einsiedlern nach der deutlichen Niederlage im ersten Duell gegen Kriessern kaum jemand zugetraut h&auml;tte. &laquo;Gegen ein Team wie Kriessern muss man erstmal einen Neun-Punkte-R&uuml;ckstand aufholen k&ouml;nnen&raquo;, sagt Leutert. &laquo;Mein allergr&ouml;sster Respekt.&raquo;</p>

<p>&laquo;Die beste&nbsp;Mannschaft aufstellen&raquo;</p>

<p>Der Freiamt-Trainer wird den G&auml;sten auch mit der Aufstellung Respekt zollen. Die RS Freiamt hat zwar im ersten Aufeinandertreffen gegen Einsiedeln einen 24:12-Sieg geholt, doch das Duell zwischen den Innerschweizern und Kriessern zeigt, dass das nichts zu bedeuten hat. &laquo;Der gr&ouml;sste Fehler, den wir jetzt machen k&ouml;nnten, w&auml;re Einsiedeln zu untersch&auml;tzen&raquo;, erkl&auml;rt der Coach der Frei&auml;mter. &laquo;Um zu gewinnen, muss ich die beste Mannschaft aufstellen.&raquo;</p>

<p>&laquo;Willisau kann aussuchen&raquo;</p>

<p>Nach dem Heimkampf gegen Einsiedeln trifft die RS Freiamt am Samstag, 10. Oktober, 20 Uhr, ausw&auml;rts auf Kriessern. Dann haben die Frei&auml;mter eine Woche Pause, bevor es in den Halbfinal geht. Die Wahrscheinlichkeit, dass dort der Gegner erneut Einsiedeln heisst, ist gross. Willisau steht bereits als Sieger der Vorrunde fest. &laquo;Sie sind in der bequemen Lage, sich den Halbfinalgegner aussuchen zu k&ouml;nnen&raquo;, sagt Leutert. &laquo;Willisau kann das noch steuern. Wir werden voraussichtlich auf Rang 2 oder 3 landen.&raquo;</p>

<p>In beiden F&auml;llen ist ein Szenario, bei dem der Gegner Einsiedeln heisst, sehr wahrscheinlich. Umso wichtiger w&auml;re morgen Samstag ein Sieg f&uuml;r das Selbstvertrauen der RS Freiamt. Der Trainer ist aber zuversichtlich. &laquo;Wir werden auf den Punkt bereit sein.&raquo;</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die gleichen Baustellen</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/80286</link>
<description><![CDATA[RS Freiamt – RC Willisau 14:19 (9:7)]]></description>
<pubDate>Sun, 04 Oct 2020 21:51:19 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die RS Freiamt verliert auch den&nbsp;zweiten Kampf gegen Willisau.&nbsp;</strong></p>

<p>Von Josip Lasic, der Frei&auml;mter</p>

<p>Wieder heisst das Resultat 19:14&nbsp;für die Luzerner. Wieder schafft&nbsp;es der Titelverteidiger aus&nbsp;Willisau, die Frei&auml;mter Leistungstr&auml;ger&nbsp;zu knacken.&nbsp;<br />
&laquo;Das lief nicht wirklich nach Plan&raquo;,&nbsp;sagt RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert.&nbsp;Der Plan war, dass seine Frei&auml;mter&nbsp;den zweiten Kampf gegen Willisau&nbsp;für sich entscheiden k&ouml;nnen.&nbsp;Stattdessen verliert die RS Freiamt in&nbsp;Auw mit dem gleichen Ergebnis wie&nbsp;vor Wochenfrist in Willisau. 14:19&nbsp;steht es am Ende aus Frei&auml;mter Sicht.&nbsp;Immerhin: W&auml;hrend in Willisau der&nbsp;Gastgeber schon zur Halbzeit in Front&nbsp;lag, waren die Frei&auml;mter vor heimischer&nbsp;Kulisse nach den ersten fünf&nbsp;K&auml;mpfen noch mit 9:7 in Führung.&nbsp;<br />
&laquo;Die Baustellen waren ebenfalls die&nbsp;gleichen wie in Willisau&raquo;, so Leutert.&nbsp;Der Titelverteidiger zieht der RS&nbsp;Freiamt den Zahn, indem er&nbsp;die Frei&auml;mter&nbsp;Leistungstr&auml;ger kaltstellt.&nbsp;Reichmuth&nbsp;dominiert Ayshkanov&nbsp;Captain Pascal Strebel muss sich erneut&nbsp;Jonas Bossert geschlagen geben.&nbsp;Der Willisauer gewinnt mit 3:1. Der&nbsp;in Muri wohnhafte Niederwiler Randy&nbsp;Vock unterliegt Tobias Portmann&nbsp;erneut mit 0:2 und Magomed Ayshkanov&nbsp;wird von Stefan Reichmuth deutlich&nbsp;gebodigt. 1:3 nach Mannschaftspunkten&nbsp;und gleich 2:14 nach Einzelpunkten&nbsp;unterliegt der Tschetschene&nbsp;dem Olympioniken in spe.<br />
&laquo;Es war&nbsp;nicht wirklich der Abend von Magomed&raquo;, berichtet Leutert. &laquo;In einem&nbsp;Spitzenkampf, gegen einen starken&nbsp;Ringer wie Reichmuth gibt es keinen&nbsp;Spielraum dafür.&raquo;&nbsp;Der Freiamt-Trainer kommentiert&nbsp;auch die Leistung von Randy Vock&nbsp;und Pascal Strebel. &laquo;Randy Vock&nbsp;ringt wieder gut gegen Tobias Portmann,&nbsp;kann aber wie in Willisau&nbsp;nicht punkten. Und Pasci Strebel hat&nbsp;den Start gegen Bossert leider verschlafen&raquo;, sagt Marcel Leutert und&nbsp;erg&auml;nzt mit einem Augenzwinkern:&nbsp;&laquo;Auch die grossen Stars k&ouml;nnen mal&nbsp;verlieren.&raquo;&nbsp;Leutert&nbsp;bleibt cool&nbsp;<br />
Und jetzt? Hat Willisau die Geheimwaffe&nbsp;gegen Freiamt gefunden?&nbsp;&laquo;Nein. Das war nicht ihre Finalaufstellung&raquo;, sagt Leutert. &laquo;Unsere übrigens&nbsp;auch nicht.&raquo; Der Frei&auml;mter verweist&nbsp;darauf, dass sein Team auch im&nbsp;Vorjahr gegen Willisau in der Vorrunde&nbsp;zweimal verloren hat und im&nbsp;Final dennoch auf Augenh&ouml;he war.&nbsp;&laquo;Zwei Niederlagen innerhalb einer&nbsp;Woche sind bl&ouml;d. Aber der Final beginnt&nbsp;trotzdem bei null. Wir werden&nbsp;auf den Punkt bereit sein.&raquo;</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Einstimmung auf Halbfinal</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/80285</link>
<description><![CDATA[RS Freiamt – RC Willisau (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Auw)]]></description>
<pubDate>Sun, 04 Oct 2020 21:52:08 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Halbzeit in der Vorrunde der&nbsp;Schweizer Ringermeisterschaft.<br />
<br />
Von Josip Lasic, der Frei&auml;mter<br />
<br />
Die RS Freiamt hat drei K&auml;mpfe&nbsp;bestritten. Drei stehen noch aus,&nbsp;bevor es in den Halbfinal geht.&nbsp;Nach morgen Samstag ist vielleicht&nbsp;schon der Halbfinalgegner&nbsp;der Frei&auml;mter bekannt.&nbsp;<br />
&laquo;Momentan sieht alles nach Kriessern&nbsp;aus&raquo;, lautet die Prognose von&nbsp;RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert&nbsp;für den Gegner seines Teams im&nbsp;Halbfinal. Aktuell belegen Freiamt&nbsp;und Kriessern die Pl&auml;tze 2 und 3 in&nbsp;der Tabelle. Gewinnen die Ostschweizer&nbsp;morgen Samstag auch den Rückkampf&nbsp;gegen Einsiedeln, ist ihnen der&nbsp;3. Rang nicht mehr wegzunehmen.&nbsp;Und die RS Freiamt? Wenn der&nbsp;Halbfinalgegner nicht Kriessern lauten&nbsp;soll, müssten die Frei&auml;mter den&nbsp;RC Willisau noch von der Tabellenspitze&nbsp;stossen.<br />
&laquo;Dafür br&auml;uchten wir&nbsp;einen brutalen Sieg gegen Willisau&raquo;,&nbsp;so Leutert. &laquo;Brutal&raquo; bedeutet in diesem&nbsp;Fall mit mehr als fünf Punkten&nbsp;Differenz.&nbsp;In der Annahme, dass Willisau und&nbsp;Freiamt all ihre restlichen Duelle gewinnen,&nbsp;würde es am Ende bei&nbsp;Punktgleichheit der beiden Mannschaften&nbsp;um die Ergebnisse der direkten&nbsp;Begegnungen gehen. Mit dem&nbsp;19:14-Heimsieg gegen die Frei&auml;mter&nbsp;hat Willisau hierbei am vergangenen&nbsp;Wochenende vorgelegt. Wenn die RS&nbsp;Freiamt morgen Samstag &laquo;nur&raquo; mit&nbsp;vier Punkten Vorsprung gewinnt oder&nbsp;ein schlechteres Ergebnis erzielt,&nbsp;bleibt Willisau Leader.&nbsp;<br />
&laquo;Nehmen, wer kommt&raquo;&nbsp;Ist das Ziel der Frei&auml;mter also der&nbsp;&laquo;brutale Sieg&raquo; gegen die Luzerner?&nbsp;&laquo;Aus mentaler Sicht w&auml;re es gut zu&nbsp;gewinnen, wenn es in einem eventuellen&nbsp;Final wieder gegen sie gehen&nbsp;würde&raquo;, erkl&auml;rt Leutert. &laquo;Wegen dem&nbsp;Halbfinalgegner brauchen wir diesen&nbsp;Sieg nicht. Dort nehmen wir, wer&nbsp;kommt. Wir taktieren auf keinen&nbsp;Gegner.&raquo;&nbsp;N&ouml;tig haben es die Frei&auml;mter zumindest&nbsp;nicht, auch wenn Einsiedeln&nbsp;auf Papier der leichtere Kontrahent&nbsp;w&auml;re. Im Vorjahr hiess der Halbfinalgegner&nbsp;bereits Kriessern. Der Sieg im&nbsp;engen Halbfinal gegen die Ostschweizer&nbsp;gab den Frei&auml;mtern zus&auml;tzlichen&nbsp;Antrieb für gute Finalk&auml;mpfe. Dieses&nbsp;Jahr hat die RS Freiamt erneut Potenzial,&nbsp;Kriessern zu bezwingen. Das hat&nbsp;die Mannschaft von Marcel Leutert&nbsp;beim deutlichen 26:9-Heimsieg gegen&nbsp;Kriessern bewiesen.&nbsp;Kampf findet&nbsp;in Auw statt&nbsp;Ausserdem ist noch nichts entschieden.&nbsp;Vielleicht klappt es ja mit dem&nbsp;hohen Sieg der Frei&auml;mter. Im Hinkampf&nbsp;mussten die Frei&auml;mter Leistungstr&auml;ger&nbsp;Randy Vock, Pascal Strebel,&nbsp;Michael Bucher und Magomed&nbsp;Ayshkanov gegen Ringer ran, die einiges&nbsp;schwerer sind als sie. Die Ergebnisse&nbsp;bei Strebel, Vock und Ayshkanov&nbsp;waren dennoch sehr knapp.&nbsp;&laquo;Die Niederlage ist vermutlich zwei,&nbsp;drei Punkte zu hoch ausgefallen.&nbsp;Aber es war nicht unser bester&nbsp;Abend&raquo;, so Leutert. Morgen Samstag,&nbsp;20 Uhr, soll es besser laufen für die&nbsp;Frei&auml;mter. Der Kampf findet nicht&nbsp;wie gewohnt in Muri oder Merenschwand,&nbsp;sondern in der Mehrzweckhalle&nbsp;in Auw statt. Der letzte Kampf&nbsp;der Frei&auml;mter in Auw wurde am 26.&nbsp;Oktober 2018 ausgetragen. Die Ringerstaffel&nbsp;gewann damals gegen Hergiswil&nbsp;mit 23:15. Vielleicht ein gutes&nbsp;Omen. --jl</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Noch kein Weltuntergang</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/79949</link>
<description><![CDATA[RC Willisau – RS Freiamt 19:14 (9:8)]]></description>
<pubDate>Sun, 04 Oct 2020 21:52:30 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die RS Freiamt muss in Willisau&nbsp;ihre erste Niederlage der Saison&nbsp;hinnehmen. Mit einem taktischen&nbsp;Kniff ziehen die Willisauer&nbsp;den Frei&auml;mtern den Zahn.</strong><br />
<br />
Von Josip Lasic, der Frei&auml;mter</p>

<p>Gegen den Titelverteidiger zu verlieren&nbsp;ist selbst für den Vorjahreszweiten&nbsp;aus dem Freiamt keine Schande.Ein Blick auf die Ergebnisse im Duell&nbsp;zwischen dem RC Willisau und der RS&nbsp;Freiamt sorgt allerdings für Staunen.&nbsp;Vier der sechs Frei&auml;mter, die ihren&nbsp;Kampf verloren haben, sind ansonsten&nbsp;als Punktgaranten bekannt.&nbsp;Captain&nbsp;Pascal Strebel, Randy Vock, Michael&nbsp;Bucher und Magomed Ayshkanov&nbsp;mussten Niederlagen einstecken.&nbsp;Ein Blick auf ihre Kontrahenten erkl&auml;rt&nbsp;allerdings einiges.&nbsp;<br />
<br />
Willisauer eine Nummer&nbsp;zu &laquo;schwer&raquo;</p>

<p>&laquo;Wir waren in den entscheidenden&nbsp;Kategorien überall etwas untergewichtig&nbsp;&raquo;, erkl&auml;rt RS-Freiamt-Trainer&nbsp;Marcel Leutert. Bei Willisau gingen&nbsp;Jonas Bossert und Michael Portmann&nbsp;mit dem Gewicht runter und traten&nbsp;gegen leichtere Frei&auml;mter an. W&auml;hrend&nbsp;sich Pascal Strebel bei der&nbsp;1:2-Niederlage gegen Jonas Bossert&nbsp;noch einigermassen wehren konnte,&nbsp;musste sich Michael Bucher gegen&nbsp;Michael Portmann mit 0:4 nach technischer&nbsp;Unterlegenheit geschlagen&nbsp;geben.&nbsp;Auch Randy Vock ist tendenziell&nbsp;leichter als Tobias Portmann und&nbsp;musste eine 0:2-Niederlage hinnehmen.&nbsp;&laquo;Randy hat allerdings einen&nbsp;taktisch hervorragenden Kampf gezeigt&nbsp;&raquo;, so Leutert. &laquo;Bei einem allf&auml;lligen&nbsp;Rückkampf gegen Tobias Portmann&nbsp;liegt noch mehr drin für Randy.&nbsp;&raquo; Und Magomed Ayshkanov? Er&nbsp;traf auf Vize-Weltmeister Samuel&nbsp;Scherrer. &laquo;Magomed hat 4:0 nach&nbsp;Punkten geführt und dann einen taktischen&nbsp;Fehler gemacht. Deshalb&nbsp;musste er auch zwei Punkte abgeben.&raquo;&nbsp;<br />
<br />
Gern einen Kampf&nbsp;gegen Willisau gewinnen&nbsp;</p>

<p>Kimi K&auml;ppeli musste sich ausserdem&nbsp;gegen Mansur Mavlaev mit 1:2 geschlagen&nbsp;geben und Roman Zurfluh&nbsp;gegen Delian Alishahi nach technischer&nbsp;Unterlegenheit mit 0:4. Ihre&nbsp;K&auml;mpfe gewonnen haben Flurin&nbsp;Meier, Marc Weber sowie Nils und&nbsp;Nino Leutert. &laquo;Das Wettkampfglück&nbsp;war in Willisau auch nicht auf unserer&nbsp;Seite. Wir wollten gewinnen, aber&nbsp;die Niederlage ist jetzt noch kein&nbsp;Weltuntergang&raquo;, so Leutert. Die Frei&auml;mter&nbsp;stehen ohnehin bereits im&nbsp;Halbfinal. Auf wen sie da treffen,&nbsp;spielt für den Frei&auml;mter Coach keine&nbsp;Rolle. Sollte sein Team in den Final&nbsp;einziehen, geht er dort vom Gegner&nbsp;Willisau aus. &laquo;Am Samstag haben&nbsp;wir gleich den Rückkampf. Es w&auml;re&nbsp;gut, wenn wir im Hinblick auf ein&nbsp;eventuelles Final eines der beiden&nbsp;Duelle für uns entscheiden k&ouml;nnten&raquo;,&nbsp;erkl&auml;rt der Trainer. &laquo;Aber selbst&nbsp;wenn wir nochmals verlieren, ist&nbsp;noch nichts verloren. Wir haben jetzt&nbsp;gesehen, wie sie aufstellen k&ouml;nnten.&nbsp;Ziel für den n&auml;chsten Kampf ist, das&nbsp;besser zu machen, was uns in Willisau&nbsp;misslungen ist.&raquo; --jl</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Abtasten des Favoritenduos</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/79799</link>
<description><![CDATA[RC Willisau – RS Freiamt (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle BBZ Willisau)]]></description>
<pubDate>Sun, 04 Oct 2020 21:53:04 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Rund neun Monate nach der&nbsp;knappen Finalniederlage gastiert&nbsp;die RS Freiamt wieder in&nbsp;Willisau. Die beiden Vorjahresfinalisten&nbsp;sind auch dieses Jahr&nbsp;die Titelfavoriten und messen&nbsp;morgen Samstag ein erstes Mal&nbsp;die Kr&auml;fte.</strong><br />
<br />
Von Josip Lasic, der Frei&auml;mter<br />
<br />
Die Spannung war fast unertr&auml;glich,&nbsp;damals, im Dezember 2019. Die Finalserie&nbsp;zwischen der RS Freiamt&nbsp;und dem RC Willisau ist bis zum letzten&nbsp;Moment nicht entschieden. Beide&nbsp;Clubs haben ihren Heimkampf gewonnen.&nbsp;Die entscheidende Begegnung&nbsp;in Willisau steht nach neun von&nbsp;zehn Duellen 15:15 unentschieden.&nbsp;Das allerletzte Duell zwischen Nico&nbsp;Küng und Willisaus Jonas Bossert&nbsp;soll die Entscheidung bringen. Sie&nbsp;f&auml;llt zugunsten der Gastgeber. Küng&nbsp;verliert knapp mit 1:2. Willisau ist&nbsp;Meister. Bei der RS Freiamt fliessen&nbsp;Tr&auml;nen. Mit etwas Abstand sind die&nbsp;Frei&auml;mter stolz auf ihre Saison. Doch&nbsp;im ersten Moment ist die Entt&auml;uschung&nbsp;überw&auml;ltigend. Der Meisterpokal,&nbsp;der so nah war, wird den Frei&auml;mtern&nbsp;innerhalb weniger Sekunden&nbsp;entrissen.&nbsp;<br />
Zeitsprung in die Gegenwart. Die&nbsp;neue Saison ist zwei Runden alt. Der&nbsp;Meister und der Vize-Meister haben&nbsp;allerdings bereits deutlich gemacht,&nbsp;dass der Meistertitel nur über si&nbsp;geht. Schattdorf und Hergiswil treten&nbsp;wegen der Coronapandemie gar nicht&nbsp;erst an. Einsiedeln und Hergiswil waren&nbsp;gegen die Frei&auml;mter und Willisauer&nbsp;jeweils chancenlos. Jetzt&nbsp;kommt es morgen Samstag, 20 Uhr,&nbsp;nach rund neun Monaten wieder zum&nbsp;Treffen der Giganten. Die RS Freiamt&nbsp;reist wieder nach Willisau.&nbsp;Die Vorzeichen sind diesmal andere.&nbsp;Wegen der Coronapandemie werden&nbsp;keine 2000 Zuschauer in der Halle&nbsp;sein dürfen. Dank dem Schutzkonzept&nbsp;konnten die Willisauer beim&nbsp;Heimkampf gegen Einsiedeln 350 Besucher&nbsp;empfangen. Gegen die RS&nbsp;Freiamt darf mit einer vergleichbaren&nbsp;Zahl gerechnet werden. Es geht&nbsp;auch nicht um den Meistertitel. Trotzdem&nbsp;werden die Frei&auml;mter zum ersten&nbsp;Mal nach der knappen Finalniederlag&nbsp;wieder in der Halle stehen,&nbsp;wo ihnen der Titel auf der Zielgeraden&nbsp;entrissen wurde.&nbsp;<br />
<br />
Keine Revanchegelüste&nbsp;vorhanden&nbsp;Marcel Leutert, Trainer der RS Freiamt,&nbsp;denkt beim Duell gegen Willisau&nbsp;nicht an eine Revanche für den Final.&nbsp;&laquo;Wir wollen gegen Willisau gewinnen.&nbsp;So wie wir jeden Kampf gewinnen&nbsp;wollen. Aber so früh in der Saison&nbsp;wird es von beiden Seiten kein&nbsp;Duell auf Biegen und Brechen sein&raquo;,&nbsp;sagt Leutert. Das erste Duell zwischen&nbsp;Freiamt und Willisau will er&nbsp;nutzen, um Erkenntnisse zu gewinnen.&nbsp;&laquo;Nach dem Duell k&ouml;nnen wir die&nbsp;ersten Schlüsse ziehen, wie wir aufstellen&nbsp;k&ouml;nnten, wenn es dann um die&nbsp;Wurst geht.&raquo;&nbsp;Und die Wahrscheinlichkeit, dass&nbsp;es gegen Willisau wieder um die&nbsp;Wurst geht, ist gross. Das Ziel der RS&nbsp;Freiamt für die Saison ist klar. Der&nbsp;Halbfinal ist schon erreicht. &laquo;Wenn&nbsp;wir dort sind, wollen wir in den Final.&nbsp;Und wenn wir uns für den Final&nbsp;qualifizieren, werden wir den auch&nbsp;gewinnen wollen&raquo;, sagt Leutert.&nbsp;<br />
<br />
Grosser Respek&nbsp;voreinander&nbsp;Im Freiamt ist man sich bewusst,&nbsp;dass ein eventueller Finalsieg in erster&nbsp;Linie über den Titelverteidiger&nbsp;führt. Willisau sieht im Gegenzug in&nbsp;den Frei&auml;mtern die gr&ouml;sste Hürde auf&nbsp;ihrem Weg zur Titelverteidigung. Auf&nbsp;ihrer Homepage bezeichnen sie ihren&nbsp;morgigen Gegner als &laquo;Titelaspiranten&nbsp;&raquo; und schreiben: &laquo;Die Aargauer&nbsp;schickten die RS Kriessern gleich mit&nbsp;26:9 nach Hause und werden wahrscheinlich&nbsp;diese Saison DIE grosse&nbsp;Hürde im Kampf um den Titel sein.&raquo;&nbsp;Die Teams wissen um die St&auml;rken&nbsp;des Gegners und haben grossen Respekt&nbsp;voreinander. Gemessen an den&nbsp;bisherigen Ergebnissen ist ein erneutes&nbsp;Finalduell zwischen Freiamt und&nbsp;Willisau nicht ausgeschlossen. Würde&nbsp;das Team von Marcel Leutert dann&nbsp;die Revanche anpeilen? &laquo;Ich finde die&nbsp;Idee, sich für den Vorjahresfinal zu&nbsp;revanchieren, nicht sinnvoll&raquo;, so Leutert.&nbsp;&laquo;So setzen sich die Ringer nur&nbsp;unn&ouml;tig unter Druck und gehen vielleicht&nbsp;mit der falschen Einstellung an&nbsp;die Sache.&raquo; Der Freiamt-Trainer erg&auml;nzt&nbsp;mit einem Augenzwinkern:&nbsp;&laquo;Das heisst nicht, dass wir den Meistertitel&nbsp;nicht gewinnen wollen, wenn&nbsp;wir im Final auf Willisau treffen.&raquo;&nbsp;Aktuell ist das noch Zukunftsmusik.&nbsp;Der n&auml;chste Schritt für die Frei&auml;mter&nbsp;ist, morgen Samstag in Willisau&nbsp;zu bestehen.</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Nehmen die Kämpfe sehr ernst</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/79712</link>
<description><![CDATA[RS Freiamt – RS Kriessern 26:9 (16:4)]]></description>
<pubDate>Sun, 04 Oct 2020 21:53:40 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Zwei K&auml;mpfe, zwei Siege. Nach&nbsp;dem Auftaktsieg in Einsiedeln&nbsp;best&auml;tigt die RS Freiamt ihre&nbsp;gute Form und gewinnt auch den ersten Heimkampf gegen Kriessern. Dabei zeigen die Frei&auml;mter eine &auml;usserst dominante Leistung. Mit 26:9 fegt die RS Freiamt die RS Kriessern aus der Halle. Im vergangenen Jahr im Halbfinal war es noch eine knappe Angelegenheit zwischen den Frei&auml;mtern und den Ostschweizern.&nbsp;Und jetzt zeigt die RS Freiamt&nbsp;eine solche Dominanz. &laquo;Das Resultat&nbsp;war am Ende deutlich&raquo;, sagt RS-Freiamt-Coach Marcel Leutert. &laquo;Wir&nbsp;mussten uns aber jeden Punkt hart&nbsp;erk&auml;mpfen.&raquo;&nbsp;<br />
<br />
Von Josip Lasic, der Frei&auml;mter<br />
<br />
<strong>Keine K&auml;mpfe abgeschenkt</strong><br />
<br />
Was war los? Hat Kriessern &ndash; da die&nbsp;Teams ohnehin alle schon für den&nbsp;Halbfinal qualifiziert sind &ndash; den&nbsp;Kampf abgeschenkt? Ein Blick auf&nbsp;die Aufstellungen zeigt, dass das&nbsp;nicht der Fall ist. Kriessern startete&nbsp;zwar ohne Marc Dietsche, David Hungerbühler&nbsp;und Ramon Betschart.&nbsp;Gleichzeitig fehlten den Frei&auml;mtern&nbsp;aber ebenfalls Nils Leutert, Nico&nbsp;Küng und Roman Zurfluh. Andere&nbsp;grosse Namen bei den Ostschweizern&nbsp;wie Dominik Laritz standen auf der&nbsp;Matte. &laquo;Wir nehmen die K&auml;mpfe alle&nbsp;sehr ernst&raquo;, erkl&auml;rt Leutert. &laquo;Zuerst&nbsp;will mal niemand auf dem 4. Rang&nbsp;landen, weil so ein Finaleinzug&nbsp;schwieriger ist&raquo;, so der Trainer.&nbsp;&laquo;Ausserdem kommt der Halbfinal&nbsp;jetzt viel schneller, da uns ohne&nbsp;Schattdorf und Hergiswil einige Runden&nbsp;ehlen. Niemand kann jetzt einen&nbsp;auf Larifari machen und glauben,&nbsp;dass er sofort umschalten kann, wenn es dann um die Wurst geht.&raquo;<br />
<br />
<strong>Die Frei&auml;mter und Kriessern haben&nbsp;den Kampf sehr wohl ernst genommen</strong><br />
<br />
Als die RS Freiamt vor heimischer&nbsp;Kulisse Fahrt aufnahm, war sie&nbsp;aber nicht mehr zu stoppen. Nur zwei&nbsp;der insgesamt zehn Duelle verloren&nbsp;die Ringer von Marcel Leutert. Nino&nbsp;Leutert musste sich Dominik Laritz&nbsp;mit 1:2 geschlagen geben. Der junge&nbsp;Kimi K&auml;ppeli verlor gegen Tobias Betschart&nbsp;mit 0:3. Beides verzeihbare&nbsp;Niederlagen. Im Gegenzug wurde&nbsp;Kriesserns &laquo;Spielertrainer&raquo; Damian&nbsp;Dietsche von Magomed Ayshkanov&nbsp;bezwungen. Und wie. Greco-Spezialist&nbsp;Dietsche kassierte beim Stand&nbsp;von 0:18 eine Schulterniederlage&nbsp;gegen Freiamts Freistil-Tschetschenen.&nbsp;Sp&auml;testens da war die Moral der&nbsp;Ostschweizer gebrochen. &laquo;Es lag sicher&nbsp;nicht allein an diesem Duell.&nbsp;Aber es gab uns schon Antrieb, den&nbsp;Trainer des Gegners so zu bodigen&raquo;,&nbsp;sagt Leutert.</p>

<p>Zur Pause stand es schon 16:4 aus</p>

<p>Sicht der Frei&auml;mter und am Ende&nbsp;26:9. Mit zwei Siegen aus zwei K&auml;mpfen&nbsp;und dieser Machtdemonstration&nbsp;gegen Kriessern fahren die Frei&auml;mter&nbsp;voll motiviert zum Spitzenkampf nach&nbsp;Willisau. --jl</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Wir sind besser geworden</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/79478</link>
<description><![CDATA[RS-Freiamt-Präsident Nicola Küng vor dem Heimkampf gegen Kriessern (Sa, 20 Uhr, Merenschwand)]]></description>
<pubDate>Sun, 04 Oct 2020 21:54:23 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Nach dem Auftaktsieg in Einsiedeln folgt der erste Auftritt zu Hause in Merenschwand. Die RS Freiamt ist bereit, die Coronamassnahmen umzusetzen und einen Sieg zu holen. Trotz Maskenpflicht sagt der 31-j&auml;hrige Pr&auml;sident Nicola K&uuml;ng: &laquo;Einem Ringerfest steht nichts im Weg.&raquo;</strong><br />
<br />
Von Stefan Sprenger, der Frei&auml;mter<br />
<br />
<strong>Nur vier Teams sind in der NLA-Meisterschaft dabei, der Halbfinal ist schon erreicht. Der sportliche Reiz ist an einem kleinen Ort, oder nicht?</strong></p>

<p>Nicola K&uuml;ng:&nbsp;Ich finde, es hat seinen sportlichen Reiz. Jedes Team will gewinnen. Alle wollen eine m&ouml;glichst gute Ausgangslage f&uuml;r den Halbfinal erreichen, niemand will auf dem 4. Rang landen.</p>

<p><strong>Wer ist der heisseste Favorit auf den Titel?</strong></p>

<p>Es ist sehr eng. Willisau hat die Nase ein klein wenig vorn. Danach kommen aber gleich wir und Kriessern. Und auch Einsiedeln ist schon sehr nahe an der Spitze dran. Eine Prognose ist schwierig. Es ist doch sch&ouml;n, dass es eine so enge Meisterschaft ist.</p>

<p><strong>Die Ringerstaffel hat in Einsiedeln &uuml;berzeugt und 24:12 gewonnen. Ihre Erkenntnis aus diesem Startkampf?</strong></p>

<p>Wir haben einen starken Kampf abgeliefert. Das Resultat t&auml;uscht aber ein wenig dar&uuml;ber hinweg, dass die Begegnung eigentlich viel knapper war. Ein paar K&auml;mpfe k&ouml;nnten in die andere Richtung kippen, dann ist es pl&ouml;tzlich ein sehr enger Kampf.</p>

<p><strong>Wie haben Sie die Coronamassnahmen erlebt in Einsiedeln?</strong></p>

<p>Der Heimklub aus Einsiedeln hat die Vorgaben perfekt umgesetzt. Ich war &uuml;berrascht, wie gut dies funktioniert. Es waren etwa 250 Zuschauer in der Halle, die H&auml;lfte davon aus dem Freiamt. Abgesehen von der Maskenpflicht und den Sektoren war die Stimmung eigentlich so gut wie sonst auch. Ich glaube, mittlerweile haben wir uns daran gew&ouml;hnt, uns an die besondere Situation anzupassen. Auch von der anderen Begegnung Kriessern gegen Willisau habe ich nur positive Feedbacks diesbez&uuml;glich geh&ouml;rt.</p>

<p><strong>Am Samstag (20 Uhr) bestreitet die RS Freiamt den ersten Heimkampf in der Sporthalle in Merenschwand gegen Kriessern. Seid ihr coronatechnisch bereit?</strong></p>

<p>Wir haben alles unternommen, dass es geht und die Zuschauer wie auch die Sportler sicher sind.&nbsp;</p>

<p><strong>Wie sehen die Massnahmen in der Halle genau aus?</strong></p>

<p>In allgemeinen Zonen herrscht Maskenpflicht. Heisst konkret: im Gang, an der Kasse, auf dem WC und bei den Verpflegungsst&auml;nden. Die Leute geben ihre Personalien an und werden vier verschiedenen Sektoren &agrave; maximal 100 Personen zugeteilt. Das hat in Einsiedeln schon bestens funktioniert und wird bei uns auch klappen.&nbsp;</p>

<p><strong>Kriessern l&auml;sst in seiner Halle keine gegnerischen Fans zu. Wie ist das mit den G&auml;stefans bei euch?</strong></p>

<p>Wir sind mit Willisau, Kriessern und Einsiedeln in stetem Kontakt und reden miteinander dar&uuml;ber. Wir rechnen mit maximal 100 Fans aus Kriessern, das sollte kein Problem darstellen.</p>

<p><strong>Die Mannschaft und der Staff sind dabei abgeschottet vom Publikum. Ist das &uuml;berhaupt umsetzbar?</strong></p>

<p>Wir appellieren an die Sportler und die Zuschauer, den Kontakt zu vermeiden. Team und Staff haben einen separaten Sektor und sollen keinen Kontakt zu den Fans haben.&nbsp;</p>

<p><strong>Ihr habt eine RS-Freiamt-Stoffmaske erstellen lassen. Was ist der Sinn?</strong></p>

<p>Beim Eingang kann man normale Einwegmasken oder eine RS-Freiamt-Stoffmaske kaufen. So kann man Farbe bekennen f&uuml;r den Verein und so tr&auml;gt man die Maske vielleicht auch mal beim Einkaufen. Hauptsache, man ist gut gesch&uuml;tzt.</p>

<p><strong>Wie hoch war der Aufwand f&uuml;r die Coronamassnahmen?</strong></p>

<p>Der war nicht zu untersch&auml;tzen. Es gab viele offene Fragen und Mehraufwand. Auch am Kampftag selber wird es in der Halle wohl spontan noch Dinge zu erledigen geben. F&uuml;r uns sind diese Coronamassnahmen auch Neuland. Ich glaube aber, wir haben diese Herausforderung gut gemeistert und der Aufwand wird sich lohnen &ndash; f&uuml;r unsere Fans und den Ringsport.</p>

<p><strong>Sie pers&ouml;nlich sind im M&auml;rz offiziell Pr&auml;sident geworden, zuvor hatten Sie dieses Amt ein Jahr ad interim. Ihre Zwischenbilanz bis jetzt?</strong></p>

<p>Ich bin gerne Pr&auml;sident dieses tollen Vereins. Es gibt viel zu tun. Aber: Der Vorstand der RS Freiamt harmoniert hervorragend, ein tolles Team. Was alle leisten hier, erstaunt mich immer wieder positiv. Es macht Spass in diesem Verein.</p>

<p><strong>Wie kommt die Ringerstaffel finanziell durch diese besonderen Zeiten?</strong></p>

<p>Vorstand und Ringer sind alle ehrenamtlich engagiert. Von daher ist es kein Problem. Wir werden die finanziellen Einbussen an den Heimk&auml;mpfen &ndash; weil es wohl weniger Eintritte und geringere Einnahmen am Verpflegungsstand gibt &ndash; verkraften, dank unserer Sponsoren. Die RS Freiamt steht finanziell auf gesunden Beinen.</p>

<p><strong>Zum Sportlichen: Wird die RS Freiamt Schweizer Meister 2020?</strong></p>

<p>Schwierige Frage. Wir wollen sicher in den Final. Dort ist alles m&ouml;glich. Wir haben jedenfalls das Zeug dazu, den Titel zu holen.</p>

<p><strong>Wo ist die St&auml;rke in der Mannschaft?</strong></p>

<p>Wir sind sehr ausgeglichen und insbesondere in den unteren Klassen ein Brett. Mit den Zwillingsbr&uuml;dern Nils und Nino Leutert, mit Randy Vock, Pascal Strebel und Michi Bucher haben wir alles Ringer, die zu den Besten ihrer Stilart in der Schweiz geh&ouml;ren. Die unteren Gewichtsklassen sind unser Prunkst&uuml;ck. Zudem haben wir einige junge Talente, die nachkommen.&nbsp;</p>

<p><strong>Also sind die Frei&auml;mter besser als in der vergangenen Saison, als man die Silbermedaille holte?</strong></p>

<p>Ja, wir sind besser geworden. Mit der Verpflichtung von Christian Zemp aus Brunnen sind wir auch in den oberen Klassen noch besser aufgestellt und es gibt mehr taktischen Spielraum. Und Magomed Ayskhanov ist von Beginn an dabei. Er ist ein fantastischer Ringer und er ist kaum zu bezwingen.</p>

<p><strong>Am Samstag ist der erste Heimkampf in der Sporthalle in Merenschwand. Was ist Ihr Tipp gegen Kriessern?</strong></p>

<p>Ich hoffe, dass auf und neben der Matte alles reibungslos verl&auml;uft. Und dass wir nat&uuml;rlich gewinnen.</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Strebels skurriler Kampf</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/79377</link>
<description><![CDATA[Einsiedeln – Freiamt 12:24 (6:12)]]></description>
<pubDate>Sun, 04 Oct 2020 21:54:57 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Ohne Probleme gewinnt die Ringerstaffel Freiamt gegen Einsiedeln. Es gibt aber noch Verbesserungspotenzial. Erw&auml;hnenswert ist dabei der kurze und kuriose Kampf von Olympionike Pascal Strebel, der fast ein wenig entt&auml;uscht war, durfte er nicht zeigen, was er draufhat.</strong><br />
<br />
Von Stefan Sprenger, der Frei&auml;mter<br />
<br />
&Uuml;ber 100 Fans aus dem Freiamt sind in Einsiedeln dabei &ndash; mit Schutzmaske, versteht sich. Der Auftakt in die Coronameisterschaft ist der Ringerstaffel Freiamt gelungen. Souver&auml;n und ohne grosse Probleme wird Einsiedeln mit 24:12 besiegt. Dementsprechend zufrieden ist Freiamt-Trainer Marcel Leutert. &laquo;Abgesehen von der Maskenpflicht war alles normal. Meine Jungs zeigten eine konzentrierte Leistung. Einsiedeln war konditionell noch nicht so auf der H&ouml;he, doch wir haben gr&ouml;sstenteils gezeigt, was wir k&ouml;nnen.&raquo;</p>

<p><strong>Schultersieg&nbsp;und Schulterniederlage</strong></p>

<p>Leuterts Zwillingss&ouml;hne Nils (61 kg Greco) und Nino (65 kg Freistil) &uuml;berzeugen &ndash; wie so oft. Beide gewinnen ihre K&auml;mpfe. Auch Michael Bucher (70 kg Greco) gewinnt sein Duell gegen Jan Neyer.&nbsp;</p>

<p>Leistungstr&auml;ger Randy Vock trat in einer h&ouml;heren Stilart als &uuml;blich an. Gegen den Internationalen Yves Neyer zeigte der Niederwiler im 74-kg-Freistil-Duell einen tollen Kampf und siegte mit 8:6. &laquo;Ein hochstehender Kampf. Stark gemacht von Randy Vock&raquo;, meint Trainer Marcel Leutert dazu. Ebenfalls &uuml;berzeugend war der Auftritt des jungen Talents Christian Zemp. Der Neuzugang aus Brunnen holte gegen Mathias K&auml;ser einen starken Schultersieg (86 kg Greco).&nbsp;</p>

<p>Eine Schulterniederlage mussten die Frei&auml;mter in der Kategorie 79 kg Freistil hinnehmen. Der fr&uuml;here Kunstturner Kimi K&auml;ppeli zeigte zu Beginn einen starken Kampf. Der Einsiedler Andreas Burkard &uuml;bernahm dann das Zepter und schulterte K&auml;ppeli bei dessen zweiten Einsatz in der NLA. &laquo;Trotzdem: Auf dieser Leistung kann man aufbauen. Kimi hat seine Sache gut gemacht&raquo;, so Leutert. Verloren hat auch Flurin Meier gegen Dany K&auml;lin (57 kg Freistil).</p>

<p><strong>&Uuml;berzeugende Schwergewichte</strong></p>

<p>Die beiden Schwergewichte der Ringerstaffel Freiamt konnten &uuml;berzeugen. Roman Zurfluh siegt knapp mit 2:1 gegen Boris Illenseer (130 kg Greco). Und gleich ein 4:0 holt Magomed Ayshkanov gegen Sven Neyer im Duell 97 kg Freistil. &laquo;Magomed hat sein Ding eiskalt durchgezogen. Top&raquo;, so Leutert.</p>

<p>Den mit Abstand skurrilsten Kampf gab es im 74 kg Greco, wo sich Adrian Mazan und Olympionike Pascal Strebel gegen&uuml;berstanden. Mazan, ein Freistilringer, zeigte sich in der ungewohnten Stilart verwirrt. &laquo;Das habe ich so noch nie erlebt&raquo;, sagt der 31-j&auml;hrige Strebel. Als Mazan in der Unterlage war und Strebel ihn an der H&uuml;fte umfassen wollte, hielt ihn der Einsiedler an den Fingern fest. Sp&auml;ter verhinderte Mazan den &laquo;Durchdreher&raquo;, indem er Strebels Fuss in die Luft hob. Beides ist im Greco nicht erlaubt. Nach knapp einer Minute wurde Mazan disqualifiziert und Strebels Einsatz war schon vorbei. Ein wenig entt&auml;uscht war das Aush&auml;ngeschild schon, konnte er nicht wirklich zeigen, was er kann. &laquo;Ich durfte schon ringen, einfach nicht sehr lange&raquo;, meint Strebel lachend.</p>

<p>Captain Strebel meint zum Gesamtauftritt: &laquo;F&uuml;r den ersten Kampf war es gut. Es hat gezeigt, dass wir trotz k&ouml;rperlicher Unterlegenheit sehr gut mitringen k&ouml;nnen und die K&auml;mpfe trotzdem zu unseren Gunsten entscheiden k&ouml;nnen. Aber wir haben noch Luft nach oben.&raquo; Das sieht auch Trainer Leutert so, der noch Verbesserungspotenzial sieht: &laquo;Wir k&ouml;nnen es noch besser.&raquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;--spr</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>SIEG ZUM AUFTAKT</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/79286</link>
<description><![CDATA[Ausw&auml;rts in Einsiedeln gewinnen wir mit 24:12. Am kommenden Samstag empfangen wir in Merenschwand die RS Kriessern.

Danke f&uuml;r Eure Unterst&uuml;tzung!
...]]></description>
<pubDate>Sun, 06 Sep 2020 21:55:19 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Ausw&auml;rts in Einsiedeln gewinnen wir mit 24:12. Am kommenden Samstag empfangen wir in Merenschwand die RS Kriessern.<br />
<br />
Danke f&uuml;r Eure Unterst&uuml;tzung!</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Halbfinal bereits kampflos erreicht</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/79376</link>
<description><![CDATA[Nur vier Teams wollen an der NLA-Meisterschaft teilnehmen. Schattdorf und Hergiswil verzichten aufgrund der Coronapandemie. Randy Vock und Pascal Strebel, die beiden...]]></description>
<pubDate>Sun, 04 Oct 2020 21:55:44 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Nur vier Teams wollen an der NLA-Meisterschaft teilnehmen. Schattdorf und Hergiswil verzichten aufgrund der Coronapandemie. Randy Vock und Pascal Strebel, die beiden Aush&auml;ngeschilder der RS Freiamt, freuen sich trotzdem.</strong><br />
<br />
Von Stefan Sprenger, der Frei&auml;mter<br />
<br />
Kriessern hat es vor wenigen Tagen bewiesen. Auch in Coronazeiten sind Ringerk&auml;mpfe m&ouml;glich. Das erste Turnier seit dem Lockdown fand in der Bildst&ouml;ckli-Sporthalle in Oberriet statt. Der Sieger dieses Grenzlandturniers: die Ringerstaffel Freiamt. &laquo;Endlich konnten wir wieder ringen, das war bitter n&ouml;tig&raquo;, sagte RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert.</p>

<p><strong>Halbfinals bereits im Oktober</strong></p>

<p>Diese Saison wird aber trotzdem nicht so sein wie in der Vergangenheit. Hergiswil und Schattdorf machen nicht mit. Sie stufen den Schutz der K&auml;mpfer in diesen Zeiten h&ouml;her ein als sportliche Wettk&auml;mpfe. So wird die Saison 2020 nur mit vier Teams in der NLA ausgetragen. Willisau, Kriessern, Einsiedeln und Freiamt. Der Halbfinaleinzug ist kampflos f&uuml;r alle erreicht. In den sechs Qualifikationsk&auml;mpfen geht es darum, sich eine m&ouml;glichst gute Ausgangslage f&uuml;r das Halbfinal zu erk&auml;mpfen. Ausserdem wird die Saison verk&uuml;rzt. Die Halbfinalduelle finden&nbsp; bereits am 24. und 31. Oktober statt, die Finalk&auml;mpfe am 7. und 11. November.</p>

<p>Pascal Strebel, der Olympionike und das Aush&auml;ngeschild der RS Freiamt, freut sich trotzdem riesig: &laquo;Die Stimmung im Team ist super. Die zwei aussergew&ouml;hnlichen Trainingslager in Golzern und Aristau haben uns noch mehr zusammengeschweisst&raquo;, so der 31-J&auml;hrige. Er sieht in der verk&uuml;rzten Saison gar eine Herausforderung: &laquo;Weil es weniger K&auml;mpfe gibt, ist der Spielraum kleiner, um die Fehler und Baustellen bis zu den finalen Duellen zu beheben.&raquo;</p>

<p>Auch Randy Vock, der vor wenigen Monaten seinen R&uuml;cktritt aus dem internationalen Ringergesch&auml;ft bekannt gab, lobt die beiden Trainingslager. &laquo;Das war f&uuml;r das ganze Team sehr geil.&raquo; Vock sagt weiter, dass er gl&uuml;cklich ist, dass die Saison gestartet wird &ndash; nun eben nur mit vier Teams. &laquo;Wir machen das Beste aus der Situation&raquo;, so der Niederwiler, der heute in Muri wohnt.&nbsp;</p>

<p><strong>Vock ist selber gespannt,&nbsp;wie fit er ist</strong></p>

<p>Strebel und Vock gehen als Leader voran. Von ihnen wird auch in dieser Mannschaftsmeisterschaft viel erwartet. Was sind ihre Erwartungen an sich selbst? Strebel sagt: &laquo;Ich will jeden Kampf gewinnen und will alles daf&uuml;r geben, dass unser Team m&ouml;glichst weit kommt.&raquo; Vock ist selber gespannt, wie fit er in dieser Saison nach seinem R&uuml;cktritt als internationaler K&auml;mpfer sein wird. &laquo;Ich gehe locker an die Sache ran. Ich bin nicht mehr der Gejagte wie in meiner Zeit als internationaler Ringer. Ich bin sehr motiviert und freue mich extrem.&raquo;&nbsp;</p>

<p>Vock ist mittlerweile kein Halbprofi mehr, trainiert nicht mehr so oft wie fr&uuml;her, arbeitet beim Gartenbau Lang und hilft momentan auch beim Bauamt in Villmergen aus. Seine Erwartung an das Team in dieser Coronasaison? &laquo;Der Erfolg am Grenzlandturnier hat gezeigt, dass wir nicht geschlafen haben. Wir wollen in den Final.&raquo; Strebel sieht das &auml;hnlich: &laquo;Wir wollen als Team an den Erfolg der letzten Saison ankn&uuml;pfen, als wir im Final knapp an Willisau gescheitert sind. Wir wollen in den Final und um den Titel k&auml;mpfen.&raquo; Die Ringerstaffel Freiamt hat hohe Ziele, Coronasaison hin oder her. Mit einem Kader, gespickt mit jungen Talenten und reifen K&auml;mpfern, ist diesem Team viel zuzutrauen.&nbsp; <em>--spr</em></p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Es geht wieder los für die Ringerstaffel Freiamt</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/79119</link>
<description><![CDATA[Am Samstag (20 Uhr) startet die neue Saison ausw&auml;rts in Einsiedeln. Nur vier Teams wollen an der NLA-Meisterschaft teilnehmen. Schattdorf und Hergiswil verzichten...]]></description>
<pubDate>Tue, 08 Sep 2020 14:27:08 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Am Samstag (20 Uhr) startet die neue Saison ausw&auml;rts in Einsiedeln. Nur vier Teams wollen an der NLA-Meisterschaft teilnehmen. Schattdorf und Hergiswil verzichten aufgrund der Coronapandemie.</strong></p>

<p>Doch Kriessern hat es vor wenigen Tagen bewiesen. Auch in Coronazeiten sind Ringerkämpfe möglich. Das erste Turnier seit dem Lockdown fand in der Bildstöckli-Sporthalle in Oberriet statt. Der Sieger dieses Grenzland- turniers: die Ringerstaffel Freiamt. &laquo;Endlich konnten wir wieder ringen, das war bitter nötig&raquo;, sagte RS-Freiamt-Trainer Marcel Leutert.</p>

<p>Diese Saison wird aber trotzdem nicht so sein wie in der Vergangenheit. Hergiswil und Schattdorf machen nicht mit. Sie stufen den Schutz der Kämpfer in diesen Zeiten höher ein als sportliche Wettkämpfe. So wird die Saison 2020 nur mit vier Teams in der NLA ausgetragen. Willisau, Kriessern, Einsiedeln und Freiamt. Der Halbfinaleinzug ist kampflos für alle erreicht. In den sechs Qualifikationskämpfen geht es darum, sich eine möglichst gute Ausgangslage für das Halbfinal zu erkämpfen. Ausserdem wird die Saison verkürzt. Die Halbfinalduelle finden bereits am 24. und 31. Oktober statt, die Finalkämpfe am 7. und 11. November.</p>

<p>Mehr dazu in der Freitagsausgabe von&nbsp;Wohler Anzeiger / Bremgarter Bezirks-Anzeiger / Der Frei&auml;mter</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Grenzlandturnier Kriessern</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/78511</link>
<description><![CDATA[Sieg f&uuml;r die Ringerstaffel Freiamt! Wir konnten alle unsere Vork&auml;mpfe gewinnen und siegten im Final gegen Kriessern.

Wir sind bereit f&uuml;r sie Saison,...]]></description>
<pubDate>Sat, 15 Aug 2020 22:15:58 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Sieg f&uuml;r die Ringerstaffel Freiamt! Wir konnten alle unsere Vork&auml;mpfe gewinnen und siegten im Final gegen Kriessern.</p>

<p>Wir sind bereit f&uuml;r sie Saison, welche am 5. September ausw&auml;rts gegen Einsiedeln startet.</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Trainingslager am Golzernsee</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/78173</link>
<description><![CDATA[Die vergangene Woche verbrachten wir am Golzernsee UR, um uns auf die bevorstehende Mannschaftsmeisterschaft, die zum heutigen Stand unter Einhaltung diverser Massnahmen...]]></description>
<pubDate>Tue, 28 Jul 2020 20:14:05 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die vergangene Woche verbrachten wir am Golzernsee UR, um uns auf die bevorstehende Mannschaftsmeisterschaft, die zum heutigen Stand unter Einhaltung diverser Massnahmen durchgef&uuml;hrt wird, vorzubereiten. Dieses achtt&auml;gige Trainingslager nutzten wir, um intensiv an der Fitness und am Teamspirit zu arbeiten. Mit k&ouml;rpereigenen &Uuml;bungen und mit Hilfsmitteln wie Holzst&auml;mmen, alten Schubkarren, Zugseilen oder Spalthammern wurde dreimal t&auml;glich an der Athletik und Kondition der Athleten gefeilt. Ein intensiver Parcour rund um den See, mit teils begeisterten Touristen am Golzernsee. Aber auch an der Technik wurde intensiv gefeilt. Randy Vock gab den Freistil-Ringern sein technisches Wissen weiter und Pascal Strebel vermittelte den Greco-Ringern gewinnbringende Techniken. Mitte August geht es dann f&uuml;r ein ringerspezifisches Trainingslager eine Woche nach Oberriet SG.</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Swiss Winforce Premium League 2019 Finalissima</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/72930</link>
<description><![CDATA[Silber gewonnen nicht Gold verloren]]></description>
<pubDate>Mon, 23 Dec 2019 15:58:35 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Freiamt fordert in der H&ouml;hle des L&ouml;wen dem Rekordmeister alles ab. Mehr als eine Ehrenmeldung schaute bei der geschichtstr&auml;chtigen Finalissima nicht heraus. Knapp 2000! Zuschauer waren Zeugen eines Ringerkrimis, der bis in die letzte Sekunde spannend blieb.</em></p>

<p>(ws) Was f&uuml;r Bilder. Was f&uuml;r Emotionen nach dem letzten und entscheidenden Kampf der diesj&auml;hrigen Schweizer Mannschaftsmeisterschaft der Ringer. Die Finalissima in Willisau bietet alles, was der traditionelle Kampfsport zu bieten hat. Auf der einen Seite sind da die Gastgeber, die den langersehnten 14. Titel nach drei vergeblichen Anl&auml;ufen endlich ins Luzerner Hinterland holen und sich dar&uuml;ber vor ihrer Rot-Weissen Wand &uuml;berschw&auml;nglich freuen.</p>

<p>Wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer. Diese Rolle nehmen Wohl oder &Uuml;bel die Frei&auml;mter ein. Da ist ein Nico K&uuml;ng, der es im letzten Duell der Serie in den H&auml;nden gehabt h&auml;tte, sein Team zum Meister zu machen. Es sollte nicht sein. Gegen den international erfahrenen Jonas Bossert fehlt ihm wenig und er h&auml;tte den Sack zugemacht. Die Entt&auml;uschung steht ihm noch lange ins Gesicht geschrieben. Von Emotionen gezeichnet, holt er Minuten sp&auml;ter die Medaille ab. Im Vorfeld gab er sich optimistisch, Bossert beim zweiten Duell innert acht Tagen zu schlagen. &bdquo;Nico war heiss auf die Revanche&ldquo;, sollte Trainer Marcel Leutert Stunden sp&auml;ter sagen. Gezeichnet ist auch Marc Weber. Mit einem von Tape B&auml;ndern zugepflasterten linken Auge steht er bei der Siegerehrung in der Reihe. Wie von ihm gewohnt, geht er gegen Andreas Vetsch &uuml;ber seine Grenzen hinaus. Auch er ist wie Nico K&uuml;ng nahe am Sieg. Auch ihm sollte es nicht reichen. Dementsprechend leer und emotionslos ist sein Gesichtsausdruck bei der Medaillen-&Uuml;bergabe. Emotionen aber diesmal im negativen Sinne zeigen auch einige unverbesserliche Hohlk&ouml;pfe aus dem Frei&auml;mter Lager, indem sie nach der Sirene vereinzelt leere PET-Flaschen und Bierb&uuml;chsen auf die Matte werfen. Eine Aktion, die auf dieser Sportb&uuml;hne nichts zu suchen hat.</p>

<p><strong>Weber und K&uuml;ng im Gleichschritt</strong></p>

<p>Die Niederlagen von K&uuml;ng und Weber waren im Nachhinein matchentscheidend und brachen den Frei&auml;mtern das Genick. Irgendwie wurstelten sich ihre Gegner, auch mit umstrittenen Kampfrichterentscheiden, &uuml;ber die Runden. Dass es so weit kam, dass das finale Duell beim Stande von 15:15 &uuml;ber die Meisterschaft entschied, daf&uuml;r war eine starke Teamleistung der G&auml;ste verantwortlich. Einerseits waren es die Leichtgewichtler, Nils und Nino Leutert, die mit knappen Siegen gegen Timon Zeder und Lukas Bossert Freiamt im Rennen hielten. Dazwischen bekam Jeremy Vollenweider die Klasse des WM-Zweiten Stefan Reichmuth zu sp&uuml;ren. Noch vor der Pause war das einseitige Duell entschieden. Der zweite Schwergewichtler Roman Zurfluh zeigte Samuel Scherrer die Z&auml;hne. Sprich, statt vier Punkte, wie vor einer Woche, &uuml;berliess er dem Gegner nur deren drei.</p>

<p><strong>Bucher z&uuml;ndet den Funken</strong></p>

<p>Aus Frei&auml;mter Sicht wartete man aber immer noch auf einen Exploit, der n&ouml;tig war, um dem grossen Favoriten ein Bein zu stellen. Dieser lieferte noch vor der Pause Michael Bucher. Vor einer Woche tat er sich beim 3:1-Sieg gegen den Newcomer Rasul Israpilov noch schwer. Diesmal lieferte der Merenschwander eine perfekte Performance ab. Kurz vor der Pause legte er den 18-J&auml;hrigen nach einer Kopfklammer auf die Schultern. Damit kippte das Momentum auf die Frei&auml;mter Seite. Bucher lieferte den Funken, den seine Teamkollegen brauchten, um in der zweiten Halbzeit das Meisterfeuer zu entfachen. Tats&auml;chlich war es Magomed Aischkanov, der im Duell der Ausl&auml;nder den Bulgaren Gergely Gyurits alt aussehen liess und Freiamt dadurch mit 11:9 in F&uuml;hrung brachte. Nun war Teamleader Pascal Strebel gefordert, den Schaden gegen den im Nachhinein als bester Punktesammler der Saison geehrten Tobias Portmann, in Grenzen zu halten. Strebel steuerte nach einer starken ersten Halbzeit auf eine knappe Niederlage zu, ehe Portmann seine Vorteile als Freistilringer in einen 3:1-Sieg umm&uuml;nzte.</p>

<p><strong>Offener Ausgang vor dem letzten Kampf</strong></p>

<p>Beim Stande von 12:12 verlor Weber den oben besagten Kampf gegen Andreas Vetsch. Die Spannung war sp&auml;testens nach diesem Duell zum Greifen nahe. Der L&auml;rmpegel in der Halle stieg ins Unermessliche. Jetzt war jeder Ausgang m&ouml;glich. Vorausgesetzt Freiamts Altmeister Andrey Maltsev schl&auml;gt im vorletzten Kampf Michael Portmann. Der Ukrainer lieferte und sorgte mit dem 2:1-Sieg f&uuml;r den erneuten Punktgleichstand (15:15). Der Rest ist erz&auml;hlt und liess Freiamts Meistertr&auml;ume um Haaresbreite platzen.</p>

<p>Nach einer kurzen Schockstarre stellten sich die Frei&auml;mter Matten-Helden vor die Gelb-Blaue Supporterwand und feierten die Niederlage wie einen Sieg. Nicht zum ersten Mal an diesem Abend war G&auml;nsehaut angesagt. Der Stolz an etwas beinahe Unm&ouml;glichem geschnuppert zu haben, &uuml;berwog dem Frust des Verlierens. Einen Verlierer den es nach dieser geschichtstr&auml;chtigen Serie nicht h&auml;tte geben d&uuml;rfen. In den Gesetzb&uuml;chern des Sportes ist ein solches Szenario aber nicht vorgesehen.</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Greco: Nils Leutert &ndash; Timon Zeder 2:1 (3:1); 61 kg Freistil: Nino Leutert &ndash; Lukas Bossert&nbsp; 2:0 (3:0); 65 kg G: Michael Bucher &ndash; Rasul Israpilov 4:0 (7:0/SS); 70 kg F: Pascal Strebel &ndash; Tobias Portmann 1:3 (3:12); 74 kg G: Andrey Maltsev &ndash; Michael Portmann 2:1 (2:1); 74 kg F: Nico K&uuml;ng &ndash; Jonas Bossert 1:2 (1:5); 79 kg G: Marc Weber &ndash; Andreas Vetsch 1:2 (1:2); 86 kg F: Magomed Aischkanov &ndash; Gergely Gyurits 3:1 (9:3); 97 kg G: Roman Zurfluh &ndash; Samuel Scherrer 0:3 (0:9); 130 kg F: Jeremy Vollenweider &ndash; Stefan Reichmuth 0:4 (0:16).</p>

<p>Bemerkungen: 1950 Zuschauer; Kampfrichter: F&auml;ssler Alois</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Swiss Winforce Premium League 2019 Final Rückkampf</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/72755</link>
<description><![CDATA[Willisau schlägt zurück]]></description>
<pubDate>Mon, 16 Dec 2019 22:02:05 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>War das Momentum vor Wochenfrist noch auf Frei&auml;mter Seite, wechselte es am Samstag in Willisau die Ecke. Die Deutlichkeit des Resultats spricht B&auml;nde. Nach der ersten Kampfh&auml;lfte sah es noch nach einer engen Kiste aus. Danach wurde Freiamt kalt geduscht. &nbsp;&nbsp;</em>&nbsp;</p>

<p>(ws) 21:13 Mannschaftspunkte, 7:3 Einzelsiege: Diese Zahlen lassen auf den ersten Blick keinen Spielraum offen. Die RS Freiamt wurde beim Final-R&uuml;ckkampf von den Willisauer L&ouml;wen scheinbar kr&auml;ftig durchgesch&uuml;ttelt. Die Zahlen sind aber nur die halbe Wahrheit. Von den sieben Einzelsiegen gewann das Heimteam deren vier mit nur einem Mannschaftspunkt Differenz. Duelle, die auch auf die andere Seite h&auml;tten kippen k&ouml;nnen. So lagen Pascal Strebel (70 F.) gegen Tobias Portmann, Magomed Aischkanov (130 F.) gegen Stefan Reichmuth und Nico K&uuml;ng (74 F.) gegen Jonas Bossert in F&uuml;hrung, ehe die Gastgeber das Blatt wendeten.</p>

<p>Nicht eingeplant und dementsprechend negativ zu Buche schlugen sich die beiden 0:4-Niederlagen von Reto Gisler (86 F.) gegen Gergely Gyurits und Roman Zurfluh (97 G.) gegen Samuel Scherrer. Kam dazu, dass es dem Matchwinner vom Hinkampf, Yves M&uuml;llhaupt (74 G.), nicht gelang, zumindest einen Mannschaftspunkt gegen Michael Portmann zu erk&auml;mpfen. Portmann, der beim Hinkampf das Geschehen als &uuml;berz&auml;hliger Ringer von aussen verfolgte.</p>

<p><strong>F&uuml;nf Siege nach der Pause</strong></p>

<p>Zuverl&auml;ssig wie eine Schweizer Uhr tickten die Leutert Zwillinge Nils und Nino sowie Michael Bucher. Dank deren drei Siegen vor der Pause machte man sich im Frei&auml;mter Lager noch berichtigte Hoffnungen auf den vorzeitigen Titel. Diese wurden aber nach dem Unterbruch j&auml;h zerst&ouml;rt. Willisaus Antwort waren f&uuml;nf Einzelsiege mit dem vernichtenden Punkteverh&auml;ltnis von 13:3. Was vor wenigen Tagen noch f&uuml;r die Aargauer lief, kippte diesmal auf die andere Seite.</p>

<p>Nichtsdestotrotz kann Freiamt weiter vom Titel tr&auml;umen. Die beiden ersten Duelle dieser Serie haben aufgezeigt, dass in der Finalissima vom kommenden Samstag (erneut in Willisau) der Ausgang offen ist. Wenn auch die Luzerner zu favorisieren sind. Dank einem breiteren Kader hat deren Trainer Thomas Bucheli deutlich mehr Optionen, um den Gegner beim Abw&auml;gen zu &uuml;berraschen. Marcel Leutert auf der anderen Seite kann wohl nur mit einer perfekten Aufstellung das Momentum wieder auf seine Seite holen. Eines ist aber so gut wie in Stein gemeisselt. Wer Ringsport von seiner besten Seite erleben will, darf den Klassiker auf keinen Fall verpassen. Garantiert sind eine bombastische Stimmung und Emotionen h&uuml;ben wie dr&uuml;ben. &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Greco: Nils Leutert &ndash; Pascal M&uuml;hlemann 4:0 (16:0); 61 kg Freistil: Nino Leutert &ndash; Lukas Bossert&nbsp; 2:1 (4:1); 65 kg G: Michael Bucher &ndash; Rasul Israpilov 3:1 (11:5); 70 kg F: Pascal Strebel &ndash; Tobias Portmann 1:2 (4:5); 74 kg G: Yves M&uuml;llhaupt &ndash; Michael Portmann 0:3 (0:7); 74 kg F: Nico K&uuml;ng &ndash; Jonas Bossert 1:2 (6:7); 79 kg G: Marc Weber &ndash; Andreas Vetsch 1:2 (3:7); 86 kg F: Reto Gisler &ndash; Gergely Gyurits 0:4 (0:16); 97 kg G: Roman Zurfluh &ndash; Samuel Scherrer 0:4 (0:15); 130 kg F: Magomed Aischkanov &ndash; Stefan Reichmuth 1:2 (3:4).</p>

<p>Bemerkungen: 1800 Zuschauer; Kampfrichter: Jean-Claude Zimmermann</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Swiss Winforce Premium League 2019 Final Hinkampf</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/72577</link>
<description><![CDATA[Freiamt als Mentalitätsmonster]]></description>
<pubDate>Mon, 09 Dec 2019 17:09:05 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Der Sieger des ersten Finalkampfes zwischen der RS Freiamt und den Willisau Lions heisst Freiamt. Der wahre Sieger eines an Emotionen kaum zu &uuml;berbietendem Klassiker ist der Schweizer Ringsport. Was am Samstag im Hexenkessel Bachmatten abging, ist rational kaum erkl&auml;rbar.</em></p>

<p>(ws) Momentaufnahme: Samstag 17.30 Uhr: Die gigantische Arena in der Bachmattenhalle f&uuml;llt sich zusehends. In den Katakomben bereiten sich die Athleten auf den ersten von drei m&ouml;glichen Finalk&auml;mpfen vor. Bei den Verantwortlichen der Frei&auml;mter steigt die Anspannung, dennoch gibt man sich locker. Nach aussen macht man gute Miene zum b&ouml;sen Spiel. Nach innen brodelt es. Die fragw&uuml;rdige Verweigerung der Lizenz f&uuml;r Magomed Aischkanov von Swiss Wrestling, angef&uuml;hrt vom Pr&auml;sidenten, dem Willisauer Werner Bossert, st&ouml;sst sauer auf und hinterl&auml;sst einen faden Beigeschmack.</p>

<p>Gute vier Stunden sp&auml;ter. Der Hexenkessel Bachmatten brodelt. Soeben hat Yves M&uuml;llhaupt (74 G.) gegen Jonas Bossert 20 Sekunden vor Schluss mit einer Vierwertung das denkw&uuml;rdige Duell zu Gunsten der Frei&auml;mter entschieden. Ein Duell, das auf dem Papier nach der Geschichte um Aischkanov und der Verletzung von Randy Vock schon vor dem Start entschieden schien. Erst recht als Freiamt zur Pause mit f&uuml;nf Punkten hinten lag.</p>

<p><strong>Kaum erkl&auml;rbar</strong></p>

<p>Was in der zweiten Halbzeit geschah, ist kaum erkl&auml;rbar. Der grosse Favorit Willisau wird in Einzelteile zerlegt. Entfacht hat das Feuer die Kampfmaschine Marc Weber (86 G.). Taktisch perfekt eingestellt, l&auml;sst er dem Ausnahmek&ouml;nner Stefan Reichmuth, in dessen un&uuml;blicher Stilart, beim 6:4-Punktesieg kaum Luft zum Atmen. Dann geht es Schlag auf Schlag. Pascal Strebel (70 G.) zeigt sich gegen Roger Heiniger von seiner besten Seite und gewinnt standesgem&auml;ss mit 3:0-Mannschaftspunkten. Altmeister Reto Gisler (79F.) rehabilitiert sich f&uuml;r seinen verpatzten Auftritt im ersten Halbfinalkampf und gesteht dem favorisierten Tobias Portmann nur eine 1:3-Niederlage zu. Zuwenig f&uuml;r den Titelanw&auml;rter. Jetzt ist alles wieder m&ouml;glich. Der immer besser in Fahrt kommende Nico K&uuml;ng beh&auml;lt die Nerven und schl&auml;gt Mirco Studer mit 3:1. Nun kann Yves M&uuml;llhaupt mit einem Sieg gegen den in dieser Saison bisher ungeschlagenen Jonas Bossert den Sack zumachen. Unbeeindruckt diktiert der k&ouml;rperlich unterlegene M&uuml;llhaupt den Kampf und l&auml;sst sein Team mit dem 3:1-Sieg weiter vom Titel tr&auml;umen.</p>

<p><strong>Harzige erste Halbzeit</strong></p>

<p>Aber auch vor der Pause beeindruckte Freiamt mit mentaler St&auml;rke. Nils Leutert (57 F.) behielt die Nerven und holte gegen den z&auml;hen Timon Zeder den ersten von schliesslich sechs Einzelsiegen f&uuml;r Freiamt. Roman Zurfluh (130 G.) war gegen den deutlich schwereren Delian Alishahi chancenlos. Dass in der Folge Nino Leutert (61 G.) gegen Dimitar Sandov verlor, war nicht zwingend. Das ausgeglichene Duell h&auml;tte auch auf die andere Seite kippen k&ouml;nnen. Die 1:2-Niederlage war zu verkraften. Auch die Niederlage des in Kriessern gross auftrumpfenden Jeremy Vollenweider (97 F.) gegen Samuel Scherrer kam nicht &uuml;berraschend. Wichtig war der Punktegewinn des Weinfelder Leihringers. Michi Bucher (65 F.) hingegen war beim letzten Kampf vor der Pause gegen den 17-J&auml;hrigen Mansur Mavlaev zum Siegen gezwungen. Mit dem 2:1 Mannschaftspunkten erf&uuml;llte er die Pflicht.</p>

<p>Nach dem Effort von M&uuml;llhaupt brachen in der Bachmattenhalle alle D&auml;mme. Ringer, Zuschauer und Funktion&auml;re waren von Emotionen gezeichnet. Die ganze Last viel ab. Hatte doch der Verein im Vorfeld unglaubliches geleistet. Innert wenigen Tagen wurde eine Infrastruktur auf die Beine gestellt, die auf diesem Niveau seines Gleichen sucht. Eine wahre Meisterleistung.</p>

<p><strong>Das Publikum als elfter Mann</strong></p>

<p>Wie war dieser Effort unter den schon erw&auml;hnten negativen Umst&auml;nden m&ouml;glich? Einerseits puschten die Fans als elfter Mann die Frei&auml;mter Ringer zu H&ouml;chstleistungen. Andererseits impfte Trainer Marcel Leutert in den vergangenen Monaten seinen Jungs eine Siegermentalit&auml;t ein. Eine Mentalit&auml;t, die er mit jeder Faser vorlebt. F&uuml;r nicht wenige Aussenstehende war der Kampf zur Pause entschieden. &bdquo;Ich habe immer an den Sieg geglaubt&ldquo;, meinte er darauf angesprochen. Ihm nimmt man diese Aussage ab. Die K&auml;mpfe in Kriessern vor Wochenfrist und nun gegen Willisau, wo man in letzter Sekunde das Gl&uuml;ck auf seine Seite zwang, unterstreichen dies.</p>

<p>Was nun folgt, ist Zugabe. Willisau ist und bleibt mit seinem starken Kader der Favorit auf den Titel. Freiamt hat aber einen Lauf und gezeigt, dass man vor grossen Namen nicht zur&uuml;ckschreckt. Erinnerungen kommen auf, als man 2014 als Aussenseiter in den Halbfinal gestartet war und schliesslich nach einem Steigerungslauf den Titel gewann. Dass die Aargauer zumindest den dritten Kampf auf sicher haben, macht sie noch unberechenbarer als jetzt schon. Teil zwei des Dramas folgt am kommenden Samstag in Willisau.</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Freistil: Nils Leutert &ndash; Timon Zeder 2:0 (4:0); 61 kg Greco: Nino Leutert &ndash; Dimitar Sandov&nbsp; 1:2 (4:5); 65 kg F: Michael &ndash; Mansur Mavlaev 2:1 (5:1); 70 kg G: Pascal Strebel &ndash; Roger Heiniger 3:0 (10:0); 74 kg F: Nico K&uuml;ng &ndash; Mirco Studer 3:1 (7:1); 74 kg G: Yves M&uuml;llhaupt &ndash; Jonas Bossert 3:1 (9:3); 79 kg F: Reto Gisler &ndash; Tobias Portmann 1:3 (1:9); 86 kg G: Marc Weber &ndash; Stefan Reichmuth 2:1 (6:4); 97 kg F: Jeremy Vollenweider &ndash; Samuel Scherrer 1:4 (2:18); 130 kg G: Roman Zurfluh &ndash; Delian Alishahi 0:4 (0:14 DQ).</p>

<p>Bemerkungen: 1000 Zuschauer; Kampfrichter: Jean-Claude Zimmermann</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Swiss Winforce Premium League 2019 Halbfinal Rückkampf</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/72343</link>
<description><![CDATA[Nichts für schwache Nerven]]></description>
<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 12:58:01 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Endlich. Die RS Freiamt steht erstmals seit 2014 wieder in einem Finale der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft. Das Drehbuch zu diesem Effort h&auml;tte Hitchcock nicht spannender schreiben k&ouml;nnen. In einem denkw&uuml;rdigen Duell zeigte Freiamt Nervenst&auml;rke.</em></p>

<p>(ws) Sekunden nach dem Schultersieg im vorletzten Kampf von Andrey Maltsev gegen David Hungerb&uuml;hler l&ouml;ste sich die Spannung im Frei&auml;mter Lager explosionsartig. Alle lagen sich in den Armen. Das Ding war vollbracht. Der langersehnte Finaleinzug Tatsache. Der alte Mann, Andrey Maltsev, hatte es doch noch gerichtet -und wie.</p>

<p>Zwei Tage zuvor. Die Ereignisse &uuml;berschlagen sich. Freiamt-Trainer Marcel Leutert bekommt am Donnerstag aus Magglingen die Hiobsbotschaft, dass sich sein Juwel Randy Vock im Trainingslager eine Knieverletzung zugezogen hat. F&uuml;r die Aussichten auf den R&uuml;ckkampf der Habfinalserie gegen Kriessern war dies ein Nackenschlag. Was nun? Die L&ouml;sung war, dass der im Hinkampf arg gebeutelte Andrey Maltsev die Gelegenheit auf eine Revanche gegen David Hungerb&uuml;hler bekam. Der Umstand, dass Vock ausfiel, brachte es mit sich, dass auch der andere Routinier im Lager der Frei&auml;mter, Pascal Strebel, gefordert war. Der Greco-Spezialist wurde auf Dominik Laritz angesetzt -und dies im Freistil (70 kg). Die beiden Altmeister &uuml;bernahmen Verantwortung -ein starkes Zeichen. Die Rechnung ging auf. Mit der Erfahrung eines Olympioniken hielt Strebel gegen Laritz den Schaden in Grenzen und verhinderte eine m&ouml;gliche vorzeitige Niederlage. 1:3 statt 0:4 hiess es nach einem Abn&uuml;tzungskampf. Das Husarenst&uuml;ck lieferte aber Andrey Maltsev (74 G.) im vorletzten Kampf gegen David Hungerb&uuml;hler. Arg in Bedr&auml;ngnis konterte er 30 Sekunden vor Schluss, in R&uuml;ckstand liegend, einen Ausheber mit einem Plattwurf. Der Halbfinal war entschieden. Freiamt jubelte.</p>

<p><strong>Dank Charakter und Siegeswille</strong></p>

<p>Einzelne Ringer hervorzuheben, w&uuml;rde aber dem Frei&auml;mter Auftritt nur bedingt gerecht werden. Der erl&ouml;sende Sieg des nervenaufreibenden Duells ist das Produkt einer starken Mannschaftsleistung. Freiamt bewies im Rheintal Charakter und Siegeswille. Die Vorlage f&uuml;r das Happyend wurde vor der Pause geliefert. Die Leutert-Zwillinge Nils (57 G.) und Nino (61 F.) hielten dem Druck stand und gewannen zusammen 6:1-Mannschaftspunkte. Dazwischen lieferte Jeremy Vollenweider (130 F.). Gegen keinen geringeren als J&uuml;rg Hutter landete er einen nicht eingeplanten Schultersieg. Der Bann war gebrochen. Mit diesem Start setzte Freiamt Kriessern geh&ouml;rig unter Druck. Die darauffolgende 0:4-Niederlage des &uuml;bermotivierten Roman Zurfluh (97 G.) gegen Ramon Betschart b&uuml;gelte Michi Bucher wieder aus. Taktisch abgebr&uuml;ht f&uuml;gte er dem 17-j&auml;hrigen Talent David Loher eine 3:1-Niederlage zu.</p>

<p><strong>Erl&ouml;sung liess auf sich warten</strong></p>

<p>Nach der Pause wartete Freiamt bis zum vorletzten Kampf auf den erl&ouml;senden f&uuml;nften Sieg. Marc Weber (86 F.) gegen Damian Dietsche und Yves M&uuml;llhaupt (79 G.) gegen Fabio Dietsche liessen nichts unversucht, um f&uuml;r ihr Team zu gewinnen. Weber rettete sich dabei zweimal spektakul&auml;r aus einer brenzligen Lage. Die Niederlage von Nico K&uuml;ng im bedeutungslosen Schlusskampf gegen Marc Dietsche ist f&uuml;r die Buchhaltung. H&auml;tte aber Maltsev zuvor verloren, w&auml;re ein Punktegewinn von K&uuml;ng ein Muss gewesen. H&auml;tte, wenn oder aber. Am Schluss z&auml;hlen die Fakten. Freiamt hat in diesen beiden engen Duellen das Gl&uuml;ck, sprich das Finalticker dank grosser Moral und Teamgeist erzwungen. &nbsp;</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Greco: Nils Leutert &ndash; Dorien Hutter 4:0 (15:0); 61 kg Freistil: Nino Leutert &ndash; Urs Wild&nbsp; 2:1 (4:2); 65F kg G: Michael Bucher &ndash; David Loher 3:1 (10:1); 70 kg F.: Pascal Strebel &ndash; Dominik Laritz 1:3 (4:10); 74 kg G: Andrey Maltsev &ndash; David Hungerb&uuml;hler 4:0 (4:5 SS);74 kg F: Nico K&uuml;ng &ndash; Marc Dietsche 1:4 (4:19); 79 kg G: Yves M&uuml;llhaupt &ndash; Tobias Betschart 1:2 (1:4); 86 kg F: Marc Weber &ndash; Damian Dietsche 1:3 (4:9); 97 kg G: Roman Zurfluh &ndash; Ramon Betschart 0:4 (0:15); 130 kg G: Jeremy Vollenweider &ndash; J&uuml;rg Hutter 4:0 (3:0 SS)</p>

<p>Bemerkungen: 650 Zuschauer; Kampfrichter: Jean-Claude Zimmermann</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Swiss Winforce Premium League 2019 Halbfinal Hinkampf</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/72139</link>
<description><![CDATA[Gute Ausgangslage vergeben]]></description>
<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 20:17:54 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die Rechnung ging nicht auf. In einem Duell zweier unterschiedlicher Halbzeiten vergaben ausgerechnet Freiamts Routiniers eine m&ouml;gliche Vorentscheidung im Kampf um den Finaleinzug. Dass die Einheimischen den Hinkampf dennoch gewannen, ist den Leichtgewichtlern zu verdanken.</strong></p>

<p>(ws) Die beiden Altmeister Reto Gisler und Andrey Maltsev sollten im Halbfinal-Hinkampf gegen die RS Kriessern das Z&uuml;nglein an der Waage sein. Trainer Marcel Leutert liess sich auf den Poker ein und setzte &uuml;berraschend auf die Routiniers. In der Tat hatten sie es mit ihren Duellen gegen Tobias Betschart (79 F.) und David Hungerb&uuml;hler (74 G.)&nbsp;in den H&auml;nden, nach dem Hinkampf f&uuml;r eine Vorentscheidung zu Gunsten der Aargauer zu sorgen. H&ouml;rte man sich nach der Bekanntgabe der Aufstellung im Lager der Gastgeber um, war man sich einig, dass die Beiden gewinnen sollten. Die Rechnung ging nicht auf. Weder Maltsev noch Gisler konnten ihre k&ouml;rperlichen Defizite verbergen. Am Schluss waren Beide am Rande einer Touch-Niederlage. Wenigsten holten sie noch je einen Mannschaftspunkt.</p>

<p><strong>Vock revanchiert sich an Laritz</strong></p>

<p>Zuvor legten die Einheimischen los wie die Feuerwehr. Nils und Nino Leutert machten mit Dorien Hutter (57 F.) und Christoph Wittenwiler (61 G.) kurzen Prozess. Dazwischen besiegte Roman Zurfluh (130 G.) Damian Dietsche. Die gut gef&uuml;llte Halle glich zu diesem Zeitpunkt einem Tollhaus. Nachdem Jeremy Vollenweider (97 F.) gegen J&uuml;rg Hutter einen Mannschaftspunkt sicherte, steigerte sich der Pegel noch einmal. Jetzt kam es zum Klassiker Randy Vock (65 F.) gegen Dominik Laritz. Noch vor drei Wochen f&uuml;gte der aufstrebende Ostschweizer dem Murianer eine empfindliche Niederlage bei. Diesmal verlief der Kampf anders. Randy Vock lieferte eine beinahe perfekte Vorstellung ab. Schon fr&uuml;h ging er in F&uuml;hrung. Mit einer 4er-Wertung baute er diese bis zur Pause zum 6:0 aus. Danach kamen noch zwei Punkte dazu. Der spannungsgeladene Kampf steuerte auf einem&nbsp;3:0-Sieg von Vock entgegen. Laritz schien angez&auml;hlt. Und dann passierte das, womit niemand mehr gerechnet hatte. Mit einem letzten verzweifelten Angriff erwischte der Rheintaler Vock drei Sekunden vor Schluss mit einer Viererwertung. Statt 3:0 hiess es 2:1. Zwei vergebene Punkte, die den Frei&auml;mtern in der Endabrechnung noch wehtun k&ouml;nnten.</p>

<p><strong>Kriessern dreht nach der Pause auf</strong></p>

<p>Diese Aktion kippte das Momentum auf die Seite der G&auml;ste. Die zweite Halbzeit geh&ouml;rte dem Schweizermeister. Jetzt war es nur noch Pascal Strebel (70 G.), der bei seinem Comeback gegen David Loher unangefochten gewann. Neben den eingangs erw&auml;hnten Niederlagen von Gisler und Maltsev verlor auch Michael Bucher (74 F.) gegen den Kaderringer Marc Dietsche. Trotz k&auml;mpferischer Vorstellung blieb dem Merenschwander ein Punktegewinn verwehrt. Dazu gesellte sich die Niederlage von Marc Weber (86 G.) gegen Ramon Betschart. Weber erf&uuml;llte die Pflicht und gewann einen Punkt.</p>

<p>Mit dem 19:17-Sieg bleibt Freiamt nach wie vor im Rennen um die langersehnte Finalqualifikation. Am kommenden Samstag bahnt sich in Kriessern ein echter Kn&uuml;ller an. Man kann gespannt sein, was sich die Verantwortlichen beider Teams einfallen lassen, um aus diesem engen Duell als Sieger hervorzugehen.</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Freistil: Nils Leutert &ndash; Dorien Hutter 4:0 (18:0); 61 kg Greco: Nino Leutert &ndash; Christoph Wittenwiler&nbsp; 4:0 (16:0); 65kg F.: Randy Vock &ndash; Dominik Laritz 2:1 (8:4); 70 kg G.: Pascal Strebel &ndash; David Loher 3:1 (12:2); 74 kg F.: Michael Bucher &ndash; Marc Dietsche 0:3 (0:9);74 kg G.: Andrey Maltsev &ndash; David Hungerb&uuml;hler 1:3 (5:12); 79 kg F.: Reto Gisler &ndash; Tobias Betschart 1:3 (1:14); 86 kg G.: Marc Weber &ndash; Ramon Betschart 1:3 (1:7); 97 kg F.: Jeremy Vollenweider &ndash; J&uuml;rg Hutter 1:2 (1:4); 130 kg G.: Roman Zurfluh &ndash; Damian Dietsche 2:1 (5:2)</p>

<p>Bemerkungen: 800 Zuschauer; Kampfrichter: Jean-Claude Zimmermann</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>10. Runde Swiss Winforce Premium League 2019</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/71871</link>
<description><![CDATA[Bedeutungsloser Klassiker]]></description>
<pubDate>Mon, 18 Nov 2019 08:10:23 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Wenig &uuml;berraschend verliert die RS Freiamt gegen die Willisau Lions. Das Duell zweier ersatzgeschw&auml;chter Teams ist wenig aussagekr&auml;ftig. Mit Hinblick auf die anstehenden Halbfinals wurden auf beiden Seiten wichtige Kr&auml;fte geschont. Colin Brunner gab sein NLA-Deb&uuml;t</em>.</p>

<p>(ws) Das Duell Freiamt gegen Willisau war aus sportlicher Sicht bedeutungslos. Dementsprechend stellten die beiden Trainer auf. Dass man diese Situation nutzt, um vor den Finalk&auml;mpfen die Karten nicht offen auf den Tisch zu legen oder angeschlagene Ringer zu schonen, ist legitim und verst&auml;ndlich. Mit Blick darauf, dass die beiden Erzrivalen, je nach Ausgang der Halbfinals, eventuell in dieser Saison die Klinge nicht mehr kreuzen, ist es aber ein Negativszenario. Eigentlich schade. Denn Freiamt gegen Willisau ist eine Begegnung, welche die Schweizer Mannschaftmeisterschaft in den vergangenen Jahrzehnten pr&auml;gte. Vor gut gef&uuml;llten Hallen kochten die Emotionen regelm&auml;ssig &uuml;ber. F&uuml;r den Ringsport, der f&uuml;r grosse Teile der Schweiz immer noch als Randsportart wahrgenommen wird, war das beste Werbung.</p>

<p><strong>Willisauer Leistungstr&auml;ger &uuml;berragend</strong></p>

<p>Von einem emotional geladenen Duell war man am Samstag ein gutes St&uuml;ck entfernt. Zwar war die Stimmung ansprechend und es gab einige spannende K&auml;mpfe zu sehen. Das Salz in der Suppe fehlte aber. Schon die Aufstellung liess erahnen, dass der Sieger Willisau heissen k&ouml;nnte. Auf der Matte best&auml;tigte sich dieses Szenario. Die Luzerner gewannen sechs von zehn Duellen. Ihre Leistungstr&auml;ger, Stefan Reichmuth gegen Roman Zurfluh (130 F.), Samuel Scherrer gegen Wilbert Barossa (97 G.), Tobias Portmann gegen Sascha R&uuml;ttimann (70 F.) und Michael Portmann gegen Joel Meier (74 G.) ergatterten zusammen 15:2 Punkte. Damit machten sie den Unterschied aus. Bei den Frei&auml;mtern warteten Colin Brunner gegen Marc Kaufmann (7:4), Nino Leutert gegen Timon Zeder (5:0), Marc Weber gegen Samuel Schwyzer (16:1) und Nico K&uuml;ng gegen Daniel H&auml;fliger (16:0) mit Siegen auf. Bemerkenswert war dabei der Sieg von Colin Brunner bei seinem NLA-Deb&uuml;t.</p>

<p><strong>Vock verliert gegen Greco-Spezialisten</strong></p>

<p>Spannung kam auf beim Kampf von Randy Vock (65 G.). Gegen den bisher ungeschlagenen Rasul Israpilov zog der EM-Medaillengewinner den K&uuml;rzeren. Dabei h&auml;tte das Momentum auch auf die Seite von Vock kippen k&ouml;nnen. Was gegen den Freistilringer Vock sprach, war die Stilart. Sein Gegner, der aufstrebende Greco-Spezialist Israpilov, nutzte diesen Vorteil eiskalt aus.</p>

<p>Nun gilt es die Kr&auml;fte zu b&uuml;ndeln. Die Taktiererei geh&ouml;rt ab sofort der Vergangenheit an. Am Samstag wartet beim ersten Halbfinalduell in Muri der Schweizermeister. Mit einer maximalen Aufstellung rechnet man sich im Frei&auml;mter Lager gegen Kriessern einiges aus.</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Greco: Colin Brunner &ndash; Marc Kaufmann 2:1 (7:4); 61 kg Freistil: Nils Leutert &ndash; Timon Zeder&nbsp; 3:0 (5:0); 65 kg G: Randy Vock &ndash; Rasul Israpilov 1:2 (2:5); 70 kg F: Sascha R&uuml;ttimann &ndash; Tobias Portmann 0:4 (0:16); 74 kg G: Joel Meier &ndash; Michael Portmann 1:3 (3:12); 74 kg F: Kimi K&auml;ppeli &ndash; Mirco Studer 0:4 (0:15); 79 kg G: Nico K&uuml;ng &ndash; Daniel H&auml;fliger 4:0 (16:0); 86 kg F: Marc Weber &ndash; Samuel Schwyzer 4:1 (16:1); 97 kg G: Wilbert Barosso &ndash; Samuel Scherrer 1:4 (2:20); 130 kg F: Roman Zurfluh &ndash; Stefan Reichmuth 0:4 (0:18).</p>

<p>Bemerkungen: 650 Zuschauer; Kampfrichter: Peter Suter</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>9. Runde Swiss Winforce Premium League 2019</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/71622</link>
<description><![CDATA[Revanche geglückt]]></description>
<pubDate>Tue, 12 Nov 2019 08:40:00 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Nach der Niederlage beim Hinkampf in Muri nahm die RS Freiamt ausw&auml;rts gegen Einsiedeln erfolgreich Revanche. Matchwinner waren die Leichtgewichtler. Bei den oberen Gewichtsklassen harzte es.</em></p>

<p>(ws) Beim Hinkampf gegen Einsiedeln geriet Saya Brunner, im Freistil, gegen Kay Neyer noch geh&ouml;rig unter die R&auml;der. Ein anderes Bild am vergangenen Samstag im Greco. Diesmal liess Brunner (57 G.) nichts mehr anbrennen und gewann mit 2:1-Mannschaftspunkten. Eindr&uuml;cklich best&auml;tigte er dadurch seine Fortschritte der vergangenen Monate. Damit brachte er sein Team auf die Siegessstrasse. Erst recht, weil danach alle vier folgenden K&auml;mpfe in den tieferen Gewichtsklassen gewonnen wurden.</p>

<p>Dieses Polster federte die drei Niederlagen der Schwergewichtler ab. F&uuml;r einmal zogen die regelm&auml;ssigen Punktelieferanten, Marc Weber (86 F.) und Roman Zurfluh (97 F.), den K&uuml;rzeren. Ihnen ist zu Gute zu halten, dass sie mit Andreas Burkart und Sven Neyer zwei harte Brocken vor die Nase gesetzt bekamen. Die 1:5-Mannschaftspunkte sind aber dennoch zu wenig. Der dritte Schwergewichtler, der leer ausging, war Suhag Naveen (130 F.). Dazu kam die Niederlage von Nico K&uuml;ng (74 F.) gegen den Altmeister Adrian Mazan. Umso wichtiger war der Sieg von Yves M&uuml;llhaupt (79 G.) gegen Isa Usupov. Der 20-J&auml;hrige Ostschweizer war f&uuml;r sein Team, bei seinem vierten Saisoneinsatz, zum vierten Mal erfolgreich. In einem der Schl&uuml;sselk&auml;mpfe behielt er die Nerven und gewann ohne einen Punkt abzugeben.</p>

<p>Nach diesem Resultat steht definitiv fest, dass es die Aargauer im Halbfinal mit dem Schweizermeister Kriessern zu tun bekommen. Bevor beim Halbfinal-Hinkampf am 23. November gegen den Serienmeister die Karten offen auf den Tisch gelegt werden m&uuml;ssen, bestreitet Freiamt am kommenden Samstag in Muri seinen letzten Qualifikationskampf gegen Willisau. &nbsp;</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Greco: Saya Brunner &ndash; Kay Neyer 2:1 (8:5); 61 kg Freistil: Nino Leutert &ndash; Lars Neyer&nbsp; 3:1 (17:4); 65 kg G: Randy Vock &ndash; Michel Sch&ouml;nb&auml;chler 3:0 (7:0); 70 kg F: Michael Bucher &ndash; Jan Neyer 3:0 (5:0); 74 kg G: Andrey Maltsev &ndash; Lukas Sch&ouml;nb&auml;chler 4:0 (16:0); 74 kg F: Nico K&uuml;ng &ndash; Adrian Mazan 0:3 (0:7); 79 kg G: Yves M&uuml;llhaupt &ndash; Isa Usupov 3:0 (9:0); 86 kg F: Marc Weber &ndash; Andreas Burkart 0:3 (0:8); 97 kg F: Roman Zurfluh &ndash; Sven Neyer 1:2 (4:7); 130 kg F: Suhag Naveng &ndash; Boris Illenseer 0:3 (0:7).</p>

<p>Bemerkungen: Kampfrichter: Gregor Meier</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>8. Runde Swiss Winforce Premium League 2019</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/71376</link>
<description><![CDATA[Duftmarke gesetzt]]></description>
<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 08:37:00 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Gegen den amtierenden Schweizermeister Kriessern und m&ouml;glichen Gegner f&uuml;r den Halbfinal hat die RS Freiamt ein deutliches Zeichen gesetzt. Das Duell zweier ersatzgeschw&auml;chter Teams war beste Werbung f&uuml;r den Ringsport. Herausragend war die Leistung der Leichtgewichtler.&nbsp;&nbsp;</em></p>

<p>(ws) Phasenweise brodelte es in der gut besetzten Bachmattenhalle. Verantwortlich daf&uuml;r waren Frei&auml;mter Ringer, die das zahlreich erschienene Publikum mit beherzten Auftritten in ihren Bann zogen. Voran marschierten die Leichtgewichtler. Schon der erste Kampf von Saya Brunner (57 G.) gegen Dario Obrist bot beste Ringerkost. Unerschrocken und spektakul&auml;r punktete der Auwer seinen Kontrahenten aus. Die Niederlage von Suhag Naveen (130 F.) im zweiten Kampf vermochte die Stimmung nicht zu tr&uuml;ben. Nun sorgte Nils Leutert (61 F.) f&uuml;r Spektakel. Nicht einmal ein 0:6-R&uuml;ckstand nach 30 Sekunden brachte ihn aus dem Konzept. Noch bevor die Zeit um war, lautete das Verdikt 22:6, was technische &Uuml;berlegenheit bedeutet. Auch sein Bruder Nino (65 G.) liess beim 10:0-Punktesieg gegen Christoph Wittenwiler wenig anbrennen.</p>

<p><strong>Auf Stadelmann ist Verlass</strong></p>

<p>Dass Freiamt auch bei den schweren Gewichtsklassen mit den Top Teams mithalten kann, bewiesen Roman Zurfluh (97 G.) gegen Damian Dietsche und Marc Weber (86 F.) gegen Tobias Betschart. Zusammen ergatterten sie 6:2 Mannschaftspunkte. In den mittleren Gewichtsklassen sorgte Altmeister Reto Stadelmann (79 G.) mit einem Sieg gegen Andreas Bleiker f&uuml;r einen Lichtblick. Dieser Kampf war gleichzeitig die vorzeitige Siegsicherung. Der 33-J&auml;hrige merzte damit die Niederlage von Randy Vock (70 F.) gegen Dominik Laritz aus. Im Duell der Kaderringer geriet Vock schon fr&uuml;h 0:8 in R&uuml;ckstand, was gegen den konterstarken Laritz einer Vorentscheidung gleich kam. Vock schaffte zwar eine Resultatkosmetik, richtig in Bedr&auml;ngnis brachte er Laritz aber nicht mehr. Nichtsdestotrotz kamen die Zuschauer in den Genuss eines attraktiven Kampfes.</p>

<p><strong>Formkurve stimmt</strong></p>

<p>Hoch und Tiefs erlebte Nico K&uuml;ng (74 G.) gegen David Hungerb&uuml;hler. Gegen einen Gegner, den er im Final der Einzelschweizermeisterschaften noch bezwang, vermochte er sich zwar nach einem 0:9-R&uuml;ckstand bis auf drei Punkte heran zu k&auml;mpfen. Hungerb&uuml;hler auf der anderen Seite liess sich aber die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und gewann schliesslich mit 1:3-Mannschaftspunkten. Im letzten Duell vermochte Joel Meier, trotz starker Gegenwehr, gegen den Kaderringer Marc Dietsche eine 0:4-Niederlage nicht abzuwenden.</p>

<p>Zusammengefasst kann man von einem starken Auftritt der Frei&auml;mter sprechen. Die Formkurve zeigt weiter nach oben. In Sachen Aufstellung hat Trainer Marcel Leutert noch einige Pfeile im K&ouml;cher. Dasselbe gilt aber auch f&uuml;r Kriessern. Nun kann man am kommenden Samstag in Einsiedeln mit einem Sieg das Halbfinalticket l&ouml;sen. Alles deutet darauf hin, dass man es in diesem Fall erneut mit den Ostschweizern zu tun bekommt.</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Greco: Saya Brunner &ndash; Dario Obrist 4:0 (16:0); 61 kg Freistil: Nils Leutert &ndash; Dorien Hutter&nbsp; 4:1 (22:6); 65 kg G: Nino Leutert &ndash; Christoph Wittenwiler 3:0 (10:0); 70 kg F: Randy Vock &ndash; Dominik Laritz 1:3 (2:8); 74 kg G: Nico K&uuml;ng &ndash; David Hungerb&uuml;hler 1:3 (6:12); 74 kg F: Joel Meier &ndash; Marc Dietsche 0:4 (0:15); 79 kg G: Reto Stadelmann &ndash; Andreas Bleiker 2:1 (3:1); 86 kg F: Marc Weber &ndash; Tobias Betschart 3:1 (9:1); 97 kg F: Roman Zurfluh &ndash; Damian Dietsche 3:1 (7:2); 130 kg F: Naveng Suhag &ndash; J&uuml;rg Hutter 0:3 (0:8).</p>

<p>Bemerkungen: 500 Zuschauer; Kampfrichter: Alois F&auml;ssler</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>7. Runde Swiss Winforce Premium League 2019</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/70714</link>
<description><![CDATA[Pflicht erfüllt]]></description>
<pubDate>Mon, 21 Oct 2019 09:36:59 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>F&uuml;r einmal hatte die RS Freiamt in Schattdorf leichtes Spiel &ndash;zumindest auf dem Papier. Auf der Matte sah es teilweise anders auf. Die Aargauer ben&ouml;tigten einen abgebr&uuml;hten Auftritt, um die jungen, teils ungest&uuml;men Urner zu besiegen.</em></p>

<p>(ws) Der Anschein tr&uuml;gt. Betrachtet man die Bilanz von 9:1-Einzelsiegen und 29:7 Mannschaftspunkten, scheint es, als h&auml;tte die RS Freiamt in Schattdorf einen gem&uuml;tlichen Abend verbracht. Dem war aber nicht so. Denn die junge Urner Mannschaft wurde f&uuml;r einen beherzten Auftritt schlecht belohnt. Praktisch bei allen zehn Duellen kippte das Momentum auf die Seite der Aargauer &ndash;ausser bei der einzigen und hauchd&uuml;nnen Niederlage von Joel Meier gegen Renato Kempf. Hier hatte Kempf das Kampfgl&uuml;ck auf seiner Seite.</p>

<p>Beispiele daf&uuml;r, wie eng es teilweise auf der Matte zu und her ging, waren die Duelle von Nils Leutert und Randy Vock. Ersterer musste auf der Hut sein, um den kampfstarken und brandgef&auml;hrlichen Thomas Epp unter Kontrolle zu halten, ehe der Gong das Duell beendete. Auch Randy Vock war gefordert, bis er beim Stande von 1:1 Sven Gamma auf die Schultern bef&ouml;rderte. Der EM-Dritte agierte abgekl&auml;rt und griff zu, als ihm die Chance geboten wurde.</p>

<p><strong>Angriffslustiger Naveng Suhag</strong></p>

<p>Mit dem Maximal-Resultat von 4:0 Punkten gewannen auch Michi Bucher gegen Fabian Epp sowie Naveng Suhag gegen Christoph Waser. Suhag zeigte bei seinem ersten Einsatz f&uuml;r die RS Freiamt seit l&auml;ngerem einen attraktiven Kampf. Dabei bef&ouml;rderte er seinen Widersacher vorzeitig auf die Schultern. Typisch f&uuml;r einige z&auml;he Greco-Duelle an diesem Abend war der Sieg von Marc Weber gegen Michael Jauch. Weber agierte dabei einmal in F&uuml;hrung liegend geduldig und liess die Angriffe des Urner Urgesteins an sich abprallen.</p>

<p>Nichtdestotrotz hat Freiamt in Schattdorf geliefert und war um mindestens eine Klasse besser. F&uuml;r die G&auml;ste sprach die Coolness, mit welcher sie den teils ungest&uuml;men Urnern begegnete. Nun folgt nach einem Kampffreien Wochenende am 2. November der Heimkampf gegen Kriessern. &nbsp;&nbsp;</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Greco: Nils Leutert &ndash; Thomas Epp 2:1 (5:3); 61 kg Freistil: Nino Leutert &ndash; Sergio Gamma&nbsp; 4:1 (18:3); 65 kg G: Randy Vock &ndash; Sven Gamma 4:0 (1:1,SS); 70 kg F: Michael Bucher &ndash; Fabian Epp 4:0 (16:0); 74 kg G: Joel Meier &ndash; Renato Kempf 1:2 (3:3); 74 kg F: Husein Kadimagomaev &ndash; Yannick Epp 3:0 (12:0); 79 kg G: Nico K&uuml;ng &ndash; Benjamin Gander 3:1 (10:4); 86 kg F: Yves M&uuml;llhaupt &ndash; Ramon Epp 2:1 (9:5); 97 kg F: Marc Weber &ndash; Michael Jauch 2:1 (3:1); 130 kg F: Naveng Suhag &ndash; Christoph Waser 4:0 (8:0,SS).</p>

<p>Bemerkungen: 350 Zuschauer; Kampfrichter: Gregor Meier</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>6. Runde Swiss Winforce Premium League 2019</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/70503</link>
<description><![CDATA[Härtetest bestanden]]></description>
<pubDate>Mon, 14 Oct 2019 20:19:52 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Die RS Freiamt gewinnt in Hergiswil ein wegweisendes Duell. 7:3-Mannschaftsiege sprechen eine deutliche Sprache. Mit Nils Leutert gab ein sehnlichst erwarteter Leistungstr&auml;ger ein erfolgreiches Comeback.</em></p>

<p>(ws) Alles deutete auf eine enge Kiste hin. F&uuml;r Freiamt lautete die Devise &bdquo;Verlieren verboten&ldquo;. Demzufolge schien dem Fehlen der beiden Weinfeldner Leihringer Jeremy Vollenweider und Yves M&uuml;llhaupt mehr Bedeutung zuzukommen, als erwartet. Freiamt-Trainer Marcel Leutert, der in der Ecke der Frei&auml;mter wegen einer Sperre von Pascal Strebel vertreten wurde, ging auf Nummer sicher und lies keine Experimente zu. Statt auf junge unerfahrene Athleten setzte er auf Andrey Maltsev, Michi Bucher und Nils Leutert. Letzterer gab nach einer mehrmonatigen Verletzungszeit ein erfolgreiches Comeback. Dass die Rechnung aufgehen w&uuml;rde, hat sich schon nach dem Abw&auml;gen abgezeichnet. Hergiswil musste auf zwei wichtige Titulare verzichten.</p>

<p><strong>Freiamt immer am Dr&uuml;cker</strong></p>

<p>Von Beginn an war Freiamt am Dr&uuml;cker. Die beiden Leichtgewichtler Nils und Nino Leutert erf&uuml;llten ihr Soll und holten 7:1 Mannschaftspunkte. Damit ebneten sie den Weg f&uuml;r einen ungef&auml;hrdeten Sieg. Daran konnten auch die beiden Niederlagen der Schwergewichtler Ainodin Ahmadi und Roman Zurfluh nichts &auml;ndern. Letzterer verlor gegen den in dieser Saison bis anhin ungeschlagenen Christian Zemp hauchd&uuml;nn. Noch vor der Pause sorgte Randy Vock mit einem 4:0-Sieg gegen David Wisler f&uuml;r die Vorentscheidung.</p>

<p><strong>Einseitige 2. Halbzeit</strong></p>

<p>Nach dem Unterbruch ging es schnell. Freiamt gewann vier von f&uuml;nf Duellen. Einzig Andrey Maltsev schnitzerte. Dabei gab er gegen Martin Gr&uuml;ter eine 5:1-F&uuml;hrung aus der Hand. Das Endresultat von 26:11 entsprach dem Gezeigten. Mit diesem Sieg ist Freiamt wieder einigermassen im Soll. Gleichzeitig wurde in Hergiswil der Eindruck best&auml;tigt, dass die Stammringer in Form sind. Nun muss am kommenden Samstag in Schattdorf ein weiterer Sieg her. Ansonsten verlieren die zwei Punkte von Hergiswil an Bedeutung. &nbsp;</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Freistil: Nils Leutert &ndash; Alexander Kammermann 4:0 (17:0); 61 kg Greco: Nino Leutert &ndash; Patrick R&ouml;lli&nbsp; 3:1 (9:2); 65 kg F: Randy Vock &ndash; David Wisler 4:0 (14:0,SS); 70 kg G: Michael Bucher &ndash; Sven Bammert 4:0 (16:0); 74 kg F: Andrey Maltsev &ndash; Martin Gr&uuml;ter 1:2 (5:7); 74 kg G: Husein Kadimagomaev &ndash; Philippe Kunz 3:1 (7:1); 79 kg F: Nico K&uuml;ng &ndash; Patrick Kunz 3:1 (8:3); 86 kg G: Marc Weber &ndash; Raphael Kaufmann 3:0 (7:0); 97 kg F: Roman Zurfluh &ndash; Christian Zemp 1:2 (7:7); 130 kg G: Ainodin Ahmadi &ndash; Thomas Suppiger 0:4 (0:4,SS).</p>

<p>Bemerkungen: Kampfrichter: Jean Claude Zimmermann</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>5. Runde Swiss Winforce Premium League 2019</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/70247</link>
<description><![CDATA[Nahe an Überraschung]]></description>
<pubDate>Mon, 07 Oct 2019 15:53:39 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Trotz gewichtigen Absenzen trotzt die RS Freiamt dem Titelkandidaten Willisau Lions. Eine perfekte erste Halbzeit l&auml;sst die G&auml;ste tr&auml;umen. Der punktem&auml;ssige Einbruch nach der Pause ist erkl&auml;rbar.</em>&nbsp; &nbsp;</p>

<p>(ws) Nach einer 11:6-Halbzeitf&uuml;hrung kam bei der RS Freiamt in Willisau Hoffnung auf. Hoffnung, dass man ein Duell, welches auf dem Papier auf einen Sieg der Luzerner hindeutete, doch noch f&uuml;r sich entscheiden k&ouml;nnte. Grund daf&uuml;r waren vier beinahe perfekte K&auml;mpfe. Dabei stach Nino Leutert heraus, der taktisch abgebr&uuml;ht und mit viel &Uuml;berzeugung ans Werk ging. Der Prestige-Sieg gegen Dimitar Sandov war die logische Folge davon.</p>

<p><strong>Zurfluh und Meier &uuml;berzeugten</strong></p>

<p>Roman Zurfluh und Flurin Meier standen dem Ottenbacher in nichts nach und &uuml;berzeugten mit weiteren zwei Siegen. F&uuml;r den vierten und letzten Einzelerfolg der stark ersatzgeschw&auml;chten Aargauer war Randy Vock zust&auml;ndig. Ohne in Bedr&auml;ngnis zu kommen, holte er drei weitere Mannschaftspunkte. &bdquo;Was mich positiv stimmt, ist, dass unsere Stammringer in Form sind und geliefert haben&ldquo;, sagt Trainer Marcel Leutert.</p>

<p><strong>Schl&uuml;sselduelle verloren</strong></p>

<p>Nach dieser Vorlage h&auml;tten es nach der Pause Reto Gisler gegen Andreas Reichmuth und Marc Weber gegen Jonas Bossert in der Hand gehabt, den Kampf offen zu halten. Beide verloren aber hauchd&uuml;nn. &Auml;rgerlich und ungl&uuml;cklich kann man die Niederlage von Weber bezeichnen. Nach einer grenzwertigen Viererwertung mit folgendem &Uuml;berdreher lag er nach wenigen Sekunden mit 0:6 hinten. Den Rest des Kampfes diktierte der Gastringer den ehemaligen Spitzenringer. Die weiteren drei Niederlagen von Nico K&uuml;ng, Joel Meier und Sascha R&uuml;ttimann waren voraussehbar. Am Schluss ist zu bilanzieren, dass Freiamt trotz Niederlage mit erhobenem Hauptes den anstehenden entscheidenden Duellen gegen Hergiswil und Schattdorf entgegenschauen kann. &bdquo;Von diesem Kampf kann ich einiges mitnehmen&ldquo;, bilanziert Leutert abschliessend.</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Freistil: Flurin Meier &ndash; Florian Meier 3:0 (6:0); 61 kg Greco: Nino Leutert &ndash; Dimitar Sandov&nbsp; 2:1 (5:3); 65 kg F: Randy Vock &ndash; Mansur Mavlaev 3:0 (8:0); 70 kg G: Sascha R&uuml;ttimann &ndash; Roger Heiniger 0:4 (0:17); 74 kg F: Nico K&uuml;ng &ndash; Tobias Portmann 0:4 (0:16); 74 kg G: Joel Meier &ndash; Michael Portmann 1:3 (10:21); 79 kg F: Reto Gisler &ndash; Andreas Reichmuth 1:2 (2:3); 86 kg G: Marc Weber &ndash; Jonas Bossert 1:2 (5:6); 97 kg F: Ainodin Ahmadi &ndash; Samuel Scherrer 0:4 (0:15); 130 kg G: Roman Zurfluh &ndash; Dominik Bossert 3:1 (9:4).</p>

<p>Bemerkungen: 800 Zuschauer; Kampfrichter: Kilian Motzer</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>4. Runde Swiss Winforce Premium League 2019</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/69999</link>
<description><![CDATA[Es hätte schlimmer kommen können]]></description>
<pubDate>Mon, 30 Sep 2019 18:35:57 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Aufgrund der Mannschaftsaufstellung war die Niederlage der RS Freiamt gegen Einsiedeln keine &Uuml;berraschung. Zu stark wogen die Absenzen. Kommt dazu, dass das Kampfgl&uuml;ck fehlte. Dennoch zeigten sich einige Frei&auml;mter von ihrer besten Seite.</em></p>

<p>(ws) Der Schein tr&uuml;gt. Obwohl die blutjunge Frei&auml;mter Mannschaft gegen hochmotivierte Einsiedler in der ersten Kampfh&auml;lfte arg unten durch musste, bewahrten sie ihr Gesicht. Was sich mit der Mannschaftsaufstellung ank&uuml;ndigte, wurde Tatsache. Freiamt hatte zu wenig Qualit&auml;t, um die k&ouml;rperlich &uuml;berlegenen Schwyzer zu schlagen. Erstmals seit 2015 verloren sie ein Duell gegen ein schw&auml;cher dotiertes Team. Mit Pascal Strebel, Randy Vock, Nils Leutert und den beiden Weinfeldner Leihringer Vollenweider und M&uuml;llhaupt, fehlte gleich eine halbe Mannschaft. Fairerweise muss gesagt werden, dass auch Einsiedeln auf gewichtige Ringer verzichten musste. &bdquo;Es h&auml;tte schlimmer kommen k&ouml;nnen aber auch besser&ldquo;, so das Fazit von Freiamt-Trainer Marcel Leutert. Seine Mannschaft h&auml;tte einen guten Auftritt gehabt. In dieser Konstellation habe es einfach nicht gereicht, fuhr er fort.</p>

<p><strong>Fr&uuml;her R&uuml;ckstand</strong></p>

<p>Der eingehandelte 1:13-R&uuml;ckstand nach vier Duellen wog schliesslich zu schwer. Vorwerfen muss sich dabei nur Ainoddin Ahmadi etwas. Praktisch widerstandslos liess er sich von Sven Neyer auspunkten. Der 15-J&auml;hrige Saya Brunner hingegen verkaufte gegen den aufstrebenden Kay Neyer seine Haut so teuer wie m&ouml;glich. Erst gegen Kampfende liess er sich entscheidend distanzieren. Dasselbe gilt auch f&uuml;r Flurin Meier gegen Dany K&auml;lin. In seinem vierten NLA-Kampf bestach er durch Risikobereitschaft. Das Duell Roman Zurfluh gegen den 120 Kilo-H&uuml;nen Boris Illenseer h&auml;tte auch auf die andere Seite kippen k&ouml;nnen. Eine Unachtsamkeit zu Beginn wog dem beherzt k&auml;mpfenden Schwinger in der Endabrechnung zu schwer.</p>

<p>Von den restlichen sechs Duellen gewannen die Aargauer deren vier. Einzig Altmeister Reto Gisler gegen Andreas Burkard und Marc Sch&auml;rer gegen den Defensivstrategen Lukas Sch&ouml;nb&auml;chler gingen leer aus. Herausragend war die Leistung von Nico K&uuml;ng gegen Jan Neyer. Seinen explosiven Beinangriffen hatte der Gastringer wenig entgegenzusetzen.</p>

<p><strong>Bucher und Leutert rehabilitieren sich</strong></p>

<p>Und da w&auml;ren noch die vor Wochenfrist in Kriessern kalt geduschten Nino Leutert und Michi Bucher. Beide Leistungstr&auml;ger vermochten sich gegen namhafte Konkurrenten durchzusetzen. Leutert liess Jan Neyer nicht den Hauch einer Chance. In regelm&auml;ssigen Abst&auml;nden punktete er nach einem 0:1-R&uuml;ckstand mit Zweierwertungen. Auch Bucher kontrollierte den aufs&auml;ssigen Michel Sch&ouml;nb&auml;chler &uuml;ber weite Strecken. Das Geschehen auf der Matte war einseitiger, als das 3:1-Schlussresultat vermuten l&auml;sst. Kurios war eine Szene nach der Pause. Als der Kampfrichter zum Erstaunen aller die Hand hob und gegen Bucher Passivit&auml;t anzeigte. In der Annahme, dass er passiv war, ging aber Sch&ouml;nb&auml;chler sofort in die Banklage.</p>

<p>Seine starke Form stellte Marc Weber gegen Tim Zehnder unter Beweis. Noch vor dem Pausengong waren die 4:0-Mannschaftspunkte unter Dach und Fach. &bdquo;Heute war das Wettkampfgl&uuml;ck nicht auf unserer Seite&ldquo;, bilanzierte Leutert treffend. Den hochmotivierten Einsiedlern ist zugute zu halten, dass sie die Gunst der Stunde nutzten und verdientermassen die Bachmattenhalle als Sieger verliessen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Freistil: Saya Brunner &ndash; Kay Neyer 0:3 (0:14); 61 kg Greco: Flurin Meier &ndash; Dany K&auml;lin&nbsp; 0:4 (1:8 SS); 65 kg F: Nino Leutert &ndash; Lars Neyer 3:1 (16:3); 70 kg G: Michael Bucher &ndash; Michel Sch&ouml;nb&auml;chler 2:1 (3:1); 74 kg F: Nico K&uuml;ng &ndash; Jan Neyer 3:1 (7:1); 74 kg G: Marc Sch&auml;rer &ndash; Lukas Sch&ouml;nb&auml;chler 1:2 (2:3); 79 kg F: Reto Gisler &ndash; Andreas Burkard 0:3 (0:10); 86 kg G: Marc Weber &ndash; Tim Zehnder 4:0 (16:0); 97 kg F: Ainodin Ahmadi &ndash; Sven Neyer 0:4 (0:16); 130 kg G: Roman Zurfluh &ndash; Boris Illsenseer 1:2 (2:5).</p>

<p>Bemerkungen: 350 Zuschauer; Kampfrichter: Sven Ewert</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>3. Runde Swiss Winforce Premium League 2019</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/69668</link>
<description><![CDATA[Chancenlose Freiämter]]></description>
<pubDate>Mon, 07 Oct 2019 15:54:37 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Die dezimierten Frei&auml;mter sind in Kriessern chancenlos. Ungl&uuml;ckliche Niederlagen tragen dazu bei, dass das Schlussresultat deutlicher ausf&auml;llt als erwartet. Zu reden in Ringerkreisen geben neben den Mattenduellen die sensationellen News von den Freistil-Weltmeisterschaften in Kasachstan.</em></p>

<p>(ws) Die Sache war eigentlich nach der Aufstellung schon gegessen. Ohne Randy Vock und die Leihringer aus Weinfelden, Jeremy Vollenweider und Yves M&uuml;llhaupt, hatte die RS Freiamt beim amtierenden Schweizermeister h&ouml;chstens Aussenseiterchancen. Wenn dann auf der Matte zwei so nicht geplante Niederlagen von Nino Leutert gegen Dominik Laritz und Michi Bucher gegen David Loher dazu kommen, ist im Rheintal nichts zu holen. Dennoch m&uuml;ssen sich die G&auml;ste, laut Trainer Marcel Leutert, in Sachen Einstellung nichts vorwerfen lassen.</p>

<p><strong>Drei Einzelsiege</strong></p>

<p>Positiv in Szene zu setzen, wussten sich Saya Brunner, der bei seinem NLA-Debut Fritz Reber bezwang und Marc Weber, der einmal mehr seine aufsteigende Tendenz mit einem Sieg best&auml;tigte. Seine Gegner war kein geringerer als Fabio Dietsche. Auch an Nico K&uuml;ngs Auftritt beim Sieg gegen Christoph Wittenwiler gibt&rsquo;s nichts auszusetzen. Diese drei Duelle waren gleichzeitig die einzigen Einzelsiege f&uuml;r die G&auml;ste. F&uuml;r Freiamt gilt es die deutliche Niederlage abzuhacken und als &bdquo;Lehrbl&auml;tz&ldquo; einzuordnen -nicht mehr und nicht weniger.</p>

<p><strong>Stefan Reichmuth gewinnt WM-Bronze! </strong></p>

<p>&Uuml;berstrahlt wurde die dritte Runde der Swiss Winforce Premium League vom sensationellen Auftritt des Willisauer Freistilringers Stefan Reichmuth an der Weltmeisterschaft in Kasachstan. Seine Bronzemedaille bedeutet gleichzeitig die Qualifikation f&uuml;r Olympia Tokyo 2020. Ein Erfolg, von dem wohl die gesamte Ringerschweiz profitieren wird. Der auch gleichzeitig anderen nationalen Talenten die Gewissheit gibt, dass mit Geduld und harter Arbeit auch international die Trauben nicht so hoch h&auml;ngen, wie angenommen. &nbsp;</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Freistil: Saya Brunner &ndash; Fritz Reber 2:1 (5:2); 61 kg Greco: Flurin Meier &ndash; Dorien Hutter&nbsp; 1:2 (4:7); 65 kg F: Nino Leutert &ndash; Dominik Laritz 1:4 (1:18); 70 kg G: Michael Bucher &ndash; David Loher 1:3 (4:10); 74 kg F: Nico K&uuml;ng &ndash; Christoph Wittenwiler 3:0 (10:0); 74 kg G: Marc Sch&auml;rer &ndash; David Hungerb&uuml;hler 0:4 (2:17 SS); 79 kg F: Joel Meier &ndash; Tobias Betschart 1:4 (1:16); 86 kg G: Marc Weber &ndash; Fabio Dietsche 3:1 (11:2); 97 kg F: Ainodin Ahmadi &ndash; J&uuml;rg Hutter 1:3 (2:10); 130 kg G: Roman Zurfluh &ndash; Ramon Betschart 0:3 (0:6).</p>

<p><strong>Bemerkungen:</strong></p>

<p>Kampfrichter: Gregor Meier</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>2. Runde Swiss Winforce Premium League 2019</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/69062</link>
<description><![CDATA[Harziger Pflichtsieg]]></description>
<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 10:54:05 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Die RS Freiamt h&auml;lt auch nach der zweiten Runde der diesj&auml;hrigen Mannschaftsmeisterschaft die Weste rein. Gegen die jungen, kampfstarken Schattdorfer hatte man aber mehr Sand im Getriebe als einem lieb war.</em> &nbsp;</p>

<p>(ws) Sinnbildlich f&uuml;r den gesamten Auftritt der RS Freiamt gegen die RR Schattdorf war der dritte Kampf des Abends von Nino Leutert gegen Sven Gamma. Leutert ging fr&uuml;h in R&uuml;ckstand und kam danach nicht wunschgem&auml;ss in die G&auml;nge. Als er aber gegen Ende des Kampfes trotzdem wie der Sieger aussah, lief er dem Urner in einen Konter. Die eingehandelte Vierer-Wertung bedeutete gleichzeitig die erste Saisonniederlage f&uuml;r den Ottenbacher. Dem Freistilspezialisten ist zugutezuhalten, dass Gamma als Greco-Spezialist kein unbeschriebenes Blatt in der Schweizer Ringerszene ist.</p>

<p>Die RS Freiamt tat sich auch in einigen anderen K&auml;mpfen schwerer, als man es nach der Aufstellung erwarten konnte. Die kampfstarken G&auml;ste liessen es sich nicht nehmen trotz gewichtigen Abwesenheiten zweier Leihringer und dem verletzten Kaderringer Nicolas Christen den Aargauern das Leben, sprich das Siegen schwer zu machen. Zu sp&uuml;ren bekamen dies Flurin Meier gegen Thomas Epp und Marc Sch&auml;rer gegen Ramon Epp, die zwei weitere Niederlagen kassierten. Schwer tat sich auch Nico K&uuml;ng bei seinem knappen Sieg gegen Yannick Epp.</p>

<p>Wie schon vor Wochenfrist wussten die beiden Leihringer Jeremy Vollenweider und Yves M&uuml;llhaupt zu &uuml;berzeugen. Ihre Bilanz lautet 7:0 Mannschaftspunkte. Ihrer Favoritenrolle wurden Michi Bucher gegen Sven Epp, Randy Vock gegen Sergio Gamma und Marc Weber gegen Flavio Herger gerecht. Zusammen holten sie bei ihren Siegen das Punktemaximum. Hartes Brot zu beissen hatte Roman Zurfluh gegen das Urgestein Michael Jauch. Mit dem n&ouml;tigen Wettkampfgl&uuml;ck brachte der M&uuml;hlauer im Schwinger Duell den knappen Vorsprung &uuml;ber die Runden. Jauch, der vor Wochenfrist noch den Top-Ringer Sven Neyer in die Schranken wies.</p>

<p>F&uuml;r die Frei&auml;mter geht es in zwei Wochen in Kriessern weiter. Will man im Spitzenkampf gegen den aktuellen Schweizermeister bestehen, muss eine Leistungssteigerung her.&nbsp;<br />
<br />
<strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Freistil: Flurin Meier &ndash; Thomas Epp 0:4 (0:15); 61 kg Greco: Nino Leutert &ndash; Sven Gamma&nbsp; 1:2 (8:9); 65 kg F: Randy Vock &ndash; Sergio Gamma 4:0 (16:0); 70 kg G: Michael Bucher &ndash; Sven Epp 4:0 (15:0); 74 kg F: Nico K&uuml;ng &ndash; Yannick Epp 2:1 (4:1); 74 kg G: Yves M&uuml;llhaupt &ndash; Renato Kempf 4:0 (6:0 SS); 79 kg F: Marc Sch&auml;rer &ndash; Ramon Epp 1:3 (7:13); 86 kg G: Marc Weber &ndash; Flavio Herger 4:0 (15:0); 97 kg F: Jeremy Vollenweider &ndash; Andi Murer 3:0 (11:0); 130 kg G: Roman Zurfluh &ndash; Michael Jauch 2:1 (4:2).<br />
<br />
<strong>Bemerkungen:</strong></p>

<p>350 Zuschauer; Kampfrichter: Jean-Claude Zimmermann</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>1. Runde Swiss Winforce Premium League 2019</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/68749</link>
<description><![CDATA[Auftakt geglückt]]></description>
<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 10:54:34 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Die RS Freiamt macht beim Trainer Comeback von Marcel Leutert mit der RR Hergiswil kurzen Prozess. Die vier Leichtgewichtler gl&auml;nzen mit einer makellosen Ausbeute. Marc Weber r&uuml;ttelt an der Festung Thomas Suppiger.</em></p>

<p>(ws) Der erste Saisonauftritt der RS Freiamt macht Lust auf mehr. Ohne Wenn und Aber schickten die Aargauer die RR Hergiswil mit einer Packung zur&uuml;ck ins Luzerner Hinterland. Dabei reisten die Luzerner nicht ohne Ambitionen ins Freiamt. Ihr neuer Cheftrainer Thomas R&ouml;thlisberger sorge f&uuml;r frischen Wind, war in der Saisonvorschau zu lesen. &bdquo;Unsere Ringer hat er k&ouml;rperlich auf einen neuen Level gebracht&ldquo;, sagte Sportchef Marco Hodel.</p>

<p><strong>Starke Leihringer</strong></p>

<p>Davon war am Samstag nur ansatzweise etwas zu sehen. Es waren die Gastgeber, welche von der ersten Sekunde an den Ton angaben. Allen voran z&uuml;ndeten die Leichtgewichtler namens Flurin Meier, Nino Leutert, Randy Vock und Michael Bucher ein Feuerwerk. Mit 16:0 Mannschaftspunkten legten sie den Grundstein f&uuml;r den deutlichen Sieg. Ebenfalls zu &uuml;berzeugen wussten die beiden Leihringer Jeremy Vollenweider und Yves M&uuml;llhaupt. Mit stoischer Ruhe wies Vollenweider Raphael Kaufmann in die Schranken. Einen nervenaufreibenden Kampf hatte hingegen M&uuml;llhaupt gegen Martin Gr&uuml;ter. Beide Protagonisten suchten ihr Heil in der Offensive. Schliesslich war es M&uuml;llhaupt, der am Schluss mit 12:9 Punkten die Oberhand behielt.</p>

<p><strong>&bdquo;Ich bin zufrieden&ldquo;</strong></p>

<p>Solid war auch der Auftritt der restlichen Frei&auml;mter. Roman Zurfluh erf&uuml;llte gegen Simon Marti die Pflicht. Marc Weber brachte bei seiner hauchd&uuml;nnen Niederlage den Seriensieger Thomas Suppiger arg in Bedr&auml;ngnis. Nico K&uuml;ngs Auftritt gegen seinen einstigen Teamkollegen Jakob Manuel kann sich sehen lassen. Um den schlitzohrigen Westschweizer zu besiegen, h&auml;tte es aber mehr Mut zum Risiko gebraucht. Zuviel davon kostete in den Schlusssekunden Marc Sch&auml;rer gegen Philippe Kunz den Sieg. Nichtsdestotrotz ist das Comeback f&uuml;r Freiamttrainer Marcel Leutert gegl&uuml;ckt. &bdquo;Ich bin zufrieden. Zu bem&auml;ngeln gibt es aber immer etwas&ldquo;, zog der Ottenbacher Fazit. In der Tat scheint Freiamt bereit f&uuml;r die hochgesteckten Saisonziele. Erst recht wenn man in Betracht zieht, dass mit Pascal Strebel, Magomed Aischkanov und Nils Leutert drei Leistungstr&auml;ger nicht auf der Matte standen. &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Freistil: Flurin Meier &ndash; Simon Peter 4:0 (16:0); 61 kg Greco: Nino Leutert &ndash; Thomas Wisler&nbsp; 4:0 (16:0); 65 kg F: Randy Vock &ndash; Loris M&uuml;ller 4:0 (18:0); 70 kg G: Michael Bucher &ndash; David Wisler 4:0 (15:0); 74 kg F: Nico K&uuml;ng &ndash; Manuel Jakob 0:2 (0:4); 74 kg G: Yves M&uuml;llhaupt &ndash; Martin Gr&uuml;ter 2:1 (12:9); 79 kg F: Marc Sch&auml;rer &ndash; Philippe Kunz 1:2 (4:5); 86 kg G: Marc Weber &ndash; Thomas Suppiger 1:2 (1:4); 97 kg F: Jeremy Vollenweider &ndash; Raphael Kaufmann 2:1 (4:1); 130 kg G: Roman Zurfluh &ndash; Simon Marti 2:1 (5:1).</p>

<p><strong>Bemerkungen:</strong></p>

<p>450 Zuschauer; Kampfrichter: Kilian Motzer</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Der Favoritenrolle gerecht geworden</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/64772</link>
<description><![CDATA[Die RS Freiamt gewinnt in Oberriet (SG) den Swisscup 2019]]></description>
<pubDate>Wed, 19 Jun 2019 14:43:11 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die Austragung des Swisscup 2019 lebte von zwei engen Duellen zwischen Freiamt und Einsiedeln. Dass Kriessern durch Abwesenheit gl&auml;nzte und Willisau eine &bdquo;No-name-Team&ldquo; ins Rheintal schickte, wirft ein schlechtes Licht auf die letzt-j&auml;hrigen Finalisten der Mannschaftsmeisterschaft.</strong></p>

<p>(Ws) 0-8 lag Freiamt nach zwei von sieben K&auml;mpfen im Final gegen Einsiedeln hinten. Diesem R&uuml;ckstand rannte man bis vor dem letzten Duell hinterher. Dass die Aargauer dennoch gewannen, war auch das Verdienst des Zugers Alex B&uuml;hler und einer perfekten Aufstellung von Freiamt-Trainer Marcel Leutert. Stellt sich nun die Frage, wer Alex B&uuml;hler ist. &bdquo;Alex trainiert schon l&auml;nger bei uns, ringt aber f&uuml;r Brunnen. Er ist nicht nur ein super Typ, der ideal zu uns passt sondern auch ein perfekter Trainingspartner f&uuml;r meine Jungs&ldquo;, erkl&auml;rt Leutert.</p>

<p>B&uuml;hler war es, der im letzten Kampf des Abends f&uuml;r die Entscheidung sorgte. Die Ausgangslage war klar: Der Gastringer musste beim Stande von 10:13 mit mindestens drei Punkten Vorsprung gewinnen. Dass er diese Vorgabe gegen Najib Amiri umsetzte, spricht f&uuml;r seine Klasse und sein Nervenkost&uuml;m. 15:0 (4:0) hiess es noch vor Ende des Kampfes. Dass Z&uuml;nglein an der Waage beim Final spielte aber Nico K&uuml;ng. Noch beim Vorrundenkampf wirkte er gegen Lukas Sch&ouml;nb&auml;chler zu unentschlossen und verlor. Anders im Final, als es darauf ankam. Zwar lief er zu Beginn, wie schon beim ersten Kampf, erneut in einen Konter. Ein weiteres Mal liess er sich aber nicht erwischen und f&uuml;hrte seine Angriffe zu Ende. Schliesslich gewann er hauchd&uuml;nn mit 2:1-Mannschaftspunkten.</p>

<p><strong>Perfekter Halbfinal gegen Hergiswil</strong></p>

<p>Dass der Final gegen Einsiedeln erneut eine enge Kiste werden k&ouml;nnte, bahnte sich schon beim Qualifikationskampf der beiden Kontrahenten an. Beim 14:14 Unentschieden, wurden noch nicht alle Karten auf den Tisch gelegt. In der Tat schonte Freiamt Husein Kadimagomaev und Einsiedeln verzichtete auf den Leichtgewichtler Lars Neyer. Dieser waren es dann auch, der im Final Flurin Meier deutlich besiegte. Kadimagomaev auf Frei&auml;mter Seite besiegte Michel Sch&ouml;nb&auml;chler, der noch in der Vorrunde Marco Santagata in die Schranken wies. Eine beinahe perfekte Performance gelang den Frei&auml;mtern im Halbfinale gegen Hergiswil. Beim 21:6-Sieg gaben die Aargauer, angef&uuml;hrt von Randy Vock, kaum unn&ouml;tige Punkte ab. Die beiden weiteren Gruppenk&auml;mpfe gegen Oberriet und Tuggen gewann man ungef&auml;hrdet.</p>

<p><strong>Freiamt &uuml;berzeugt auf allen Ebenen</strong></p>

<p>Die Frei&auml;mter Delegation kann auf einen gelungenen Auftritt zur&uuml;ckblicken. Neben den Topcracks wie Vock, Kadimagomaev und Marc Weber wussten auch Nachwuchsleute wie Saya Brunner, Marco Santagata und Flurin Meier mit einer k&auml;mpferischen Einstellung zu gefallen. &bdquo;F&uuml;r uns war das ein guter, ja sehr guter Auftritt. Vor allem die Jungen haben mich &uuml;berzeugt. Der Jugend A-Ringer Saya Brunner war top, ebenso Flurin Meier, der trotz Nackenverletzung zu gefallen wusste. Auch die anderen haben ihre Pflicht erf&uuml;llt&ldquo;, so Leutert.</p>

<p>Einen Schatten auf den Swisscup warf die Abwesenheit des Mannschaftsschweizermeisters Kriessern, der gleich um die Ecke zu Hause ist. Differenzen zwischen den beiden Nachbarsvereinen sollen der Grund gewesen sein. Auch der zweite Finalist, die Willisau Lions, pr&auml;sentierten sich in einem fragw&uuml;rdigen Licht. Die Luzerner schickten eine kaum zweitklassige &bdquo;No-name-Mannschaft&ldquo; in die Ostschweiz. Ganz anders Randy Vock. Der Europameisterschafts-Bronzemedaillengewinner erschien trotz Reisestress in Oberriet. Dass er erst am Vorabend von einem Trainingslager aus Deutschland zur&uuml;ckgekehrt ist und am Samstagmorgen fr&uuml;h schon wieder den Mannschaftsbus der RS Freiamt bestieg, spricht f&uuml;r seine Einstellung zum nationalen Ringsport. &bdquo;Ich habe Randy angefragt und er hat sofort zugesagt. F&uuml;r ihn war das eine Pflicht&uuml;bung. F&uuml;r die Mannschaft war es aber wichtig, dass er dabei war&ldquo;, sagt Leutert abschliessend.</p>

<p><strong>Rangliste:</strong></p>

<p>1. RS Freiamt / 2. RR Einsiedeln / 3. RR Schattdorf / 4. RR Hergiswil / 5. RC Oberriet Grabs / 6. RS Sense / 7. RR Tuggen und Willisau Lions</p>
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</item>
<item>
<title>Er war besser und hat es verdient</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/63296</link>
<description><![CDATA[Medaillenhungrige Freiämter Freistilringer gewinnen bei den Aktiven und den Kadetten sechs Medaillen]]></description>
<pubDate>Tue, 07 May 2019 12:06:29 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Zwei Wochen nach der starken Performance an den Greco-Schweizermeisterschaften &uuml;berzeugen die Frei&auml;mter auch im Freistil. Im Fokus in Einsiedeln stand ein Finalduell zweier Teamkollegen. F&uuml;r weitere Glanzpunkte sorgten Randy Vock und Nico K&uuml;ng.</em></p>

<p>(ws) Sie gelten beide als Ausnahmeringer. Ihre Talente setzen sie aber nur noch national ein. Der eine, Pascal Strebel (30), reiht seit Jahren Sieg an Sieg. Sei es an Mannschaftsmeisterschaften oder an Einzelwettk&auml;mpfen. Seit 19 Monaten ist er ungeschlagen. Dem anderen, dem 22-J&auml;hrigen Michael Bucher, sind die H&auml;nde gebunden. Sein l&auml;dierter R&uuml;cken sagt ihm, wieviel respektive wie wenig er trainieren darf. In den vergangenen Jahren verbrachte er mehr Zeit in der Therapie als auf der Matte. Dennoch braucht er sich national vor keinem Gegner zu f&uuml;rchten. Sein Talent und sein Wille reichen aus, um im Schweizer Ringsport Akzente zu setzen.</p>

<p>Am vergangenen Samstag an der Einzelschweizermeisterschaften im Freistil (70 Kg.) in Einsiedeln kreuzten sich ihre Klingen erstmals an einem Ernstkampf. Das Drehbuch zu dieser Geschichte h&auml;tte nicht besser geschrieben werden k&ouml;nnen. Dass es erst im Finale zu dem Aufeinandertreffen kam, war das T&uuml;pfchen auf dem i. Angesprochen auf eine Prognose zu diesem Duell, vermochte sich kaum jemand in der Halle aus dem Fenster zu lehnen. Der Trend ging dahin, dass es Strebel dank seiner Erfahrung und Kraft richten k&ouml;nnte. Immerhin war der Murianer auch in seiner ungewohnten Stilart der Titelverteidiger. Darauf wetten mochte aber niemand.</p>

<p>&bdquo;Ich ringe nicht gerne gegen Eigene&ldquo;</p>

<p>Strebel war vor dem Kampf optimistisch: &bdquo;F&uuml;r mich ist klar. Freistil ist nicht meine Stilart. Ich gehe aber nicht an ein Turnier um zu verlieren.&ldquo; Bucher auf der anderen Seite gab zu Protokoll, dass er an Meisterschaften nicht gerne gegen eigene Leute ringe. Man m&uuml;sse versuchen auszublenden, wer auf der anderen Seite stehe, f&uuml;gte er an. Was die Zuschauer dann zu sehen bekamen, war ein Feuerwerk von Bucher. Seine Vorteile als gelernter Freistilspezialist nutzte er gnadenlos aus. &bdquo;Ich habe mich auf seine Doppelbeinangriffe eingestellt. Eine Minute lang ist es gut gegangen, dann hat er mich erwischt&ldquo;, beschreibt Strebel die Vorentscheidung. In der Tat ergriff Bucher nach einer kurzen Abtastphase die Initiative und ebnete mit einer Viererwertung durch einen blitzschnellen Doppelbeinangriff den Weg zum Sieg. Zu Strebels Unmut zwickte es dabei in seiner Schulter, was ihn daran hinderte, konsequent zu reagieren. Bucher powerte weiter und machte den Sack noch vor dem Pausengong zu.</p>

<p>Auch rund eine Stunde nach dem Kampf hatte Strebel M&uuml;he, seine Entt&auml;uschung zu verbergen. Er gab sich aber als fairer Sportsmann: &bdquo;Ich freue mich f&uuml;r Michi. Er war besser als ich und hat es verdient.&ldquo; Bucher selber verzichtete darauf, sich Sekunden nach dem Sieg &uuml;berschw&auml;nglich zu freuen. &bdquo;Ich glaubte daran, dass ich ihn schlagen kann. Zumindest habe ich es gewollt. Ich wusste, dass ich es bei ihm &uuml;ber die Beine versuchen musste&ldquo;, sagte er. Bei ihm sei es halt so, dass er die Gabe habe, sich trotz wenigen Trainings bei Wettk&auml;mpfen zu steigern, sieht er einen Grund f&uuml;r den Finalsieg.</p>

<p>Randy Vock in EM-Form</p>

<p>Nicht weniger stark war der Auftritt von Randy Vock (65 Kg.). Er demonstrierte bei seinem ersten Auftritt als Europameisterschafts-Medaillengewinner sein gewonnenes Selbstvertrauen. Der Murianer holte ungef&auml;hrdet f&uuml;r Freiamt den zweiten Titel. &bdquo;Ich habe das umgesetzt, was ich mit dem Nationaltrainer besprochen habe. Ich wollte die K&auml;mpfe kurz halten, um das Verletzungsrisiko zu mindern&ldquo;, so der 25-J&auml;hrige. Zu sp&uuml;ren bekamen dies unter anderem sein Finalgegner Timon Zeder aus Willisau. Dem Frei&auml;mter Erfolgsexpress schloss sich auch Nico K&uuml;ng (75 Kg.) an. Die Niederlage im Halbfinal gegen den sp&auml;teren Sieger Adrian Mazan steckte er weg. Beim Bronzekampf gegen den bisher stark auftretenden Walliser Logan Chardonnens lieferte er einen beinahe perfekten Kampf. Der Alth&auml;userer f&uuml;gte schliesslich seinem vor zwei Wochen gewonnen Titel im Greco eine bronzene Auszeichnung hinzu. Ein Ausrufezeichen setzte auch der in der Mannschaftsmeisterschaft f&uuml;r Freiamt startende Thalheimer Marc Weber. Bis 86 Kg. entthronte er keinen geringeren als den Einheimischen Andreas Burkard. Im direkten Duell hatte er auf einen zwischenzeitlichen R&uuml;ckstand eine Viererwertung als Antwort. Einmal in F&uuml;hrung liegend, liess er nichts mehr anbrennen.</p>

<p>Santagata gewinnt, K&auml;ppeli und Brunner unter Wert klassiert</p>

<p>F&uuml;r die Medaillen f&uuml;nf und sechs sorgten die Kadetten. W&auml;hrend Marco Santagata in der Kategorie 74 Kilo in beeindruckender Manier siegte, gewann Silias Dietiker in einem Dreierfeld die bronzene Auszeichnung. Schlecht belohnt, mit zwei vierten R&auml;ngen, wurden Kimi K&auml;ppeli (66 Kg.) und Saya Brunner (53 Kg.) f&uuml;r ihren beherzten Auftritt. Alles in allem &uuml;berzeugte Freiamt wie schon in Martigny vor zwei Wochen auf allen Ebenen. Jetzt gilt es die starken Resultate sp&auml;testens in der Mannschaftsmeisterschaft zu best&auml;tigen.</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Personell dezimierte RS Freiamt gewinnt fünf Medaillen</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/62873</link>
<description><![CDATA[Die RS Freiamt reiste mit einem dezimierten Kader an die Greco-Einzelschweizermeisterschaften nach Martigny. Umso h&ouml;her sind die f&uuml;nf gewonnen Medaillen...]]></description>
<pubDate>Thu, 25 Apr 2019 17:51:33 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Die RS Freiamt reiste mit einem dezimierten Kader an die Greco-Einzelschweizermeisterschaften nach Martigny. Umso h&ouml;her sind die f&uuml;nf gewonnen Medaillen einzustufen. Ein Ausrufezeichen setzte Nico K&uuml;ng. F&uuml;r einen Schreckmoment sorgte eine ungl&uuml;ckliche Aktion eines Walliser Ringers.</em></p>

<p>(ws) Als 16-J&auml;hriger galt er als der Ringer der Zukunft. Danach machten ihm einige schwere Verletzungen einen Strich durch die Rechnung. Diese hinderten den heute 22-J&auml;hrigen Alth&auml;userer daran, sein grosses Potential in Erfolge umzum&uuml;nzen. Immer wieder war zu h&ouml;ren, dass es bei ihm Kopfsache sei. Im Training k&ouml;nne er es auch. Nun hat Nico K&uuml;ng bei den Greco-Schweizermeisterschaften erstmals angedeutet, zu was er f&auml;hig ist.</p>

<p>Am Ostersamstag in Martigny hat der gelernte Forstwart ein Zeichen gesetzt. Der ber&uuml;chtigte Knoten l&ouml;ste sich bei ihm im zweiten Kampf (75 Kg) gegen den Kriessener Christian Wolf. Sein Trainer Marcel Leutert musste dabei etwas nachhelfen. Als er in einen Konter lief, wies dieser ihn energisch zurecht. &bdquo;Man hat gesehen, dass er es kann. Manchmal muss man ihn puschen. Darum habe ich ihn in dieser Situation, vielleicht ein wenig zu stark, wachger&uuml;ttelt. Ich denke aber er hat es gebraucht&ldquo;, so Leutert. Und siehe da. Jetzt legte K&uuml;ng den Schalter um und verliess wenige Minuten sp&auml;ter die Matte als Sieger.</p>

<p><strong>Chancenloser David Hungerb&uuml;hler</strong></p>

<p>Kein geringerer als der Kriessener David Hungerb&uuml;hler kam im Halbfinal das widergewonnene Selbstvertrauen K&uuml;ngs zu sp&uuml;ren. Im Schl&uuml;sselkampf ging K&uuml;ng schnell 2:0 in F&uuml;hrung. Noch vor der Pause wendete aber der Ostschweizer das Blatt. Die Antwort des Frei&auml;mters waren zwei Viererwertungen. Schliesslich gewann er den Kampf deutlich. Eindr&uuml;cklich war seine Performance im Final. Der Einsiedler Lukas Sch&ouml;nb&auml;chler hatte dem entfesselten K&uuml;ng nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Mit vier Durchdrehern aus der Banklage heraus beendete K&uuml;ng das ungleiche Duell noch vor Ablauf zweier Kampfminuten.</p>

<p>F&uuml;r den zweiten Titel sorgte Pascal Strebel (70 Kg). In einem F&uuml;nferfeld hatte er mit dem Kaderringer Andreas Vetsch nur einen namhaften Gegner aus dem Weg zu r&auml;umen. Einmal mehr kontrollierte der Olympionike den Ostschweizer. Mit einer Zweierwertungen kurz nach der Pause zur 7:0-F&uuml;hrung zog er Vetsch den Zahn. F&uuml;r Strebel war der elfte Einzeltitel keine Selbstverst&auml;ndlichkeit: &bdquo;Ich wusste nicht genau, wo ich stehe. Durch berufliche Verpflichtungen fehlen mir einige Trainings. Mit dem Aufwand, den Vetsch betreibt, m&uuml;sste er mich eigentlich schlagen&ldquo;, sagt er. Es sei nicht einfach gewesen. Er sei aber gut in den Kampf gekommen.</p>

<p><strong>Vermeintlich schwere Nackenverletzung</strong></p>

<p>Dass Strebel keinen vierten Kampf zu absolvieren hatte, war einem Schreckmoment zuzuschreiben. Der Walliser Esteban Tscharner, sein vermeintlich vierter Gegner, zog sich durch eine ungl&uuml;ckliche Aktion beinahe eine schwere Nackenverletzung zu. Als er auf den Kopf fiel und liegen blieb, stockte den Zuschauern der Atem. Es dauerte eine gef&uuml;hlte Ewigkeit, bis die Sanit&auml;ter ihn transportf&auml;hig gemacht hatten. Wie durch ein Wunder tauchte er sp&auml;ter in der Halle, eingepackt in eine Nackenst&uuml;tze, wieder auf.</p>

<p>Die dritte Aktivmedaille gewann Flurin Meyer. Der Buttwiler belegte Rang drei. Er h&auml;tte aber laut seinem Trainer in den Final vorstossen k&ouml;nnen. &bdquo;Mit etwas mehr Training, w&auml;re f&uuml;r ihn Rang zwei m&ouml;glich gewesen. Gegen Mathias Schwegler, im zweiten Kampf, ist ihm am Schluss die Luft ausgegangen.&ldquo;</p>

<p>&bdquo;Mit der Gesamtausbeute bin ich zufrieden. Das war ein guter Start in die Saison. Man muss aber sagen, dass wir drei bis vier Medaillen zuhause liessen.&ldquo; Dabei meinte er die verletzungsbedingten Abwesenheiten seiner beiden S&ouml;hnen und von Michael Bucher.</p>

<p>Die Kadetten, die mit neun Athleten ins Wallis reisten, gewannen mit Silas Dietiker (Rang 3, 38 Kg) und Kevin Stadler (Rang 2, 74 Kg) zwei Medaillen. Eine Ausbeute, die den Verantwortlichen Michael Bucher nicht ganz zufrieden stellte. &bdquo;Die Leistung war nicht schlecht. Mir fehlte aber der Glaube und die &Uuml;berzeugung an einen Medaillengewinn&ldquo;, so Bucher. Es k&auml;me hinzu, dass man zurzeit im Greco M&uuml;he habe. Es sei aber auch zu sagen, dass zwei Ringer aus der Kategorie Jugend eine Stufe h&ouml;her angetreten seien.</p>
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</style>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Bronzekampf Rückrunde Swiss Winforce Premium League 2018</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/52788</link>
<description><![CDATA[Rang drei in der Mannschaftsmeisterschaft zementiert]]></description>
<pubDate>Mon, 17 Dec 2018 20:10:44 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Die RS Freiamt gewinnt auch den Bronze-R&uuml;ckkampf gegen die RR Einsiedeln. Die 600 Zuschauer bekamen in der Bachmattenhalle viele H&ouml;hen aber auch Tiefen, die der Sport mit sich bringt, vor Augen gef&uuml;hrt. Matchwinner der Frei&auml;mter war Michael Bucher mit einem Sieg in Extremis.</em></p>

<p>(ws) Wie nahe Freud und Leid im Sport beieinander liegen, bekamen die 600 Zuschauer in der Bachmattenhalle in Muri beim Bronzer&uuml;ckkampf RS Freiamt gegen RR Einsiedeln vor Augen gef&uuml;hrt. W&auml;hrend Tausendsassa Michael Bucher (65 G.) gegen Jan Neyer in den verbleibenden 30 Kampfsekunden einen 4:6-R&uuml;ckstand in einen 7:6-Sieg verwandelte und vom Publikum &uuml;bersch&auml;umend gefeiert wurde, zog sich Einsiedelns Kampfmaschine Andreas Burkard im folgenden Kampf gegen Reto Gisler (86 F.) eine schwere Knieverletzung zu. Nutzniesser waren Michael Bucher, der mit diesem Sieg schon im f&uuml;nften Duell f&uuml;r die Vorentscheidung sorgte und Reto Gisler, der nach der Aufgabe des bemitleidenswerten Burkard mit 4:0 Punkten gewann. Auf der anderen Seite zog Jan Neyer ungl&auml;ubig &uuml;ber das wenige Sekunden zuvor erlebte von Dannen. Sein schwerverletzter Teamkollege verliess die Matte humpelnd mit schmerzverzehrtem Gesicht. Er kann sich wohl auf eine niederschmetternde Diagnose einstellen.</p>

<p><strong>Vier Siege nach der Pause</strong></p>

<p>Dass Bucher mit seinem Spektakelsieg den G&auml;sten schon fr&uuml;h den Zahn ziehen konnte, daf&uuml;r waren die Leutert-Brothers Nils (57 G.) und Nino (61 F.) zust&auml;ndig. Beide gaben sich gegen starke Konkurrenten, namentlich Lars Neyer und Michel Sch&ouml;nb&auml;chler keine Bl&ouml;sse und entschieden die zwei engen Duelle f&uuml;r sich. Da die Schwergewichtler Jeremy Vollenweider und Marc Weber zusammen einen Z&auml;hler f&uuml;r Freiamt einfuhren, lagen die Gastgeber zur Kampfh&auml;lfte knapp zur&uuml;ck. Reto Gisler (86 F.), Randy Vock (70 F.), Nico K&uuml;ng (74 F.) und Pascal Strebel (74 G.) wendeten aber nach der Pause mit gleich vier Siegen das Blatt zu Gunsten der Gastgeber. Einzig Andrey Maltsev (79 G.) musste sich Mathias K&auml;ser hauchd&uuml;nn beugen.</p>

<p><strong>Bucher zum Letzten</strong></p>

<p>Damit gewann die RS Freiamt in der Endabrechnung zum dritten Mal hintereinander die bronzene Auszeichnung. Verdient haben sich die Jungs von Adi Bucher diesen Erfolg alleweil. Wenn auch mehr m&ouml;glich gewesen w&auml;re, sprich die Finalteilnahme, schloss Freiamt die Saison gegen Einsiedeln mit zwei b&auml;renstarken Auftritten ab. Trainer Adi Bucher, der zum Abschied von seinen Jungs frenetisch gefeiert wurde, hinterl&auml;sst ein junges aber umso hoffnungsvolleres Erbe. In seiner dreij&auml;hrigen Amtszeit legte er die Basis f&uuml;r m&ouml;gliche Finalteilnahmen in den kommenden Jahren.</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Greco: Nils Leutert &ndash; Lars Neyer 2:1 (5:4); 61 kg Freistil: Nino Leutert &ndash; Michel Sch&ouml;nb&auml;chler 3:1 (7:2); 65 kg G: Michael Bucher &ndash; Jan Neyer 2:1 (7:6); 70 kg F: Randy Vock &ndash; Adrian Mazan 2:1 (8:4); 74 kg G: Pascal Strebel &ndash; Yves M&uuml;llhaupt 4:0 (4:0 SS); 74 kg F: Nico K&uuml;ng &ndash; Lukas Sch&ouml;nb&auml;chler 2:1 (6:2); 79 kg G: Andrey Maltsev &ndash; Mathias K&auml;ser 1:2 (1:1); 86 kg F: Reto Gisler &ndash; Andreas Burkard 4:0 (2:0 AU); 97 kg G: Marc Weber &ndash; Sven Neyer 1:2 (4:5); 130 F: Jeremy Vollenweider &ndash; Andry Vishar 0:4 (0:16).</p>

<p><strong>Bemerkungen:</strong></p>

<p>Kampfrichter: Jean-Claude Zimmermann</p>
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</style>
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</item>
<item>
<title>Vorschau Bronzekampf Rückrunde Swiss Winforce Premium League 2018</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/50840</link>
<description><![CDATA[Bronzemedaille als Abschiedsgeschenk für Bucher?]]></description>
<pubDate>Wed, 12 Dec 2018 08:32:58 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>In Stein gemeisselt ist es noch nicht. Die Vorzeichen deuten aber darauf hin, dass Adi Bucher als Trainer der RS Freiamt bei seiner Abschiedsvorstellung erneut die Bronzemedaille gewinnen wird. Die unberechenbaren Einsiedler werden sich aber damit nicht abfinden.</em></p>

<p>(ws) Drei Jahre stand Adi Bucher als Trainer in den Diensten der RS Freiamt. Wie bei seinem Amtsantritt angek&uuml;ndigt, ist jetzt Schluss. Bevor er den L&ouml;ffel aber endg&uuml;ltig abgibt, werden seine Nerven am kommenden Sonntag beim Bronzekampf gegen Einsiedeln noch einmal strapaziert. &bdquo;Mir ist bewusst, dass das Ende naht. Gef&uuml;hlt ist es aber noch weit weg, da ich voll auf die Medaille und das Ringen fokussiert bin&ldquo;, sagt Bucher. Das Ende sei f&uuml;r ihn zu diesem Zeitpunkt zweitrangig.</p>

<p>Geht alles mit normalen Dingen zu und her, wird er mit seinem Team zum dritten Mal in Folge Rang drei in der Mannschaftsmeisterschaft belegen. Normalen Dingen, weil Freiamt nach dem Hinkampf ein Polster von sechs Z&auml;hlern hat. Eine Ausgangslage, die eigentlich ausreichen sollte. Bucher gibt sich skeptisch. &bdquo;Vor dem R&uuml;ckkampf und den unberechenbaren Einsiedlern habe ich einen H&ouml;llenrespekt. Sie haben in dieser Saison schon einigen Mannschaften das Leben schwer gemacht. Die einzige Bef&uuml;rchtung, die ich habe, ist, dass die K&auml;mpfe, die beim Hinkampf f&uuml;r uns gelaufen sind, auf die andere Seite kippen&ldquo;, sagt der Noch-Trainer. &bdquo;Dann k&ouml;nnte es eng werden. Im Normalfall sollte es aber reichen&ldquo;, f&uuml;gt er an.</p>

<p><strong>&bdquo;Die Mannschaft ist noch brutal jung&ldquo;</strong></p>

<p>Auf die Fakten bezogen, sprich zweimal, eventuell dreimal Rang drei, scheint sich die Mannschaft unter Bucher nicht weiter entwickelt zu haben. Die Leistungen sprechen aber eine andere Sprache. Freiamt war in dieser Saison deutlich n&auml;her an den beiden Topteams Willisau und Kriessern als zu Beginn seiner Amtszeit. Nur ein Blackout oder zittrige Nerven in der ersten Halbfinalbegegnung in Kriessern verhinderten einen m&ouml;glichen Finaleinzug. &bdquo;Wir haben uns in den drei Jahren extrem entwickelt. Die Mannschaft ist mit Ausnahme von Reto Gisler noch brutal jung. Die Zeit wird kommen, wo Freiamt wieder im Final steht&ldquo;, schaut Bucher voraus. Er sei nach wie vor &uuml;berzeugt, dass sie, wenn nicht n&auml;chstes Jahr, dann in zwei Jahren diese Vorgabe umsetzen werde.</p>

<p>Dass die junge Mannschaft am vergangenen Sonntag bei den hochmotivierten und angriffigen Einsiedlern im Stande gewesen ist, die beste Saisonleistung abzurufen, unterstreicht diese These. &bdquo;Diese Leistung hat mich gefreut. Nach dem Ausfall von Magomed Aischkanow wusste ich nicht genau, wie die Mannschaft dies verdaut. Die Jungs gaben die Antwort aber auf der Matte&ldquo;, so Bucher.</p>

<p><strong>Hexenkessel Bachmatten</strong></p>

<p>Wie schon erw&auml;hnt, k&ouml;nnte der R&uuml;ckkampf eine Knacknuss werden. Von den Aufstellungen her, wird es wohl keine grossen &Uuml;berraschungen geben. Bei Freiamt sowieso nicht. Fraglich ist, wie sich Aischkanows Verletzung entwickelt. Dieses Szenario hat bei Freiamt nur Auswirkungen auf die oberen Gewichtsklassen. Bei den Leichtgewichtlern ist die Aufstellung mehr oder weniger gegeben. Es wird wohl kaum zu grossen Hungerkuren kommen. Wie die G&auml;ste das Blatt noch wenden wollen, ist ihr Geheimnis. Fakt ist, wollen sie nach vielen medaillenlosen Jahren erstmals wieder aufs Podest, sind die Schwyzer gefordert. Das ihr Trainer Urs B&uuml;rgler, der nur allzu gerne lieber Gestern als Morgen in die Balance der Top-Drei einbrechen m&ouml;chte, keine Mittel scheut, um dieses Vorhaben schon am Sonntag umzusetzen, ist anzunehmen. Gepaart mit einem erwarteten Hexenkessel in der Bachmattenhalle, sind dies beste Voraussetzungen f&uuml;r einen atemberaubenden Sportnachmittag.</p>
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</style>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Bronzekampf Hinrunde Swiss Winforce Premium League 2018</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/50752</link>
<description><![CDATA[Lust statt Frust nach Halbfinalpleite]]></description>
<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 08:07:28 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Mit einer blitzsauberen Leistung ebnet sich die RS Freiamt den Weg f&uuml;r die Bronzemedaille. Aufgrund der Aufstellung hatte man nicht mit einem solch deutlichen Resultat gerechnet. Die G&auml;ste brillierten als Kollektiv und &uuml;berraschten die Schwyzer mit einem Comeback.</em></p>

<p>(ws) W&auml;re es nach dem Gusto der RR Einsiedeln gegangen, w&auml;ren beim Bronze-Hinkampf die ersten f&uuml;nf Duelle anders verlaufen. Daf&uuml;r h&auml;tten die abgemagerten Michel Sch&ouml;nb&auml;chler und Adrian Mazan sorgen sollen. Geplant war wohl, dass diese beiden den Frei&auml;mtern fr&uuml;hzeitig den Zahn ziehen sollten. Die Rechnung machten sie aber nicht mit Nino Leutert (61 G.) und Randy Vock (65 F.). Ersterer machte mit Sch&ouml;nb&auml;chler kurzen Prozess und bef&ouml;rderte ihn nach 35 Sekunden auf die Schulterbl&auml;tter. Auch Randy Vock liess sich von der schwierigen Aufgabe nicht beeindrucken und siegte gegen den Polen unangefochten mit 1:3 Mannschaftspunkten.</p>

<p>Zuvor liess Nils Leutert (57 F.) beim ersten Kampf gegen den aufstrebenden Lars Neyer zu Beginn die Frei&auml;mter in Schockstarre versetzen. 6:0 lag er schon fr&uuml;h hinten. Leutert behielt aber die Nerven und wendete das Blatt nach der Pause. Als h&auml;tten die beiden Halbfinalniederlagen gegen Urs Wild nicht stattgefunden, gl&auml;nzte er mit einer abgekl&auml;rten Leistung. Ebenfalls noch vor der Pause entledigten sich Jeremi Vollenweider (97 F.) gegen Andry Visar und Marc Weber (130 G.) gegen Sven Neyer ihrer Pflicht. Die beiden ergatterten Mannschaftspunkte sollten in der Endabrechnung Gold wert sein. Einmal mehr &uuml;berzeugte Marc Weber gegen den auf dem Papier deutlich favorisierten Sven Neyer mit einer Willensleistung. Mehr als eine 2:1 Niederlage w&auml;re zu viel des Guten gewesen.</p>

<p><strong>Comeback von Maltsev</strong></p>

<p>Dass die Frei&auml;mter den Schwung der ersten Halbzeit in der zweiten H&auml;lfte nicht einb&uuml;ssten, daf&uuml;r sorgte Altmeister Andrey Maltsev (86 G.) mit einem starken Comeback. Dieses ergab sich, weil Magomed Aischkanow verletzt ausfiel. Mathias K&auml;sers Bem&uuml;hungen, den deutlichen Altersunterschied in Punkte umzum&uuml;nzen, verliefen alle im Sand. 1:2 siegte schliesslich der Ukrainer. Nun war wieder Spektakel angesagt. Anders l&auml;sst sich der Sieg von Michael Bucher (70 G.) gegen Jan Neyer nicht beschreiben. Bei der Demonstration des Merenschwanders kam der Schwyzer hauchd&uuml;nn um ein fr&uuml;hzeitiges Ende herum. Seine erste Saisonniederlage kassierte im achten Kampf Reto Gisler gegen z&auml;hen Andreas Burkart (80 F.). Die vierte und letzte Niederlage f&uuml;r Freiamt zog Nico K&uuml;ng (74 F.) ein. In einem Duell mit Haken und &Ouml;sen schlug sich K&uuml;ng gegen den &uuml;berm&auml;chtigen Saifulla Avtorkhanov aber stark. Der eine Mannschaftspunkt bei der 4:1-Niederlage war eine verdiente Belohnung.</p>

<p>F&uuml;r das letzte Highlight des Nachmittags der Aargauer sorgte Pascal Strebel (74 G.). Gegen den Ostschweizer Ives M&uuml;llhaupt liess er nichts anbrennen und sorgte gleich zu Beginn f&uuml;r klare Verh&auml;ltnisse. Kurz nach der Pause war das ungleiche Duell fr&uuml;hzeitig beendet. Damit sorgte der Murianer f&uuml;r einen beruhigenden Sechs-Punkte- Vorsprung seiner Farben vor dem R&uuml;ckkampf in einer Woche in Muri. Dass sich das Momentum sp&auml;testens nach dem Auftaktsieg von Nils Leutert auf die Frei&auml;mter Seite schlug, daf&uuml;r sind haupts&auml;chlich sie selber verantwortlich. Die Jungs von Adi Bucher hielten die Eigenfehler-Quote tief und beeindruckten mit einem grossen Willen. Um jeden Punkt wurde gefightet als ginge es um alles. Das richtige Rezept gegen die aufs&auml;ssigen Schwyzer.</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Freistil: Nils Leutert &ndash; Lars Neyer 2:1 (10:8); 61 kg Greco: Nino Leutert &ndash; Michel Sch&ouml;nb&auml;chler 4:0 (4:0,SS); 65 kg F: Randy Vock &ndash; Adrian Mazan 3:1 (7:2); 70 kg G: Michael Bucher &ndash; Jan Neyer 3:0 (14:0); 74 kg F: Nico K&uuml;ng - Saifulla Avtorkhanov 1:4 (4:20); 74 kg G: Pascal Strebel &ndash; Yves M&uuml;llhaupt 4:0 (15:0); 80 kg F: Reto Gisler &ndash; Andreas Burkard 1:3 (4:11); 86 kg G: Andrey Maltsev &ndash; Mathias K&auml;ser 2:1 (7:3); 97 kg F: Jeremi Vollenweider &ndash; Andry Visar 1:4 (1:16); 130 kg G: Marc Weber &ndash; Sven Neyer 1:2 (1:5).</p>

<p><strong>Bemerkungen: </strong></p>

<p>Kampfrichter: Jean Claude-Zimmermann</p>
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</style>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Halbfinal Rückrunde Swiss Winforce Premium League 2018</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/49985</link>
<description><![CDATA[Achtungserfolg gegen Titelanwärter]]></description>
<pubDate>Sun, 02 Dec 2018 17:27:28 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Es sollte nicht sein. Zu abgebr&uuml;ht verteidigte Kriessern seinen Elf-Punkte-Vorsprung aus dem Hinkampf. Freiamt zeigte Charakter. Mit einem starken Auftritt trotzten sie dem amtierenden Schweizermeister ein Unentschieden ab. Die Gastgeber gewannen sechs von zehn Duellen.</em></p>

<p>(ws) Sie fighteten, sie versuchten alles, um das Wunder m&ouml;glich zu machen. Einige gingen k&ouml;rperlich an die Grenzen. Nino Leutert bezahlte seinen Einsatz mit einer klaffenden Wunde auf der Kopfhaut. Genutzt hat es wenig. Am Schluss standen die Frei&auml;mter Ringer mit h&auml;ngenden K&ouml;pfen am Mattenrand. Kriessern auf der anderen Seite nutzte die Gunst der Stunde. Die Ostschweizer brauchten nur zu reagieren, das Agieren &uuml;berliessen sie den Gastgebern.</p>

<p><strong>Strebel wird erwischt</strong></p>

<p>Zwei, die von dieser Ausgangslage profitierten, waren Urs Wild gegen Nils Leutert (57 G.) und David Hungerb&uuml;hler gegen Pascal Strebel (74 G.). Ersterer gewann hauchd&uuml;nn mit 3:4 Punkten und spielte dabei seine jahrelang erarbeitete Routine aus. Der ultradefensive Hungerb&uuml;hler nutzte eine Unachtsamkeit von Strebel zu einer Viererwertung. Statt drei oder vier zu null hiess es am Schluss 3:1 f&uuml;r den Murianer. Nino Leutert k&auml;mpfte Christoph Wittenwiler 8:4 nieder. Auch hier konnte sich der Rheintaler nur aufs Kontern verlegen. Die 2:1 Mannschaftspunkte waren aber zu wenig. Dazwischen gl&auml;nzte Magomed Aischkanow (130 F.) mit einem 13:0 gegen den sieggewohnten Philipp Hutter. Marc Weber (97 G.) hingegen war gegen Ramon Betschart chancenlos.</p>

<p><strong>Drei Siege in Folge</strong></p>

<p>Nun setzte Freiamt drei Ausrufezeichen. Sinnbildlich f&uuml;r den Willen der Aargauer war der Auftritt von Michael Bucher (65 G.). Im spektakul&auml;rsten Kampf des Abends punktete er Gabor Molnar aus. Danach war die Reihe an Reto Gisler (86 F.). Sah es zu Beginn danach aus, als ob dieser dem Druck von Damian Dietsche nicht gewachsen w&auml;re, drehte der Urner nach der Pause auf und holte 2:1 Mannschaftspunkte. Und da w&auml;re noch Randy Vock (70 F.), der sich an Dominik Laritz f&uuml;r die Hinrunden Niederlage revanchierte. Er brauchte aber viel Geduld, ehe er kurz vor Kampfende mit einen Zweierwertung das Resultat auf den Kopf stellte. Die restlichen beiden Frei&auml;mter Nico K&uuml;ng (79 G.) und Husein Kadimagomeav (74 F.) gingen leer aus.</p>

<p><strong>Hinkampf-Debakel wog zu schwer</strong></p>

<p>&Uuml;ber die Leistung im R&uuml;ckkampf muss sich das Team von Adi Bucher keine Vorw&uuml;rfe gefallen lassen. Sie bezahlten die Zeche f&uuml;r das Debakel vom Hinkampf. Zieht man in Betracht, dass Freiamt im R&uuml;ckkampf dadurch extrem unter Druck war und nicht nur gewinnen mussten sondern wenn m&ouml;glich gegen die abgebr&uuml;hten Ostschweizer keine Punkte abgeben durften, hat man sich gut aus der Aff&auml;re gezogen. Nun kommt es am kommenden Sonntag in Einsiedeln zum ersten Bronzekampf.</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg G: Nils Leutert &ndash; Urs Wild 1:2, (3:4); 61 kg F: Nino Leutert &ndash; Christoph Wittenwiler 2:1 (8:4); 65 kg G: Michael Bucher &ndash; Gabor Molnar 4:0 (16:0); 70 kg F: Randy Vock &ndash; Dominik Laritz 2:1 (6:5); 74 kg G: Pascal Strebel &ndash; David Hungerb&uuml;hler 3:1 (14:4); 74 kg F: Husein Kadimagomaev &ndash; Marc Dietsche 0:4 (0:16); 79 G: Nico K&uuml;ng &ndash; Fabio Dietsche 0:3 (0:14); 86 kg F: Reto Gisler &ndash; Damian Dietsche 2:1 (4:4); 97 kg G: Marc Weber &ndash; Ramon Betschart 0:4 (0:16); 130 kg F: Magomed Aischkanow &ndash; Philipp Hutter 3:0 (13:0).</p>

<p><strong>Bemerkungen:</strong></p>

<p>Kampfrichter: Claude-Alain Putallaz; 520 Zuschauer</p>
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</style>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Halbfinal Hinrunde Swiss Winforce Premium League 2018</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/46002</link>
<description><![CDATA[Finaltraum vorzeitig geplatzt]]></description>
<pubDate>Wed, 12 Dec 2018 08:33:39 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Es sollte eine enge Kiste werden. In der Tat wurde die RS Freiamt von Kriessern vorgef&uuml;hrt. Noch ehe die Aargauer wussten, wie ihnen geschah, lagen sie hoffnungslos hinten. Drei zu sieben Einzelsiege war die ern&uuml;chternde Ausbeute.</em></p>

<p>(ws) In der randvollen Kriessener Turnhalle l&auml;uft der f&uuml;nfte Kampf. Die RS Freiamt ist zu diesem Zeitpunkt gewaltig unter Druck. Dabei war alles anders geplant. Was ist geschehen. Nils Leutert (57 F.) lief im ersten Kampf gegen den abgezockten Urs Wild ins offene Messer. Zur Pause hatte er noch gef&uuml;hrt und sah wie der Sieger aus. Urs Wild auf der anderen Seite wartete geduldig auf seine Chance. Als diese sich ihm bot, schlug er zu und schulterte den Frei&auml;mter. Auch im zweiten Duell von Adrian Wetzstein (130 G.) gegen Ramon Betschart gab es f&uuml;r Freiamt nichts zu holen. Danach duellierten sich Nino Leutert (61 G.) und Gabor Molnar. Auch hier gewann der Gastgeber. Wenn auch nur knapp. 10:1 hiess die ern&uuml;chternde Bilanz als Magomed Aischkanow (97 F.) die Matte betrat. Der Tschetschene wurde seinen Vorschusslorbeeren gerecht und liess Philipp Hutter keine Chance.</p>

<p>Nun kommt es zum angek&uuml;ndigten f&uuml;nften Kampf von Randy Vock gegen Dominik Laritz (65 F.). Vock muss gewinnen. Alles andere k&auml;me einer Vorentscheidung gleich. Auch hier l&auml;uft einiges schief. Getragen vom Publikum, gewinnt der Gastgeber hauchd&uuml;nn. Zur Pause steht es 13:6 f&uuml;r Kriessern. Gerechnet hatte man mit einem Vorsprung f&uuml;r die G&auml;ste.</p>

<p><strong>Keine Wende nach der Pause</strong></p>

<p>Auch in der zweiten H&auml;lfte rollt die Kriessener Walze weiter. Opfer sind der Reihe nach Marc Weber (86 G.) gegen Damian Dietsche und Michael Bucher (70 G.) gegen Sergiy Sirenko. Beide holen wenigstens einen Mannschaftspunkt. Zuwenig f&uuml;r eine Wende in diesem einseitigen Duell. Danach folgt der zweite Sieg der Aargauer. Reto Gisler (79 F.) bodigt Tobias Betschart nach einem Abn&uuml;tzungskampf 1:2. Die Freude der G&auml;ste ist aber nur von kurzer Dauer. Dem internationalen Marc Dietsche ist Nico K&uuml;ng beim vorletzten Duell (74 F.) nicht gewachsen. Noch ehe die Zeit um ist, heisst es 15:0 f&uuml;r den Favoriten. Der 3:1 Sieg von Pascal Strebel gegen den theatralisch k&auml;mpfenden David Hungerb&uuml;hler &auml;ndert nichts daran, dass Freiamt an diesem Abend weit unter seinen Erwartungen bleibt. Kriessern hingegen hat es einmal mehr geschafft, nach einer durchzogenen Qualifikation am Tag X bereit zu sein.</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Freistil: Nils Leutert &ndash; Urs Wild 0:4, (4:10,SS); 61 kg Greco: Nino Leutert &ndash; Gabor Molnar 1:2 (4:6); 65 kg F: Randy Vock &ndash; Dominik Laritz 1:2 (4:4); 70 kg G: Michael Bucher &ndash; Sergiy Sirenko 1:2 (3:5); 74 kg F: Nico K&uuml;ng &ndash; Marc Dietsche 0:4 (0:15); 74 kg G: Pascal Strebel &ndash; David Hungerb&uuml;hler 3:1 (13:5); 79 kg F: Reto Gisler &ndash; Tobias Betschart 2:1 (4:1); 86 kg G: Marc Weber &ndash; Damian Dietsche 1:3 (2:9); 97 kg F: Magomed Aischkanow &ndash; Philipp Hutter 4:1 (20:4); 130 kg F: Adrian Wetzstein &ndash; Ramon Betschart 0:4 (0:15).</p>

<p><strong>Bemerkungen:</strong></p>

<p>Kampfrichter: Jean-Claude Zimmermann</p>
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</style>
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</style>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>10. Runde Swiss Winforce Premium League 2018</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/44739</link>
<description><![CDATA[Freiamt in Halbfinallaune]]></description>
<pubDate>Tue, 20 Nov 2018 14:35:07 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Die RS Freiamt gewinnt gegen die RR Einsiedeln deutlicher als das Resultat erahnen l&auml;sst. Bei den Gastgebern wussten alle Leistungstr&auml;ger zu &uuml;berzeugen. Die 510 Zuschauer bekamen spektakul&auml;re K&auml;mpfe pr&auml;sentiert. Aufstellungsm&auml;ssig hat Freiamt noch Luft nach oben. </em></p>

<p>(ws) Bei der Generalprobe f&uuml;r die anstehenden Finalk&auml;mpfe zeigte die RS Freiamt keine Bl&ouml;sse. Von Beginn an setzte sie die RR Einsiedeln unter Druck. Die Schwyzer rannten von Beginn an einem R&uuml;ckstand hinterher. M&ouml;glichen Spekulationen, dass man bewusst eine Niederlage in Kauf nahm, um sich im Kampf um den Finaleinzug in eine bessere Position zu man&ouml;vrieren, wurde keine Nahrung gegeben. Im Gegenteil. Der Siegeswille der Frei&auml;mter Athleten war bis auf die Trib&uuml;nen zu sp&uuml;ren.</p>

<p><strong>Spitzensportabend</strong></p>

<p>Das Publikum und die vielen anwesenden Sponsoren bekam anl&auml;sslich des Spitzensportabends beste Unterhaltung pr&auml;sentiert. Dabei legten die Leichtgewichtler mit drei Siegen die Basis f&uuml;r den Erfolg. Nils Leutert (57 G.) startete die Begegnung mit einem Paukenschlag. Was zu Beginn nach einer engen Kiste aussah, wurde zu einer deutlichen Angelegenheit. Nach einem spektakul&auml;ren Armzug beendete Leutert den Kampf gegen Dany K&auml;lin mit einem Schultersieg vorzeitig. Zuvor befreite er sich gekonnt aus einer gef&auml;hrlichen Situation. Spektakel bot auch sein Bruder Nino (61 F.). Auch eine nach wenigen Sekunden eingefangene Viererwertung brachte ihn nicht aus dem Tritt. Zur Pause f&uuml;hrte er gegen Lars Neyer bereits 8:5. In der Endabrechnung hiess es gar 16:7. Der dritte im Bund heisst Randy Vock. Der einzige Makel beim deutlichen Sieg gegen Michel Sch&ouml;nb&auml;chler (65 G.) war der Punkt, den er nach einer Verwarnung liegen liess.</p>

<p><strong>Nico K&uuml;ng sorgt f&uuml;r vorzeitige Entscheidung</strong></p>

<p>Schwieriger hatten es die Schwergewichtler. Adrian Wetzstein (130 F.) und Marc Weber (97 G.) zogen gegen Andrii Vysar und Sven Neyer den K&uuml;rzeren. Webers knappe Niederlage ist aber positiv zu werten. War doch Sven Neyer deutlich zu favorisieren. Gewohnt stark pr&auml;sentierten sich Pascal Strebel (79 G.) und Magomed Aischkanow. Die 7:0 gewonnenen Punkte kamen einer Vorentscheidung gleich. Bevor Nico K&uuml;ng (74 G.) mit einer knappen Niederlage beim vorletzten Kampf gegen den favorisierten Jan Neyer einen Punkt ergatterte, und damit die Begegnung fr&uuml;hzeitig entschied, pr&auml;sentierte Einsiedeln seinen neuen Ausl&auml;nder Saifulla Avtorkhanov. Dieser machte mit Marc Sch&auml;rer (70 F.) kurzen Prozess. Seinen blitzschnellen Beinangriffen hatte der Frei&auml;mter nichts entgegenzusetzen. Das abschliessende Ausl&auml;nderduell von Husein Kadimagomaev (74 F.) gegen Adrian Mazan war f&uuml;r Einsiedeln nur noch Resultatkosmetik. Dabei rannte Kadimagomaev vergeblich an.</p>

<p>&bdquo;Ich bin zufrieden. Wir haben diese Woche bewusst intensiv trainiert. Man hat bei einigen Athleten gesehen, dass die Spritzigkeit fehlte&ldquo;, sagt Freiamt-Trainer Adi Bucher zum Auftritt seiner Mannschaft. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Greco: Nils Leutert &ndash; Dany K&auml;lin 4:0 (5:4, SS); 61 kg Freistil: Nino Leutert &ndash; Lars Neyer&nbsp; 3:1 (16:7); 65 kg G: Randy Vock &ndash; Michel Sch&ouml;nb&auml;chler 3:1 (9:1); 70 kg F: Marc Sch&auml;rer &ndash; Saifulla Avtorkhanov 0:4 (0:16); 74 kg G: Nico K&uuml;ng &ndash; Jan Neyer 1:2 (5:7); 74 kg F: Husein Kadimagomaev &ndash; Adrian Mazan 1:3 (1:8); 79 kg G: Pascal Strebel &ndash; Mathias K&auml;ser 3:0 (8:0); 86 kg F: Magomed Aischkanow &ndash; Andreas Burkard 4:0 (16:0); 97 kg G: Marc Weber &ndash; Sven Neyer 1:2 (2:5); 130 kg G: Adrian Wetzstein &ndash; Andry Vysar 0:4 (0:15).</p>

<p><strong>Bemerkungen:</strong></p>

<p>510 Zuschauer; Kampfrichter: Kilian Motzer</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Vorschau RS Freiamt - RR Einsiedeln</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/42752</link>
<description><![CDATA[Entscheidung um Halbfinalpaarungen]]></description>
<pubDate>Fri, 16 Nov 2018 08:04:58 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Die Letzte Runde der Qualifikation der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft hat es in sich. In zwei direkten Duellen machen die ersten vier Teams die Halbfinalbegegnungen unter sich aus. Freiamt peilt gegen Einsiedeln einen Sieg an. Dabei kann es bei der Aufstellung zu &Uuml;berraschungen kommen.</em></p>

<p>(ws) &bdquo;Wir haben alles gegeben aber heute einen schlechten Tag erwischt oder der Gegner hat gut aufgestellt und wir waren zu wenig aggressiv&ldquo;, solche oder andere Begr&uuml;ndungen bekommt man im Ringen nach Niederlagen regelm&auml;ssig zu h&ouml;ren. Das ist aber meist nur ein Teil der Wahrheit. Die volle Wahrheit liegt im Detail, sprich in der Aufstellung.</p>

<p>Genau bei diesem Punkt k&ouml;nnen die Verantwortlichen direkten Einfluss auf einen Kampfausgang nehmen. Und es ist bei weitem nicht so, dass man als Mannschaft immer gewinnen will. Was aber nicht heisst, dass ein Ringer auf der Matte nicht alles gibt. Der Modus der Mannschaftsmeisterschaft l&auml;dt zu solchen Pockereien ein. In diesem Jahr pr&auml;sentiert sich eine extreme Ausgangslage. Die Halbfinalteilnehmer stehen schon vor der letzten Runde fest. Gleichzeitig treten die vier Teams gegeneinander an -Freiamt trifft auf Einsiedeln und Willisau auf Kriessern. Demzufolge kann man die Rangliste nur bedingt beeinflussen. &bdquo;Wir lassen uns auf keine Spielereien ein&ldquo;, stellt Freiamt-Trainer Adi Bucher klar. Wenn man es auch wollte, in dieser Konstellation sei es unm&ouml;glich, eine Strategie zu machen. Denn die anderen Teams m&uuml;ssten auch mitspielen, erg&auml;nzt er.</p>

<p><strong>Fragezeichen bei Willisau und Kriessern</strong></p>

<p>Die Willisau Lions werden sich Gedanken machen, ob ihnen Kriessern oder Einsiedeln besser liegt. Immerhin ist Kriessern der amtierende Schweizermeister. Gegen Einsiedeln hingegen verloren die Luzerner Hinterl&auml;nder in der Quali gleich beide Duelle. Ein Fragezeichen ist die Verfassung der Lions. Noch vor wenigen Wochen strotzten sie vor Selbstvertrauen. Die Finalteilnahme schien nicht gef&auml;hrdet. Inzwischen hat sich aber einiges getan. Mit Samuel Scherrer und Roger Heiniger sind zwei Leistungstr&auml;ger verletzt. Kommt dazu, dass Delian Alishahi aus bekannten Gr&uuml;nden nicht mehr aufgestellt werden darf.</p>

<p>Die RS Kriessern ist nach einer bisher durchzogenen Qualifikation schwierig einzustufen. Eines ist klar: Wollen die Rheintaler die Krone verteidigen, m&uuml;ssen sie sich steigern. Man ist gespannt was der gewiefte Taktiker Hugo Dietsche aus dem Hut zaubert. Nun muss der Titelverteidiger beweisen, dass bei ihm nach zwei Goldmedaillen in Folge, der Siegeshunger nicht abhandengekommen ist.</p>

<p>In einer anderen Situation ist die RR Einsiedeln. Die Schwyzer sind auf dem Vormarsch. Auch die Formkurve zeigt nach oben. Zu verlieren hat die Mannschaft von Urs B&uuml;rgler weniger, als die anderen drei Traditionsvereine. Nichtsdestotrotz hat man im Klosterdorf Lunte gerochen. Nachdem man letztes Jahr leer ausgegangen ist, will man in dieser Saison ein solches Szenario um jeden Preis vermeiden.</p>

<p><strong>Freiamt kann aus dem Vollen sch&ouml;pfen </strong></p>

<p>Zu guter Letzt w&auml;re da noch die RS Freiamt. In dieser Saison mit wenigen Ausnahmen die Konstanz in Person. Dies alleine reicht aber nicht f&uuml;r eine weitere Medaille. Sp&auml;testens beim ersten Halbfinalkampf m&uuml;ssen die Mannen von Trainer Adi Bucher in den Finalmodus schalten. Sonst drohen wie in den vergangenen beiden Jahren, die Finaltr&auml;ume zu platzen. Freiamt hat in dieser Saison aber einige heisse Eisen im Feuer und die Qual der Wahl. Dementsprechend ist es f&uuml;r Aussenstehende schwierig einzustufen, wen der Trainer auf die Matte schickt. Zum bevorstehenden Kampf gegen Einsiedeln und m&ouml;glichen Spekulationen meint Bucher: &bdquo;Solange ich noch Trainer bin, bleibe ich meiner Linie treu und will jeden Kampf gewinnen. Morgen schicke ich ein Team auf die Matte, welches Einsiedeln besiegen kann. Dass schlimmste Szenario, das eintreffen k&ouml;nnte, w&auml;re, morgen zu verlieren und danach im Halbfinal gegen den gleichen Gegner anzutreten.&ldquo;</p>
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]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>9. Runde Swiss Winforce Premium League 2018</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/40837</link>
<description><![CDATA[Nach der Pause den Turbo gezündet]]></description>
<pubDate>Sun, 04 Nov 2018 17:03:51 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Sah es bis zur Pause nach einer knappen Angelegenheit aus, drehte Freiamt in den restlichen f&uuml;nf Duellen m&auml;chtig auf. Einen gegl&uuml;ckten Einstand gab Jeremy Vollenweider im Dress der G&auml;ste.</em></p>

<p>(ws) Die RS Freiamt konnte sich in Schattdorf auf seine Leistungstr&auml;ger verlassen. Wenn auch Nino Leutert gegen Simon Gerig (61 F.) den K&uuml;rzeren zog. Gegen den Doppelschweizermeister von 2017 zu verlieren, ist f&uuml;r den Ottenbacher nicht mehr und nicht weniger als ein Lehrst&uuml;ck auf dem Weg an die nationale Spitze.</p>

<p>F&uuml;r ihn sprang Jeremy Vollenweider (130 F.) in die Bresche. In seinem ersten Einsatz f&uuml;r die Aargauer wusste er zu &uuml;berzeugen. Im Schwingerduell gegen Elias Kempf gewann der Marthaler hauchd&uuml;nn mit 2:4. Vor der Pause siegten Nils Leutert gegen Thomas Epp (57 G.) knapp und Randy Vock gegen Sven Gamma (65 G.) in &uuml;berzeugender Manier. Summiert mit der Niederlage von Adrian Wetzstein gegen Michael Jauch (97 G.) ergab die Ausbeute einen knappen 10:9-Pausenr&uuml;ckstand.</p>

<p><strong>1:16-Punkte in vier Duellen</strong></p>

<p>In der zweiten H&auml;lfte brachen alle D&auml;mme. Im Eiltempo entledigten sich die Protagonisten ihrer Aufgaben. Bei den G&auml;sten siegten Michael Bucher (70 F.), Pascal Strebel (74 G.), Mogamed Aischkanow (86 F.) und Nico K&uuml;ng (74 F.) ungef&auml;hrdet, mit zusammengerechnet 1:16 Punkten. Schattdorf hielt mit einem 4:0-Sieg von Nicolas Christen gegen Joel Meier dagegen. In der Endabrechnung ergab dies einen 15:25-Sieg f&uuml;r Freiamt. Einmal mehr liess sich Freiamt gegen einen Underdog nicht ins Bockshorn jagen. Wie so oft in den vergangenen Jahren scheint den Jungs von Adi Bucher die Favoritenrolle zu liegen.</p>

<p><strong>Einsiedeln-Sieg bringt Spannung</strong></p>

<p>Im Hinblick auf die Halbfinals besteht aber noch Luft nach oben. Luft nach oben hat aber auch noch der Trainer Adi Bucher. In Sachen Aufstellung hat er auch in Schattdorf die Katze noch nicht aus dem Sack gelassen. Bevor es am 24. November zum ersten Halbfinalkampf kommt, steht zum Qualifikationsabschluss am 17. November mit Einsiedeln ein echter H&auml;rtetest bevor. Diese Begegnung k&ouml;nnte es zusammen mit den m&ouml;glichen beiden Halbfinals gleich dreimal hintereinander geben. In Stein gemeisselt ist die Paarung aber noch nicht. Der &uuml;berraschende Heimsieg der Schwyzer gegen Willisau wirbelte die Tabelle noch einmal geh&ouml;rig durcheinander. F&uuml;r Freiamt liegt je nach Ausgang der Begegnung Willisau - Kriessern noch der Qualifikationssieg im Bereich des M&ouml;glichen.</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Greco: Nils Leutert &ndash; Thomas Epp 2:1 (7:3); 61 kg Freistil: Nino Leutert &ndash; Simon Gerig 1:3 (1:6); 65 kg G: Randy Vock &ndash; Sven Gamma 4:1 (17:2); 70 kg F: Michael Bucher &ndash; Luca Lussi 4:0 (16:0); 74 kg G: Pascal Strebel &ndash; Mateo Dodos 4:0 (16:0); 74 kg F: Nico K&uuml;ng &ndash; Benjamin Gander 4:1 (18:2); 79 kg G: Joel Meier &ndash; Nicolas Christen 0:4 (0:16); 86 kg F: Magomed Aischkanow &ndash; Luca Kempf 4:0 (10:0,SS); 97 kg G: Adrian Wetzstein &ndash; Michael Jauch 0:4 (0:16); 130 kg F: Jeremy Vollenweider &ndash; Elias Kempf 2:1 (4:2).</p>

<p><strong>Bemerkungen:</strong></p>

<p>Kampfrichter: Claude-Alain Putallaz</p>
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</style>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>8. Runde Swiss Winforce Premium League 2018</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/40402</link>
<description><![CDATA[Halbfinalticket gesichert]]></description>
<pubDate>Sun, 28 Oct 2018 21:05:26 +0100</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Gegen die RR Hergiswil bot Freiamt eine solide Leistung. Bei den Aargauern stach Joel Meier heraus. F&uuml;r die Vorentscheidung sorgte Michael Bucher mit einem starken Auftritt</em></p>

<p>(ws) Trotz seines jungen Alters hat der 18-J&auml;hrige Niederwiler Joel Meier schon einige NLA-Eins&auml;tze auf dem Buckel. Ein Sieg blieb der Nachwuchshoffnung bis anhin verwehrt. Schon mehrmals war er nahe dran, scheiterte aber meist daran, dass er seine Angriffe nicht bis zur letzten Konsequenz ausf&uuml;hrte. Diesmal war es anders. Nach einem 0:5-R&uuml;ckstand l&ouml;ste sich sein Knoten. Mit zwei Viererwertungen gegen Patrick Kunz (79 G.) drehte er danach den Spiess um. Der 2:1-Sieg im achten Duell des Abends war gelichbedeutend mit der Entscheidung.</p>

<p>Die Vorlage daf&uuml;r gab Michael Bucher (70 F.) wenige Minuten zuvor. Gegen Marco Hodel ging er schnell entscheidend in F&uuml;hrung. Diese verteidigte er in der Folge souver&auml;n. Diese Siege brachen den Luzernern das Genick. Denn bis zur Pause sah es noch nicht nach einer vorzeitigen Entscheidung aus.</p>

<p><strong>Auf die Leichtgewichtler war Verlass</strong></p>

<p>Zwar erf&uuml;llten zu Beginn die Leutert-Zwillinge (2:1 und 3:1 gegen Loris M&uuml;ller und Thomas Wisler) und Randy Vock (4:0 gegen Sven Bammert) ihre Erwartungen. Da aber Nils Leutert Sekunden vor dem Kampfende eine unn&ouml;tige Wertung abgab und Marc Weber gegen Thomas Suppiger erwartungsgem&auml;ss einen Nuller einzog, schnupperte Hergiswil noch an einer &Uuml;berraschung. Positiv setzte sich Adrian Wetzstein im Schwinger Duell gegen Joel Amb&uuml;hl in Szene. Gleich zu Beginn rettete er sich aus einer bedrohlichen Lage, k&auml;mpfte sich danach aber wieder bis auf einen Punkt heran. Schliesslich musste er sich nach einem k&auml;mpferischen Auftritt mit 1:3 geschlagen geben.</p>

<p>Neben den oben erw&auml;hnten Siegen nach der Pause von Michael Bucher und Joel Meier gewannen auch Magomed Aischkanow (86 F.) und Pascal Strebel (74 G.) ungef&auml;hrdet. Beide zerm&uuml;rbten ihre Gegner bevor sie diese dann vorzeitig auspunkteten. Ein ungl&uuml;ckliches Comeback gab Nico K&uuml;ng (74 F.). Noch vor der Pause musste er 1:2 zur&uuml;ckliegend mit einer Platzwunde am Kopf die Matte r&auml;umen.</p>

<p>Aus Frei&auml;mter Sicht kann man von einer starken Leistung sprechen. Auf dem Papier h&auml;tte die Begegnung auch knapper ausgehen k&ouml;nnen. Die gute Tagesform einiger Frei&auml;mter Akteure lies ein engeres Duell aber nicht zu.</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Greco: Nils Leutert &ndash; Loris M&uuml;ller 2:1 (6:2); 61 kg Freistil: Nino Leutert &ndash; Thomas Wisler 3:1 (17:4); 65 kg G: Randy Vock &ndash; Sven Bammert 4:0 (16:0); 70 kg F: Michael Bucher &ndash; Marco Hodel 3:1 (10:3); 74 kg G: Pascal Strebel &ndash; Martin Gr&uuml;ter 4:0 (15:0); 74 kg F: Nico K&uuml;ng - Kunz 0:4 (1:2,AU); 79 kg G: Joel Meier &ndash; Patrick Kunz 2:1 (11:9); 86 kg F: Magomed Aischkanow &ndash; Raphael Kaufmann 4:0 (15:0); 97 kg G: Marc Weber &ndash; Thomas Suppiger&nbsp; 0:4 (0:16); 130 kg F: Adrian Wetzstein &ndash; Joel Amb&uuml;hl 1:3 (3:8).</p>

<p><strong>Bemerkungen:</strong></p>

<p>380 Zuschauer, Kampfrichter: Alois F&auml;ssler</p>
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</item>
<item>
<title>7. Runde Swiss Winforce Premium League 2018</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/37234</link>
<description><![CDATA[Rehabilitation geglückt]]></description>
<pubDate>Sun, 14 Oct 2018 13:54:23 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Der R&uuml;ckrundenkampf gegen die RR Kriessern endete deutlicher als das Resultat vermuten l&auml;sst. Die Frei&auml;mter setzten zumindest vor der Pause das um, was Trainer Adi Bucher im Vorfeld forderte.</em></p>

<p>(ws) Das Verfolgerduell zwischen der RS Freiamt und dem amtierenden Schweizermeister RR Kriessern war eine einseitige Angelegenheit. Als die Rheintaler nach sechs Duellen endlich den Tritt fanden, war der Kampf faktisch entschieden. Bis zu diesem Zeitpunkt f&uuml;hrte das Heimteam bereits 16:6. M&ouml;glich machten dies vor allem Randy Vock gegen Gabor Molnar (65 G.) und Reto Gisler gegen Tobias Betschart (86 F.) mit zwei vorentscheidenden Siegen. Vock rehabilitierte sich dabei f&uuml;r seinen m&auml;ssigen Auftritt in Willisau. Taktisch clever agierend, kontrollierte er Molnar &uuml;ber die gesamte Kampfzeit. Reto Gisler verwandelte einen zwischenzeitlichen 0:1-R&uuml;ckstand in einen 4:1-Sieg.</p>

<p>Die Vorlage f&uuml;r die Vorentscheidung gaben Nils (57 G.) und Nino (61 F.) Leutert. In zwei attraktiven Duellen gegen Dorien Hutter und Christoph Wittenwiler. Dabei hatte Nino Leutert gegen den aufs&auml;ssigen Wittenwiler deutlich mehr zu k&auml;mpfen. Da auch Freiamts Senkrechtstarter Magomed Aischkanov gegen Philipp Hutter (130 F.) einmal mehr re&uuml;ssierte, f&uuml;hrte der Gastgeber nach drei Duellen bereits 11:1.</p>

<p><strong>Swiss Wrestling-Entscheid bringt Spannung</strong></p>

<p>Nach dem Sieg im sechsten Kampf von Reto Gisler geriet Freiamts bis anhin starker Auftritt ins Stocken. Nun war es nur noch Pascal Strebel (74 G.), der im vorletzten Kampf David Hungerb&uuml;hler keine Chance liess. Damit sicherte er f&uuml;r sein Team den Sieg vorzeitig. Michael Bucher (70 F.) gegen Dominik Laritz, Joel Meier (79 F.) gegen Fabio Dietsche und Husein Kadimagomaev gegen Marc Dietsche (74 F.) muss zugutegehalten werden, dass sie gegen starke Konkurrenten unterlagen. Die vierte Einzelniederlage des Heimteams kassierte Marc Weber (97 G.) gegen den frischgebackenen Junioren-Vize-Weltmeister Ramon Betschart.</p>

<p>Nach dem Swiss Wrestling dem Rekurs von Freiamt, betreff der Lizenz des Willisauers Delian Alishahi wenig &uuml;berraschend doch noch recht gegeben hat, ist nun ein harter Kampf um die R&auml;nge zwei bis vier entbrannt. Nutzniesser ist die RR Einsiedeln, welcher im Nachhinein einen Sieg gegen Willisau zugeschrieben wurde. Grund: Alishahis drei Eins&auml;tze wurden allesamt mit 0:4 gewertet.</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Greco: Nils Leutert &ndash; Dorien Hutter 4:1 (21:4); 61 kg Freistil: Nino Leutert &ndash; Christoph Wittenwiler 3:0 (12:0); 65 kg G: Randy Vock &ndash; Gabor Molnar 3:0 (5:0); 70 kg F: Michael Bucher &ndash; Dominik Laritz 1:3 (2:11); 74 kg G: Pascal Strebel &ndash; David Hungerb&uuml;hler 3:0 (14:0); 74 kg F: Husein Kadimagomaev- Marc Dietsche 0:4 (0:15); 80 kg G: Joel Meier &ndash; Fabio Dietsche 0:4 (0:16); 86 kg F: Reto Gisler &ndash; Tobias Betschart 2:1 (4:1); 97 kg G: Marc Weber &ndash; Ramon Betschart 0:4 (0:15); 130 kg F: Magomed Aischkanow &ndash; Philipp Hutter 4:0 (15:2,Di).</p>

<p><strong>Bemerkungen:</strong></p>

<p>Kampfrichter: Ren&eacute; Gr&uuml;tter</p>
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<item>
<title>Vorschau RS Freiamt - RS Kriessern</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/35905</link>
<description><![CDATA[Wenn der Körper Nein sagt]]></description>
<pubDate>Wed, 10 Oct 2018 17:22:03 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Wenn morgen Samstag in der Bachmattenhalle die RS Freiamt gegen Kriessern zum R&uuml;ckrundenduell antritt, wird Nico K&uuml;ng wohl nicht dabei sein. Der von vielen Verletzungen geplagte F&ouml;rster kommt soeben von einem Fussgelenkbruch zur&uuml;ck.</em></p>

<p>(ws) Noch keine 16 Jahre alt, riss bei Nico K&uuml;ng das hintere Kreuzband. Als er sich davon wieder erholt hatte und auf bestem Weg zur&uuml;ck war, knallte es in seinem Knie schon wieder. Diagnose: Erneut Kreuzbandriss. Und wieder dasselbe Knie. Nun war aber das vordere Band defekt. Auch diesmal k&auml;mpfte er sich zur&uuml;ck. Einer verheissungsvollen Karriere stand nichts im Wege. Zumindest auf nationaler Ebene wollte er es wissen. Der zweite Rang an der Aktiv-Greco-Schweizermeisterschaft im Fr&uuml;hling liess ihn und sein Umfeld aufhorchen. Was K&uuml;ng zu diesem Zeitpunkt noch fehlte, war die n&ouml;tige Lockerheit und das Selbstvertrauen seiner besten Tage.</p>

<p><strong>Nach dem Knie das Sprunggelenk</strong></p>

<p>Dann kam es kn&uuml;ppeldick. Diesen Sommer beim Swisscup brach sein Spunggelenk. Erneut musste er unters Messer. Rund vier Monate sp&auml;ter ist diese Verletzung ausgestanden. &bdquo;Es geht mir gut. Mir fehlt aber noch die n&ouml;tige Spritzigkeit&ldquo;, sagt der 21-J&auml;hrige. Zus&auml;tzlich sei die Freude am Ringsport noch nicht ganz zur&uuml;ckgekehrt, erg&auml;nzt er. Die dritte Verletzung innert weniger Jahre gab ihm aber zu denken. &bdquo;Der Vorfall riss mich in ein Loch. Man f&auml;ngt immer wieder bei null an und es ist schwierig sich wieder aufzuraffen. Ich habe auch ans Aufh&ouml;ren gedacht&ldquo;, gesteht er.</p>

<p>Noch vor wenigen Jahren war der Sohn des Frei&auml;mter Ringerurgesteins Leonz K&uuml;ng auf Augenh&ouml;he mit dem Willisauer Samuel Scherrer. Dieser geh&ouml;rt heute zu den wenigen Schweizer Ringern, die das Potential f&uuml;r Olympia haben. W&auml;hrend K&uuml;ng unz&auml;hlige Monate mit Rehabilitation verbrachte, weilte Scherrer in Trainingslagern im In und Ausland.</p>

<p><strong>K&uuml;ng w&uuml;rde Problem in den oberen Gewichtsklassen entsch&auml;rfen</strong></p>

<p>Dem Alth&auml;userer w&auml;re zu g&ouml;nnen, wenn er nun seine Leidenschaft einige Jahre ohne Zwischenf&auml;lle aus&uuml;ben k&ouml;nnte. Die RS Freiamt w&uuml;rde es freuen. Den mit 21 Lenzen ist der Zug f&uuml;r den Forstwart noch nicht abgefahren. Kampfgef&uuml;hl und Technik sind kaum zu verlernen. Der Rest ist Kopfsache. So auch den K&ouml;rper wieder auf Vordermann zu bringen. K&uuml;ng w&auml;re eine langfristige L&ouml;sung f&uuml;r die Defizite in den oberen Gewichtsklassen.</p>

<p>Trotz ersten Eins&auml;tzen bei den Reserven am vergangenen Wochenende ist wohl noch nicht an ein NLA-Comeback zu denken. Auch morgen Samstag in Muri gegen Kriessern nicht. &bdquo;Das mich momentan Husein, Marc und Reto so gut vertreten, nimmt den Druck von mir und bringt mich nicht in Zugzwang&ldquo;, freut es ihn. Ein weiteres Indiz, dass er am Samstag nicht in der Frei&auml;mter Aufstellung fungieren werden wird, ist die Ansage von Trainer Adi Bucher: &bdquo;Ich erwarte eine Reaktion und werde bestm&ouml;glich aufstellen. In Kriessern haben wir einen Punkt verschenkt. Kommt dazu, dass wir dem Publikum nach dem Auftritt in Willisau etwas schulden.&ldquo;</p>

<p><strong>Protest abgewiesen</strong></p>

<p>Die RS Freiamt k&ouml;nnte mit einem Sieg sich voraussichtlich Rang zwei oder drei sichern. Was in einem m&ouml;glichen Halbfinal bedeuten w&uuml;rde, dass man den b&auml;renstarken Willisau Lions aus dem Wege gehen k&ouml;nnte. Eine Aussicht, welche m&ouml;gliche Finaltr&auml;ume weiter am Leben erhalten w&uuml;rden. Schlechte Nachrichten gab es &uuml;brigens auch noch Betreff Protest in Willisau. Die Ligakommission schmetterte den Protest der RS Freiamt gegen den Einsatz des Willisau-Bulgaren Delian Alishahi in der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft ab. Trainer Adi Bucher beh&auml;lt sich m&ouml;gliche weitere Schritte vor.</p>
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]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>6. Runde Swiss Winforce Premium League 2018</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/35799</link>
<description><![CDATA[Niederlage mit Nebengeräuschen]]></description>
<pubDate>Mon, 08 Oct 2018 09:15:44 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Eine Protestnote der Frei&auml;mter Verantwortlichen gab beim vermeintlichen Spitzenkampf in Willisau zu reden. Das gebotene auf der Matte ergab schliesslich mehr Fragezeichen als Aufschl&uuml;sse. Mit Willisau gewann die Mannschaft, die den Sieg mehr wollte.</em></p>

<p>(ws) Ein Spitzenkampf sollte es werden. Ein einseitiges Duell mit Nebenger&auml;uschen wurde es schliesslich. Nebenger&auml;usche, die erst verhallen, wenn die Verantwortlichen von Swiss Wrestling &uuml;ber einen Protest der RS Freiamt entschieden haben. Dies sollte laut Freiamt-Trainer Adi Bucher bis am Dienstagabend geschehen sein. Grund f&uuml;r das Protestschreiben und das Adi Bucher das Matchblatt nicht unterzeichnete, ist der Bulgare Delian Alishahi in Diensten der Willisau Lions.</p>

<p><strong>Darf er oder darf er nicht </strong></p>

<p>Schon zu Saisonbeginn haben die Verantwortlichen der RS Freiamt den Verband darauf hingewiesen, dass dieser in der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft gar nicht eingesetzt werden d&uuml;rfte. Alishahi verf&uuml;gt n&auml;mlich laut dem Schreiben der RS Freiamt &uuml;ber zwei Lizenzen. Einerseits gilt er als Ringerschweizer und ist dementsprechend in Besitz einer Lizenz von Swiss Wrestling. Gleichzeitig trat er aber f&uuml;r sein Heimatland Bulgarien bei verschiedenen Titelk&auml;mpfen an. Was ohne g&uuml;ltige Lizenz eigentlich gar nicht m&ouml;glich ist. Laut dem Nationalliga-Reglement Punkt 2.2, Absatz 2 scheint die Sachlage klar. Wie der Verband diese beurteilt, und weshalb er dem Lizenzantrag zu Saisonbeginn &uuml;berhaupt zustimmte, hat er nun im Sinne aller Beteiligten glaubw&uuml;rdig zu begr&uuml;nden. Zum Protest wollte sich Adi Bucher nicht gross &auml;ussern: &bdquo;Wir werden den Protest fristgerecht einreichen und dann auf eine Antwort warten.&ldquo;</p>

<p><strong>&bdquo;Schlechteste Saisonleistung&ldquo;</strong></p>

<p>Zu begr&uuml;nden hatte Bucher aber eine deutliche Niederlage seines Teams: &bdquo; Wenn wir unbedingt h&auml;tten gewinnen wollen, h&auml;tte ich anders aufgestellt. Ich muss aber sagen, dass dies die schlechteste Saisonleistung war. Die Einstellung stimmte heute nicht.&ldquo; Sie seien nie in Schwung gekommen.</p>

<p>Ein Grund daf&uuml;r k&ouml;nnte sein, dass Freiamt erstmals in dieser Saison fr&uuml;h entscheidend in R&uuml;cklage geriet. Nach zwei Duellen hiess es schon 7:0 f&uuml;r Willisau. Weder Nils Leutert gegen Dimitar Sandov (57 G.) noch Adrian Wetzstein gegen Stefan Reichmuth (130 F.) gelang es, zumindest einen Mannschaftspunkt zu holen. Einzig Nino Leutert (61 F.) vermochte vor der Pause f&uuml;r Freiamt zu re&uuml;ssieren. 3:1 gewann er gegen Mansur Mavlaev. Marc Weber (97 G.) hingegen unterlag Delian Alishahi knapp. Randy Vock bekam im Greco gegen das Talent Michael Portmann seine Grenzen aufgezeigt. Zu sp&auml;t ergriff er die Initiative. Der bis dahin eingehandelte 6:0-R&uuml;ckstand wog zu schwer.</p>

<p><strong>Zwei Siege nach der Pause</strong></p>

<p>Nach der Pause holten die G&auml;ste mit Magomed Aischkanow (86 F.) den ersten und einzigen Vierer. Michi Bucher (70 F.) versuchte in der Folge gegen Tobias Portmann nachzudoppeln. Der Willisauer Kaderringer erwies sich aber f&uuml;r ihn als eine zu harte Nuss. Der hochstehende Kampf war aber ausgeglichener als das 10:2-Endresultat vermuten l&auml;sst. F&uuml;r Freiamt holte danach nur noch Pascal Strebel (74 G.) gegen Roger Heiniger einen ungef&auml;hrdeten Sieg. Marc Sch&auml;rer (74 F.) und Joel Meier (80 G.) verloren gegen Mirco Studer und den widererstarkten Jonas Bossert deutlich.</p>

<p>&bdquo;Das Positive war, dass einige Duelle uns wichtige Erkenntnisse geliefert haben, wie wir in den entscheidenden K&auml;mpfen aufstellen m&uuml;ssen. Bei den Leichtgewichtlern bin ich froh, dass Willisau stark aufgestellt hat. Da haben wir gesehen wo wir stehen und k&ouml;nnen unsere Taktik bei einer m&ouml;glichen n&auml;chsten Begegnung anpassen&ldquo;, zieht Bucher Fazit.</p>
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]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Vorschau Willisau Lions - RS Freiamt</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/35688</link>
<description><![CDATA[Spitzenkampf gegen den Liga-Dominator]]></description>
<pubDate>Tue, 02 Oct 2018 21:34:22 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Dass Morgenabend die RS Freiamt und die Willisau Lions in Bestbesetzung antreten werden, ist Wunschdenken. Freiamt-Trainer Adi Bucher l&auml;sst sich aber nicht in die Karten blicken. Dennoch k&ouml;nnte es zu einigen spannenden Duellen kommen.</em></p>

<p>(ws) Eigentlich w&auml;re der erste R&uuml;ckrundenkampf der RS Freiamt in Willisau ein echter Formtest f&uuml;r die Aargauer. Denn die Luzerner dominierten die Vorrunde beinahe nach Belieben. Bei den engeren Resultaten gegen Schattdorf und Einsiedeln traten sie personell deutlich geschw&auml;cht an. Am letzten Wochenende fegten sie Kriessern f&ouml;rmlich aus deren Halle. Einzig beim Saisonstart in Merenschwand gegen die RS Freiamt war so etwas wie Spannung auszumachen. Da aber beide Teams auch dort nicht in Bestbesetzung k&auml;mpften, ist das Resultat von 16:20 zu relativieren. Ob die beiden Erstplatzierten morgen Samstag in Vollbesetzung antreten werden, ist zu bezweifeln. Dementsprechend er&uuml;brigt sich die Frage nach der echten St&auml;rke beider Teams.</p>

<p>Freiamt-Trainer Adi Bucher l&auml;sst nicht hinter die Fassade schauen: &bdquo;Ich werde eine starke Mannschaft auf die Matte schicken. Mit der wir Willisau je nach Aufstellung besiegen k&ouml;nnen.&ldquo; Eine Interpretation, die viel Spielraum offen l&auml;sst. Gleichzeitig h&auml;lt er fest, dass es keinen Sinn mache die Karten aufzudecken. Willisau werde so oder so die Qualifikation als Sieger beenden. Drei Punkte R&uuml;ckstand seien eine zu grosse Hypothek.</p>

<p><strong>Beide Teams profitieren von Ausl&auml;ndern</strong></p>

<p>Seit dem Hinkampf zu Saisonbeginn hat sich einiges getan. Haupts&auml;chlich bei Freiamt. Auch Dank den beiden Tschetschenen Magomed Aischkanow und Husein Kadimagoaev. Eingeschlagen haben sie wie eine Bombe. Ihre Bew&auml;hrung folgt aber erst gegen die Topringer aus Willisau und Kriessern. Trainer Adi Bucher er&ouml;ffnen sich dadurch auf einmal vorher nicht da gewesene M&ouml;glichkeiten bei der Aufstellung. Etwas, was letzte Saison gefehlt hat und wohl mit entscheidend war, dass der Final verpasst wurde. &bdquo;Mit den beiden Ausl&auml;ndern und Reto Gisler sowie J&eacute;r&eacute;my Vollenweider, den ich noch nicht eingesetzt habe, stehen mir viele M&ouml;glichkeiten offen. Damit kann ich durch gezielte Rotation die Mannschaft f&uuml;r die Finalk&auml;mpfen in Topform bringen&ldquo;, erkl&auml;rt er.</p>

<p><strong>Willisau strotzt vor Selbstvertrauen</strong></p>

<p>Willisau auf der anderen Seite strotzt vor Selbstvertrauen. Auch hier sorgen Ausl&auml;nder f&uuml;r neuen Schwung. Namentlich der Leichtgewichtler Dimitar Sandov und der 130-Kilo-Mann Delian Alishahi. &bdquo;Mit den Beiden konnten Schwachstellen behoben werden und wir verf&uuml;gen nun &uuml;ber eine kompakte Equipe wie schon lange nicht mehr&ldquo;, war in den Medien von Trainer Thomas Bucheli zu vernehmen.</p>

<p>Je nach Aufstellung k&ouml;nnten in der BBZ-Halle einige spannende Duelle bevorstehen. Bei den Leichtgewichtlern w&auml;ren es die Leutert -Zwillinge gegen Dimitar Sandov und Timon Zeder. Bei den mittleren Gewichtsklassen k&ouml;nnte Pascal Strebel einmal mehr auf seinen Herausforderer Andreas Vetsch treffen. Eine spannende Konstellation k&ouml;nnte sich auch bei den Schwergewichtlern ergeben. Hier w&auml;re die Begegnung Magomed Aischkanow gegen Samuel Scherrer oder Jonas Bossert m&ouml;glich. M&ouml;glich ist auch, dass es zu einem Ausl&auml;nderduell mit Alishai kommt.</p>
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</item>
<item>
<title>5. Runde Swiss Winforce Premium League 2018</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/35100</link>
<description><![CDATA[Freiamt lässt in Einsiedeln nichts Anbrennen]]></description>
<pubDate>Sun, 30 Sep 2018 20:37:36 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Von Trainer Adi Bucher auf einen unbequemen Gegner eingestellt, entledigte sich die RS Freiamt seiner Pflichtaufgabe bei der RR Einsiedeln mit Bravur. Gleich vier G&auml;ste beendeten das ungleiche Duell vorzeitig. Dem aufm&uuml;pfigen Gegner bleiben schliesslich nur drei Einzelsiege.</em></p>

<p>(ws) Reto Gisler (74 G.) verk&ouml;rperte bei seinem Kampf gegen den Polen Adrian Mazan das, was die RS Freiamt beim letzten Vorrundenduell in Einsiedeln auszeichnete. Mit einer geh&ouml;rigen Portion Coolness hielt er dessen ungest&uuml;men Angriffen stand. Wenn sich dann die Chance bot, zu punkten, schlug er eiskalt zu. Und gegen Kampfende als sein Widersacher die Brechstange hervornahm, behielt er die Nerven. 5:4 siegte er schliesslich beim vorletzten Duell des Abends. Genau auf diese Kampfweise hatte Trainer Adi Bucher seine Jungs eingestellt: &bdquo;Wir wussten, dass wir uns auf keine Provokationen einlassen d&uuml;rfen und dass sie auf &bdquo;Sieg oder Sarg&ldquo; ringen w&uuml;rden&ldquo;, warnte er im Vorfeld.</p>

<p><strong>Leichtgewichtler sorgten f&uuml;r Vorlage</strong></p>

<p>Ein weiteres Beispiel f&uuml;r eine solche Affiche lieferte Michael Bucher (70 G.). Fr&uuml;h 0:2 in R&uuml;ckstand geratend, liess er sich gegen Lukas Sch&ouml;nb&auml;chler nicht aus der Ruhe bringen. Als sich ihm 20 Sekunden vor dem Pausengong dann die Chance bot, legte er seinen Widersacher Touch. Einmal mehr pr&auml;sentierte sich der Merenschwander in Topform. Seiner Explosivit&auml;t hatte Sch&ouml;nb&auml;chler nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen.</p>

<p>Fr&uuml;h f&uuml;r klare Verh&auml;ltnisse sorgten die Leichtgewichtler. Nils Leutert (57 F.) gewann beim Er&ouml;ffnungskampf 3:1. Dank g&uuml;tiger Mithilfe des Kampfrichters kam Dany K&auml;lin zu zwei Punkten. Aus heiterem Himmel heraus wurde Leutert gleich zweimal wegen Handgelenkhaltens verwarnt. H&auml;tte der Kampfrichter diese Linie bis am Schluss durchgezogen, h&auml;tte dies im Laufe des Abends zu unz&auml;hligen Verwarnungen f&uuml;hren m&uuml;ssen. Sein Bruder Nino legte kurz vor Kampfende Lars Neyer (61 G.) Touch. Randy Vock, der dritte Leichtgewichtler im Bunde sorgte noch vor der Pause gegen Michel Sch&ouml;nb&auml;chler f&uuml;r drei weitere Mannschaftspunkte. Dabei zeigte er Geduld und Kampfgef&uuml;hl.</p>

<p>Die Auftritte der Schwergewichtler vor der Pause h&auml;tten unterschiedlicher nicht sein k&ouml;nnen. Adrian Wetzstein (130 F.) wurde von Topringer Sven Neyer nach einer halben Minute auf die Schultern gelegt. Ein Szenario, das bef&uuml;rchtet werden musste. Magomed Aischkanov hingegen liess gegen Robert Valentin (97 F.) seine Klasse einmal mehr aufblitzen. Der Z&uuml;rcher musste die Matte noch vor der Pause r&auml;umen.</p>

<p><strong>Marc Weber um Sieg geprellt</strong></p>

<p>In der zweiten Halbzeit stand vorerst noch einmal der Kampfrichter im Vordergrund. Beim 6:6 von Marc Weber erfand er f&uuml;r dessen Widersacher Mathias K&auml;ser eine 4er-Wertung. Zweimal zwei Punkte f&uuml;r den Thalheimer h&auml;tten dieser Aktion eher entsprochen. Da K&auml;ser die h&ouml;here Wertung erzielte, gewann er 2:1. Nichts zu holen gab es f&uuml;r Joel Meier (86 F.). Andreas Burkard war f&uuml;r den Niederwiler eine Nummer zu gross. Der letzte im Bunde, Pascal Strebel (74 G.), bekam es mit einem NLA-Deputanten zu tun. Dieser Pflichtaufgabe entledigte er sich mit Bravour. Nach einer Kampfminute war das ungleiche Duell beendet.</p>

<p>&bdquo;Nach dem Abw&auml;gen war klar, dass wir uns nur selber schlagen konnten. Wir wussten, dass die Gegner darauf gewartet haben, dass wir zu viel Druck machen. Diesen Gefallen taten wir ihnen nicht und haben verdient gewonnen&ldquo;, zog Adi Bucher Fazit.&nbsp;</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Freistil: Nils Leutert &ndash; Dany K&auml;lin 3:1 (11:2); 61 kg Greco: Nino Leutert &ndash; Lars Neyer&nbsp; 4:0 (13:0,SS); 65 kg F: Randy Vock &ndash; Michel Sch&ouml;nb&auml;chler 3:0 (5:0); 70 kg G: Michael Bucher &ndash; Lukas Sch&ouml;nb&auml;chler 4:0 (7:2,SS); 74 kg F: Reto Gisler &ndash; Adrian Mazan 2:1 (5:4); 74 kg G: Pascal Strebel &ndash; Edi Gugolz 4:0 (15:0); 80 kg F: Joel Meier &ndash; Andreas Burkard 0:3 (0:9); 86 kg G: Marc Weber &ndash; Mathias K&auml;ser 1:2 (6:6); 97 kg F: Magomed Aischkanow &ndash; Robert Valentin 4:0 (16:0); 130 kg F: Adrian Wetzstein &ndash; Sven Neyer 0:4 (0:4,SS).</p>

<p><strong>Bemerkungen:</strong></p>

<p>Kampfrichter: Ren&eacute; Gr&uuml;tter<br />
<br />
<a href="https://mein.fairgate.ch/rsfreiamt/winforce_league" target="_self">https://mein.fairgate.ch/rsfreiamt/winforce_league</a></p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Vorschau RR Einsiedeln - RS Freiamt</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/34492</link>
<description><![CDATA[Vorrundenabschluss gegen die Wundertüte der Liga]]></description>
<pubDate>Wed, 26 Sep 2018 09:03:37 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Die beiden Duelle zum Abschluss der vergangenen Saison lassen darauf hin deuten, dass die RS Freiamt in Einsiedeln nicht mit offenen Armen empfangen wird. Ein Umstand, der attraktiven Ringsport ank&uuml;ndigt. Gegen die Wundert&uuml;te der laufenden Saison wird Nino Leutert wieder ins Geschehen eingreifen.</em></p>

<p>(ws) Es sind die Duelle, von der die Mannschaftsschweizermeisterschaft der Ringer lebt. Emotionen h&uuml;ben wie dr&uuml;ben. Harte K&auml;mpfe auf der Matte. Und Zuschauer, die ihr Team lautstark unterst&uuml;tzen. Wenn dann noch der zehnte und letzte Kampf &uuml;ber Sieg und Niederlage entscheidet, ist das Drehbuch perfekt geschrieben. In solchen Situationen braucht es manchmal nur einen Funken, um die Stimmung &uuml;berschwappen zu lassen. Dann kann es derweil auch zu Geh&auml;ssigkeiten kommen. Es spricht aber f&uuml;r den Ringsport, dass sich die Wogen meist so schnell wieder gl&auml;tten, wie sie gekommen sind.</p>

<p><strong>Hitzige Affiche</strong></p>

<p>Gut m&ouml;glich, dass den Frei&auml;mter Ringern morgen Samstag in Einsiedeln eine &auml;hnliche Affiche bevorsteht. Es sind noch keine neun Monate her, als sich die beiden Traditionsvereine kurz vor Weihnachten anl&auml;sslich der beiden Bronzek&auml;mpfe nichts schenkten. Vor allem in Einsiedeln war es eine enge und emotionale Angelegenheit. Man kann davon ausgehen, dass bei einigen direkt und indirekt beteiligten Akteuren ein Nachgeschmack geblieben ist.</p>

<p>Auch in dieser Saison sind die Rollen verteilt. Freiamt ist Favorit, Einsiedeln hingegen besitzt die Qualit&auml;t, um den Aargauern eins auszuwischen. Im Hinblick auf eine m&ouml;gliche Halbfinalqualifikation k&auml;me dem Verlierer eine Niederlage ungelegen. Ein Situation, die auch diesmal wieder f&uuml;r rote K&ouml;pfe sorgen k&ouml;nnte. Die Schwyzer sind in der Vorrunde eine Wundert&uuml;te. In Runde zwei wurden sie zu Hause von Schattdorf deklassiert. Eine Woche sp&auml;ter gewannen sie beim Schweizermeister Kriessern. Vor Wochenfrist kassierten sie in Willisau die zweite Saisonniederlage, die von den Einzelresultaten her knapper war, als die sieben verlorenen K&auml;mpfe aufzeigen.</p>

<p><strong>Kaderringer Nino Leutert nach WM-Einsatz wieder dabei</strong></p>

<p>Auf ein enges Duell stellt sich Nino Leutert ein. Hochkochende Emotionen, k&ouml;nnen ihn nicht beeindrucken. Im Gegenteil: &bdquo;Das k&ouml;nnte eine hitzige Angelegenheit werden. Davon lasse ich mich nicht beeindrucken. Das spornt mich eher an&ldquo;, sagt der Kaderringer. Nach einer Absenz gegen Schattdorf greift Leutert wieder ins Geschehen ein. Der Grund war die Teilnahme an den Junioren Freistil-Weltmeisterschaften in Trnava (Slovakei). Dass es eine schnelle Angelegenheit werden k&ouml;nnte, k&uuml;ndigte sich nach der Auslosung an. Dem Ottenbacher wurde in der 57er-Kategorie kein geringerer als der aktuelle Europameister Arsen Harutyunyan aus Armenien zugelost. Da dieser aber in der Folge gegen den sp&auml;teren Weltmeister ausschied, war f&uuml;r Leutert der Wettkampf nach nur einem Einsatz zu Ende. Dabei hatte er sich mehr erhofft: &bdquo;Man m&ouml;chte immer eine Medaille holen. Aber ein realistisches Ziel war ein Rang unter den ersten zehn.&ldquo;</p>

<p><strong>&bdquo;Der Gegner war nun mal zu stark&ldquo;</strong></p>

<p>Er sei deswegen nicht extrem frustriert. Der Gegner sei nun halt einmal zu stark gewesen, erg&auml;nzte er. Seit zwei Monaten arbeitet der Sanit&auml;r Installateur Teilzeit. Zusammen mit seinem Bruder Nils, Michi Bucher und Randy Vock trainiert er zus&auml;tzlich w&ouml;chentlich dreimal am Morgen. Seines Erachtens hat sich der Schritt ins Halbprofitum bereits ausbezahlt. &bdquo;Gegen&uuml;ber anderen westeurop&auml;ischen Ringern habe ich Fortschritte gemacht&ldquo;, stellt er fest. Er hoffe, dass er einen weiteren Schritt nach vorne mache. Mit diesem Wettkampf ist f&uuml;r Leutert die internationale Saison vorbei. Er freue sich nun riesig auf die Mannschaftsmeisterschaft. Das sei f&uuml;r ihn immer etwas Spezielles, sagt er motiviert.</p>
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<item>
<title>4. Runde Swiss Winforce Premium League 2018</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/34407</link>
<description><![CDATA[Glanzauftritt statt Zitterpartie]]></description>
<pubDate>Sun, 23 Sep 2018 22:26:01 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Die RS Freiamt gewinnt gegen Schattdorf ungef&auml;hrdet. Aus einem vermeintlichen harten Fight wird sp&auml;testens nach der Pause eine Machtdemonstration. W&auml;hrend Michael Bucher und Pascal Strebel f&uuml;r Spektakel sorgen, bieten drei andere Frei&auml;mter ringerische Feinkost.</em></p>

<p>(ws) Noch vor zwei Monaten waren sie f&uuml;r Aussenstehende kaum ein Thema. Zwar trainierten sie regelm&auml;ssig mit den Ringern der RS Freiamt. Auf der Rechnung hatten sie aber die anderen Mannschaftsmeisterschaftsgegner nicht. Gemeint sind die beiden Tschetschenischen Ringer Husein Kadimagomaev und Magomed Aischkanov. Der dritte im Bunde ist der 43-J&auml;hrige Seetaler Reto Gisler. Zuletzt machte er 2015 bei den Aktivschweizermeisterschaften in Muri, wo er die Goldmedaille gewann, von sich Reden.</p>

<p>Genau diese drei Protagonisten waren es, die am Samstag in Merenschwand gegen die RR Schattdorf den Unterschied ausmachten. Aufgrund der Aufstellung deutete alles auf einen engen Ausgang hin. Weit gefehlt. Wer konnte schon ahnen, dass diese drei zusammen 9:1-Mannschaftspunkte holen w&uuml;rden. Der erste im Bunde, Magomed Aischkanov verk&uuml;rzte im vierten Kampf mit einem 12:0-Sieg gegen den Schwinger Elias Kempf einen zwischenzeitlichen F&uuml;nf-Punkte-R&uuml;ckstand auf eine Z&auml;hler.</p>

<p><strong>Vorzeitige Entscheidung durch Husein Kadimagomaev</strong></p>

<p>Vier K&auml;mpfe sp&auml;ter sorgte Reto Gisler gegen den Kaderringer Tanguy Darbellay f&uuml;r die Vorentscheidung. In einem attraktiven Freistilduell hatte er auf alle Angriffe seines deutlich j&uuml;ngeren Gegners die richtige Antwort bereit. Schliesslich holte er beim 4:2-Sieg 2:1 Mannschaftspunkte. Nun lag es an Husein Kadimagomaev den zweiten Mannschaftserfolg f&uuml;r Freiamt fr&uuml;hzeitig zu sichern. Sein Gegner Kim Besse war aber ein grosses Kaliber. Ist er doch seines Zeichens der letztj&auml;hrige 70 Kg.-Schweizermeister. Zum Erstaunen der 460 Zuschauer hatte Besse keinen Stich und wurde beinahe ausgepunktet. Etwas f&uuml;rs Ringerauge demonstrierte danach Pascal Strebel. 54 Sekunden brauchte er, um mit einem Angriffsfeuerwerk Ramon Epp in die Schranken zu weisen.</p>

<p><strong>Bucher mit &bdquo;H&uuml;fter&ldquo;</strong></p>

<p>Dass die Urner in der Endabrechnung eine Abfuhr mit 11 Punkten Unterschied einstecken mussten, hat damit zu tun, dass auch die restlichen Frei&auml;mter eine starke Leistung zeigten. W&auml;hrend der gesundheitlich angeschlagene Nils Leutert bei seinem Sieg gegen Thomas Epp hartes Brot zu essen hatte, machte Michael Bucher mit Renato Kempf kurzen Prozess. Im Stile eines Schwingers legte er ihn mit einem H&uuml;fter noch vor Ablauf einer Minute auf die Schulterbl&auml;tter. Randy Vock hingegen baute nach der Pause mit einer deutlichen F&uuml;hrung im R&uuml;cken ab, siegte aber standesgem&auml;ss 9:4.</p>

<p>Trotz Niederlagen wussten sich Marc Weber, Kimi K&auml;ppeli bei seinem NLA-Debut und Adrian Wetzstein gegen Nicolas Christen, Sven Gamma und Michael Jauch ebenfalls positiv in Szene zu setzen. Die namhaften Gegner waren aber eine Nummer zu gross.</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Freistil: Nils Leutert &ndash; Thomas Epp 2:0 (4:0); 61 kg Greco: Kimi K&auml;ppeli &ndash; Sven Gamma 0:4 (0:18); 65 kg F: Randy Vock &ndash; Simon Gerig 3:1 (9:4); 70 kg G: Michael Bucher &ndash; Renato Kempf 4:0 (SS); 74 kg F: Husein Kadimagomaev &ndash; Kim Besse 3:0 (12:0); 74 kg G: Pascal Strebel &ndash; Ramon Epp 4:0 (16:0); 79 kg F: Reto Gisler &ndash; Tanguy Darbellay 2:1 (4:2); 86 kg G: Marc Weber &ndash; Nicolas Christen 1:3 (4:10); 97 kg F: Magomed Aischkanow &ndash; Elias Kempf 4:0 (16:0); 130 kg F: Adrian Wetzstein &ndash; Michael Jauch 0:3 (0:13).</p>

<p><strong>Bemerkungen:</strong></p>

<p>Zuschauer: 460 &ndash; Kampfrichter: Gregor Meier<br />
<br />
<a href="https://mein.fairgate.ch/rsfreiamt/winforce_league" target="_self">https://mein.fairgate.ch/rsfreiamt/winforce_league</a></p>
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<item>
<title>Vorschau RS Freiamt - RR Schattdorf</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/34290</link>
<description><![CDATA[Härtetest gegen aufstrebende Urner]]></description>
<pubDate>Fri, 21 Sep 2018 08:12:23 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Morgen Samstag gastiert die RR Schattdorf in Merenschwand. Gegen den direkten Konkurrenten will Freiamt um jeden Preis gewinnen. Da die Urner Einsiedeln besiegten, muss sich Freiamt auf einiges gefasst machen. Dabei wird von Randy Vock ein Sieg erwartet. Dieser brennt nach einer Serie von Verletzungen auf Ernstk&auml;mpfe.&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</em></p>

<p>(ws) Wenn morgen Samstag die RS Freiamt in der vierten Qualifikationsrunde auf die RR Schattdorf trifft, wird von Randy Vock der dritte Saisonsieg erwartet. Dass auf dem Freistilringer hohe Erwartungen gesetzt sind, hat er sich in den vergangenen Jahren mit starken Leistungen selber erarbeitet. Man muss weit zur&uuml;ckblicken, bis man einen Kampf auf nationaler B&uuml;hne findet, den der Murianer verloren hat. Auf dem Weg Richtung internationale Spitze wurde er aber 2017 von einer Serie von Verletzungen gebremst.</p>

<p><strong>Verzicht auf Weltmeisterschaft </strong></p>

<p>Im Sommer hat er nun die Reissleine gezogen. &bdquo;Wir haben beschlossen, dass ein kurzfristiger Aufbau keinen Sinn macht. Deshalb verzichte ich auf die Weltmeisterschaft im Oktober. Daf&uuml;r ziehen wir einen l&auml;ngerfristigen Aufbau vor. Mit dem Ziel, dass ich 2019 wieder konkurrenzf&auml;hig bin&ldquo;, sagt der mehrfache Schweizermeister. Gebremst wurde Vock in den vergangenen 15 Monaten von einem Muskelfaserriss, einer Sehnenansatzentz&uuml;ndung und einer Rippenfraktur, die eine Verschiebung des Knorpels mit sich zog. &bdquo;Der Entscheid ist mir nicht leicht gefallen. Wir sagten uns aber, dass wir nun lieber einen Schritt retour machen, damit wir danach zwei Schritte vorw&auml;rts machen k&ouml;nnen&ldquo;, so Vock.</p>

<p>Diese Situation bedeutet aber nicht, dass sich der Freistilspezialist auf den Lorbeeren ausruht. Auch an der Motivation fehlt es ihm nicht. Aktuell absolviert er mit den Leutert Zwillingen zusammen acht Einheiten pro Woche. Dazu kommen an den Wochenenden die Eins&auml;tze bei der Mannschaftsmeisterschaft. &bdquo;Wir haben uns im Freiamt ein Umfeld geschaffen, wo ich weiterhin intensiv trainieren kann&ldquo;, erkl&auml;rt er. Dementsprechend ist die Zielsetzung f&uuml;r 2019 ambitioniert: &bdquo;An der Motivation liegt es nicht. Ich will im Fr&uuml;hling an der Europameisterschaft teilnehmen und an dem Niveau ankn&uuml;pfen, wo ich aufgeh&ouml;rt habe. Dann sollte es m&ouml;glich sein, vorne mit zu ringen.&ldquo;</p>

<p><strong>Thema Olympia 2020 ist eine Knacknuss</strong></p>

<p>Ein anderes Thema ist die Qualifikation f&uuml;r Olympia 2020 in Tokio. Dort m&uuml;sste er aufgrund der neuen Gewichtsklasseneinteilung bis 65 Kg. antreten. Eine Gewichtsklasse, die f&uuml;r ihn auf internationalem Niveau schwierig zu bew&auml;ltigen ist. Dazu Vock: &bdquo;Wir werden im n&auml;chsten Jahr absch&auml;tzen, wie wir vorgehen wollen. Vielleicht erhalte ich vom Verband die Chance, mich in der 65er-Gewichtsklasse zu qualifizieren.&ldquo; Das Hauptziel sei aber in der 61er-Gewichtsklasse an den internationalen Meisterschaften vielleicht sogar eine Medaille zu holen, hofft er.</p>

<p>Ziele hat er auch mit seiner Mannschaft. &bdquo;Ich bin topmotiviert. Endlich f&uuml;hle ich mich wieder super und freue mich auf jeden Kampf, den ich absolvieren kann.&ldquo; Mit dem bisherigen Saisonverlauf sei er sehr zufrieden. Die ersten drei K&auml;mpfe h&auml;tten aufgezeigt, dass durch das Team ein Ruck gegangen sei und alle von sich aus etwas erreichen wollen, freut er sich. Zum bevorstehenden Kampf sagt er: &bdquo;Schattdorf ist eine heikle Sache. Sie haben mit dem Sieg in Einsiedeln ein Ausrufezeichen gesetzt. F&uuml;r uns ist es aber ein machbare Aufgabe, wenn sich alle bewusst sind, was zu tun ist.&ldquo;</p>
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</item>
<item>
<title>3. Runde Swiss Winforce Premium League 2018</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/33437</link>
<description><![CDATA[Kantersieg gegen Hergiswil]]></description>
<pubDate>Mon, 17 Sep 2018 14:12:14 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Die RS Freiamt l&auml;sst gegen ein ersatzgeschw&auml;chtes Hergiswil nichts anbrennen. Der Sieg mit 22 Punkten Differenz ist auch in dieser H&ouml;he verdient. Spektakel bot Nino Leutert gegen Thomas Wisler</em></p>

<p>(ws) Mit einem Blitzstart lenkte die RS Freiamt die Begegnung gegen die RR Hergiswil schon fr&uuml;h in die richtigen Bahnen. Es dauerte keine f&uuml;nf Minuten und schon f&uuml;hrten die G&auml;ste mit 0:8-Mannschaftspunkten. Pascal Strebel (74 G.), der wegen einem privaten Termin fr&uuml;her als gewohnt in die Hosen stieg, machte mit Adrian Kronenberg kurzen Prozess. Auch Nils Leutert brauchte bei seinem Auftritt keine 120 Sekunden, ehe Alexander Kammermann auf der Schulter lag.</p>

<p>Ein hochstehendes Duell lieferten sich Nino Leutert und Thomas Wisler. Dabei hatte der Frei&auml;mter deutlich Oberhand. Schliesslich gewann er 2:5. F&uuml;r den vierten Sieg vor der Pause sorgte Adrian Wetzstein gegen Toni Kurmann. Das 10:19 Schlussergebnis ergab f&uuml;r sein Team drei weitere Mannschaftspunkte.</p>

<p>Gespannt war man auf den ersten Auftritt von Magomed Aischkanow in den Farben der RS Freiamt. Der Osteurop&auml;er wurde seinen Vorschusslorbeeren durchaus gerecht. 0:14 lautete schliesslich das deutliche Verdikt.</p>

<p><strong>Joel Meier erlitt einzige Frei&auml;mter Niederlage</strong></p>

<p>Das gleiche Bild nach der Pause. Randy Vock, Marc Weber, Michael Bucher und Husein Kadimagomaev steuerten f&uuml;r die Aargauer vier weitere Einzelsiege bei. Dabei &uuml;berliessen sie ihren Gegnern gerade mal sieben Einzelpunkte. Die einzige Niederlage kassierte Joel Meier. Wenig &uuml;berraschend bezahlte er gegen den ehemaligen Teamkollegen Manuel Jakob Lehrgeld. Der Freiburger hatte auf alle Angriffe des Niederwilers die passende Antwort.</p>

<p>F&uuml;r die RS Freiamt ergab der Auftritt im Luzerner Hinterland wichtige Schl&uuml;sse. Einerseits best&auml;tigte man mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Punktegewinn vom Vorwochenende in Kriessern. Gleichzeitig bewiesen die erstmals eingesetzten Osteurop&auml;er Aischkanow und Kadimagomaev dass sie das Potential zu echten Verst&auml;rkungen haben.<br />
<br />
<strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Freistil: Nils Leutert &ndash; Alexander Kammermann 4:0 (11:0); 61 kg Greco: Nino Leutert &ndash; Thomas Wisler&nbsp; 2:1 (5:2); 65 kg F: Randy Vock &ndash; Sven Bammert 4:0 (16:0); 70 kg G: Michael Bucher &ndash; David Wisler 4:1 (16:1); 74 kg F: Husein Kadimagomaev &ndash; Marco Hodel 3:1 (11:5); 74 kg G: Pascal Strebel &ndash; Adrian Kronenberg 4:0 (16:0); 80 kg F: Joel Meier &ndash; Manuel Jakob 0:11 (0:3); 86 kg G: Marc Weber &ndash; Raphael Kaufmann 3:1 (8:1); 97 kg F: Magomed Aischkanow &ndash; Joel Amb&uuml;hl 3:0 (14:0); 130 kg F: Adrian Wetzstein &ndash; Toni Kurmann 3:1 (19:10).<br />
<br />
<strong>Bemerkungen:</strong></p>

<p>Kampfrichter: Sven Ewert</p>
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]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>2. Runde Swiss Winforce Premium League 2018</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/33015</link>
<description><![CDATA[Überraschungspunkt in Kriessern]]></description>
<pubDate>Mon, 10 Sep 2018 08:38:26 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Jedermann rechnete mit einer Niederlage gegen den amtierenden Schweizermeister Kriessern. Die Frei&auml;mter liessen sich dadurch nicht beirren und ergriffen die Chance, als sie sich ihnen bot. Ein hochverdientes Unentschieden war schliesslich der Lohn f&uuml;r einen starken Auftritt.&nbsp;&nbsp;</em></p>

<p>(ws) Nur ein winziges P&uuml;nktchen fehlte den Frei&auml;mtern in der Endabrechnung und sie h&auml;tten den Titelkandidat Nummer eins geschlagen. Auch die Statistik spricht f&uuml;r einen Sieg der G&auml;ste. Die Aargauer gewannen n&auml;mlich sechs von zehn Duellen. Aufgrund der Aufstellung kam der Punktegewinn nicht &uuml;berraschend. Voraussetzung war aber dass Michi Bucher und Pascal Strebel ihr Duelle gegen Kriesserns Ausl&auml;nder Gabor Molnar und Sergy Sirenko gewannen. Dies waren gleichzeitig die Schl&uuml;sselk&auml;mpfe. Die beiden Ausnahmek&ouml;nner zeigten keine Nerven und bewiesen einmal mehr, dass sie in der Schweiz kaum zu schlagen sind. W&auml;hrend Bucher seinem Kontrahenten keinen Punkt zugestand und 0:6 gewann, musste Strebel im Abschlusskampf Sirenko beim 1:7 einen Punkt zugestehen. Gleichzeitig rettete er damit seinem Team das Unentschieden.<br />
<br />
<strong>Nullrunde bei den Schwergewichtlern</strong></p>

<p>Ebenfalls zu &uuml;berzeugen, wussten die restlichen drei Leichtgewichtler. Die Leutert-Zwillinge Nils und Nino holten f&uuml;r ihre Farben 1:7 Punkte. Randy Vock zeigte dem aufstrebenden Laritz beim 10:14-Sieg die Grenzen auf. Dabei kassierte er kurz vor Schluss eine &auml;rgerliche 4er-Wertung.</p>

<p>Der Knackpunkt f&uuml;r Freiamt waren die Schwergewichtler. Nachdem Oldie Reto Gisler bei seinem Comeback David Hungerb&uuml;hler 1:7 bezwang, holten Joel Meier, Marc Weber, Ainodin Ahmadi und Adrian Wetzstein keine einzige Wertung. Eine zu grosse Hypothek gegen namhafte Gegner wie Ramon Betschart oder Philipp Hutter. Dass dabei auch Pech eine Rolle spielte, vermag nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass Freiamt am Ende einem Sieg nachtrauerte. Dennoch war dieser erfreuliche Auftritt ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz.<br />
<br />
<strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Freistil: Nils Leutert &ndash; Nico L&uuml;chinger 4:0 (16:0); 61 kg Greco: Nino Leutert &ndash; Christoph Wittenwiler&nbsp; 3:0 (8:1); 65 kg F: Randy Vock &ndash; Dominik Laritz 2:1 (14:10); 70 kg G: Michael Bucher &ndash; Gabor Molnar 3:0 (6:0); 74 kg F: Reto Gisler &ndash; David Hungerb&uuml;hler 4:1 (16:1); 74 kg G: Pascal Strebel &ndash; Sergiy Sirenko 3:1 (7:1); 80 kg F: Joel Meier &ndash; Tobias Betschart 0:4 (0:16); 86 kg G: Marc Weber &ndash; Damian Dietsche 0:3 (0:7); 97 kg F: Ainodin Ahmadi &ndash; Philipp Hutter 0:4 (0:15); 130 kg F: Adrian Wetzstein &ndash; Ramon Betschart 0:4 (0:15).<br />
<br />
<strong>Bemerkungen:</strong></p>

<p>Kampfrichter: Alois F&auml;ssler</p>

<p>
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</style>
</p>
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]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>1. Runde Swiss Winforce Premium League 2018</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/30907</link>
<description><![CDATA[Dezimierte Freiämter unterliegen Willisau]]></description>
<pubDate>Tue, 04 Sep 2018 19:43:00 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><em>Erwartungsgem&auml;ss unterliegt die RS Freiamt in ihrem ersten Saisonkampf dem Titelanw&auml;rter Willisau.<br />
Der Auftritt der personell geschw&auml;chten Gastgeber stimmt aber f&uuml;r die Zukunft positiv.</em><br />
<br />
(ws) Die junge Frei&auml;mter Mannschaft verkaufte gegen den Titelanw&auml;rter Willisau seine Haut so teuer wie m&ouml;glich. Dass es trotzdem nicht zu einem positiven Ergebnis gereicht hat, daf&uuml;r waren drei deutliche Niederlagen verantwortlich. Wenig &uuml;berraschend hatten Adrian Wetzstein und der erstmals eingesetzte Afgane Ainoddin Ahmadi in den schweren Gewichtsklassen gegen Samuel Scherrer und Marco Riesen keinen Stich. Auch Marc Sch&auml;rer ging gegen Tobias Portmann leer aus. Die 0:12 Mannschaftspunkte gegen die drei Schweizer Topringer wogen in der Endabrechnung zu schwer.<br />
<br />
In den untersten Gewichtsklassen spielte Freiamt seine St&auml;rken aus. Wenn auch Nino Leutert gegen Dimitar Sandov hauchd&uuml;nn unterlag. Nils Leutert, Randy Vock, Michael Bucher und Pascal Strebel gingen allesamt siegreich von der Matte. Dabei zeigte Michael Bucher beim 9:2 Punktesieg gegen Roger Heiniger im Greco eine &uuml;berragende Leistung. Auch Pascal Strebel hatte den Kaderringer Andreas Vetsch beim 7:2-Sieg einmal mehr unter Kontrolle. Eine aufopfernde Leistung zeigten Joel Meier und Marc Weber. Beide brachten ihre Gegner Mirco Studer und Jonas Bossert an den Rand einer Niederlage.<br />
<br />
Die Frei&auml;mter wussten trotz Niederlage zumindest einstellungsm&auml;ssig zu &uuml;berzeugen. F&uuml;r das Team von Adi Bucher stehen aber die K&auml;mpfe der Wahrheit erst an. Zuerst folgt aber mit Kriessern ein weiteres Schwergewicht. Auch da w&auml;re ein Punktegewinn eine &Uuml;berraschung.<br />
<br />
<strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Freistil: Nils Leutert &ndash; Hadi Alizada 4:0 (15:0); 61 kg Greco: Nino Leutert &ndash; Dimitar Sandov 1:2 (3:3); 65 kg F: Randy Vock &ndash; Lukas Bossert 3:0 (9:0); 70 kg G: Michael Bucher &ndash; Roger Heiniger 3:1 (9:2); 74 kg F: Marc Sch&auml;rer &ndash; Tobias Portmann 0:4 (0:16); 74 kg G: Pascal Strebel &ndash; Andreas Vetsch 3:1 (7:2); 79 kg F: Joel Meier &ndash; Mirco Studer 1:2 (2:3); 86 kg G: Marc Weber &ndash; Jonas Bossert 1:2 (4:7); 97 kg F: Ainoddin Ahmadi &ndash; Marco Riesen 0:4 (0:15); 130 kg F: Adrian Wetzstein &ndash; Samuel Scherrer 0:4 (0:17).<br />
<br />
<strong>Bemerkungen:</strong></p>

<p>Zuschauer: 500 &ndash; Kampfrichter: Killian Motzer<br />
<br />
<a href="https://mein.fairgate.ch/rsfreiamt/winforce_league" target="_self">https://mein.fairgate.ch/rsfreiamt/winforce_league</a></p>
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</item>
<item>
<title>Grenzlandturnier 2018</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/29326</link>
<description><![CDATA[Mit einer jungen, motivierten Mannschaft traten wir heute in Kriessern am traditionsreichen Grenzlandturnier an.]]></description>
<pubDate>Wed, 22 Aug 2018 11:15:06 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<div class="_3576 _5pbx userContent" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}" id="js_8a">Trotz guten Leistungen konnten wir nur einen Gruppenkampf gewinnen und mussten uns dreimal geschlagen geben. Somit beenden wir das Turnier auf dem 7. Schlussrang.</div>
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]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>TRAININGSLAGER UKRAINE</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/29392</link>
<description><![CDATA[Unser Zuhause für die nächsten zwei Wochen.]]></description>
<pubDate>Wed, 22 Aug 2018 12:17:45 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><u><strong>20180724</strong></u><br />
Seit Samstag bereiten sich 31 Ringer von der RS Freiamt, dem NRC Thalheim und der RR Brunnen in Kiev und Brovary (UKR) auf die bevorstehende Saison vor.</p>

<p><u><strong>20180802</strong></u><br />
Nach einem eher ruhigeren Wochenende absolvierten wir am Montag und am Dienstag jeweils drei Trainingseinheiten. Gestern konnten wir nach einer Trainingseinheit am Morgen unseren Nationalfeiertag am Dnjeper und in der Innenstadt von Kiev geniessen.Heute stehen wieder drei Trainingseinheiten auf dem Programm. Zum Abschluss werden wir morgen noch einen Wettkampftag simulieren, bevor wir am Samstag zur&uuml;ck in die Schweiz reisen.</p>

<p><u><strong>20180803</strong></u><br />
Mit zwei weiteren Trainingseinheiten runden wir die zweite Woche in der Ukraine ab. Nun geht es morgen nach Hause, bevor wir am Montag wieder mit unserem Heimtraining starten werden.Herzlichen Dank f&uuml;r die Organisation an Andrey Maltsev, Elena Maltseva &amp; Adi Bucher.</p>
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</item>
<item>
<title>Strebel holt das Double</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/29394</link>
<description><![CDATA[Die RS Freiamt gewinnt in Oberriet bei den Greco Einzel Schweizermeisterschaften fünf Aktive- und eine Kadettenmedaille]]></description>
<pubDate>Wed, 22 Aug 2018 12:21:31 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die RS Freiamt gewinnt in Oberriet bei den Greco Einzel Schweizermeisterschaften f&uuml;nf Aktive- und eine Kadettenmedaille</strong></p>

<p><em>Die Frei&auml;mter Greco Ringer best&auml;tigten im Rheintal ihren starken Eindruck, den sie schon bei den Freistileinzelmeisterschaften vor wenigen Wochen hinterlassen hatten. Das zw&ouml;lfk&ouml;pfige Team hamsterte sechs Medaillen. Bei den Leichtgewichten machte ein Ungare den Leuterts das Leben schwer.</em><br />
&nbsp;</p>

<p>(Ws) Was sich schon l&auml;nger angek&uuml;ndigt hat, wird im Schweizer Ringsport immer mehr zur Realit&auml;t. Vermehrt setzen sich ausl&auml;ndische Ringer, meistens aus dem Ostblock, die f&uuml;r die Schweiz zugelassen sind, in Szene. Zu sp&uuml;ren bekamen dies Pascal Strebel und die Leutert-Zwillinge.</p>

<p>Wenn man den Russen Isa Usupov in der 71-Kg.-Gewichtsklasse beobachtete, wie er auf der Verliererseite den Kaderringer Andreas Vetsch von der Matte pr&uuml;gelte, h&auml;tte einem Angst und Bange werden k&ouml;nnen. Nicht so Pascal Strebel. Dass die beiden st&auml;rksten Kontrahenten des Murianers auf dem Verlierertableau aufeinandertrafen, war sein Verdienst. Schon im ersten Kampf traf er n&auml;mlich auf den Russen. Einmal in der Bodenlage am Dr&uuml;cker, machte Strebel mit vier &Uuml;berdrehern vorzeitig alles klar. H&auml;rter hatte Strebel im Halbfinal gegen Andreas Vetsch zu k&auml;mpfen. Aber auch hier liess er nichts anbrennen. Dabei reichte ihm eine fr&uuml;he Viererwertung, um den aggressiven und konzeptlosen Gastgeber auf Distanz zu halten. Wenig &uuml;berraschend landete der 29-J&auml;hrige im Final gegen den Einsiedler Lukas Sch&ouml;nb&auml;chler einen ungef&auml;hrdeten Sieg. Somit schaffte er mit dem elften Einzeltitel gleichzeitig das begehrte Double (Sieg im Freistil und Greco im gleichen Jahr). Ein Meisterst&uuml;ck, was ihm erstmals gelang. &laquo;Die beiden st&auml;rksten Gegner in seiner Gewichtsklasse hat er besiegt. Das war ein starker Auftritt&raquo;, sagte Freiamt Trainer Adi Bucher.<br />
&nbsp;</p>

<p><strong>Chancenlos gegen Dimitar Sandov</strong></p>

<p>Der zweite &laquo;Ausl&auml;nder&raquo; versalzte den Leutert-Zwillingen die Suppe. In der 59 Kg.-Gewichtsklasse besiegte der Ungare Dimitar Sandov Nino Leutert zuerst. Dessen Bruder Nils musste im Finale daran glauben. Trotz beherztem Kampf hatten beide dem ehemaligen Kadetten Europameisterschafts Dritten nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Schliesslich blieb den Ottenbachern Rang zwei und drei. In Frei&auml;mter Kreisen war man sich einig, dass der Sieger zumindest im Greco f&uuml;r die beiden Leuterts zurzeit eine Nummer zu gross ist. Dazu Bucher: &laquo;Wenn man ber&uuml;cksichtigt, dass beide Leuterts haupts&auml;chlich Freistilringer sind, bin ich zufrieden. Wir wussten um die St&auml;rke von Sandov.&raquo;</p>

<p><br />
<strong>Nico K&uuml;ng erst im Final gebremst</strong></p>

<p>Die vierte Medaille f&uuml;r die Aargauer holte Nico K&uuml;ng. F&uuml;r den missgl&uuml;ckten Auftritt beim Freistil in Willisau hatte der Alth&auml;userer die richtige Antwort parat. Nur der Kriessener David Hungerb&uuml;hler konnte ihm im Final das Wasser reichen. Es ist m&uuml;ssig dar&uuml;ber zu spekulieren, was passiert w&auml;re, wenn K&uuml;ng nach einem 0:7-R&uuml;ckstand die Viererwertung fr&uuml;her gelungen w&auml;re. In der verbleibenden rund 60 Sekunden, kam Hungerb&uuml;hler m&auml;chtig ins Wanken. &Uuml;ber die gesamte Kampfdauer geht der Sieg aber in Ordnung. Stark war auch der Auftritt von Adrian Wetzstein (130 Kg.). Die Bronzemedaille hat er sich dank einem k&auml;mpferischen Auftritt redlich verdient. Vor ihm waren nur die Spitzenathleten Sven Neyer (Gold) und Andrii Vyshar klassiert. &laquo;Adrian hat mich sehr &uuml;berrascht und macht Fortschritte. Gegen Dominik Streiff verlor er dieses Jahr schon zweimal Touch. Nun hat er ihn im Kampf um die Bronzemedaille besiegt&raquo;, lobte sein Trainer.</p>

<p>F&uuml;r die sechste Medaille zeigte sich Colin Brunner verantwortlich. Dass er vom Jahrgang her noch nicht zu den Kadetten geh&ouml;rt, hinderte ihn nicht daran, wie schon im Freistil bis in den Final vorzudringen. Dort war dann beim Oberrieter Quintus Zogg Endstation. &laquo;Im Vorfeld rechnete ich mit drei Medaillen. Dass es jetzt sechs wurden, ist nat&uuml;rlich stark&raquo;, so Bucher abschliessend.</p>
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</item>
<item>
<title>Freiämter Freistilringer räumen ab</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/29393</link>
<description><![CDATA[Die RS Freiamt gewinnt in Willisau bei den Aktiven vier Medaillen.]]></description>
<pubDate>Wed, 22 Aug 2018 12:22:04 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die RS Freiamt gewinnt in Willisau bei den Aktiven vier Medaillen.</p>

<p><em>An der Freistil Einzelschweizermeisterschaft der Aktiven in Willisau stachen beinahe alle Frei&auml;mter Tr&uuml;mpfe. Herausragend waren die Finalauftritte von Nino Leutert, Michael Bucher und Pascal Strebel. Ein Wehrmutstropfen war die &auml;rgerliche Warterei auf die Finalk&auml;mpfe.</em><br />
&nbsp;</p>

<p>(WS) Als die Finalk&auml;mpfe nach stundenlanger Verz&ouml;gerung endlich von statten gingen, z&uuml;ndetet die RS Freiamt ein Feuerwerk. Gleich drei Vertreter der Aargauer warteten auf ihren Einsatz. Dazu kam Nils Leutert, der schon am Nachmittag in der 57 Kilo-Gewichtsklasse (nordisch ausgetragen) den eigentlichen Final gegen den Willisauer Timon Zeder verlor. Praktisch die gesamte Kampfzeit in der Offensive agierend, liess er sich aber zweimal erwischen. Der hartn&auml;ckige Willisauer hingegen brachte den Vorsprung routiniert &uuml;ber die Runden. Leutert musste sich schliesslich mit Rang zwei begn&uuml;gen.<br />
&nbsp;</p>

<p><strong>Angriffsfeuerwerk im Minutentakt</strong></p>

<p>Ganz anders sein Zwillingsbruder Nino. Im Finalkampf bis 61 Kg. konterte er den Schattdorfer Simon Gerig im Stile eines Schwingers aus. Mit gleich zwei &bdquo;Brienzern&ldquo; im Minutentakt ging er schnell 8:0 in F&uuml;hrung. Die dritte Viererwertung bedeutete dann die vorzeitige Entscheidung. Vom Spektakelauftritt Leuterts liess sich im folgenden Kampf Michael Bucher (65 Kg.) anstecken. Der k&ouml;rperlich angeschlagene Merenschwander liess dem Aufsteiger der vergangenen Mannschaftsmeisterschaft, Dominik Laritz, nicht den Hauch einer Chance. Mit dem Wissen im Hinterkopf, dass er auf diesem Niveau k&ouml;rperlich sechs Kampfminuten kaum &uuml;berstehen w&uuml;rde, z&uuml;ndete er ein Angriffsfeuerwerk. Sichtlich &uuml;berrascht davon hatte der Ostschweizer keine Antwort darauf. Nach eineinhalb Minuten war der Spuk zu Ende und Laritz ausgepunktet.<br />
&nbsp;</p>

<p><strong>Pascal Strebel gewinnt 10. Einzeltitel</strong></p>

<p>Und da w&auml;re noch Pascal Strebel (70 Kg.), der &bdquo;Altmeister im Grecoringen&ldquo;, wie er vom Speaker genannt wurde. Der Murianer trotzte in der f&uuml;r ihn ungewohnten Stilart den Angriffen der jungen Garde. Seinen h&auml;rtetesten Widersacher r&auml;umte er im Halbfinal aus dem Weg. Gegen den internationalen Andreas Vetsch musste er beim knappen 5:3-Sieg k&ouml;rperlich an seine Grenzen gehen. V&ouml;llig ausgepumpt lag er nach dem intensiven Duell auf der Matte. Im Vorfeld des Finals sagte er noch: &bdquo;Ich bin mit dem Erreichten zufrieden. Alles was jetzt noch kommt, ist Zugabe.&ldquo;</p>

<p>Alles andere als ausgepumpt pr&auml;sentierte sich der 29-J&auml;hrige dann Stunden sp&auml;ter im Final gegen den Einsiedler Jan Neyer. Der Schwyzer hatte Strebels Zerm&uuml;rbungstaktik wenig entgegenzusetzen. Nach zwei Minuten Kampfzeit war das ungleiche Duell entschieden. Nun zeigte der Olympianike nach seinem zehnten Einzeltitel (9 davon in der Greco Stilart) Emotionen. Aufgrund seines Ehrgeizes und der Leidenschaft f&uuml;r den Ringsport, die er an diesem Turnier an den Tag legte, werden sich wohl noch einige Titel in seinem jetzt schon &uuml;berf&uuml;llten Palmar&egrave;s ansammeln. Seine deutlich j&uuml;ngere Gegnerschaft muss sich wohl noch ein paar J&auml;hrchen gedulden, um den Seriensieger an der Spitze abzul&ouml;sen.<br />
&nbsp;</p>

<p><strong>&bdquo;Die Jungs waren in Form&ldquo;</strong></p>

<p>Freiamt-Trainer Adi Bucher sprach von einem beinahe perfekten Tag: &bdquo;Das waren souver&auml;ne Auftritte von den Medaillengewinnern. Das hat mich aber nicht &uuml;berrascht. Die Jungs waren in Form. Einzig bei Michi Bucher war ich mir wegen seinem R&uuml;cken nicht ganz sicher&ldquo;. Von Nico K&uuml;ng h&auml;tte er aber mehr erwartet: &bdquo;Er zog einen schlechten Tag ein und blieb deutlich unter den Erwartungen&ldquo;, so der Trainer. Als Tagesfazit sagte er: &bdquo;Die Jungs, die den n&ouml;tigen Aufwand betreiben, wurden heute belohnt. Die anderen halt nicht&ldquo;.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Randy Vock scheidet nach einem Kampf aus</strong></p>

<p>Der Murianer Randy Vock zerreisst an der Europameisterschaften in Russland keine grossen Stricke. Schon nach dem ersten Kampf musste er nach einer 0:10-Niederlage seine Koffern packen. Da sein Bezwinger der Azerbaijaner Hasan Zada den Halbfinal ebenfalls deutlich verlor, bekam Vock keine Chance, im Turnier zu verbleiben. F&uuml;r Vock war der Anlass ein Herantasten nach einer schwierigen Vorbereitung. Eine Muskelverletzung hinderte ihn mehrere Wochen daran, ein volles Trainingspensum zu absolvieren. Demzufolge h&auml;lt sich seine Entt&auml;uschung in Grenzen. Sein grosses Saisonziel ist die Weltmeisterschaft im Herbst.</p>
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</item>
<item>
<title>RS Freiamt –RR Einsiedeln 22:16 (10:10); Gesamt 41:32</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/2654</link>
<description><![CDATA[Abschiedsgala von Thomas Wild]]></description>
<pubDate>Thu, 23 Aug 2018 22:35:49 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>(Ws) Die RS Freiamt hatte beim Bronzer&uuml;ckkampf auf das hitzige und enge Duell in Einsiedeln die richtige Antwort parat. Ohne Wenn und Aber sicherten sie sich die Jungs von Adi Bucher vor 650 Zuschauern in Muri die Bronze Medaille. Die Aargauer liessen sich weder von einer mutigen Aufstellung des Gegners noch von der kurzfristigen Absage von Manuel Jakob und dem Ausfall von Michael Bucher aus dem Konzept bringen. Hauptprotagonist einer geschlossenen Mannschaftsleistung war der Ostschweizer in Diensten der Aargauer, Thomas Wild. Schon bald zeichnete sich ab, dass das f&uuml;nfte Duell gegen Lorenz Sch&ouml;nb&auml;chler (65 G.) f&uuml;r die Fortsetzung der Begegnung der Schl&uuml;sselkampf sein wird. Das Resultat von 18:16-Punkten spiegelt das hochklassige Duell, welches auf der Matte stattfand. Wild, der seinen letzten Kampf im Dress der Frei&auml;mter austrug, war dabei immer am Dr&uuml;cker. Beide nutzten jede Schw&auml;che des Gegners, um zu punkten. Was zur Folge hatte, dass jeder einmal bedrohlich nahe an einer Schulterniederlage schnupperte.</p>

<p><strong>Die Leuterts wurden gefordert</strong></p>

<p>Zwei weitere Schl&uuml;sselduelle hatten Nino und Nils Leutert. Ersterem bot sich beim Er&ouml;ffnungskampf (75 G.) die Gelegenheit, um sich beim von der Hirnersch&uuml;tterung wieder genesenen Patrick D&auml;hler zu revanchieren. Dies tat er auf &uuml;berzeugende Manier. 15:0 hiess das Schlussverdikt. Nils (61 F.) dagegen musste gegen den k&ouml;rperlich &uuml;berlegenen und vom Abkochen gezeichneten Michel Sch&ouml;nb&auml;chler antreten. Hier machte schliesslich das k&ouml;rperliche Defizit den Unterschied zuungunsten Leuterts aus. Der eine Mannschaftspunkt sollte sich aber in der Endabrechnung f&uuml;r wichtig erweisen. In den schweren Gewichtsklassen, konnten sich Pascal Gurtner (130 F.) gegen Andrii Vishar und Roman Zurfluh (97 G.) gegen Sven Neyer gegen&uuml;ber dem Hinkampf deutlich steigern. Gurtner f&uuml;gte Vishar in der laufenden Meisterschaft den ersten Punkteverlust zu. Zurfluhs knappe1:2-Niderlage gegen Sven Neyer kann als Erfolg bezeichnet werden.</p>

<p><strong>Das Vereinsoberhaupt springt in die Bresche</strong></p>

<p>Nach der Pause kam Sandro Vollenweider (86 F.) gegen Yves Neyer zu einem ungeplanten Comeback. Damit Trainer Bucher seine Aufstellung wegen der Absage von Jakob nicht umstellen musste, sprang das Vereinsoberhaupt in die Bresche. Das Ziel, gegen aufstrebenden Einsiedler einen Mannschaftspunkt zu holen, erreichte der auf dem letzten Zacken laufende Merenschwander dank einer Willensleistung.</p>

<p>Nach diesem Duell setzten die Einheimischen zu einer Gala an. Randy Vock (70 F.) machte mit Dany K&auml;lin kurzen Prozess. Marc Weber (80 G.) nutzte den Stilartenvorteil gegen Andreas Burkard eiskalt aus. Nun war die Reihe an Seriensieger Pascal Strebel. Der Murianer (74 G.) liess nichts mehr anbrennen und sicherte seiner Mannschaft mit einem 7:0-Punktesieg fr&uuml;hzeitig die Bronzemedaille. Zum endg&uuml;ltigen Saisonschluss z&uuml;ndete der erstarkte Nico K&uuml;ng (74 F.) gegen Jan Neyer ein Schlussfeuerwerk. Dabei verwandelte er einen 0:3-R&uuml;ckstand in einen 7:6-Sieg.</p>

<p><strong>Freiamt ist der logische Sieger</strong></p>

<p>Nun war feiern, ehren und verabschieden angesagt. &Uuml;ber die gesamte Serie gesehen, ist Freiamt der verdiente Sieger. Erstaunlich war, dass es den Gastgebern gelang, im entscheidenden Duell bei jedem Kampf zumindest einen Mannschaftspunkt zu holen. Dass sie sich durch eine von aussen herbeigef&uuml;hrte Unruhe nicht aus dem Konzept bringen liess, spricht f&uuml;r ihre Nervenst&auml;rke und Coolness. &nbsp;</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Greco: Nino Leutert &ndash; Patrick D&auml;hler 4:0 (15:0); 61 kg Freistil: Nils Leutert &ndash; Michel Sch&ouml;nb&auml;chler 1:3 (6:11); 65 kg G: Thomas Wild &ndash; Lorenz Sch&ouml;nb&auml;chler 3:1 (18:6); 70 kg F: Randy Vock &ndash; Dany K&auml;lin 4:0 (11:00, SS); 74 kg G: Pascal Strebel &ndash; Matthias K&auml;ser 3:0 (7:0); 74 kg F: Nico K&uuml;ng &ndash; Jan Neyer 2:1 (6:5); 80 kg G: Marc Weber &ndash; Andreas Burkard 2:1 (8:4); 86 F: Sandro Vollenweider &ndash; Yves Neyer 1:4 (1:16); 97 kg G: Roman Zurfluh &ndash; Sven Neyer 1:2 (1:3); 130 kg F: Pascal Gurtner &ndash; Andrii Vishar 1:4 (2:17).</p>

<p><strong>Bemerkungen:</strong></p>

<p>Zuschauer: 650. &ndash; Kampfrichter: Jean-Claude Zimmermann</p>
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</item>
<item>
<title>Vorschau RS Freiamt – RR Einsiedeln</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/2656</link>
<description><![CDATA[Nils Leuterts doppelte Motivation]]></description>
<pubDate>Thu, 23 Aug 2018 22:35:10 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die Ringerstaffel Freiamt will am Sonntag in der heimischen Bachmattenhalle in Muri die Mannschaftsmeisterschaft mit einem Sieg abschliessen. Die Bronzemedaille ist budgetiert, muss aber gegen Einsiedeln hart verdient werden. F&uuml;r Nils Leutert gehts um mehr.</strong></p>

<p>(Wr) Freiamts Cheftrainer Adi Bucher ist nach dem hektischen Bronze-Hinkampf in Einsiedeln gefordert. Das Videostudium zeigte ihm, dass nicht nur die Kampfrichter keine Topleistung zeigten, sondern auch seine Athleten f&uuml;r den R&uuml;ckkampf Verbesserungspotential haben. Bei der Frage nach der Aufstellung spielt Michael Bucher eine Schl&uuml;sselrolle. Er hat sich am Sonntag zumindest keine gravierende B&auml;nderverletzung am Knie zugezogen. Ob er zum Saisonende nochmals auf die Matte gehen kann, h&auml;ngt von den weiteren &auml;rztlichen Untersuchungen ab. Kommt hinzu, dass auch der Einsatz von Manuel Jakob in den mittleren Gewichtsklassen unsicher ist. Der Freiburger in Aargauer Diensten k&auml;mpft mit Magenproblemen.</p>

<p><strong>Einsiedler Verst&auml;rkung?</strong></p>

<p>Adi Bucher rechnet weiterhin mit Saifulla Avtorkhanow. Der Tschetschene k&ouml;nnte Einsiedeln bis 70 und 74 kg Freistil verst&auml;rken. Er ist aber angeschlagen und kam deshalb am letzten Sonntag nicht zum Einsatz. Freiamt hat in den unteren Gewichtsklassen viele Optionen. &bdquo;Es m&uuml;sste f&uuml;r einen Sieg im R&uuml;ckkampf reichen&ldquo;, glaubt Bucher. &bdquo;Aber wenn uns Michi nicht zur Verf&uuml;gung steht, wirds eng.&ldquo; Gewitzt durch die Erfahrung in Einsiedeln, fordert Freiamts Trainer von seinen Ringer von Beginn weg &bdquo;Vollgas&ldquo;. In der ersten H&auml;lfte erwartet er insbesondere von den Schwergewichtern Pascal Gurtner und Roman Zurfluh eine Steigerung. Aber auch Nino Leutert hat etwas gutzumachen.</p>

<p><strong>Einzelsieg in Reichweite</strong></p>

<p>Wie schon im Vorjahr, als Pascal Strebel der beste Punktelieferant der ganzen Liga war, steht zurzeit ein Frei&auml;mter an der Spitze des Einzelklassements. Nils Leutert gewann als einziger von total eingesetzten 112 Ringern alle 13 K&auml;mpfe. Strebel steht in diesem Jahr an zweiter Stelle, womit ein Frei&auml;mter Sieg praktisch sicher ist. &bdquo;Ich bin zuversichtlich, dass sich Nils diesen Titel holt&ldquo;, sagt Trainer Bucher.</p>

<p>&bdquo;Ich bin sehr zufrieden. Mein Ziel war, m&ouml;glichst viele K&auml;mpfe zu gewinnen&ldquo;, sagt 57-kg-Ringer Nils Leutert zu seiner ersten ganzen NLA-Saison. Im Vorjahr fiel er durch eine Schleimbeutelentz&uuml;ndung am Knie mehrheitlich aus. Der Zwillingsbruder von Nino, der in der Ausbildung zum Landwirt steckt, verzichtete in diesem Jahr auf internationale Eins&auml;tze. Umso st&auml;rker schnitt er auf nationaler Ebene ab. Seinen &uuml;berraschenden Schweizer-Freistil-Meistertitel bei den Aktiven bis 57 kg hat er in der Mannschaftsmeisterschaft &uuml;berzeugend best&auml;tigt. &bdquo;Er ringt stark und abgekl&auml;rt&ldquo;, lobt ihn Trainer Bucher. &bdquo;Ich denke nicht in erster Linie an Rang eins in der Einzelwertung, sondern will f&uuml;r die Mannschaft m&ouml;glichst das Maximum herausholen&ldquo;, erkl&auml;rt Nils Leutert zur sonnt&auml;glichen Ausgangslage. Wenn ihm gegen die Schwyzer wieder vier Mannschaftspunkte gelingen, w&auml;re dies ein wertvoller Starteffort auf dem Weg zu Teambronze.</p>

<p>Der R&uuml;ckkampf gegen Einsiedeln beginnt am Sonntag um 14 Uhr in der Bachmattenhalle Muri.</p>
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</item>
<item>
<title>RR Einsiedeln – RS Freiamt 16:19 (9:9)</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/2657</link>
<description><![CDATA[Keine Werbung für den Ringsport ]]></description>
<pubDate>Thu, 23 Aug 2018 22:36:06 +0200</pubDate>
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<category>Resultat</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>(Ws) Es war kein ringererischer Leckerbissen, was die RR Einsiedeln und die RS Freiamt den 650 Zuschauern beim Hinkampf des kleinen Finals in Einsiedeln boten. Es war auch kein Zufall, dass auf beiden Seiten je ein Ringer bei der Verabschiedung verletzungsbedingt nicht zur&uuml;ck auf die Matte konnte. Bei Freiamt erwischte es Michael Bucher (74 F.), als ihm sein Gegner Yves Neyer mit einem zweifelhaften Griff das Knie traktierte. Die lautstarke und energische Ermahnung, die der Kampfrichter danach dem Einsiedler aussprach, spricht B&auml;nde. Der zuvor offene Kampf war damit entschieden und Bucher eine leichte Beute f&uuml;r den Kaderringer. Dass die Einheimischen diesen Sieg frenetisch feierten, als h&auml;tte dieser eine Grosstat vollbracht, passt zur geh&auml;ssigen Atmosph&auml;re, die praktisch w&auml;hrend den gesamten zwei Stunden in der Halle herrschte. Ebenfalls dazu passte, dass sich Einsiedelns Trainer Urs B&uuml;gler und sein Kontrahent Adi Bucher nach dem Kampf beim Handshake ignorierten.</p>

<p><strong>Nils Leutert, Randy Vock, Pascal Strebel und Jayan G&ouml;cmen mit reiner Weste</strong></p>

<p>Ach ja, gerungen wurde auch noch. Perfekt machten dies auf Frei&auml;mter Seite Nils Leutert (57 F.) gegen Dany K&auml;lin, Randy Vock (65 F.) gegen Jan Neyer und Pascal Strebel (70 G.) gegen Michel Sch&ouml;nb&auml;chler. Die drei Leistungstr&auml;ger holten zusammen 11:0-Mannschaftspunkte. &Uuml;berragend war auch Jayan G&ouml;cmen (74 G.), der im Abschlusskampf seinen Gegner innert wenigen Sekunden von der Bank Lage aus in Einzelteile zerlegte, sprich 16:0 auspunktete.</p>

<p>Harzig verliefen die Duelle von Nino Leutert (61 G.) bei der 1:2-Niederlage gegen Patrick D&auml;hler, Marc Weber (86 G.) beim 2:1-Sieg gegen Matthias K&auml;ser und Nico K&uuml;ng (80 F.) bei der 1:2-Niederlage gegen Andreas Burkard. K&auml;mpferisch holten die drei Frei&auml;mter Bestnoten. Hoch zu und her ging es dabei beim Kampf von Nino Leutert, wo sich die F&uuml;hrung mehrmals abwechselte. In diesem zerfahrenen Duell verloren die Kampfrichter teilweise den &Uuml;berblick -kein Ruhmesblatt f&uuml;r die drei Unparteiischen. Wenig &uuml;berraschend vermochten die beiden Schwergewichtler Roman Zurfluh (130 G.) und Pascal Gurtner (97 F.) gegen die starken Sven Neyer und Andrii Visar keine Punkte zu sammeln.</p>

<p><strong>Freiamt immer noch in der Favoritenrolle</strong></p>

<p>Nach dem knappen 16:19-Sieg der Frei&auml;mter hat sich die Ausgangslage um die begehrte Bronzemedaille nur gering ver&auml;ndert. Die Aargauer bleiben in der Favoritenrolle. Wurden sie von der Aggressivit&auml;t der Schwyzer beim Hinkampf eventuell noch &uuml;berrascht, wissen sie nun was am kommenden Sonntag auf sie zukommt. Mit dem Motto &bdquo;einstecken und austeilen&ldquo; im gesunden Masse, sollte der Medaillengewinn zu machen sein. Ob die beiden verletzten Patrick D&auml;hler (Hirnersch&uuml;tterung) und Michael Bucher (Knieverletzung) dann dabei sind, ist zumindest fraglich. Im Hinblick auf ein weiteres hitziges Duell und dem Ringsport zu liebe, scheint es auch von N&ouml;ten zu sein, dass sich diverse Akteure, Funktion&auml;re und Zuschauer an den Slogan &bdquo;Fair Play&ldquo; erinnern.</p>

<p><strong>Telegramm:</strong></p>

<p>57 kg Freistil: Dany K&auml;lin - Nils Leutert 0:4 (0:15); 61 kg Greco: Patrick D&auml;hler - Nino Leutert 2:1 (12:12); 65 kg F: Jan Neyer &ndash; Randy Vock 0:4 (0:15); 70 kg G: Michel Sch&ouml;nb&auml;chler - Pascal Strebel 0:3 (0:11); 74 kg F: Yves Neyer - Michael Bucher 4:0 (4:0,SS); 74 kg G: Tim Zeder - Jayan G&ouml;cmen 0:4 (0:15); 80 kg F: Andreas Burkard - Nico K&uuml;ng 2:1 (7:4); 86 G.: Matthias K&auml;ser &ndash; Marc Weber 1:2 (2:4); 97 kg F: Andrii Vishar - Pascal Gurtner 4:0 (15:0); 130 kg G: Sven Neyer - Roman Zurfluh 3:0 (7:0).</p>

<p><strong>Bemerkungen:</strong></p>

<p>Zuschauer: 650. &ndash; Kampfrichter: Jean Claude Zimmermann</p>
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]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Vorschau RR Einsiedeln – RS Freiamt</title>
<link>https://rsfreiamt.ch/1._mannschaft/detailview/article/2658</link>
<description><![CDATA[Mit Randy Vock zurück zum Siegen]]></description>
<pubDate>Thu, 23 Aug 2018 22:35:27 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Premium League</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die Ringerstaffel Freiamt k&auml;mpft am Sonntag in voller Besetzung bei der erstarkten Ringerriege Einsiedeln um Bronze. Mit der R&uuml;ckkehr von Randy Vock hat Trainer Adi Bucher bei der Aufstellung die Qual der Wahl. Die Aufgabe im Klosterdorf ist l&ouml;sbar, aber heikel.</strong></p>

<p>(Wr) Die gereizte Reaktion nach der Kritik an Einsiedelns Transferpolitik ist f&uuml;r Adi Bucher Warnung genug, die Schwyzer nach zwei deutlichen Siegen in der Qualifikation nicht zu untersch&auml;tzen. &bdquo;Einsiedeln wird auf Konterchancen lauern und sucht den Lucky Punch&ldquo;, prophezeit Adi Bucher vor dem Ausw&auml;rtskampf am Sonntag um 14 Uhr. &bdquo;Ich habe das Team gewarnt. Wir d&uuml;rfen diese Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen.&ldquo;</p>

<p>Freiamts gew&ouml;hnlich gut informierter Cheftrainer glaubt zu wissen, dass Einsiedeln am Samstag eine &Uuml;berraschung in einer mittleren Gewichtsklasse aus dem Hut zaubert. Deshalb passte er seine Aufstellung an. &Uuml;ber konkrete Massnahmen h&uuml;llt Bucher vor der ersten Begegnung wie gewohnt den Mantel des Schweigens. Prim&auml;res Ziel sind enge K&auml;mpfe in den mittleren Klassen. Die Aargauer Vorteile liegen klar in den unteren Gewichtsklassen. Da sollte sich das Team von Adi Bucher den Unterschied auf dem Weg zum Medaillengewinn erarbeiten.</p>

<p><strong>Randy Vocks Umstellung</strong></p>

<p>Nach der U23-WM in Polen geh&ouml;rt Randy Vock wieder zum Team. Er wird wohl bis 65 kg Freistil auf der Matte stehen. Er bew&auml;ltigte in dieser Woche eine doppelte Umstellung. Der in Muri wohnhafte Niederwiler kehrte am Montag heim. Nach Monaten als Ringerprofi ist er seit Dienstag wieder als Kaminfeger t&auml;tig. Mit Herzblut will er dazu die Frei&auml;mter Mannschaft im Kampf um Bronze unterst&uuml;tzen, und zwar als Gl&uuml;cksbringer wie als Punktelieferant.</p>

<p>&bdquo;Ich freue mich, dass ich wieder einmal in meinem gelernten Beruf arbeiten kann&ldquo;, sagt er. Das sei eine sch&ouml;ne Abwechslung. Das Training reduziert er auf die Einheiten mit dem Team. Nach Meisterschaftsabschluss freut er sich auf drei Wochen Pause. Im n&auml;chsten Jahr absolviert er 155 Trainingstage im Ausland. Mit Nationaltrainer Nicolae Ghita plant er prim&auml;r Aufenthalte in Osteuropa.</p>

<p><strong>U23-WM abgehakt</strong></p>

<p>Mit seinem U23-WM-Einsatz ist Vock nicht zufrieden. &bdquo;Ich begann zu verhalten und konnte trotz Steigerung in der zweiten Runde nur einen Bruchteil meines K&ouml;nnens abrufen&ldquo;, zieht er eine kritische Bilanz. Mit Ghita hat er das 0:10 gegen den Russen Islam Dudaew analysiert. Nun schaut der Frei&auml;mter Freistil-Leader vorw&auml;rts. Mit guten Turnierresultaten, ja Podestpl&auml;tzen will er sich f&uuml;r die Europa- und Weltmeisterschaft in der Klasse bis 65 kg qualifizieren. Dazu ist eine Gewichtszunahme mit Steigerung der Muskelmasse erforderlich. Auf Vock wartet 2018 international ein weiteres schwieriges Jahr. Nur zu gerne w&uuml;rde er dieses mit einer Frei&auml;mter Mannschaftsbronze in Angriff nehmen.</p>
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